DE3544551A1 - Verfahren zur kontinuierlichen herstellung von hochmolekularem polybutylenterephthalat - Google Patents
Verfahren zur kontinuierlichen herstellung von hochmolekularem polybutylenterephthalatInfo
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- Polyesters Or Polycarbonates (AREA)
Description
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur
kontinuierlichen Herstellung von hochmolekularem
Polybutylenterephthalat, ausgehend von Terephthalsäure und
1,4-Butandiol.
Die diskontinuierliche Durchführung der Veresterung von
Terephthalsäure und 1,4-Butandiol wurde schon mehrfach in
Patentschriften beschrieben, desgleichen die darauf folgende
diskontinuierliche Polykondensation des Veresterungsproduktes.
Es ist auch bekannt, die Veresterung von Terephthalsäure mit
Diolen, wie 1,4-Butandiol, und auch die anschließende
Polykondensation in Gegenwart von titanhaltigen Katalysatoren
diskontinuierlich durchzuführen, wie z. B. nach der
DE-OS 22 10 655.
Es ist ebenfalls bekannt, eine solche Veresterung in Gegenwart
von zinnhaltigen Katalysatoren durchzuführen, wie z. B. nach der
US-PS 39 36 421 und nach der US-PS 43 29 444.
In einigen Patentschriften wird darauf hingewiesen, daß man die
beanspruchten Verfahrensparameter auch auf einen kontinuierlichen
Prozeß übertragen könne, ohne dies durch entsprechende Beispiele
zu belegen oder die Durchführbarkeit aufzuzeigen.
Es wird in der Regel angestrebt, den Prozeß der Veresterung und
der Polykondensation so durchzuführen, daß möglichst wenig
Nebenreaktionen auftreten bzw. daß möglichst wenig 1,4-Butandiol
(welches erheblich teurer ist als die Terephthalsäure) durch die
Bildung von Tetrahydrofuran (THF) verlorengeht, was besonders
kritisch in der 1. Stufe, d. h. während der Veresterungsreaktion,
ist.
Die für die diskontinuierlichen Veresterungen von Terephthalsäure
mit 1,4-Butandiol gemäß dem Stand der Technik (z. B.
DE-AS 11 35 660, DE.OS 21 20 092, DE-OS 26 21 099,
EP-PS 00 46 670) als optimal erkannten Parameter-Kombinationen,
insbesondere bezüglich Mol-Verhältnis, Temperatur und Druck in der
1. Stufe, erwiesen sich jedoch bei kontinuierlicher Ausführung des
Prozeßes als keinesfalls günstig bzw. akzeptabel. Ein Grund
hierfür ist in der im wesentlichen unterschiedlichen chemischen
Zusammensetzung der Reaktionsgemische bei diskontinuierlicher
und kontinuierlicher Fahrweise zu sehen. Auch besteht ein
Zusammenhang mit der Hydrolyseempfindlichkeit der verwendeten
Katalysatoren, d. h. mit der Abnahme ihrer katalytischen
Wirksamkeit durch partielle Umsetzung mit dem bei der Veresterung
und bei der THF-Bildung entstehenden Wasser.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung war es daher, ein
kontinuierliches und wirtschaftliches Verfahren zur Herstellung
von Polybutylenterephthalat aus Terephthalsäure und 1,4-Butandiol
zu entwickeln, bei dem möglichst geringe Anteile vom 1,4-Butandiol
durch Nebenreaktionen, insbesondere durch die Bildung von
Tetrahydrofuran (THF), verlorengehen. Das betrifft hauptsächlich
die Durchführung der 1. Stufe, d. h. der Veresterung von
Terephthalsäure mit 1,4-Butandiol.
Es galt demnach, technisch und zugleich wirtschaftlich
realisierbare Bedingungen aufzufinden, unter denen speziell bei
kontinuierlicher Ausführung des Prozeßes ein Veresterungsprodukt
entsteht, das anschließend kontinuierlich bis zu hohen
Viskositäten polykondensiert werden kann, bei minimalisierter
THF-Bildung im gesamten Veresterungs- und Polykondensationsprozeß.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst durch ein Verfahren zur
kontinuierlichen Herstellung von hochmolekularem
Polybutylenterephthalat durch Veresterung von Terephthalsäure mit
1,4-Butandiol in Gegenwart von Organozinn- und/oder
Organotitan-Verbindungen und nachfolgende Polykondensation des
erhaltenen Veresterungsproduktes, welches dadurch gekennzeichnet
ist,
a) daß man die Terephthalsäure in Form einer Paste gemeinsam mit kaltem 1,4-Butandiol und dem Katalysator in die 1. Stufe kontinuierlich einspeist,
b) daß man das in der 1. Stufe und in den nachfolgenden Stufen abdestillierte 1,4-Butandiol, nach Abtrennung von Wasser und Tetrahydrofuran, in die 1. Stufe zurückführt,
c) daß man in die 1. Stufe Terephthalsäure und frisches sowie zurückgeführtes 1,4-Butandiol im Molverhältnis von 1 : 2 bis 1 : 3,8, vorzugsweise von 1 : 2,5 bis 1 : 3,5, einspeist,
d) daß man die Veresterung in der 1. Stufe bei Temperaturen von 225 bis 260°C, vorzugsweise bei 235 bis 250°C, durchführt,
e) daß man die Veresterung in der 1. Stufe bei absoluten Drücken von 0,1 bis maximal 1 bar, vorzugsweise bei 0,3 bis 0,6 bar, durchführt,
f) daß man das Veresterungsprodukt aus der 1. Stufe in einer 2. Stufe bei Temperaturen von 230 bis 260°C und bei Drücken von 10 bis 200 mbar vorkondensiert, und
g) daß man das erhaltene Vorkondensat in einem üblichen Polykondensationsapparat bei Temperaturen von 240 bis 265°C und bei Drücken von 0,25 bis 25 mbar kontinuierlich polykondensiert.
a) daß man die Terephthalsäure in Form einer Paste gemeinsam mit kaltem 1,4-Butandiol und dem Katalysator in die 1. Stufe kontinuierlich einspeist,
b) daß man das in der 1. Stufe und in den nachfolgenden Stufen abdestillierte 1,4-Butandiol, nach Abtrennung von Wasser und Tetrahydrofuran, in die 1. Stufe zurückführt,
c) daß man in die 1. Stufe Terephthalsäure und frisches sowie zurückgeführtes 1,4-Butandiol im Molverhältnis von 1 : 2 bis 1 : 3,8, vorzugsweise von 1 : 2,5 bis 1 : 3,5, einspeist,
d) daß man die Veresterung in der 1. Stufe bei Temperaturen von 225 bis 260°C, vorzugsweise bei 235 bis 250°C, durchführt,
e) daß man die Veresterung in der 1. Stufe bei absoluten Drücken von 0,1 bis maximal 1 bar, vorzugsweise bei 0,3 bis 0,6 bar, durchführt,
f) daß man das Veresterungsprodukt aus der 1. Stufe in einer 2. Stufe bei Temperaturen von 230 bis 260°C und bei Drücken von 10 bis 200 mbar vorkondensiert, und
g) daß man das erhaltene Vorkondensat in einem üblichen Polykondensationsapparat bei Temperaturen von 240 bis 265°C und bei Drücken von 0,25 bis 25 mbar kontinuierlich polykondensiert.
Zum Einsatz gelangen die als Veresterungs- und
Polykondensationskatalysatoren bekannten Organotitan- und/oder
Organozinnverbindungen wie Tetrabutyl-o-titanat und
Alkylzinnsäuren oder die Anhydride der letzteren.
Erforderlich sind Katalysatormengen von 0,005 bis 0,2 Gew.%,
bevorzugt 0,02 bis 0,08 Gew.% Titan und/oder Zinn, bezogen auf
die eingesetzte Terephthalsäure. Der Katalysator wird zweckmäßig
in wasserfreiem 1,4-Butandiol aufgelöst, gegebenenfalls unter
Erwärmen bis auf etwa 80°C, und zusammen mit der
Terephthalsäure und weiterem 1,4-Butandiol in den Pastenmischer
gegeben und danach in die 1. Stufe des Prozeßes eingespeist.
Zur Erreichung besonders hoher Viskositäten des
Polybutylenterephthalates, z. B. von Intrinsic-Viskositäten
oberhalb 1,15, kann es erforderlich sein, eine gewisse
Katalysatormenge kontinuierlich nachzuspeisen, und zwar zweckmäßig
in die 2. Stufe in Form einer Lösung des Organotitan- oder
Organozinn-Katalysators in 1,4-Butandiol, in Mengen von 0,002 bis
0,02 Gew.-% Titan bzw. Zinn, bezogen auf Terephthalsäure. Die
Nachspeisung von Katalysator ist insbesondere dann notwendig, wenn
durch die speziellen Verfahrensbedingungen in der 1. Stufe die
Aktivität des Katalysators infolge Hydrolyse zu stark vermindert
wurde.
Das Molverhältnis von Terephthalsäure zu 1,4-Butandiol in der
einzuspeisenden Paste liegt zweckmäßig zwischen 1 : 0,8 und 1 : 1,7.
Die Paste wird mit frischem 1,4-Butandiol bereitet,
erforderlichenfalls unter Zusatz von zurückgeführtem, von Wasser
und THF befreiten, 1,4-Butandiol.
Zur Erreichung des für den kontinuierlichen Prozeß vorteilhaften
hohen Umsatzes der Terephthalsäure von über 90% in der 1. Stufe,
bei gleichzeitig minimaler Bildung von Tetrahydrofuran, erwies es
sich als notwendig, in der 1. Stufe erfindungsgemäß
a) ein relativ hohes Einspeisemolverhältnis, bevorzugt im Bereich von 1 : 2,5 bis 1 : 3,5,
b) eine relativ hohe Temperatur, d. h. vorzugsweise 235-250°C, und
c) einen erniedrigten absoluten Druck, bevorzugt im Bereich von 0,3 bis 0,6 bar, anzuwenden.
a) ein relativ hohes Einspeisemolverhältnis, bevorzugt im Bereich von 1 : 2,5 bis 1 : 3,5,
b) eine relativ hohe Temperatur, d. h. vorzugsweise 235-250°C, und
c) einen erniedrigten absoluten Druck, bevorzugt im Bereich von 0,3 bis 0,6 bar, anzuwenden.
Die Menge 1,4-Butandiol, welche zur Einhaltung des
erfindungsgemäßen Molverhältnisses erforderlich ist, setzt sich
zusammen aus frischem Butandiol und aus dem Butandiol, welches in
den einzelnen Stufen des kontinuierlichen Prozeßes abdestilliert
und nach Abtrennung von Wasser und THF in die 1. Stufe
zurückgeführt wird. Das frische Butandiol kann, ehe es zur
Bereitung der Paste dient, teilweise oder vollständig zur
Kondensation der Dämpfe in den nachfolgenden Reaktions-Stufen
verwendet werden, z. B. in Sprühkondensatoren.
Höhere als die erfindungsgemäßen Molverhältnisse anzuwenden, ist
unwirtschaftlich, da sich der Energieaufwand zum Abdestillieren
des Butandiols entsprechend erhöht, ohne daß damit nennenswert
weniger THF im Gesamtprozeß gebildet wird.
Bei Erhöhung der Reaktionstemperatur in der 1. Stufe über 250°C
hinaus, treten zunehmend technische Probleme auf durch die höhere
Veresterungsgeschwindigkeit bzw. zu kurze Reaktionszeit mit
stärkerem Aufschäumen der Schmelze und verstärkter Sublimation
der Terephthalsäure. Dadurch wird der Reaktionsablauf instabil,
die kontinuierliche Rektifikation im Vakuum störanfällig und die
Produktqualität schwankend.
Wir konnten feststellen, daß man bei kontinuierlichen
Veresterungen und gleichem Terephthalsäure-Umsatz um so weniger
Tetrahydrofuran erhält, je niedriger der absolute Druck ist.
Dennoch ist es sinnvoll, erfindungsgemäß den absoluten Druck in
der 1. Stufe nur auf bevorzugt 0,3 bis 0,6 bar abzusenken. Bei
weiterer Reduzierung des Druckes in dieser Stufe wird es
technisch aufwendig und unwirtschaftlich, die nachgeschaltete
Kolonne zu betreiben und das erforderliche Vakuum unter
Kondensation des THF zu erzeugen.
Der Verlauf der Vorkondensations- und der
Polykondensationsreaktion ist entscheidend abhängig von den
Reaktionsbedingungen in der 1. Stufe und von dem in dieser Stufe
erhaltenen Veresterungsprodukt.
Die Polykondensation erfolgt in einem üblichen
Polykondensationsapparat, z. B. in einem Ringscheibenreaktor
gemäß der US-PS 36 17 225.
Das erfindungsgemäße kontinuierliche Verfahren wird bevorzugt in
3 Stufen durchgeführt. Es kann aber auch 2-stufig durchgeführt
werden, durch Vereinen der Vorkondensation und der
Polykondensation in einer Stufe, z. B. wenn ein nicht sehr
hochmolekulares Polybutylenterephthalat herzustellen ist. Es kann
aber auch 4-stufig durchgeführt werden, z. B. wenn 2
Vorkondensationsstufen vorgesehen werden, um eine entsprechend
höhere Polyveresterung vor der anschließenden Polykondensation
zu erreichen.
Die Brüden der Vorkondensations- und der Polykondensations-Stufe,
welche 0,03 bis 0,06 Mole THF je Mol Terephthalsäure enthalten,
werden fraktioniert kondensiert. Die leicht siedenden, d. h. die
überwiegend Wasser und THF enthaltenden Kondensate werden der
Kolonne von der 1. Stufe zugeführt.
Auf diese Weise ist es möglich, das dennoch, wenn auch in
vergleichsweise geringen Mengen, als Nebenprodukt anfallende
relativ niedrigsiedende THF vollständig zu kondensieren und
aufzuarbeiten.
Die vorliegende Erfindung wird anhand der folgenden Beispiele
weiter erläutert.
Anhand dieser Beispiele wird gezeigt, welchen Einfluß die
wichtigsten Versuchsbedingungen auf den Veresterungsverlauf bzw.
Umsatz der Terephthalsäure und gleichzeitig auf die Bildung von
Tetrahydrofuran (THF) haben, wenn Terephthalsäure (TA) und
1,4-Butandiol (BD) in Gegenwart eines Titan-Katalysators
kontinuierlich verestert werden.
Zur Durchführung der Versuche wird zunächst das als Katalysator
dienende Tetrabutyl-o-titanat in der für die Pasten-Herstellung
vorgesehenen Menge 1,4-Butandiol unter Rühren und leichtem
Erwärmen aufgelöst. Dieses Ti-haltige 1,4-Butandiol wird mit
handelsüblicher Terephthalsäure im Molverhältnis 1,15 : 1 innig
vermischt, so daß eine gut fließfähige Paste entsteht.
Als Reaktor dient ein mit Ölthermostat beheizbares ummanteltes
Reaktionsgefäß aus Edelstahl mit beheiztem Deckelflansch,
Rührer, Thermometerstutzen, Brüdenstutzen, Pasteneintrittsstutzen
am Boden, Produktüberlauf und Vorrichtung zur portionsweisen
Produktabnahme unter Kühlung des Produktes. Der Brüdenstutzen ist
mit einem absteigenden Kühler und mit Wechselvorlagen verbunden,
zu denen hintereinander geschaltete Kühlfallen gehören, von denen
die jeweils letzte mit flüssigem Stickstoff gekühlt wird, um das
abgehende THF auch bei Unterdruck vollständig zu kondensieren.
Die katalysatorhaltige Paste aus TA und BD wird mit konstanter
Geschwindigkeit in den Reaktor gepumpt, in dem sich bereits
geschmolzenes Veresterungsprodukt eines vorangegangenen Versuches
befindet.
Über den Pasteneingang wird zugleich das restliche 1,4-Butandiol
eingespeist, so daß sich als Summe das in Tabelle I angegebene
Einspeise-Molverhältnis von BD zu TA ergibt. Danach werden
Temperatur und absoluter Druck eingestellt, wie in Tabelle I
angegeben. Stündlich werden Veresterungsprodukt und Destillat
abgenommen, ausgewogen und auf Umsatz der Terephthalsäure sowie
gaschromatographisch auf THF-Gehalt untersucht. Die Versuche
werden so lange gefahren, bis alle stündlichen Produkt- und
Destillat-Mengen und deren Analysenzahlen konstant bleiben. Die
Verweilzeiten werden unter Berücksichtigung der Produktmenge
im Reaktor ermittelt.
Der Terephthalsäure-Umsatz (U) wird berechnet nach
mit
VZ = Verseifungszahl (mg KOH/g) und
SZ = Säurezahl (mg KOH/g)
des Veresterungsproduktes,die von jeder Probe gemessen werden.
VZ = Verseifungszahl (mg KOH/g) und
SZ = Säurezahl (mg KOH/g)
des Veresterungsproduktes,die von jeder Probe gemessen werden.
In Tabelle I sind die wesentlichen Bedingungen und Ergebnisse der
Versuche zusammengestellt.
Einfluß der Reaktionsbedingungen auf den Umsatz (U) der
Terephthalsäure und die Bildung von Tetrahydrofuran (THF) bei
kontinuierlicher Veresterung von Terephthalsäure (TA) und
1,4-Butandiol (BD) in Gegenwart des Ti-Katalysators:
Aus dieser Tabelle ist leicht zu entnehmen, daß nur bei Einhaltung
sämtlicher in der vorliegenden Erfindung beanspruchten,
bevorzugten Bedingungen für die 1. Stufe des Prozeßes ein
Veresterungsprodukt mit hohem Terephthalsäure-Umsatz, d. h.
mindestens 90%, bei möglichst geringer THF-Bildung, z. B.
unter 10 Mol% THF, bezogen auf die Terephthalsäure, erhalten
wird.
Die entsprechenden Versuche bei Normaldruck (siehe Beispiele 1
bis 7) ergeben 2- bis 3fache THF-Bildungsraten schon bei
wesentlich niedrigeren Umsätzen der Terephthalsäure.
Anhand dieser Beispiele wird gezeigt, welchen Einfluß die
wichtigsten Versuchsbedingungen auf den Umsatz der Terephthalsäure
und gleichzeitig auf die Bildung von Tetrahydrofuran haben, wenn
Terephthalsäure und 1,4-Butandiol in Gegenwart eines
Zinn-Katalysators kontinuierlich verestert werden.
Die Versuche werden in gleicher Weise wie in den Beispielen 1-24
durchgeführt mit dem einzigen Unterschied, daß an Stelle
des Tetrabutyl-o-titanates der Sn-Katalysator Butylzinnsäure
(C4H9·SnO(OH)) eingesetzt wird.
Die Bedingungen und Ergebnisse dieser Versuche sind in Tabelle II
zusammengestellt.
Einfluß der Reaktionsbedingungen auf den Umsatz (U) der
Terephthalsäure und die Bildung von Tetrahydrofuran (THF) bei
kontinuierlicher Veresterung von Terephthalsäure (TA) und
1,4-Butandiol (BD) in Gegenwart des Sn-Katalysators:
Es ist festzustellen, daß auch bei Anwendung des
Zinn-Katalysators der mit Abstand höchste Umsatz der
Terephthalsäure bei gleicher THF-Bildungsrate erzielt wird,
wenn die erfindungsgemäß bevorzugten Bedingungen eingehalten
werden.
In diesem Beispiel soll eine vorteilhafte Ausführungsform der
vorliegenden Erfindung aufgezeigt werden. Zur Verdeutlichung
dient das dargestellte Verfahrensschema. Die eingesetzten und die
erhaltenen Mengenströme werden in Gewichtsteilen (Gew.-Tl.)
angegeben.
Im Rührgefäß (4) wird eine Lösung von 4 Gewichts-%
Tetrabutyl-o-titanat in 1,4-Butandiol unter Erwärmen auf ca.
80°C hergestellt und in den Vorlagebehälter (5) abgelassen.
Aus dem Silo (1) gelangen stündlich 613 Gew.-Tl. Terephthalsäure
(TA) über die Dosiervorrichtung (2) in den Pastenmischer (6).
Gleichzeitig werden stündlich 328 Gew.-Tl. 1,4-Butandiol (BD)
aus Behälter (3) und 46 Gew.-Tl. der Katalysator-Lösung aus
Vorlagebehälter (5) (mit 0,042 Gew.-% Titan, bezogen auf TA) in
den Pastenmischer (6) eingetragen. Von hier aus werden stündlich
987 Gew.-Tl. der gut homogenisierten Paste (Molverhältnis 1 : 1,12)
mittels Dosierpumpe (7) in den Veresterungsreaktor (8)
eingespeist. Gleichzeitig werden in den Reaktor (8) 615 Gew.-Tl.
1,4-Butandiol (entsprechend 1,85 Mole BD je Mol TA) über Leitung
(20) eingespeist, die aus den Destillatvorlagebehältern (13) und
(16) der 2. und 3. Stufe sowie aus dem Kolonnensumpf (10) der
1. Stufe zurückgeführt werden.
Im Reaktor (8) wird die Terephthalsäure unter Rühren bei 240°C
und einem absoluten Druck von 0,44 bar bei einer Verweilzeit
von 71 min. zu 95% umgesetzt, entsprechend einer konstant
bleibenden Säurezahl des Veresterungsproduktes von 23 mg KOH/g.
Die Brüden aus Reaktor (8) gelangen in die Kolonne (9), in der
hauptsächlich Wasser und THF über Kopf abgehen.
Das THF-haltige Kondensat wird destillativ aufgearbeitet.
Aus Reaktor (8) gelangt das Veresterungsprodukt in den
Reaktor (11). In diesen werden über Leitung (21) stündlich noch
11 Gew.-Tl. der 4%igen Lösung des Katalysators in 1,4-Butandiol
aus Behälter (5) nachgespeist. In Reaktor (11) erfolgt die weitere
Veresterung und Vorkondensation bei 240°C und einem absoluten
Druck von 40 mbar. Die Verweilzeit beträgt hier 24 min.
Die Brüden dieser 2. Stufe werden im Sprühkondensator (12)
kondensiert.
Das vorkondensierte Produkt gelangt schließlich in den
Polykondensationsreaktor (14), in dem es bei einem Druck von
1,6 mbar und einer Verweilzeit von 165 min. unter allmählichem
Anstieg der Temperatur von 240 auf 250°C polykondensiert wird.
Aus Reaktor (14) wird der Polyester mittels Zahnradpumpe (17)
kontinuierlich ausgetragen.
Man erhält stündlich 814 Gew.-Tl. Polybutylenterephthalat mit
einer Intrinsic-Viskosität von 1,16, gemessen in
Phenol-Tetrachloräthan 60 : 40 bei 25°C.
Die Brüden aus dem Polykondensationsreaktor (14) werden im
Sprühkondensator (15) kondensiert und über die Vorlage (16),
zusammen mit dem Kondensat aus Vorlage (13) in den Prozeß über
Leitung (20) zurückgeführt.
Die überwiegend THF und Wasser enthaltenden Kondensate aus den
Vakuumaggregaten (18) und (19) werden in Kolonne (9) geleitet.
Über Kolonne (9) werden das Reaktionswasser und 35 Gew.-Tl.
Tetrahydrofuran abdestilliert. Das sind - für den gesamten
Prozeß - 0,13 Mole THF je Mol eingesetzter Terephthalsäure.
Das vorstehend beschriebene Beispiel soll keine Beschränkung
bedeuten, sondern nur eine vorteilhafte Ausführungsform des
erfindungsgemäßen Verfahrens.
Abwandlungen können z. B. in der Wahl anderer erfindungsgemäßer
Reaktionsbedingungen bestehen oder darin, daß z. B. frisches
1,4-Butandiol über Leitung (22) in den Sprühkondensator (15)
gelangt oder daß Kondensat aus der Vorlage (16) über die
Leitung (23) in den Pastenmischer (6) zurückgeführt wird. Auch
die bereits angesprochene 2- oder 4-stufige Version des Verfahrens
gehören hierzu.
Zwischen den hier genannten Reaktoren (11) und (14) kann auch
ein Wärmetauscher eingesetzt werden, der es z. B. erlaubt, die
Polykondensation bei tieferer Temperatur zu beginnen als die
Temperatur der vorgeschalteten Reaktionsstufe.
Die erfindungsgemäß erhaltenen Polybutylenterephthalate können
z. B. durch Spritzguß oder Extrusion zu Formkörpern verarbeitet
werden. Sie können mit anderen Polymeren vermischt, mit Pigmenten
eingefärbt und mit weiteren Zusätzen versehen werden, z. B. mit
Glasfasern oder/und mit Flammschutzmitteln. Sie sind auch zur
Herstellung von Fasern und Folien geeignet.
Claims (6)
1. Verfahren zur kontinuierlichen Herstellung von hochmolekularem
Polybutylenterephthalat durch Veresterung von Terephthalsäure
mit 1,4-Butandiol in Gegenwart von Organozinn- und/oder
Organotitan-Verbindungen und nachfolgende Polykondensation des
erhaltenen Veresterungsproduktes, dadurch gekennzeichnet,
a) daß man die Terephthalsäure in Form einer Paste gemeinsam mit kaltem 1,4-Butandiol und dem Katalysator in die 1. Stufe kontinuierlich einspeist,
b) daß man das in der 1. Stufe und in den nachfolgenden Stufen abdestillierte 1,4-Butandiol, nach Abtrennung von Wasser und Tetrahydrofuran, in die 1. Stufe zurückführt,
c) daß man in die 1. Stufe Terephthalsäure und frisches sowie zurückgeführtes 1,4-Butandiol im Molverhältnis von 1 : 2 bis 1 : 3,8, vorzugsweise von 1 : 2,5 bis 1 : 3,5, einspeist,
d) daß man die Veresterung in der 1. Stufe bei Temperaturen von 225 bis 260°C, vorzugsweise bei 235 bis 250°C, durchführt,
e) daß man die Veresterung in der 1. Stufe bei absoluten Drücken von 0,1 bis maximal 1 bar, vorzugsweise bei 0,3 bis 0,6 bar, durchführt,
f) daß man das Veresterungsprodukt aus der 1. Stufe in einer 2. Stufe bei Temperaturen von 230 bis 260°C und bei Drücken von 10 bis 200 mbar vorkondensiert und
g) daß man das erhaltene Vorkondensat in einem üblichen Polykondensationsapparat bei Temperaturen von 240 bis 265°C und bei Drücken von 0,25 bis 25 mbar kontinuierlich polykondensiert.
a) daß man die Terephthalsäure in Form einer Paste gemeinsam mit kaltem 1,4-Butandiol und dem Katalysator in die 1. Stufe kontinuierlich einspeist,
b) daß man das in der 1. Stufe und in den nachfolgenden Stufen abdestillierte 1,4-Butandiol, nach Abtrennung von Wasser und Tetrahydrofuran, in die 1. Stufe zurückführt,
c) daß man in die 1. Stufe Terephthalsäure und frisches sowie zurückgeführtes 1,4-Butandiol im Molverhältnis von 1 : 2 bis 1 : 3,8, vorzugsweise von 1 : 2,5 bis 1 : 3,5, einspeist,
d) daß man die Veresterung in der 1. Stufe bei Temperaturen von 225 bis 260°C, vorzugsweise bei 235 bis 250°C, durchführt,
e) daß man die Veresterung in der 1. Stufe bei absoluten Drücken von 0,1 bis maximal 1 bar, vorzugsweise bei 0,3 bis 0,6 bar, durchführt,
f) daß man das Veresterungsprodukt aus der 1. Stufe in einer 2. Stufe bei Temperaturen von 230 bis 260°C und bei Drücken von 10 bis 200 mbar vorkondensiert und
g) daß man das erhaltene Vorkondensat in einem üblichen Polykondensationsapparat bei Temperaturen von 240 bis 265°C und bei Drücken von 0,25 bis 25 mbar kontinuierlich polykondensiert.
2. Verfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß man in die 2. Stufe eine Lösung
des Organotitan- oder Organozinn-Katalysators in 1,4-Butandiol
kontinuierlich einspeist, in Mengen zwischen 0,002 und 0,02
Gew.% Ti oder Sn bezogen auf Terephthalsäure.
3. Verfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß man als Katalysator
Tetrabutyl-o-titanat verwendet.
4. Verfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß man als Katalysator eine
Alkylzinnsäure oder deren Anhydrid verwendet.
5. Verfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß man die Temperatur des
Vorkondensates vor Eintritt in die Polykondensations-Stufe
mit Hilfe eines Wärmetauschers absenkt.
6. Verfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß man die kontinuierliche
Vorkondensation und Polykondensation einstufig, in nur einem
Reaktionsapparat durchführt.
Priority Applications (7)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE3544551A DE3544551C2 (de) | 1985-12-17 | 1985-12-17 | Verfahren zur kontinuierlichen Herstellung von hochmolekularem Polybutylenterephthalat |
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| 8127 | New person/name/address of the applicant |
Owner name: ZIMMER AG, 6000 FRANKFURT, DE |
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| 8110 | Request for examination paragraph 44 | ||
| 8127 | New person/name/address of the applicant |
Owner name: LURGI ZIMMER AG, 60388 FRANKFURT, DE |
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| 8127 | New person/name/address of the applicant |
Owner name: ZIMMER AG, 60388 FRANKFURT, DE |
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| D2 | Grant after examination | ||
| 8364 | No opposition during term of opposition |