DE2242572A1 - Staubsaugeraggregat - Google Patents
StaubsaugeraggregatInfo
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
- A47L—DOMESTIC WASHING OR CLEANING; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
- A47L5/00—Structural features of suction cleaners
- A47L5/12—Structural features of suction cleaners with power-driven air-pumps or air-compressors, e.g. driven by motor vehicle engine vacuum
- A47L5/22—Structural features of suction cleaners with power-driven air-pumps or air-compressors, e.g. driven by motor vehicle engine vacuum with rotary fans
Landscapes
- Structures Of Non-Positive Displacement Pumps (AREA)
- Electric Suction Cleaners (AREA)
- Motor Or Generator Current Collectors (AREA)
Description
' Akte No. PHU- 5771
"Staubsau-geraggregat".
Die Erfindung bezieht .sich auf ein S taub sauger aggregat mit?
einem Strömungskorapressor mit einem oder mehreren drehbaren Schaufelrädern!
sowie einem in Richtung des axialen Richtungsanteils des Luftstromes durch
den Kompressor stx'omabwärts davon angeordneten elektrischen Kommutatormotor,
dessen Kommutator mit einer Anzahl Kohlebürsten zusammenarbeitet, wobei sich zwischen dem Motor und dom Kompressor ein Zwischenschild befindet
mit einer Durchführung für die hindurchragende Motorwelle sowie einer Anzahl Durchgangsöffnungen für die aus dem Kompressor austretende
verdichtete Luft, wobei v/eiter stromabwärts von diesen Durchgangs öffnungen Führungswanne vorhanden sind zum Führen der verdichteten Luft durch den
Kotor mit der Absicht, diesen im Betrieb zu kühlen.
Ein Staubsaugeraggregat dieser Konstruktion ist aus der U.S.Patentschrift 2.532.264 bekannt, in der ein Aggregat mit einem Zwei-
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stufen-Zentrifugalkompressor und folglich mit einem ersten und einem zweiten
auf der Motorwelle angeordneten Schaufelrad dargestellt wird. Der Motor ist mit einem Flansch auf dem Zwischenschild angeordnet. Das Zwischenschild
besteht aus einem Passring, auf dem der Plansch des Motors befestigt ist
und aus einer auf dem Passring angeordneten Führungswand, welche die Luft vom Raum am Umfang des zweiten Schaufelrades zu den Durchführungsöffnungen
führt, die sich innerhalb des Urafarges des Motorflansches befinden. Im
unmittelbaren Anschluss an den Flansch hat der Motor ein völlig geschlossenes
Gehäuse, so dass die aus den Durchführungsöffnungen strömende Luft gezwungen
wird, durch den Motor und folglich an den Statorspulen und dem Statorblechpaket entlang zu strömen, bevor sie an der anderen Seitj aus de«
Motor heraustreten kann. Die eingangs erwähnten Führungswände bilden bei
diesem bekannten Aggregat also Teile des Motorgehäuses.
Es ist nun allgemein üblich, in Staubsaugeraggregaoen
Kommutatormotoren zu verwenden, wobei der Kommutator mit Kohlebürsten zusammenarbeitet. Derartige Motoren bieten im Vergleich zu den früher
auch in Staubsaugeraggregaten verwendeten Induktionsmotoren den Vorteil, dass sie bei den üblichen Wechselspannungen mit einer Frequenz von 50 oder
60 Hz ein günstigeres Verhältnis zwischen Leistung und Gewicht aufweisen und weiter auch eine günstigere Kennlinie.
In der Praxis treten beim Gebrauch von Kommutatormotoren in Staubsaugeraggregaten jedoch zwei charakteristische Probleme auf,
nämlich erstens das Problem der Kühlung des Motors, welches Problem (grosser
wird, je nachdem die Leistung und das Verhältnis zwischen Leistung und Eigengewicht zunimmt und zweitens das Problem dez· Abfuhr des KohJebürstgnstaubee,
der von den Kohlebürsten infolge des Verschleisses derselben herrührt. Ausser Kohlenstoff enthält der Kohlebürstenstaub auch noch Metall-
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bestandteile. Da die Kohlebürsten wegen der Funktion ausgezeichnete Leiter
für Elektrizität sind, ist auch der Kohlebürstenstaub elektrisch leitend. Vermieden werden muss, dass der Staub die Möglichkeit erhält, sich an Läufer
oder Ständer des Motors und insbesondere auf den Spulen abzusetzen. Die Durchschlagspannung dos Motors kann dadurch nämlich wesentlich erniedrigt
werden. Da im Hinblick auf die Qualitäts- und Sicherheitsanforderungen, die
in bezug auf Staubsaugeraggregate gestellt werden, der Motor immer eine
Durchschlagspannung haben muss, die einen gewissen Minimalwert nicht unterschreiten
darf, muss dafür gesorgt werden, dass sich der Kohlebürstenstaub nicht auf dem Motor absetzen kann.
Bei den bekannten Staubsaugeraggregaten der eingangs erwähnten Art, siehe beispielsweise die genannte U.S. Patentschrift 2.532.2Ä4,
wird für die Kühlung des Motors sowie zum Abführen des Kohlebürstenstaubes
den durch den Kompressor erzeugten LuftGtrom geändert. Selbstverständlich
muss dabei vermieden werden, dass die Kühlung des Motors mit einem Luftstrom stattfindet, in dem sich bereits Kohlebürstenstaub befindet, so dass
man immer den Kommutator mit den Kohlebürsten an einer derartigen Stelle im Aggregat anordnet, dass der Luftstrom, der an den Kohlebürsten entlang
strömt, zunächst am Motor entlang geführt worden ist. Dies bringt mit sich.
dass der Kollektor mit den.Kohlebürsten immer an der vom Kompressor abgewandten
Seite des Läufers des Motors angeordnet wird. In axialer Richtung
gesehen strömt die vom Aggregat angesaugte Luft also zunächst durch den
Kompressor, danach an den Spulen des Motors entlang und zuletzt längs der
Kohlebürsten um dann das Aggregat zu verlassen.
Ein Kachteil dieser Aufbaureihenfolge des Aggregates ist,
dass sich die Kohlebürsten an einer Stelle befinden, wo man die Querabnessvmgen
zum übrigen ziemlich gering machen könnte. Mit anderen Worten:
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die in Querrichtung herausragenden Kohlebürstenhalter, in denen eich die
Kohlebürsten befinden, sind an dieser Stelle für die grosste Querabmessung
des Aggregates bestimmend. Handstielstaubsauger baut Ban aa liebsten m8glichst gedrängt und man möchte deswegen für das StaubsaugergehEuse aa lietaten eine etwas kegelförmig verlaufende Form wählen. Diese Fora ist insbesondere bei Verwendung eines Kunststoffes für das Staubsaugergehäuse von
ι Staubsaugergehause muss vorzugsweise eine derartige Fora aufweisen, dass
es eich leicht einer möglichst einfach konstruierten Lehr· entnehmen lässt.
Die Erfindung bezweckt, ein Staubsaugeraggregat der eingab»:
erwähnten Art zu schaffen, wobei die Querabmeseung an den vom Kompressor
abgewandten Ende nicht durch die Kohlebürsten bestiaat wird und Bit auch
übrigen später zu erwähnenden Vorteilen und wird dadurch gekennieiohnet,
dass der Kommutator zwischen dem Läufer des Motor« und dem obengencnnten
Zwiechenschild angeordnet 1st und dass sich an der dieses Zwisohenschlld
zugewandten Seite des Kommutators eine feet angeordnete, ia wesentlichen
geschlossene Kohlebürstenstaubfangplatte befindet» die aus einer eich la
wesentlichen quer zur Motorwelle erstreckenden Platte besteht Bit Querab—
messungen, die im wesentlichen grosser sind ale der Kommutator und an der··*
von der Motorwelle abgewandten Umfangsseite sich die obengenannten Durchströmungsöffnungen befinden, so dass im Betrieb des Aggregates venigsten·
im wesentlichen an der Stelle, wo die Kohlebürsten den Kommutator berühren,
einörtlicher Luftstrom entsteht, der einen Richtungsanteil aufweist, der
von den Kohlebürsten zu der KohlebUrstenstaubfangplatte gerichtet ist·
Beim erfindungagemässen Staubsaugeraggregat werden bei der
nich konventionellen Anordnung des Kommutators und der Kohlebürsten im
die Luftwirbel ausgenutzt, die in dem Teil zwischen dem Zwischen-
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schild und dem Ständer und Läufer des Motors auftreten. Ein Teil dor aus
den Durchströmungaöffnungen dea Zwischenschildes herausströmenden Luft
stösst nämlich gegen diese Teile und ändert dadurch die Richtung. Dabei
treten Wirbel auf, die in der Nähe der Motorwelle einen Richtungsanteil
aufweisen, der vom Läufer zum Zwischenschild gerichtet ist.
Die Kohlestaubfangplatte zrfingi. diesen Luftstrom auf α neue
zu einer abrupten Richtungsänderung. Die Kohlebürstenstaubteilchen sind
schwerer als Luft und können durch ihre Trägheit der abrupten Richtungsänderung
der Luftmoleküle nicht folgen und werden dadurch auf die Pangplatte
gelangen. Es stellt eich heraus, dass sie sich dort auch fest absetzen,
so dass sie nicht doch noch durch den Luftstrom weitergeführt,
werden können.
Eine Verbesserung des Fangeffektes der Fangplatte wird mit einer AusfüLrungsfcrm der Erfindung erreicht, die dadurch gekennzeichnet
wird, dass die Fangplatte an der von der Motorwelle abgewandten Uaifangaseite
einen im wesentlichen senkrecht auf der Fangplatte stehenden Stehrand
aufweist.
Eine einfache Konstruktion eines erfindungsgemässen Staub-Bfoigeraggregates
wird dadurch gekennzeichnet, dass der genannte Zwischennchild zugleich einen Lagerschild bildet, in den ein Lagei* fur die Motorwelle
angeordnet ist, und dass weiter die Kohlebürstenstaubfangplatte mit
dif'f:eai Lagerschild ein Ganzes bildet.
Für Staubsaugeraggregate der eingangs erwähnten Art, wobei
im hf.· trifbijzui; tand uer>
Aggregates ein Druckabfall an dem an der Kommutatori.cilc
de·:; Motor.'; bei' i rxi 1 ichun Lager auftritt und zwar von einem Druck an
dir y.civn.i tator::t.i te d'-r; L.igerr; «ιιΓ einen niedrigeren Druck an der Kompresse
n". te di.·:; L.i.'i-r:: ist i;:. Hinblick auf diu Ci.-fahr vor Vorachmutzung df?a Lager
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durch KohlebUrstenstaub und dadurch auch die Gefahr eines sehr schnellen
Verschleisses eine AusfUhrungsform von Bedeutung, die dadurch gekennzeichnet wird, dass sich am Umfang des Lagere ein oder mehrere Druckglättungskanäle im Lagerschild befinden mit einem Gesamtluftstromwiderstandsvert,
der niedriger ist als der des Lagers selbst. Ausser der Tatsache, dass
auf diese Weise eine Verschmutzung des Lagere vermieden werden kann, kann auch der Effekt der Fangplatte vergröeeert werden. Selbstverständlich miss
der Widerstandswert der Kanäle nicht zu gering gewählt werden, weil dann der Wirkungsgrad des Kompressors beeinträchtigt werden wUrde.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Zeichnungen dargestellt und wird im folgenden naher beschrieben. Es zeigern
Fig. 1 ein Staubsaugeraggregat mit einer Motorleistung von 4OO W in wahrer Grosse, zum Teil als Aneicht und zu« Teil im Schnitt durch
die Mittellinie,
Fig. 2 dasselbe Staubsaugeraggregat naoh Fig. 1, auf dieselbe Art und Weise zum Teil als Ansicht und zua Teil ia Schnitt, aber
gegenüber der in Fig. 1 dargestellten Lage um einen Winkel von 90* um die
Mittellinie gedreht,
Fig. 3 eine schaubildliche Ansicht de· sum Kompressor gewandten Lagerschildes des Motors des Staubeaugeraggregates aus den obenstehenden Figuren und auf die Kohlebtlrstenstaubfangplatte geeehvn.
Das Staubsaugeraggregat _1_ aus Fig. 1 weist einen Zweistufer.-Zentrifugalkompresaor 2. mit zwei doppelten drehbaren Schaufelrädern 5 und .:
auf. In der Zeichnung befindet sich zur rechten Seite des Kompressors _2 mix:
elektrischer Kommutatormotor ^. Der axiale Richtungsanteil dee Luftexroie»
durch den Kompressor 2_ Uiuft in Fig. \_ von links nach rechts.
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doppelten*Schaufelrädern 3 und 4 zwei Diffusoren, die durch 6 und 7 angedeutet sind, die an der Stromaufwärtsseite<
durch Einströmungsplatten θ und
9 abgedeckt sind. Diese sind unter Zwischenfügung elastischer Dichtungsringe 10 und 11 auf den beiden Diffusoren 6 und 7, die aus einem thernoplastischen Kunststoff hergestellt sind, auf in der Zeichnung nicht dargestellte Art und Weise befestigt und mit Hilfe der Stifte 12 und 13 gegenüber denselben zentriert. Die Einstr&mungsplatten θ und 9 weisen je eine
zentrale Einströmungeöffnung auf» die durch 14 bzw. 15 angedeutet ist.
Der elektrische Kommutatormotor ^ enthält einen Ständer Ic
und einen Läufer 17· Der Ständer besteht aus einen Ständerblechpaket 18, auf dem zwei Ständerspulen 19 mit Hilfe in Schlitzen 20 angeordneter Ketal!
bügel 21 unter Zwischenfügung dünner Isolierfolien 22 angeordnet sind. ler
Läufer V£ enthält ein Läuferblechpaket 23, eine Läuferbewicklung 24, von
der die einzelnen in der Zeichnung nicht zu unterscheidenden Spulen mit einen Kommutator 25 verbunden sind, sowie eine Läuferwelle 26. Mit den
Kommutator 25 arbeiten Kohlebürsten 27 zusammen, die in Bürstenhalter 28
angeordnet sind. Der Motorrahmen, in den der Ständer J_6_ und der Läufer YJ_
angeordnet sind, umfasst zwei Lagerschilder 29 und 30, die mit Hilfe von
vier Schrauben 31 aufeinander befestigt sind. Im Lagerschild 29 iat ein
Kugellager 32 und im Lagerschild 30 ein Kugellager 33 angeordnet, die zusammen die Lagerung des Läufers VJ_ bilden.
Das Ständerblechpaket 18 wird mit Hilfe eines in Lagerschll
angeordneten Zentrierringes 34 im Lagerschild zentriert. Eine radiale Fixierung des Statorblechpakets 18 wird dadurch erhalten, dass das Blechpaket gegen in der Zeichnung nicht sichtbare herausragende Teile an der
Innenseite des Lagerdeckels 29 stösst. Die axiale Fixierung des Ständer- . ^
paketes 18 im Motorrahmen erfolgt mit den zwei im Lagerschild 29 aage- J
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brachten Schrauben 35*
Auf der Läuferwelle 26 befindet sich zur rechten Seite eine Auewuchtscheibe 26. Am linken Ende ist die Welle 26 mit einem Gewindeteil
37 versehen, auf dem sich eine Mutter 38 befindet. Zwischen dem Lager 23
und dem Kollektor 25 liegt ein Distanzring 39· An der anderen Seite des Lagers 33 ist ein Distanzring 40 zwischen dem Lager und dem Schaufelrad 4
und weiter eine Dietanzbüohse 41 zwischen den Schaufelrädern 4 und 3 angeordnet. Mit Hilfe des zwischen der Mutter 39 und dem Schaufelrad 3 angeordneten Ringe8 42 wird beim Anziehen der Mutter 38 eine Befestigung der
Schaufelräder 3 und 4 auf der Welle 26 zugleich eine axiale Fixierung des
Läufers JT7_ gegenüber dem Lagerschild 30 erhalten, in dem das Lager 33 fest
angeordnet ist.
hergestellt. Der Diffusor 7 ist mit Hilfe einer Anzahl Stifte 43 au Lagerschild 30 festgenietet. Der Lagerschild 30 dient also zugleich als Zwischenschild zwischen dem Motor ^ einerseits und dem Kompressor £ andererseits
und er enthält eine Anzahl Durchführungsöffnungen 44 für die aus dec Kompressor £ heraustretende verdichtete Luft. Stromabwärts von diesen Durchführungsöffnungen 44 befinden sich Führungswände 45t die mit dem Lagerschild 30 ein Ganzee bilden und zum Führen der verdichteten Luft durch den
Motor £ im Hinblick auf die Kühlung desselben im Betrieb dienen.
Der Kommutator 25 liegt zwischen dem Läufer TJ. des Motors
einerseits und dem Lagerschild 30 andererseits. An der dieeem Lagerschild
zugewandten Seite des Kommutators 25 befindet sich die fest angeordnete iwesentlichen geschlossene Kohlebürstenstaubfangplatte 46. Diese Fangplatte
bildet ebenfalls mit dem Lagerschild 30 ein Ganzee und hat einen Durchmesser, der etwa dem doppelten Durchmesser des Kommutators 25 entspricht. * '
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Die DurchstrSmungsöff mangen 44 in Lagerschild 30 befinden eich an der von
der Motorwelle 26 angewandten Umfangsseite der Fangplatte 46, so dass ia
Betrieb des Aggregates wenigstens im wesentlichen an der Stelle, wo die
Kohlebttreten 27 den Kommutator 25 berühren, ein örtlicher Luftstrom entsteht,
der einen Richtungsanteil aufweist, der von den Kohlebürsten 27 zu
der Kohlestaubfangplatte 46 gerichtet ist. In Fig. 3 wird dies einigernaseen
verdeutlicht. Die Pfeile 47 geben die Richtung der Strömung der aus
i ι
dem Kompressor heraustretenden Luft an, wie diese aus den Durchführungs-Bffnungen
44 heraustritt um von dort durch den Motor zu strömen. Von der durch die Pfeile 47 angegebenen Hauptströmung biegen sich durch die Pfeile
48 angegebene geringere Luftströme ab. Dies kommt dadurch, dass die aus den
Durchführungsöffnungen 44 hindurchströmende Luft gegen das Ständerpaket 18
und die darauf angeordneten Ständerspulen 19 und auch gegen den Läufer YJ_
stösat.
Die KohlebUrstenhalter 28 weisen' seitlich herausragende
Voreprünge 49 auf, mit denen sie mit Hilfe von Schrauben 50 auf dem Lagerschild
30 befestigt werden können. Die Stromzufuhr zu den Kohlebürsten erfolgt
mit Hilfe von Stromzuführungsdrähten 51 und Steckerklemmen 52. Für
die Konstruktion des Kohlebürstenhalters 28 sei auf die beiden ebenfalls von der Anmelderin herrührenden Patentanmeldungen 68O9O48 und 7017717 verwiesen.
An der Stelle, wo die beiden Kohlebürstenhalter 28 auf dem Lagerschild 30 angeordnet sind, befinden sich keine mit dem Lagerschild
30 ein Ganzes bildenden Führungswände, wie die Führungswände 45· £i«
an dieser Stelle aus dem Motor herausströmende Luft strömt jedoch nicht mehr durch den Motor und kann also nicht zur Verschmutzung des Motors
führen.
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Iur Erhöhung dee Fangeeffektes weist die Kohle8taubfangplatte 46 an der von der Motorwelle 26 abgewandten Umfangseeite einen ia
wesentlichen senkrecht auf der Fangplatte 46 stehenden Stehrand 53 auf·
Es ist schwierig, wo nicht völlig unmöglich, genau anzugeben, wie der Motor insbesondere in der Umgebung des Kommutators konstruiert sein muss um den gewünschten Fangeffekt der Fangplatte 46 zu erhalten.
Das in der Zeichnung dargestellte Staubsaugeraggregat muss daher als eine mögliohe AusfUhrungsform eines erfindungsgem&ssen Staubsaugeraggregates
betrachtot werden, als eine AuβfUhrungsform, die sich übrigens in der Praxi
durchaus bewährt hat und sogar bei Dauerproben weniger durch Kohlestaub verschmutzt wurde als ein gleichartiger Staubsaugerkompressor, bei dem der Kcrmutator und die Kohlebürsten entsprechend der konventionellen Bauart an der
anderen Seite des Läufers angeordnet waren. Es ist jedoch nich ausgeschlossen, dass auf vielerlei Art und Weise von der wiedergegebenen Ausführung >—
form abgewichen werden kann, ohne dass dabei im wesentlichen von der Erfindung abgewichen wird, die ja dem Gebrauch der Luftwirbel an der Stelle der
Kohlebürsten, wo diese auf dem Kommutator 25 ruhen mit Hinblick auf das
Ansammmein des Kohlebürstenstaubes an einer Stelle, die sich in bezug auf
die Hauptströmung der Luft durch den Aggregat stromaufwärts vom Komnutator
26 befindet, zugrunde liegt. Es dürfte jedoch ohne weiteres einleuchten, dass die Fangplatte 46 wenigstens örtlich einen Durchmesser aufweisen russ,
der grosser ist als der Durchmesser des Kommutators 25, weil sonst die
Kohlebüretenteilchen, die durch Verschleiss an der Stelle, wo die Kohlebürste auf dem Kommutator ruht eines Augenblicks die Kohlebürste verlassen ,
nicht an der Fangplatte abgefangen werden können.
Im Hinblick auf die in Fig. 3 durch Pfeile 47 und 48 an£egobenen Luftstr8mungen sei bererkt, dass die dargestellten Pfeile keines- f
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wege oder sogar nur annähernd die im Betrieb auftretenden Strömungen,
die Richtung und Grosse anbelangt, darstellen. Zwar verdeutlichen sie
einigernassen die auftretenden Strömungen, in Wirklichkeit werden diese jedoch örtlich sehr stark voneinander abweichen und einen viel verwickeiteren Charackter aufweisen. So durfte es ohne weiteres einleuchten, dass
die Luftströmung, die am Kommutator.entlang geht, in einer Richtung zum
Kompressor nicht nur einen axialen Anteil in Richtung des Kompressors haben wird, sondern auch einen tangentiellen Anteil, d.h. einen Geschwindigkeiteanteil in Richtung der Bewegungsrichtung des Kommutators 25. Ein Kohlestaubteilchen, das an einem bestimmten Augenblick vom Kommutator abgeschleudert wird, wird also ei'nem Weg folgen, der sich als spiralförmig beschreiben Hesse, d.h. gleichzeitig in der Richtung der Fangplatte 46 und
in tangentieller Richtung also parallel zu einer BerOhrungslinie am Kornmutator 25»
Der Pangeffekt der Kohlebürstenetaubfangplatte 46 beruht
in grossen Zügen auf denselben Prinzipien, wie diese für bekannte Staubseparatoren gelten. Bei dieser Art von Staubseparatoreη und folglich auch
bei der vorliegenden Erfindung werden abrupte RichtungsSnderungen des Luftetromes benutzt, wodurch die Staubteilchen, in diesem Fall also Kohlebürste.
Staubteilchen, nicht länger der Bewegung der Luftmolekülen folgen, und zwar
infolge der grösseren Masse, und auf diese Weise vom Luftstrom getrennt
werden. Es ist auch aus diesem Grunde, dass der Stehrand 53 der Fangplatte
46 einen zusätzlichen Fangeffekt hat, denn durch diesen Stehrand wird die Luftströmung ja zum zweiten Male abrupt abgelenkt.
Im .Rahmen der Erfindung können mehrere Massnahmen getroff er.
werden um den Fangeffekt der Fangplatte 46 noch zu erhöhen. Es iet beispiel
weise denkbar, dass das Anordnen von Rippen auf der dem Kommutator züge-
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wandten Seite der Fangplatte den Fangeffekt noch etwas erhöhen könnte, was
sich in Anbetracht der obenstehend erläuterten Prinzipien einigermassen
erwarten lässt. Auch liegt es auf der Hand, die Fangplatte;mit einer klebenden
Oberfläche zu versehen, damit ein Festkleben des gegen die Fangplatte
etoscenden KohlebUrstenstaubes gewährleistet wird. Es hat sich jedoch bisher
bei der in den Figuren dargestellten AusfUhrungsform der Erfindung
herausgestellt, dass eine derartige klebende Oberfläche notwendig ist, weil sich die Staubteilchen selbst:bereits gut an dem Material des Lagerdeckel
JO haften.
Im Betriebszustand des in den Figuren dargestellten Staub— Saugeraggregates tritt ein Druckabfall am Lager 33 *uf und zwar von einem
Druck an der Seite des Kommutators 25 auf einen niedrigeren Druck an der Kompreroorseite des Lagers. Die Lager 32 und 33 sind Kugellager mit einem
Fettvorrat, der zum Schmieren der Lager während der ganzen Lebensdauer ausreicht. Durch den Druckabfall am Kugellager 33 entsteht jedoch die
Neigung des Fettes im Lager, in Richtung des Kompressors £ aus dem Lager
zu entweichen. Das bedeutet nicht nur einen Verlust von Fett für das Lager. es würde zugleich bedeuten, dass Kohlestaub in das Lager geraten würde,
was selbstverständlich in hohem Masse den Verschleiss des Lagers beschleuß
gen würde. In der Zeichnung werden Vorkehrungen dargestellt, mit denen beabeichtet
wird, dieses aus dem Lager 33 Pressen des Fettvorrates zu vermeiden,
aber zugleich eine Erhöhung dee Fangseffektes der Fangplatte 46 zu
bewerkstelligen. Die betreffenden Vorkehrungen umfassen drei Druckglättungskanäle
54 im Lagerschild 50. Sehen sie dazu insbesondere Fig. 3· Das
Kugellager 33 wird mit Hilfe einer Druckplatte 55 im Lagerschild am Platz
gehalten und liegt an der Seite des Lagerschildes auf drei erhöhten Ränder
56. Die Druckplatte 55 wird mit drei in der Zeichnung nicht dargestellten
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Schrauben auf den Nocken 57 befestigt, die mit dem Lagerschild JO ein GaiiZ-.
bilden. Die Öffnung 58 im Lagerschild 30 hat einen Durchmesser, der nur
wenig grosser ist als der der hindurchragenden Läuferwelle 26, so dass vermieden wird, dass ein all zu grosser Luftstrom von der Komrmitatorseitf;
des Lagers zur letzten Druckstufe des Kompressors auftreten würde, welcher Luftstrom einen Lpckstrom bildet und auf diese Weise den Wirkungsgrad des
Kompressors beeinträchtigt. Der kleine Leckstrom, der trotzdem auftritt,
reicht jedoch aus um den Fangeffekt der Farbplatte 46 zu erhöhen. Selbstverständlich
muss der Widerstand, der den Leckstrom erfährt übei* die Drucl-.-glättungskanäle
54 geringer sein als der Luftströmungswiderstandsvert des
Kugellagers 33 selbst.
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Claims (4)
- -14- THM. 5771.PATENTANSPRÜCHE ι( 1·j Staubsaugeraggregat mit einem StrSmungskompressor mit einemoder mehreren drehbaren Schaufelrädern sowie einem in Richtung dee axialen Richtungeanteile des Lüftetromee durch den Kompressor stromabwärts davon angeordneten elektrischen Kommutator, dessen Kommutator mit einer Anzahl Kohlebürsten zusammenarbeitet, wobei sich zwischen den Motor und dem Kompressor ein Zwischenschild befindet mit einer Durchführung für, die hindurchragende Motorwelle sowie mit einer Anzahl Durchgangsöffnungen für die aus dem Kompressor austretende verdichtete Luft, wobei weiter stromabwSrts von diesen Durchführungeöffnungen Führungswände vorhanden sind zum Führen der verdichteten Luft durch den Motor mit der Absicht, diesen im Betrieb 2u ktihlen, dadurch gekennzeichnet, dass der Kommutator zwischen dem Läufer des Motors und dem obengenannten Zwischenschild angeordnet ist und dass sic: an der diesem Zwischenschild zugewandten Seite des Kommutators eine fest angeordnete im wesentlichen geschlossene Kohlebüretenstaubfangplatte befindet, die aus einer sich im wesentlichen quer zur Motorwelle erstreckende: Platte besteht mit Querabmessungen, die im wesentlichen grb'sser sind als der Kommutator und an deren von der Motorwelle abgewandten Umfangaseite sich die obengenannten Durchführungsöffnungen befinden, so dass im Betrieb des Aggregates wenigstens im wesentlichen an der Stelle, wo die Kohlebürste den Kommutator berühren, ein örtlicher Luftstrom entsteht, der einen Richtungsanteil aufweist, der von den Kohlebürsten zu der KohlebUrsten-•taubfangplatte gerichtet ist.
- 2. Staubsaugeraggregat nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Fangplatte an der von der Motorwelle abgewandten Umfanfteseit* einen im wesentlichen senkrecht auf der Fangplntte stehenden Stehrand auf-i weist.
- 3. Staubfiaugeraggregat nach Anepruch 1, dadurch gekennzeichnet309811/0771BAD ORIGINAL;,;: " -15- " 22A?R72 PHN. 577Tbdass der genannte Zwischenschild zugleich einen Lagerschild bildet, ir, den ein Lager für die Motorwelle angeordnet ist- und dass weiter die Kohlebürstenstaubfangplatte mit diesem Lagerschild ein Ganzes bildet.
- 4. Staubsaugeraggregat nach Anspruch 3» wobei im Betriebszustand des Aggregates ein Druckabfall an dem an der Kommutatorseite des Motors befindlichen Lagerauftritt und zwar von einem Druck an der Korjr.-atat: seite des Lagers auf einen niedrigeren Druck an der Kompressorseite desί Lagers, dadurch gekennzeichnet, dass sich am Umfang des Lagers ein oder mehrere Druckglattungskanäle im Lagerschild befinden mit einem Gesagt-* luftstromwiderstandswert, der niedriger ist als der des Lagers selbst.309811/0771BAD ORIGINALe e r s e i t e
Applications Claiming Priority (1)
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