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HINTERGRUND DER ERFINDUNG
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Gebiet der Erfindung
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Die
vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum Herstellen
eines Bipolartransistors mit einer Isolierschicht (MOS-Struktur), und im
Spezielleren auf ein Verfahren zum Herstellen eines Isolierschicht-Bipolartransistors
(der nachstehend als „IGBT” abgekürzt wird
und auch allgemein als „rückwärts leitender
IGBT” bezeichnet
werden kann), der eine eingebaute Freilaufdiode umfasst (die nachstehend
auch als „FWD” abgekürzt wird).
Der IGBT kann als Schaltvorrichtung mit einer in einer Wechselrichterschaltung
eingebauten FWD verwendet werden, um eine Last wie einen Motor für Industriezwecke
anzutreiben.
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Beschreibung des Stands der Technik
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In
der Leistungselektronik zum Antreiben eines Motors oder dergleichen
wird unter einer Bedingung, dass eine Nennspannung 300 V oder mehr
beträgt,
ein IGBT für
gewöhnlich
aufgrund seiner Eigenschaften als Schaltvorrichtung verwendet. Beim
Einsatz eines IGBTs als Schaltvorrichtung wird auch eine mit der Schaltvorrichtung
parallelgeschaltete Freilaufdiode (FWD) verwendet.
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Bei
einem typischen IGBT, der nach dem herkömmlichen Stand der Technik
entwickelt wurde, ist eine Pufferschicht der N+-Art
auf einer Kollektorschicht der P+-Art ausgebildet,
und auf der Pufferschicht der N+-Art ist eine Schicht
der N–-Art
ausgebildet. Auch ist ein Basisbereich der P-Art selektiv auf einer
Fläche
der Schicht der N–-Art als Ergebnis einer
Diffusion von Störstoffen
der P-Art ausgebildet. Dann ist noch ein Source-Bereich auf einer Fläche des Basisbereichs der P-Art
als Ergebnis selektiver Diffusion einer hohen Konzentration an Störstoffen
der N-Art ausgebildet. Der Basisbereich der P-Art und der Source-Bereich
sind unter Verwendung einer Polysiliziumschicht als Maske ausgebildet.
Wegen des Einschlusses eines Bereichs, der den Bereich der P-Art
und den Source-Bereich
umfasst, in welchem eine doppelte Diffusion stattfindet, wird die
Gesamtstruktur als „Double
Diffused MOS” oder
abgekürzt „DMOS”, also
als zweifach diffundierter Metalloxid-Halbleiter bezeichnet. Auf
der Fläche
der Schicht der N–-Art, auf welcher der
Basisbereich der P-Art und der Source-Bereich ausgebildet sind,
ist eine Gate-Oxidschicht ausgebildet. Darüber hinaus ist eine Gate-Elektrode
aus Polysilizium auf einem oberen Abschnitt der Gate-Oxidschicht
ausgebildet, und somit dient ein Abschnitt des Basisbereichs der
P-Art, welcher sich unter der Gate-Elektrode befindet, als Kanalbereich.
Darüber
hinaus ist eine Emitter-Elektrode so ausgebildet, dass sie sich über einen
Teil einer Fläche
des Source-Bereichs der N+-Art und einen
mittleren Teil einer Fläche
des Basisbereichs der P-Art
erstreckt, und auf der Rückseite
eines Substrats der N+-Art ist eine Kollektor-Elektrode
ausgebildet.
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Als
Alternative zu dem vorgenannten IGBT wurde im herkömmlichen
Stand der Technik ein Graben-IGBT entwickelt, bei dem eine Gate-Elektrode eines MOS
in einem Graben ausgebildet ist, der im Silizium vorgesehen ist.
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Es
ist festzuhalten, dass eine Wechselrichterschaltung so arbeitet,
dass sie eine Gleichstrom- in eine Wechselstromspannung umwandelt.
Eine typische Wechselrichterschaltung umfasst den zuvor erwähnten IGBT,
der als Schaltvorrichtung dient, und eine Freilaufdiode (FWD). Die
Wechselrichterschaltung steuert einen zwei- oder dreiphasigen Wechselstrommotor,
indem sie eine Kombination aus vier oder sechs Schaltungselementen
verwendet, die jeweils aus dem IGBT und der mit diesem parallelgeschalteten
Freilaufdiode bestehen. Im Spezielleren umfasst die Wechselrichterschaltung
einen Gleichstromanschluss, der an eine Gleichstromversorgung angeschlossen
ist und jeden der IGBTs einen Schaltvorgang durchführen lässt, um
dadurch eine Gleichstrom- in eine Wechselstromspannung mit einer
vorbestimmten Frequenz umzuwandeln, wodurch ein als Last dienender
Motor mit Wechselstromspannung versorgt wird.
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Es
kann auf die folgenden Schriften Bezug genommen werden: japanische
Patentanmeldung mit der Offenlegungsnr. 6-196705 (
1)
(welche nachstehend als „
JP 6-196705 A ” bezeichnet
wird); japanische Patentanmeldung mit der Offenlegungsnr. 7-153942
(
1) (welche nachstehend als „
JP 7-153942 A ” bezeichnet
wird); japanische Patentanmeldung mit der Offenlegungsnr. 6-53511
(
1) (welche nachstehend als „
JP 6-53511 A bezeichnet wird);
japanische Patentanmeldung mit der Offenlegungsnr. 2-126682 (welche
nachstehend als „
JP 2-126682 A ” bezeichnet
wird); und
japanische Patentanmeldung
mit der Offenlegungsnr. 8-116056 .
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Die
Freilaufdiode wird in der wie zuvor beschriebenen Wechselrichterschaltung
benötigt,
weil der als Last dienende Motor induktiv ist. Was dieses Thema
betrifft, werden Einzelheiten wie folgt dargelegt.
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Die
induktive Last hat die Eigenschaft, Energie in einem Magnetfeld
zu speichern, das von einem Strom erzeugt wird. Dementsprechend
bedeutet eine Veränderung
beim Strom eine Veränderung
bei der gespeicherten Energie. In der vorliegenden Beschreibung
wird die Speicherfähigkeit
einer induktiven Last durch „L” dargestellt.
Bei Unterbrechung eines durch die Last fließenden Stroms, wird in L gespeicherte
Energie der Last durch einen Vorgang, welcher den Strom zu unterbrechen
sucht, freigesetzt, so dass die Energie so wirkt, dass sie eine
Veränderung
beim Strom verhindert. Ein plötzliches
Freisetzen der in L des Motors gespeicherten Energie führt zur
Entstehung einer elektrischen Energie, die hoch genug ist, um die
Eigenschaften des IGBTs zu verschlechtern. Wenn der IGBT einen Schaltvorgang
durchführt,
und der durch den Motor fließende
Strom plötzlich
unterbrochen wird, verschlechtern sich die Eigenschaften des IGBTs
aufgrund der freigesetzten Energie signifikant.
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Angesichts
dessen ist die Freilaufdiode vorgesehen, um den durch den Motor
fließenden
Strom während
eines inaktiven Zustands des IGBTs durch einen Nebenpfad frei laufen
zu lassen, um zu verhindern, dass der durch den Motor fließende Strom
unter dem Einfluss des Schaltvorgangs verändert wird. Aus diesem Grund
sind im herkömmlichen
Stand der Technik bei der typischen Wechselrichterschaltung die
Gleichstromversorgung und der Motor miteinander verbunden. Wenn
somit der IGBT abschaltet und aufhört, eine Spannung an den Motor
anzulegen, fließt
der durch den Motor fließende
Strom durch die Freilaufdiode und kehrt dabei aufgrund der in L
gespeicherten Energie den Verlauf als Gleichstrom um. Im Ergebnis
wird der Motor in einen Zustand versetzt, der einem Zustand entspricht,
bei dem eine Rückwärts-Gleichstromspannung
an den Motor angelegt wird. Eine Veränderung eines Verhältnisses
zwischen einer Einschalt- und einer Ausschaltperiode des IGBTs führt zu einer
Veränderung
eines Verhältnisses
zwischen einer Periode, während
der eine Gleichstromspannung angelegt wird, und einer Periode, während der
ein Rückwärtsstrom
fließt.
Dementsprechend kann eine an den Motor angelegte Spannung so gesteuert
werden, dass sie gleichmäßig ist.
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Indem
das Verhältnis
so verändert
wird, dass es sinusförmig
wird, ist es als solches möglich,
den IGBT einen Schaltvorgang durchführen zu lassen und dadurch
eine Wechselstromspannung aus der Gleichstromversorgung bereitzustellen,
während
verhindert wird, dass der durch den Motor fließende Strom wegen des Schaltvorgangs
des IGBTs plötzlich
unterbrochen wird.
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Aufgrund
der vorstehenden Betriebsweise der Wechselrichterschaltung muss
vorgesehen werden, dass die Freilaufdiode umgekehrt mit einem bestimmten
IGBT in Reihe geschaltet oder antiparallel an einen anderen IGBT
angeschlossen wird, welcher dem wie vorstehend beschriebenen IGBT
zugeordnet ist.
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In
dieser Hinsicht macht es ein herkömmlicher Leistungs-MOSFET,
welcher auch als Schaltvorrichtung verwendet wird, nicht erfoderlich,
zusätzlich
eine Freilaufdiode anzuschließen,
wenn der Leistungs-MOSFET als Schaltvorrichtung einer Wechselrichterschaltung
verwendet wird, weil der Leistungs-MOSFET eine eingebaute, antiparallel
angeschlossene Diode umfasst. Jedoch ist die Dichte eines leitbaren
Stroms des Leistungs-MOSFET
relativ niedrig, und somit ist der Leistungs-MOSFET ungeeignet für Hochstromanwendungen.
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Damit
besteht keine andere Wahl, als einen IGBT als Schaltvorrichtung
einer Wechselrichterschaltung einzusetzen, um einen Motor o. dgl.
anzutreiben. Der IGBT hat jedoch einen Aufbau, der durch Veränderung eines
Teils aus einer Schicht der N+-Art gebildet
ist, welche sich auf einer Seite einer Drain-Elektrode befindet, zu
einer Schicht der P+-Art in einem Substrat
eines Leistungs-MOSFETs, und somit entsteht eine Diode zwischen
einer Kollektorschicht der P+-Art in einer
Rückseite
und einer darauf befindlichen Pufferschicht der N+-Art.
Eine Durchbruchspannung (eine Vorwärtsabfallspannung Vf) der Diode
liegt in einem Bereich von ca. 20 V bis 50 V. Eine solche Spannung
ist als Durchbruchspannung einer Freilaufdiode zu hoch. Aufgrund
des Vorhandenseins einer Sperre mit einer solch hohen Durchbruchspannung,
können
sich Eigenschaften des IGBTs beim Entstehen von Wärme aufgrund
einer während
des Freilaufs anliegenden Spannung signifikant verschlechtern. Aus
diesem Grund könnte,
während
ein IGBT für
einen Leistungs-MOSFET im Hinblick auf die Dichte leitbaren Stroms
vorteilhaft ist, der Aufbau des IGBTs im Gegensatz zu einem MOSFET
die Aufnahme einer Einbaudiode nicht zulassen, und deshalb muss
immer noch eine Freilaufdiode angeschlossen werden, die bei der
herkömmlichen
Wechselrichterschaltung, die einen IGBT als Schaltvorrichtung einsetzt,
unabhängig
vom IGBT hergestellt ist.
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Als
Folge des Vorstehenden war es ein technisches Anliegen, auf dieselbe
Weise eine Diode in einen IGBT einzubauen wie in einen Leistungs-MOSFET,
welcher früher
entwickelt wurde als der IGBT. Dazu wurden verschiedene Lösungsansätze vorgeschlagen.
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Beispielsweise
wird bei einem in der
JP
7-153942 A vorgeschlagenen Aufbau der Einbau einer Diode in
einen IGBT erzielt, indem eine Schicht der N
+-Art
ausgebildet wird, die sich durch eine Kollektorschicht der P
+-Art
in einer Rückseite
des IGBTs erstreckt. Auch bei einem in der
JP 6-53511 A vorgeschlagenen Aufbau wird
der Einbau einer Diode in einen IGBT erzielt, indem ein Teil einer
Kollektorschicht der P
+-Art in einer Rückseite
des IGBTs lokal so vorgesehen wird, dass sich ein Teil der Schicht
der P
+-Art in eine Schicht der N
+-Art erstreckt. Es sollte jedoch festgehalten
werden, dass sowohl die
JP
7-153942 A als auch die
JP 6-53511
A die vorstehenden Strukturen als Wunschdenken erwähnen und
die vorgenannten Strukturen aus den folgenden Gründen noch nicht in praktischen
Gebrauch genommen worden sind. Die meisten handelsüblich erhältlichen IGBTs
haben eine Durchbruchspannung von 600 V oder 1200 V, und eine Schicht
der N
–-Art
muss eine Dicke in einem Bereich von 50 μm bis 150 μm haben, um der Durchbruchspannung
standzuhalten. Andererseits muss ein Wafer eine Dicke in einem Bereich
von 250 μm
bis 600 μm
haben, um einen Waferprozess (W/P) zu durchlaufen. Von daher wird
die Kollektorschicht der P
+-Art in der Rückseite
eine Dicke von 100 μm
oder darüber
haben. Demnach ist es in der Praxis schwierig, bei dem Aufbau der
JP 7-153942 A polykristallinen
Bereich der N-Art auszubilden, der so ausgelegt ist, dass er sich
durch die Kollektorschicht der P
+-Art erstreckt. Nunmehr
mit Bezug auf die
JP
6-53511 A ist die Dicke der N
– Schicht
zu dick, um eine Struktur zu bewerkstelligen, die den Fluss eines
Stroms während
des W/P zulässt,
was dazu führt,
dass bestimmte Wirkungen der Eigenschaften des IGBTs nicht genutzt
werden können.
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Alternativ
schlägt
die
JP 2-126682 A vor,
einen Teil einer N
– Schicht an eine Kollektorelektrode
anzuschließen,
um die Eigenschaften eines IGBTs zu verbessern. Jedoch ist in der
JP 2-126682 A ,
da eine Diode keine zufriedenstellenden Eigenschaften hat und somit
zum Einsatz ungeeignet ist, eine Struktur offenbart, welche die
Diode außer
Betrieb setzt.
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Darüber hinaus
offenbart die
JP 6-196705
A eine ähnliche
Struktur. Insbesondere offenbart die
JP 6-196705 A Struktur, bei der eine Schicht
der P
–-Art
in einer Schicht der P-Art ausgebildet ist, die sich auf einer Seite
einer obersten Fläche
befindet, um die Erholungseigenschaften einer Einbaudiode zu verbessern.
Darüber
hinaus lehrt die
JP
6-196705 A , dass eine Schicht der N
–-Art
eine Dicke von 50 μm
und eine Kollektorschicht der P
+-Art eine
Dicke von 20 μm
hat. Darüber
hinaus wird nach dem in der
JP
6-196705 A beschriebenen Herstellungsverfahren zuerst ein
Substrat der N
–-Art hergestellt, die
Kollektorschicht der P
+-Art und eine Kathodenschicht der N
+-Art in der Rückseite ausgebildet, und dann
ein MOSFET in der obersten Schicht ausgebildet. Das Verfahren der
JP 6-196705 A erfordert,
dass alle Schritte im W/P durchgeführt werden, wobei eine Dicke
eines Wafers bei ca. 80 μm
aufrechterhalten bleibt. Somit ist das Verfahren insofern nachteilhaft, als
der Wafer während
des W/P extrem schwierig zu handhaben ist.
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ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
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Es
ist eine Aufgabe der Erfindung, ein verbessertes Verfahren zum Herstellen
eines IGBT mit einer eingebauten FWD, bei dem sowohl der IGBT als
auch die FWD ihre zum praktischen Gebrauch zufriedenstellend geeigneten
elektrischen Eigenschaften aufweisen können. Erfindungsgemäß wird die
Aufgabe gelöst durch
ein Verfahren mit den Merkmalen des Anspruches 1.
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Ein
Isolierschicht-Bipolartransistor, welcher nicht als erfindungsgemäß beansprucht
wird, umfasst ein Halbleitersubstrat einer ersten Leitfähigkeitsart,
einen Isolierschichttransistor, eine erste Hauptelektrode, eine erste
Halbleiterschicht der ersten Leitfähigkeitsart, eine zweite Halbleiterschicht
einer zweiten Leitfähigkeitsart und
eine zweite Hauptelektrode. Das Halbleitersubstrat umfasst eine
erste Hauptfläche
und eine zweite Hauptfläche.
Der Isolierschichttransistor ist in einem Bereich des Halbleitersubstrats
auf einer Seite des Halbleitersubstrats ausgebildet, in der die
erste Hauptfläche
eingeschlossen ist, und umfasst einen Kanal der ersten Leitfähigkeitsart,
welcher in einem Basisbereich der zweiten Leitfähigkeitsart ausgebildet ist,
der sich während
eines aktiven Zustands des Isolierschichttransistors von der ersten
Hauptfläche
zum Inneren des Halbleitersubstrats erstreckt. Die erste Hauptelektrode
ist auf der ersten Hauptfläche
ausgebildet und mit dem Basisbereich des Isolierschichttransistors
an der ersten Hauptfläche
in Kontakt. Die erste Halbleiterschicht der ersten Leitfähigkeitsart
ist auf der zweiten Hauptfläche
des Halbleitersubstrats ausgebildet und dem Isolierschichttransistor
zugewandt. Die zweite Halbleiterschicht der zweiten Leitfähigkeitsart
ist auf der zweiten Hauptfläche
des Halbleitersubstrats ausgebildet und dem Isolierschichttransistor
zugewandt. Die zweite Hauptelektrode ist auf der ersten Halbleiterschicht
und der zweiten Halbleiterschicht ausgebildet. Eine Grenzfläche zwischen
der zweiten Hauptelektrode und der ersten bzw. zweiten Halbleiterschicht
ist parallel zur ersten Hauptfläche.
Darüber
hinaus ist ein Abstand zwischen der ersten Hauptfläche und
der Grenzfläche
gleich 200 μm
oder kleiner. Darüber
hinaus ist eine Dicke der ersten bzw. zweiten Halbleiterschicht
gleich 2 μm
oder kleiner.
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Dieser
Isolierschicht-Bipolartransistor zeichnet sich dadurch aus, dass
sowohl die elektrischen Eigenschaften (VCE(sat)), die an den Tag
gelegt werden, wenn der Isolierschicht-Bipolartransistor mit der
eingebauten Freilaufdiode als IGBT dient, als auch die elektrischen
Eigenschaften (Vf), die an den Tag gelegt werden, wenn der Isolierschicht-Bipolartransistor
mit der eingebauten Freilaufdiode als Diode dient, auf einem relativ niedrigen
Pegel gehalten werden können,
der sich zum praktischen Einsatz eignet.
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Im
Spezielleren nimmt die zweite Halbleiterschicht 30–80% Anschlussfläche der
zweiten Hauptfläche ein,
so dass VCE(sat) des IGBTs auf einem relativ niedrigen Pegel gehalten
werden kann. Alternativ nimmt die erste Halbleiterschicht 20–70% Anschlussfläche der
zweiten Hauptfläche
ein, so dass Vf der Diode auf einem relativ niedrigen Pegel gehalten
werden kann. Auch wird die Gesamtbreite der ersten und der zweiten
Halbleiterschicht so gesteuert, dass sie gleich 50 μm oder größer ist.
Dies macht es möglich,
dass sowohl die elektrischen Eigenschaften (VCE(sat)) des IGBTs
als auch die elektrischen Eigenschaften (Vf) der Diode auf einem relativ
niedrigen Pegel gehalten werden können, der sich für den praktischen
Einsatz eignet.
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KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
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1 ist
ein Schaltungsschema eines Leistungswandlers, der einen IGBT mit
einer eingebauten FWD verwendet.
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2 ist
eine Längsschnittansicht
eines Teils eines IGBTs mit einer eingebauten FWD.
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3 ist
eine Längsschnittansicht
eines Aufbaus zur Simulation, die ausgeführt wird, um den IGBT mit der
eingebauten FWD zu prüfen.
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4A, 4B und 5 bis 9 zeigen
Simulationsergebnisse des IGBTs mit der eingebauten FWD.
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10 ist
eine Längsschnittansicht
eines IGBTs mit einer eingebauten FWD nach einer ersten Abwandlung.
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11 ist
eine Längsschnittansicht
eines IGBTs mit einer eingebauten FWD nach einer zweiten Abwandlung.
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12 ist
eine Längsschnittansicht
eines IGBTs mit einer eingebauten FWD nach einer dritten Abwandlung.
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13 ist
eine Längsschnittansicht
eines Teils eines IGBTs mit einer eingebauten FWD.
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14 ist
eine Längsschnittansicht
eines IGBTs mit einer eingebauten FWD nach einer Abwandlung.
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Die 15 bis 19 sind
Längsschnittansichten
zur Darstellung eines Verfahrens zur Herstellung eines IGBTs mit
einer eingebauten FWD nach einer ersten bevorzugten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung.
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Die 20 und 21 sind
Längsschnittansichten
zur Darstellung eines Verfahrens zur Herstellung eines IGBTs mit
einer eingebauten FWD nach einer Abwandlung der ersten bevorzugten
Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung.
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Die 22 bis 27 sind
Längsschnittansichten
zur Darstellung eines Verfahrens zur Herstellung eines IGBTs mit
einer eingebauten FWD nach einer zweiten bevorzugten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung.
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Die 28 bis 52 sind
Draufsichten, um spezielle Beispiele von Flächen- oder zweidimensionalen
Positionsverhältnissen
der ersten und zweiten Halbleiterschichten nach jeweils der ersten
oder zweiten bevorzugten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung zu zeigen.
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BESCHREIBUNG
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1 stellt
einen Aufbau einer Wechselrichterschaltung dar, welche dadurch ausgebildet
ist, dass in der herkömmlichen
Wechselrichterschaltung ein Schaltungselement, das aus zwei Chips
besteht, auf denen jeweils eine Schaltvorrichtung und eine antiparallel
angeschlossene Freilaufdiode angebracht ist, durch einen IGBT mit
einer eingebauten Freilaufdiode ersetzt wurde. Im Spezielleren ist
in der Wechselrichterschaltung von 1 ein Gesamtbereich,
der den als Schaltvorrichtung dienenden IGBT und die Freilaufdiode
(FWD) enthält, auf
einem einzelnen Chip angebracht, besteht, anders ausgedrückt, nur
aus dem IGBT mit einer neuartigen Auslegung.
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Die
wesentlichen Betriebsabläufe
der Schaltung von 1 sind identisch mit denjenigen
der herkömmlichen
Schaltung. Insbesondere steuert die Schaltung von 1 eine
geeignete Kombination von IGBTs, die eine Dreiphasenschaltung bilden,
so dass sie einschalten, um eine Gleichstromversorgung und einen
Motor M als Last miteinander zu verbinden. Dann wird eine Gleichstromspannung
an den Motor M angelegt, und ein Strom nimmt graduell zu. Danach
steuert die Schaltung jeden in einen aktiven Zustands versetzten
IGBT so an, dass jeder IGBT abschaltet. Daraufhin lässt (lassen),
während
der Strom aufgrund einer in L des Motors gespeicherten Energie weiterzufließen versucht,
ein IGBT (IGBTs), der (die) mit den jeweiligen IGBTs in Reihe geschaltet
ist (sind), die früher
einschalteten, einen Strom in einer umgekehrten Richtung fließen, und
deshalb ist der Motor M umgekehrt an die Gleichstromversorgung angeschlossen.
Auf diese Weise fließt
der Strom des Motors weiter, ohne plötzlich unterbrochen zu werden,
und die in L gespeicherte Energie kehrt graduell zur Gleichstromversorgung
zurück.
Schließlich
nimmt der Strom schrittweise ab.
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Auf
diese Weise findet die Steuerung durch einen IGBT auf einem einzelnen
Chip statt, was für
eine Verkleinerung einer die Wechselrichterschaltung steuernden
Halbleitervorrichtung sorgt.
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In
der folgenden Beschreibung werden mit Bezug auf die beigefügten Zeichnungen
Merkmale des Aufbaus des IGBTs mit einer eingebauten Freilaufdiode
und ein neuartiges Verfahren zu dessen Herstellung beschrieben,
welche wesentliche Teile der vorliegenden Erfindung darstellen.
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2 ist
eine Längsschnittansicht
eines Teils eines beispielhaften Aufbaus eines IGBTs mit einer eingebauten
Freilaufdiode (Halbleitervorrichtung). In 2 ist eine
Richtung „X” eine Breitenrichtung
entlang einer Breite eines Siliziumwafers, und eine Richtung „Y” ist eine
Dickenrichtung entlang einer Dicke des Siliziumwafers. Die in 2 dargestellte
Halbleitervorrichtung wird erzielt, indem die folgenden Merkmale
auf einen IGBT mit einer eingebauten Freilaufdiode einschließlich einer
MOSFET-Zelle mit einem DMOS-Aufbau angewandt werden.
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Als
Erstes umfasst der Siliziumwafer von 2: 1) als
Kernteil des Siliziumwafers ein Halbleitersubstrat der N–-Art
(das auch als „Schicht
der N–-Art” bezeichnet
wird) 1, das einen Störstoff
einer ersten Leitfähigkeitsart
(der N-Art im vorliegenden Beispiel) enthält, welches eine erste Hauptfläche 1S1 und
eine zweite Hauptfläche 1S2 umfasst;
und 2) eine Zelle eines Isolierschichttransistors (im vorliegenden
Beispiel einen MOSFET mit einem Kanal der N-Art), der in einem Bereich
des Halbleitersubstrats 1 auf einer von mehreren Seiten
des Halbleitersubstrats 1 ausgebildet ist, in der die erste
Hauptfläche 1S1 enthalten
ist (welche Seite nachstehend als „erste Hauptflächenseite” bezeichnet
wird), die insbesondere auf der ersten Hauptfläche 1S1 und in einem
Teil des Halbleitersubstrats 1 mit einer vorbestimmten
Tiefe von der ersten Hauptfläche 1S1 ausgebildet
ist. Während
eines aktiven Zustands des Isolierschichttransistors bildet sich
ein Kanal der ersten Leitfähigkeitsart
(ein Kanal der N-Art) in einem Basisbereich 2 der zweiten
Leitfähigkeitsart
(der P-Art im vorliegenden Beispiel), welcher sich zum Inneren des
Halbleitersubstrats 1 erstreckt, d. h. von der ersten Hauptfläche 1S1 zur
vorbestimmten Tiefe. Im Spezielleren umfasst die Zelle des Isolierschichttransistors
der Halbleitervorrichtung von 2: I) den
Basisbereich 2 der P-Art, welcher selektiv unter der ersten
Hauptfläche 1S1 des Halbleitersubstrats 1 der
N–-Art
als Ergebnis der Diffusion von Störstoffen der P-Art ausgebildet
ist; II) einen Source-Bereich 3 der N+-Art
(welcher auch als „Schicht 3 der
N+-Art bezeichnet wird”, welcher als Ergebnis einer
selektiven Diffusion hochkonzentrierter Störstoffe der N-Art ausgebildet ist,
welche von einer Oberfläche des
Basisbereichs 2 der P-Art zum Inneren des Basisbereichs 2 der
P-Art hin diffundieren; III) eine Gate-Oxidschicht 4, die
auf einem Bereich der ersten Hauptfläche 1S1 des Substrats 1 der
N–-Art
ausgebildet ist, welches aus drei Teilen zusammengesetzt ist, einem
Teil, der sich zwischen jeweiligen Rändern des Basisbereichs 2 der
P-Art und des Source-Bereichs 3 erstreckt, einem Teil,
der einen Abschnitt einer Oberfläche
des Source-Bereichs 3 nahe an dessen Rand umfasst, und
einem Teil, der sich außerhalb
des Rands des Basisbereichs 2 der P-Art erstreckt; IV)
eine Gate-Elektrode 5 aus Polysilizium, die auf einer obersten
Fläche
der Gate-Oxidschicht 4 ausgebildet ist; und V) eine Zwischenlagenisolierschicht 6,
die freiliegende Flächen
der Gate-Oxidschicht 4 und der Gate-Elektrode 5 bedeckt.
Ein Abschnitt des Basisbereichs 2 der P-Art, der sich unmittelbar unter
der Gate-Elektrode 5 befindet, wird zu einem Kanalbereich.
Zusätzlich
sind der Basisbereich 2 der P-Art und der Source-Bereich 3 unter
Verwendung der Gate-Oxidschicht 4 als Maske ausgebildet.
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Die
Halbleitervorrichtung von 2 umfasst
darüber
hinaus: 3) eine erste Hauptelektrode (eine Emitterelektrode im vorliegenden
Beispiel) 7, welche auf der ersten Hauptfläche 1S1 ausgebildet
ist und eine oberste Fläche
der Zwischenlagenisolierschicht 6 bedeckt und elektrisch
an den Basisbereich 2 der P-Art des Isolierschichttransistors
an einem Abschnitt der ersten Hauptfläche 1S1 angeschlossen
ist, der einem zentralen Abschnitt der Fläche des Basisbereichs 2 der
P-Art entspricht; 4) eine erste Halbleiterschicht (im vorliegenden Beispiel
eine Kathodenschicht der N+-Art) 8,
die einen Störstoff
der ersten Leitfähigkeitsart
enthält,
welche so ausgebildet ist, dass sie sich entlang der Breitenrichtung
X auf einem ersten Bereich der zweiten Hauptfläche 1S2 des Halbleitersubstrats 1 erstreckt,
welcher dem Isolierschichttransistor zugewandt ist; und 5) eine
zweite Halbleiterschicht (im vorliegenden Beispiel eine Kollektorschicht
der P+-Art) 9, die einen Störstoff der
zweiten Leitfähigkeitsart
enthält,
welche so ausgebildet ist, dass sie sich entlang der Breitenrichtung
X auf einem zweiten Bereich der zweiten Hauptfläche 1S2 des Halbleitersubstrats 1 erstreckt,
welcher sich angrenzend an den ersten Bereich befindet und dem Isolierschichttransistor
zugewandt ist.
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Darüber hinaus
umfasst die Halbleitervorrichtung von 2 auch eine
zweite Hauptelektrode (im vorliegenden Beispiel eine Kollektorelektrode) 10,
die auf der ersten Halbleiterschicht 8 und der zweiten Halbleiterschicht 9 ausgebildet
ist. Eine Grenzfläche
IF zwischen der zweiten Hauptelektrode 10 und der ersten
und zweiten Halbleiterschicht 8 und 9 ist parallel
zur ersten Hauptfläche 1S1.
Somit ist die Kollektorelektrode 10 über einer Rückfläche des Substrats 1 der
N–-Art
elektrisch und mechanisch über
eine zweite Grenzfläche
IF2 bzw. eine erste Grenzfläche
IF1, welche die Grenzfläche
IF bilden, an die Kollektorschicht 9 der P+-Art
und die Kathodenschicht 8 der N+-Art
angeschlossen.
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Die
strukturellen Merkmale der Halbleitervorrichtung von 2 sind
wie folgt.
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Als
Erstes, beträgt
C1) ein Abstand zwischen der ersten Hauptfläche 1S1 und der Grenzfläche IF,
anders ausgedrückt,
eine Dicke D des Wafers 200 μm
oder weniger, und C2) betragen die jeweiligen Dicken T8 und T9 der
ersten Halbleiterschicht 8 und der zweiten Halbleiterschicht 9 2 μm oder weniger
(z. B. 0,5 μm). Auch
nimmt C3) die erste Grenzfläche
IF1 zwischen der ersten Halbleiterschicht 8 und der zweiten
Hauptelektrode 10 20–70%
der Grenzfläche
IF ein, bzw. nimmt die zweite Grenzfläche IF2 zwischen der zweiten
Halbleiterschicht 9 und der zweiten Hauptelektrode 10 30–80% der
Grenzfläche
IF ein.
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Darüber hinaus
ist C4) eine Gesamtbreite einer ersten Breite der Halbleiterschicht 8 und
einer zweiten Breite der zweiten Halbleiterschicht 9, welche
sich entlang der Breitenrichtung X erstreckt, die parallel zur ersten
Hauptfläche 1S1 ist
und einer Richtung entspricht, in der die erste Halbleiterschicht 8 und
die zweite Halbleiterschicht 9 ausgerichtet sind, so eingestellt,
dass sie im Bereich von 50 μm
bis 200 μm
liegt.
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Wie
vorstehend beschrieben, werden die Kollektorschicht 9 der
P+-Art
und die Kathodenschicht 8 der N+-Art,
die jeweils eine Dicke aufweisen, die so gesteuert ist, dass sie
2 μm oder
weniger beträgt,
während deren
Herstellung als separate Halbleiterschichten auf der Rückfläche (unteren
Fläche)
des Substrats 1 der N–-Art mit der Dicke D
ausgebildet, die während
deren Herstellung so gesteuert wird, dass sie 200 μm oder weniger
beträgt,
während
eine Gesamtbreite der jeweiligen Breiten der Schichten 8 und 9 so
gesteuert wird, dass sie im Bereich von 50 μm bis 200 μm liegt.
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Als
Nächstes
werden Arbeitsvorgänge
des IGBTs mit der eingebauten Freilaufdiode (eingebauten FWD) von 2 beschrieben.
Bei dem in 2 dargestellten Aufbau wird
beim Anlegen einer vorbestimmten Kollektorspannung VCE zwischen
der Emitterelektrode 7 und der Kollektorelektrode 10 eine
vorbestimmte Gate-Spannung VGE zwischen der Emitterelektrode 7 und
der Gate-Elektrode 5 (zum Einschalten das Gates) angelegt,
der Kanalbereich umgekehrt, dass er von der N-Art ist, so dass im
Basisbereich 2 der P-Art ein Kanal entsteht, der die Schicht 1 der
N–-Art
mit der Schicht 3 der N+-Art elektrisch
verbindet. Dann werden Elektronen durch den Kanal aus der Emitter-Elektrode 7 in
die Schicht 1 der W–-Art injiziert. Aufgrund
des Injizierens der Elektronen wird eine Vorspannung in Durchlassrichtung
zwischen der Kollektorschicht 9 der P+-Art
und der Schicht 1 der N–-Art
angelegt und Defektelektronen werden aus der Kollektorschicht 9 der
P+-Art in die Schicht 1 der N–-Art
injiziert. Dies führt
zu einer beträchtlichen
Abnahme eines Widerstands der Schicht 1 der N–-Art und
erhöht
eine Strombelastbarkeit des IGBTs. Bei der in 2 dargestellten
Halbleitervorrichtung ist die Kathodenschicht 8 der N+-Art sowie die Kollektorschicht 9 der
P+-Art auf der Kollektorelektrode 10 ausgebildet, während sie
von zwei Abschnitten der Kollektorschicht 9 der P+-Art sandwichartig eingeschlossen wird.
Eine solche Konfiguration kann mehr Schwierigkeiten bei der Injizierung
von Defektelektronen aus der Kollektorschicht 9 der P+-Art haben als ein Aufbau eines IGBTs, der
keine Freilaufdiode umfasst, bei dem nur die Kollektorschicht 9 der
P+-Art auf der gesamten Fläche der
Kollektorelektrode ausgebildet ist. Nichtsdestoweniger ist es durch
Einstellen der Kollektorschicht 9 der P+-Art
auf einen geeigneten Wert möglich,
den IGBT zufriedenstellend für
den praktischen Gebrauch arbeiten zu lassen, was später noch
ausführlich
erläutert
wird.
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Als
Nächstes
wird ein Übergang
von einem aktiven zu einem inaktiven Zustand des IGBTs in der Halbleitervorrichtung
beschrieben. Im Aufbau von 2 ist die
Gate-Spannung VGE, die zwischen der Emitterelektrode 7 und
der Gate-Elektrode 5 während
eines aktiven Zustands anliegt, auf 0 V reduziert bzw. wird eine Sperr-Vorspannung
zwischen der Emitterelektrode 7 und der Gate-Elektrode 5 angelegt
(das Gate abgeschaltet). Dann kehrt der Kanalbereich von einem Umkehrzustand,
d. h. einem Zustand der N-Art, in einen Zustand der P-Art zurück. Aufgrund
des Beendens der Elektroneninjektion aus der Emitterelektrode 7 hört auch
die Defektelektroneninjektion aus der Kollektorschicht 9 der
P+-Art auf. Danach verlassen die Elektronen
und Defektelektronen, die sich in der Schicht 1 der N–-Art
angesammelt haben, die Schicht 1 der N–-Art
in Richtung auf die Kollektorelektrode 10 bzw. Emitterelektrode 7.
Andernfalls setzen sich die Elektronen und Defektelektronen in der
Schicht 1 der N–-Art wieder zusammen
und verschwinden. Die Kollektorspannung VCE, welche zwischen der
Emitterelektrode 7 und der Kollektorelektrode 10 während des
inaktiven Zustands angelegt werden kann, hängt von der Störstoffkonzentration
und der Dicke der Schicht 1 der N–-Art
ab.
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Bei
der Halbleitervorrichtung von 2 ist die
Kathodenschicht 8 der N+-Art so
vorgesehen, dass sie zwischen zwei Abschnitten der Kollektorschicht 9 der
P+-Art in der unteren Fläche 1S2 des Substrats 1 der N–-Art
sandwichartig eingeschlossen ist. Als Ergebnis eines solchen Aufbaus
fließt
beim Anlegen einer Spannung VEC, deren Polarität umgekehrt zu derjenigen des
IGBTs ist, aufgrund der in L der Last gespeicherten Energie ein
Strom in Durchlassrichtung durch eine PIN-Übergangsdiode,
die auf der Kathodenschicht 8 der N+-Art,
dem Basisbereich 2 der P-Art auf der ersten Hauptflächenseite
und der Schicht 1 der N–-Art,
die zwischen der Schicht 8 und dem Bereich 2 untergebracht
ist. Diese Einbaudiode, die auf der Kathodenschicht 8 der
N+-Art etc. ausgebildet ist, fungiert als
Freilaufdiode, die im herkömmlichen
Aufbau antiparallel an den IGBT angeschlossen ist. Von daher kann
eine auf die gespeicherte Energie zurückzuführende Verschlechterung der
Eigenschaften des IGBTs verhindert werden, ohne dass eine Freilaufdiode
angeschlossen werden muss. Der IGBT kann nämlich selbst als Freilaufdiode
fungieren.
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Wenn
ein anderer IGBT (beispielsweise ein IGBT mit einem niedrigeren
Potential, siehe 1), der mit dem vorstehend erwähnten IGBT
(beispielsweise einem IGBT mit höherem
Potential, siehe 1) in Reihe geschaltet ist,
einschaltet, während
eine Einbaudiode einschaltet, hört
die Defektelektroneninjektion aus dem Basisbereich 2 der
P-Art der in den IGBT eingebauten Diode, sowie die Elektroneninjektion
aus der Kathodenschicht 8 der N+-Art
auf. Danach verlassen die Elektronen und Defektelektronen, die sich
als Ladungsträger
im Halbleitersubstrat 1 der N–-Art
das Halbleitersubstrat 1 der N–-Art
angesammelt haben, in Richtung auf die Kollektorelektrode 10 bzw.
Emitterelektrode 7, oder setzen sich im Halbleitersubstrat 1 der
N–-Art
wieder zusammen und verschwinden. Dabei fließt ein Strom in einer Richtung,
die umgekehrt zu einem Strom ist, der während eines aktiven Zustands
der Diode fließt.
Dieser Strom wird „Erholungsstrom” genannt.
Im Allgemeinen sollte eine Diode die Eigenschaft besitzen, solch
einen Rückwärtsstrom
zu senken.
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Überprüfung durch
Simulation
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Die
vorstehend beschriebenen Arbeitsabläufe der Halbleitervorrichtung
werden unter Verwendung eines Softwareprogramms „MEDICI” durch Simulation überprüft. Ein
Aufbau einer der Simulation unterzogenen Halbleitervorrichtung ist
in 3 gezeigt. Insbesondere ist im Aufbau von 3 entweder
eine Schicht der P-Art mit einer Störstoffkonzentration von 1E19
und einer Dicke von 3 μm
oder eine Schicht der N-Art mit einer Störstoffkonzentration von 1E19
und einer Dicke von 1 μm
auf einer obersten Fläche
einer Schicht der N–-Art vorgesehen. Es
ist festzuhalten, dass die vorstehend festgelegte Schicht der P-Art
nur zur Berechnung eines Durchlassspannungsabfalls Vf einer Einbaudiode
verwendet wird, und die vorstehend festgelegte Schicht der N-Art
anstelle der zuvor beschriebenen Schicht der P-Art nur zur Berechnung
einer Kollektor-/Emitterspannung VCE(sat) eines IGBTs im Sättigungs zustand
verwendet wird. Auch sind eine Kollektorschicht der P-Art und eine
Kathodenschicht der N-Art jeweils mit einer Störstoffkonzentration von 1E19
und einer Dicke von 0,3 μm
angrenzend aneinander auf einer unteren Fläche (Rückfläche) der Schicht der N–-Art
vorgesehen. Die Richtungen „X” und „Y” von 3 sind
identisch mit der Breitenrichtung X bzw. der Dickenrichtung Y von 2.
Im Aufbau zur Simulation ist die Dicke der Kollektorschicht der
P-Art bzw. der Kathodenschicht der N-Art auf 0,3 μm eingestellt,
wobei berücksichtigt
wird, dass sowohl die Kollektorschicht der P-Art als auch die Kathodenschicht
der N-Art in der Praxis in einem letzten Schritt eines Waferprozesses
(W/P) hergestellt werden. Zusätzlich
ist festzuhalten, dass eine Dicke der Kollektorschicht der P-Art
bzw. einer Kathodenschicht der N-Art in einem Beispiel einer Vorrichtung
sich aus der von den vorliegenden Erfindern vorgenommenen Reduktion gegenüber der
Praxis ergab und auf ungefähr
0,5 μm eingestellt
war. Somit erfolgt bei der tatsächlichen
Ausführung
der Simulation eine Berechnung einer Einschaltspannung jeweils einer
Einbaudiode und eines IGBTs einerseits durch Berechnung eines Durchlassspannungsabfalls
Vf der Diode beruhend auf der Annahme, dass eine oberste Schicht
des in 3 gezeigten Aufbaus die zuvor beschriebene Schicht
der P-Art enthält
und ein positives Potential an die zuvor beschriebene Schicht der
P-Art, welche die oberste Schicht des Aufbaus von 3 bildet,
angelegt wird, und andererseits durch Berechnung einer Kollektor-/Emitterspannung
VCE(sat) eines IGBTs im Sättigungszustand
beruhend auf der Annahme, dass eine oberste Schicht des in 3 gezeigten
Aufbaus die zuvor beschriebene Schicht der N-Art enthält und ein
positives Potential an die Kollektorschicht der P-Art angelegt wird,
welche die unterste Schicht des Aufbaus von 3 bildet.
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Zuerst
werden eine Kollektor-/Emitterspannung VCE(sat) bei einem IGBT im
Sättigungszustand
und ein Durchlassspannungsabfall Vf einer Diode im IGBT berechnet,
welche entsprechend einer Veränderung
der Waferdicke D von 50 μm
auf 500 μm
schwanken, unter der Annahme, dass die Kollektorschicht der P-Art
und die Kathodenschicht der N-Art in dem in 3 gezeigten
Aufbau jeweils eine Hälfte
der Rückfläche der
Schicht der N–-Art
in der Breitenrichtung X einnehmen (so dass die jeweiligen Breiten
der beiden Schichten einander gleich sind). Abhängigkeiten der Spannungen VCE(sat)
und Vf von der Waferdicke D, die sich aus der Berechnung ergaben,
sind in den 4A und 4B dargestellt.
In den 4A und 4B sind
jeweils Werte „10 μm”, „50 μm”, „100 μm”, und „200 μm” in einem
Kästchen
auf der rechten Seite der Figur ein Wert einer Zellengröße, die
einer Gesamtbreite W (siehe 3) der Breite
der Kollektorschicht der P-Art und der Breite der an die Kollektorschicht
der P-Art angrenzenden Kathodenschicht der N-Art entspricht. Somit
zeigen die 4A und 46 nicht
nur die Abhängigkeiten
der Spannungen VCE(sat) und Vf von der Waferdicke, sondern auch
die Abhängigkeiten
der Spannungen VCE(sat) und Vf von der Zellengröße. Wie aus den 4A und 4B klar
wird, nehmen die Spannungen VCE(sat) und Vf jeweils zu, wenn die
Waferdicke (die im Wesentlichen gleich der Dicke der Schicht der
N–-Art
ist) zunimmt, und beginnt drastisch anzusteigen, wenn die Waferdicke
200 μm übersteigt.
Es ist festzuhalten, dass die Schicht der N–-Art
allgemein eine Dicke von ca. 50 μm
haben muss, wenn eine Haltespannung 600 V beträgt, und eine Dicke von ca.
100 μm,
wenn eine Haltespannung 1200 V beträgt, und besitzt in den meisten
Fällen
eine Dicke im Bereich von 50 μm
bis 150 μm.
Es ist auch festzuhalten, dass beim herkömmlichen IGBT eine Dicke des
Wafers im Bereich von 250 μm
bis 600 μm
liegt und die Dicke der Kollektorschicht der P+-Art
so eingestellt ist, dass sie relativ groß ist. Die in den 4A und 4B gezeigten
Ergebnisse hinsichtlich der elektrischen Eigenschaften machen jedoch
klar, dass die Dicke des Wafers auf maximal 200 μm oder darunter eingestellt
werden muss, um einen IGBT mit einer eingebauten Freilaufdiode auf
dem Wafer auszubilden, weil eine Ausbildung eines Aufbaus mit einem IGBT
plus einer Diode auf einem Wafer mit einer 200 μm überschreitenden Dicke ernsthafte
Probleme für
die Leistungsfähigkeiten
des IGBTs und der Diode aufwerfen würde.
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Als
Nächstes
erfolgt eine Optimierung der Breiten der Kollektorschicht der P-Art
und der Kathodenschicht der N-Art auf der Rückfläche der Schicht der N–-Art.
Dazu wird die Gesamtbreite W der Kollektorschicht der P-Art und
der Kathodenschicht der N-Art so eingestellt, dass sie vier Probenwerte
10 μm, 50 μm, 100 μm und 200 μm annimmt
und vier Situationen vorgesehen werden, worin die Waferdicke D jeweils
auf 50 μm,
100 μm,
200 μm und
500 μm eingestellt
wird. Dann werden in jeder der vier Situationen die Spannungen VCE(sat) und
Vf berechnet, während
ein Breitenverhältnis
zwischen der Kollektorschicht der P-Art und der Kathodenschicht
der N-Art (bzw. ein Verhältnis
einer Breite der Kollektorschicht der P-Art bzw. der Kathodenschicht
der N-Art zur Zellengröße W) verändert wird.
Ergebnisse aus der Berechnung in den vier Situationen sind jeweils in
den 5, 6, 7 und 8 gezeigt.
Es ist festzuhalten, dass eine horizontale Achse einer graphischen
Darstellung in jeder der 5, 6, 7 und 8 jeweils
das Verhältnis
P der Breite der Kollektorschicht 9 der P-Art zur Zellengröße W in
Prozent ausgedrückt
angibt. Dementsprechend ergibt eine Subtraktion eines Werts (%)
des Verhältnisses
P auf der horizontalen Achse von 100 (%) in jeder der 5, 6, 7 und 8 das
Verhältnis
(100 – P)
der Breite der Kathodenschicht 8 der N-Art zur Zellengröße W in Prozent
ausgedrückt.
Wie aus den 5, 6, 7 und 8 klar
wird, tendiert die Spannung VCE(sat) des IGBTs bzw. die Spannung
Vf der Diode zu einem Anstieg, wenn das Verhältnis P der Kollektorschicht 9 der
P-Art abnimmt (anders ausgedrückt,
die Kathodenschicht der N-Art mehr einnimmt) oder wenn das Verhältnis der
Kathodenschicht 8 der N-Art abnimmt (anders ausgedrückt, die
Kollektorschicht 9 der P-Art mehr einnimmt). Es sollte
auf die Situation geachtet werden, bei der die Waferdicke 500 μm beträgt. In dieser
Situation werden die Spannungen VCE(sat) und Vf ungeachtet einer
Veränderung
bei der Zellengröße W relativ hoch
gehalten. Auf diese Weise kann eingeschätzt werden, dass eine Vorrichtung
mit einer Waferdicke von 500 μm
im Hinblick auf ihre elektrischen Eigenschaften ungeeignet für den praktischen
Gebrauch ist. Aus den 5, 6, 7 und 8 ist
ersichtlich, dass in einer Situation, bei der die Waferdicke D auf
200 μm oder darunter
eingestellt ist, die Breite der Kollektorschicht 9 der
P-Art vorzugsweise
30–80%
der Zellengröße W und
die Breite der Kathodenschicht 8 der N-Art vorzugsweise
20–70%
der Zellengröße W einnimmt,
um eine Vorrichtung bereitzustellen, welche einen IGBT und eine
Diode umfasst, die beide auf einem einzelnen Chip angebracht sind
und ausgezeichnete elektrische Eigenschaften aufweist, um im praktischen
Einsatz ordnungsgemäß betriebsfähig zu sein.
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Ein
Verhältnis
zwischen der Zellengröße W und
den Spannungen VCE(sat) und Vf, das unter Verwendung der vorstehenden
Ergebnisse bereitgestellt wurde, ist in 9 gezeigt.
In 9 ist jeder der Werte „50 μm”, „100 μm”, „200 μm” und „500 μm” in einem Kästchen auf
der rechten Seite der Figur die Waferdicke D. Aus 9 wird
klar, dass, solange die Zellengröße W (siehe 3)
größer oder
gleich 50 μm
ist, die Spannungen VCE(sat) bzw. Vf nicht von der Zellengröße abhängen und
im Wesentlichen auf demselben Niveau bleiben, während sie aber immer noch von
der Waferdicke D (die im Wesentlichen gleich der Dicke der Schicht der
N–-Art
ist) abhängen.
Von daher kann die Schlussfolgerung gezogen werden, dass die Zellengröße W entlang
der Breitenrichtung X im Hinblick auf die elektrischen Eigenschaften
des IGBTS und der FWD vorzugsweise auf 50 μm oder darüber eingestellt werden sollte,
wenn die Waferdicke D kleiner oder gleich 500 μm (D ≤ 500 μm) oder kleiner oder gleich
200 μm (D ≤ 200 μm) ist.
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Erste Abwandlung
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Anstelle
des in 2 dargestellten Aufbaus, bewerkstelligt eine wie
in 10 dargestellte Abwandlung dieselben Arbeitsabläufe und
Wirkungen. Bei einem in 10 gezeigten
Aufbau ist eine Halbleiterschicht auf der Rückfläche des Substrats, welches
mit einer Grenzfläche
zwischen dem Basisbereich 2 und der Emitterelektrode 7 vertikal
ausgerichtet ist, die zweite Halbleiterschicht 9. Anders
ausgedrückt,
ist der Aufbau von
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10 so
ausgebildet, dass die erste und zweite Halbleiterschicht 8 und 9 des
Aufbaus von 2 positionsmäßig vertauscht sind.
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Zweite Abwandlung
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Anstelle
des in den 2 und 10 dargestellten
Aufbaus, bewerkstelligt eine wie in 11 dargestellte
Abwandlung im Wesentlichen dieselben Arbeitsabläufe und Wirkungen. Bei einem
in 11 gezeigten Aufbau ist ein Teil der Rückfläche der
Schicht 1 der N–-Art zwischen der ersten
Halbleiterschicht 8 und der zweiten Halbleiterschicht 9 untergebracht.
Je nach einem Verhältnis
einer Abmessung W11, wird W12 entlang der Breitenrichtung X des
dazwischen untergebrachten Teils der Schicht 1 der N–-Art
zur Zellengröße I), wenn
die Breite der Kollektorschicht 9 der P-Art so eingestellt
ist, dass sie 30–80%
der Zellengröße einnimmt,
das Verhältnis
P der Breite der Kathodenschicht 8 der N-Art zur Zellengröße im Vergleich
zu demjenigen in Aufbau von 2 oder 3 reduziert
ist, worin die Breite der Kathodenschicht 8 der N-Art 20–70% der
Zellengröße einnimmt;
und II), wenn die Breite der Kathodenschicht 8 der N–-Art
so eingestellt ist, dass sie 20–70%
der Zellengröße einnimmt,
ist das Verhältnis
P der Breite der Kollektorschicht 9 der P-Art zur Zellengröße gegenüber demjenigen
des Aufbaus von 2 oder 3 reduziert,
worin die Breite der Kollektorschicht 9 der P-Art 30–80% der
Zellengröße einnimmt.
Auch in der zweiten Abwandlung wird der Bereich der Zellengröße auf der Basis
von 9 bestimmt.
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Dritte Abwandlung
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Obwohl
die in den 2, 10 und 11 gezeigten
Strukturen dadurch bereitgestellt werden, dass die Merkmale auf
eine MOSFET-Zelle mit einem DMOS-Aufbau angewandt werden, können die
vorstehend beschriebenen Merkmale (jeweilige Bereiche der Waferdicke
D und die Dicken der ersten und zweiten Halbleiterschicht 8 und 9,
das Verhältnis
jeweils der ersten und zweiten Halbleiterschicht 8 und 9 zur
Zellengröße, und
der Bereich der Zellengröße) auf
einen IGBT mit einer eingebauten FWD angewandt werden, der eine
Isolierschichttransistorzelle (MOSFET-Zelle) mit einer MOS-Grabenstruktur
umfasst. Ein Beispiel eines Aufbaus, der sich aus einer solchen
Anwendung ergibt, ist in 12 dargestellt.
Auch der Aufbau von 12, welcher sich nur im MOSFET-Zellenaufbau
von den vorhergehenden Strukturen unterscheidet, arbeitet auf dieselbe
Weise und bringt dieselben Wirkungen hervor wie die vorhergehenden
Strukturen.
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Zusätzlich ist
ein IGBT mit einer MOSFET-Grabenzelle für einen IGBT mit einem MOSFET
mit einem DMOS-Aufbau insofern vorteilhaft, als ein parasitärer Transistor
aufgrund eines in einem Graben ausgebildeten Gates mehr Schwierigkeiten
beim Betrieb hat. Genauer gesagt würde die Ausbildung eines Gates
in einem Graben eine Dichte vieler auf einer Fläche ausgebildeter MOS-Strukturen
erhöhen,
was zu einer Abnahme einer Dichte eines durch die MOSFET-Zelle fließenden Stroms
führt.
Dementsprechend sorgt der in 12 dargestellte
IGBT mit der eingebauten FWD im Vergleich zu dem in 2 dargestellten
Aufbau aufgrund seines Zellenaufbaus für eine weitere Reduktion der
Spannung VCE(sat) des IGBTs und somit für eine weitere Reduktion eines
Erholungsstroms der Diode.
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Alternativ
lassen sich die vorstehend beschriebenen Merkmale auf einen IGBT
mit einer eingebauten Freilaufdiode mit einer V-förmigen MOSFET-Zelle
anwenden.
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13 ist
eine Längsschnittansicht
eines IGBTs mit einer eingebauten FWD. Eine in 13 gezeigte Vorrichtung
ist dadurch ausgebildet, dass zusätzlich eine Schicht 11 der
N-Art in der in 12 dargestellten Vorrichtung
vorgesehen ist, welche eine MOSFET-Grabenzelle mit einer Gate-Elektrode
umfasst, die in jeden Graben eingebettet ist, der in der Schicht 1 der
N–-Art
ausgebildet ist. Die Schicht 11 der N-Art ist horizontal zwischen
angrenzenden Gräben
und vertikal zwischen dem Basisbereich 2 der P-Art und
der Schicht 1 der N–-Art untergebracht.
In restlicher Hinsicht ist die in 13 dargestellte
Vorrichtung vom Aufbau her gleich mit der in 12 dargestellten
Vorrichtung.
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Die
Arbeitsabläufe
der in 13 dargestellten Vorrichtung,
wenn sie als IGBT dient, sind im Grunde identisch zu den in 12 dargestellten.
Bei der in 13 dargestellten Vorrichtung
ist jedoch die Schicht 11 der N-Art, die eine höhere Störstoffkonzentration
aufweist als das Halbleitersubstrat 1 der N–-Art,
zusätzlich direkt
unter dem Basisbereich 2 der P-Art vorgesehen. Als Ergebnis
dieses Aufbaus können
sich Defektelektronen, die aus der Kollektorschicht 9 der
P+-Art auf der Rückfläche in die Schicht 1 der
N–-Art
injiziert werden, nicht frei bewegen, weil sich eine Potentialsperre,
die von der Schicht 11 der N-Art gebildet wird, in einem
Bereich befindet, in dem die Defektelektronen diffundieren, so dass
sich die Defektelektronen in einem Bereich unmittelbar unter einer
Grenzfläche
des Basisbereichs 2 der P-Art und der Schicht 11 der
N-Art ansammeln. Dementsprechend sorgt der Aufbau von 13 im
Vergleich zu einem Aufbau, der keine Schicht 11 der N-Art umfasst,
für eine
weitere Reduktion der Spannung VCE(sat) des IGBTs.
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Da
die Schicht 11 der N-Art in einem inaktiven Zustand auch
ladungsträgerfrei
wird, geht von der Schicht 11 der N-Art kein wesentlicher
Einfluss während
eines inaktiven Zustands aus.
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Wenn
andererseits die in 13 dargestellte Vorrichtung
als Diode dient, wirkt die Schicht 11 der N-Art so, dass
sie eine Injektion von Defektelektronen aus dem Basisbereich 2 der
P-Art unterdrückt.
Es ist allgemein bekannt, dass ein Erholungsstrom einer Diode von
einer Dichte von Ladungsträgern
abhängt,
die in der Nachbarschaft einer Anode der Diode vorhanden sind. Aus
diesem Grund wird ein Betrag an Defektelektronen, die aus dem Basisbereich 2 der
P-Art injiziert werden, aufgrund des Vorsehens der Schicht 11 der
N-Art reduziert, um dadurch eine Dichte von Ladungsträgern zu
reduzieren, die in der Nachbarschaft einer Anode vorhanden sind.
Im Ergebnis wird ein Spitzenwert eines Erholungsstroms der Diode
im Erholungsbetrieb weiter reduziert, der stattfindet, wenn die
Diode einen Übergang
von einem aktiven zu einem inaktiven Zustand durchmacht.
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Zusammenfassend
bewirkt das Vorsehen der Schicht 11 der N-Art in der in 13 dargestellten
Vorrichtung: I) sie behindert die Bewegung der aus dem Substrat 1 der
N–-Art
in den Basisbereich 2 der P-Art injizierten Defektelektronen,
und trägt
dadurch stark zu einer weiteren Senkung einer Einschaltspannung
bei, wenn der IGBT in Betrieb ist; und II) behindert sie die Bewegung
von aus dem Basisbereich 2 der P-Art in das Substrat 1 der
N–-Art
injizierten Defektelektronen, um eine Dichte von Ladungsträgern in
der Nachbarschaft der Anode weiter zu senken, und trägt dadurch
stark zu einer Verbesserung der Erholungsmerkmale bei, wenn die
Diode in Betrieb ist.
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Wie
vorstehend beschrieben, entfaltet der Aufbau, bei dem das Gate in
jeden Graben eingebettet und die Schicht 11 der N-Art mit
einer höheren
Störstoffkonzentration
als der des Substrats 1 zwischen angrenzenden Gräben vorgesehen
ist, spezielle Auswirkungen auf sowohl die Arbeitsabläufe des
IGBTs als auch die Arbeitsabläufe
der Diode. Somit ist die Technik des zusätzlichen Einfügens der
Schicht 11 der N-Art besonders in dem Fall wirksam, bei
dem ein IGBT und eine Diode auf einem einzelnen Chip ausgebildet
werden.
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Darüber hinaus
kann das Konzept des Unterbringens der Schicht 11 der N-Art
zwischen dem Basisbereich 2 der P-Art und dem Halbleitersubstrat 1 der
N–-Art
auf den in 2 dargestellten Aufbau angewandt werden.
Ein Beispiel eines Aufbaus, der sich aus einer solchen Anwendung
ergibt, ist in 14 dargestellt, welche eine
Längsschnittansicht
des entsprechenden Aufbaus ist. Falls jedoch die Schicht 11 der
N-Art zusätzlich
so vorgesehen ist, dass sie in dem in 2 dargestellten
Aufbau die ganze Grundfläche
des Basisbereichs 2 der P-Art umgibt, kann das einen anderen
Nachteil nach sich ziehen, nämlich
dass im Vergleich zu dem Aufbau, der keine Schicht 11 der
N-Art umfasst, eine Durchbruchspannung gesenkt wird.
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Dagegen
leidet der in 13 dargestellte grabenartige
Aufbau trotz des Vorsehens der Schicht 11 der N-Art nicht
an einer Senkung der Durchbruchspannung. Auch in dieser Hinsicht
ist der in 13 dargestellte Aufbau, welcher
dadurch ausgebildet ist, dass die Schicht 11 der N-Art
auf den in 12 gezeigten Aufbau angewandt
wurde, technisch bedeutsam.
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Überdies
kann der Aufbau, der zusätzlich
die Schicht 11 der N-Art umfasst, allgemeiner wie folgt
ausgedrückt
werden. Das Halbleitersubstrat 1 umfasst die Halbleiterschicht 11 der
ersten Leitfähigkeitsart,
welche sich von einer Grenzfläche
zwischen dem Basisbereich 2 und dem Halbleitersubstrat 1 zum
Inneren des Halbleitersubstrats hin erstreckt und eine höhere Störstoffkonzentration
hat als ein Teil des Halbleitersubstrats 1, welcher mit
der Halbleiterschicht 11 in Kontakt ist, um eine Grenzfläche mit
dieser zu bilden.
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Erste bevorzugte Ausführungsform
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Ein
Herstellungsverfahren für
einen IGBT mit einer eingebauten FWD nach einer ersten bevorzugten Ausführungsform
umfasst im Wesentlichem 1) Ausbilden einer MOSFET-Zelle und einer
ersten Hauptelektrode, die für
den IGBT in einem Bereich auf einer ersten Hauptflächenseite
eines Halbleitersubstrats einer ersten Leitfähigkeitsart verwendet wird;
2) Polieren des bereitgestellten Halbleitersubstrats nach der Ausbildung
der MOSFET-Zelle, ausgehend von einer zweiten Hauptfläche von
diesem (einer Fläche,
die der ersten Hauptfläche
entgegengesetzt und im Wesentlichen parallel dazu ist), um eine
Dicke des Halbleitersubstrats mit kleiner oder gleich 200 μm auszubilden;
3) Ausbilden einer ersten Halbleiterschicht der ersten Leitfähigkeitsart
und einer zweiten Halbleiterschicht einer zweiten Leitfähigkeitsart
angrenzend an die erste Halbleiterschicht, derart, dass sich die
erste und zweite Halbleiterschicht von einem Bereich der zweiten
Hauptfläche
des polierten Halbleitersubstrats, welches der MOSFET-Zelle zugewandt
ist, zum Inneren des Halbleitersubstrats erstrecken; und 4) Ausbilden
einer zweiten Hauptelektrode, die für den IGBT verwendet wird,
welche mit der ersten und zweiten Halbleiterschicht auf der zweiten
Hauptfläche
des Halbleitersubstrats in Kontakt ist, welches nach der Ausbildung
der ersten und zweiten Halbleiterschicht bereitgestellt wird.
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Wie
vorstehend beschrieben, ermöglicht
es das Herstellungsverfahren nach der ersten bevorzugten Ausführungsform,
dass die erste und zweite Halbleiterschicht in einem Bereich des
Halbleitersubstrats auf einer von mehreren Seiten des Halbleitersubstrats
ausgebildet werden können,
in der die zweite Hauptfläche (welche
Seite nachstehend als „zweite
Hauptflächenseite” bezeichnet
wird) in der zweiten Hälfte
des Waferprozesses insbesondere nach der Herstellung der MOSFET-Zelle
eingeschlossen wird, was eine relativ große Anzahl an Schritten mit
sich bringt. Dies macht es einfacher, die jeweiligen Dicken des
Halbleitersubstrats und der ersten und zweiten Halbleiterschicht
derart zu steuern, dass die Dicken jeweils in einem vorbestimmten Bereich
liegen, der erforderlich ist, um ausgezeichnete elektrische Eigenschaften
des IGBTs mit der eingebauten FWD sicherzustellen, und erleichtert
Arbeitsvorgänge
am Siliziumwafer selbst. Insbesondere kann das Halbleitersubstrat
mit einer gewünschten
Dicke einfach dadurch ausgebildet werden, dass das Halbleitersubstrat
von dessen zweiter Hauptfläche
her poliert wird, um welche die erste und zweite Halbleiterschicht
noch nicht ausgebildet wurden, nachdem wie im vorstehend beschriebenen
Schritt „2)” die MOSFET-Zelle
im Bereich der ersten Hauptflächenseite
ausgebildet wurde. Dies bringt einen weiteren Vorteil, nämlich, dass
für die Steuerung
der Dicke des Halbleitersubstrats gesorgt wird, ohne die erste und
zweite Halbleiterschicht strukturell zu beschädigen. Angesichts der vorstehenden
Vorteile kann davon ausgegangen werden, dass das Herstellungsverfahren
nach der ersten bevorzugten Ausführungsform
insgesamt die Herstellung eines IGBTs mit einer eingebauten FWD
im Vergleich zu einem herkömmlichen
Herstellungsverfahren erleichtert, und alle Schritte in einem vollständigen Waferprozess
berücksichtigt.
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Nachstehend
werden Einzelheiten des Herstellungsverfahrens nach der ersten bevorzugten
Ausführungsform
angegeben, wovon wesentliche Teile vorstehend beschrieben wurden.
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Die 15, 16, 17, 18 und 19 sind
Längsschnittansichten
von Strukturen, die sich aus den jeweiligen Schritten des Herstellungsverfahrens
für die
Vorrichtung ergeben, die den in 2 dargestellten
IGBT mit der FWD umfassen.
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Zuerst
wird, wie in 15 dargestellt, ein Siliziumsubstrat
als Substrat 1 der N–-Art bereitgestellt
(das dem Halbleitersubstrat der ersten Leitfähigkeitsart entspricht). In
diesem Stadium wird eine Dicke des Wafers so eingestellt, dass er
verschiedenen Belastungen, die vom Waferprozess (W/P) in diesem
Stadium ausgehen, ausreichend standhalten kann. Beispielsweise wird
ein Wafer mit einer Dicke von ca. 500 μm als Substrat 1 der
N–-Art
verwendet. Ein Siliziumsubstrat der N-Art mit der vorstehenden Dicke
kann vom Benutzer selbst hergestellt oder alternativ von einem Waferproduzenten
bezogen werden.
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Als
Nächstes
wird die MOSFET-Zelle (einschließlich der Elemente 2, 3, 4, 5 und 6)
im Bereich der ersten Hauptflächenseite
des Substrats 1 der N–-Art ausgebildet, wo
die erste Hauptfläche 1S1 als
Oberfläche
des Substrats 1 der N–-Art in einem in 16 dargestellten
Schritt eingeschlossen wird. Anders ausgedrückt wird die MOSFET-Zelle so
ausgebildet, dass sie sich auf und von der ersten Hauptfläche 1S1 zum
Inneren des Substrats der N–-Art erstreckt. Auch
wird die erste Hauptelektrode 7 auf einem Abschnitt der
ersten Hauptfläche 1S1 ausgebildet,
der zwischen zwei Abschnitten der Schicht 3 der N+-Art und der Zwischenlagenisolierschicht 6 untergebracht
ist. Es ist festzuhalten, dass die Ausbildung der in 16 dargestellten
MOSFET-Zelle und der ersten Hauptelektrode unter Verwendung bekannter
Verfahren zum Herstellen eines MOSFETs bewerkstelligt wird.
-
Danach
wird das Substrat 1 der N–-Art
von einer unteren Fläche
bzw. der zweiten Hauptfläche 1S2A her
poliert, wie in 16 dargestellt ist, um in einem
in 17 dargestellten Schritt die Dicke des polierten Substrats 1 der
N–-Art
auf kleiner oder gleich 200 μm
zu bringen. Nach dem Polieren wird Bor in einem Abschnitt des Substrats 1 der
N–-Art
vom zweiten Bereich her implantiert, in dem die Kollektorschicht
der P-Art (die zweite Halbleiterschicht) in der Rückfläche bzw.
der zweiten Hauptfläche 1S2 des
polierten Substrats 1 der N–-Art
ausgebildet werden soll.
-
Dann
wird Phosphor in einem Abschnitt des Substrats 1 der N–-Art
vom ersten Bereich her implantiert, in dem in einem in 18 dargestellten
Schritt die Kathodenschicht der N-Art (die erste Halbleiterschicht)
in der zweiten Hauptfläche 1S2 des
Substrats 1 der N–-Art ausgebildet werden
soll.
-
Danach
wird in einem in 19 dargestellten Schritt die
zweite Hauptelektrode 10 nach der Implantation von Phosphor
auf der zweiten Hauptfläche 1S2 ausgebildet.
Beim Ausbilden der zweiten Hauptelektrode 10 wird eine
Wärmebehandlung
durchgeführt,
welche die zuvor implantierten Stoffe Bor und Phosphor aktiviert.
Danach kann eine zusätzliche
Wärmebehandlung
(eine Temperatur dafür
beträgt
450°C oder
darunter) durchgeführt
werden, um Bor und Phosphor noch weiter zu aktivieren. Im Ergebnis
haben sich die erste und zweite Halbleiterschicht 8 und 9,
deren maximale Dicke ca. 2 μm
beträgt,
im Bereich auf der zweiten Hauptflächenseite im Substrat 1 der
N–-Art
gebildet.
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Beim
Herstellungsverfahren nach der ersten bevorzugten Ausführungsform
erfolgt ein Schritt, der den Wafer, nachdem er poliert wurde, um
eine vorbestimmte Dicke zu haben, welche relativ gering ist (200 μm oder darunter)
erst in einer letzten Stufe des ganzen Herstellungsverfahrens ausbildet.
Somit werden Zeit und Arbeitsaufwand für Prozesse, die stattfinden,
wobei der Wafer dünner
gemacht wird, verglichen mit dem herkömmlichen, in der
JP-6-196705 beschriebenen Verfahren
reduziert, was die Wahrscheinlichkeit des Auftretens von Defekten
wie einen Riss des Wafers während
der Herstellung reduziert. Die vorliegenden Erfinder steuern alle
vorstehend mit Bezug auf die
17,
18 und
19 beschriebenen
Schritte so, dass jede der jeweiligen Tiefen (oder Dicken) der Kollektorschicht
9 der
P
+-Art und der Kathodenschicht
8 der
N
+-Art zum Beispiel auf ca. 0,5 μm gehalten
wird.
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Es
wäre festzuhalten,
dass die in den 17 und 18 dargestellten
Schritte eine Ausrichtung der Kollektorschicht 9 der P-Art
und der Kathodenschicht 8 der N-Art während deren Ausbildung erfordern.
Für die Ausrichtung
kann eine Photolithographievorrichtung verwendet werden, die in
der Lage ist, eine doppelseitige Maskenausrichtung durchzuführen. Insbesondere
würde es
die Verwendung einer solchen Photolithographievorrichtung unnötig machen,
einen gewissen Prozess zur Ausrichtung an einer in der Herstellung
befindlichen Vorrichtung durchführen
zu müssen.
Von daher kann auch eine Markierung (ein Muster auf der ersten Hauptfläche), welche
zur Maskenausrichtung zur Ausbildung der MOSFET-Zelle im Bereich
auf der ersten Hauptflächenseite
verwendet wird, in der die erste Hauptfläche 1S1 als oberste
Fläche
eingeschlossen ist, zur Ausrichtung der Kollektorschicht 9 der
P-Art und der Kathodenschicht 8 der N-Art verwendet werden.
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Eine
Abwandlung des Herstellungsverfahrens nach der ersten bevorzugten
Ausführungsform
kann wie in den 20 und 21 dargestellt
vorgesehen werden, welche eine Ausrichtung der Kollektorschicht 9 der
P-Art und der Kathodenschicht 8 der N-Art auf eine zur
vorstehenden alternativen Weise umfasst. Insbesondere während der
Ausbildung der Kollektorschicht der P-Art in einem Abschnitt des
Substrats 1 der N–-Art in dem in 17 dargestellten
Schritt, wird eine Resistschicht zur Ausbildung einer Schicht der
P-Art wie in 20 dargestellt ausgebildet.
Als Nächstes
wird vor der Implantierung von Bor, auf einem Abschnitt der Schicht 1 der
N–-Art,
welche sich nahe dem Resist befindet und in dem Bereich auf der
zweiten Hauptflächenseite
enthalten ist, ein Ätzvorgang
durchgeführt,
wie in 21 gezeigt ist. Dabei wird eine
Maskenausrichtungsmarkierung zum Durchführen eines späteren Photolithographieprozesses
ausgebildet. Anders ausgedrückt
dient ein Vorsprung in der zweiten Hauptfläche (Ätzmuster), der als Ergebnis
des Ätzens
entstanden ist, als Maskenausrichtungsmarkierung, die zum Ausrichten
der Kollektorschicht 9 der P-Art und der Kathodenschicht 8 der
N-Art verwendet wird. Danach erfolgt die Implantierung von Bor.
Dann wird die Markierung, so wie sie entstanden ist, zur Maskenausrichtung
verwendet, die in dem in 18 dargestellten
Schritt bei der Ausbildung der Kathodenschicht der N-Art in einem
Abschnitt des Substrats 1 der N–-Art
erforderlich ist. Das Verfahren nach dieser Abwandlung macht es
möglich,
eine Ausrichtung zu erzielen, die für die Ausbildung der Kollektorschicht 9 der
P-Art und der Kathodenschicht 8 der N-Art erforderlich
ist, ohne eine Photolithographievorrichtung einzusetzen, die eine
doppelseitige Maskenausrichtung durchführt.
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Zusätzlich kann
eine Abfolge zur Ausbildung der Kollektorschicht 9 der
P-Art und der Kathodenschicht 8 der N-Art (Abfolge der
Schritte 17 und 18) in der ersten bevorzugten Ausführungsform
verändert
sein.
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Darüber hinaus
lässt sich
das Herstellungsverfahren nach der ersten bevorzugten Ausführungsform zur
Herstellung eines wie in 12 dargestellten
Graben-IGBTs mit einer eingebauten Freilaufdiode anwenden (indem
die in 16 dargestellten Schritte zur
Herstellung der MOSFET-Zelle einfach durch bekannte Schritte zur
Herstellung einer Graben-MOSFET-Zelle ersetzt werden).
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Zweite bevorzugte Ausführungsform
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Ein
Verfahren zur Herstellung eines IGBTs mit einer eingebauten FWD
nach einer zweiten bevorzugten Ausführungsform der Erfindung umfasst
im Wesentlichen: 1) Ausbilden einer MOSFET-Zelle in einem Bereich
auf einer ersten Hauptflächenseite
eines Halbleitersubstrats einer ersten Leitfähigkeitsart; 2) Polieren des Halbleitersubstrats
nach der Ausbildung der MOSFET-Zelle, ausgehend von einer zweiten
Hauptfläche
von diesem, um eine Dicke des Substrats mit kleiner oder gleich
200 μm auszubilden;
3) Ausbilden einer ersten Halbleiterschicht der ersten Leitfähigkeitsart
und einer zweiten Halbleiterschicht der zweiten Leitfähigkeitsart angrenzend
an die erste Halbleiterschicht, derart, dass sich die erste und
zweite Halbleiterschicht von einem Bereich der zweiten Hauptfläche des polierten
Halbleitersubstrats, welches der MOSFET-Zelle zugewandt ist, zum
Inneren des Halbleitersubstrats erstrecken; und 4) Ausbilden einer
ersten und einer zweiten Hauptelektrode, die für den IGBT verwendet werden,
auf der ersten bzw. zweiten Hauptfläche des Halbleitersubstrats
mit der darin ausgebildeten ersten und zweiten Halbleiterschicht.
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Weiter
unten wird ein Beispiel des Verfahrens zur Herstellung eines IGBTs
mit einer eingebauten FWD nach der zweiten bevorzugten Ausführungsform
mit Bezug auf die Zeichnungen beschrieben.
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Die 22 bis 27 sind
Längsschnittansichten
von Strukturen, die sich aus den jeweiligen Schritten des Herstellungsverfahrens
für die
Vorrichtung ergaben, die den in 2 dargestellten
IGBT mit der eingebauten FWD umfasst.
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Als
Erstes wird in einem in 22 dargestellten
Schritt ein Siliziumsubstrat der N-Art, das als Substrat 1 der
N–-Art
verwendet werden soll, erhalten, d. h. es wird vom Benutzer selbst
hergestellt (vorbereitet) oder erworben.
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Als
Nächstes
wird in einem in 23 dargestellten Schritt die
MOS-FET-Zelle in
dem Bereich auf der ersten Hauptflächenseite des Substrats 1 der
N–-Art,
in der die erste Hauptfläche
als oberste Oberfläche
des Substrats 1 der N–-Art eingeschlossen
ist, ausgebildet. Dabei wird im Gegensatz zur ersten bevorzugten
Ausführungsform
die erste Hauptelektrode nicht zu diesem Zeitpunkt ausgebildet.
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Danach
wird in einem in 24 dargestellten Schritt das
Substrat 1 der N–-Art ausgehend von dessen zweiter
Hauptfläche
(seiner Rückfläche) poliert,
um seine Dicke auf kleiner oder gleich 200 μm zu bringen. Danbach wird Bor
in einem Abschnitt des Substrats 1 der N–-Art
implantiert, in dem die Kollektorschicht der P+-Art
in einem Bereich auf der zweiten Hauptflächenseite ausgebildet werden
soll.
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Dann
wird in einem in 25 dargestellten Schritt Phosphor
in einem Abschnitt des Substrats 1 der N–-Art
implantiert, in dem die Kathodenschicht der N+-Art
in dem Bereich auf der zweiten Hauptflächenseite (Rückflächenseite)
ausgebildet werden soll.
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Danach
erfolgt in einem in 26 dargestellten Schritt eine
Wärmebehandlung
bei einer Temperatur von 800°C
oder darüber,
um die implantierten Stoffe Bor und Phosphor zu aktivieren. Dies
führt zur
Entstehung der Kollektorschicht 9 der P+-Art
und der Kathodenschicht 8 der N+-Art
angrenzend aneinander in einem Bereich auf der zweiten Hauptflächenseite
(Rückflächenseite)
des Substrats 1 der N–-Art. Dabei werden die
Dicken der Schichten 8 und 9 jeweils so gesteuert,
dass sie kleiner oder gleich 2 μm
sind.
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Zuletzt
werden in einem in 27 dargestellten Schritt die
erste bzw. zweite Hauptelektrode 7 und 10 auf
der obersten und der Rückfläche ausgebildet.
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Nach
der zweiten Ausführungsform
kann die Wärmebehandlung
zum Aktivieren von Bor und Phosphor stattfinden, bevor die beiden
ersten und zweiten Hauptelektroden ausgebildet werden. Dies führt im Vergleich
zur ersten bevorzugten Ausführungsform
zu einer erhöhten
Wirksamkeit bei der Aktivierung von Störstoffen. Dementsprechend ist
es im Vergleich zur ersten bevorzugten Ausführungsform möglich, eine
Menge des durch einen Ionenimplantationsprozess in das Substrat 1 der
N–-Art
implantierten Bors und Phosphors zu reduzieren. Darüber hinaus
ist eine Grenze, auf die die Störstoffkonzentration
angehoben werden kann, in der zweiten Ausführungsform höher als
in der ersten, was entsprechend die Flexibilität bei der Auslegung verbessert.
Zusammenfassend ist beim Herstellungsverfahren nach der zweiten
bevorzugten Ausführungsform,
da ein Implantationsprozess zur Ausbildung der ersten und zweiten
Halbleiterschicht und die Wärmebehandlung mit
800°C oder
darüber
nacheinander vor der Ausbildung der ersten und zweiten Hauptelektroden
ausgeführt werden,
ein Spielraum während
der Herstellung der ersten Halbleiterschicht 8 und der
zweiten Halbleiterschicht 9 größer.
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Zusätzlich kann
auch in der zweiten bevorzugten Ausführungsform eine Abfolge der
Ausbildung der Kollektorschicht 9 der P+-Art
und der Kathodenschicht 8 der N+-Art
geändert
werden. Darüber
hinaus lässt
sich das Herstellungsverfahren nach der zweiten bevorzugten Ausführungsform
auch auf einen wie in 12 oder 13 dargestellten
Graben-IGBT mit einer eingebauten Freilaufdiode anwenden.
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Anmerkungen
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Obwohl
der Einfachheit halber die Gesamtbeschreibung bei den bevorzugten
Ausführungsformen
im Hinblick auf einen IGBT mit einem Kanal der N-Art mit einer eingebauten
FWD erfolgte, lässt
sich die vorliegende Erfindung natürlich auch auf einen IGBT mit
einem Kanal der P-Art anwenden. In solch einem Fall entsprechen
jeweils ein Halbleitersubstrat der P-Art, ein Basisbereich der N-Art
des IGBTs, eine Kollektorelektrode, eine Emitterschicht der P+-Art und eine Emitterschicht der N+-Art dem zuvor beschriebenen „Halbleitersubstrat
der ersten Leitfähigkeitsart”, dem „Basisbereich
der zweiten Leitfähigkeitsart”, der „ersten
Hauptelektrode”,
der „ersten
Halbleiterschicht” und
der „zweiten
Halbleiterschicht”.
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Positionsverhältnis zwischen der ersten und
zweiten Halbleiterschicht
-
Die 28 bis 52 zeigen
spezielle Beispiele eines Flächen-
oder zweidimensionalen Positionsverhältnisses der ersten Halbleiterschicht
(Kathodenschicht der N-Art) 8 und der zweiten Halbleiterschicht (Kollektorschicht
der P-Art) 9, die beide auf der wie in der ersten und zweiten
bevorzugten Ausführungsform beschriebenen
zweiten Hauptflächenseite
vorgesehen sind. Jede der 28 bis 52 ist
eine Draufsicht, die schematisch die Anordnung der Halbleiterschichten 8 und 9 veranschaulichen,
wenn diese durch die zweite Hauptelektrode (Kollektorelektrode) 10 von
der Rückfläche der
Halbleitervorrichtung gesehen werden. Weiter unten wird das Positionsverhältnis der
jeweils in den 28 bis 52 gezeigten
ersten und zweiten Halbleiterschicht 8 und 9 kurz
beschrieben.
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28 zeigt
ein spezielles Beispiel eines Positionsverhältnisses der Schichten 8 und 9,
bei dem die Schichten 8 und 9 in einem ersten
Strei fenmuster angeordnet sind. Im Spezielleren sind die Schichten 8 und 9,
wovon sich jede entlang einer horizontalen Richtung Z des Zeichnungsblatts
von 28 erstreckt, abwechselnd so angeordnet, dass
sie das erste Streifenmuster bilden. Eine Längsschnittansicht entlang einer
Linie I-II von 28 entspricht beispielsweise
der Längsschnittansicht
von 2. 29 zeigt ein spezielles Beispiel eines
Positionsverhältnisses
der Schichten 8 und 9, bei dem die Schichten 8 und 9 in
einem zweiten Streifenmuster angeordnet sind. Im Spezielleren sind
im Gegensatz zu dem in 28 gezeigten Positionsverhältnis die
Schichten 8 und 9, wovon sich jede entlang einer
vertikalen Richtung X des Zeichnungsblatts von 29 erstreckt,
abwechselnd so angeordnet, dass sie das zweite Streifenmuster bilden. 30 zeigt
ein spezielles Beispiel eines Positionsverhältnisses der Schichten 8 und 9,
bei dem die Schichten 8 und 9 in einem ersten Schachbrettmuster
angeordnet sind. Im Spezielleren sind die jeweils quadratischen
Schichten 8 und 9 abwechselnd entlang der vertikalen
Richtung X und der horizontalen Richtung Z angeordnet. 31 zeigt
ein spezielles Beispiel eines Positionsverhältnisses der Schichten 8 und 9,
welches eine Abwandlung des in 30 gezeigten
speziellen Beispiels ist. In dem in 31 gezeigten
Beispiel sind die Schichten 8 und 9 in einem zweiten
Schachbrettmuster angeordnet. Im zweiten Schachbrettmuster sind
die Schichten 8 und 9 jeweils um einen beliebigen
Winkel θ bezüglich der
horizontalen Richtung Z geneigt. 32 zeigt
ein spezielles Beispiel eines Positionsverhältnisses der Schichten 8 und 9,
bei dem die Schichten 8 und 9 in einem ersten Inselmuster
angeordnet sind. Im Spezielleren sind rechteckige Inseln, die jeweils
eine Schicht 8 der N-Art enthalten, in einer Schicht 9 der
P-Art vorgesehen. 33 zeigt ein spezielles Beispiel
eines Positionsverhältnisses
der Schichten 8 und 9, bei dem die Schichten 8 und 9 in
einem zweiten Inselmuster mit Merkmalen angeordnet sind, die denjenigen
des ersten Inselmusters entgegengesetzt sind. Im Spezielleren sind
rechteckige Inseln, die jeweils eine Schicht 9 der P-Art
enthalten, in einer Schicht 8 der N-Art vorgesehen. 34 zeigt
ein spezielles Beispiel eines Positi onsverhältnisses der Schichten 8 und 9,
bei dem die Schichten 8 und 9 in einem dritten
Inselmuster angeordnet sind. Im Spezielleren sind Inseln, wovon
jede eine Schicht 8 der N-Art enthält und eine beliebige Form,
wie etwa beispielsweise eine runde Form hat, in einer Schicht 9 der
P-Art vorgesehen. 35 zeigt ein spezielles Beispiel
eines Positionsverhältnisses
der Schichten 8 und 9, bei dem die Schichten 8 und 9 in
einem vierten Inselmuster mit Merkmalen angeordnet sind, die denjenigen
des dritten Inselmusters entgegengesetzt sind. Im Spezielleren sind
Inseln, wovon jede eine Schicht 9 der N-Art enthält und eine
beliebige Form, wie etwa beispielsweise eine runde Form hat, in
einer Schicht 8 der N-Art vorgesehen. 36 zeigt
ein spezielles Beispiel eines Positionsverhältnisses der Schichten 8 und 9,
bei dem mehrere Zellen der Schichten 8 und 9 in
einem ersten Wabenmuster angeordnet sind. In dem in 36 gezeigten
Beispiel sind Schichten 9 der P-Art und Schichten 8 der
N-Art abwechselnd so angeordnet, dass sie beinahe ein Streifenmuster
bilden, das Streifen enthält,
die im Wesentlichen entlang der horizontalen Richtung Z verlaufen. 37 zeigt
ein spezielles Beispiel eines Positionsverhältnisses der Schichten 8 und 9,
bei dem mehrere Zellen der Schichten 8 und 9 in
einem zweiten Wabenmuster angeordnet sind. In dem in 37 gezeigten
Beispiel sind Schichten 9 der P-Art und Schichten 8 der
N-Art abwechselnd so angeordnet, dass sie beinahe ein Streifenmuster
bilden, das Streifen enthält,
die im Wesentlichen entlang der vertikalen Richtung X verlaufen. 38 zeigt
ein spezielles Beispiel eines Positionsverhältnisses der Schichten 8 und 9,
bei dem mehrere Zellen der Schichten 8 und 9 in
einem dritten Wabenmuster angeordnet sind. In dem in 38 gezeigten
Beispiel sind die abwechselnden Schichten 9 der P-Art und
Schichten 8 der N-Art jeweils um einem Winkel von +45 Grad
im Gegenuhrzeigersinn bezüglich
der horizontalen Richtung Z geneigt. 39 zeigt
ein spezielles Beispiel eines Positionsverhältnisses der Schichten 8 und 9,
bei dem die Schichten 8 und 9 in einem vierten
Wabenmuster angeordnet sind. In dem in 39 gezeigten
Beispiel sind die abwechselnden Schichten 9 der P-Art und
Schichten 8 der N-Art bezüglich der horizontalen Richtung
Z jeweils um einen Winkel von –45
Grad im Gegenuhrzeigersinn geneigt, anders ausgedrückt, um
einen Winkel von +45 Grad im Uhrzeigersinn. 40 zeigt
ein spezielles Beispiel der Schichten 8 und 9,
bei dem die Schichten 8 und 9 in einem dritten
Schachbrettmuster angeordnet sind. Im Spezielleren sind die jeweils
rechteckigen Schichten 8 und 9 abwechselnd entlang
der vertikalen Richtung X und der horizontalen Richtung Z angeordnet. 41 zeigt
ein spezielles Beispiel der Schichten 8 und 9,
bei dem die Schichten 8 und 9 in einem vierten
Schachbrettmuster angeordnet sind. Im Spezielleren sind die jeweils
rechteckigen Schichten 8 und 9 abwechselnd entlang
der vertikalen Richtung X und der horizontalen Richtung Z angeordnet. 42 zeigt
ein spezielles Beispiel eines Positionsverhältnisses der Schichten 8 und 9,
bei dem die Schichten 8 und 9 in einem fünften Schachbrettmuster
angeordnet sind. Im Spezielleren sind einige der jeweils rechteckigen
Schichten 8 und 9 abwechselnd entlang der horizontalen
Richtung Z so angeordnet, dass sie mehrere dicke horizontale Schichtreihen
bilden, die jeweils abwechselnde Schichten 8 und 9 enthalten.
Auch die anderen der jeweils quadratischen Schichten 8 und 9 sind abwechselnd
entlang der horizontalen Richtung Z so angeordnet, dass sie mehrere
dünne horizontale
Schichtreihen bilden, die jeweils abwechselnde Schichten 8 und 9 enthalten.
Jede der mehreren dünnen
horizontalen Schichtreihen ist zwischen zwei dicken horizontalen
Schichtreihen angeordnet. 43 zeigt
ein spezielles Beispiel eines Positionsverhältnisses der Schichten 8 und 9,
bei dem die Schichten 8 und 9 in einem sechsten Schachbrettmuster
angeordnet sind. Im Spezielleren sind einige der jeweils rechteckigen
Schichten 8 und 9 abwechselnd der vertikalen Richtung
X so angeordnet, dass sie mehrere dicke vertikale Schichtreihen
bilden, die jeweils abwechselnde Schichten 8 und 9 enthalten.
Auch die anderen der jeweils quadratischen Schichten 8 und 9 sind
abwechselnd entlang der vertikalen Richtung X so angeordnet, dass
sie mehrere dünne
vertikale Schichtreihen bilden, die jeweils abwechselnde Schichten 8 und 9 enthalten.
Jede der mehreren dünnen vertikalen
Schichtreihen ist zwischen zwei dicken vertikalen Schichtreihen
angeordnet. 44 zeigt ein spezielles Beispiel
eines Positionsverhältnisses
der Schichten 8 und 9, bei dem die Schichten 8 und 9 in
einem ersten Kombinationsmuster angeordnet sind. In dem in 44 gezeigten
Beispiel ist jede der Schichten 8 der N-Art achteckig,
und jede der Schichten 9 der P-Art ist quadratisch. 45 zeigt
ein spezielles Beispiel eines Positionsverhältnisses der Schichten 8 und 9,
bei dem die Schichten 8 und 9 in einem zweiten
Kombinationsmuster mit Merkmalen angeordnet sind, die dem in 44 gezeigten
Kombinationsmuster entgegengesetzt sind. In dem in 45 gezeigten
Beispiel ist jede der Schichten 9 der P-Art achteckig und jede der Schichten 8 der N-Art
quadratisch. 46 zeigt ein spezielles Beispiel
eines Positionsverhältnisses
der Schichten 8 und 9, bei dem die Schichten 8 und 9 in
einem ersten Dreieckmuster angeordnet sind. Im Spezielleren ist
jede der Schichten 8 und 9 dreieckig, wobei sich
eine Basis davon entlang der horizontalen Richtung Z erstreckt. 47 zeigt ein
spezielles Beispiel eines Positionsverhältnisses der Schichten 8 und 9,
bei dem die Schichten 8 und 9 in einem zweiten
Dreieckmuster angeordnet sind. Im Spezielleren ist im Gegensatz
zu dem in 46 gezeigten Positionsverhältnis jede
der Schichten 8 und 9 dreieckig, wobei sich eine
Basis davon entlang der vertikalen Richtung X erstreckt. 48 zeigt
ein spezielles Beispiel eines Positionsverhältnisses der Schichten 8 und 9, bei
dem die Schichten 8 und 9 in einem ersten rechteckigen
Inselmuster angeordnet sind. Im Spezielleren sind mehreren Einheitszellen,
wovon jede rechteckig ist und eine Insel aus der Schicht 8 der
N-Art umfasst, die eine Schicht 9 der P-Art umgibt, überall auf einer Schicht 9 der
P-Art vorgesehen. 49 zeigt ein spezielles Beispiel
eines Positionsverhältnisses
der Schichten 8 und 9, bei dem die Schichten 8 und 9 in
einem zweiten rechteckigen Inselmuster angeordnet sind. Im Spezielleren
sind im Gegensatz zu dem in 48 gezeigten
Positionsverhältnis
mehrere Einheitszellen, wovon jede rechteckig ist und eine Insel
aus der Schicht 9 der P-Art umfasst, die eine Schicht 8 der
N-Art umgibt, überall
auf einer Schicht 8 der N-Art vorgesehen. 50 zeigt ein
spezielles Beispiel eines Positionsverhältnisses der Schichten 8 und 9,
bei dem die Schichten 8 und 9 in einem ersten
kreisförmigen
Inselmuster angeordnet sind. Im Spezielleren sind mehrere Einheitszellen,
wovon jede kreisförmig
ist und eine Insel aus einer Schicht 8 der N-Art umfasst,
die eine Schicht 9 der P-Art umgibt, überall auf einer Schicht 9 der
P-Art vorgesehen. 51 zeigt ein spezielles Beispiel
eines Positionsverhältnisses
der Schichten 8 und 9, bei dem die Schichten 8 und 9 in
einem zweiten kreisförmigen
Inselmuster angeordnet sind. Im Spezielleren sind im Gegensatz zu
dem in 50 gezeigten Positionsverhältnis mehrere Einheitszellen,
wovon jede kreisförmig
ist und eine Insel aus einer Schicht 9 der P-Art umfasst,
die eine Schicht 8 der N-Art umgibt, überall auf einer Schicht 8 der
N-Art vorgesehen. In einem speziellen, in 52 gezeigten Beispiel
eines Positionsverhältnisses
der Schichten 8 und 9 sind erste Einheitszellen
und zweite Einheitszellen vorgesehen. In den ersten Einheitszellen
sind jeweils Schichten 8 der N-Art und Schichten 9 der
P-Art, wovon sich jede in der vertikalen Richtung X erstreckt, abwechselnd
so angeordnet, dass sie stellenweise ein Streifenmuster bilden.
In den zweiten Einheitszellen sind jeweils Schichten 8 der
N-Art und Schichten 9 der P-Art, wovon sich jede entlang
der horizontalen Richtung Z erstreckt, abwechselnd so angeordnet,
dass sie stellenweise ein Streifenmuster bilden. Die ersten Einheitszellen
und die zweiten Einheitszellen sind abwechselnd entlang der vertikalen
Richtung X und der horizontalen Richtung Z so angeordnet, dass sie
insgesamt ein Schachbrettmuster bilden.
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Wenn
die Erfindung auch ausführlich
aufgezeigt und beschrieben wurde, ist die vorstehende Beschreibung
doch in allen ihren Gesichtspunkten veranschaulichend und nicht
einschränkend. BEZUGSZEICHENLISTE
| 1 | Halbleitersubstrat
der N–-Art |
| 2 | Basisbereich
der P-Art |
| 3 | Source-Bereich
der N+-Art |
| 4 | Gate-Oxidschicht |
| 5 | Gate-Elektrode |
| 6 | Zwischenlagenisolierschicht |
| 7 | Erste
Hauptelektrode, Emitterelektrode |
| 8 | Erste
Halbleiterschicht, Kathodenschicht der N+-Art |
| 9 | Zweite
Halbleiterschicht, Kollektorschicht der P+-Art |
| 10 | Zweite
Hauptelektrode, Kollektorelektrode |
| 11 | Schicht
der N-Art |
| IF,
IF1, IF2 | Grenzfläche |
| 1S1 | Erste
Hauptfläche |
| 1S2 | Zweite
Hauptfläche |
| T8,
T9 | Dicke |
| VCE | Kollektorspannung |
| VGE | Gate-Spannung |