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Die
Ausführungsbeispiele
dieser Erfindung beziehen sich auf das Gebiet der Plattenlaufwerke und
im Besonderen auf Platten, die in Plattenlaufwerksystemen benutzt
werden.
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Ein
Plattenlaufwerksystem enthält
ein oder mehrere magnetische Aufnahmeplatten und Steuermechanismen
zum Speichern von Daten in ungefähr kreisförmigen Spuren
auf der Platte. Eine Platte besteht aus einem Substrat und einer
oder mehreren Schichten, die sich auf dem Substrat befinden (z.B. Aluminium).
Ein Trend beim Entwurf von Plattenlaufwerksystemen ist die Aufnahmedichte
der magnetischen Aufnahmeplatte, die in dem System benutzt wird,
zu erhöhen.
Ein Verfahren, um die Aufnahmedichte zu erhöhen, ist die Oberfläche der
Platte mit diskreten Spuren zu mustern, was als diskrete Spuraufnahme
(DTR) bezeichnet wird. Ein DTR-Muster kann mittels Nanoprägelithografie
(NIL)-Techniken hergestellt werden, wo ein festes, vorgeprägtes Formwerkzeug
(A.K.A., Stempel, Präger,
etc.) mit einem inversen zu prägendem
Muster, in einen prägbaren
Film (d.h. Polymer) gedrückt
wird, der sich auf einem Plattensubstrat befindet, um ein initiales
Muster von komprimierten Flächen
zu bilden. Dieses initiale Muster bildet schließlich ein Muster von erhöhten und vertieften
Flächen.
Nach dem Stempeln des prägbaren
Films wird ein Ätzprozess
benutzt, um das Muster durch den prägbaren Film zu überfragen,
in dem der Restfilm in den komprimierten Flächen entfernt wird. Nach dem
Prägelithografieprozess
kann ein weiterer Ätzprozess
benutzt werden, um das Muster in einer Schicht (z.B. Substrat, Nickel,
Phosphor, weichmagnetische Schicht, etc.) zu bilden, welche sich
unter dem prägbaren
Film befindet.
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Eine
frühere
DTR-Struktur bildet ein Muster von konzentrisch erhöhten Flächen und
vertieften Flächen
unter einer magnetischen Aufnahmeschicht. Die erhöhten Flächen (auch
bekannt als Hügel,
Länder,
Erhebungen, etc.) werden zum Speichern von Daten verwendet und die
vertieften Flächen
(auch bekannt als Mulden, Täler,
Nuten, etc.) bilden eine Isolation zwischen den Spuren, um das Rauschen
zu reduzieren. Die erhobenen Flächen
haben eine Breite, die kleiner ist als die Breite des Aufnahmekopfs, so
dass Abschnitte des Kopfs während
dem Betrieb sich über
die vertieften Flächen
erstrecken. Die vertieften Flächen
haben eine Tiefe relativ zur Flughöhe eines Aufnahmekopfes und
der erhobenen Flächen. Die
vertieften Flächen
haben einen ausreichenden Abstand von dem Kopf, um eine Datenspeicherung durch
den Kopf in der magnetischen Schicht direkt unter den vertieften
Flächen
zu verhindern. Die erhobenen Flächen
befinden sich in ausreichender Nähe zum
Kopf, um das Schreiben von Daten in die magnetische Schicht direkt
auf der erhobenen Fläche
zu ermöglichen.
Wenn des halb Daten auf das Aufnahmemedium geschrieben werden, dann
korrespondieren die erhobenen Flächen
mit den Datenspuren. Die vertieften Flächen isolieren die erhobenen
Flächen (z.B.
die Datenspuren) voneinander, was zu Datenspuren führt, die
sowohl physikalisch als auch magnetisch definiert sind.
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Eine
DTR kann nicht verwendet werden, wenn die Prägeoberfläche nicht konzentrisch mit dem
Plattensubstrat ausgerichtet ist. Eine eingeprägte Spur, die eine deutliche
Abweichung von einer Mittellinie der Platte hat, kann nicht ordentlich
genutzt werden, wenn sie vom Plattenlaufwerkskopf ausgelesen wird.
Dieses Erfordernis ist besonders wichtig, wenn Datenspuren auf beiden
Seiten der Platte erzeugt worden sind. Folglich erfordert das Prägen eines
prägbaren
Films über
einem Plattensubstrat einen Ausrichtungsschritt, bei dem eine Mittellinie
der Platte mit einer Mittellinie der Prägeoberfläche ausgerichtet wird, bevor
der prägbare
Film wirklich geprägt
wird.
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Aktuelle
Ausrichtungsverfahren erfordern typischerweise die Verwendung von
Aktoren oder Robotertechniken mit hoher Präzision. Zum Beispiel bestimmen
hochpräzise
Aktoren zuerst eine Mittellinie des Plattensubstrats und richten
es mit einer Mittellinie der zu prägenden Oberfläche während einer hochauflösenden X-Y-Übersetzungsprozedur
aus. 1 stellt eine herkömmliche X-Y-Übersetzungsstufe
dar, die Biegeelemente enthält,
um eine Platte zu greifen. Biegeelemente sind bei Präzisionsmaschinen
weit verbreitet, da sie einen reibungslosen, partikelfreien und
wartungsarmen Betrieb bieten, während
sie eine hohe Präzision
bieten. Jedoch haben biegungselementbasierte Systeme begrenzte Bewegungsbereiche
und sind nicht geeignet, um eine Platte relativ zur Prägeoberfläche eines
Stempels zu zentrieren. Die Übersetzungsstufe
erlaubt es der Wärme
von der Oberfläche
der Platte zu dissipieren, was zu inkonsistenten Prägemustern
führen kann.
Darüber
hinaus ist die Verwendung von solchen hochpräzisen Aktoren und Robotertechniken teuer,
mit hohen Wartungskosten, inkonsistenter Genauigkeit und Zuverlässigkeit,
niedrigen Zykluszeiten und mechanischem Versagen verbunden. Die
Hochpräzisionsaktoren
und Robotertechniken sind unförmig
große
Maschinen, die sehr viel Platz erfordern.
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Die
vorliegende Erfindung wird beispielhaft ohne Beschränkung in
den Figuren der begleitenden Zeichnungen dargestellt, in denen:
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1 eine
herkömmliche
X-Y-Übersetzungsstufe
darstellt, die Biegeelemente zum Greifen eines Substrats enthält,
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2 ein
Ausführungsbeispiel
eines Prägesystems
darstellt,
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3 ein
alternatives Ausführungsbeispiel eines
Prägesystems
darstellt,
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4 ein
anderes Ausführungsbeispiel
eines Prägesystems
darstellt,
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4A eine
vergrößerte Ansicht
einer Heizung darstellt, die ein Teil des Prägesystems von 4 ist,
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5A–5B alternative
Ansichten eines Plattensubstrattransportgeräts zeigen, das ein Teil eines
Prägesystems
ist,
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6 ein
Ausführungsbeispiel
einer Rohchipvorrichtung eines Prägesystems darstellt,
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7 ein
anderes Ausführungsbeispiel
eines Rohchipaufbaus eines Prägesystems
darstellt,
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7A eine
Querschnittsansicht des in 7 dargestellten
Rohchipaufbaus darstellt,
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7B eine
vergrößerte Ansicht
der Querschnittsansicht des in 7A dargestellten
Rohchipaufbaus darstellt,
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8 eine
vergrößerte Ansicht
eines Ausführungsbeispiels
eines Plattentransportgeräts
darstellt,
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9A–9C ein
Ausführungsbeispiel
eines Plattentransportgeräts
in verschiedenen Positionen darstellen,
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10 eine
vergrößerte Ansicht
eines Teils eines Plattentransportgeräts mit einem Plattensubstrat
darstellt, das auf einer Halteschale festgeklemmt ist,
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11 ein
alternatives Ausführungsbeispiel einer
Umschließungs-
oder Greifstruktur darstellt, die in einer Halteschale eingebettet
sein kann,
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12 ein
Ausführungsbeispiel
eines Greifers darstellt, der in einer Halteschale eingebettet ist, um
ein Plattensubstrat festzuhalten,
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13A ein Flussdiagramm ist, das ein Ausführungsbeispiel
eines Verfahrens zum Prägen
eines prägbaren
Films mit einem Prägesystem
darstellt, der auf einem Plattensubstrat angeordnet ist,
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13B ein Flussdiagramm ist, das ein alternatives
Ausführungsbeispiel
eines Prägeverfahrens
eines prägbaren
Film mit einem Prägesystem darstellt,
der auf einem Plattensubstrat angeordnet ist,
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13C ein Flussdiagramm ist, das ein alternatives
Ausführungsbeispiel
eines Prägeverfahrens
mit einem Prägesystem
eines prägbaren
Films darstellt, der auf einem Plattensubstrat angeordnet ist,
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14A eine Querschnittsansicht ist, die ein Ausführungsbeispiel
eines prägbaren
Films darstellt, der über
einem Plattensubstrat angeordnet ist,
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14B eine Querschnittsansicht ist, die ein Ausführungsbeispiel
zum Prägen
eines prägbaren Films
durch einen Prägestempel
darstellt,
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15A ein Flussdiagramm ist, das ein Ausführungsbeispiel
eines Verfahrens zum Prägen
eines prägbaren
Films darstellt,
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15B ein Flussdiagramm ist, das ein alternatives
Ausführungsbeispiel
eines Prägeverfah rens
eines prägbaren
Films darstellt,
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15C ein Flussdiagramm ist, das ein anderes Ausführungsbeispiel
eines Prägeverfahrens
eines prägbaren
Films darstellt.
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In
der folgenden Beschreibung sind zahlreiche spezifische Details ausgeführt, wie
Beispiele von spezifischen Materialien oder Komponenten, um ein genaues
Verstehen der vorliegenden Erfindung zu ermöglichen. Der Fachmann wird
jedoch erkennen, dass diese spezifischen Details nicht benutzt werden müssen, um
die Erfindung auszuführen.
In anderen Fällen
sind wohl bekannte Komponenten oder Verfahren nicht detailliert
beschrieben worden, um ein nicht notwendiges verkomplizieren der
vorliegenden Erfindung zu vermeiden.
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Die
Begriffe „darüber", „darunter" und „dazwischen", so wie sie hier
benutzt werden, beziehen sich auf eine relative Position einer Schicht
oder Komponente mit Bezug zu anderen Schichten oder Komponenten.
Folglich kann eine erste Schicht oder Komponente, die auf oder unter
einer anderen Schicht oder Komponente angeordnet ist, direkt in Verbindung
mit der ersten Schicht oder Komponente sein, oder kann eine oder
mehrere dazwischen liegende Schichten oder Komponenten haben. Darüber hinaus
kann eine Schicht oder Komponente, die als nächste oder neben einer anderen
Schicht oder Komponente angeordnet ist, direkten Kontakt mit der ersten
Schicht oder Komponente haben, oder kann eine oder mehrere dazwischen
liegende Schichten oder Komponenten haben.
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Es
sollte beachtet werden, dass die Vorrichtung und das Verfahren,
die hier diskutiert werden, mit verschiedenen Substrattypen (z.B.
Plattensubstraten und Wafersubstraten) benutzt werden können. In
einem Ausführungsbeispiel
können
die hier diskutierte Vorrichtung und die Verfahren benutzt werden für das Prägen von
prägbaren
Materialien für
die Herstellung von magnetischen Aufnahmeplatten. Die magnetische
Aufnahmeplatte kann z.B. eine DTR longitudinale magnetische Aufnahmeplatte
sein, die z.B. ein mit Nickelphosphor (NiP) beschichtetes Substrat
als eine Basisstruktur hat. Alternativ kann die magnetische Aufnahmeplatte
DTR eine perpendikulare magnetische Aufnahmeplatte mit einem weichen magnetischen
Film sein, der über
einem Substrat für die
Basisstruktur angeordnet ist. In einem alternativen Ausführungsbeispiel
kann die Vorrichtung und die Verfahren, die hier diskutiert werden,
zum Prägen von
prägbaren
Materialien für
die Herstellung von anderen Typen von digitalen Aufnahmeplatten
benutzt werden, z.B. optische Aufnahmeplatten, wie z.B. Kompaktdisks
(CD) und eine Digital-Versatile-Disk (DVD).
Bei noch anderen Ausführungsbeispielen kann
die Vorrichtung und die Verfahren, die hier diskutiert werden, in
anderen Anwendungen benutzt werden, z.B. für die Herstellung von Halbleiterscheiben,
Flachbildschirmen (z.B. Flüssigkristallflachbildschirmen),
etc.
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Es
wird eine Vorrichtung und Verfahren zum Prägen eines prägbaren Films
beschrieben, der auf einem Substrat angeordnet ist. Nur beispielhaft
werden die Ausführungsbeispiele
eines Aufdruck prägesystems
bezüglich
einem Plattensubstrat beschrieben. Jedoch wird der Fachmann erkennen,
dass Ausführungsbeispiele
eines Aufdruckprägesystems leicht
auf Substrate angepasst werden können,
die in Form und Größe (z.B,
quadratisch, rechteckig) variieren, für die Produktion von unterschiedlichen
Substrattypen, die oben diskutiert wurden, angepasst werden können. Ausführungsbeispiele
eines Aufdrucksystems, das hier beschrieben wird, können benutzt werden,
zum Prägen
von prägbaren
Filmen mit Nanoprägelithografietechniken.
Alternativ können
andere Größenprägelithografietechniken
benutzt werden, wie z.B. Mikroprägelithografie. 2 stellt
ein Ausführungsbeispiel
eines Prägesystems 200 dar,
das eine Präge-
oder Rohchipvorrichtung 210, eine Heizung 230,
einen Heiztunnel 240, eine Plattensubstratkühlstation 250 und
eine Plattenkassette 260 enthält, die auf einem Tisch 201 befestigt
ist. Die Vorrichtung 200 enthält auch ein Plattensubstrattransportgerät 220,
das in der Nähe
des Tisches 201 angeordnet ist. In einem Ausführungsbeispiel
kann das Transportgerät 220 eine
Vakuumverriegelung sein, die mit einem Roboterarm verbunden ist,
der sich über
den Tisch 201 erstreckt. Der Prägeaufbau 210 enthält eine
obere Rohchipvorrichtung 212 und eine untere Rohchipvorrichtung 214,
die eine oder mehrere Prägefolien
(a.k.a, Stempel) enthalten kann, die in einen prägbaren Film drükken, der über einem
scheibenförmigen
Substrat angeordnet ist, um ein Muster in den prägbaren Film zu überfragen.
Die Heizung 230 hat ein Heizelement 232, das benutzt
werden kann, um den prägbaren
Film auf dem Plattensubstrat auf eine gewünschte Prägetemperatur vorzuheizen. Das
Heizelement 232 kann sich auch entlang einer Länge von
oberen und unteren Abschnitten 242, 244 erstrecken,
die den Heiztunnel 240 bilden. In einem Ausführungsbeispiel
kann die Heizung 230 und das Heizelement 232 getrennte
Heizquellen haben. In einem alternativen Ausführungsbeispiel können die
Heizung 230 und das Heizelement 232 sich dieselbe Heizquelle
teilen. In einem Ausführungsbeispiel
kann dieses aus Heizspulen bestehen, welche ein induktives Heizen
benutzen, um die Temperatur auf dem prägbaren Film aufrecht zu erhalten.
In alternativen Ausführungsbeispielen
kann das Heizelement 232 ein anderer Elementtyp sein, z.
B: eine Infrarot (IR) Heizquelle. In einem Ausführungsbeispiel verbindet ein
Heiztunnel die Heizung 230 minder Rohchipvorrichtung 210,
um die gewünschte
Prägetemperatur während dem
Transport des Plattensubstrats von der Heizung zur Rohchipvorrichtung 210 aufrecht
zu erhalten.
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In
einem Verfahren zum Prägen
des prägbaren
Films auf den Plattensubstraten nimmt das Transportgerät 220 unter
Verwendung einer Vakuumklammer 224 ein Plattensubstrat
aus der Kassette 260. Vakuumklammern zum Handhaben von
Plattensubstraten sind im Stand der Technik bekannt; entsprechend
wird hier keine detaillierte Beschreibung ausgeführt. In alternativen Ausführungsbeispielen können andere
Aufnehm- und Absetzgeräte,
die in dem Stand der Technik bekannt sind, benutzt werden, um ein
Plattensubstrat aus der Kassette 260 zu entnehmen. Ein
plattenförmiges
Substrat kann vorgeheizt werden, um die Temperatur des prägbaren Films
auf dem Plattensubstrat auf einen optima len Prägewert zu bringen. Um dies
so auszuführen,
plaziert in einem Ausführungsbeispiel
die Vakuumklammer 224 ein Plattensubstrat in die Heizung 230.
In einem Ausführungsbeispiel
kann der prägbare
Film auf dem Plattensubstrat auf eine Temperatur im Bereich von
ungefähr
20 bis 350 ° erhitzt
werden. Nachdem der prägbare
Film auf dem Plattensubstrat auf eine gewünschte Prägetemperatur erhitzt ist, bringt
die Vakuumklammer 224 das Plattensubstrat durch den Heiztunnel 240 zur
Rohchipvorrichtung 210. Das Plattensubstrat wird dann relativ
zur oberen und/oder unteren Prägefolie
zentriert und dann gegen den prägbaren
Film des Plattensubstrats gepresst, um ein Prägemuster (z.B. DTR-Muster)
zu bilden. Nachdem der prägbare
Film geprägt
ist, transportiert die Vakuumklammer 224 das Plattensubstrat
zur Kühlschale 250,
bevor es das Plattensubstrat in die Kassette 260 zurückbringt.
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Die
Verwendung des Heiztunnels 240 minimiert die thermische
Dissipation des erhitzten prägbaren
Films des Plattensubstrats. Thermische Dissipation kann zu Inkonsistenzen
in dem prägbaren
Film und folgenden Inkonsistenzen in dem eingeprägten Muster führen. Wie
oben diskutiert, hält
der Heiztunnel 240 die ungefähre Prägetemperatur des erhitzten prägbaren Films
aufrecht, bis das Plattensubstrat in der Rohchipvorrichtung plaziert
ist. Obwohl die Prägefolien
in der Rohchipvorrichtung 210 erhitzt werden können, kann
ein erhitzter prägbarer
Film zu einem schnelleren und effektiveren Prägen führen. Darüber hinaus wird durch Positionieren
der Heizung 280 relativ nahe zur Rohchipvorrichtung 210 die
thermische Distortion des prägbaren
Films minimiert.
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3 stellt
ein anderes Ausführungsbeispiel eines
Prägesystems 300 mit
einer Heizung 330 dar, die in der Nähe der Rohchipvorrichtung 310 angeordnet
ist, welche keinen Heiztunnel enthält, so wie dies oben mit Bezug
zu 2 dargestellt worden ist. Die Nähe der Heizung 330 zur
Rohchipvorrichtung 310 erfordert keinen Heiztunnel, um
die Temperatur des prägbaren
Films/Plattensubstrat aufrechtzuerhalten, die sich ausreichend nahe
bei der erwünschten
Prägetemperatur
befindet. Die Vakuumverriegelung 324, die mit dem Roboterarm 322 des
Transportsgeräts 320 verbunden
ist, bewegt ein Plattensubstrat um ein Prägesystem 300. Zum
Beispiel kann in einem Ausführungsbeispiel
ein Plattensubstrat von der Kassette 360 zur Heizung 330 transportiert
werden, um auf eine Temperatur unterhalb, im Wesentlichen auf, oder über die
gewünschte
Prägetemperatur
vorgeheizt zu werden. Der/Das vorgeheizte prägbare Film/Plattensubstrat
wird in der Nähe
(z.B. Formfläche
der unteren Rohchipvorrichtung 314) der Rohchipvorrichtung 310 positioniert.
Alternativ kann der/das prägbare
Film/Plattensubstrat auf eine Temperatur unterhalb (z.B. nahe bei)
der Prägetemperatur
vorgeheizt werden und dann während
oder nach dem Positionieren in der Nähe der Rohchipvorrichtung 310 auf
die Prägetemperatur
erhitzt werden. Alternativ kann der/das prägbare Film/Plattensubstrat auf
die Rohchipvorrichtungstemperatur/Prägetemperatur vorgeheizt werden
und nach dem Positionieren in der Nähe zur Rohchipvorrichtung 310 geprägt werden.
Die Rohchipvorrichtung 310 kann eine oder mehre re Prägefolien
zum Prägen
des prägbaren Films
enthalten, der über
einem Plattensubstrat angeordnet ist, welcher von der Kassette 360 transportier
wird. Eine Prägefolie
wird dann in den prägbaren Film
bei der Prägetemperatur
gepresst. Die Prägefolie
wird dann von dem prägbaren
Film nach dem Prägen
getrennt. Dann kann das Plattensubstrat zur Rohchipvorrichtung 310 transportiert
werden, um geprägt
zu werden, was von einer Periode bei der Kühlstation 350 gefolgt
wird.
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Die
Heizung 330 von 3 ist in einer teilweisen Durchsichtansicht
dargestellt, um einige seiner internen Komponenten darzustellen.
Eine Heizlampe 334 ist in der Nähe eines oberen Abschnitts der
Heizung 330 angeordnet, um als die Heizquelle zu dienen.
Eine Auswurfschale 332 ist unterhalb der Heizlampe 334 angeordnet,
um ein Plattensubstrat aufzunehmen. Eine Auswurfschale 332 gleitet
von der Heizung 330 heraus, um ein Plattensubstrat von der
Vakuumverriegelung 324 zu erhalten und gleitet zurück unter
die Heizlampe 334. Die Schale 332 kann in einem
Ausführungsbeispiel
auch einen Drehmechanismus haben, der ein Plattensubstrat während dem
Erhitzen des prägbaren
Films trägt.
Die Kühlstation 350 enthält eine
Aufnahmeschale 352 für ein
Plattensubstrat, um darauf zu liegen, nachdem es in der Rohchipvorrichtung 310 geprägt worden
ist.
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4 stellt
ein alternatives Ausführungsbeispiel
eines Prägesystems 400 dar,
das eine Präge- oder Rohchipvorrichtung 410,
ein Plattensubstrattransportgerät
in der Form einer Einführungs-/Ausführungsvorrichtung 420,
eine Sichtvorrichtung 470 und eine Heizung 480 enthält, die
auf einem Tisch 401 befestigt ist. Die Vorrichtung 400 enthält auch eine
Roboterarmvorrichtung 440, die in der Nähe des Tisches 401 positioniert
ist. Die Prägevorrichtung 410 enthält eine
obere Rohchipvorrichtung 402 und eine untere Rohchipvorrichtung 404.
Die obere und untere Rohchipvorrichtungen sind oberhalb der Druckbasisplatte 406 angeordnet.
Zugstangen 408 und 409 verbinden die obere und
untere Rohchipvorrichtung 402, 404 und erstrecken
sich durch den Tisch 401. Die Prägevorrichtung 410 enthält auch
das Prägen
von Rohchipfolien, die mit einem einstellbaren Rohchiphalter (nicht
dargestellt) verbunden sind. Die Rohchiphalter sind an einem hochpräzisen Rollelementdurchführungsrohchipsatz
befestigt. Der Rohchipsatz wird durch ein starkes System gesteuert,
was eine Blase mit einem großen
Durchmesser, für
niedrigen Druck und die gegen eine hohen Kraft abgedichtet ist (nicht
dargestellt, aber unterhalb des Tisches 401 angeordnet)
aufnimmt. Wird die Blase mit Gas-(z.B. Luft) Druck beaufschlagt,
dehnt sie sich gegen eine Druckplatte aus, was bewirkt, dass die
Zugstangen 408, 409 ein darüber liegendes Joch oder einen
Querbalken 419 nach unten ziehen. Der Querbalken 419 bewegt
eine obere Platte des Rohchipsatzes nach unten, um die Rohchips
zusammenzupressen. In einem Ausführungsbeispiel
kann eine Einführungs-/Ausführungsvorrichtung 420 ein
Servogleiter sein, der einen schmalen Abschnitt 430 hat,
der ein Plattensubstrat von der Roboterarmvorrichtung 440 empfängt und
das Plattensubstrat durch die Heizung 480 und in die Rohchipvorrichtung 410 schiebt.
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Bei
einem Verfahren zum Prägen
des prägbaren
Films, der auf den Plattensubstraten angeordnet ist, transportiert
die Roboterarmvorrichtung 440 ein Plattensubstrat von der
Kassette 460 und plaziert es auf einer Plattenhalterplatte 430 der
Einführ-/Ausführvorrichtung 420.
Die Roboterarmvorrichtung 440 enthält einen Verbindungsarm 442,
der mit einem Ende des oberen Arms 444 verbunden ist, um
eine volle Drehbewegung um den Tisch 401 zu ermöglichen.
Die Vorrichtung 400 hat die Eigenschaft thermische Qualitäten für das Handhaben
von Plattensubstraten zu verleihen. Der prägbare Film, der über einem
Plattensubstrat angeordnet ist, kann vorgeheizt werden, um die Temperatur
des prägbaren
Films auf dem Plattensubstrat auf einen optimalen Prägewert zu
bringen. Die Plattenhalterplatte 430 kann in der Heizung 480 positioniert
werden, um den prägbaren Film
auf eine optimale Prägetemperatur
zu erhitzen. In einem Ausführungsbeispiel
kann der prägbare Film,
der über
einem Plattensubstrat angeordnet ist, auf eine Temperatur im Bereich
von ungefähr
20 bis 350° erhitzt
werden.
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Nachdem
der prägbare
Film erhitzt ist, setzt die Platteneinführ-/Ausführvorrichtung 420 ihren
Betrieb fort, um das Plattensubstrat zwischen dem oberen Rohchip 402 und
dem unteren Rohchip 404 der Rohchipvorrichtung 420 zu
bewegen. Das Plattensubstrat wird dann relativ zu der oberen und
unteren Prägefolie
zentriert, die in den prägbaren
Film gepresst werden, um ein prägbares
Muster (z. B: DTR-Muster) zu bilden. Nachdem der prägbare Film geprägt worden
ist, kann die Einführ-/Ausführvorrichtung 420 das
Plattensubstrat zurück
in die Heizung 480 zur Inspektion mit einer Sehvorrichtung 470 ziehen.
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In
einem Ausführungsbeispiel
kann ein Inspektionsschritt benutzt werden, um sicherzustellen, dass
das eingeprägte
Muster auf dem Plattensubstrat zentriert ist. Die Sichtvorrichtung 470 inspiziert
die Zielspurmerkmale auf dem geprägten prägbaren Film, um festzustellen,
ob seine Merkmale konzentrisch mit einem Mittelpunktsloch sind.
Diese Inspektionsroutine kann auf Realzeit oder Abtastbasis geschehen.
Die Verwendung der Heizung 480 bietet den Vorteil des Vorheizens
des prägbaren
Films, der auf dem Plattensubstrat angeordnet ist, auf eine Prägetemperatur.
Obwohl die Prägefolien
in der Rohchipvorrichtung 410 erhitzt werden können, kann
ein erhitzter prägbarer
Film/Plattensubstrat zu einem schnelleren und effektiverem Prägen führen. Darüber hinaus
wird die thermale Distortion des Plattensubstrats minimiert, in
dem die Heizung 480 relativ nahe zur Rohchipvorrichtung 410 positioniert
wird.
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4A stellt
eine vergrößerte Ansicht
der Rohchipvorrichtung 410, einer Sichtvorrichtung 470 und
einer Heizung 480 der Vorrichtung 400 dar. In
einem Ausführungsbeispiel
enthält
die Heizung 480 einen Ständer 486, der einen
Heizungsboxabschnitt 481 bei einer Höhe der Rohchipvorrichtung 410 und zwischen
dem oberen Rohchip 402 und dem unteren Rohchip 404 positioniert.
Der Boxabschnitt 481 enthält eine Öffnung 484, um eine
Plattenhalterschale 430 aufzunehmen, und auch eine Öffnung 483 in
der Nähe
einer oberen Oberfläche,
um einen Einblick für ein
Mikroskop 472 der Sichtvorrichtung 470 zu ermöglichen.
In einem Ausführungsbeispiel
kann die Öffnung 482 mit
transparentem Glas abgedeckt werden. Eine Klammer 474 erlaubt
es, einem Mikroskop 472 über dem Boxabschnitt 481 positioniert
zu werden.
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5A und 5B stellen
einen Gesamtaufbau eines Ausführungsbeispieles
zum Prägen
eins prägbaren
Films dar, der auf einem Plattensubstrat angeordnet ist. Ein Aufbau 500 enthält einen Prägeaufbau 510,
einen Einführ-/Ausführaufbau 520, einen
Roboterarmaufbau 540 und einen Sichtaufbau 570.
Der Prägeaufbau 510 und
Einführ-/Ausführaufbau 520 und
der Sichtaufbau 570 sind auf dem Tisch 501 montiert.
Der Roboterarmaufbau 540 ist in der Nähe des Tisches 501 positioniert.
In einem Verfahren zum Prägen
des prägbaren
Films, der auf dem Plattensubstrat angeordnet ist, nimmt ein Roboterarmaufbau 540 ein
zu prägendes
Plattensubstrat aus der Kassette 560 und transportiert
es zum Einführ-/Ausführaufbau 520.
Der Roboterarmaufbau 540 enthält einen Verbindungsarm 552,
der mit einem Ende des oberen Armes 544 verbunden ist,
und einen Endeftektor 546, der mit dem gegenüberliegenden
Ende des oberen Armes 544 verbunden ist. Die Greifererweiterung 548 ist
mit dem Endeffektor 546 verbunden, der in der Lage ist,
ein Plattensubstrat auf jeder Seite zu halten. Der Einführ-/Ausführaufbau 520 enthält eine
Plattenhalterplatte 530, die auf einem Paar von freitragenden
Gelenken 526, 528 getragen wird, die ihrerseits
auf einem Präzisions-X-Y-Servogleiter
befestigt sind (d.h. erster Gleiter 522 und zweiter Gleiter 524).
In einer zurückgezogenen
Position empfängt
der Einführ-/Ausführaufbau 520 ein
Plattensubstrat und hält
sicher ihre Position in einer Plattenhalterplatte 530.
In einem Ausführungsbeispiel
wird das Plattensubstrat an seinen Kanten durch drei radial angebrachte
Finger fest geklemmt, die miteinander verbunden sind und durch eine
Reihe von Biegegelenken verbunden sind (die unten detailliert beschrieben
werden). Ein einzelner Druckaktor ergreift wiederholt ein Plattensubstrat
in exakt derselben Position. Die freitragenden Gelenke 526, 528 erlauben
es der Plattenhalterplatte 530 nach oben oder nach unten
innerhalb des Prägeaufbaus 510 bewegt
zu werden. Zusätzlich
zum Transportieren der Plattenhalterplatte 530 in und aus
dem Prägeaufbau 510,
kann der Einführ-/Ausführaufbau 520 befehligt
werden, um ein Plattensubstrat am Zentrum des zu prägenden Folienrohchips
präzise
zu positionieren. Diese Positionsinformation kann durch Inspektionsrückkopplung
von dem Sichtaufbau 570 erhalten werden.
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Der
Prägeaufbau 510 enthält einen
oberen Rohchipaufbau 502 und einen unteren Rohchipaufbau 504.
Der obere und untere Rohchipaufbau sind über der Druckbasisplatte 506 angeordnet.
Zugastangen 508 und 509 verbinden den oberen und
unteren Rohchipaufbau 502, 504 und erstrecken
sich durch den Tisch 501. Der Prägeaufbau 510 enthält auch
Prägerohchipfolien,
die mit einstellbaren Rohchiphaltern (nicht dargestellt) verbunden
sind. Die Rohchiphalter sind mit einem Hochpräzisions rollelement-Durchführungsrohchipsatz
verbunden. Der Rohchipsatz wird von einem starken System gesteuert,
welches eine mit einem großen
Durchmesser, einen niedrigen Druck, hochabgedichtete Blase (nicht dargestellt,
aber unterhalb dem Tisch 501 angeordnet) aufnimmt. Bei
Beaufschlagung der Blase mit einem Gasdruck, dehnt sie sich gegen
eine Druckplatte aus, was bewirkt, dass die Zugstangen 508, 509 ein Querjoch
oder einen Querbalken 519 nach unten ziehen. Der Querbalken 519 bewegt
eine obere Platte des Rohchipsatzes nach unten, um die Rohchips
zusammenzupressen. Das Plattensubstrat kann dann durch die Sichtvorrichtung 570 auf
eine genaue Ausrichtung inspiziert werden. Die Sichtvorrichtung 570 inspiziert
die Zielspurmerkmale des prägbaren
Films, um zu bestimmen, ob die Spurmerkmale konzentrisch mit einem
Zentrumsloch des Plattensubstrates sind. Ein Computer-Controller kann die
letzte Position des Servogleiters angeben, um mit dem exakten Zentrum
des zu prägenden
Rohchips oder der Folie zu korrespondieren, wenn das Plattensubstrat
plaziert wird. Diese Inspektionsroutine kann auf einer Realzeit
oder Abtastbasis durchgeführt
werden.
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Der
Einführ-/Ausführaufbau 520 enthält einen
ersten Gleiter 522, einen zweiten Gleiter 524,
der über
und rechtwinklig zu einem ersten Gleiter 522 angeordnet
ist, biegsame Halterungen 526, 528, welche sich
vom zweiten Gleiter 524 erstrecken, und eine Haltplatte 530,
die in der Nähe
angeordnet sind, und einen Endabschnitt der flexiblen Halterungen 526, 528.
In einem Ausführungsbeispiel
bilden der erste und zweite Gleiter 522, 524 einen
X-Y-Servogleitermechanismus. Die Halteplatte 530 ist so konfiguriert,
um ein Plattensubstrat (z.B. Plattensubstrate 550, 551)
aufzunehmen. In einem Ausführungsbeispiel
kann die Greifererweiterung 548 die Plattensubstrate zu
einer Zeit halten. Die Sichtvorrichtung 570 kann zwischen
dem Prägeaufbau 510 und
dem Einführ-/Ausführaufbau 520 positioniert werden.
Die Klammer 574 ist am Tisch 521 mit einem Mikroskop 572 befestigt,
das an einem oberen Abschnitt der Klammer 574 befestigt
ist.
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5A stellt
ein Ende der Greifererweiterung 548 dar, welche eine Plattensubstrat 551 in
der Halteplatte 530 positioniert. 5B stellt
eine Halterplatte 530 dar, die zwischen dem oberen Rohchipaufbau 502 und
dem unteren Rohchipaufbau 504 des Prägeaufbaus 510 positioniert
wird. Der zweite Gleiter 524 gleitet entlang Schienen auf
dem ersten Gleiter 522, um die Halteplatte 530 in
Richtung des Prägeaufbaus 510 zu
bringen. Die Greifererweiterung 548 kehrt zur Kassette 560 zurück, um zusätzliche Plattensubstrate
zu holen. Alternativ kann der Roboterarm 540 auch benutzt
werden, um ein Plattensubstrat zu holen, nachdem es mit dem Prägeaufbau 510 geprägt worden
ist. Der Sichtaufbau 570 kann benutzt werden, um eine geeignete
Ausrichtung der zu prägenden
Folien auf dem Plattensubstrat zu kontrollieren. Die geeignete Ausrichtung
für ein
Plattensubstrat kann durch den X-Y-Servomechanismus des Einführ-/Ausführaufbaus 520 erreicht
werden. In einem Ausführungsbeispiel
inspiziert eine Sichtvorrichtung ein Plattensubstrat nach einem
Prägeprozess, um
eine geeignete Aus richtung bezüglich
einem Zentrum des Plattensubstrats zu kontrollieren. Das Plattensubstrat
wird aus dem Prägeaufbau
entnommen und bei einem bekannten Referenzpunkt direkt unter einem
Mikroskop oder einem optischen Gerät (z.B. Kamera) positioniert.
Das auf die Platte gedruckte Muster wird dann geprüft. Wenn
erkannt wird, dass das eingeprägte
Muster versetzt ist, dann werden Befehle an den Einführ-/Ausführaufbau
ausgegeben, um die Halteplatte auf die geeignete Position über den
X-Y-Servogleiter
zu verschieben. Dies erlaubt zukünftigen
Plattensubstraten, dass sie geeignet mit den Prägefolien ausgerichtet sind.
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6 stellt
ein Ausführungsbeispiel
eins Rohchipaufbaus 600 dar. In einem Ausführungsbeispiel
kann der Rohchipaufbau 600 derselbe sein, wie der Rohchipaufbau,
der oben bezüglich
der 2, 3 und 4 diskutiert
worden ist. Ein oberer Abschnitt des Prägeaufbaus 600 enthält einen
oberen Querbalken 620, einen oberen Rohchipaufbau 602, einen
unteren Rohchipaufbau 604 und eine Druckbasisplatte 606.
Der obere Rohchipaufbau und der untere Rohchipaufbau 600 sind
durch Pfosten 610, 611, 612 und 613 verbunden.
Der Basisabschnitt eines jeden Pfostens hat eine Durchführung (z.B.
Durchführung 614, 615, 616 und 617).
Der obere Rohchipaufbau 602 enthält auch einen oberen Halter 640 zur
Befestigung einer oberen Prägefolie 650.
Der untere Rohchipaufbau 604 enthält einen unteren Halter 642 zur
Befestigung einer unteren Prägefolie
(nicht dargestellt). Der untere Halter 642 ist über der
unteren Halterbasis 646, Schwimmerplatte 647 und
Basisplatte 648 angeordnet. Obere und untere Rohchipanordnungen 602, 604 sind über der
Druckbasisplatte 606 angeordnet.
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Ein
unterer Abschnitt des Prägeaufbaus 600 enthält Gasaktoren 660,
die zwischen der ersten Bodenbasisplatte 607 und der zweiten
Bodenbasisplatte 667 angeordnet sind. Ein unterer Querbalken 622 ist
unter der zweiten Bodenbasisplatte 667 angeordnet. Die
Federstäbe 631, 632, 633 und 634 erlauben es
der ersten Bodenbasisplatte 607 und der zweiten Bodenbasisplatte 667 den
Gasaktor 660 zusammenzudrücken. In einem Ausführungsbeispiel
bewegt sich die zweite Bodenbasisplatte 667 nach unten
und weg von der ersten Bodenbasisplatte 607 durch die Federn 661, 662, 663 und 664,
wenn sich der Gasaktor 660 ausdehnt. Diese Ausdehnung veranlasst
den oberen Querbalken 620 sich abzusenken und den oberen
Halter 640 und den unteren Halter 642 zusammenzudrücken. Die
Lücke zwischen
der Druckbasisplatte 606 und der ersten Bodenbasisplatte 607 würde dort
sein, wo der obere untere Abschnitt des Einführungsaufbaus 600 befestigt
wäre, z.B.
an dem Tisch, so wie dies in 2a dargestellt
wird.
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7 stellt
ein Ausführungsbeispiel
einer vergrößerten Ansicht
des oberen Abschnitts des Prägeaufbaus 600 dar.
Eine obere Halterung 603 des oberen Rohchipaufbaus 602 ist
im Wesentlichen ähnlich
in Größe und Form
zur unteren Halterung 605 des unteren Rohchipaufbaus 604.
Die Pfosten 610, 611, 612 und 613 sind
in der Nähe
der Ecken der rechtwinklig ausgeformten oberen und unteren Halterungen
angeordnet. Jeder dieser Pfosten hat eine zylinderförmige Form
mit einem äußeren Durchmesser, der
etwas kleiner ist als ein Innendurchmesser einer jeden Durchführung (z.B. 614, 615, 616 und 617),
um es dem oberen Rohchipaufbau 602 zu erlauben, sich nach
unten zum unteren Rohchipaufbau 604 zu bewegen. Der obere
Halter 640 ist in der Nähe
eines zentralen Abschnitts der oberen Halterung 603 angebracht.
Wie oben beschrieben ist der untere Halter 642 über der
Basis 646, der schwimmenden Platte 647 und der
Basisplatte 648 angeordnet. Eine Anzahl von Druckdüsen (z.B. 670, 671)
sichern die Schwimmplatte 647 an der Basisplatte 648.
Schrauben, die an jeder der Druckdüsen befestigt sind, erlauben
Einstellungen der Schwimmerplatte 647 mit Bezug auf die
Basisplatte 648, um den unteren Halter 642 mit
dem oberen Halter 640 geeignet auszurichten. Dies kann
notwendig sein, wenn Einstellungen ausgeführt werden, um die untere Prägefolie 651 mit der
oberen Prägefolie
(nicht dargestellt) auszurichten. Folglich ermöglicht der Prägeaufbau 600 die
Bewegung des oberen Rohchipaufbaus 602 in Richtung des
unteren Rohchipaufbaus 604 mittels der vier Pfosten, die
in der Nähe
der Ecken der oberen und unteren Halterungen befestigt sind. Der
untere Halter 642 kann lateral bewegt oder eingestellt
werden, um ihn selbst mit dem oberen Halter geeignet auszurichten.
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7A–7B stellen
Querschnittansichten eines Ausführungsbeispiels
des oberen Rohchipaufbaus 602 und des unteren Rohchipaufbaus 604 dar.
Eine Bodenprägefolie 651 ist über einem
Druckkissen 680 des unteren Rohchipaufbaus 604 angeordnet.
In einem Ausführungsbeispiel
kann das Druckkissen 680 eine oder mehrere elastomerische Schichten 681, 682 enthalten,
die einen gleichmäßigen Druck
auf die Prägefolie 651 gegen
den prägbaren
Film des Plattensubstrats 650 erlauben. Ein zentraler Stab 684 erstreckt
sich durch einen zentralen Abschnitt des unteren Rohchipaufbaus 604 und
ist mit einer Feder 685 verbunden. Der zentrale Stab 684 hat
einen spitzen Abschnitt 686, der eine konisch zulaufende
Spitze ist und über
dem Druckkissen 680 und der Prägefolie 651 frei liegt.
Der Spitzenabschnitt 686 ist konisch verjüngt, um
in den Innendurchmesser (ID) der Bodenfolie 651 als auch
des Plattensubstrats zu passen. Ein lineares Kugellager 688 umgibt den
verlängerten
Abschnitt des zentralen Stabs 684 und eine äußere Hülse 690 umgibt
ein lineares Kugellager 618. Ein Ringabschnitt 692 ist
zwischen der äußeren Hülse 690 und
dem abgeschrägten
Abschnitt 686 des Zentralstabs 684 angeordnet.
Ein Ringabschnitt 692 ist auch in Verbindung mit einem ID
der Prägefolie 651.
Ein Abschnitt des Innendurchmessers der Bodenfolie 614 erstreckt
sich nach unten und ist zwischen der unteren Spitze 612 und
der äußeren Hülse 620 angeordnet.
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In
einem Ausführungsbeispiel
hält das
lineare Kugellager 688 eine präzise Ausrichtung zwischen dem
Zentralstab 684 und der äußeren Hülse 690, um die Prägefolie 651 mit
einer Mitlinie des Zentralstabs 684 zu zentrieren. Das
Kugellager 688 hat einen höheren thermischen Expansionskoeffizienten
verglichen zu der äußeren Hülse 620.
Wenn folglich die Temperatur des unteren Rohchipauf baus 604 erhöht wird,
dann dehnt sich das Kugellager 688 radial aus, um eine
feste Verbindung mit der äußere Hülse 690 zu
halten und um die zentrierende Ausrichtung der Bodenfolie 651 mit
dem Innendurchmesser der äußeren Hülse 690 zu
halten. Dies erlaubt das Erreichen und Halten einer Konzentrizität zwischen
der Bodenfolie 651 und dem Plattensubstrat 650.
Das Kugellager 688 hält
auch einen Kontakt mit dem Innendurchmesser der Bodenfolie 651 über die
bindende Druckkraft aufrecht, welche die Bodenfolie 651 an ihrem
Platz hält,
wenn das Plattensubstrat 650 nach dem Prägen abgestreift
wird. Wie in 7B dargestellt, hebt die Feder 685 die äußere Hülse 690 an, welche
ihrerseits einen Abschnitt der Bodenfolie 651 in der Nähe des Innendurchmessers
anhebt. Folglich erzeugt das Anheben der äußeren Hülse 690 eine domähnliche
Form der Bodenfolie 651, um das Plattensubstrat 650 sauber
von der Oberfläche
der Folie 651 abzustreifen.
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8 stellt
eine vergrößerte Ansicht
eines Plattentransportgeräts
in der Form eines Einführ-/Ausführaufbaus 700 ohne
die Gleitabschnitt dar. Eine Halteplatte 704 ist auf einem
Rahmen 702 angeordnet. Ein Plattensubstrat 750 ist
an einer Halteplatte 704 mit zentralen Fingern 706 gesichert,
wobei der erste Seitenfinger 708 und ein zweiter Seitenfinger 710 radial
um das Plattesubstrat 750 angeordnet sind. In einem Ausführungsbeispiel
können
die Finger miteinander verbunden sein und durch eine Reihe von Biegegelenken
gehalten werden. Ein paar von freitragenden Gelenken 712, 714 und
der Halterahmen 702 sind auch mit der Basisplatte 726 verbunden.
Die Gelenke 712, 714 erlauben es der Halteplatte 704 sich
nach oben und nach unten zu bewegen, wenn es in dem Prägeaufbau
plaziert ist (z.B. Prägeaufbauten 410, 510,
der oben bezüglich
der 4, 4A, 5A und 5B beschrieben worden
ist). Die Halteplatte 704 kann auch durch die fixierten
Halterungen 716, 718 gehalten werden. Diese Halterungen
sind fest, um dem Gewicht des Rahmens 702 Steifigkeit und
Halt zu geben. Ein oberer Lift 720, 722 verbindet
die fixierten Halterungen 716, 718 mit der Basisplatte 726.
Eine Seite des Rahmens 702 enthält auch eine Klammer 722,
die eine Öffnung hat,
um einen Druckaktor aufzunehmen, um die Biegegelenke des zentralen
Fingers 706, des ersten Seitenfingers 708 und
des zweiten Seitenfingers 710 zu drehen. Wie unten detailliert
beschrieben wird, erlaubt der Druckaktor, dass ein Plattensubstrat
wiederholt in exakt derselben Position befestigt wird.
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9A–9C stellen
einen Einführ-/Ausführaufbau 700 in
verschiedenen Gleitpositionen einschließlich einer Ladeposition, wie
in 9A dargestellt, einer Prägeposition, wie in 9B dargestellt und
einer Wartungsposition, wie in 9C dargestellt,
dar. Analog zu dem oben beschriebenen Aufbau bezüglich der 4, 4A, 5A und 5B ist
die Halteplatte 704 auf dem Rahmen 702 angeordnet.
Ein Paar von freitragenden Gelenken 712, 714 halten
die Halteplatte 704. Eine Basisplatte 726 ist
auf einem X-Y-Servogleiter montiert, der einen ersten Gleiter 740 und
einen zweiten Gleiter 730 enthält. Schienen 732, 734 erlauben
es der Halteplatte 704, sich entlang der Y-Achse zu bewegen
und Schienen 742, 744 erlauben es der Halteplatte 704, sich
entlang der X-Achse zu bewegen. In einem Ausführungsbeispiel sind der erste
und zweite Gleiter 730, 740 Teil eines Hochpräzisions-X-Y-Servogleiters. In
der in 9A dargestellten Ladeposition
ist der zweite Gleiter 730 in der Nähe eines Endes des ersten Gleiters 740 positioniert,
um die Halteplatte 704 zurückzuholen. Diese Position ist ähnlich zu
der Position des Einführ-/Ausführaufbaus 520,
der in 5B dargestellt ist, welcher
es einem Roboterarmaufbau erlaubt ein Plattensubstrat auf der Halteplatte 704 zu
plazieren. In der in 9B dargestellten Ladeposition
ist der zweite Gleiter 730 in der Nähe eines gegenüberliegenden
Endes des ersten Gleiters 740 positioniert, um die Halteplatte 704 in den
Prägeaufbau
zu bringen. Diese Position ist ähnlich
zu der Position des Einführ-/Ausführaufbaus 520, der
in 5A dargestellt wird, welcher die Halteplatte zeigt,
die zwischen dem oberen und unterem Rohchipaufbau gepresst wird.
In der Inspektionsposition von 9C ist
der zweite Gleiter 730 etwas entlang der X-Achse zurückgezogen,
um sich selbst direkt unter ein Mikroskop des Sichtaufbaus (z.B.
Mikroskop 572 des Sichtaufbaus 570, das in 5A dargestellt
wird) zu positionieren. Basierend auf den Ergebnissen der Inspektion
kann die Basisplatte 726 entlang den Schienen 732, 734 des
zweiten Gleiters 730 (d.h. der Y-Achse) bewegt werden,
um das Plattensubstrat bezüglich
der Prägefolien
des Prägeaufbaus zu
zentrieren.
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10 stellt
eine vergrößerte Ansicht
eines Abschnitts des Einführ-/Ausführaufbaus 800 in
einem Ausführungsbeispiel
dar, das ein Plattensubstrat zeigt, welches auf einer Halteplatte
befestigt ist. Eine Halteplatte 804 ist auf einem Rahmen 802 befestigt. Gelenke 812, 814 und
befestigte Halterungen 816, 818 sind mit dem Rahmen 802 verbunden.
Ein zentraler Finger 806, ein erster Seitenfinger 808 und
ein zweiter Seitenfinger 810 sind in der Halteplatte 804 eingebettet.
Jeder Finger hat Erweiterungen 830, 832 und 834,
die eine Verbindung herstellen und das Plattensubstrat 850 befestigen.
In einem Ausführungsbeispiel
sind die Finger miteinander verbunden und durch flexible Gelenke 840, 842 gestützt. Folglich
bewirkt ein einzelner Druckaktor, dass alle Erweiterungen, (z.B. 830, 832, 834)
das Plattensubstrat 850 zum selben Zeitpunkt und exakt
in derselben Position wiederholt festhalten. Der Druckaktor greift über die
Klammer 822 ein und übt
eine Kraft zuerst in Richtung des zentralen Fingers 806 aus.
Dieser übt seinerseits
eine Kraft auf einen ersten Finger 808 und einen zweien
Finger 810 aus. Ein einzelner Druckaktor bietet den Vorteil,
in der Lage zu sein, eine Platte in exakt derselben Position jedes
Mal zu greifen.
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11 stellt
ein alternatives Ausführungsbeispiel
der Befestigungs- oder Greifstruktur 900 dar, die in einem
Plattenhalter eingebettet sein kann. Der Greifer 900 erfordert
keinen Druckaktor, hat aber einen äußeren Ring, der eine Reihe
von Gelenken 920, 922 und 944 enthält, welcher
die Finger 912, 914 und 916 verbindet.
Jeder dieser Finger hat Erweiterungen 912, 914 und 916,
die konfiguriert sind, um eine Verbindung mit einem äußeren Durchmesser
eines Plattensubstrats herzustellen. Jedes dieser Gelenke ist flexibel,
um es den Fingern zu erlauben, sich nach außen zu erstrecken oder zu drehen,
um eine Platte aufzunehmen und um sie dann zusammenzudrücken, um
eine Verbindung mit der Platte herzustellen.
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12 stellt
ein Ausführungsbeispiel
des Greifers 900 dar, der in der Halteplatte 904 eingebettet
ist, und ein zu befestigendes Plattensubstrat 950. Die
Gelenke 920, 922 und 944 haben sich nach
außen
gedreht, um ein Plattensubstrat 950 zu empfangen. Die Erweiterungen 912, 914,
und 916 der Finger 906, 908 und 910 stellen
jeweils eine Verbindung mit einem äußeren Durchmesser 952 des
Plattensubstrats 950 her.
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13A, 13B und 13C stellen Ausführungsbeispiele eines Verfahrens
zum Prägen
eines prägbaren
Films dar, der auf einem Substrat angeordnet ist. Ein prägbarer Film
der auf einem Substrat (z.B. einem Plattensubstrat) angeordnet ist,
wird vorgeheizt (z.B. auf eine Prägetemperatur), Schritt 1005.
Das prägbare
Substrat kann in einem Ofen (z.B. Ofen 330) vorgeheizt
werden, der darauf ausgelegt ist, das Substrat zu empfangen. In
einem Ausführungsbeispiel
wird das Substrat dann durch einen Heiztunnel (z.B. Heiztunnel 240)
zu einem Rohchipaufbau transportiert, Schritt 1010. Wenn
das Substrat in dem Rohchipaufbau plaziert ist, wird es zentriert
oder ausgerichtet, relativ zu einer Prägefolie (z.B. Prägefolie 651),
welche in dem Rohchipaufbau angeordnet ist, Schritt 1015,
was durch das Prägen gefolgt
wird, Schritt 1020. Das Prägemuster auf dem prägbaren Film
des Substrats kann dann inspiziert werden, Schritt 1025,
und dann abgekühlt
werden, Schritt 1030.
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In
einem alternativen Ausführungsbeispiel, das
in 13B dargestellt ist, kann ein Substrat (z.B. ein
Plattensubstrat) mit einem Greifgerät, wie z.B. einer Vakuumverriegelung
(z.B. 224) von einer Haltequelle, wie z.B. einer Kassettenschale
(z.B. 260) gegriffen werden, Schritt 1040. Die
Vakuumverriegelung transportiert das Substrat zu einer Vorheizung (z.B. 230)
um die Temperatur des prägbaren
Films auf eine Prägetemperatur
zu erhöhen,
Schritt 1045. Das Substrat wird dann aus der Heizung entfernt
und zu einem Rohchipaufbau (z.B. 210) transportiert, Schritt 1050,
und relativ zu einer Prägefolie
zentriert, die in dem Rohchipaufbau angeordnet ist, Schritt 1055.
Der prägbare
Film des Substrats wird mit dem Muster auf der Prägefolie
geprägt,
Schritt 1060, und abgekühlt,
Schritt 1065.
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In
einem in 13C dargestellten alternativen
Ausführungsbeispiel
wird ein Substrat (z.B. ein Plattensubstrat) auf einer Servogleiterschale
(z.B. 430) plaziert, die ein Teil des Prägesystems
ist (Schritt 1070). Der Servogleiter wird benutzt, um das Substrat
in einer Heizung (z.B. 480) zu positionieren, und um die
Temperatur des prägbaren
Films auf eine Prägetemperatur
zu erhöhen,
Schritt 1075. Das Substrat wird dann aus der Heizung entfernt
und in einen Rohchipaufbau (z.B. 410) zum Prägen eingeführt, Schritt 1080,
und relativ zu einer Prägefolie,
Schritt 1085 zentriert. Der prägbare Film des Substrats wird dann
mit dem Prägemuster
geprägt,
Schritt 1090, was durch eine Inspektion des ge prägten Musters gefolgt
wird, Schritt 1095. Das Substrat kann dann abgekühlt werden,
Schritt 1099.
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Wie
vorher erwähnt,
kann die Vorrichtung und das Verfahren, das oben diskutiert wurde,
zum Prägen
eines prägbaren
Films benutzt werden, der auf einer Basisstruktur einer Platte angeordnet
ist. Bezüglich 14A kann die Basisstruktur 1110 einer Platte
aus einem Substrat 1115 und einer beschichteten NiP-Schicht 1120 bestehen.
Das Substrat 1115 kann z.B. aus einem Glas oder Metall/Metallegierungsmaterial
hergestellt werden. Glassubstrate, die benutzt werden können, enthalten
z.B. ein Silikat enthaltendes Glas, wie z.B. Borosilikatglas und
Aluminosilikatglas. Metallegierungssubstrate, die benutzt werden
können,
enthalten z.B. Aluminiummagnesium (AlMg)-Substrate. In einem alternativen
Ausführungsbeispiel
können
andere Substratmaterialien, einschließlich Polymere und Keramiken
benutzt werden.
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Eine
NiP-Schicht 1120 kann durch Galvanisieren, stromloses Beschichten
oder durch andere in der Technik bekannte Verfahren hergestellt
werden. Das Beschichten von Plattensubstraten 1115 mit
einem festen oder metallischem Material, wie z.B. NiP bietet eine
mechanische Unterstützung
für das
Plattensubstrat 1115, für
z.B. ein folgendes Polieren und/oder Prägeprozesse, Die NiP-Schicht 1120 kann poliert,
eingeebnet und/oder strukturiert werden. Die NiP-Schicht 1120 kann
z.B. durch eine gleichmäßige Ätz- oder
andere Poliertechniken, die im Stand der Technik bekannt sind, poliert
werden. Die NiP-Schicht 1120 kann auch mit einem Muster
durch verschiedene Verfahren, wie z.B. mechanisches Strukturieren,
das feste oder freie Schleifpartikel (z.B. Diamant) benutzt, strukturiert
werden. Alternativ können
andere Typen von Strukturierungsverfahren, wie z.B. Laserstrukturierung,
benutzt werden. Das Beschichten des Plattensubstrats 1115 muß jedoch nicht
notwendigerweise benutzt werden, wenn das Plattensubstrat 1115 aus
einem ausreichend festem oder hartem Material, wie z.B. Glas, besteht.
Entsprechend kann das Substrat 1115 selbst poliert, eingeebnet
und/oder strukturiert werden unter Verwendung der oben beschriebenen
Verfahren.
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In
einem alternativen Ausführungsbeispiel kann
die Basisstruktur 1110 aus einem Substrat 1115 mit
anderen darauf angeordneten Schichten, z.B. einem weichen magnetischen
Film, bestehen. Die Schicht 1120 kann einen weichen magnetischen
Film oder einen weichen magnetischen Film darstellen, der über einer
NiP-Schicht angeordnet ist. Ein weicher magnetischer Film kann benutzt
werden, um die geeigneten magnetischen Eigenschaften zu erreichen,
die mit der rechtwinkligen magnetischen Aufnahme verbunden sind.
Der weiche magnetische Film kann eine Schicht aus Eisen-Kobald-Nickel
(FeCoNi)-Material sein. Andere Materialien, die für den weichen
magnetischen Film benutzt werden können, enthalten Kobald-Eisen
(CoFe), Nickel-Eisen (NiFe) und Legierungen davon. Weiche magnetische
Filme und Materialien, die zur Herstellung eines weichen magnetischen
Films benutzt werden können,
sind im Stand der Technik von magnetischen Aufnahmeplatten wohl
bekannt; entsprechend wird hier eine detaillierte Diskussion weggelassen.
Der weiche magnetische Film kann poliert und/oder strukturiert werden. Der
weiche magnetische Film kann mit einer Struktur durch verschiedene
Verfahren strukturiert werden, wie z.B. mechanisches Strukturieren
unter Verwendung von festen oder freien Schleifpartikeln (z.B. Diamant).
Alternativ können
andere Typen von Strukturierverfahren, wie z.B. Laserstrukturieren,
benutzt werden, um den weichen magnetischen Film zu strukturieren.
In noch einem anderen Ausführungsbeispiel
kann eine dünne
NiP-Schicht auf dem weichen magnetischen Film angeordnet und/oder
strukturiert werden. In noch einem anderen Ausführungsbeispiel kann der weiche
magnetische Film aus einer oder mehreren weichen magnetischen Unterschichten
und einer oder mehreren Ru Zwischenlagen bestehen, die zwischen
den weichen magnetischen Unterschichten angeordnet sind.
-
Der
prägbare
Film 1130 ist auf der Basisstruktur 1110 angeordnet,
um einen prägbaren (d.h.
prägbaren)
Film zu bilden. Verschiedene prägbare
Materialien können
benutzt werden, um den prägbaren
Film 1130 zu bilden. In einem Ausführungsbeispiel kann z.B. Poly-(Methylmetachrylat) (PMMA)
oder ein Kopolymer-Poly-(Methyl-Metachrylatmetchrylikacid-Kopolymer)
(P(MMA-MAA) für
den prägbaren
Film 1130 benutzt werden. Alternativ können andere prägbare Materialien
benutzt werden, z.B. PMMA und ein Thermo-Satzpolymer, wie z.B. MR-I
9000, das von Micro Resists Technology of Germany erhältlich ist.
Alternativ kann der prägbare Film 11300 aus
mehreren prägbaren
Filmen bestehen. Die prägbaren
Materialien können
durch eine Rotationsbeschichtung auf die Basisstruktur 110 aufgebracht
werden, um den prägbaren
Film 1130 herzustellen. Andere Beschichtungsverfahren,
wie z.B. Eintauchbeschichtung, Eintauch-Rotationsbeschichtung, Sprühbeschichtung,
Bedampfung und Vakuumabscheidung (z.B. CVD) können benutzt werden
-
14A, 14B, 15A, 15B und 15C stellen alternative Ausführungsbeispiele eines Verfahrens
zum Prägen
eines prägbaren
Films dar, wie z.B. eines prägbaren
Films, der über
einer Basisstruktur angeordnet ist. In einem Ausführungsbeispiel
kann die Basisstruktur ein Substrat oder ein Plattensubstrat sein.
Der prägbare
Film 1130 ist über einer
Basisstruktur 1115 angeordnet, Schritt 1210. In einem
Ausführungsbeispiel
werden der prägbare Film 1130/die
Basisstruktur 1115 und der Stempel 1190 auf oder über die „Glasübergangstemperatur" (Tg) des prägbaren Films 1130 erhitzt,
Schritt 1230. Die Glasübergangstemperatur
ist ein Begriff in der Technik, der sich auf die Temperatur bezieht,
wo ein polymerisches Material über
dieser Temperatur viskoelastisch wird (was für jedes Polymer unterschiedlich
ist).
-
Der
Stempel 1190 wird dann in den prägbaren Film 1130 gepresst,
Schritt 1235. In einem Ausführungsbeispiel wird der Stempel 1190 von
dem prägbaren
Film 1130 getrennt, Schritt 1240, und dann nach
der Trennung abgekühlt,
Schritt 1243. Ein eingeprägtes Muster von Grabenflächen (a.k.a., vertieften
Flächen,
Nuten, Tälern,
etc.) und Plateaus (a.k.a., erhobenen Flächen) wird deshalb in dem prägbaren Film 1130 (wie
in 14B dargestellt gebildet). Die Trennung des Stempels 1190 vom
prägbaren
Film 1130 vor dem Abkühlen
kann den Trennungsprozess erleichtern und zu einer geringeren Beschädigung des
eingeprägten
Musters in dem prägbaren
Film 1130 führen.
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In
einem alternativen Ausführungsbeispiel, das
in 15B dargestellt ist, kann das System auf eine
Temperatur über
Raumtemperatur abgekühlt werden,
Schritt 1260, bevor der Stempel 1190 vom prägbaren Film 1130 getrennt
wird, Schritt 1270. Wo z.B. der prägbare Film 1130 über seine Übergangstemperatur
erhitzt wird, kann der verbundene Stempel 1190/prägbarer Film 1130 auf
eine niedere Temperatur unterhalb die ungefähre Glasübergangstemperatur des prägbaren Films 1130 vor
der Trennung abgekühlt
werden. Alternativ kann für
ein anderes Beispiel der verbundene Stempel 1190/prägbare Film 1130 auf
eine Temperatur im Bereich von ungefähr der Übergangstemperatur des prägbaren Films 1130 auf
eine Temperatur über
Raumtemperatur abgekühlt
werden. In noch einem anderen Ausführungsbeispiel kann der verbundene
Stempel 1190/prägbare
Film 1130 auf Raumtemperatur abgekühlt und dann getrennt werden.
-
15C stellt ein alternatives Ausführungsbeispiel
des Prägens
eines prägbaren
Films einschließlich
des Vorheizens des prägbaren
Films vor dem Prägen
dar. In diesem Ausführungsbeispiel kann
der prägbare
Film 1130 und der Stempel 1190 getrennt voneinander
erhitzt werden. In Schritt 1212 kann nach Aufbringung des
prägbaren
Films 1130 über
der Basisstruktur diese Struktur auf die Prägetemperatur vor ihrer Einführung in
den Rohchipaufbau 230 durch z.B. die Heizung 230 von 2 vorgeheizt
werden. In Schritt 1214 wird der vorgeheizte prägbare Film 1130/Basisstruktur 1115 in
der Nähe (z.B.
Formfläche
des unteren Rohchipaufbaus 214) zum Stempel 1190 positioniert.
Alternativ kann der prägbare
Film 1130/Basisstruktur 1115 auf eine Temperatur
unterhalb der (z.B. in der Nähe)
von der Prägetemperatur
vorgeheizt werden und dann während oder
nach seiner Positionierung in der Formfläche des unteren Rohchipaufbaus 214 auf
die Prägetemperatur
erhitzt werden. Alternativ kann der prägbare Film 1130/die
Basisstruktur 1115 auf die Stempeltemperatur/Prägetemperatur
vorgeheizt werden und nach ihrer engen Positionierung zum Stempel 1190 geprägt werden.
Der Stempel 1190 wird dann in den prägbaren Film 1130 bei
der Prägetemperatur
gepresst, Schritt 1230. Der Stempel 1190 wird
dann vom prägbaren
Film 1130 nach dem Prägen
getrennt, Schritt 1240. In einem Ausführungsbeispiel kann der prägbare Film 1130/die
Basisstruktur 1115 aus der Nähe zum Stempel 1190 entfernt
werden, Schritt 1240 und dann auf eine Temperatur unterhalb
der Glasübergangstemperatur
des prägbaren
Films 1130 abgekühlt
werden. Der Stempel 1190 wird dann vom prägbaren Film 1130 nach
dem Prägen
getrennt. In einem Ausführungsbeispiel
kann der prägbare
Film 1130/die Basisstruktur 1115 aus der Nähe zum Stempel 1190 entfernt
werden und dann auf eine Temperatur un terhalb der Glasübergangstemperatur
des prägbaren
Films 1130 abgekühlt
werden, Schritt 1243.
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Ein
eingeprägtes
Muster von Grabenflächen (a.k.a.,
vertieften Flächen,
Nuten, Tälern,
etc.) und Plateaus (a.k.a., erhobenen Flächen) wird dadurch in dem prägbaren Film 1230 gebildet
(so wie dies in 14B dargestellt wird). Nach
dem Prägen
eines Musters in den prägbaren
Film 1130 kann ein subtraktiver oder ein additiver Prozess
benutzt werden, um das gewünschte
DTR-Muster in der Platte zu bilden. In einem subtraktiven Prozess
kann z.B. eine oder mehrere Schichten, die über dem Substrat 1115 angeordnet
sind, entfernt werden (z.B. Mittels Prägelithografie und Ätzen), um
ein gewünschtes
Muster auf der Schicht 1120 freizulegen (z.B. eine NiP
oder weichmagnetische Schicht). Alternativ kann das DTR-Muster im
Substrat 1115 gebildet werden. In einem additiven Prozess,
wo die Schicht 1120 z.B. eine NiP-Schicht ist, wird ein
Material, das kompatibel oder identisch ist zum Material, welches
die initiale NiP-Schicht bildet, hinzugefügt oder beschichtet, um die
erhobenen Flächen 1110 des
diskreten Spuraufnahmemusters zu bilden.
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In
einem Ausführungsbeispiel
kann das Einprägen
eines prägbaren
Films 1130 bei ungefähr Raumtemperatur
unter Verwendung eines prägbaren Materials
durchgeführt
werden, dass keine Glasübergangstemperatur
(Tg) hat, z.B. thermoeinstellbare (z.B. Epoxide, Phenole, Polysiloxane,
Ormosyle, Silika-Gele) und strahlungsheilbare (z.B. UV heilbare, elektronensstrahlheilbare)
Polymere. Silika-Gel kann von industriellen Herstellern, z.B. SOL-Gel,
erhältlich von
General Electric Corporation of Waterford N.Y., erworben werden.
In einem anderen Ausführungsbeispiel
kann ein thermoplastisches Material, z.B. ein Polymer, wie z.B.
Ultem, das von General Electric Corporation of Waterford N.Y. erhältlich ist,
für den prägbaren Film
benutzt werden. In solch einem Ausführungsbeispiel kann z.B. die
Verwendung einer Plattenheizung (z.B. Heizaufbau 230) nicht
notwendig sein, da eine erhöhte
Temperatur eines Substrats nicht während dem Transport zum Stempel 1180 aufrecht
erhalten werden muß.
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Wie
vorher beschrieben, kann die Vorrichtung und die Verfahren, die
hier beschrieben werden, für
verschiedene Typen von Basisstrukturen (z.B. optische Plattensubstrate
und Wafersubstrate, Bildschirmsubstrate) mit prägbaren Filmen benutzt werden.
Zum Beispiel kann das hier diskutierte Prägesystem in der Herstellung
von optischen Aufnahmeplatten, Halbleiterwafern, Flüssigkristallbildschirmen, etc.
verwendet werden.
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In
einem Ausführungsbeispiel
kann die hier beschriebene Vorrichtung und die Verfahren mit verschiedenen
Typen von Basisstrukturen (z.B. Wafer und scheibenförmige Oxide/Substrate)
mit einer darauf angeordneten prägbaren
Schicht benutzt werden. In einem alternativen Ausführungsbeispiel
kann die hier beschriebene Prägevorrichtung
und die Verfahren z.B. für
die Herstellung von Halbleiterbauelementen, wie z.B. einem Transistor,
benutzt werden. Bei solch einer Herstellung kann eine prägbare Schicht über einer
Basisstruktur angeordnet werden, z.B. eine Oxid- (z.B. SiO2)-Schicht auf einem Siliziumwafersubstrat.
Es kann ein Stempel hergestellt werden mit einer gemusterten Struktur
für aktive
Flächen
des Transistors. Der Stempel wird in die prägbare Schicht mit den eingeprägten Mustern
eingeprägt,
die in die Oxidschicht überfragen
werden unter Verwendung von Ätztechniken
(z.B. reaktives Ionenätzen).
Daran sich anschließende
Halbleiterwafer-Herstellungstechniken, die im Stand der Technik wohlbekannt
sind, werden dann zur Herstellung des Transistors benutzt.
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In
einem alternativen Ausführungsbeispiel kann
z.B. die Prägevorrichtung
und das Verfahren, das hier diskutiert wird, benutzt werden, um
Pixelfelder für
Flachbildschirme herzustellen. Bei solch einer Herstellung kann
eine prägbare
Schicht über
einer Basisstruktur aus z.B. einer Indiumzinnoxid (ITO)-Schicht
auf einem Substrat angeordnet werden. Der Stempel wird mit einer
gemusterten Schicht hergestellt, welche ein inverses Muster des
Pixelfeldmusters ist. Der Stempel wird in die prägbare Schicht mit den eingeprägten Mustern
eingeprägt,
wobei die eingeprägten
Muster in das ITO unter Verwendung von Ätztechniken überfragen
werden, um die ITO-Schicht zu mustern. Als Ergebnis wird jedes Pixel
des Feldes durch ein Fehlen von ITO-Material getrennt (das durch Ätzen entfernt
wurde) auf der ansonsten kontinuierlichen ITO-Anode. Daran sich
anschließende
Herstellungstechniken, die im Stand der Technik wohlbekannt sind,
werden benutzt, um die Pixelfelder herzustellen.
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In
noch einem anderen Ausführungsbeispiel als
weiteres Beispiel, kann die Prägevorrichtung
und die Verfahren, die hier diskutiert werden, benutzt werden, um
Laser herzustellen. Bei solch einer Herstellung werden prägbare Materialflächen, die
durch den Stempel gemustert werden als eine Maske benutzt, um Laserhohlräume für lichtemittierende
Materialien zu bilden. Daran sich anschließende Herstellungstechniken,
die im Stand der Technik wohlbekannt sind, werden benutzt, um den
Laser herzustellen. In noch anderen Ausführungsbeispielen kann die Vorrichtung
und das Verfahren, das hier diskutiert wird, in anderen Anwendungen
benutzt werden, z.B. bei der Herstellung von mehrlagigen elektronischen Schaltungen,
der Herstellung von optischen Kommunikationsbauteilen und den Kontakt/Übertragungsdrucken.
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In
der vorhergehenden Beschreibung wurde die Erfindung mit Bezug auf
spezifische exemplarische Ausführungsbeispielen
davon beschrieben. Es ist jedoch klar, dass verschiedene Modifikationen
und Veränderungen
daran durchgeführt
werden können, ohne
den Bereich der Erfindung zu verlassen, wie er in den beigefügten Ansprüchen beschrieben
wird. Obwohl z.B. bestimmte Figuren und Verfahren hier bezüglich dem
einseitigen Prägen
diskutiert worden sind, können
sie auch für
doppelseitiges Prägen
benutzt werden. Die Beschreibung und die Figuren sind entsprechend
in einem beschreibenden anstatt in einem beschränkendem Sinn zu verstehen.