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Querverweis auf verwandte Anmeldung
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Diese Anmeldung beansprucht die Vorteile aus der
koreanischen Patentanmeldung Nr. 10-2010-0116407 , die am 22. November 2010 eingereicht wurde, und deren Offenbarung in ihrer Gesamtheit mittels Referenz hierin mit eingebunden ist.
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Gebiet der Offenbarung
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Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein PLC System.
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Diskussion des verwandten Stands der Technik
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Eine automatisierte Einrichtung, die in herkömmlichen industriellen Anlagen verwendet wird, umfasst eine mechanische Einrichtung unter Verwendung eines Relais und anderer Geräte. Um die automatisierte Einrichtung, die die mechanische Einrichtung umfasst, funktionell zu verändern, ergibt sich das Problem, dass die Kabel eines internen Schaltkreises der Einrichtung eines nach dem andern korrigiert werden müssen. Um dieses Problem zu lösen, ist eine speicherprogrammierbare Steuerung (programable logic controller – PLC) vorgeschlagen worden.
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Die PLC übernimmt normalerweise dieselbe Rolle wie die eines Computers und ist dazu eingerichtet, ein Signal von der Einrichtung zu empfangen, das Signal gemäß den darin programmierten Inhalten zu verarbeiten, und anschließend das verarbeitete Signal an die Einrichtung auszugeben. Des Weiteren ersetzt die PLC eine Funktion einer Steuerungseinheit, wie zum Beispiel eines Relais, eines Zeitnehmers und eines Zählers, durch ein Halbleiterbauteil, wie zum Beispiel ein integriertes Bauteil und einen Transistor. Die PLC fügt eine numerische Berechnungsfunktion zu einer Grundsequenzsteuerungsfunktion hinzu, um ein Programm zu steuern, und führt eine vorgegebene Logik gemäß einem Programm, das vorher in einem internen Speicher gespeichert wurde, aus.
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Wie oben beschrieben, benötigt die PLC eine große Anzahl von I/O-(E/A-)Kontaktpunkten, um verschiedene Arten von Geräten in ein System zu integrieren. Jedoch ist eine Blocktyp-PLC dahingehend problematisch, dass die Anzahl von zulässigen I/O-Kontaktpunkten aufgrund etlicher Restriktionen, einschließlich der Größe der PLC, beschränkt ist.
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Um das Problem zu lösen wurde ein Verfahren zum zusätzlichen Verbinden eines I/O-Moduls an die Blocktyp-PLC vorgeschlagen. D. h. das I/O-Modul ist direkt mit einer Datenleitung der PLC durch den Verbindungsanschluss verbunden, wodurch der I/O-Kontaktpunkt der PLC erweitert wird.
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Jedoch ist dieses Verfahren dahingehend ebenso problematisch, dass das I/O-Modul direkt mit der Datenleitung der PLC verbunden ist, so dass ein externes Rauschen aufgebracht wird, wodurch die Leistung des gesamten PLC-Systems negativ beeinflusst wird. Des Weiteren wird die Datenleitung der PLC verlängert, da das I/O-Modul direkt mit der Datenleitung der PLC verbunden ist. Mit der Zunahme der Anzahl der verbundenen I/O-Module verschlechtert sich die Leistung der Datenleitung. Des Weiteren wird eine Übertragungsgeschwindigkeit der Daten und des Signals unerwünschterweise reduziert, wenn das I/O-Modul direkt mit der Datenleitung der PLC verbunden ist.
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Kurze Zusammenfassung der Offenbarung
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Dementsprechend ist es eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung ein PLC-System bereitzustellen, das in der Lage ist, die Anzahl der I/O-Kontaktpunkte einer PLC durch das Kombinieren eines Verfahrens des direkten Verbindendes eines I/O-Moduls an die PLC und eines Verfahrens des Verbindendes eines entfernten (remote) I/O-Moduls mit der PLC unter Verwendung eines Netzwerks zu erhöhen.
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In einem allgemeinen Aspekt der vorliegenden Erfindung wird ein PLC-System bereitgestellt, wobei das PLC-System umfasst: eine PLC, die einen ersten I/O-Anschluss zur Eingabe und Ausgabe von Daten aufweist; ein entferntes I/O-Modul, das einen zweiten I/O-Anschluss aufweist und mit der PLC kommuniziert, um die Daten der PLC durch den zweiten I/O-Anschluss einzugeben oder auszugeben; und ein erweitertes I/O-Modul, das einen dritten I/O-Anschluss aufweist und an der PLC befestigt ist, um die Daten der PLC durch den Dritten I/O-Anschluss zu übertragen und empfangen (transceive), und dabei den Eingabe- und Ausgabeumfang der Daten erweitert.
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Vorzugsweise umfasst die PLC in einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung eine erste Kommunikationseinheit zum Kommunizieren mit dem entfernten I/O-Modul und dem erweiterten I/O-Modul; eine erste und zweite Schalteinheit zum Durchführen von Schaftoperationen, um mit einem oder beiden des entfernten I/O-Moduls und des erweiterten I/O-Moduls zu kommunizieren; und eine erste Steuerungseinheit zum Erzeugen eines Steuersignals, um die Schaltoperation der ersten und zweiten Schalteinheiten durchzuführen.
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Vorzugsweise umfasst die PLC in einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung eine dritte Schalteinheit zum Durchführen von Schaltoperationen, um eine Ringtopologie mit dem entfernten I/O-Modul und dem erweiterten I/O-Modul zu konfigurieren.
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Vorzugsweise umfasst das entfernte I/O-Modul in einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung eine zweite Kommunikationseinheit zum Übertragen und Empfangen (transceiving) der Daten der PLC durch eine vorbestimmte Kommunikationsleitung zwischen dem entfernten I/O-Modul und der PLC, so dass die Daten der PLC durch den zweiten I/O-Anschluss eingegeben und ausgegeben werden.
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Vorzugsweise umfasst das erweiterte I/O-Modul in einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung eine dritte Kommunikationseinheit zum Übertragen und Empfangen (transceiving) der Daten von der PLC; und eine vierte Schalteinheit zum Durchführen von Schaltoperationen, um das erweiterte I/O-Modul zusätzlich anzuschließen.
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Vorzugsweise weist die PLC in einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung eine Vielzahl von ersten Verbindungsanschlüssen auf, wobei jeder der ersten Verbindungsanschlüsse in einem vorbestimmte Abschnitt davon abgesenkt ist, um das erweiterte I/O-Modul daran anzubringen.
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Vorzugsweise weist das erweiterte I/O-Modul in einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung eine Vielzahl von zweiten Verbindungsanschlüssen an Positionen auf, die jenen der ersten Verbindungsanschlüsse entsprechen, wobei jeder der zweiten Verbindungsanschlüsse an einem vorgegebenen Abschnitt davon hervorragen, um an dem ersten Verbindungsanschluss angebracht zu werden.
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Vorzugsweise weist die PLC in einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung eine Vielzahl von ersten Kommunikationsanschlüssen auf, die an die Kommunikationsleitung angeschlossen sind, um mit dem entfernten I/O-Modul zu kommunizieren.
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Vorzugsweise weist in einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung das entfernte I/O-Modul eine Vielzahl von zweiten Kommunikationsanschlüssen auf, die mit der Kommunikationsleitung verbunden sind, um mit der PLC zu kommunizieren.
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Das PLC-System gemäß der vorliegenden Erfindung, das wie oben beschrieben konfiguriert ist, hat die folgenden Vorteile.
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Erstens ist das PLC-System dahingehend vorteilhaft, dass es die Verlässlichkeit der Datenübertragung verbessert, und seine Datenübertragungsgeschwindigkeit schneller ist als die einer konventionellen Datenleitung. Dabei kann die Anfälligkeit für Rauschen reduziert werden.
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Zweitens ist das PLC-System dahingehend vorteilhaft, dass es möglich ist, die Anzahl der anschließbaren I/O-Module zu erhöhen, was aufgrund einer Länge der Datenleitung, der Anfälligkeit für Rauschen und der Speicherkapazität begrenzt war.
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Drittens ist das PLC-System dahingehend vorteilhaft, dass ein I/O-Modul, das direkt an eine PLC angeschlossen ist, und ein entferntes I/O-Modul über eine Ringtopologie kombiniert werden, so dass das PLC-System normal betrieben werden kann, selbst wenn ein Anschluss getrennt ist.
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Viertens ist das PLC System dahingehend vorteilhaft, dass eine Ringtopologie automatisch durch Schalter, die in einer PLC und einem I/O-Modul installiert sind, konfiguriert wird, so dass eine zusätzliche Verkabelung oder eine Verbindungsinstallation nicht notwendig sind, um einen I/O-Kontaktpunkt zu erweitern. Des Weiteren kann der I/O-Kontaktpunkt erweitert werden und gleichzeitig kann die Ringtopologie einfach durch das Anbringen des I/O-Moduls an die PLC konfiguriert werden. Je komplizierter das System ist, desto größer ist der Effekt.
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Fünftens ist das PLC-System dahingehend vorteilhaft, dass eine PLC und ein I/O-Modul angebracht werden können, ohne dass zusätzliche Kabelkosten anfallen.
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Kurze Beschreibung der Zeichnungen
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1 ist ein Diagramm, das eine Konfiguration eines PLC-Systems gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung darstellt;
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2 ist ein Diagramm, das die Arbeitsweise einer Schalteinrichtung darstellt, wenn nur eine PLC aus 1 einzeln betrieben wird;
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3 ist ein Diagramm, das einen Datenkommunikationspfad zwischen der PLC und einem entfernten I/O-Modul gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung darstellt;
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4 ist ein Diagramm, das einen Datenkommunikationspfad zwischen der PLC und einem erweiterten I/O-Modul gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung darstellt;
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5 ist ein Diagramm, das die Befestigung des erweiterten I/O-Moduls an der PLC gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung darstellt; und
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6 ist ein Diagramm, das Datenkommunikationspfade zwischen der PLC, dem entfernten I/O-Modul und dem erweiterten I/O-Modul gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung darstellt.
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Detaillierte Beschreibung bevorzugter Ausführungsformen
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Da die vorliegende Erfindung verschiedenartig geändert werden kann und mehrere Ausführungsformen einschließt, werden bestimmte Ausführungsformen, die in den Zeichnungen gezeigt sind, in der detaillierten Beschreibung detaillierter beschrieben.
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Jedoch ist es selbstverständlich, dass die Erfindung nicht auf die bestimmten Ausführungsformen begrenzt ist, und verschiedene Änderungen, Entsprechungen und Substitutionen gemacht werden können, ohne von dem Umfang und der Idee der Erfindung abzuweichen.
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Obwohl die Begriffe ”erstes”, ”zweites”, etc. hier verwendet werden, um verschiedene Komponenten zu beschreiben, sollen diese Komponenten nicht durch diese Begriffe eingeschränkt werden.
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Diese Begriffe werden nur verwendet, um eine Komponente von einer anderen Komponente abzugrenzen. Zum Beispiel kann die zweite Komponente als die erste Komponente bezeichnet sein, ohne von dem Umfang der Erfindung abzuweichen. Ebenso kann die erste Komponente als die zweite Komponente bezeichnet werden.
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Des Weiteren ist es beabsichtigt, wenn der Begriff ”koppeln” oder ”verbinden” in der Beschreibung oder den Ansprüchen verwendet wird, dass nicht nur ”direkt gekoppelt oder verbunden mit” gemeint ist, sondern auch ”indirekt gekoppelt oder verbunden mit”, wie zum Beispiel durch eine andere Komponente oder Komponenten verbunden. Im Gegensatz dazu bedeutet der Begriff ”direkt gekoppelt oder verbunden mit”, dass es keine Komponente zwischen den gekoppelten oder verbundenen Komponenten gibt.
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Es gilt ebenfalls als selbstverständlich, dass hier eingesetzte Begriffe dem Zweck der Beschreibung von bestimmten Ausführungsformen und nicht einer Einschränkung dienen. Des Weiteren schließt die Singularform ”ein” mehrere Bezüge ein, wenn der Kontext nicht klar etwas anderes vorgibt.
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Zudem sollte es selbstverständlich sein, dass die Begriffe ”einschließen” oder ”aufweisen” Charakteristiken, Ziffern, Schritte, Arbeitsweisen, Komponenten, Teile oder Kombinationen davon, die hier beschrieben sind, einschließen, aber nicht eine oder mehrere unterschiedliche Charakteristiken, Ziffern, Schritte, Arbeitsweisen, Komponenten, Teile oder Kombinationen davon ausschließen.
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Zur Anschaulichkeit und Zweckmäßigkeit der Beschreibung können die Größe oder Form von Komponenten, die in den Zeichnungen gezeigt sind, nicht maßstabsgetreu dargestellt sein.
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Im nachfolgenden wird die vorliegende Erfindung detailliert und mit Bezug auf die beigefügten Zeichnungen beschrieben, wobei dieselben Bezugsziffern durch die Beschreibung hindurch verwendet werden, um auf dieselben Komponenten zu verweisen, und eine wiederholte Beschreibung davon vermieden wird.
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1 ist ein Diagramm, das eine Konfiguration eines PLC-Systems gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung darstellt, 2 ist ein Diagramm, das eine Arbeitsweise einer Schalteinheit darstellt, wenn nur eine PLC aus 1 alleine betrieben wird, und 3 ist ein Diagramm, das einen Datenkommunikationspfad zwischen der PLC und einem entfernten I/O-Modul gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung darstellt.
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Wie in 1 gezeigt ist, schließt ein PLC-System gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung eine speicherprogrammierbare Steuerung (programable logic controller – PLC) 100, ein entferntes I/O-Modul 200, und ein erweitertes I/O-Modul 300 ein.
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Die PLC 100 ist gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung eine Blocktyp-PLC, die in der Lage ist, Daten ein- und auszugeben, und schließt eine erste Kommunikationseinheit 110, erste bis dritte Schalteinheiten 122, 124 und 126, eine erste Steuerungseinheit 130, einen ersten Verbindungsanschluss 140, und einen ersten Kommunikationsanschluss 150 ein.
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Die erste Kommunikationseinheit 110 kommuniziert mit dem entfernten I/O-Modul 200 und dem erweiterten I/O-Modul 300. Die erste Kommunikationseinheit 110 führt eine Kommunikation gemäß einem vorgegebenen Kommunikationsprotokoll durch und verringert Interferenzen, wie zum Beispiel Rauschen, mittels eines Fehlerkorrekturcodes, wie zum Beispiel einer zyklischen Redundanzprüfung (cyclic redundancy check – CRC), die in dem Kommunikationsprotokoll enthalten ist, so dass die Ausfallsicherheit der Daten erhöht ist.
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Die erste und zweite Schalteinheit 122 und 124 führen eine Schaltoperation durch, um mit einem oder beiden des entfernten I/O-Moduls 200 und des erweiterten I/O-Moduls 300 zu kommunizieren. Die dritte Schalteinheit 126 führt eine Schaltoperation durch, um eine Ringtopologie mit dem entfernten I/O-Modul 200 oder dem erweiterten I/O-Modul 300 zu konfigurieren.
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Genauer gesagt und mit Bezug auf die
2 und
3: wenn die erste und zweite Schalteinheit
122 und
124 eine Schaltoperation in Richtung
abhängig von einem Status des ersten Kommunikationsanschlusses
150 durchführen und die dritte Schalteinheit
126 eine Schaltoperation in Richtung
durchführt, konfigurieren die PLC
100 und das entfernte I/O-Modul
200 automatisch die Ringtopologie, demzufolge eine Datenkommunikation durch eine Kommunikationsleitung L, die zwischen dem ersten Kommunikationsanschluss
150 und einem zweiten Kommunikationsanschluss
220 verbunden ist, ermöglicht wird.
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D. h., nachdem ermittelt wurde, ob das erweiterte I/O-Modul 300 angeschlossen ist, werden die erste und zweite Schalteinheit 122 und 126 in Abhängigkeit eines ermittelten Ergebnisses betätigt. Des Weiteren wird, nachdem der Status des ersten Kommunikationsanschlusses 150 ermittelt wurde, die zweite Schalteinheit 124 in Erwiderung auf ein ermitteltes Ergebnis betätigt. Die erste bis dritte Schalteinheit 122, 124 und 126, die abhängig von dem Status des angeschlossenen Moduls Schaltvorgänge durchführen, konfigurieren die Ringtopologie automatisch.
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Die erste Steuerungseinheit 130 fungiert als Steuerung des gesamten Betriebs der PLC 100. D. h. die Steuerungseinheit 130 steuert die PLC 100, führt Berechnungsoperationen der PLC 100 durch und erzeugt ein Signal zum Durchführen der Schaltoperation der ersten und zweiten Schalteinheit 122 und 124.
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Der erste Verbindungsanschluss 140 schließt eine Vielzahl von Verbindungsanschlüssen ein und ist an einem vorgegebenen Abschnitt davon abgesenkt, um das erweiterte I/O-Modul 300 daran zu befestigen.
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Der erste Kommunikationsanschluss 150 schließt eine Vielzahl von Kommunikationsanschlüssen ein und ist mit der Kommunikationsleitung L verbunden, um mit dem entfernten I/O-Modul 200 zu kommunizieren.
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Das entfernte I/O-Modul 200 schließt einen zweiten I/O-Anschluss ein und kommuniziert mit der PLC 100, um Daten der PLC über den zweiten I/O-Anschluss einzugeben und auszugeben.
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Solch ein entferntes I/O-Modul 200 schließt eine zweite Kommunikationseinheit 210 und einen zweiten Kommunikationsanschluss 220 ein. Die zweite Kommunikationseinheit 210 übermittelt und empfängt (transceive) Daten mit der PLC 100 über die Kommunikationsleitung L, so dass die Daten der PLC 100 über den zweiten I/O-Anschluss eingegeben und ausgegeben werden.
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Der zweite Kommunikationsanschluss 220 schließt eine Vielzahl von Kommunikationsanschlüssen ein und ist mit der Kommunikationsleitung L verbunden, um mit der PLC 100 zu kommunizieren.
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4 ist ein Diagramm, das einen Datenkommunikationspfad zwischen der PLC und dem erweiterten I/O-Modul gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung darstellt, und 5 ist ein Diagramm, das das Anschließen des externen I/O-Moduls an die PLC gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung darstellt.
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Mit Bezug auf die 4 und 5 umfasst das erweiterte I/O-Modul 300 einen dritten I/O-Anschluss 340, und ist an die PLC 100 angeschlossen, um Daten der PLC 100 über den Dritten I/O-Anschluss 340 zu übertragen und empfangen, demzufolge ein Eingabe- und Ausgabeumfang der Daten erweitert wird.
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Um die oben aufgeführte Arbeitsweise durchzuführen, umfasst das erweiterte I/O-Modul 300 eine dritte Kommunikationseinheit 310, eine vierte Schalteinheit 320 und einen zweiten Verbindungsanschluss 330.
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Die dritte Kommunikationseinheit 310 übermittelt und empfängt Daten der PLC 100 über den ersten Verbindungsanschluss 140 der PLC 100.
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Die vierte Schalteinheit 320 führt eine Schaltoperation durch, um zusätzlich das erweiterte I/O-Modul 300 zu verbinden. D. h. die vierte Schalteinheit 320 führt eine Schaltoperation abhängig davon durch, ob das erweiterte I/O-Modul 300 zusätzlich angeschlossen ist, demzufolge wird es ermöglicht, ein Kommunikationsnetzwerk lediglich durch das Anschließen ohne zusätzliche Arbeitsschritte zu konfigurieren.
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Die Schaltoperation jeder der ersten bis vierten Schalteinheit 122, 124, 126, und 320 werden in den Tabellen 1 bis 4 gezeigt.
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Tabelle 1 Arbeitsweise der ersten Schalteinheit
Tabelle 2 Arbeitsweise der zweiten Schalteinheit
Tabelle 3 Arbeitsweise der dritten Schalteinheit
Tabelle 4 Arbeitsweise der vierten Schalteinheit
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Der zweite Verbindungsanschluss 330 schließt eine Vielzahl von Anschlüssen ein, und ein vorgegebener Abschnitt davon, der dem ersten Verbindungsanschluss 140 entspricht, ragt hervor, um an dem ersten Verbindungsanschluss 140 befestigt zu werden. Die Daten der PLC 100 werden an/von dem erweiterten I/O-Modul 300 über den zweiten Verbindungsanschluss 330 übermittelt/empfangen, was zu einer größeren Anzahl von I/O-Anschlüssen der PLC 100 führt.
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6 ist ein Diagramm, das Datenkommunikationspfade zwischen der PLC, dem entfernten I/O-Modul und dem erweiterten I/O-Modul gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung darstellt. Die oben aufgeführte Konfiguration und Arbeitsweise wird mit Bezug auf 6 zusammengefasst. D. h. die PLC 100 kann den I/O-Anschluss unter Verwendung von zwei Verfahren erweitern. Eines der Verfahren ist es, den I/O-Anschluss dadurch zu erweitern, dass mit dem entfernten I/O-Modul 200 über die Kommunikationsleitung L kommuniziert wird. Das andere ist, den I/O-Anschluss dadurch zu erweitern, dass das erweitert I/O-Modul 300 direkt an die PLC 100 angeschlossen wird.
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Zu diesem Zweck führen die erste bis dritte Schalteinheit 122, 124 und 126, die in der PLC 100 bereitgestellt sind, eine Schaltoperation abhängig von den Verbindungs-Zuständen des entfernten I/O-Moduls 200 und des erweiterten I/O-Moduls 300 durch, demzufolge die Ringtopologie in einem Kommunikationsnetzwerk konfiguriert wird. Der Vorteil der vorliegenden Erfindung ist daher wie folgt: Ersten erlaubt solch eine Konfiguration eine Verbindung unter Verwendung der dritten Kommunikationseinheit 310 des erweiterten I/O-Moduls 300, wenn der I/O-Anschluss der PLC 100 erweitert wird, demzufolge eine Übertragungsgeschwindigkeit und Stabilität verbessert wird. Des Weiteren kann, da die Datenübertragung durch Mittel wie zum Beispiel die CRC, die in dem vorgegeben Kommunikationsprotokoll enthalten ist, durchgeführt wird, die Ausfallsicherheit der Daten erhöht werden und eine schnellere Übertragungsgeschwindigkeit im Vergleich zu einer konventionellen Konfiguration zum Austausch von Daten unter Verwendung einer Datenleitung erzielt werden.
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Zweitens ist es möglich die Anzahl der anschließbaren erweiterten I/O-Module zu erhöhen, was durch die Länge der Datenleitung, die Anfälligkeit durch Rauschen und Speicherkapazität begrenzt war. Obwohl es einen Unterschied bezüglich des Kommunikationsprotokolls gibt, ist es unnötig eine Distanzbegrenzung für den Fall des Durchführens einer Anschlussoperation unter Verwendung eines Verbindungsanschlusses in Betracht zu ziehen, weil das PLC-System dieser Erfindung bei einer sehr langen Distanz verwendet werden kann. Des Weiteren kann, für den Fall des Herstellens einer Verbindung durch Kommunikation, die Schadensanfälligkeit aufgrund von Rauschen ebenfalls wie oben beschrieben verringert werden. Zudem ist, für den Fall der Verwendung von Kommunikation, ein begrenzter Speicher gegenüber der Speicherkapazität der PLC irrelevant, weil eine Steuerungsoperation nicht direkt durch die PLC durchgeführt wird. Deshalb kann die Anzahl der anschließbaren erweiterten I/O-Module im Vergleich mit einem konventionellen Verfahren erhöht werden.
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Ein dritter Effekt wird durch die Konfiguration der Ringtopologie erzielt. Die Ringtopologie ist dadurch gekennzeichnet, dass selbst wenn eine von mehreren Kommunikationsleitungen eines Kommunikationsnetzwerks getrennt wird, die Ringtopologie zu einer linearen Topologie wird, so dass das gesamte Kommunikationsnetzwerk normal betrieben werden kann. D. h. wie für ein konventionelles System, dass selbst wenn nur eine Leitung aufgrund eines Kontaktausfalls eines Verbindungsanschlusses getrennt wird, alle erweiterten I/O-Module, die dahinter angeschlossen sind, nicht funktionieren. Im Gegensatz dazu wird durch das System dieser Erfindung, selbst wenn eine Leitung getrennt ist, das gesamte System sowie die angeschlossenen erweiterten I/O-Module normal betrieben.
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Viertens wird die Ringtopologie automatisch durch Schalter, die in der Blocktyp-PLC und dem erweiterten I/O-Modul installiert sind, konfiguriert. Deshalb ist eine zusätzliche Verkabelung oder Verbindungsinstallation nicht notwendig, um den I/O-Kontaktpunkt zu erweitern. Des Weiteren kann der I/O-Kontaktpunkt erweitert werden, und gleichzeitig kann die Ringtopologie einfach durch Anschließen des erweiterten I/O-Moduls an dem Verbindungsanschluss der Blocktyp-PLC konfiguriert werden. Je komplizierter das System ist, desto größer ist der Effekt.
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Fünftens, die Blocktyp-PLC und das erweiterte I/O-Modul benötigen kein zusätzliches Kommunikationskabel und sind dazu eingerichtet, direkt über den Kommunikationsverbindungsanschluss verbunden zu werden. Deshalb ist eine Anschlussoperation ohne das Entstehen zusätzlicher Kabelkosten möglich.
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Obwohl die bevorzugten Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung zu Illustrationszwecken offenbart wurden, werden jene Fachleute verstehen, dass verschiedene Modifikationen, Erweiterungen und Substitutionen möglich sind, ohne von dem Umfang und der Idee der Erfindung, wie sie in den angehängten Ansprüchen offenbart ist, abzuweichen.
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ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
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Zitierte Patentliteratur
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- KR 10-2010-0116407 [0001]