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Gegenstand
der Erfindung ist ein Verfahren zur kontinuierlichen Herstellung
von Polyoxytrimethylenglykol (PO3M), Polytrimethylenterephthalat
(PTT) und/oder PO3M-Einheiten enthaltenden PTT-Copolyestern durch
Veresterung, Vorkondensation und anschließende Polykondensation von
Terephthalsäure
oder Terephthalsäurederivaten
mit 1,3-Propandiol.
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Es
sind bereits zahlreiche Verfahren zur Herstellung von PTT aus den
US-Patenten Nr.
2 465 319, 4 611 049, 5 340 909, 5 459 229 und 5 599 900 bekannt.
Dabei kommt neben Dimethylterephthalat vorzugsweise Terephthalsäure sowie
Trimethylenglykol (TMG) zum Einsatz.
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Nach
dem aus der deutschen Patentanmeldung
DE 35 44 551 A1 und dem aus der US-Patentschrift
4 680 376 bekannten Verfahren wird dabei Terephthalsäure mit
1,3-Propandiol und einem Katalysator zu einer Paste gemischt und
dann der Veresterung zugeführt.
Die Veresterung erfolgt bei einem höchstens gering über dem
Atmosphärendruck
liegenden Überdruck.
Bevorzugt wird allerdings die Veresterung im Vakuum unter Abspaltung
von Wasser durchgeführt.
Neben der Hauptreaktion der Carboxylgruppen der Terephthalsäure mit
den Hydroxylgruppen des 1,3-Propandiols findet außerdem noch eine
Dehydratisierung des 1,3-Propandiols zum Acrolein statt. Die auf
die Veresterung folgende Vorkondensation erfolgt technisch unter
Vakuum in einem oder mehreren Reaktoren, die aus der Gruppe der
Rührkessel,
Kaskadenreaktoren oder der liegenden Apparate vom Typ der Ringscheiben-
und/oder Käfigreaktoren
stammen. Zur Herstellung von mit Polyoxytrimethylenglykol modifizierten
PTT-Copolyestern kann das vorteilhaft in einem parallel durchgeführten Verfahren
erzeugte Polyoxytrimethylenglykol (PO3M) vor, hinter oder direkt
in einen der Vorkondensationsreaktoren eingeführt werden. Das PO3M wird dann
mit statistischer Verteilung in die wachsenden PTT-Copolyesterketten
eingebaut.
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In
der auf die Vorkondensation folgenden Polykondensation, die zu längeren Polymerketten
bis hin zum Endprodukt führt,
wird unter erhöhter
Temperatur und dem im Prozess niedrigsten Druck die Polykondensation
fortgeführt.
Für die
Erzeugung des langkettigen, polymeren Produkts sind ein oder mehrere
Polykondensationsreaktoren notwendig. Auch für diese Reaktion benutzt man
vorteilhaft einen liegenden Apparat vom Typ der Ringscheiben- und/oder
Käfigreaktoren.
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Bei
diesen Verfahren der Veresterung, Vorkondensation und Polykondensation
der Carboxylgruppen mit den Hydroxylgruppen fällt Wasser als Reaktionsprodukt
an. Außerdem
entstehen durch Nebenreaktionen bei der Dehydratisierung aus dem 1,3-Propandiol
neben Acrolein in geringer Menge auch noch Propenole sowie verschiedene
kettenförmige
oder zyklische Ether. Um aus dem als wichtigstes Nebenprodukt anfallenden
Acrolein ein wieder verwendbares Produkt, zum Beispiel TMG, zu erzeugen,
müssen
neben dem Wasser auch noch die übrigen
störenden
Verunreinigungen entfernt werden. Dies erfordert mehrere Stufen
und gestaltet sich je nach dem Verunreinigungsgrad des als Ausgangsstoff
eingesetzten 1,3-Propandiols mehr oder weniger aufwendig und kostenträchtig. Dabei
konnte festgestellt werden, dass sich die Menge des gebildeten Acroleins
und dessen Verunreinigungen durch die Auswahl des Katalysators,
dessen Konzentration und die Wahl der Reaktionsbedingungen in einem weiten
Bereich beeinflussen lassen. So kann durch die Veränderungen
des Drucks im Bereich zwischen 10 MPa bis 0,5 hPa, durch Temperaturen
zwischen 120 bis 380°C
und durch Katalysatormengen von 10–12 bis
10–2 Mol
pro Mol 1,3-Propandiol während
der Veresterung, Vorkondensation und Polykondensation zwischen 5
bis 50 Massen-% des eingesetzten 1,3-Propandiols zu Acrolein umgesetzt.
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Es
stellte sich deshalb die Aufgabe, das entstehende Acrolein sinnvoll
zu verwenden und wieder der Veresterung, Vorkondensation oder Polykondensation
bei der Herstellung von PTT oder PO3M-Einheiten enthaltenden PTT-Copolyestern zuzuführen.
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Diese
Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch
gelöst,
dass das bei der Veresterung, Vorkondensation und anschließenden Polykondensation von
Terephthalsäure
oder Terephthalsäurederivaten mit
1,3-Propandiol als Nebenprodukt anfallende Acrolein nach erfolgter
Reinigung zum PO3M polymerisiert und dieses entweder in reiner Form
gewonnen oder ohne weitere Reinigung direkt in die Veresterung,
Vorkondensation oder Polykondensation bei der Herstellung von PTT
oder PO3M-Einheiten enthaltenden Copolyestern zurückgeleitet
wird.
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Das
durch die Dehydratisierungsreaktion entstehende Acrolein, das in
den in den verschiedenen Reaktionsstufen gewonnenen Brüden in unterschiedlicher
Menge enthalten ist, wird kondensiert und dann vereinigt einer ersten
Rektifikation zugeführt.
Das am höchsten
siedende 1,3-Propandiol verbleibt im Sumpf und wird hauptsächlich in
die Veresterungsstufe zurückgeführt. Die
leichter siedenden Komponenten des Kopfproduktes werden fraktioniert,
kondensiert und durch erneute Rektifikation wird ein Acrolein höchster Reinheit
gewonnen. Zur Erzeugung von Polyoxytrimethylenglykolen wird dieses
Acrolein einer kationischen Polymerisation unterworfen, für deren
Durchführung
zunächst
aber alle Spuren von Peroxyden und anderen störenden Beiprodukten entfernt
werden müssen.
Technisch erfolgt dies vorteilhaft durch eine katalytische Deperoxidierung
unter Zusatz eines Reduktionsmittels, an die sich eine Trocknung
anschließt.
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Erfindungsgemäß wird das
durch diese Reaktion gewonnene hochreine und trockene Acrolein zum
Beispiel mit Katalysatoren vom Lewis-Säure Typ wie Bortrifluorid,
Antimonpentachlorid, Titantetrachlorid oder Halogensulfonsäuren, wie
in Houben-Weyl, 4. Aufl., Band E20/1, Seite 106 ff. 408 ff beschrieben,
zum Polyoxytrimethylenglykol mit mittleren Kettenlängen von
2 bis 10.000, vorzugsweise 5 bis 5000 Wiederholungseinheiten, polymerisiert.
Dabei wird eine Katalysatormenge zwischen 10–8 Mol bis
zu 10–2 Mol
Katalysatormetall, pro Mol Acrolein, eingesetzt, wobei die Einspeisung
bis zur Höchstmenge
in mehreren Dosierungen erfolgen kann. Die Temperatur wird erfindungsgemäß im Bereich
zwischen –80
und +70°C
gehalten und die Verweilzeit zwischen 5 Minuten und 10 Stunden so
gewählt, dass
ein Produkt mit der gewünschten
Kettenlänge entsteht
und eine enge Molekulargewichtsverteilung mit einer Polydispersität, definiert
durch das Verhältnis
von Gewichtsmittel zu Zahlenmittel, nahe 1 und nicht größer als
10 erhalten wird.
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Bei
der Herstellung des PO3M, das auch als Polyacrolein bezeichnet wird,
wird das Kettenwachstum durch Zusatz eines Kettenabbrechers und/oder durch
Hydrolyse des Katalysators beendet. Nach dem Abbruch der Polymerisationsreaktion
wurde es bisher als notwendig angesehen, den Katalysator aus dem
Produkt zu entfernen, da er bei einer Zumischung des PO3M zu anderen
Kunststoffen bei hoher Temperatur zur Verfärbungen oder Gelen führen kann.
Das Problem der Polymerverfärbung
durch Katalysatorreste ist bisher dadurch gelöst werden, dass in mehreren
Waschstufen die Katalysatorreste aus dem Polymer entfernt werden.
Hierbei gehen allerdings auch noch die niedermolekularen Anteile
des PO3M in Lösung,
wobei sich die Molekulargewichtsverteilung zu einer engeren Verteilung
verändert. Notwendig
ist es dann aber, die Lösungs-
und/oder Waschmittelreste, die mit niedermolekularen Polymeranteilen
beladen sind, einer destillativen und/oder extraktiven Aufbereitung
zuzuführen.
Die dabei gewonnenen niedermolekularen Polymeranteile können dann
nach der Aufbereitung entweder im Kreislauf gefahren oder in einer
Kläranlage
durch biologischen Abbau entsorgt werden.
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Das
erfindungsgemäße Verfahren
hat demgegenüber
den wichtigen Vorteil, dass ein direkter Einbau des PO3Ms, d.h.
des Polyacroleins, ohne vorherige Abtrennung der Katalysatorreste
möglich
ist und deshalb auch keine Lösungsmittel
bei der Aufbereitung des Polyacroleins anfallen. Außerdem ist
es ein weiterer Vorteil des erfindungsgemäßen Verfahrens, dass das als
Copolymer eingesetzte PO3M aufgrund seiner engen Molekulargewichtsverteilung
sowie durch Kontrolle der Reaktionstemperatur und Verweilzeit die
Einstellung der gewünschten
Polymerkettenlänge
gestattet. Dabei kann erfindungsgemäß die Begrenzung der Polymerkettenlänge und die
Desaktivierung des Katalysators mit Substanzen durchgeführt werden,
die im Verfahren zur Herstellung von PTT oder PTT-PO3M-Copolyestern
ohnehin zum Einsatz kommen. So hat es sich als besonders vorteilhaft
herausgestellt, das 1,3-Propandiol als Kettenabbre cher einzusetzen.
Durch den Kettenabbruch mit 1,3-Propandiol bleiben die reaktiven
Hydroxylendgruppen am PO3M erhalten und können dann hervorragend mit
den Carboxylendgruppen der Säuregruppen
des PTT-Grundgerüstes
weiter reagieren.
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Durch
diese Art des Kettenabbruchs wird der Metallkatalysator durch eine
Veresterungsreaktion desaktiviert, durch eine Chelatbildung komplexiert und
in einen Metallester umgewandelt. Die Komplexierung des Katalysatormetalls
im 1,3-Propandiol und dem Polyoxytrimethylenglykol versetzt es in
einen Zustand, durch den es auch als Katalysator für die Vorkondensation
und die Polykondensation geeignet ist. Damit kann die Menge an Katalysator
in der Reaktionsmischung reduziert werden.
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Als
Katalysator zur Erzeugung des PO3M-PTT-Copolyesters werden Metallester
der Elemente der I., II., III., IV. und V. Hauptgruppe und der II.,
III., IV., V., VI., VII. und VIII. Nebengruppe, eingesetzt. Besonders
bevorzugt sind Metallester, die die Elemente Vanadium, Tantal, Titan,
Zirkon, Mangan, Zink, Bor, Aluminium, Silizium, Germanium, Phosphor,
Antimon, Eisen, Kobalt, Kalzium, Magnesium, Barium, Strontium oder
Zinn enthalten. Diese Katalysatoren können sowohl bei der PO3M-Herstellung
als auch bei der Veresterung, Vorkondensation und/oder Polykondensation
eingesetzt werden.
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Ganz
besonders geeignete Katalysatoren sind Barium-diisopropylat, Kalzium-dimethylat, Kalzium-diisopropylat,
Magnesium-dimethylat, -diethylat, Strontium-diisoproypylat, Aluminium-trimethylat,
Aluminium-triisopropylat, Aluminium-tributylat, Aluminium-sec-butylat, Aluminium-tert-butylat,
Aluminium-triphenolat, Antimon-trimethylat, Antimontriethylat, Antimontri-isopropylat,
Antimon-tripropylat,
Antimon-tributylat, Bor-trimethylat, Bor-triethylat, Bor-tripropylat,
Bor-triisopropylat,
Bor-tributylat, Bor-triphenolat, Erbium-triisopropylat, Indium-triisopropylat, Indium-tert-butylat,
Neodym-tri-isopropylat, Vanadinoxyd-triethylat, Vanadinoxyd-triisopropylat,
Vanadinoxyd-tripropylat, Ytterbium-triisopropylat, Yttrium-triisopropylat,
Yttrium-triisobutylat, Trimethylphosphit, Triethylphosphit, Tripropylphosphit,
Tri-isopropylphosphit, Tri-butylphosphit, Tri- phenylphosphit, Tri-isodecylphosphit,
Trimethylphosphat, Triethylphosphat, Tripropylphosphat, Tri-isopropylphosphat, Triethylhexylphosphat,
Tributylphosphat, Triphenylphosphat, Tricresylphosphat, Scandium-triisopropylat,
Praseodym-triisopropylat, Germaniummethylat, Germaniumethylat, Germanium-isopropylat,
Hafnium-tert-butylat, Trimethoxysilan, Tetraethoxysilan, Tetrapropoxysilan,
Tetrabutoxysilan, Trimethoxysilan, Tetraethoxytitan, Tetraisopropoxysilan,
Tetrapropoxytitan, Tetrabutoxytitan, Tetratert-butoxytitan, Tetra-2-ethylhexanoxyattitan,
Tetra-2-ethyl-1,3-hexandiolattitan, Tetrabutoxystanat, Tetramethoxyzirkon,
Tetraethoxyzirkon, Tetra-isopropoxyzirkon, Tetrapropoxyzirkon, Tetrabutoxyzirkon,
Tetra-tert-butoxyzirkon, Tantal(V)-methoxyd, Tantal(V)ethoxoyd,
Tantal(V)-butoxyd.
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Die
Katalysatorkonzentration sollte dabei zwischen 10–8 Mol
und 10–2 Mol
Katalysatormetall, bezogen auf 1 Mol Terephthalsäure, betragen.
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Das
erfindungsgemäße Verfahren
zur direkten Verwendung von PO3M (Polyacrolein) hat auch den großen wirtschaftlichen
Vorteil, dass aufgrund der nicht erforderlichen Abtrennung des Katalysators,
der entfallenden Aufbereitung des PO3M und eines Lösungsmittels
einerseits Kosten durch weniger Anlagenteile eingespart werden und
andererseits weniger Energie durch die nicht erforderlichen Verfahrensschritte
verbraucht wird. Auch die Umweltbelastung geht zurück, da keine
Stoffe verbrannt, durch Klärverfahren
gereinigt oder deponiert werden müssen.
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Das
erfindungsgemäße Verfahren
wird durch die nachfolgenden Beispiele näher erläutert:
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Beispiel 1
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In 1 ist
eine Anlage, wie sie vorstehend beschrieben wurde, zur kontinuierlichen
Herstellung von PTT-Polyacrolein-Copolyester dargestellt.
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In
die Veresterung (4) wird kontinuierlich eine zur Paste
angerührte
Mischung mit einem Molverhältnis
von 1: 5 aus Terephthalsäure
(1) und 1,3 Propandiol (2) mit dem als Katalysator
(3) eingesetzten 500 ppm Zinn(IV)-tetrabutylat, vereinigt
und einem Rührkessel,
wie man ihn aus der allgemeinen Verfahrenstechnik kennt, zugeführt. Bei
einem leichten Überdruck
von etwa 0,25 MPa und 250°C
wird die Veresterung eingeleitet und nach einer mittleren Verweilzeit
von 5 Stunden in einem zweiten Reaktor bei reduziertem Druck von
0,1 MPa und einer Temperatur von 255°C bei einer mittleren Verweilzeit
von 3 Stunden weitergeführt.
Bei der Hauptreaktion der Carboxylgruppen der Terephthalsäure (1)
mit den Hydroxylgruppen des 1,3 Propandiols (2) findet
noch eine Dehydratisierung des Propandiols zu Acrolein (10)
statt, wobei außerdem
weitere Nebenprodukte in geringer Konzentration entstehen. Die dem
Umesterungs- und/oder Veresterungsreaktor (4) entweichenden
Brüden
(7) enthalten in der Hauptsache Wasser und bis zu 50% Acrolein,
die der Spaltprodukttrennung (9) zugeführt werden. In der Spaltprodukttrennung
(9) erfolgt in mindestens einer Kolonne unter leichtem Überdruck
von 0,15 MPa durch mehrfache Rektifikation die Auftrennung von in
den Brüden
noch mitgeführtem
1,3 Propandiol (2), dem Spaltprodukt Wasser und dem leichtflüchtigen
Acrolein. Das im Sumpf Kolonne (9) anfallende Propandiol
(8) wird in den ersten Umesterungs- und/oder Veresterungsreaktor
(4) zurückgeführt und
der Paste aus (1) und (2) zugemischt. Die Einspeisung
eines Teilstromes von 10 Massen % bis zu 70 Massen% des vorteilhaft
in einem parallel durchgeführten
Verfahren erzeugten Polyoxytrimethylenglykols (25) kann
vor, hinter oder direkt in einen der Reaktoren der Veresterung (4)
erfolgen
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Die
auf die Umesterung und/oder Veresterung folgende Vorkondensation
(5) erfolgt bei 270°C unter
Vakuum bei 150 hPa, wobei mindestens ein Reaktor eingesetzt wird,
der aus der Gruppe der Rührkessel
oder der liegenden Apparate vom Typ der Ringscheiben- und/oder der
Käfigreaktoren
stammt. Die Einspeisung eines Teilstromes von 10 Massen % bis zu
70 Massen% des vorteilhaft in einem parallel durchgeführten Verfahren
erzeugten Polyoxytrimethylenglykols (25) kann vor, hinter
oder direkt in einen der Reaktoren der Vorkondensation (5)
erfolgen. Das PO3M wird mit statischer Verteilung in die wach senden
Ketten eingebaut. Die der Vorkondensation (5) unter Vakuum
entweichenden Brüden
werden in Brüdenverdichtern
kondensiert und die Kondensate dem Spaltproduktstrom (7)
zugeführt.
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In
der auf die Vorkondensation (5) folgenden Polykondensation
(6), die zu längeren
Polymerketten bis hin zum Endprodukt (26) führt, wird
unter um 20°C
höherer
Temperatur und dem im Prozess niedrigsten Druck von 0,1 hPa die
Polykondensationsreaktion fortgeführt. Für die Erzeugung des langkettigen
polymeren Produktes ist mindestens ein Polykondensationsreaktor
notwendig. Vorteilhaft benutzt man einen Reaktor, der aus der Gruppe
der liegenden Apparate vom Typ der Ringscheiben- und/oder Käfigreaktoren
stammt.
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Bei
der Polykondensationsreaktion der Carboxylgruppen mit den Hydroxylgruppen
fällt Wasser als
Reaktionsprodukt an, ebenso wie bei der Dehydratisierungsreaktion
des 1,3 Propandiols, bei der das Hauptprodukt Acrolein und in geringer
Menge Butenole, verschiedene Dihydrofurane und cylische Ether entstehen.
Außerdem
ist in den Brüden
noch 1,3 Propandiol enthalten, das dem Prozess weiterhin als Monomer
erhalten bleiben soll. Die Auftrennung des Mehrstoffgemisches in
der Spaltprodukttrennung (9) erfordert mehrere Stufen,
bei denen nach den unterschiedlichen Siedepunkten aufgetrennte Fraktionen separiert
werden. Die hoch siedenden Anteile des Propandiols (8)
werden dem Prozess wieder zugeführt,
das Spaltprodukt Wasser (27) so behandelt, dass es nur
noch spurenweise Verunreinigungen aufweist und einer biologischen
Kläranlage übergeben werden
kann. Die am leichtesten siedende Komponente Acrolein, das Roh-Acrolein
(10), enthält
noch geringe Wassermengen und Bestandteile, die sich aufgrund von
Azeotropbildung in der Spaltprodukttrennung (9) nicht entfernen
lassen. Zur Beseitigung dieser Bestandteile wird das Roh-Acrolein (10) einer
weiteren Nebenproduktrektifikation (11) zugeführt. Neben
den destillativen und/oder rektifizierenden Verfahren zur Isolierung
von Acrolein aus den Spaltprodukten haben sich auch Verfahren zur
Stofftrennung mit semipermeabler Membran als vorteilhaft einsetzen
lassen und lieferten sowohl alleine als auch in Verbindung mit anderen
Trennverfahren sehr hohe Reinheiten.
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Ein
nach den vorgenannten Verfahren erzeugtes hochreines Acrolein (13),
das nur noch Spuren von Wasser und anderen Stoffen enthält, verlässt die
Nebenprodukt-Rektifikationsstufe (11). Schwersieder, Leichtsieder
und Abgase (14) aus der Spülung bzw. Inertisierung der
Anlage mit Stickstoff werden abgezogen und einer Verbrennung und/oder
katalytischen Oxidation zugeführt.
Diese kann auch Bestandteil der Wärmeerzeugungsanlage (24)
zur Versorgung der Polykondensationsanlage mit Hochtemperaturöl sein.
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Zur
Erzeugung von Polyoxytrimethylenglykolen durch kationische Polymerisation
ist das die Nebenprodukt-Rektifikationsstufe (11) verlassende Acrolein
(13) noch nicht rein genug, denn es enthält noch
peroxidische Bestandteile und Spuren von Acrolein-Beiprodukten,
die den Katalysator für
die ionische Polymerisation desaktivieren.
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In
der Stufe (15), der Deperoxidierung, Reduktion und Trocknung,
werden in mehreren aufeinander folgenden Stufen an zeolithischen
Trägern
die Peroxide zerstört
und die letzten Spuren von Wasser entfernt. Die Stufe (15)
wird zweisträngig
so gestaltet, dass sich ein Teil der Anlage in der Regenerationsphase
befindet, während
in der anderen die Reinigung des Acroleins vorgenommen wird. Die
bei der Regeneration anfallenden Abgase (15) werden vereinigt
mit Strom (14) der katalytischen Oxidation (24) zugeführt. Acrolein
(17), das den Anlagenteil (17) verlässt, erfüllt die
Qualitätsanforderungen
eines Polymer Grades mit einem Wassergehalt von weniger als 100
ppm und weniger als 50 ppm an isomeren, substituierten Acroleinabkömmlingen.
Ein solches Acrolein ist ohne Einschränkungen in der Acrolein-Polymerisation
(19) verwendbar.
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In
der Acrolein-Polymerisation wird beispielsweise mit 10–6 Mol
Zinntetrachlorid, pro Mol Acrolein polymerisiert. Die Temperaturführung in
der mehrstufigen Rührkesselkaskade
(19) liegt im Bereich zwischen –80 °C und +10 °C und die Verweilzeit zwischen
120 Minuten und 4 Stunden und ist so gewählt, dass ein Produkt mit Kettenlängen zwischen
3 und 100 Wiederholungseinheiten entsteht. Die Reaktionsführung bei
der Polymerisation des Acroleins wird mittels Temperaturführung, Katalysatortyp,
-konzentration und -zuspeisung so gesteu ert, dass eine enge Verteilung
mit einer Polydispersität,
definiert durch das Verhältnis
von Gewichtsmittel zu Zahlenmittel, bevorzugt nahe 1 und nicht größer als
10 erhalten wird.
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Das
Kettenwachstum wird durch Kettenabbrecher oder/oder durch Hydrolyse
des Katalysators beendet. Dies wird in der letzten Stufe (22)
einer Rührkesselkaskade
vorgenommen, wobei es sich überraschenderweise
herausgestellt hat, dass vorteilhaft 1,3 Propandiol als Kettenregler
(21) eingesetzt werden kann. Bei der Verwendung von 1,3
Propandiol als Kettenregler (21) handelt es sich um einen
Stoff, der im Endprodukt bzw. als Monomer Verwendung findet und
keinerlei Fremdstoff im Produkt darstellt. Als besonders vorteilhaft
hat es sich herausgestellt, als Kettenregler (21) ein 1,3
Propandiol zu verwenden, das entweder einem Zwischenboden der Spaltprodukttrennkolonne
(9) oder dem Sumpf entnommen wird. Die hiermit erhaltenen
Polyacrolein-Produkte weisen bei der Einspeisung in die Veresterung
(4), Vorkondensation (5) und/oder Polykondensation
(6) eine höhere
Reaktivität
und bessere Filtrierbarkeit auf.
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In
dem erfindungsgemäß dargelegten
Verfahren wird eine aufwändige
Aufarbeitung dadurch umgangen, dass eine Abtrennung des Katalysators nicht
erfolgt und auch keine Wäsche
mit Lösungsmitteln
durchgeführt
wird. Wesentliches Merkmal der Herstellung von Polyoxytrimethylenglykol
(PO3M) nach 1 und dessen Einsatz als Comonomer
ist die Einstellung der gewünschten
Polymerkettenlänge durch
Zugabe des Kettenreglers (21), von reinem 1,3 Propandiol,
einem Propandiol, das entweder einem Zwischenboden der Spaltprodukttrennkolonne
(9) oder dem Sumpf der Trennung (9) entstammt.
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Erfindungsgemäß erfolgt
durch die Zugabe des Kettenreglers gleichzeitig eine Begrenzung
der Kettenlänge
und eine Desaktivierung des Katalysators mit Substanzen oder Rohstoffen,
die selbst als Monomere im Verfahren zur Herstellung von PTT bzw.
PTT-Polyacrolein-Copolyester Verwendung finden. Besonders vorteilhaft
ist, dass durch den Abbruch mit 1,3 Propandiol die reaktiven Hydroxylendgruppen
am Polyoxytrimethylenglykol erhalten bzw. erzeugt werden, die dann
wieder hervorragend mit den Carboxylendgruppen der Säuregruppen
des PTT Grundgerüstes
reagieren.
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Durch
diese Art des Abbruchs wird zudem noch der Katalysator der ionischen
ringöffnenden
Polymerisation (18) desaktiviert und das Katalysatormetall
durch Chelatbildung komplexiert. Die Komplexierung des Katalysators
im 1,3 Propandiol und dem Polyoxytrimethylenglykol versetzt ihn
in einen Zustand, der ihn geeignet macht, als neuer, umgeesterter
Katalysator weiter bei der Veresterung (4), Vorkondensation
(5) und/oder Polykondensation (6) aktiv zu sein.
Durch diese Reaktion kann die Menge an Katalysator (3)
zur Beschleunigung des Umsatzes von beispielsweise Terephthalsäure und
Propandiol in der Einsatzmischung reduziert werden.
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Das
die Stufe (22) verlassende Polyacrolein (25) wird,
wie die 1 zeigt, entweder vollständig in mindestens
eine der Stufen der Veresterung (4), Vorkondensation (5)
und/oder in die Polykondensation (6) geführt oder
es erfolgt eine auf die einzelnen Reaktionsstufen aufgeteilte Zuspeisung
in Teilströmen zwischen
5% und 33% auf die Veresterung und/oder Umesterung (4),
Vorkondensation (5) und/oder Polykondensation (6).
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Das
den Endreaktor der Polykondensation (6) verlassende Endprodukt
(26) besteht aus einem Polypropylenterephthalatester-Grundpolymer,
das mit statistisch verteilten Polyacrolein-Gruppen modifiziert
ist und ähnliche
elastische Eigenschaften aufweist wie ein Polybutylenterephthalat-Polytetramethylenglycol-Copolymer.
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Beispiel 2
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In 2 ist
eine Anlage wie sie vorstehend beschreiben wurde zur diskontinuierlichen
Herstellung von PTT-Polyacrolein-Copolyester beschrieben.
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In
einen Veresterungsreaktor, einen Rührkessel, wie man ihn aus der
allgemeinen Verfahrenstechnik kennt, (4) wird kontinuierlich über eine
Zeitraum von 15 Minuten bis zu 6 Stunden eine zur Paste angerührte Mischung
mit einem Mol-verhältnis von
1: 5 aus Terephthalsäure
(1) und 1,3 Propandiol (2) und 500 ppm Zinn(IV)-tetrabutylat
als Katalysator gegeben. Beginnend bei einem Überdruck von etwa 0,35 MPa
und 230°C
wird die Veresterung eingeleitet und nach einer mittleren Verweilzeit
von 5 Stunden reduziert man den Druck in Laufe von 6 Stunden auf
0,1 MPa und erhöht
gleichzeitig stetig steigend die Temperatur auf 270°C. Bei der
Hauptreaktion der Carboxylgruppen der Terephthalsäure (1)
mit den Hydroxylgruppen des 1,3 Propandiols (2) findet
noch eine Dehydratisierung des Propandiols zu Acrolein (10)
statt, wobei Nebenprodukte in geringer Konzentration entstehen.
Die dem Veresterungsreaktor (4) entweichenden Brüden (7)
enthalten in der Hauptsache Wasser und bis zu 50% Acrolein, die
kondensiert, gesammelt und der absatzweise arbeitenden Spaltprodukttrennung
(9) zugeführt
werden. In der Spaltprodukttrennung (9) erfolgt in mindestens
einer Kolonne unter leichtem Überdruck
von 0,75 MPa durch mehrfache Rektifikation die Auftrennung von in
den Brüden
noch mitgeführtem
1,3 Propandiol (2), dem Spaltprodukt Wasser und dem leichtflüchtigen
Acrolein. Das im Sumpf der Kolonne (9) anfallende 1,3 Propandiol
(8) wird in den Veresterungsreaktor (4) zurückgeführt oder
gesammelt und dem nächsten Ansatz
der Paste aus (1) und (2) zugemischt. Die Einspeisung
eines Teilstromes von 10 Massen % bis zu 70 Massen % des vorteilhaft
in einem parallel durchgeführten
Verfahren erzeugten Polyoxytrimethylenglykols (25) erfolgt
zu Beginn mit etwa 15% und nimmt mit der Absenkung des Druckes zu
bis der gewünschte
Gehalt von beispielsweise 70 Massen% an Copolymer erreicht ist.
Nach Erreichen von vorbestimmter Temperatur und Druck am Ende der
Veresterung wird die Reaktion unterbrochen und das Vorkondensat
(5) mittels Zahnradpumpe in den Polykondensationsreaktor überführt.
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Die
auf die Veresterung folgende Polykondensation (6) erfolgt
bei 270°C
unter Vakuum bei 1 hPa, wobei ein Reaktor eingesetzt wird, der aus
der Gruppe der Rührkessel
oder liegenden Apparate vom Typ der Ringscheiben- und/oder Käfigreaktoren stammt.
Die der Vorkondensation (5) unter Vacuum entweichenden
Brüden
werden in Brüdenverdichtern kondensiert
und die Kondensate dem Spaltproduktsrom (7) zugeführt. In
der auf die Veresterung (4) folgenden Poly kondensation
(6), die zu längeren
Polymerketten bis hin zum Endprodukt (26) führt, wird
unter einer Steigerung der Temperatur um 20°C und einer Absenkung des Druckes
auf 0,1 hPa die Polykondensationsreaktion fortgeführt.
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Bei
der Polykondensationsreaktion der Carboxylgruppen mit den Hydroxylgruppen
fällt Wasser als
Reaktionsprodukt an, ebenso wie bei der Dehydratisierungsreaktion
des 1,3 Propandiols, bei der als Hauptprodukt Acrolein und in geringer
Menge Propenole, Ether und cyclische Ether entstehen. Außerdem ist
in den Brüden
noch 1,3 Propandiol enthalten, das dem Prozess weiterhin als Monomer
erhalten bleiben soll. Die Auftrennung des Mehrstoffgemisches in
der Spaltprodukttrennung (9) erfordert mehrere Stufen,
bei denen nach den unterschiedlichen Siedepunkten aufgetrennte Fraktionen
separiert werden. Die hoch siedenden Anteile des 1,3 Propandiols (8)
werden gesammelt und dem Prozess wieder zugeführt, das Spaltprodukt Wasser
(27) so behandelt, dass es nur noch minimalste Verunreinigungen
aufweist und einer biologischen Kläranlage übergeben werden kann. Die am
leichtesten siedende Komponente Acrolein, das Roh-Acrolein (10),
enthält
noch geringe Wassermengen und Bestandteile, die sich aufgrund von
Azeotropbildung in der Spaltprodukttrennung (9) nicht entfernen
lassen. Zur Beseitigung dieser Bestandteile wird das Roh-Acrolein
(10) einer weiteren Nebenproduktabtrennung (11)
zugeführt,
wobei neben rektifizierenden Verfahren auch semipermeable Membranen
mit gutem Erfolg eingesetzt wurden. Ein hochreines Acrolein (13)
verlässt die
Nebenproduktrektifikationsstufe (11), das nur Spuren von
Wasser und anderen Stoffen enthält. Schwersieder,
Leichtsieder und Abgase (14) aus der Spülung bzw. Inertisierung der
Anlage mit Stickstoff werden abgezogen und einer katalytischen Oxidation zugeführt, die
Bestandteil der Wärmeerzeugungsanlage
(24) zur Versorgung der Polykondensationsanlage mit Hochtemperaturöl sein kann.
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Zur
Erzeugung von Polyoxytrimethylenglykolen durch kationische Polymerisation
ist das die Nebenprodukt-Rektifikationsstufe (11) verlassende Acrolein
(13) noch nicht rein genug, denn es enthält noch
peroxidische Bestandteile und Spuren von Acrolein-Nebenprodukten,
die den Katalysator für
die ionische Polymerisation desaktivieren.
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In
der Stufe (15), der Deperoxidierung, Reduktion und Trocknung,
werden an mehreren aufeinander folgenden Stufen an zeolithischen
Trägern
unter Einsatz eines geringen Wasserstoffstromes (16) die
Peroxide zerstört,
Doppelbindungen hydriert und die letzten Spuren von Wasser entfernt.
Die Stufe (15) wird zweisträngig so gestaltet, dass ein
Teil der Anlage sich in der Regenerationsphase befindet, während in
der anderen die Reinigung des Acrolein vorgenommen wird. Die bei
der Regeneration anfallenden Abgase (15) werden vereinigt
mit Strom (14) der katalytischen Oxidation (24)
zugeführt.
Acrolein (17), das den Anlagenteil (17) verlässt, erfüllt die Qualitätsanforderungen
eines Polymer Grades mit einem Wassergehalt von weniger als 100
ppm, und weniger als 50 ppm isomeren, substituierten Acroleinabkömmlingen.
Ein solches Acrolein ist ohne Einschränkungen in der Acrolein-Polymerisation
(19) verwendbar.
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In
der Acrolein-Polymerisation wird beispielsweise mit 10–6 Mol
Zinntetrachlorid, pro Mol Acrolein polymerisiert. Die Temperaturführung in
der mehrstufigen Rührkesselkaskade
(19) liegt im Bereich zwischen –10 °C und +30°C und die Verweilzeit zwischen
120 Minuten und 4 Stunden und ist so gewählt, dass ein Produkt mit Kettenlängen zwischen
3 und 100 Wiederholungseinheiten entsteht. Die Reaktionsführung bei
der ringöffnenden
Polymerisation des Acroleins wird ähnlich gewählt wie bei der kontinuierlichen
Polymerisation (Beispiel 1). Der Kettenabbruch erfolgt in gleicher
Weise wie beim kontinuierlichen Verfahren. Anders als beim kontinuierlichen
Verfahren, wird das Polyacrolein nicht wieder direkt in die Umesterungs-
und/oder Veresterungs-, Vorkondensations- und/oder Polykondensationsstufen eingebracht,
sondern muss bis zum Verbrauch in einem neuen Ansatz im Polyacrolein-Puffer
(28) gelagert werden. Der Puffer (28) ist dadurch
gekennzeichnet, dass er inertisiert ist, bei niedriger Temperatur
zwischen –10°C und 10°C betrieben
wird und eine Beheizungsvorrichtung besitzt, mit der erstarrtes
Material wieder aufgeschmolzen werden kann. Über Förderorgane und Dosiergeräte wird
die für
den absatzweise laufenden Prozess, bei dem es einfach ist, unterschiedliche
Zusammensetzungen des Produktes herzustellen, notwendige Menge in
den Veresterungsbehälter
geleitet.
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Die 3 zeigt
ein Verfahren, bei dem ein verkaufsfähiges Polyoxytrimethylenglykol-Produkt erzeugt
wird. Dieses Material muss frei von Katalysatorresten sein und durchläuft deshalb
noch eine Desaktivierungs- und Waschstufe, in denen der Katalysator
entfernt wird. Nach dem Abbruch der Polymerisationsreaktion muss
der Katalysator aus dem Produkt entfernt werden, da er bei einer
Zumischung oder einem Blending des Polyoxytrimethylenethers mit
anderen Kunststoffen z.B. in einem Extruder bei hoher Temperatur
zu Verfärbungen
und Gelen führen
würde.
Das Problem der Polymerverfärbung
durch Katalysatorreste wird dadurch gelöst, dass in mehreren Waschstufen
diese Katalysator-Nebenbestandteile aus
dem Polymer entfernt werden. Hierbei gehen allerdings auch noch
niedermolekulare Anteile des Polyoxytrimethylenglykols oder -ethers
in Lösung,
wobei sich die Molekulargewichtsverteilung verändert. Da die gelösten niedermolekularen
Polyoxytrimethylenglykole ein wertvolles Material darstellen, die
sich hervorragend zum Kettenabbrechen eigenen, werden sie durch
Extraktion, Permeation, Pervaporation und/oder Rektifikation zurückgewonnen
und dem Rohstoff-Kreislauf wieder zugeführt.