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DE102006007091A1 - Abtrennvorrichtung - Google Patents

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DE102006007091A1
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Hans Braun
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BRAUN STALLEINRICHTUNGEN GmbH
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    • A01KANIMAL HUSBANDRY; AVICULTURE; APICULTURE; PISCICULTURE; FISHING; REARING OR BREEDING ANIMALS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NEW BREEDS OF ANIMALS
    • A01K1/00Housing animals; Equipment therefor
    • A01K1/0005Stable partitions
    • A01K1/0011Cubicle partitions

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  • Zoology (AREA)
  • Animal Husbandry (AREA)
  • Biodiversity & Conservation Biology (AREA)
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Abstract

Die Erfindung betrifft eine Abtrennvorrichtung für Stallboxen, die trotz einfacher und kostengünstiger Herstellung variabel in ihrem Einsatz ist. Eine erfindungsgemäße Abtrennvorrichtung für Stallboxen zur Haltung von Groß-Tieren mit wenigstens einem Trennrohr (2) und wenigstens einem Abstützrohr (1) für die Bodenbefestigung kennzeichnet sich dadurch, dass das Abstützrohr (1) einen polygonalen Querschnitt aufweist.

Description

  • 1. Anwendungsgebiet
  • Die Erfindung betrifft eine Abtrennvorrichtung für Stallboxen.
  • II. Technischer Hintergrund
  • In Großtier-Ställen liegen die Tiere nebeneinander auf einer durchgehenden Flächen, und sind voneinander nur durch dazwischen verlaufende Abtrennvorrichtungen getrennt, die meist aus verzinkten Stahlrohren bestehen, die in entsprechender Form gebogen und aus Einzelteilen zusammengeschweißt sind, um die Tiere an definierten Stellen voneinander zu trennen, an anderen Stellen dagegen eine ausreichende Bewegungsfreiheit zu geben.
  • So soll das Tier beispielsweise den Kopf über die eigentliche Breite der eigenen Box hinaus nach links und rechts bewegen können, also teilweise in der Bereich der benachbarten Box hinein, während dies im weiter hinten liegenden Bereich nur unten für die Beine beim Niederlegen der Tiere möglich sein soll, nicht dagegen im Stehhöhenbereich.
  • Daher ist es bisher üblich, derartige Abtrennvorrichtungen aus einem nach oben aufragendem, im Boden eingelassenen oder am Boden verschraubten, Abstützrohr und einem daran befestigten, vom Abstützrohr nach hinten ragenden, meist U-förmigen Trennrohr, zusammenzusetzen, wobei Trennrohr und Abstützrohr entweder miteinander verschweißt oder miteinander verschraubt sind. Im oberen Be reich erstreckt sich meist über diese Abtrennvorrichtungen hinweg ein quer verlaufendes so genanntes Nackenrohr, welches einerseits eine oberhalb des Nackens der Tiere verlaufende Höhenbegrenzung darstellt und ein Hinüberspringen des Tieres in die andere Box verhindern soll, andererseits jedoch auch eine Querversteifung der einzelnen Abtrennvorrichtungen gegeneinander bewirkt.
  • Stattdessen und/oder ergänzend zum Nackenrohr kann auch ein elastisches Element (Kette, Seil, Gurt) quer über mehrere Abtrennvorrichtungen hinweg verlaufend angeordnet sein.
  • Aus der EP 1 459 623 ist es für solche Abtrennvorrichtungen zusätzlich bekannt, dass Abstützrohr und Trennrohr aus einem einstückig gebogenen und damit nicht zusammengeschweißten Rohr bestehen können. Dies verbilligt die Herstellung, indem ein Rohr lediglich in die entsprechende Form gebogen werden muss, ohne dass Bohr-, Schraub- und Schweißvorgänge allein für die Formgebung notwendig sind.
  • Aus dem gleichen Dokument ist es weiterhin bekannt, dass das am oder im Boden verankerte Stützrohr nicht nur mit einem Ende am Boden verankert wird, sondern dass das Stützrohr an seinem bodenseitigen Ende in zwei parallel laufenden Enden ausläuft und am Untergrund befestigt ist.
  • Weitere Aspekte sind die Verstellbarkeit derartiger Abtrennvorrichtungen, beispielsweise abhängig von Tierart und Tiergröße, sowie die Position, an welcher das Abstützrohr am oder im Untergrund befestigt ist:
    Üblicherweise ist der Liegebereich des Tieres mit Stroh ausgestreut, welches sehr schnell verschmutzt und wieder entsorgt werden muss. Dieser schnellverschmutzende Liegebereich ist nach vorne meist durch ein aufrecht stehendes, quer verlaufendes so genanntes Bugbrett begrenzt.
  • Eine Befestigung des Abstützrohres am Untergrund vor dem Bugbrett, also im sauberen Bereich, führt dazu, dass die dort geringere Verunreinigung weniger schnell zu Korrosion oder anderer Beschädigung des Abstützrohres führt.
  • III. Darstellung der Erfindung
  • a) Technische Aufgabe
  • Es ist daher die Aufgabe gemäß der Erfindung, eine Abtrennvorrichtung zu schaffen, die trotz einfacher und kostengünstiger Herstellung variabel in ihrem Einsatz ist.
  • b) Lösung der Aufgabe
  • Diese Aufgabe wird durch die Merkmale des Anspruches 1 gelöst. Vorteilhafte Ausführungsformen ergeben sich aus den Unteransprüchen.
  • Dadurch, dass das Abstützrohr einen polygonalen, beispielsweise quadratischen, Querschnitt aufweist, ist sowohl ein stumpfes Ansetzen und Verschweißen eines quer ansetzenden Trennrohres sehr einfach möglich als auch ein formschlüssiges Umgreifen durch eine Schelle, z. B. eine Halteklammer oder Haltehülse, welche dann ebenfalls entsprechend polygonal ausgebildet ist, wodurch ein Verdrehen um die Längsachse des Stützrohres mittels Formschluss verhindert wird.
  • Falls keine Verschweißung, sondern eine Verschraubung zwischen dem Trennrohr und dem Abstützrohr erfolgt, ist das Trennrohr wie üblich etwa U-förmig gebogen und mit seinen freien Enden am Abstützrohr befestigt, bei lösbarer Befestigung in aller Regel verschraubt.
  • Das Verschrauben erfolgt entweder mittels der vorerwähnten Schellen, oder mittels einer am Ende des Trennrohres angeschweißten Hülse, deren Innendurch messer hinsichtlich Form und Dimension etwas größer als der Außendurchmesser des Stützrohres ist und auf dieses aufgeschoben werden kann.
  • Eine besonders einfache Lösung ergibt sich, wenn das untere Ende des Trennrohres mittels der übergeschobenen Hülse am Abstützrohr befestigt ist, während das obere Ende mittels Schellen, Halteklammern etc. positionsfest am Abstützrohr verschraubt ist.
  • Dadurch ist es möglich, das Trennrohr in der Höhe sehr schnell und einfach zu verstellen, indem nur die Verschraubung am einen, insbesondere oberen Ende des Trennrohres gelöst und dieses in der Höhe verschoben werden kann.
  • Der obere, aufragende Schenkel des Abstützrohres ist zu diesem Zweck vorzugsweise gerade und ausreichend lang, um eine solche Verschiebung des Trennrohres zu ermöglichen.
  • Das Abstützrohr ist vorzugsweise in der Seitenansicht Z-förmig doppelt gekröpft, also mit einem oberen und unteren, sehr steil verlaufenden Schenkel und einem mittleren, diese beiden Schenkel verbindenden, sehr flach verlaufenden Schenkel. Vorzugsweise verläuft dabei der untere Schenkel des Abstützrohres, welcher teilweise im Untergrund direkt eingesteckt, also einbetoniert ist oder in eine dort eingelassene Hülse gesteckt wird oder mittels einer Fußplatte auf dem Untergrund aufgeschraubt wird, vertikal oder annähernd vertikal.
  • Der mittlere Schenkel verläuft von vorne nach hinten leicht ansteigend in einem Winkel von etwa 10°–30°, insbesondere 15°–20°, zur Vertikalen und bildet mit dem oberen Schenkel einen rechten Winkel oder annähernd rechten Winkel.
  • Der mittlere Schenkel erfüllt dabei eine Doppelfunktion:
    Zum einen bewirkt dieser mittlere Schenkel einen ausreichenden Längsversatz, so dass die Befestigung des unteren Endes des Abstützrohres vor dem Längenbereich des Trennrohres erfolgt, und damit im nicht verschmutzten Bereich vor einem Bugbrett, welches unterhalb des schrägen, mittleren Schenkels angeordnet werden kann.
  • Zum anderen ermöglicht der nach hinten schräg ansteigende mittlere Schenkel die in Verlaufsrichtung dieses Schenkels verschiebbare Anordnung einer Befestigungsvorrichtung, an welcher das Bugbrett wiederum befestigt, meist verschraubt, werden kann.
  • Dadurch kann zum einen die Längsposition des Bugbrettes abhängig von Tierart und Tiergröße festgelegt werden oder andersherum in Anhängigkeit von der Höhe eines vorhandenen Bugbrettes der passende Abstand zwischen mittlerem Schenkel und Untergrund eingestellt werden.
  • Durch die Verschiebbarkeit des Trennrohres entlang des Abstützrohres kann ebenfalls eine Anpassung der Abtrennvorrichtung an die Größe des Tieres erfolgen.
  • c) Ausführungsbeispiele
  • Ausführungsformen gemäß der Erfindung sind im Folgenden beispielhaft näher beschrieben. Es zeigen:
  • 1: eine Trennvorrichtung in der Seitenansicht,
  • 2: ein Detail aus 1,
  • 3: stumpfe Rohrverbindungen
  • 1 zeigt in der Seitenansicht eine erfindungsgemäße Abtrennvorrichtung.
  • Dabei ist das Trennrohr 2 wie üblich liegend U-förmig gestaltet mit nach vorn weisenden freien Enden, die an dem aufrecht stehenden Abstützrohr 1 befestigt sind.
  • Das Abstützrohr 1 ist dabei Z-förmig, also doppelt gekröpft, und in diesem Fall aus drei Rohrstöcken zusammengeschweißt, wobei auch ein einstückig gebogenes Rohr als Abstützrohr 1 möglich wäre.
  • Wichtiger ist jedoch die Verlaufsrichtung der drei Schenkel dieses Z-förmigen Abstützrohres, wobei der mittlere Schenkel 1b leicht von vorn nach hinten schräg ansteigt mit einem Winkel von 10°–30° gegenüber der Horizontalen.
  • Am vorderen Ende des mittleren Schenkels 1b ist der untere Schenkel 1a befestigt, der in diesem Fall z. B. stumpf auf Gehrung am mittleren Schenkel 1b angeschweißt ist und vertikal verläuft und mindestens zur Hälfte, vorzugsweise zu etwa 2/3, im Untergrund 10 eingelassen ist.
  • Am hinteren, oberen Ende des mittleren Schenkels 1b ist der obere Schenkel 1c unter einem annähernd rechten Winkel auf Gehrung angeschweißt und erstreckt sich von dort nach oben.
  • Alle drei Schenkel sind Rohrstücke des gleichen Querschnittes, und in diesem Fall sind die beiden Rohre auf Gehrung geschnitten und miteinander verschweißt, mit einem zusätzlichen Versteifungsdreieck auf der Frontseite, also im Innenwinkel.
  • Das U-förmige Trennrohr 2 ist daran befestigt, indem am unteren Ende des Trennrohres 2 eine Buchse 8 in Form eines Rohrstückes stumpf angeschweißt ist in einem solchen Winkel und mit solcher Dimension, dass diese Buchse 8 vom freien oberen Ende des oberen Schenkels 1c des Abstützrohres 1 her auf dieses aufgeschoben werden kann und dadurch das untere Ende des Trennrohres 2 längsverschieblich, aber in Querrichtung formschlüssig, am Schenkel 1c hält.
  • Dabei gibt es naturgemäß ein Spiel zwischen dem Innenumfang der Buchse 8 und dem Außenumfang des Schenkels 1c, allein schon um Formtoleranzen ausgleichen zu können, und dieses Spiel wird bewusst vorteilhaft eingesetzt: Zum einen ermöglicht dieses Spiel eine geringfügige Verdrehung der Buchse 8 um den Schenkel 1c um einige wenige Winkelgrade, nicht nur aufgrund des vorhandenen Spieles, sondern auch dadurch, dass bei Querauslenkung des Trennrohres, wie es beim seitlichen Niederlegen eines Tieres erfolgt, die äußere Buchse 8 durch die Ecken des Schenkels 1c etwas aufgeweitet wird, und danach sich elastisch zurückverformt. Dadurch entsteht eine Federwirkung in Umfangsrichtung.
  • Zusätzlich ist durch die Verschiebbarkeit der Buchse 8 in Erstreckungsrichtung des Schenkels 1c zusammen mit der Elastizität des Trennrohres ein Spiel in Aufwärts- und Abwärtsrichtung gegeben, so dass der Unterschenkel des Trennrohres 2 bei entsprechender Belastung auch geringfügig nach oben und unten ausgelenkt werden kann, indem sich die Buchse 8 entlang des Schenkels 1c verschiebt, auch bei festsitzendem oberen Ende des Trennrohres 2, was Unterlaufen dieses Schenkels oder Durchspringen eines Tieres durch die Öffnung des Trennrohres 2 von Vorteil ist und Verletzungen bei den Tieren minimiert.
  • Das obere Ende des Trennrohres 2 ist dagegen nicht nur in Querrichtung sondern auch in Längsrichtung des Schenkels 1c fest an diesem verschraubt, beispielsweise mittels einer entsprechend der Verlaufsrichtung 9 des Schenkels 1c stumpf auf dem oberen vorderen Ende des Trennrohres 2 angeschweißten Schweißplatte 11, in deren Überstand Bohrungen vorhanden sind, durch welche hindurch Schellen 6 hindurchgesteckt und verschraubt werden können, die meisten aus einem gebogenen Rundstahl bestehen, auf dessen freien Enden Gewinde aufgeschnitten sind.
  • Um eine Verdrehbarkeit derartiger Schellen 6 bzw. Buchsen 8 und damit des gesamten Trennrohres 2 gegenüber dem Abstützrohr 1 nicht nur durch Kraftschluss, sondern durch Formschluss zu verhindern, weisen zumindest der obere Schenkel 1c des Abstützrohres 1 und vorzugsweise alle Teile des Abstützrohres 1 einen polygonalen, insbesondere quadratischen und übereinstimmenden, Querschnitt auf.
  • Diese formschlüssige Verdrehsicherung kann auch positiv bei der Befestigungsvorrichtung 3 für das Bugbrett 4 am mittleren Schenkel 1b eingesetzt werden: Die Befestigungsvorrichtung 3 ist zum einem in Verlaufsrichtung 9 des mittleren Schenkels 1b verschiebbar und andererseits soll die Befestigungsvorrichtung 3 nicht um die Verlaufsrichtung 9 des mittleren Schenkels 1b herum verdrehbar sein sondern hiergegen formschlüssig gesichert sein.
  • Dies ist bei einem Vierkantrohr des mittleren Schenkels 1b leichter möglich, beispielsweise indem diese aus zwei seitlich quer verlaufend zum mittleren Schenkel 1b angelegten Winkelschienen 7 besteht, die von oberhalb nach unterhalb des mittleren Schenkels 1b verlaufen und mit einem ihrer Schenkel an dessen Seitenflächen anliegen.
  • Wenigstens eine Gewindestange oder Schraube kann dann durch entsprechende Bohrungen der beiden Winkelschienen 7 oberhalb und/oder unterhalb des Rohrquerschnittes des Schenkels 1b durch die Winkelschienen 7 durchgesteckt und diese miteinander verschraubt werden und vor dem Festziehen dementsprechend sehr leicht in Längsrichtung 9 dieses mittleren Schenkels 1b verschoben werden.
  • Nach dem Festziehen kann ein aufrecht stehendes Bugbrett 4 an den beiden vom mittleren Schenkel 1b nach unten abragenden, zueinander fluchtenden Winkel-Schenkeln der beiden Winkelschienen 7 verschraubt werden, die sich vorzugsweise bis oder annährend bis zum Untergrund 10 erstrecken.
  • Auf diese Art und Weise kann die Längsposition und/oder Höhe des Bugbrettes 4 nach Wunsch eingestellt werden.
  • Im oberen Bereich der Abtrennvorrichtung sind weiterhin optionale Positionen für quer über mehrere Abtrennvorrichtungen hinweg verlaufende Nackenrohre 5 eingezeichnet:
    Eine typische Position ist das Auflegen des Nackenrohres 5 auf der Oberseite des oberen Schenkels des Trennrohres 2, welches ja von seinem oberen Ende weg zunächst im wesentlichen waagrecht nach hinten verläuft, ebenso wie vom unteren Ende aus. Das Nackenrohr 5 besitzt vorzugsweise einen runden Querschnitt und ist mittels Schellen 6 am Trennrohr 2 fixiert.
  • Statt am Trennrohr 2 kann ein solches Nackenrohr 5 stattdessen oder auch zusätzlich am oberen, freien Ende des Abstützrohres 1, also dessen oberen Schenkels 1c befestigt sein, also oberhalb des Trennrohres 2.
  • Auch in diesem Fall erfolgt die Verbindung vorzugsweise mittels einer lösbaren Befestigung wie etwa einer Schelle 6, was jedoch in 1 nicht mehr eingezeichnet ist.
  • Statt eines Nackenrohres 5, oder besser ergänzend zu einem Nackenrohr 5, welches eine fixe Höhenbegrenzung für das Tier darstellt, kann ebenfalls quer über mehrere Abtrennvorrichtungen eine nachgiebige Höhenbegrenzung in Form eines Gurtes 14 verlaufen, die durch an den einzelnen Stützrohren 1 befestigte Ösen 13 frei durchläuft.
  • Im unbelasteten Zustand stellt der Gurt eine weitere optische Barriere für das Tier dar, falls sie jedoch missachtet wird, kann der Gurt nach oben auslenken und im Bedarfsfall an einem seiner Enden sogar ausgehängt und ein fehlgeleitetes Tier wieder befreit werden.
  • Die Öse 13 befindet sich an der Vorderseite des oberen Schenkels 1c des Abstützrohres 1 in einer Höhe knapp unterhalb des Ansatzpunktes des oberen Schenkels des Trennrohres 2. Die Öse 13 ist dabei wiederum mittels einer Schelle 6 am Schenkel 1c verschraubt, und damit – wie bei den anderen Schellen Befestigungen auch – vor dem Festziehen entlang des Rohres verschiebbar, so dass auch der Verlauf des Gurtes 14 der Tierart bzw. Tiergröße angepasst werden kann.
  • Die 3 zeigen Rohrverbindungen, wie sie vor allem zum Verbinden der Enden des Trennrohres 2 am Abstützrohr 1 dienen:
    Dabei zeigt 3a eine Lösung, bei der das Trennrohr 2 vorzugsweise ebenfalls einen Rechteckquerschnitt besitzt, der jedoch zumindest in der den beiden Rohren 1, 2 gemeinsamen Querrichtung größer als der Rechteckquerschnitt des oberen Schenkels 1c des Abstützrohres 1 ist.
  • Durch Ausschneiden des freien Endes des Trennrohres 2 vom freien Ende her in dessen mittleren Bereich auf eine Breite entsprechend der Außenbreite des Abstützrohres 1 verbleiben zwei laschenförmige, einander gegenüberliegende Fortsätze 2a, b, zwischen welche der Querschnitt des oberen Schenkels 1c eingesteckt und mittels einer Querverschraubung durch beide Teile hindurch verschraubt werden oder auch verschweißt werden kann.
  • Dabei kann das Trennrohr 2 auch einen runden Rohrquerschnitt besitzen.
  • 3b zeigt die Lösung gemäß 1, in der auf das Ende des Trennrohres 2, welches dementsprechend eine beliebige Querschnittsform besitzen kann, eine Buchse 8 stumpf aufgeschweißt ist, die so groß ist, dass sie über den Außenquerschnitt des oberen Schenkels 1c gefädelt werden kann und aufgrund quantitativ gleicher Querschnittsform drehfest gegenüber diesem verriegelt ist.
  • Dabei wird ein radiales Spiel zwischen Buchse 8 und Schenkel 1c von ca. einem Millimeter bewusst gewählt, um die vorbeschriebenen Beweglichkeiten und Federungseffekte zu nutzen.
  • Zur Verstärkung der Verbindung zwischen Buchse 8 und Trennrohr 2 sind von den Außenseiten der Buchse 8 bis über die Anfänge der Außenseiten des Trenn rohres 2 hinweg Verstärkungsbleche 12 aufgelegt und an beiden Teile verschweißt.
  • Demgegenüber zeigt 3c die Schwierigkeiten eines stumpfen, noch dazu lösbaren Ansatzes zweier Rohre 1 und 2, wenn beide einen runden und gleichgroßen Querschnitt besitzen: Zum einen ist ein Ausschneiden des Rohres 2 gemäß der Lösung der 3a schwieriger wegen der notwendigen Bogenform, zum anderen ist wegen der Kreisform des Querschnittes des Rohres 1 keine formschlüssige Verdrehsicherheit gegeben und das eine Rohr wird von dem anderen Rohr nicht angegriffen.
  • 1
    Abstützrohr
    1a
    unterer Schenkel
    1b
    mittlerer Schenkel
    1c
    oberer Schenkel
    2
    Trennrohr
    2 a, b
    Fortsatz
    3
    Befestigungsvorrichtung
    4
    Bugbrett
    5
    Nackenrohr
    6
    Schelle
    7
    Winkelschiene
    8
    Buchse
    9
    Verlaufsrichtung
    10
    Untergrund
    11
    Schweißplatte
    12
    Versteifungsblech
    13
    Öse
    14
    Gurt
    15
    Gewindebolzen

Claims (23)

  1. Abtrennvorrichtung für Stallboxen zur Haltung von Groß-Tieren mit wenigsten einem Trennrohr (2) und wenigstens einem Abstützrohr (1) für die Bodenbefestigung, dadurch gekennzeichnet, dass das Abstützrohr (1) einen polygonalen Querschnitt aufweist.
  2. Abtrennvorrichtung nach dem Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Abstützrohr (1) einen rechteckigen, insbesondere quadratischen, Querschnitt aufweist.
  3. Abtrennvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Abstützrohr (1) aus mehreren Teilen zusammengesetzt ist, die miteinander verschweißt sind.
  4. Abtrennvorrichtung, insbesondere nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Abstützrohr (1) in der Seitenansicht Z-förmig doppelt gekröpft ist, so dass dessen mittlerer, verbindender Schenkel (1b) von vorne nach hinten ansteigt.
  5. Abtrennvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der untere Schenkel (1a) des Abstützrohres (1) vertikal verläuft.
  6. Abtrennvorrichtung, insbesondere nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der obere Schenkel (1c) des Abstützrohres (1) von unten nach oben vorne geneigt verläuft und insbesondere mit dem mittleren Schenkel (1b) einen rechten Winkel bildet.
  7. Abtrennvorrichtung, insbesondere nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass am mittleren Schenkel (1b) eine Befestigungsvorrichtung (3) zum Anlegen und Verschrauben der Oberkante eines ebenfalls schräg stehenden Bugbrettes (4) vorhanden ist, die entlang des mittleren Schenkels (1b) verschiebbar ist.
  8. Abtrennvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigungsvorrichtung (3) ein oder zwei quer zum Abstützrohr (1), insbesondere dessen mittleren Schenkel (1c), verlaufende Winkelschienen (7) umfasst, die am mittleren Schenkel (1b) verklemmt oder verschraubt sind.
  9. Abtrennvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigungsvorrichtung (3) zwei seitlich quer zum Abstützrohr (1), insbesondere dessen mittleren Schenkel (1c), verlaufende Winkelschienen (7) umfasst, die nach unten bis zum oder annähernd zum Untergrund (10) verlaufen, und deren zueinander fluchtende Winkelschenkel dem Aufschrauben des quer darüber durchgehenden Bugbrettes (4) dienen.
  10. Abtrennvorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die oberen Enden der beiden Winkelschienen (7) über eine quer darüber hinweg verlaufende, angeschweißte Platte verbunden sind.
  11. Abtrennvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass am oberen Schenkel (1a) ein U-förmig gebogenes Trennrohr (2) mit seinen Enden ansetzt.
  12. Abtrennvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Trennrohr (2) mit wenigstens einem, insbesondere seinen beiden freien Enden am Stützrohr (1) verschweißt ist.
  13. Abtrennvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Trennrohr (2) mit wenigstens einem, insbesondere seinen beiden freien Enden am Stützrohr (1) mittels Schellen (6) verklemmt und entlang des Stützrohres (1) verschiebbar ist.
  14. Abtrennvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Trennrohr (2), insbesondere dessen unteres Ende, mit einer Buchse (8) verschweißt ist, die über den oberen Schenkel (1c) des Abstützrohres (1) überschiebbar ist.
  15. Abtrennvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das oberen Ende des Trennrohres (2) mittels einer Schelle (6) auf dem Außenumfang des Stützrohres (1) verschraubt, insbesondere verklemmt oder formschlüssig verschraubt, ist und das untere Ende des Trennrohres (2) formschlüssig, insbesondere spielbehaftet, in Querrichtung, aber längs verschieblich, am Abstützrohr (1) befestigt ist oder umgekehrt.
  16. Abtrennvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein über mehrere Abtrennvorrichtungen quer verlaufendes Nacken-Rohr (5) an dem oberen Holm des Trennrohres (2) und/oder dem oberen Ende des Stützrohres (1) lösbar befestigt, insbesondere verschraubt oder verklemmt, ist.
  17. Abtrennvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass über mehrere Abtrennvorrichtungen quer verlaufend ein biegsames Element wie Kette, Seil oder Gurt statt oder zusätzlich zum Nackenrohr 5 an den Abstützrohren 1, insbesondere deren oberen Schenkeln (1c) angeordnete Ösen (13) frei durchlaufen.
  18. Abtrennvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Ösen (13) auf der Vorderseite des oberen Schenkels (1c), insbesondere unterhalb des oberen Endes des Trennrohres (2), angeordnet, insbesondere lösbar angeordnet und vor dem Fixieren in Längsrichtung des Schenkels (1c) verschiebbar sind.
  19. Abtrennvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die einzelnen Schenkel des Stützrohres (1) auf Gehrung geschnitten und stumpf gegeneinander verschweißt sind.
  20. Abtrennvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das untere Ende des unteren Schenkels (1a) des Stützrohres (1) im Untergrund (10) direkt einbetoniert oder dort in einer einbetonierten Hülse eingesteckt ist.
  21. Abtrennvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass auf das untere Ende des unteren Schenkels (1a) des Stützrohres (1) eine quer überstehende Fußplatte angeschweißt ist, die in ihrem Überstand mit dem Untergrund (10) verschraubt werden kann.
  22. Abtrennvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigungsvorrichtung (3) im rechten Winkel zur Verlaufsrichtung (9) des mittleren Schenkels (1b) und damit schräg bezüglich der Lotrechten steht.
  23. Abtrennvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigungsverrichtung (3) für das Bugbrett und/oder die Befestigungsvorrichtungen für das Trennrohr (2) den polygonalen Außenumfang des Stützrohres (1) formschlüssig umgreifen, so dass eine Verdrehung um die Längsachse (9) des Stützrohrschenkels (1c) herum nicht möglich ist.
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