[go: up one dir, main page]

DE102004036556A1 - Blasgerät - Google Patents

Blasgerät Download PDF

Info

Publication number
DE102004036556A1
DE102004036556A1 DE102004036556A DE102004036556A DE102004036556A1 DE 102004036556 A1 DE102004036556 A1 DE 102004036556A1 DE 102004036556 A DE102004036556 A DE 102004036556A DE 102004036556 A DE102004036556 A DE 102004036556A DE 102004036556 A1 DE102004036556 A1 DE 102004036556A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
blower
equipotential bonding
bonding conductor
blowpipe
spider
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE102004036556A
Other languages
English (en)
Inventor
Steffen Dipl.-Ing. Joos
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Andreas Stihl AG and Co KG
Original Assignee
Andreas Stihl AG and Co KG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Andreas Stihl AG and Co KG filed Critical Andreas Stihl AG and Co KG
Priority to DE102004036556A priority Critical patent/DE102004036556A1/de
Priority to DE102005007675A priority patent/DE102005007675A1/de
Publication of DE102004036556A1 publication Critical patent/DE102004036556A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47LDOMESTIC WASHING OR CLEANING; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47L5/00Structural features of suction cleaners
    • A47L5/12Structural features of suction cleaners with power-driven air-pumps or air-compressors, e.g. driven by motor vehicle engine vacuum
    • A47L5/14Structural features of suction cleaners with power-driven air-pumps or air-compressors, e.g. driven by motor vehicle engine vacuum cleaning by blowing-off, also combined with suction cleaning
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01GHORTICULTURE; CULTIVATION OF VEGETABLES, FLOWERS, RICE, FRUIT, VINES, HOPS OR SEAWEED; FORESTRY; WATERING
    • A01G20/00Cultivation of turf, lawn or the like; Apparatus or methods therefor
    • A01G20/40Apparatus for cleaning the lawn or grass surface
    • A01G20/43Apparatus for cleaning the lawn or grass surface for sweeping, collecting or disintegrating lawn debris
    • A01G20/47Vacuum or blower devices
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47LDOMESTIC WASHING OR CLEANING; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47L9/00Details or accessories of suction cleaners, e.g. mechanical means for controlling the suction or for effecting pulsating action; Storing devices specially adapted to suction cleaners or parts thereof; Carrying-vehicles specially adapted for suction cleaners
    • A47L9/28Installation of the electric equipment, e.g. adaptation or attachment to the suction cleaner; Controlling suction cleaners by electric means
    • A47L9/2836Installation of the electric equipment, e.g. adaptation or attachment to the suction cleaner; Controlling suction cleaners by electric means characterised by the parts which are controlled
    • A47L9/2842Suction motors or blowers
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47LDOMESTIC WASHING OR CLEANING; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47L9/00Details or accessories of suction cleaners, e.g. mechanical means for controlling the suction or for effecting pulsating action; Storing devices specially adapted to suction cleaners or parts thereof; Carrying-vehicles specially adapted for suction cleaners
    • A47L9/28Installation of the electric equipment, e.g. adaptation or attachment to the suction cleaner; Controlling suction cleaners by electric means
    • A47L9/2889Safety or protection devices or systems, e.g. for prevention of motor over-heating or for protection of the user
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04DNON-POSITIVE-DISPLACEMENT PUMPS
    • F04D27/00Control, e.g. regulation, of pumps, pumping installations or pumping systems specially adapted for elastic fluids
    • F04D27/008Stop safety or alarm devices, e.g. stop-and-go control; Disposition of check-valves
    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05FSTATIC ELECTRICITY; NATURALLY-OCCURRING ELECTRICITY
    • H05F3/00Carrying-off electrostatic charges
    • H05F3/02Carrying-off electrostatic charges by means of earthing connections

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structures Of Non-Positive Displacement Pumps (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft ein Blasgerät mit einem Gebläse (1), mit einem Motor (2) zum Antrieb des Gebläses (1) und mit einem vom Gebläse (1) fortführenden Blasrohr (3). Innenseitig des Blasrohres (3) verläuft ein mit dem Motor (2) elektrisch leitend verbundener Potentialausgleichsleiter (4).

Description

  • Die Erfindung betrifft ein Blasgerät mit den Merkmalen nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
  • Bei handgeführten Blasgeräten wird mittels eines motorbetriebenen Gebläses ein Luftstrom erzeugt, der mittels eines vom Gebläse fortführenden Blasrohres zur gewünschten Anwendung gelenkt wird. Derartige Blasgeräte werden beispielsweise auf dem Rücken getragen und von Hand geführt und dabei zum Zusammenblasen von herabgefallenem Laub eingesetzt. Das Blasgerät kann auch als Sprühgerät eingesetzt sein, wobei ein Spritzmittel wie ein Pflanzenschutzmittel oder Granulat in das Blasrohr eingeführt wird. Mit einer Venturieinrichtung und einem Fangsack kann ein derartiges Blasgerät auch als Nußsammler oder dgl. eingesetzt werden. Das Gehäuse des Gebläses, das Gebläserad und insbesondere das Blasrohr sind aus Kunststoff gefertigt, wobei der Kunststoff als elektrischer Isolator gegen den eine elektrische Masse bildenden Antriebsmotor wirkt.
  • Im Blasrohr bildet sich bei entsprechender Gebläseleistung eine relativ hohe Strömungsgeschwindigkeit. Diese kann bei entsprechenden atmosphärischen Bedingungen und beim Ansaugen von schmutz- oder staubpartikelbeladener Umgebungsluft insbe sondere durch Reibung zwischen den Partikeln untereinander sowie mit dem Gebläserad, dem Gebläsegehäuse und mit der Blasrohrwand zu elektrostatischen Aufladungen führen. Beim Berühren von Teilen des Blasgerätes kann es zu unerwünschten elektrostatischen Entladungen kommen.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Blasgerät der eingangs genannten Gattung derart weiterzubilden, daß die Bildung einer elektrostatischen Aufladung vermieden ist.
  • Dazu wird ein Blasgerät vorgeschlagen, bei dem innenseitig des Blasrohres ein mit dem Motor elektrisch leitend verbundener Potentialausgleichsleiter verläuft. Der Potentialausgleichsleiter nimmt dabei innenseitig des Blasrohres die insbesondere an den im Luftstrom mitgeführten Staub- und Schmutzpartikeln entstehenden Ladungen auf und gleicht elektrisch leitend die Potentialdifferenz zwischen dem Bereich des Blasrohres und dem Motor aus. Zur Leitungsführung sind keine Durchbrüche durch die Wandung des Blasrohres erforderlich. Aerodynamische Undichtigkeiten sind vermieden.
  • In vorteilhafter Weiterbildung verläuft der Potentialausgleichsleiter vom Motor zumindest näherungsweise bis zu einem freien Ende des Blasrohres. Diese Ausführung basiert auf der Erkenntnis, daß eine elektrostatische Ladung reibungsbedingt über der gesamten Rohrlänge entsteht. Bei einer entsprechend gewählten Länge des Potentialausgleichsleiters kann die sich insgesamt entwickelnde elektrostatische Aufladung zumindest näherungsweise vollständig zur elektrischen Masse bzw. zum Motor abgeleitet werden.
  • In zweckmäßiger Weiterbildung ist der Potentialausgleichsleiter zwischen seinen beiden Enden ungestützt verlegt. Es hat sich gezeigt, daß insbesondere bei einer flexiblen Ausbildung des Leiters dieser sich in seinem Verlauf der Gasströmung anpaßt. Bei geringer aerodynamischer Beeinträchtigung der Luftströmung und geringer mechanischer Belastung des Leiters wird zuverlässig ein Ladungsausgleich herbeiführt. Der Fertigungs- und Montageaufwand ist gering.
  • Zur Vermeidung eines unkontrollierten Flatterns des vom Motor entfernt liegenden Endes ist der Potentialausgleichsleiter zweckmäßig im Blasrohr und dort insbesondere radial mittig positioniert. Dazu hat sich eine Ausbildung des entsprechenden Endes mit einer elektrisch leitenden Spinne als zweckmäßig herausgestellt. Die Spinne positioniert oder stützt das Ende des Potentialausgleichsleiters mit strahlenförmig verlaufenden Beinen gegen die Innenwand des Blasrohres. Die dünnen Beine können elektrostatische Aufladungen der Partikel über den gesamten Strömungsquerschnitt aufnehmen, ohne dabei die Aerodynamik des Luftstromes nennenswert zu beeinträchtigen.
  • Für eine einfache Montage hat sich eine Anordnung der Beine in Kegelform als zweckmäßig herausgestellt. Die Beine sind dabei insbesondere mit einem halben Kegelöffnungswinkel von maximal etwa 80° angeordnet. Die Spinne ist leicht in das Blasrohr einzuführen.
  • Die Spinne kann auch vorteilhaft zumindest teilweise aus dem freien Ende des Blasrohres herausragen. Es wird ein zusätz licher Effekt einer Spitzenentladung an den Ableiterspitzen der Spinne erzielt, wodurch die elektrostatische Ableitungswirkung verbessert wird.
  • In einer vorteilhaften Ausführungsform sind die Beine der Spinne elastisch federnd ausgebildet, wobei ein Außendurchmesser der Spinne im entspannten Zustand größer als ein Innendurchmesser des Blasrohres ist. Bezogen auf die radiale Richtung ergibt sich dabei eine elastisch federnde formflüssige Festlegung vom freien Ende des Potentialausgleichsleiters. Die elastische Vorspannung führt zu einer zuverlässigen Halterung auch bei Vibrations- oder Stoßbelastungen. Über den entsprechenden Anpreßdruck ist eine zuverlässige Anlage der Beine an der Innenwand des Blasrohres und damit eine gute Kontaktierung sichergestellt. Elektrostatische Aufladungen in diesem Bereich können zuverlässig über die Beine und den Potentialausgleichsleiter ausgeglichen werden.
  • In einer zweckmäßigen alternativen Ausführungsform ist der Potentialausgleichsleiter im Bereich seines vom Motor entfernt liegenden Endes mittels eines quer zur Blasrichtung angeordneten Positionierungsringes positioniert. Der Positionierring kann zweckmäßig die Spinne im Blasrohr zentrisch positionieren. Bei einem geringfügig kleineren Durchmesser des Positionierringes gegenüber dem Blasrohrinnendurchmesser ergibt sich eine leichte Montierbarkeit und eine bezogen auf die radiale Richtung lose Positionierung des freien Leiterendes. Es ergibt sich eine gute Ladungsaufnahme bei geringen aerodynamischen und mechanischen Belastungen.
  • Der Positionierring weist vorteilhaft zumindest einen radial nach innen ragenden Positionierarm mit einer Schnappklammer für den Potentialausgleichsleiter auf. Es ist eine vereinfachte Montage mit hoher Haltekraft gegeben, indem der Potentialausgleichsleiter in die Schnappklammer eingedrückt und dort formschlüssig zuverlässig gehalten wird. Zur Vereinfachung der Montage des Positionierringes weist dieser bevorzugt beispielsweise als Rastnasen ausgeführte Mittel zur formschlüssigen Befestigung im Blasrohr auf. Die Rastnasen bewirken eine leichte werkzeuglose Montierbarkeit mit einer maßgenauen Axial- und Umfangspositionierung, wobei zur Unterstützung der Umfangs- bzw. Drehpositionierung das Blasrohr und der Positionierring eine von der kreisrunden Form abweichende, beispielsweise ovale Querschnittsform aufweisen können.
  • In vorteilhafter Weiterbildung ist der Potentialausgleichsleiter zumindest näherungsweise über seiner Länge frei von einer elektrischen Isolierung. Der Potentialausgleichsleiter kann dabei die über die Lauflänge des Luftstromes sich bildende elektrostatische Aufladung direkt am Ort der Entstehung ausgleichen. Die Bildung einzelner Bereiche ohne Potentialausgleich ist vermieden.
  • Es hat sich eine Ausbildung des Potentialausgleichsleiters als flexibles Drahtgebilde und insbesondere als Edelstahlseil als zweckmäßig herausgestellt. Es ist ein zuverlässiger Potentialausgleich bei geringer mechanischer Empfindlichkeit gegen abrasive Wirkungen von den im Luftstrom mitgeführten Staubpartikeln oder dgl. gegeben.
  • In vorteilhafter Weiterbildung sind im Bereich des vom Motor entfernt liegenden Endes einzelne Litzen des Stahlseiles aufgedreht und zur Bildung der Spinne radial nach außen gebogen. Das geometrisch komplexe Gebilde von Potentialausgleichsleiter und Spinne ist in überraschend einfacher Weise einteilig aus einem gedrehten Stahlseil mit geringem Fertigungsaufwand herstellbar.
  • Das Stahlseil ist vorteilhaft derart ausgebildet, daß seine Litzen unter Einwirkung eines Schnittes selbstaufdrehend sind. Ein derartiges Stahlseil wird auch als nicht schnittfest bezeichnet, wobei sich beim Ablängen des Potentialausgleichsleiters aus einem endlosen Stahlseilmaterial die einzelnen Litzen infolge des für die Ablängung auszuführenden Schnittes selbsttätig aufdrehen. Die Aufdrehung kann an einem vorgewählten Punkt beispielweise mittels einer zuvor aufgebrachten Klemmhülse derart gestoppt werden, daß die aufgedrehten Litzenenden sich selbsttätig ohne einen zusätzlichen Arbeitsschritt bis zur Klemmhülse in der gewünschten Spinnenform aufdrehen.
  • Der Potentialausgleichsleiter ist vorteilhaft im Bereich seines an die Spinne angrenzenden freien Endes von einem Kunststoffschlauch, insbesondere von einem Schrumpfschlauch überzogen, der zweckmäßig bis über die Preßhülse im Zentrum der Spinne reicht. Der Schlauch verringert den Steifigkeitssprung des eingeklipsten Ableiters und beugt so einem Bruch des Ableiters am Ende der Einklipsung in den Positionierring vor.
  • Der Potentialausgleichsleiter verläuft zweckmäßig innenseitig durch einen Ausblaskrümmer des Gebläses, wobei das motornahe Ende des Potentialausgleichsleiters innenseitig des Gebläses im Bereich des Ausblaskrümmers insbesondere mittels einer Motorbefestigungsschraube am Motor festgelegt ist. Es ist auch in diesem Bereich kein Durchbruch durch das Gebläsegehäuse für den Ausgleichsleiter erforderlich. Der Ausgleichsleiter kann auch im Bereich des Ausblaskrümmers zum Potentialausgleich beitragen. Über die bei bekannten Geräten vorhandene, in den Ausblaskrümmer hineinragende Motorbefestigungsschraube ist ohne zusätzlichen Aufwand ein zuverlässiger Masseschluß gegeben.
  • In einer vorteilhaften Ausführung ist der Potentialausgleichsleiter unter Bildung zweier Teilstücke zweigeteilt aufgebaut, wobei ein insbesondere als Karabinerhaken ausgeführtes Verbindungselement für die beiden Teilstücke vorgesehen ist. Eine Trennstelle zwischen den beiden Teilstücken liegt zweckmäßig zumindest etwa im Bereich einer Trennstelle zwischen dem Blasrohr und dem Ausblaskrümmer. Die beiden Teilstücke des Potentialausgleichsleiters können separat jeweils im Blasrohr bzw. im Motorgehäuse montiert und als fertige Baugruppen separat verpackt werden. Das Motorgehäuse kann ohne ein angeschlossenes Blasrohr einer Funktionskontrolle unterzogen werden. Seitens des Benutzers kann das Blasrohr für den Transport leicht vom Ausblaskrümmer getrennt werden, wobei auch an gleicher Stelle eine Trennung des Potentialausgleichsleiters vorgenommen werden kann. In Vorbereitung des Betriebes vom Blasgerät können die beiden Baugruppen leicht miteinander verbunden werden, in dessen Folge sich ohne Einschränkung der Funktion eine leichte Transportierbarkeit bzw. Verstaubarkeit ergibt.
  • Ausführungsbeispiele der Erfindung sind im folgenden anhand der Zeichnung näher beschrieben. Es zeigen:
  • 1 in einer schematischen Blockdarstellung die wesentlichen Komponenten eines Blasgerätes nach dem Stand der Technik;
  • 2 die Anordnung nach 1 mit einem durch das Blasrohr verlaufenden Potentialausgleichsleiter;
  • 3 eine Variante der Anordnung nach 2 mit einem aus dem freien Ende des Blasrohres herausragenden Potentialausgleichsleiter;
  • 4 eine Ausführungsform der Anordnung nach 2 in einer Konfiguration als Nußernter;
  • 5 Einzelheiten des Gebläsegehäuses der Anordnung nach den 2 und 4;
  • 6 eine Querschnittsdarstellung der Anordnung nach 5;
  • 7 Einzelheiten des Potentialausgleichsleiters mit einer Spinne und einem Befestigungsauge;
  • 8 eine Variante des Potentialausgleichsleiters nach 7 mit einem Positionierring;
  • 9 eine weitere Variante des Potentialausgleichsleiters nach der 7 oder 8 mit einem die Enden der Spinnenbeine haltenden Positionierring.
  • 10 eine perspektivische Darstellung des Positionierringes nach 8;
  • 11 eine Schnittdarstellung des Positionierringes nach 10;
  • 12 die Einzelheit XII aus 11 mit einer vergrößert dargestellten Schnappklammer für den Potentialausgleichsleiter;
  • 13 eine Zusammenstellungszeichnung des geteilten Potentialausgleichsleiters nach 2 mit dem Positionierring nach den 10 bis 12.
  • 1 zeigt in einer schematischen Blockdarstellung die wesentlichen Komponenten eines handgeführten Blasgerätes nach dem Stand der Technik. Das Blasgerät weist ein Gebläse 1 auf, welches durch einen Motor 2 angetrieben ist. Der Motor 2 ist im gezeigten Ausführungsbeispiel ein Verbrennungsmotor mit einem angedeuteten Vergaser 16. Es kann auch ein Elektromotor oder dgl. vorgesehen sein. Das Gebläse 2 ist mit einem Ausblaskrümmer 12 versehen, an den sich ein vom Gebläse 2 fortführendes Blasrohr 3 anschließt. Das Blasrohr 3 weist ein freies Ende 5 auf, an dem eine Düse 23 angeordnet ist. Aus dem Gebläse 1 wird ein Luftstrom durch den Ausblaskrümmer 12 und von dort durch das Blasrohr 3 und die Düse 23 gefördert.
  • Außenseitig am Blasrohr 3 ist ein Handgriff 15 mit Bedienelementen für den Motor 2 angebracht. Von den Bedienelementen am Handgriff 15 führt beispielhaft ein Gaszug 14 zum Vergaser 16. Der Gaszug 14 ist elektrisch leitend, wodurch der Handgriff 15 sowie der Motor 2 mit dem Vergaser 16 das gleiche elektrische Potential aufweisen. Durch Reibung der im Luftstrom mitgeführten Partikel untereinander sowie mit den Wänden des Ausblaskrümmers 12 und des Blasrohres 3 entsteht in diesem Bereich eine durch Minus-Zeichen angedeutete negative elektrostatische Ladung. Demgegenüber weist der Bereich des Motors 2 und des Handgriffes 15 eine durch Plus-Zeichen angedeutete positive Potentialdifferenz auf. Die negativ geladenen Partikel verlassen das Blasrohr 3 durch die Düse 23, in dessen Folge die positive Ladung des Motors 2 im Laufe des Betriebes immer mehr anwächst.
  • Es hat sich gezeigt, daß insbesondere im Handgriff 15 eine so hohe Potentialdifferenz zwischen dem Gaszug 14 und der Hand des Bedieners entstehen kann, daß es zu einer unerwünschten elektrostatischen Entladung kommt.
  • 2 zeigt die erfindungsgemäße Weiterbildung der Anordnung nach 1, bei der innenseitig des Blasrohres 3 ein mit dem Motor 2 elektrisch leitend verbundener Potentialausgleichsleiter 4 verläuft. Der Potentialausgleichsleiter 4 liegt mit einem Ende 6 im Bereich des freien Endes 5 vom Blasrohr 3 und ist an seinem gegenüberliegenden Ende 7 mittels einer Motorbefestigungsschraube 13 am Motor 2 elektrisch leitend festgelegt. An seinem vom Motor 2 entfernt liegenden Ende 6 ist der Potentialausgleichsleiter 4 mit einer elektrisch leitenden Spinne 8 mittig im Blasrohr 3 positioniert. Zwischen seinen beiden Enden 6, 7 ist der Potentialausgleichsleiter 4 ungestützt verlegt. Der Potentialausgleichsleiter 4 kann auch im Bereich seines Endes 6 mit der Wand des Blasrohres 3 verschraubt, vernietet oder in anderer geeigneter Weise festgelegt bzw. abgestützt sein. Der Potentialausgleichsleiter 4 und die Spinne 8 weisen über ihrer gesamten Länge eine blanke, elektrisch leitende Oberfläche auf.
  • Bei einem sich im Blasrohr 3 ausbildenden Luftstrom wird die entlang des Blasrohres 3 entstehende elektrostatische Ladung über die gesamte Länge des Potentialausgleichsleiters 4 aufgenommen und über die elektrische Kontaktierung mit dem Motor 2 ausgeglichen. Eine abschließende Ladungsaufnahme aus dem Luftstrom erfolgt über die elektrisch leitende Spinne 8. Die Spinne 8 nimmt dabei elektrostatische Ladungen sowohl aus dem Luftstrom über dessen gesamtem Querschnitt als auch von den Innenwänden des Blasrohres 3 auf. Der zwischen seinen beiden Enden 6, 7 ubgestützt verlaufende Potentialausgleichsleiter kann beliebig geradlinig oder gekrümmt im Blasrohr 3 bzw, im Ausblaskrümmer 12 liegen, wobei er elektrostatische Aufladungen sowohl von Partikeln aus dem Luftstrom als auch bei entsprechender Anlage von den Innenwänden des Blasrohres 3 aufnimmt.
  • Das Blasrohr 3 ist an einer Trennstelle 32 lösbar in den Ausblaskrümmer 12 eingesteckt. Im Bereich der Trennstelle 32 weist auch der Potentialausgleichsleiter 4 eine lösbare Trennstelle 31 auf.
  • Der Motor 2 bzw. der Vergaser 16 dienen in der gezeigten Anordnung als elektrische Masse, wobei mittels des Potentialausgleichsleiters 4 keine oder allenfalls eine geringe, durch Minus- und Plus-Zeichen angedeutete Potentialdifferenz entsteht. Anstelle des Motors 2 bzw. des Vergasers 16 kann auch ein Metallgehäuse oder eine andere geeignete elektrische Masse vorgesehen sein. Dazu eignet sich beispielsweise bei netzbetriebenen Blasgeräten die Masseleitung des Netzkabels.
  • Das gezeigte Blasgerät ist zum Zusammenblasen von Laub oder dgl. vorgesehen und kann auch als Sauggerät eingesetzt werden. Als Option kann ein gestrichelt angedeuteter Injektor 34 am Blasrohr 3 vorgesehen sein. Das Blasgerät wird damit zum Sprühgerät für Pflanzenschutzmittel oder dgl., in dem ein Sprühgut mittels des Injektors 34 in das Blasrohr 3 eingebracht und über das Blasrohr 3 versprüht wird. Die gezeigte Anordnung kann auch als Nußernter ausgeführt sein, der im Zusammenhang mit 4 näher beschrieben ist.
  • Nach 3 ist eine Variante der Anordnung nach 2 vorgesehen, bei dem der Potentialausgleichsleiter 4 durch das Blasrohr 3 hindurch bis zu dessen freiem Ende 5 geführt ist. Am befreien Ende 6 des Potentialausgleichsleiters 4 ist eine Spinne 8 derart vorgesehen, daß das freie Ende 6 im Zentrum der Spinne 8 innerhalb des Blasrohres 3 liegt, während die Ableiterspitzen der Spinne 8 aus dem freien Ende 5 des Blasrohres 3 herausragen. In den übrigen Merkmalen stimmt die gezeigte Anordnung mit der Ausführung nach 2 überein.
  • 4 zeigt eine Variante der Anordnung nach 2 in einer Konfiguration als Nußernter. Das Blasrohr 3 mündet dabei mit seinem freien Ende in einen Fangsack 35. Durch eine mittige Saugöffnung 36 des Gebläses 1 und ein daran angeschlossenes, nicht näher gezeigtes Saugrohr kann ein Luftstrom angesaugt und über das Blasrohr 3 in den Fangsack 35 geleitet werden. Mittels einer nicht dargestellten, in das Blasrohr 3 mündenden Saugeinrichtung beispielsweise in Form einer Venturieinrichtung können Nüsse, Oliven oder dgl. saugend vom Boden aufgelesen und in den Fangsack 35 geblasen werden.
  • Innenseitig des Blasrohres 3 verläuft der mit dem Motor 2 elektrisch leitend verbundene Potentialausgleichsleiter 4. Der Potentialausgleichsleiter 4 verbindet elektrisch leitend eine innenseitige Potentialausgleichseinrichtung 37 des Fangsackes 35 mit einer elektrischen Masse 39 des Saug/Blasgerätes. Die Potentialausgleichseinrichtung 37 ist im gezeigten Ausführungsbeispiel durch ein elektrisch leitfähiges Gewebe des Fangsackes 35 mit eingewebten, metallisch leitfähigen Fäden gebildet. Es kann auch eine leitfähige Folienbeschichtung oder dgl. vorgesehen sein.
  • Die elektrische Masse 39 ist im gezeigten Ausführungsbeispiel durch den Motor 2 gebildet. Es kann dazu auch beispielsweise der Erdungsleiter eines elektrischen Antriebsmotors oder dgl. vorgesehen sein. Innerhalb des Blasrohres 3 ist eine weitere Potentialausgleichseinrichtung 38 vorgesehen, die über den Potentialausgleichsleiter 4 mit der Potentialausgleichseinrichtung 37 des Fangsackes 35 und mit der elektrischen Masse 39 elektrisch leitend verbunden ist. Der Potentialausgleichs leiter 4 ist im gezeigten Ausführungsbeispiel mit radial hervorstehenden Drähten einer elektrisch leitenden Spinne 8 mittig im Blasrohr 3 positioniert. Durch die Spinne 8 und den blanken Potentialausgleichsleiter 4 ist die weitere Potentialausgleichseinrichtung 38 gebildet.
  • Bei einem sich im Blasrohr 3 ausbildenden Luftstrom wird die entlang des Blasrohres 3 entstehende elektrostatische Ladung über die gesamte Länge des Potentialausgleichsleiters 4 aufgenommen und über die elektrische Kontaktierung mit dem Motor 2 ausgeglichen. Eine weitere Ladungsaufnahme aus dem Luftstrom erfolgt über die elektrisch leitende Spinne 8. Die Spinne 8 nimmt dabei elektrostatische Ladungen sowohl aus dem Luftstrom über dessen gesamtem Querschnitt als auch von den Innenwänden des Blasrohres 3 auf. Die verbleibenden elektrischen Ladungen werden gesteuert über den Potentialausgleichsleiter 4 zur elektrischen Masse 39 abgeleitet. In den übrigen Merkmalen und Bezugszeichen stimmt das gezeigte Ausführungsbeispiel mit dem nach 2 überein.
  • 5 zeigt in einer Seitenansicht Einzelheiten der Anordnung nach den 2 und 4 im Bereich des Gebläses 1. Das Gebläse 1 ist im gezeigten Ausführungsbeispiel als Radialgebläse mit einem spiralförmigen Gebläsegehäuse ausgebildet. von dem Gebläsegehäuse ist die Innenseite einer Halbschale 17 gezeigt, in der ein angedeutetes Gebläserad 18 um eine Drehachse 19 drehend mittels des Motors 2 antreibbar ist. Das spiralige Gebläsegehäuse geht mittels eines Ausblaskrümmers 12 in das angedeutete Blasrohr 3 über.
  • Rückseitig der Halbschale 17 ist der Motor 2 angeordnet und mittels die Stirnwand der Halbschale 17 durchgreifender Motorbefestigungsschrauben 13 festgelegt. Der Potentialausgleichsleiter 4 verläuft innenseitig durch den Ausblaskrümmer 12 des Gebläses 1 und ist innenseitig des Gebläses 1 im Bereich des Ausblaskrümmers 12 an der entsprechenden, dort angeordneten Motorbefestigungsschraube 13 mit dem Motor 2 elektrisch leitend verbunden.
  • 6 zeigt eine Querschnittsdarstellung der Anordnung nach 5 mit einem Schnittverlauf entsprechend der Linie VI-VI. Der Motor 2 ist außenseitig der Halbschale 17 mittels der Befestigungsschrauben 13 festgelegt, wobei die Befestigungsschrauben 13 durch die Seitenwand der Halbschale 17 hindurchragen.
  • Auf der dem Motor 2 gegenüberliegenden Innenseite 20 des Gebläsegehäuses bildet sich im Betrieb ein Luftstrom aus, der durch den Ausblaskrümmer 12 und von dort durch das Blasrohr 3 (5) verläuft. Der Potentialausgleichsleiter 4 liegt im Bereich seines Endes 7 auf der Innenseite 20 des Gebläses 1 und ist dort im Bereich des Ausblaskrümmers 12 über die Motorbefestigungsschraube 13 mit dem außenseitig liegenden Motor 2 elektrisch leitend verschraubt.
  • 7 zeigt Einzelheiten des Potentialausgleichsleiters 4 nach den 2 bis 6. Der Potentialausgleichsleiter 4 kann ein starrer Draht, ein metallisches Folienband, ein flaches Metallgewebe oder dgl. sein. Es kommen auch elektrisch leitende, insbesondere karbonhaltige Kunststoffe in Frage. Im ge zeigten Ausführungsbeispiel ist der Potentialausgleichsleiter als flexibles Edelstahlseil 10 mit einer Anzahl von gedrehten Litzen 11 ausgebildet. Im Bereich seines motorseitigen Endes 7 ist das Stahlseil 10 zu einem Auge 22 gelegt und mittels einer Preßhülse 21 verpreßt. Das Auge 22 ist zur Verschraubung mit der Motorbefestigungsschraube 13 (2 bis 4) vorgesehen. Es kann auch ein Kabelschuh oder dgl. am motorseitigen Ende 7 vorgesehen sein.
  • Am gegenüberliegenden Ende 6 des Potentialausgleichsleiters 4 ist eine weitere Preßhülse 21 vorgesehen außerhalb derer die Litzen 11 des Stahlseiles 10 aufgedreht und kegelförmig radial nach außen gebogen sind. Im gezeigten Ausführungsbeispiel weist die Kegelform der aufgebogenen Litzen 11 einen halben Kegelöffnungswinkel α von etwa 80° auf. Es kann auch ein kleinerer halber Kegelöffnungswinkel α zweckmäßig sein.
  • Das Stahlseil 10 weist im gezeigten Ausführungsbeispiel neunzehn einzelne Litzen 11 auf, die im kegelförmig aufgebogenen Bereich elastisch federnde Beine 9 einer Spinne 8 bilden. Es können auch separate oder zusätzliche Beine 9 vorgesehen sein. Die Spinne 8 weist einen Außendurchmesser D1 auf, der im gezeigten unbelasteten Zustand größer als ein Innendurchmesser D2 des Blasrohres 3 (2) ist. Es ergibt sich eine federnd vorgespannte Anlage der Beine 9 an der Innenwand des Blasrohres 3.
  • Bei der alternativen Ausführungsform nach 8 ist im Bereich des freien Endes 6 stromauf der Spinne 8 ein Positionierring 24 am Potentialausgleichsleiter 4 vorgesehen. Bei der weiteren Ausführungsform nach 9 umgreift der Positionierring 24 die Spinne außenseitig. Die Enden der Beine 9 sind dabei am Positionierring 24 festgelegt. Spinne 8 und Positionierring 24 weisen bei den Ausführungsbeispielen nach den 6 und 7 eine Außendurchmesser D1 auf, der geringer als der Innendurchmesser D2 des Blasrohres 3 (2) ist. Das freie Ende 6 des Potentialausgleichsleiters 4 ist dabei mit radialem Spiel etwa mittig im Blasrohr 3 positioniert. In den übrigen Merkmalen und Bezugszeichen stimmen die Ausführungsbeispiele nach den 8 und 9 mit dem nach 7 überein.
  • 10 zeigt in einer perspektivischen Ansicht den Positionierring 24 nach 8. Der Positionierring 24 weist einen radial nach innen ragenden Postionierarm 25 zur Halterung des Potentialausgleichsleiters 4 (8) auf. Radial außenseitig sind zwei diametral sich gegenüberliegende Rastnasen 33 vorgesehen, die in entsprechende, nicht dargestellte Rastöffnungen des Blasrohres 3 (2) einrasten und dabei eine formschlüssige Festlegung des Positionierringes 24 im Blasrohr 3 sowohl in Umfangsrichtung als auch in Achsrichtung bewirken.
  • 11 zeigt eine Schnittdarstellung des Positionierringes 24 nach 10, demnach der Positionierring 24 eine von der Kreisform abweichende elliptische Querschnittsform aufweist. Die beiden Rastnasen 33 liegen sich dabei in Richtung der größeren Achse der Ellipsenform gegenüber.
  • 12 zeigt in vergrößerter Darstellung die Einzelheit XII nach 11, demnach am freien Ende des Positionierarmes 25 eine Schnappklammer 26 vorgesehen ist. Die Schnappklammer 26 ist mittig bezogen auf die Querschnittsform des Positionierringes 24 (11) angeordnet und zur rastenden, formschlüssigen Befestigung des Potentialausgleichsleiters 4 (8) koaxial zum Blasrohr 3 (2) vorgesehen.
  • 13 zeigt in einer Zusammenstellungszeichnung den zweigeteilten Potentialausgleichsleiter 4 nach 2 zusammen mit dem Positionierring 24. Der Potentialausgleichsleiter 4 ist an der Trennstelle 31 derart zweigeteilt, daß zwei Teilstücke 28, 29 gebildet sind. Die beiden Teilstücke 28, 29 sind an ihren einander zugewandten Enden mit einer aufgepreßten Ringhülse 40 versehen, durch die zur lösbaren Verbindung der beiden Teilstücke 28, 29 ein Karabinerhaken 30 geführt ist. Anstelle des Karabinerhakens 30 können auch andere geeignete Verbindungselemente vorgesehen sein, mittels derer eine elektrisch leitende und lösbare Schnellverbindung der beiden Teilstücke 28, 29 ermöglicht ist. An seinem freien Ende weist das Teilstück 28 eine weitere aufgepreßte Ringhülse 40 auf, mittels derer es entsprechend 2 an der Motorbefestigungsschraube 13 befestigt ist.
  • Im Bereich des freien Endes 6 ist mit Abstand zu einer Schnittfläche 41 die Preßhülse 21 auf das Teilstück 29 aufgeschoben und aufgepreßt. Im Anschluß an den Preßvorgang der Preßhülse 21 wurde das zweite Teilstück 29 aus einem Endlosmaterial des Stahlseiles 10 an der Schnittfläche 41 geschnitten und damit abgelängt. Das Stahlseil 10 ist in seiner Beschaffenheit derart ausgewählt, daß sich seine Litzen 11 unter Einwirkung dieses Schnittes selbsttätig zu der Spinne 8 aufdrehen. Die Preßhülse 21 wirkt dabei als Stoppelement für den selbsttätigen Aufdrehvorgang und liegt mittig im Zentrum der Spinne 8.
  • Der Potentialausgleichsleiter 4 ist im Bereich seines an die Spinne 8 angrenzenden freien Endes 6 von einem Kunststoffschlauch überzogen, der im gezeigten Ausführungsbeispiel als Schrumpfschlauch 27 ausgebildet ist. Der Schrumpfschlauch 27 ist durch den Positionierring 24 hindurchgeführt und gemeinsam mit dem zweiten Teilstück 29 in der Schnappklammer 26 gehalten. In Gegenrichtung ist der Schrumpfschlauch 27 schützend bis über die Preßhülse 21 zu deren Abdeckung geführt.

Claims (20)

  1. Blasgerät mit einem Gebläse (1), mit einem Motor (2) zum Antrieb des Gebläses (1) und mit einem vom Gebläse (1) fortführenden Blasrohr (3), dadurch gekennzeichnet, daß innenseitig des Blasrohres (3) ein mit dem Motor (2) elektrisch leitend verbundener Potentialausgleichsleiter (4) verläuft.
  2. Blasgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Potentialausgleichsleiter (4) vom Motor (2) zumindest näherungsweise bis zu einem freien Ende (5) des Blasrohres (3) verläuft.
  3. Blasgerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Potentialausgleichsleiter (4) zwischen seinen beiden Enden (6, 7) ungestützt verlegt ist.
  4. Blasgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das vom Motor (2) entfernt liegende Ende (6) des Potentialausgleichsleiters (4) im Blasrohr (3) insbesondere radial mittig positioniert ist.
  5. Blasgerät nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß an dem vom Motor (2) entfernt liegenden Ende (6) des Potentialausgleichsleiters (4) eine elektrisch leitende Spinne (8) mit strahlenförmig verlaufenden Beinen (9) vorgesehen ist.
  6. Blasgerät nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Beine (9) kegelförmig und dabei insbesondere mit einem halben Kegelöffnungswinkel (α) von maximal etwa 80° angeordnet sind.
  7. Blasgerät nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Spinne (8) zumindest teilweise aus dem freien Ende (5) des Blasrohres (3) herausragt.
  8. Blasgerät nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Beine (9) elastisch federnd ausgebildet sind, wobei ein Außendurchmesser (D1) der Spinne (8) im entspannten Zustand größer als ein Innendurchmesser (D2) des Blasrohres (3) ist.
  9. Blasgerät nach einem der Ansprüche 4 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Potentialausgleichsleiter (4) im Bereich seines vom Motor (2) entfernt liegenden Endes (6) mittels eines quer zur Blasrichtung angeordneten Positionierringes (24) positioniert ist.
  10. Blasgerät nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Positionierring (24) zu mindest einen radial nach innen ragenden Positionierarm (25) mit einer Schnappklammer (26) für den Potentialausgleichsleiter (4) aufweist.
  11. Blasgerät nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Positionierring (24) insbesondere als Rastnasen (33) ausgeführte Mittel zur formschlüssigen Befestigung im Blasrohr (3) aufweist.
  12. Blasgerät nach einem der Ansprüche 9 bis 11 und einem der Ansprüche 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Enden der Beine (9) am Positionierring (24) gehalten sind.
  13. Blasgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß der Potentialausgleichsleiter (4) zumindest näherungsweise über seiner Länge frei von einer elektrischen Isolierung ist.
  14. Blasgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß der Potentialausgleichsleiter (4) als flexibles Drahtgebilde und insbesondere als Edelstahlseil (10) ausgebildet ist.
  15. Blasgerät nach einem der Ansprüche 5 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß im Bereich des vom Motor (2) entfernt liegenden Endes (6) einzelne Litzen (11) des Stahlseiles (10) aufgedreht und zur Bildung der Spinne (8) radial nach außen gebogen sind.
  16. Blasgerät nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Litzen (11) des Stahlseiles (10) unter Einwirkung eines Schnittes selbstaufdrehend sind.
  17. Blasgerät nach Anspruch 15 oder 16, dadurch gekennzeichnet, daß der Potentialausgleichsleiter (4) im Bereich seines an die Spinne (8) angrenzenden freien Endes (6) von einem Kunststoffschlauch, insbesondere einem Schrumpfschlauch (27) überzogen ist, der zweckmäßig bis über eine Preßhülse (21) im Zentrum der Spinne (8) reicht.
  18. Blasgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß der Potentialausgleichsleiter (4) innenseitig durch einen Ausblaskrümmer (12) des Gebläses (1) verläuft, wobei das motornahe Ende (7) des Potentialausgleichsleiters (4) innenseitig des Gebläses (1) im Bereich des Ausblaskrümmers (12) insbesondere mittels einer Motorbefestigungsschraube (13) am Motor (2) festgelegt ist.
  19. Blasgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 18, dadurch gekennzeichnet, daß der Potentialausgleichsleiter (4) unter Bildung zweier Teilstücke (28, 29) zweigeteilt aufgebaut ist, wobei ein insbesondere als Karabinerhaken (30) ausgeführtes Verbindungselement für die beiden Teilstücke (28, 29) vorgesehen ist.
  20. Blasgerät nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, daß eine Trennstelle (31) zwischen den beiden Teilstücken (28, 29) zumindest etwa im Bereich einer Trennstelle (32) zwischen dem Blasrohr (3) und dem Ausblaskrümmer (12) liegt.
DE102004036556A 2003-08-21 2004-07-28 Blasgerät Withdrawn DE102004036556A1 (de)

Priority Applications (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE102004036556A DE102004036556A1 (de) 2003-08-21 2004-07-28 Blasgerät
DE102005007675A DE102005007675A1 (de) 2004-07-28 2005-02-19 Saug-/Blasgerät

Applications Claiming Priority (3)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE10338371 2003-08-21
DE10338371.9 2003-08-21
DE102004036556A DE102004036556A1 (de) 2003-08-21 2004-07-28 Blasgerät

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE102004036556A1 true DE102004036556A1 (de) 2005-03-17

Family

ID=34112137

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE102004036556A Withdrawn DE102004036556A1 (de) 2003-08-21 2004-07-28 Blasgerät

Country Status (4)

Country Link
US (1) US7415749B2 (de)
CN (1) CN1584341B (de)
DE (1) DE102004036556A1 (de)
FR (1) FR2859001B1 (de)

Families Citing this family (9)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US7406742B2 (en) * 2005-02-19 2008-08-05 Andreas Stihl Ag & Co. Kg Vacuum device/blower
DE102005055614A1 (de) * 2005-11-22 2007-05-24 Andreas Stihl Ag & Co. Kg Arbeitsgerät
JP4695031B2 (ja) * 2006-07-12 2011-06-08 ハスクバーナ・ゼノア株式会社 エンジンブロワ
JP5047828B2 (ja) * 2008-02-01 2012-10-10 ハスクバーナ・ゼノア株式会社 エンジンブロワ
DE102009056837A1 (de) * 2009-12-10 2011-06-22 ebm-papst Landshut GmbH, 84030 Mischgebläse
CN102550391A (zh) * 2010-12-30 2012-07-11 四川蜀兴种业有限责任公司 一种杂交制种高效授粉机
CN102966066B (zh) * 2012-12-07 2014-12-10 中联重科股份有限公司 吹雪用吹嘴和吹雪车
JP6165588B2 (ja) * 2013-10-25 2017-07-19 株式会社マキタ 作業機
CN109577254B (zh) * 2017-09-29 2024-03-19 南京泉峰科技有限公司 吹风机

Family Cites Families (10)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4674146A (en) * 1985-12-03 1987-06-23 Emerson Electric Company Hand held gas engine blower
US4697300A (en) * 1986-10-08 1987-10-06 Warlop Stephen M Antistatic vacuum cleaner and method
US4715085A (en) * 1986-12-19 1987-12-29 Whirlpool Corporation Vacuum cleaner and method of dissipating electrostatic charge
US4715086A (en) * 1986-12-19 1987-12-29 Whirlpool Corporation Vacuum cleaner and method of dissipating electrostatic charge through corona discharge
US4866565A (en) * 1989-01-13 1989-09-12 The Kent Company Vacuum cleaner electrostatic build up control system
US5150499A (en) * 1990-11-16 1992-09-29 Shop Vac Corporation Static electric discharge for dust collector
DE29914687U1 (de) * 1999-08-23 1999-12-16 Andreas Stihl AG & Co., 71336 Waiblingen Handgeführtes Arbeitsgerät
US20040237245A1 (en) * 2003-05-27 2004-12-02 Wormer Thomas E. Van Gas powered vacuum for pet feces
DE102004009979A1 (de) * 2004-03-02 2005-09-22 Andreas Stihl Ag & Co. Kg Saug-/Blasgerät
US7406742B2 (en) * 2005-02-19 2008-08-05 Andreas Stihl Ag & Co. Kg Vacuum device/blower

Also Published As

Publication number Publication date
US7415749B2 (en) 2008-08-26
CN1584341A (zh) 2005-02-23
FR2859001B1 (fr) 2011-07-15
US20050039298A1 (en) 2005-02-24
CN1584341B (zh) 2011-07-06
FR2859001A1 (fr) 2005-02-25

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3883008T2 (de) Tragbares abblasgerät.
DE69717162T2 (de) Luftentstaubungsgerät
EP1570776A2 (de) Saug-/Blasgerät
DE60129561T2 (de) Motorabdeckung
DE202014100753U1 (de) Handgebläse
DE29914687U1 (de) Handgeführtes Arbeitsgerät
DE112018000186T5 (de) Staubsauger
DE102004036556A1 (de) Blasgerät
DE19733687B4 (de) Motorgebläse für ein Reinigungsgerät
DE102017001002B4 (de) Elektrohandwerkzeug mit staubschutz-abdeckung
DE10200673A1 (de) Kraftfahrzeug-Luftfilter
DE202014100752U1 (de) Handgebläse
DE3015442A1 (de) Stromfuehrender flexibler staubsaugerschlauch
DE69000810T2 (de) Staubsauger.
DE102017115653A1 (de) Saugschlauch für einen Staubsauger
DE3728484A1 (de) Geblaese
DE602006000457T2 (de) Schneidelement für Gartenwerkzeug
US7406742B2 (en) Vacuum device/blower
DE2147443A1 (de) Schmelz , Saug und Blasgerat, insbesondere fur die Reparatur von elek tronischen Schaltungen
DE102018219285B4 (de) Verbindungseinrichtung, Verfahren zum Herstellen einer Verbindungseinrichtung, Schraubhülse
DE69819364T2 (de) Vorrichtung zur ermöglichung eines luftstroms von einer umgebung zu einem innenraum
DE2242572A1 (de) Staubsaugeraggregat
DE102005007675A1 (de) Saug-/Blasgerät
EP1856788A2 (de) Elektromotor mit gleitlager
DE19709193B4 (de) Radialventilator

Legal Events

Date Code Title Description
R012 Request for examination validly filed
R079 Amendment of ipc main class

Free format text: PREVIOUS MAIN CLASS: F04D0025060000

Ipc: E01H0001080000

R012 Request for examination validly filed

Effective date: 20110608

R079 Amendment of ipc main class

Free format text: PREVIOUS MAIN CLASS: F04D0025060000

Ipc: E01H0001080000

Effective date: 20110726

R016 Response to examination communication
R119 Application deemed withdrawn, or ip right lapsed, due to non-payment of renewal fee