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GEBIET DER ERFINDUNG
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Die gegenwärtige Erfindung bezieht sich allgemein auf Eindrück-Komponenten in Befestigungssystemen, einschließlich Tüllen; und insbesondere auf eine Kugelzapfentülle, welche zur Verankerung in einem Schlitz oder einem Loch zur Nutzung in einer Blindmontageanordnung geeignet ist.
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Eine Befestigungskomponenten gemäß dem Oberbegriff von Anspruch 1 ist aus der
US 5 294 225 A bekannt. Sowohl der Kopf als auch der Körper weisen eine in etwa quadratische Außenform zum Einsatz in einem quaratischen Loch auf. Auf zwei gegenüberliegenden Seiten des Körpers ist jeweils ein Befestigungsbein vorhanden. Eine weitere Befestigungskomponente für quadratische Öffnungen ist aus der
DE 102 31 273 A1 bekannt. Ferner zeigen die
DE 66 05 418 U , die
DE 698 16 745 T2 und die
US 2004/0091 335 A1 Verschlussstopfen, welche nur zum Abdichten oder Verschließen von Löchern und Öffnungen dienen.
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HINTERGRUND DER ERFINDUNG
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Bei der Montage von Einrast- bzw. Schnappverschluss-Komponenten ist es notwendig, Fertigungsabweichungen bei der Komponentenposition zu berücksichtigen. Die Fertigungsabweichung ist das Ansammeln von Toleranzen zwischen Befestigungselement-Positionen, wenn zwei verschiedene Prozesse verwendet werden, um die Befestigungselemente in jeder Komponente anzuordnen. Zum Beispiel kann eine Innen-Türverkleidung an einem Automobil bis zu zehn Einrast-Befestigungselemente aufweisen, die von der Rückseite hervor ragen, welche ausgelegt sind, um ein blindes Einführen und eine Montage an zehn passenden Löchern im Blech des Fahrzeugs zu bieten. Weil die Prozesse zwischen der Herstellung der Tür-Panel (oft geformt) und der Herstellung des Blechs (oft gestanzte Löcher) verschieden sind, wird es Variationen in den Positionen der Löcher relativ zu einander geben. Um eine Montage der Tür-Panel an das Blech zu erlauben, ist es den Blindbefestigungselementen, welche zwischen den Löchern der Türpanel und den Löchern des Türblechs verwendet werden, möglich, in übergroßen Löchern am Tür-Panel zu schwimmen. Ein Schwimmen von 1.0 bis 2.0 mm wird Fertigungsabweichungen zwischen den zwei Komponenten berücksichtigen und hat zum Einbau der Automobil-Innentürverkleidung erfolgreich funktioniert.
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Andere Anordnungen können ein Schwimmen in der Blindbefestigungsanordnung aufgrund der Sitz- und Funktionsanforderungen der montierten Komponenten nicht erlauben. Ein Beispiel einer solchen ist die Befestigung von Fahrzeugheckleuchten und Frontscheinwerfern. Die Komponenten für Frontscheinwerfer und Heckleuchten erfordern eine solide Befestigung an dem Blech des Fahrzeugs, so dass einwandfreie Einstellung, Positionierung und Ausrichten der Lichter erreicht und aufrechterhalten werden können. Der Gebrauch von komplett schwimmenden Befestigungselementen ist für diese Einbauarten nicht praktikabel. Um die Fragen im Umfeld der Fertigungsabweichung zu überwinden, ist es bekannt, dass die Heckleuchten und die Frontscheinwerfer bzw. -leuchten an einer Sechs-Wege-Anordnungsposition (einem Loch) und an bis zu drei Vier-Wege-Anordnungspositionen (Schlitzen) befestigt werden. Bekannte Befestigungselemente sind entweder für Löcher oder Schlitze konfiguriert, wobei verschiedene Befestigungselemente für Löcher (kreisförmig) und für Schlitze (länglich) verwendet werden. Die Montagewerke müssen von jedem Bestände vorhalten, und jedes an den richtigen Einbauort liefern.
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Ein weiteres Problem wird in einigen Situationen mit den bekannten länglichen Befestigungselementen, welche in Schlitzen befestigt werden, angetroffen. Um das Befestigungselement in den Schlitz einzuführen, ist es notwendig, das Befestigungselement mit dem länglichen Schlitz einwandfrei auszurichten. Wenn die Längsachse des Befestigungselements und die Längsachse des Schlitzes nicht richtig ausgerichtet sind, kann das Befestigungselement nicht in den Schlitz eingeführt werden oder wird mit grober Schwierigkeit eingeführt, wobei vielleicht sogar der Verankerungsteil des Befestigungselements beschädigt wird.
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Bekannte in Löchern verwendete Befestigungselemente sind kreisförmig mit vier Verankerungsbeinen. Kreisförmige Befestigungselemente dieser Art funktionieren in Schlitzen nicht gut. Das Befestigungselement ist nur gesichert, wenn die gegenüberliegenden Verankerungsbeine quer zu der axialen Richtung des Schlitzes sind. Wenn nicht, wird sich das Befestigungselement lösen und kann aus dem Schlitz fallen.
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Ein bevorzugtes Blindbefestigungselement kann ohne Rücksicht auf die Ausrichtung des Befestigungselements verankert werden. Blindbefestigungselemente ermöglichen die Vormontage von Komponenten und den Versand aller Teile in der Anordnung. Wenn ein einziges Verankerungsteil zwischen zwei Komponenten verwendet wird, ist der Verankerungsteil in einer der Komponenten montiert, im Allgemeinen in Ausrichtung mit der Verankerungsposition der anderen Komponenten, und wird einfach zusammengedrückt. Wenn ein zweiteiliges Befestigungselement benutzt wird, befindet sich ein Teil des Befestigungselements in einer Komponente und der andere Teil des Befestigungselements befindet sich in der anderen Komponente, wobei die Befestigungselementteile allgemein während der Endmontage angeordnet und zusammengedrückt werden. Alternativ kann eine Komponente ein montiertes Befestigungselement an sich befestigt haben und nachfolgend mit der anderen Komponente ausgerichtet und zusammengedrückt werden. Wiederum erfordert, in jeder dieser Situationen, ein bevorzugtes Blindbefestigungselement nicht das Positionieren oder die Ausrichtung relativ zu dem Verankerungsloch, sondern lediglich eine allgemeine Ausrichtung damit und das Zusammendrücken zur Befestigung. Bevorzugte Blindbefestigungselemente können von einer Seite der Komponenten befestigt werden, ohne die Artikel von der Gegenseite der Komponenten befestigen oder modifizieren zu müssen.
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Ein bevorzugtes Befestigungselement bietet eine starre Befestigung über Schlitze und Löcher hinweg, kann als ein Teil bei der Montage an einer Komponente geliefert werden und ermöglicht gutes Einführen und Montieren.
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ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
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Die gegenwärtige Erfindung liefert eine Eindrück-Befestigungskomponente, welche symmetrisch ist, welche keine Ausrichtung bei der Einführung in Löchern oder Schlitzen erfordert.
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In einem Aspekt davon liefert die gegenwärtige Erfindung eine Befestigungskomponente, welche einen zentralen Körper; einen Kopf an einem Ende des Körpers, und eine Mehrzahl von Rückhaltebeinen aufweist, welche Lippen aufweisen, welche in gegenüberliegendem beabstandeten Verhältnis zu einer Fläche des Kopfes angeordnet sind, wobei die Rückhaltebeine in einem Kreis angeordnet sind; und die Mehrzahl der Rückhaltebeine so ausgelegt ist und eine ausreichende Anzahl derselben einschließt, welche ausreichend dicht beabstandet sind, so dass Lippen von zumindest einem Bein an einer Seite und eines Beins an einer entgegen gesetzten Seite der Mehrzahl von Beinen Ränder einer Öffnung, welche die Befestigungskomponente aufnimmt, für jede Drehposition der Befestigungskomponente in Eingriff bringen, so dass die Befestigungskomponente sowohl in einem kreisförmigen Loch als auch in einem länglichen Schlitz befestigbar ist; und wobei Rippen zwischen benachbarten Beinen der Mehrzahl von Beinen angeordnet sind, wobei jede Rippe eine Einführkante, welche nach außen abgewinkelt ist, aufweist, wobei ein Teil derselben radial außerhalb der distalen Ränder benachbarter Beine liegt.
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In einem weiteren Aspekt davon liefert die gegenwärtige Erfindung eine Kugelzapfen-Verankerungstülle, welche sowohl in einem kreisförmigen Loch als auch in einem länglichen Schlitz befestigbar ist, beinhaltend: einen zentralen Körper, welcher eine Aushöhlung und ein inneres Merkmal zum Befestigen eines Kugelendes eines Kugelzapfens aufweist; einen Kopf an einem Ende des Körpers, welcher eine Öffnung zu der Aushöhlung aufweist; eine Mehrzahl von Rückhaltebeinen, wobei jedes eine Lippe aufweist, welche in gegenüberliegendem beabstandetem Verhältnis zu einer Fläche des Kopfes angeordnet ist; wobei die Rückhaltebeine in einem Kreis um den Körper angeordnet sind; und wobei die Mehrzahl der Rückhaltebeine eine ausreichende Anzahl von Beinen aufweist, die ausreichend dicht beabstandet sind, so dass für jede Drehposition der Tülle eine Lippe eines Beines an einer Seite des Körpers und eine Lippe eines Beines an einer entgegen gesetzten Seite des Körpers Ränder einer länglichen Öffnung, welche die Tülle aufnimmt, in Eingriff bringen, wobei die Tülle Rippen zwischen benachbarten Beinen der Mehrzahl der Beine aufweist, und wobei jede Rippe eine Einführkante aufweist, welche nach außen abgewinkelt ist, wobei ein Teil derselben radial außerhalb der distalen Ränder benachbarter Beine liegt.
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In einem weiteren Aspekt davon liefert die gegenwärtige Erfindung eine Verankerungsstruktur für eine Komponente, welche sowohl in einem kreisförmigen Loch als auch einem länglichen Schlitz befestigbar ist. Die Verankerungsstruktur beinhaltet einen Kopf und eine Mehrzahl von Rückhaltebeinen, welche mit dem Kopf verbunden sind und eine Lippe aufweisen, welche in gegenüberliegendem beabstandetem Verhältnis zu einer Fläche des Kopfes angeordnet ist; wobei die Rückhaltebeine in einem Kreis angeordnet sind, wobei die Mehrzahl der Rückhaltebeine so ausgelegt ist und eine ausreichende Anzahl von Beinen einschließt, welche ausreichend dicht beabstandet sind, so dass für jede Drehposition der Verankerungsstruktur eine Lippe eines Beines an einer Seite der Mehrzahl der Beine und eine Lippe eines Beines an einer entgegen gesetzten Seite der Mehrzahl der Beine gegenüberliegende Ränder eines Schlitzes, welcher die Verankerungsstruktur aufnimmt, in Eingriff bringen, so dass die Verankerungsstruktur sowohl in einem kreisförmigen Loch als auch in einem länglichen Schlitz befestigbar ist, und dass die Verankerungsstruktur Rippen zwischen benachbarten Beinen der Mehrzahl der Beine aufweist, und dass jede Rippe eine Einführkante aufweist, welche nach außen abgewinkelt ist, wobei ein Teil derselben radial außerhalb der distalen Ränder benachbarter Beine liegt.
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Ein Vorteil der gegenwärtigen Erfindung ist die Lieferung einer Befestigungskomponente, welche in entweder Löcher oder Schlitze eingeführt werden kann, wodurch die Anzahl der verschiedenen Teile, die zur Komplettierung der Anordnungen vorgehalten werden müssen, reduziert wird.
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Ein weiterer Vorteil der gegenwärtigen Erfindung ist die Lieferung einer Kugelzapfen-Verankerungstülle, welche einfach ohne den Gebrauch von Werkzeugen zu montieren ist, und welche in einer Blindmontage mit nur minimaler Grobausrichtung, welche notwendig ist, um die Montage zu vollenden, montiert werden kann.
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Noch ein weiterer Vorteil der gegenwärtigen Erfindung ist die Lieferung einer Verankerungsstruktur, welche für den Gebrauch an verschiedenen Komponenten geeignet ist, um die Komponenten in Schlitzen oder Löchern zu befestigen.
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Andere Merkmale und Vorteile der Erfindung werden Fachleuten bei der Durchsicht der folgenden detaillierten Beschreibung, den Ansprüchen und Zeichnungen, in welchen gleiche Bezugszahlen verwendet werden, um gleiche Merkmale zu bezeichnen, offensichtlich.
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KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
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1 ist eine perspektivische Ansicht einer Tülle, welche eine Verankerungsstruktur in Übereinstimmung mit der gegenwärtigen Erfindung aufweist;
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2 ist eine perspektivische Ansicht der in 1 gezeigten Tülle, welche die Oberseite der Tülle, wie sie in 1 gezeigt ist, veranschaulicht;
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3 ist eine fragmentarische Querschnittsansicht der in den vorangegangenen Zeichnungen gezeigten Tülle, wobei der Schnitt durch eine der Positionierrippen der Tülle geführt wurde;
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4 ist eine fragmentarische Querschnittsansicht ähnlich der der 3, jedoch durch eines der Verankerungsbeine der Tülle;
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5 ist eine Querschnittsansicht der in 1 gezeigten Tülle entlang der Linie 5-5 der 1; und
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6 ist eine Querschnittsansicht der in 1 gezeigten Tülle entlang der Linie 6-6 der 1 und veranschaulicht die in einem länglichen Schlitz aufgenommene Tülle.
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Bevor die Ausführungsformen der Erfindung im Detail erläutert werden, gilt es zu verstehen, dass die Erfindung in ihrer Anwendungsbreite nicht auf die Details der Konstruktion und die Anordnung der Komponenten, welche in der folgenden Beschreibung dargelegt sind oder in den Zeichnungen veranschaulicht sind, beschränkt ist. Die Erfindung ist zu anderen Ausführungsformen geeignet und in der Lage, auf verschieden Weisen praktiziert oder ausgeführt zu werden. Es ist auch selbstverständlich, dass die Phraseologie und Terminologie, welche hierin verwendet werden, dem Zwecke der Erläuterung dienen, und nicht als einschränkend betrachtet werden sollten. Der Gebrauch hierin von „beinhaltend”, „umfassend” und Variationen davon soll die nachfolgend aufgeführten Gegenstände und Äquivalente derselben, genauso wie zusätzliche Gegenstände und Äquivalente davon, abgrenzen.
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DETAILLIERTE BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORM
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Nun spezieller auf die Zeichnungen und insbesondere auf 1 Bezug nehmend, bezeichnet die Bezugszahl 10 ein Befestigungselement, spezieller eine Tülle, und insbesondere eine Kugelzapfenverankerungstülle, welche eine Verankerungsstruktur 12 in Übereinstimmung mit der gegenwärtigen Erfindung aufweist. Obwohl die Verankerungsstruktur 12 an einem Kugelzapfen-Tüllenbefestigungselement gezeigt ist, gilt es zu verstehen, dass die Verankerungsstruktur 12 gleichermaßen gut an anderen Typen und Größen von Befestigungselementen oder Ankern 10 verwendet werden kann. Ferner kann das Befestigungselement 10 aus einer Vielzahl von Materialien einschließlich verschiedener Metalle und Kunststoffe hergestellt werden, oder kann aus einem Materialverbund durch verschiedene Formungstechniken hergestellt werden.
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Die Tülle 10 beinhaltet einen Körper 14 mit einem Kopf 16 an einem Ende davon. Eine Aushöhlung 18 erstreckt sich axial durch den Körper 14 und weist eine Öffnung zu dieser in einer Außenfläche 22 des Kopfs 16 auf. In der exemplarischen Ausführungsform beinhaltet der Körper 14 ein geschlossenes, abgerundetes distales Ende 24 zum Kopf 16 entgegen gesetzt und erstreckt sich im Wesentlichen axial von einer unteren Fläche 26 des Kopfs 16. Bei Variationen der gegenwärtigen Erfindung kann das distale Ende 24 anders geformt sein oder kann offen sein. Ferner kann, obwohl der Körper 14 in Zylinderform gezeigt ist, der Körper 14 sich verjüngen, oder kann mit ebenen Flächen, wie gewünscht, gebildet sein. Wie in der exemplarischen Ausführungsform der Zeichnungen veranschaulicht ist, ist die Tülle 10 eine Verankerungsstruktur für einen Kugelzapfen einer Frontscheinwerfer- oder Heckleuchtenanordnung in einem Kraftfahrzeug. Entsprechend definiert die Aushöhlung 18 darin eines oder mehrere innere Merkmale 28 zur Aufnahme eines Kugelendes eines Kugelzapfens.
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Die gegenwärtige Erfindung kann gleichermaßen gut bei anderen Arten von Befestigungselementen oder -Strukturen verwendet werden, welche längliche oder anders geformte Körper 14 aufweisen. Der Körper 14 kann zum Beispiel mit einem Gewinde versehen oder schraubbar sein, um ein komplementär mit einem Gewinde versehenes Befestigungselement aufzunehmen, oder der Körper 14 kann anderweitig konfiguriert sein, um Befestigungselemente und Strukturen anderer Formen aufzunehmen, einschließlich verschiedener Einrast-Befestigungselemente. Obwohl der Körper 14 in der exemplarischen Ausführungsform als sich von dem Kopf 16 in dieselbe Richtung wie die Verankerungsstruktur 12 erstreckend veranschaulicht ist, können sich der Körper 14 und die Verankerungsstruktur 12 auch in entgegen gesetzte Richtungen erstrecken, oder anderweitig winklig mit Bezug auf einander.
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Die Verankerungsstruktur 12 beinhaltet eine Vielzahl von Rippen 30 und Rückhaltebeinen 32, welche in alternierender Anordnung eines neben dem anderen in einem Kreis vorgesehen sind. Die Rippen 30 sind mit dem Körper 14 und mit dem Kopf 16 verbunden und liefern dadurch Steifigkeit bzw. Festigkeit, wobei sie als Keil zwischen dem Kopf 16 und dem Körper 14 im Befestigungselement 10 wirken. Es wird ebenfalls in Erwägung gezogen, dass in einigen Strukturen und Anordnungen der gegenwärtigen Erfindung die Rippen 30 nur mit dem Körper 14 oder dem Kopf 16 verbunden sein könnten, oder gänzlich weggelassen werden könnten.
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Jede Rippe 30 beinhaltet eine abgewinkelte Einführkante 34, welche sich nach außen von der Außenseite des Körpers 14 erstreckt, und eine freiliegende axiale Kante 36, welche sich zwischen dem Kopf 16 und der Einführkante 34 erstreckt. Bei Ausführungsformen, bei welchen die Rippen 30 nicht mit dem Kopf 16 verbunden sind, können die Rippen 30 in einiger Entfernung vom Kopf 16 enden. Die Rippen 30 können an dem Ende der Einführkante 34 enden, wodurch sie keine axiale Kaue 36 aufweisen.
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Rückhaltebeine 32 sind mit dem Kopf 16 verbunden und erstrecken sich im Wesentlichen axial vom Kopf 16 in beabstandetem Verhältnis zum Körper 14. Die Rückhaltebeine 32 beinhalten eine Basis 40, einen distalen Rand 42 und eine verdickte Mitte 44. Eine Lippe 46 ist zwischen der verdickten Mitte 44 und der Basis 40 definiert und ist in einem gegenüberliegenden, beabstandeten Verhältnis zu der Unterseite 26 des Kopfes 16 angeordnet. Eine Schrägfläche 48 erstreckt sich in einem Winkel von dem distalen Rand 42 zu dem äußeren Rand der Lippe 46 nach außen.
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Wie in 4 am eindeutigsten zu sehen ist, befindet sich der distale Rand 42 des Rückhaltebeins 32 etwas innen relativ zu der Verbindungsstelle der axialen Kante 36 und der Einführkante 34 der benachbarten Rippen 30. Entsprechend ist das Befestigungselement 10 problemlos selbstzentrierend in einer Öffnung, in welcher es installiert wird. Das abgerundete distale Ende 24 dringt leicht in ein Loch ein, in welchem das Befestigungselement 10 eingesetzt wird. Der Rand eines geeignetes Loches kann die Außenseite des zentralen Körpers 14 in Eingriff bringen, und die Tülle 10 wird exakter zentriert werden, wenn die Einführkanten 34 einer oder mehrerer Rippen 30 mit dem Umfang der Öffnung in Eingriff gelangen. Wenn das Befestigungselement 10 weiter in das Loch eingeführt wird, wird es exakter zentriert, wenn die Einführkanten 34 durch das Loch gleiten. Ein gleichmäßiger Übergang tritt von der Einführkante oder den -kanten 34 hin zu der Schrägfläche oder den -flächen 48 der Rückhaltebeine 32 auf.
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Wenn das Befestigungselement 10 noch weiter eingeführt wird, zentriert die Bewegung entlang der Schrägflächen 48 das Befestigungselement weiter, solange bis alle Schrägflächen 48 mit dem Umfang eines kreisförmigen Lochs in Eingriff gebracht sind. Weil sich die Rückhaltebeine 32 vom Kopf 16 erstrecken und vom zentralen Körper 14 beabstandet sind, kann sich ein jedes wie erforderlich nach innen biegen, bis die radial äußeren Ränder der Lippen 46 durch das Loch treten.
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Die verbogenen Rückhaltebeine 32 springen dann nach außen zurück, wobei sie das Panel bzw. die Platte zwischen den Lippen 46 und der Unterseite 26 des Kopfs 16 fange. Zum Zwecke des effektiveren wasser- oder feuchtigkeitsdichten Eingriffs, kann ein ringförmiges Dichtelement 50 in der Nachbarschaft des Kopfes 16 vorgesehen sein.
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Die Rückhaltebeine 32 bieten, wie in 1 am besten zu sehen ist, eine breitere Fläche für den Rand eines Lochs oder Schlitzes, in welchem das Befestigungselement 10 eingesetzt wird. Andererseits liefern die Rippen 30 einen verminderten Rand, welcher zum Umfang des Lochs oder Schlitzes hin, in das/den das Befestigungselement 10 eingesetzt wird, freiliegt. Bei der exemplarischen Ausführungsform sind acht Rippen 30 und acht Rückhaltebeine 32 gleichmäßig um einen zentralen Körper 14 beabstandet. Nur ein minimaler Abstand ist zwischen den benachbarten Rippen 30 und den Rückhaltebeinen 32 vorgesehen.
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Die kreisförmige Anordnung der Verankerungsstruktur 12 ist so, dass die Ausrichtung in einem länglichen Schlitz in Bezug auf die sichere Befestigung des Befestigungselementes 10 in dem Schlitz ohne Auswirkung ist. Wenn entgegen gesetzte Rippen 30 im Wesentlichen quer zu dem Rand eines Schlitzes angeordnet werden, bringen zumindest Teile der zwei benachbarten Lippen 46 den Rand des Schlitzes in Eingriff, und das Befestigungselement 10 wird sicher durch Teile von vier Rückhaltebeinen gehalten, zwei davon jeweils an entgegen gesetzten Seiten der Verankerungsstruktur 12. 6 veranschaulicht das in einem länglichen Schlitz 60 in einer Platte 62 eingesetzte Befestigungselement 10. Der Schlitz 60 weist gegenüberliegende Ränder 64, 66 auf, welche zwischen der Unterseite 26 und Teilen der zwei Lippen 46 an entgegen gesetzten Seiten des Körpers 14 befestigt bzw. gesichert sind.
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Alternativ wird, wenn das Befestigungselement 10 in einem länglichen Schlitz so ausgerichtet wird, dass die entgegen gesetzten Rückhaltebeine 32 im Wesentlichen entlang den Rändern des Schlitzes liegen, das Befestigungselement 10 noch immer sicher durch die Lippe eines Beines an einer Seite und die Lippe eines weiteren Beines an der entgegen gesetzten Seite gehalten. Ohne Rücksicht darauf, wie das Befestigungselement 10 gedreht wird, bringen mindestens eine Lippe 46 an einer Seite und eine weitere Lippe 46 an der entgegen gesetzten Seite des Befestigungselements 10 die Ränder des Schlitzes in Eingriff. Folglich wird das Befestigungselement 10 ungeachtet der Ausrichtung sicher in einem Schlitz gehalten.
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Bei der exemplarischen Ausführungsform sind acht Rippen 30 und acht Rückhaltebeine 32 vorgesehen. In Abhängigkeit von der Größe des Lochs, in welchem es eingesetzt wird und der Größe des Befestigungselements 10, können weniger Beine oder mehr als acht Beine verwendet werden. Die Anzahl, Größe und die Anordnung der Beine 32, und insbesondere der Lippen 46 an den Beinen 32 sind jedoch so, dass ungeachtet der Drehposition des Befestigungselements 10, ein kontinuierlicher Eingriff zwischen dem Rand eines Schlitzes und den Lippen 46 an diametral entgegen gesetzten Seiten der Verankerungsstruktur 12 geliefert wird.
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Die Befestigung der Rückhaltebeine 32 am Kopf 16 in einiger beabstandeter Entfernung von dem zentralen Körper 14 ermöglicht leichteres Biegen der Rückhaltebeine 32. Folglich kann das Befestigungselement 10 relativ leicht von Hand eingesetzt werden, indem auf den Kopf 16 gedrückt wird, um die Rückhaltestruktur 12 in das Loch oder den Schlitz, in das/den es eingesetzt wird, zu drängen.
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Das Befestigungselement 10 zentriert sich leicht selbst, was die Blindinstallation erleichtert. Das abgerundete distale Ende 24 platziert sich und findet leicht Eingang in ein Loch oder einen Schlitz, in welches/welchem das Befestigungselement 10 eingesetzt werden soll. Ein gleichmäßiger Übergang tritt zwischen dem Körper 14 und der Einführkante 34 der Rippen 30 auf. Ferner tritt ein gleichmäßiger Übergang zwischen der Einführkante 34 und der Schrägfläche 48 auf. Entsprechend ist, um die Befestigung zu initiieren, nur eine sehr grobe Anordnung des Befestigungselements 10 alles, was in Bezug auf ein Loch oder einen Schlitz, in welchem es installiert wird, erforderlich ist. Angewendet zum Beispiel auf Frontleuchten-Einstellstrukturen, kann das Befestigungselement 10 als eine Kugelzapfen-Verankerungstülle 10 an einem Kugelzapfen befestigt werden, wobei ein Kugelende desselben (nicht gezeigt), durch ein inneres Merkmal 28 in der Aushöhlung 18 gehalten wird. Wenn die Lampenstruktur in dem Automobil eingebaut wird, wird das Befestigungselement 10 leicht in ein Paneel bzw. eine Platte eingesetzt, in welcher es befestigt wird, sogar wenn das Loch oder die Öffnung in dem Paneel nicht leicht sichtbar ist.
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Variationen und Modifikationen des Vorangegangenen liegen im Umfang der gegenwärtigen Erfindung. Es ist selbstverständlich, dass die hierin offenbarte und definierte Erfindung sich auf alle alternativen Kombinationen von zwei oder mehreren der individuellen erwähnten oder aus dem Text und/oder den Zeichnungen ersichtlichen Merkmale erstreckt. Alle dieser verschiedenen Kombinationen stellen verschiedene alternative Aspekte der gegenwärtigen Erfindung dar. Die hierin beschriebenen Ausführungsformen erläutern die besten bekannten Weisen zum Ausführen der Erfindung und werden andere Fachleute befähigen, die Erfindung zu nutzen. Die Ansprüche sind auszulegen, um alternative Ausführungsformen bis zu dem durch den Stand der Technik erlaubten Ausmaß einzuschließen.
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Verschiedene Merkmale der Erfindung sind in den folgenden Ansprüchen dargelegt.