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DE102006005432A1 - Adaptermodul zur Bereitstellung einer Datenverbindung - Google Patents

Adaptermodul zur Bereitstellung einer Datenverbindung Download PDF

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DE102006005432A1
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adapter module
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DE200610005432
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Inventor
Reinhard Bergmann
Martin LÖHLEIN
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Sigos Wilmington Us LLC
Original Assignee
Keynote SIGOS GmbH
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    • GPHYSICS
    • G06COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
    • G06FELECTRIC DIGITAL DATA PROCESSING
    • G06F13/00Interconnection of, or transfer of information or other signals between, memories, input/output devices or central processing units
    • G06F13/38Information transfer, e.g. on bus
    • G06F13/40Bus structure
    • G06F13/4063Device-to-bus coupling
    • G06F13/409Mechanical coupling

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Theoretical Computer Science (AREA)
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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
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Abstract

Ein Adaptermodul (1) stellt eine Datenverbindung zwischen mindestens einem Rechner (6, 15), der intern mit einem ersten Busstandard arbeitet, und einer mit einem zweiten Busstandard arbeitenden Funktionssteckkarte (3) bereit. Zum Signaltransfer zwischen der Funktionssteckkarte (3) und Komponenten (7, 10, 12, 16, 19) des Adaptermoduls (1) dient eine Kartenschnittstelle (2). Mindestens eine Rechnerschnittstelle (2) dient zum Signaltransfer (4, 5; 12 bis 14) zwischen dem Adaptermodul (1) und mindestens einem (6) der Rechner (6, 15). Zur Stromversorgung ist über die Kartenschnittstelle (2) eine Stromversorgungseinheit (7) mit der Funktionssteckkarte verbindbar. Zur Anfrage von Betriebszuständen der Funktionssteckkarte (3) dient eine Anzeigeeinheit (10). Zur Steuerung der Funktionssteckkarte (3) dient eine Steuereinheit (12).

Description

  • Die Erfindung betrifft ein Adaptermodul zur Bereitstellung einer Datenverbindung zwischen mindestens einem Rechner, der intern mit einem ersten Busstandard arbeitet, und einer mit einem zweiten Busstandard arbeitenden Funktionssteckkarte.
  • Insbesondere im Server- und Workstation-Bereich müssen große Datenmengen schnell und zuverlässig z. B. zu Festplatten-RAID-System oder zu Netzwerkkarten transportiert werden. Auch im Desktop-Bereich sind die Anforderungen an einen zügigen Datenverkehr gestiegen. Ein Beispiel für eine entsprechende Anwendung, bei der große Datenmengen transportiert werden müssen, ist der Betrieb eines Testsystems zur Überprüfung von Übertragungsvorgängen innerhalb eines Mobilfunknetzes. Um rechnerintern die Verarbeitung großer Datenmengen ständig zu beschleunigen, werden immer neue und hinsichtlich der Datenübertragung schnellere Busstandards eingeführt. Für einen neuen Busstandard stehen Funktionsstecckarten zur Verfügung, die neue und interessante Funktionen bieten, aber nur in Rechnern eingesetzt werden können, die mit dem neuen Busstandard arbeiten.
  • Es ist daher eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Adaptermodul bereitzustellen, mit dem eine Datenverbindung zwischen mindestens einem Rechner, der intern mit einem ersten Busstandard arbeitet, und einer mit einem zweiten Busstandard arbeitenden Funktionssteckkarte möglich ist.
  • Diese Aufgabe ist erfindungsgemäß gelöst durch ein Adaptermodul mit den im Anspruch 1 angegebenen Merkmalen.
  • Erfindungsgemäß wurde erkannt, dass es trotz der Tatsache, dass der zweite Busstandard in der Regel für Übertragungsgeschwindigkeiten ausgelegt ist, die mit Rechnern, die mit dem ersten Busstandard arbeiten, nicht verarbeitet werden können, möglich ist, bestimmte neue Funktionen der Funktionssteckkarte trotzdem zu nutzen. Über die erfindungsgemäße Kartenschnittstelle werden dem mindestens einen Rechner diejenigen Funktionen der Funktionssteckkarte zugänglich gemacht, die mit dem ersten Busstandard verarbeitet werden können. Andere Funktionen der Fuktionssteckkarte, die nur mit dem zweiten Busstandard möglich sind, bleiben gezielt ungenutzt. Überraschend lässt sich so ein hoher Teil der Funktionalität der Funktionssteckkarte nutzen, obwohl diese nicht in einen mit dem zweiten Busstandard ausgerüsteten Rechner eingesteckt wird. Die Stromversorgungseinheit sorgt dabei für einen sicheren Betrieb der Funktionssteckkarte. Eine Statusüberwachung ist durch die Anzeigeeinheit gegeben. Die Steuereinheit erlaubt, die mit Hilfe des ersten Busstandards nutzbaren Funktionen der Funktionssteckkarte zu steuern. Bei der Rechnerschnittstelle handelt es sich insbesondere um eine USB-Schnittstelle. Das erfindungsgemäße Adaptermodul eignet sich insbesondere zur Bereitstellung einer Datenverbindung zwischen einem PCI Bus Rechner und einer über das Adaptermodul extern angekoppelten Mini PCI Express-Karte.
  • Ein Adaptermodul nach Anspruch 2 kann insbesondere zum Aufbau eines lokalen Testgeräts zum Einsatz in einem Testsystem zur Überprüfung von Übertragungsvorgängen innerhalb eines Mobilfunknetzes eingesetzt werden. Ein derartiges Testgerät sowie ein Testsystem, in dem dieses zum Einsatz kommen kann, sind bekannt aus der WO 2004/049746 A1. Auf diese Weise lassen sich die neuen Funktionen von Funktionssteckkarten in das bestehende Testsystem integrieren, ohne dass insbesondere rechnerseitig Änderungen vorgenommen werden müssen.
  • Eine Steuereinheit nach Anspruch 3 entlastet den Rechner bei der Datenkommunikation mit der Funktionssteckkarte. Dies reduziert die Anforderungen an den Rechner.
  • Eine Audiofunktionseinheit nach Anspruch 4 ermöglicht die Nutzung von Audiofunktionen der Funktionssteckkarte.
  • Eine Bereitstellungseinheit nach Anspruch 5 stellt Mobiltelefon-Identifikationsdaten bereit, die für den Betrieb eines Testsystems zur Überprüfung von Übertragungsvorgängen innerhalb eines Mobilfunknetzes genutzt werden können. Die Bereitstellungseinheit kann dabei entweder eine derartige Identifikationsdaten beinhaltende Karte, z. B. eine SIM, eine USIM oder eine R-UIM-Karte simulieren, wie im Zusammenhang mit dem Testsystem nach der WO 2004/049746 A1 beschrieben, oder mindestens einen Steckplatz für eine derartige physikalische Karte bereitstellen.
  • Bei einer Ausgestaltung des Adaptermoduls nach Anspruch 6 kann die Steuereinheit gleichzeitig eine Karten-Simulationsrechner-Funktion übernehmen, wie aus dem oben genannten Testsystem bekannt. Auch dies entlastet den oder die mit dem Adaptermodul verbundenen Rechner.
  • Busstandards nach den Ansprüchen 7 oder 8 sind besonders geeignete Vertreter von Datenkommunikations-Standards, die über das erfindungsgemäße Adaptermodul miteinander verbunden werden können.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachfolgend anhand der Zeichnung näher erläutert. Die einzige Fig. zeigt schematisch Komponenten eines Testsystems zur Überprüfung von Übertragungsvorgängen inner halb eines Mobilfunknetzes. Bei dem Mobilfunknetz kann es sich um ein Netz der Typen GSM, UMTS, HSDPA oder CDMA handeln.
  • Ein derartiges Testsystem zur Prüfung von Übertragungsvorgängen innerhalb eines Mobilfunknetzes ist bekannt aus der WO 2004/049746 A1, auf die vollumfänglich Bezug genommen wird.
  • Ein insgesamt mit 1 bezeichnetes lokales Testgerät zum Einsatz in einem derartigen Testsystem umfasst zur Einwahl in das Mobilfunknetz eine Kartenschnittstelle 2. Letztere dient zum Signaltransfer zwischen einer in die Kartenschnittstelle 2 einsteckbaren Funktionssteckkarte 3 und Funktionseinheiten des Adaptermoduls 1, die nachfolgend noch beschrieben werden. Die Funktionssteckkarte 3 ist derart ausgeführt, dass sie Mobiltelefonie-Kommunikationsfunktionen bereitstellt. Beim hier beschriebenen Ausführungsbeispiel handelt es sich bei der Funktionssteckkarte 3 um eine Mini PCI Express-Karte. Die Kartenschnittstelle 2 erfüllt die mechanischen und elektrischen Erfordernisse der Funktionssteckkarte 3. Teil der Kartenschnittstelle 2 ist insbesondere eine Rechnerschnittstelle in Form einer USB-Schnittstelle. Diese USB-Schnittstelle ist über eine Signalleitung 4 nach draußen geführt, so dass über eine Signalleitung 5 eine Datenverbindung zwischen der Funktionssteckkarte 3 und einem ersten externen Rechner 6 vorliegt. Die USB-Schnittstelle der Kartenschnittstelle 2 dient daher als Rechnerschnittstelle zum Signaltransfer zwischen dem Adaptermodul 1 und dem ersten Rechner 6.
  • Eine Stromversorgungseinheit 7 des Adaptermoduls 1 steht mit der Kartenschnittstelle 2 über eine Versorgungsleitung 8 in Verbindung. Über die Stromversorgungseinheit 7 und die Kartenschnittstelle 2 ist daher eine Stromversorgung der Funktionssteckkarte 3 gewährleistet.
  • Über eine Signalleitung 9 steht eine Anzeigeeinheit 10 mit der Kartenschnittstelle 2 in Signalverbindung. Die Anzeigeeinheit 10 ermöglicht die Anzeige von Betriebszuständen der Funktionssteckkarte 3. Bei der Anzeigeeinheit 10 kann es sich um ein Display oder um eine Mehrzahl von Leuchtdioden handeln. Über eine Signalleitung 11 steht die Anzeigeeinheit 10 mit einem Mikrocontroller in Verbindung, der eine Steuereinheit 12 des Adaptermoduls 1 darstellt. Über die Signalleitung 11 kann die Steuereinheit 12 Statusinformationen zur Funktionssteckkarte 3 empfangen. Die Steuereinheit 12 ist über eine Signalleitung 13 mit der Kommunikationsschnittstelle 2 verbunden.
  • Über eine Signalleitung 14 steht die Steuereinheit 12 mit einem zweiten externen Rechner 15 in Verbindung.
  • Die beiden Rechner 6, 15 arbeiten mit einem anderen Busstandard als die Funktionssteckkarte 3, der in der Regel keine so hohe Datenübertragungsgeschwindigkeit zulässt wie der Busstandard der Funktionssteckkarte 3. Im beschriebenen Ausführungsbeispiel arbeiten die beiden Rechner 6, 15 mit einem PCI Bus. Bei nicht dargestellten Ausführungsformen des Testsystems können auch mehr als zwei Rechner an das Adaptermodul 1 angeschlossen sein. Schließlich ist es möglich, die Funktionen der Rechner 6 und 15 auch in einem Rechner zusammenzufassen, der dann über die Signalleitungen 5 und 14 mit dem Adaptermodul 1 verbunden ist.
  • Über den zweiten Rechner 15 ist mit Hilfe der Steuereinheit 12 eine Steuerung der Funktionssteckkarte 3 möglich. Hierzu erhält der zweite Rechner 15 Statusinformationen von der Steuereinheit 12, die letztere von der Anzeigeeinheit 10 erhält.
  • Zum Transfer von Audiodaten beim Betrieb des Testsystems dient eine Audiofunktionseinheit 16 des Adaptermoduls 1. Letztere steht über eine Signalleitung 17 mit der Kartenschnittstelle 2 und über eine Signalleitung 18 mit der Steuereinheit 12 in Verbindung. Die Audiofunktionseinheit 16 gibt z. B. Sprachmeldungen von der Funktionssteckkarte 3 an den Benutzer weiter. Zur Verbindung der Audiofunktionseinheit 16 mit der Kartenschnittstelle 2 dient eine Audio-Schnittstelle der Kartenschnittstelle 2. Die Signalleitung 18 dient zum Austausch von Audioinformationen zwischen der Steuereinheit 12 und der Audiofunktionseinheit 16.
  • Weiterhin weist das Adaptermodul 1 eine Bereitstellungseinheit 19 für Mobiltelefon-Identifikationsdaten auf. Bei der Bereitstellungseinheit 19 handelt es sich z. B. um eine Simulations-Rechnereinheit zur Simulation einer SIM-Karte, einer USIM-Karte oder einer R-UIM-Karte. Alternativ oder zusätzlich kann eine Bereitstellungseinheit eingesetzt sein, die als Kartenschnittstelle zum Einstecken einer physikalischen SIM/USIM/RUIM-Karte ausgeführt ist.
  • Zum Austausch der Mobiltelefon-Identifikationsdaten steht die Bereitstellungseinheit 19 mit der Kartenschnittstelle 2 über eine Signalleitung 20 in Verbindung. Über eine weitere Signalleitung 21 steht die Bereitstellungseinheit 19 mit der Steuereinheit 12 in Verbindung.
  • Mit dem Adaptermodul 1 als Teil eines lokalen Testgeräts kann ein Testsystem nach Art desjenigen betrieben werden, welches in der WO 2004/049746 A1 beschrieben ist. Mit Hilfe des Adaptermoduls 1 können hierzu Funktionssteckkarten 3 eingesetzt werden, die aufgrund ihres vom Busstandard der Rechner 6, 15 abweichenden eigenen Busstandards mit diesen Rechnern nicht ohne weiteres kompatibel sind.

Claims (8)

  1. Adaptermodul (1) zur Bereitstellung einer Datenverbindung zwischen mindestens einem Rechner (6, 15), der intern mit einem ersten Busstandard arbeitet, und einer mit einem zweiten Busstandard arbeitenden Funktionssteckkarte (3) – mit einer Kartenschnittstelle (2) zum Signaltransfer zwischen der Funktionssteckkarte (3) und Komponenten (7, 10, 12, 16, 19) des Adaptermoduls (1), – mit mindestens einer Rechnerschnittstelle (2) zum Datentransfer (4, 5; 12 bis 14) zwischen dem Adaptermodul (1) und mindestens einem (6) der Rechner (6, 15), – mit einer Stromversorgungseinheit (7), die über die Kartenschnittstelle (2) mit der Funktionssteckkarte (3) zur Stromversorgung von dieser verbindbar ist, – mit einer Anzeigeeinheit (10) zur Anzeige von Betriebszuständen der Funktionssteckkarte (3), – mit einer Steuereinheit (12) zur Steuerung der Funktionssteckkarte (3).
  2. Adaptermodul nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine Ausführung derart, dass über die Kartenschnittstelle (2) ein Signaltransfer zwischen einer Mobiltelefonie-Kommunikationsfunktionen bereitstellenden Funktionssteckkarte (3) und Komponenten (7, 10, 12, 16) des Adaptermoduls (1) gewährleistet ist.
  3. Adaptermodul nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuereinheit (12) derart ausgebildet ist, dass sie zusätzlich ei nen Datentransfer zwischen der Funktionssteckkarte (3) und mindestens einem (15) der Rechner (6, 15) steuert.
  4. Adaptermodul nach einem der Ansprüche 1 bis 3, gekennzeichnet durch eine Audiofunktionseinheit (16) zum Transfer von Audiodaten zwischen einem Benutzer und der Steuereinheit (12), die über eine Audio-Schnittstelle (2) mit der Funktionssteckkarte (3) verbunden ist.
  5. Adaptermodul nach einem der Ansprüche 2 bis 4, gekennzeichnet durch eine Bereitstellungseinheit (19) für Mobiltelefon-Identifikationsdaten.
  6. Adaptermodul nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Bereitstellungseinheit (19) zum Datentransfer mit der Steuereinheit (12) verbunden ist.
  7. Adaptermodul nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Busstandard als PCI Bus ausgeführt ist.
  8. Adaptermodul nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der zweite Busstandard als Mini PCI Express ausgeführt ist.
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