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1. Anwendungsgebiet
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Die
Erfindung betrifft eine Abtrennvorrichtung für Stallboxen.
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II. Technischer Hintergrund
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In
Großtier-Ställen liegen
die Tiere nebeneinander auf einer durchgehenden Flächen, und
sind voneinander nur durch dazwischen verlaufende Abtrennvorrichtungen
getrennt, die meist aus verzinkten Stahlrohren bestehen, die in
entsprechender Form gebogen und aus Einzelteilen zusammengeschweißt sind,
um die Tiere an definierten Stellen voneinander zu trennen, an anderen
Stellen dagegen eine ausreichende Bewegungsfreiheit zu geben.
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So
soll das Tier beispielsweise den Kopf über die eigentliche Breite
der eigenen Box hinaus nach links und rechts bewegen können, also
teilweise in der Bereich der benachbarten Box hinein, während dies
im weiter hinten liegenden Bereich nur unten für die Beine beim Niederlegen
der Tiere möglich
sein soll, nicht dagegen im Stehhöhenbereich.
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Daher
ist es bisher üblich,
derartige Abtrennvorrichtungen aus einem nach oben aufragendem, im
Boden eingelassenen oder am Boden verschraubten, Abstützrohr und
einem daran befestigten, vom Abstützrohr nach hinten ragenden,
meist U-förmigen Trennrohr,
zusammenzusetzen, wobei Trennrohr und Abstützrohr entweder miteinander
verschweißt
oder miteinander verschraubt sind. Im oberen Be reich erstreckt sich
meist über
diese Abtrennvorrichtungen hinweg ein quer verlaufendes so genanntes
Nackenrohr, welches einerseits eine oberhalb des Nackens der Tiere
verlaufende Höhenbegrenzung
darstellt und ein Hinüberspringen
des Tieres in die andere Box verhindern soll, andererseits jedoch
auch eine Querversteifung der einzelnen Abtrennvorrichtungen gegeneinander
bewirkt.
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Stattdessen
und/oder ergänzend
zum Nackenrohr kann auch ein elastisches Element (Kette, Seil, Gurt)
quer über
mehrere Abtrennvorrichtungen hinweg verlaufend angeordnet sein.
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Aus
der
EP 1 459 623 ist
es für
solche Abtrennvorrichtungen zusätzlich
bekannt, dass Abstützrohr
und Trennrohr aus einem einstückig
gebogenen und damit nicht zusammengeschweißten Rohr bestehen können. Dies
verbilligt die Herstellung, indem ein Rohr lediglich in die entsprechende
Form gebogen werden muss, ohne dass Bohr-, Schraub- und Schweißvorgänge allein
für die
Formgebung notwendig sind.
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Aus
dem gleichen Dokument ist es weiterhin bekannt, dass das am oder
im Boden verankerte Stützrohr
nicht nur mit einem Ende am Boden verankert wird, sondern dass das
Stützrohr
an seinem bodenseitigen Ende in zwei parallel laufenden Enden ausläuft und
am Untergrund befestigt ist.
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Weitere
Aspekte sind die Verstellbarkeit derartiger Abtrennvorrichtungen,
beispielsweise abhängig
von Tierart und Tiergröße, sowie
die Position, an welcher das Abstützrohr am oder im Untergrund
befestigt ist:
Üblicherweise
ist der Liegebereich des Tieres mit Stroh ausgestreut, welches sehr
schnell verschmutzt und wieder entsorgt werden muss. Dieser schnellverschmutzende
Liegebereich ist nach vorne meist durch ein aufrecht stehendes,
quer verlaufendes so genanntes Bugbrett begrenzt.
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Eine
Befestigung des Abstützrohres
am Untergrund vor dem Bugbrett, also im sauberen Bereich, führt dazu,
dass die dort geringere Verunreinigung weniger schnell zu Korrosion
oder anderer Beschädigung
des Abstützrohres
führt.
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III. Darstellung der Erfindung
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a) Technische Aufgabe
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Es
ist daher die Aufgabe gemäß der Erfindung,
eine Abtrennvorrichtung zu schaffen, die trotz einfacher und kostengünstiger
Herstellung variabel in ihrem Einsatz ist.
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b) Lösung der Aufgabe
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Diese
Aufgabe wird durch die Merkmale des Anspruches 1 gelöst. Vorteilhafte
Ausführungsformen
ergeben sich aus den Unteransprüchen.
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Dadurch,
dass das Abstützrohr
einen polygonalen, beispielsweise quadratischen, Querschnitt aufweist,
ist sowohl ein stumpfes Ansetzen und Verschweißen eines quer ansetzenden
Trennrohres sehr einfach möglich
als auch ein formschlüssiges Umgreifen
durch eine Schelle, z. B. eine Halteklammer oder Haltehülse, welche
dann ebenfalls entsprechend polygonal ausgebildet ist, wodurch ein
Verdrehen um die Längsachse
des Stützrohres
mittels Formschluss verhindert wird.
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Falls
keine Verschweißung,
sondern eine Verschraubung zwischen dem Trennrohr und dem Abstützrohr erfolgt,
ist das Trennrohr wie üblich
etwa U-förmig
gebogen und mit seinen freien Enden am Abstützrohr befestigt, bei lösbarer Befestigung
in aller Regel verschraubt.
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Das
Verschrauben erfolgt entweder mittels der vorerwähnten Schellen, oder mittels
einer am Ende des Trennrohres angeschweißten Hülse, deren Innendurch messer
hinsichtlich Form und Dimension etwas größer als der Außendurchmesser
des Stützrohres
ist und auf dieses aufgeschoben werden kann.
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Eine
besonders einfache Lösung
ergibt sich, wenn das untere Ende des Trennrohres mittels der übergeschobenen
Hülse am
Abstützrohr
befestigt ist, während
das obere Ende mittels Schellen, Halteklammern etc. positionsfest
am Abstützrohr
verschraubt ist.
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Dadurch
ist es möglich,
das Trennrohr in der Höhe
sehr schnell und einfach zu verstellen, indem nur die Verschraubung
am einen, insbesondere oberen Ende des Trennrohres gelöst und dieses
in der Höhe
verschoben werden kann.
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Der
obere, aufragende Schenkel des Abstützrohres ist zu diesem Zweck
vorzugsweise gerade und ausreichend lang, um eine solche Verschiebung
des Trennrohres zu ermöglichen.
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Das
Abstützrohr
ist vorzugsweise in der Seitenansicht Z-förmig doppelt gekröpft, also
mit einem oberen und unteren, sehr steil verlaufenden Schenkel und
einem mittleren, diese beiden Schenkel verbindenden, sehr flach
verlaufenden Schenkel. Vorzugsweise verläuft dabei der untere Schenkel
des Abstützrohres,
welcher teilweise im Untergrund direkt eingesteckt, also einbetoniert
ist oder in eine dort eingelassene Hülse gesteckt wird oder mittels
einer Fußplatte
auf dem Untergrund aufgeschraubt wird, vertikal oder annähernd vertikal.
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Der
mittlere Schenkel verläuft
von vorne nach hinten leicht ansteigend in einem Winkel von etwa
10°–30°, insbesondere
15°–20°, zur Vertikalen und
bildet mit dem oberen Schenkel einen rechten Winkel oder annähernd rechten
Winkel.
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Der
mittlere Schenkel erfüllt
dabei eine Doppelfunktion:
Zum einen bewirkt dieser mittlere
Schenkel einen ausreichenden Längsversatz,
so dass die Befestigung des unteren Endes des Abstützrohres
vor dem Längenbereich
des Trennrohres erfolgt, und damit im nicht verschmutzten Bereich
vor einem Bugbrett, welches unterhalb des schrägen, mittleren Schenkels angeordnet
werden kann.
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Zum
anderen ermöglicht
der nach hinten schräg
ansteigende mittlere Schenkel die in Verlaufsrichtung dieses Schenkels
verschiebbare Anordnung einer Befestigungsvorrichtung, an welcher
das Bugbrett wiederum befestigt, meist verschraubt, werden kann.
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Dadurch
kann zum einen die Längsposition des
Bugbrettes abhängig
von Tierart und Tiergröße festgelegt
werden oder andersherum in Anhängigkeit von
der Höhe
eines vorhandenen Bugbrettes der passende Abstand zwischen mittlerem
Schenkel und Untergrund eingestellt werden.
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Durch
die Verschiebbarkeit des Trennrohres entlang des Abstützrohres
kann ebenfalls eine Anpassung der Abtrennvorrichtung an die Größe des Tieres
erfolgen.
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c) Ausführungsbeispiele
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Ausführungsformen
gemäß der Erfindung sind
im Folgenden beispielhaft näher
beschrieben. Es zeigen:
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1:
eine Trennvorrichtung in der Seitenansicht,
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2:
ein Detail aus 1,
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3: stumpfe Rohrverbindungen
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1 zeigt
in der Seitenansicht eine erfindungsgemäße Abtrennvorrichtung.
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Dabei
ist das Trennrohr 2 wie üblich liegend U-förmig gestaltet
mit nach vorn weisenden freien Enden, die an dem aufrecht stehenden
Abstützrohr 1 befestigt
sind.
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Das
Abstützrohr 1 ist
dabei Z-förmig,
also doppelt gekröpft,
und in diesem Fall aus drei Rohrstöcken zusammengeschweißt, wobei
auch ein einstückig
gebogenes Rohr als Abstützrohr 1 möglich wäre.
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Wichtiger
ist jedoch die Verlaufsrichtung der drei Schenkel dieses Z-förmigen Abstützrohres,
wobei der mittlere Schenkel 1b leicht von vorn nach hinten
schräg
ansteigt mit einem Winkel von 10°–30° gegenüber der
Horizontalen.
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Am
vorderen Ende des mittleren Schenkels 1b ist der untere
Schenkel 1a befestigt, der in diesem Fall z. B. stumpf
auf Gehrung am mittleren Schenkel 1b angeschweißt ist und
vertikal verläuft
und mindestens zur Hälfte,
vorzugsweise zu etwa 2/3, im Untergrund 10 eingelassen
ist.
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Am
hinteren, oberen Ende des mittleren Schenkels 1b ist der
obere Schenkel 1c unter einem annähernd rechten Winkel auf Gehrung
angeschweißt
und erstreckt sich von dort nach oben.
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Alle
drei Schenkel sind Rohrstücke
des gleichen Querschnittes, und in diesem Fall sind die beiden Rohre
auf Gehrung geschnitten und miteinander verschweißt, mit
einem zusätzlichen
Versteifungsdreieck auf der Frontseite, also im Innenwinkel.
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Das
U-förmige
Trennrohr 2 ist daran befestigt, indem am unteren Ende
des Trennrohres 2 eine Buchse 8 in Form eines
Rohrstückes
stumpf angeschweißt
ist in einem solchen Winkel und mit solcher Dimension, dass diese
Buchse 8 vom freien oberen Ende des oberen Schenkels 1c des
Abstützrohres 1 her
auf dieses aufgeschoben werden kann und dadurch das untere Ende
des Trennrohres 2 längsverschieblich,
aber in Querrichtung formschlüssig,
am Schenkel 1c hält.
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Dabei
gibt es naturgemäß ein Spiel
zwischen dem Innenumfang der Buchse 8 und dem Außenumfang
des Schenkels 1c, allein schon um Formtoleranzen ausgleichen
zu können,
und dieses Spiel wird bewusst vorteilhaft eingesetzt: Zum einen
ermöglicht dieses
Spiel eine geringfügige
Verdrehung der Buchse 8 um den Schenkel 1c um einige wenige
Winkelgrade, nicht nur aufgrund des vorhandenen Spieles, sondern
auch dadurch, dass bei Querauslenkung des Trennrohres, wie es beim
seitlichen Niederlegen eines Tieres erfolgt, die äußere Buchse 8 durch
die Ecken des Schenkels 1c etwas aufgeweitet wird, und danach
sich elastisch zurückverformt.
Dadurch entsteht eine Federwirkung in Umfangsrichtung.
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Zusätzlich ist
durch die Verschiebbarkeit der Buchse 8 in Erstreckungsrichtung
des Schenkels 1c zusammen mit der Elastizität des Trennrohres
ein Spiel in Aufwärts-
und Abwärtsrichtung
gegeben, so dass der Unterschenkel des Trennrohres 2 bei
entsprechender Belastung auch geringfügig nach oben und unten ausgelenkt
werden kann, indem sich die Buchse 8 entlang des Schenkels 1c verschiebt,
auch bei festsitzendem oberen Ende des Trennrohres 2, was
Unterlaufen dieses Schenkels oder Durchspringen eines Tieres durch
die Öffnung
des Trennrohres 2 von Vorteil ist und Verletzungen bei
den Tieren minimiert.
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Das
obere Ende des Trennrohres 2 ist dagegen nicht nur in Querrichtung
sondern auch in Längsrichtung
des Schenkels 1c fest an diesem verschraubt, beispielsweise
mittels einer entsprechend der Verlaufsrichtung 9 des Schenkels 1c stumpf
auf dem oberen vorderen Ende des Trennrohres 2 angeschweißten Schweißplatte 11,
in deren Überstand Bohrungen
vorhanden sind, durch welche hindurch Schellen 6 hindurchgesteckt
und verschraubt werden können,
die meisten aus einem gebogenen Rundstahl bestehen, auf dessen freien
Enden Gewinde aufgeschnitten sind.
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Um
eine Verdrehbarkeit derartiger Schellen 6 bzw. Buchsen 8 und
damit des gesamten Trennrohres 2 gegenüber dem Abstützrohr 1 nicht
nur durch Kraftschluss, sondern durch Formschluss zu verhindern,
weisen zumindest der obere Schenkel 1c des Abstützrohres 1 und
vorzugsweise alle Teile des Abstützrohres 1 einen
polygonalen, insbesondere quadratischen und übereinstimmenden, Querschnitt
auf.
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Diese
formschlüssige
Verdrehsicherung kann auch positiv bei der Befestigungsvorrichtung 3 für das Bugbrett 4 am
mittleren Schenkel 1b eingesetzt werden: Die Befestigungsvorrichtung 3 ist
zum einem in Verlaufsrichtung 9 des mittleren Schenkels 1b verschiebbar
und andererseits soll die Befestigungsvorrichtung 3 nicht
um die Verlaufsrichtung 9 des mittleren Schenkels 1b herum
verdrehbar sein sondern hiergegen formschlüssig gesichert sein.
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Dies
ist bei einem Vierkantrohr des mittleren Schenkels 1b leichter
möglich,
beispielsweise indem diese aus zwei seitlich quer verlaufend zum
mittleren Schenkel 1b angelegten Winkelschienen 7 besteht, die
von oberhalb nach unterhalb des mittleren Schenkels 1b verlaufen
und mit einem ihrer Schenkel an dessen Seitenflächen anliegen.
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Wenigstens
eine Gewindestange oder Schraube kann dann durch entsprechende Bohrungen
der beiden Winkelschienen 7 oberhalb und/oder unterhalb
des Rohrquerschnittes des Schenkels 1b durch die Winkelschienen 7 durchgesteckt
und diese miteinander verschraubt werden und vor dem Festziehen
dementsprechend sehr leicht in Längsrichtung 9 dieses
mittleren Schenkels 1b verschoben werden.
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Nach
dem Festziehen kann ein aufrecht stehendes Bugbrett 4 an
den beiden vom mittleren Schenkel 1b nach unten abragenden,
zueinander fluchtenden Winkel-Schenkeln
der beiden Winkelschienen 7 verschraubt werden, die sich
vorzugsweise bis oder annährend
bis zum Untergrund 10 erstrecken.
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Auf
diese Art und Weise kann die Längsposition
und/oder Höhe
des Bugbrettes 4 nach Wunsch eingestellt werden.
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Im
oberen Bereich der Abtrennvorrichtung sind weiterhin optionale Positionen
für quer über mehrere
Abtrennvorrichtungen hinweg verlaufende Nackenrohre 5 eingezeichnet:
Eine
typische Position ist das Auflegen des Nackenrohres 5 auf
der Oberseite des oberen Schenkels des Trennrohres 2, welches
ja von seinem oberen Ende weg zunächst im wesentlichen waagrecht
nach hinten verläuft,
ebenso wie vom unteren Ende aus. Das Nackenrohr 5 besitzt
vorzugsweise einen runden Querschnitt und ist mittels Schellen 6 am
Trennrohr 2 fixiert.
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Statt
am Trennrohr 2 kann ein solches Nackenrohr 5 stattdessen
oder auch zusätzlich
am oberen, freien Ende des Abstützrohres 1,
also dessen oberen Schenkels 1c befestigt sein, also oberhalb des
Trennrohres 2.
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Auch
in diesem Fall erfolgt die Verbindung vorzugsweise mittels einer
lösbaren
Befestigung wie etwa einer Schelle 6, was jedoch in 1 nicht
mehr eingezeichnet ist.
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Statt
eines Nackenrohres 5, oder besser ergänzend zu einem Nackenrohr 5,
welches eine fixe Höhenbegrenzung
für das
Tier darstellt, kann ebenfalls quer über mehrere Abtrennvorrichtungen
eine nachgiebige Höhenbegrenzung
in Form eines Gurtes 14 verlaufen, die durch an den einzelnen
Stützrohren 1 befestigte Ösen 13 frei
durchläuft.
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Im
unbelasteten Zustand stellt der Gurt eine weitere optische Barriere
für das
Tier dar, falls sie jedoch missachtet wird, kann der Gurt nach oben
auslenken und im Bedarfsfall an einem seiner Enden sogar ausgehängt und
ein fehlgeleitetes Tier wieder befreit werden.
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Die Öse 13 befindet
sich an der Vorderseite des oberen Schenkels 1c des Abstützrohres 1 in
einer Höhe
knapp unterhalb des Ansatzpunktes des oberen Schenkels des Trennrohres 2.
Die Öse 13 ist dabei
wiederum mittels einer Schelle 6 am Schenkel 1c verschraubt,
und damit – wie
bei den anderen Schellen Befestigungen auch – vor dem Festziehen entlang
des Rohres verschiebbar, so dass auch der Verlauf des Gurtes 14 der
Tierart bzw. Tiergröße angepasst
werden kann.
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Die 3 zeigen Rohrverbindungen, wie sie vor
allem zum Verbinden der Enden des Trennrohres 2 am Abstützrohr 1 dienen:
Dabei
zeigt 3a eine Lösung, bei der das Trennrohr 2 vorzugsweise
ebenfalls einen Rechteckquerschnitt besitzt, der jedoch zumindest
in der den beiden Rohren 1, 2 gemeinsamen Querrichtung
größer als
der Rechteckquerschnitt des oberen Schenkels 1c des Abstützrohres 1 ist.
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Durch
Ausschneiden des freien Endes des Trennrohres 2 vom freien
Ende her in dessen mittleren Bereich auf eine Breite entsprechend
der Außenbreite
des Abstützrohres 1 verbleiben
zwei laschenförmige,
einander gegenüberliegende
Fortsätze 2a, b,
zwischen welche der Querschnitt des oberen Schenkels 1c eingesteckt
und mittels einer Querverschraubung durch beide Teile hindurch verschraubt werden
oder auch verschweißt
werden kann.
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Dabei
kann das Trennrohr 2 auch einen runden Rohrquerschnitt
besitzen.
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3b zeigt
die Lösung
gemäß 1,
in der auf das Ende des Trennrohres 2, welches dementsprechend
eine beliebige Querschnittsform besitzen kann, eine Buchse 8 stumpf
aufgeschweißt
ist, die so groß ist,
dass sie über
den Außenquerschnitt
des oberen Schenkels 1c gefädelt werden kann und aufgrund
quantitativ gleicher Querschnittsform drehfest gegenüber diesem
verriegelt ist.
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Dabei
wird ein radiales Spiel zwischen Buchse 8 und Schenkel 1c von
ca. einem Millimeter bewusst gewählt,
um die vorbeschriebenen Beweglichkeiten und Federungseffekte zu
nutzen.
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Zur
Verstärkung
der Verbindung zwischen Buchse 8 und Trennrohr 2 sind
von den Außenseiten der
Buchse 8 bis über
die Anfänge
der Außenseiten des
Trenn rohres 2 hinweg Verstärkungsbleche 12 aufgelegt
und an beiden Teile verschweißt.
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Demgegenüber zeigt 3c die
Schwierigkeiten eines stumpfen, noch dazu lösbaren Ansatzes zweier Rohre 1 und 2,
wenn beide einen runden und gleichgroßen Querschnitt besitzen: Zum
einen ist ein Ausschneiden des Rohres 2 gemäß der Lösung der 3a schwieriger
wegen der notwendigen Bogenform, zum anderen ist wegen der Kreisform
des Querschnittes des Rohres 1 keine formschlüssige Verdrehsicherheit
gegeben und das eine Rohr wird von dem anderen Rohr nicht angegriffen.
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- 1
- Abstützrohr
- 1a
- unterer
Schenkel
- 1b
- mittlerer
Schenkel
- 1c
- oberer
Schenkel
- 2
- Trennrohr
- 2
a, b
- Fortsatz
- 3
- Befestigungsvorrichtung
- 4
- Bugbrett
- 5
- Nackenrohr
- 6
- Schelle
- 7
- Winkelschiene
- 8
- Buchse
- 9
- Verlaufsrichtung
- 10
- Untergrund
- 11
- Schweißplatte
- 12
- Versteifungsblech
- 13
- Öse
- 14
- Gurt
- 15
- Gewindebolzen