DE102004005866B4 - Entfernbare Türfeststellvorrichtung und Scharnier - Google Patents
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Abstract
Entfernbare Türfeststellvorrichtung, um eine Fahrzeugtür in einer geöffneten Stellung zu halten, umfassend
ein Hauptteil (21),
einen ersten Schenkelabschnitt (23; 33) und einen zweiten Schenkelabschnitt (24; 34), die sich einenends von dem Hauptteil (21) erstrecken, und
einen Vorsprung (22; 32), der sich anderenends von dem Hauptteil (21) in einer Richtung normal zu dem Hauptteil (21) erstreckt, wobei der erste Schenkelabschnitt (23; 33) und der zweite Schenkelabschnitt (24; 34) untereinander einen bogenförmigen Flächenabschnitt (26) umfassen und eine Öffnung für den bogenförmigen Flächenabschnitt (26) bilden,
dadurch gekennzeichnet,
dass der erste Schenkelabschnitt (23; 33) und der zweite Schenkelabschnitt (24; 34) koplanar zu dem Hauptteil (21) angeordnet sind,
dass das Hauptteil (21) eine longitudinale Achse (31) aufweist,
dass der erste Schenkelabschnitt (23; 33) und der zweite Schenkelabschnitt (24; 34) sich unter einem Winkel von der longitudinalen Achse (31) erstrecken,
dass an dem Hauptteil (21) eine Grifflasche...
ein Hauptteil (21),
einen ersten Schenkelabschnitt (23; 33) und einen zweiten Schenkelabschnitt (24; 34), die sich einenends von dem Hauptteil (21) erstrecken, und
einen Vorsprung (22; 32), der sich anderenends von dem Hauptteil (21) in einer Richtung normal zu dem Hauptteil (21) erstreckt, wobei der erste Schenkelabschnitt (23; 33) und der zweite Schenkelabschnitt (24; 34) untereinander einen bogenförmigen Flächenabschnitt (26) umfassen und eine Öffnung für den bogenförmigen Flächenabschnitt (26) bilden,
dadurch gekennzeichnet,
dass der erste Schenkelabschnitt (23; 33) und der zweite Schenkelabschnitt (24; 34) koplanar zu dem Hauptteil (21) angeordnet sind,
dass das Hauptteil (21) eine longitudinale Achse (31) aufweist,
dass der erste Schenkelabschnitt (23; 33) und der zweite Schenkelabschnitt (24; 34) sich unter einem Winkel von der longitudinalen Achse (31) erstrecken,
dass an dem Hauptteil (21) eine Grifflasche...
Description
- Die Erfindung betrifft eine entfernbare Türfeststellvorrichtung nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1, insbesondere zur Anwendung bei einem Türscharnier, um eine Fahrzeugtür in einer geöffneten Stellung zu halten. Die Erfindung betrifft auch ein Türscharnier nach dem Oberbegriff des Anspruchs 9.
- Während der Herstellung von Fahrzeugen werden die Fahrzeugkarosserie und die Türen typischerweise gemeinsam in einem einzigen Prozessschritt lackiert, nachdem die Türen an die Karosserie montiert worden sind. Es ist wünschenswert, die vorübergehend in einer geöffneten Stellung gehaltenen Fahrzeugtüren festzuhalten, so dass gewisse Lackierungsarbeitsgänge ausgeführt werden können.
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US 6334236 B1 beschreibt eine Fahrzeugtüranschlagklammer für ein Fahrzeugscharnier, das geteilte Scharnierstifte aufweist. Die Anschlagklammer wird auf das Fahrzeugscharnier durch Plazieren eines Hülsengliedes der Anschlagklammer auf einen der Scharnierstifte des Scharniers mit geteiltem Scharnierstift montiert. Die Anschlagklammer umfasst zwei Flügel, die zusammengedrückt werden, wenn ein Scharnierteil relativ zu dem anderen Scharnierteil geschwenkt wird und die Flügel kontaktiert. Ein Nachteil dieser Vorrichtung ist, dass sie nur bei Scharnieren, die geteilte Stifte aufweisen, anwendbar ist, und bei denen mindestens einer der geteilten Stifte zugänglich ist. -
US 6332243 B1 beschreibt ein Scharnier mit einer Türfeststelleinrichtung, das ein erstes und ein zweites Scharnierteil umfasst, die drehbar auf einer Drehachse verbunden sind. Die Einrichtung umfasst ein drittes, dazwischenliegendes Scharnierteil, das ebenfalls um die Drehachse drehbar auf den Scharnierstiften angeordnet ist und eine Nockenfläche umfasst. Ein biegsamer Anschlagknopf ist auf dem ersten oder dem zweiten Scharnierteil montiert und angepasst, um die Nockenfläche des dazwischenliegenden dritten Scharnierteils lösbar zu kontaktieren, wenn die Tür um das Scharnier gedreht wird, um die Tür in einer geöffneten Stellung lösbar zu halten. Ein Nachteil dieser Lösung ist, dass sie erfordert, dass ein bleibendes zusätzliches Teil (das dazwischenliegende Scharnierteil) dem Scharnier hinzugefügt wird. Nur der Anschlagknopf ist nach dem Lackierschritt entfernbar, während das dazwischenliegende Scharnierteil bleibend als Teil des Scharniers zurückbleibt. -
US 6108866 A beschreibt eine federnde Sperreinrichtung zum gezielten Halten einer Fahrzeugtür in einer geöffneten Stellung. Die Sperreinrichtung wird an das Scharnier durch Zusammenwirken mit dem Scharnierstift der Tür montiert. Wenn die Tür in eine vollständig geöffnete Stellung bewegt wird, greift eine Ecke der Einrichtung in einen Abschnitt des Scharniers ein und wird zusammengedrückt. Wie die vorstehend beschriebenen Vorrichtungen erfordert diese Sperreinrichtung Zugang zu dem Scharnierstift, um zu funktionieren. -
DE 196 52 625 A1 beschreibt eine Türfeststellvorrichtung für ein Türscharnier eines Kraftfahrzeugs, wobei die Türfeststellvorrichtung zwei Vorsprünge aufweist sowie ein Hauptteil. Das Hauptteil ist von einer kreisförmigen Bohrung durchsetzt, durch die der Scharnierstift greift. Das Hauptteil weist weiter einen einzigen Arm auf, der, im wesentlichen um zweimal 90° abgewinkelt, in eine Haltenase übergeht. Die Vorsprünge greifen in eine Rastausnehmung einer ersten Scharnierhälfte, während die Haltenase mit einem zweiten Scharnierteil zusammenwirkt, so dass nach Art eines Türfeststellers die beiden Vorsprünge zwei Haltestangen bilden. Nachteilig ist, dass die Haltenase versetzt zu dem Hauptteil angeordnet ist. Ungünstig im Hinblick auf eine schnelle Montage bzw. Demontage des Türfeststellers bei der Bearbeitung der Fahrzeugtüren ist, dass die Vorrichtung mit dem Scharnierstift befestigt ist und nur zeitaufwendig anzubringen und zu lösen ist, wobei die Gefahr besteht, mit dem Scharnierstift zusammen auch die Befestigung des Scharniers an der Tür, die zuvor ausgerichtet worden ist, zu verlieren, so dass eine Nachjustage erforderlich werden kann. - Es ist die Aufgabe der Erfindung, einen Türfeststeller bzw. ein Scharnier zu schaffen, das einfach und schnell zu montieren und demontieren ist.
- Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch einen Türfeststeller mit den Merkmalen des Anspruchs 1 bzw. durch ein Scharnier mit den Merkmalen des Anspruchs 9 gelöst.
- Erfindungsgemäß wird eine billige und wirksam entfernbare Türfeststellvorrichtung geschaffen, die auf einen Scharnierstift eines Fahrzeugscharniers in einer Stellung außerhalb von den anderen Scharnierkomponenten montiert werden kann. Die Türfeststellvorrichtung kann unabhängig von der Geometrie des Scharnierstiftes (oder der Scharnierstifte) und der inneren Geometrie der Scharnierteile zwischen den Enden des Scharnierstiftes funktionieren. Die Türfeststellvorrichtung kann mit bestehenden Scharnierdesigns und/oder ohne zusätzliche Komponenten für das Scharnier, bei dem sie angewendet wird, zu erfordern, funktionieren.
- Die entfernbare Türfeststellvorrichtung umfasst erste und zweite Schenkelabschnitte, die gegen das erste Scharnierteil anliegen. Die ersten und zweiten Schenkelabschnitte erstrecken sich von einem Hauptteil der entfernbaren Türfeststellvorrichtung aus, so dass sie koplanar mit dem Hauptteil sind und beiderseits des Scharnierstifts liegen.
- Die entfernbare Türfeststellvorrichtung umfasst einen Vorsprung, der sich senkrecht von dem Hauptteil erstreckt, zum Zusammenwirken mit einer Bohrung in dem zweiten Scharnierteil. Der Vorsprung ist vorzugsweise verjüngt. Das Hauptteil weist eine longitudinale Achse auf und die Schenkelabschnitte können sich parallel zueinander und unter einem Winkel zu der longitudinalen Achse erstrecken. Die entfernbare Türfeststellvorrichtung umfasst eine Grifflasche, die sich unter einem stumpfen Winkel von dem Hauptteil aus erstrecken kann.
- Die Türfeststellvorrichtung ist vorzugsweise einteilig aus einem einzigen Stück Material, vorzugsweise Metall, gebildet.
- Wo das Hauptteil eine longitudinale Achse aufweist, weisen die ersten und zweiten Schenkelabschnitte einen bogenförmigen inneren Flächenabschnitt zwischen dem ersten und dem zweiten Schenkelabschnitt auf. Ein Mittelpunkt der bogenförmigen inneren Fläche (d. h. der Punkt, von sich dem ein Radius der bogenförmigen Fläche erstreckt) liegt auf der longitudinalen Achse. Der Vorsprung kann eine Vorsprungsachse definieren, die die longitudinale Achse schneidet.
- Mehrere Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nachstehend unter Bezugnahme auf die anliegenden Zeichnungen näher ausgeführt.
-
1 zeigt eine perspektivische Ansicht eines typischen Fahrzeugtürscharniers, bei dem eine erfindungsgemäße entfernbare Türfeststellvorrichtung angewendet werden kann. -
2 zeigt eine perspektivische Ansicht eines Ausführungsbeispiels einer erfindungsgemäßen Türfeststellvorrichtung. -
3 zeigt eine Vorderansicht des in2 dargestellten Ausführungsbeispiels. -
4 zeigt eine Seitenansicht des in2 dargestellten Ausführungsbeispiels. -
5 zeigt eine perspektivische Ansicht des in2 dargestellten Ausführungsbeispiels zusammen mit dem Scharnier aus1 . -
6 zeigt ein zweites Beispiel eines Fahrzeugtürscharniers. -
7 zeigt das zweite Beispiel des Fahrzeugtürscharniers aus6 zusammen mit einem zweiten Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen entfernbaren Türfeststellvorrichtung. - Ein typisches Fahrzeugtürscharnier
10 ist in1 dargestellt. Das Türscharnier10 umfasst ein erstes Scharnierteil11 und ein zweites Scharnierteil12 , das mit dem ersten Scharnierteil11 um eine Scharnierachse16 schwenkbar verbunden ist. Die Scharnierteile11 und12 sind in1 in einer geöffneten Stellung dargestellt und sind relativ zueinander um einen Scharnierstift13 zwischen der geöffneten Stellung (dargestellt) und einer geschlossenen Stellung schwenkbar. Eines von dem ersten und dem zweiten Scharnierteil11 und12 ist mit einer Fahrzeugtür verbunden und das andere ist mit der Karosserie des Fahrzeugs verbunden. Der ein nahes Ende14 aufweisende Scharnierstift13 greift durch die Scharnierachse16 und verbindet das erste und das zweite Scharnierteil11 ,12 miteinander. In einigen Fahrzeugscharnieren werden anstelle eines einzigen Scharnierstiftes15 , der von einer Seite des Scharniers10 zu der anderen reicht, geteilte Stifte angewendet, mit einem Stift auf jeder Seite des Scharniers. Bei anderen Fahrzeugscharnieren, z. B. dem in6 dargestellten Scharnier50 , kann eines von dem ersten und dem zweiten Scharnierteil50 ,52 einen Hülsenabschnitt umfassen, der den Scharnierstift umgibt. - Ein erstes Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Türfeststellvorrichtung
20 ist in den2 ,3 und4 dargestellt. Die entfernbare Türfeststellvorrichtung20 umfasst ein Hauptteil21 und Schenkelabschnitte23 und24 , die sich von dem Hauptteil21 aus erstrecken und koplanar mit dem Hauptteil21 sind. Die Schenkelabschnitte23 und24 sind parallel zueinander angeordnet, aber unter einem Winkel zu einer durch das Hauptteil21 festgelegten longitudinalen Achse31 . Eine Grifflasche25 erstreckt sich unter einem Winkel von dem Hauptteil21 aus, und ein verjüngter Vorsprung22 erstreckt sich senkrecht zu dem Hauptteil21 . Der verjüngte Vorsprung22 weist eine Vorsprungsachse33 auf, die senkrecht die longitudinale Achse31 schneidet. Die Schenkelabschnitte23 und24 umfassen untereinander eine bogenförmige innere Fläche26 . Ein Mittelpunkt32 der bogenförmigen Fläche26 , (d. h. der Punkt, von dem aus sich ein Radius der bogenförmigen Fläche26 erstreckt), liegt auf der longitudinalen Achse31 . Die entfernbare Türfeststellvorrichtung20 ist vorzugsweise einteilig aus einem einzigen Stück eines biegsamen Materials, wie aus einem einzigen Metallstreifen, gebildet, und kann durch Stanzen gebildet werden. - Wie in
5 dargestellt, ist die entfernbare Türfeststellvorrichtung20 ausgebildet, um an dem Türscharnier10 angebracht zu werden, so dass die Schenkelabschnitte23 und24 beiderseits des Scharnierstiftes13 an einer Stelle außerhalb von dem ersten und dem zweiten Scharnierteil11 und12 (d. h. zwischen dem Ende14 des Scharnierstiftes13 und dem äußeren Scharnierteil12 ) liegen. Die Türfeststellvorrichtung20 ist so dimensioniert, dass, wenn die bogenförmige Fläche26 einer Umfangsfläche des Scharnierstiftes13 benachbart ist, der Vorsprung22 mit einer Bohrung15 in dem zweiten Scharnierteil12 ausgerichtet ist. Zusätzlich liegen die Enden der Schenkelabschnitte23 und24 gegen eine obere Fläche des ersten Scharnierteils11 an. - Die entfernbare Türfeststellvorrichtung
20 kann an dem Scharnierstift13 dadurch angebracht werden, dass zuerst eine Fahrzeugtür in eine geöffnete Stellung bewegt wird, wodurch Zugang zu dem Fahrzeugscharnier10 gegeben wird, das auch in seiner geöffneten Stellung ist. Durch Halten der Grifflasche25 werden die Schenkelabschnitte23 und24 um den Scharnierstift13 durch einen Zwischenraum zwischen dem Ende14 und dem zweiten Scharnierteil12 geschoben, so dass die Schenkelabschnitte23 und24 beiderseits des Scharnierstiftes13 liegen. Die Vorrichtung20 wird um den Scharnierstift13 nach unten geschoben, bis die Enden der Schenkelabschnitte23 und24 gegen das erste Scharnierteil11 anliegen. In dieser Stellung ist der Umfang des Scharnierstiftes13 der bogenförmigen Fläche26 benachbart und der Vorsprung22 ist mit der Bohrung15 in dem zweiten Scharnierteil12 ausgerichtet. Durch Loslassen der Grifflasche25 an diesem Punkt handelt die nachgiebige Eigenschaft der Türfeststellvorrichtung20 als eine Federkraft und bewirkt, dass der Vorsprung22 mit der Bohrung15 des zweiten Scharnierteils12 zusammenwirkt. Aufgrund des Zusammenwirkens des Vorsprungs22 und des Anliegens der Schenkelabschnitte23 und24 werden die relativen Stellungen des ersten und des zweiten Scharnierteils11 und12 in der geöffneten Stellung gehalten. - Wenn eine äußere Schließkraft auf das Scharnier
10 ausgeübt wird (wie durch Ausüben einer Schließkraft auf die Tür) wird einer relativen Bewegung in der Schließrichtung zwischen den Scharnierteilen11 und12 durch die Türfeststellvorrichtung20 aufgrund des Anliegens der Schenkelabschnitte23 und24 gegen das erste Scharnierteil11 zusammen mit dem reibenden Zusammenwirken des Vorsprungs22 mit der Bohrung15 in dem zweiten Scharnierteil12 ein Widerstand entgegengesetzt. Wenn die äußere Schließkraft groß genug ist, zwingt der Kontakt zwischen einer Kante der Bohrung15 und der verjüngten Fläche des Vorsprungs22 den Vorsprung22 aus der Bohrung15 , so dass das Zusammenwirken zwischen der Bohrung15 und dem zweiten Scharnierteil12 aufgehoben wird. Die Steifigkeit der Türfeststellvorrichtung20 und die Gestalt des verjüngten Vorsprungs22 können eingestellt werden um eine größere oder geringere äußere Kraft zum Aufheben des Zusammenwirkens erforderlich zu machen. - Sobald das Zusammenwirken aufgehoben ist, sind die Scharnierteile
11 ,12 in der Lage, frei relativ zueinander zu schwenken. Während der relativen Drehung der Scharnierteile11 und12 bleibt die Türfeststellvorrichtung20 in einer konstanten Drehstellung relativ zu dem ersten Scharnierteil11 aufgrund des Anliegens der Schenkelabschnitte23 und23 gegen das Scharnierteil11 und des Kontaktes zwischen der bogenförmigen inneren Fläche26 und dem Scharnierstift13 . Wenn das Türscharnier10 wiederum auf die geöffnete Stellung zu bewegt wird, kontaktiert eine führende Kante des zweiten Scharnierteils12 die verjüngte Fläche des Vorsprungs22 und bewirkt dabei, dass sich das Hauptteil21 biegt, bis der Vorsprung22 auf einer äußeren Seite des Scharnierteils12 fährt. Wenn das Türscharnier10 die geöffnete Stellung erreicht, wird die Bohrung15 mit dem Vorsprung22 ausgerichtet, der in die Bohrung15 fällt, um wiederum das Türscharnier10 in der geöffneten Stellung zu halten. - Die Türfeststellvorrichtung
20 kann wieder von dem Türscharnier10 entfernt werden durch Heben der Lasche25 und dabei durch Biegen des Hauptteils21 und durch ein Heben des Vorsprungs22 aus der Bohrung15 in dem zweiten Scharnierteil12 und dann durch Schieben der Türfeststellvorrichtung20 und der Schenkelabschnitte23 und24 aus dem Zwischenraum zwischen dem Ende14 des Stiftes13 und dem zweiten Scharnierteil12 . - Ein zweites Beispiel eines Fahrzeugtürscharniers
50 ist in6 in einer geschlossenen Stellung und in7 in einer geöffneten Stellung dargestellt. Das Fahrzeugtürscharnier50 umfasst ein erstes Scharnierteil51 und ein zweites Scharnierteil52 .7 stellt das Fahrzeugtürscharnier50 zusammen mit einem zweiten Ausführungsbeispiel einer entfernbaren Türfeststellvorrichtung30 dar. Ein erster und ein zweiter Schenkelabschnitt33 und34 erstrecken sich parallel und koplanar miteinander und liegen beiderseits des Scharnierstiftes zwischen einem Ende54 des Scharnierstiftes und dem ersten Scharnierteil51 . Enden der Schenkelabschnitte33 und34 liegen gegen das erste Scharnierteil51 an. Ein Vorsprung32 erstreckt sich in einer Richtung senkrecht zu den Schenkelabschnitten33 und34 und wirkt mit der dreieckigen Bohrung in dem zweiten Scharnierteil52 zusammen, wenn das Fahrzeugtürscharnier50 in einer geöffneten Stellung ist. Die entfernbare Türfeststellvorrichtung30 hält das Fahrzeugtürscharnier50 in der geöffneten Stellung aufgrund des reibenden Zusammenwirkens zwischen dem Vorsprung32 und dem zweiten Scharnierteil52 einerseits und des Anliegens der Schenkelabschnitte33 und34 gegen das erste Scharnierteil51 andererseits. - Die Lasche
35 kann dazu angewendet werden, um die Türfeststellvorrichtung30 zu biegen, um den Vorsprung32 von der dreieckigen Bohrung des zweiten Scharnierteils52 freizumachen und die Schenkelabschnitte33 und34 zwischen dem Ende54 und dem ersten Scharnierteil51 herauszuschieben, wobei derart die Türfeststellvorrichtung30 von dem Fahrzeugtürscharnier50 entfernt wird.
Claims (11)
- Entfernbare Türfeststellvorrichtung, um eine Fahrzeugtür in einer geöffneten Stellung zu halten, umfassend ein Hauptteil (
21 ), einen ersten Schenkelabschnitt (23 ;33 ) und einen zweiten Schenkelabschnitt (24 ;34 ), die sich einenends von dem Hauptteil (21 ) erstrecken, und einen Vorsprung (22 ;32 ), der sich anderenends von dem Hauptteil (21 ) in einer Richtung normal zu dem Hauptteil (21 ) erstreckt, wobei der erste Schenkelabschnitt (23 ;33 ) und der zweite Schenkelabschnitt (24 ;34 ) untereinander einen bogenförmigen Flächenabschnitt (26 ) umfassen und eine Öffnung für den bogenförmigen Flächenabschnitt (26 ) bilden, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Schenkelabschnitt (23 ;33 ) und der zweite Schenkelabschnitt (24 ;34 ) koplanar zu dem Hauptteil (21 ) angeordnet sind, dass das Hauptteil (21 ) eine longitudinale Achse (31 ) aufweist, dass der erste Schenkelabschnitt (23 ;33 ) und der zweite Schenkelabschnitt (24 ;34 ) sich unter einem Winkel von der longitudinalen Achse (31 ) erstrecken, dass an dem Hauptteil (21 ) eine Grifflasche (25 ;35 ) angeordnet ist, und dass die Grifflasche (25 ;35 ) an einem dem bogenförmigen Flächenabschnitt (26 ) gegenüberliegenden Ende des Hauptteils (21 ) angeordnet ist. - Entfernbare Türfeststellvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Vorsprung (
22 ,32 ) eine Vorsprungachse (33 ) aufweist, die die longitudinale Achse (31 ) schneidet. - Entfernbare Türfeststellvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der bogenförmige Flächenabschnitt (
26 ) einen Mittelpunkt (32 ) aufweist, der auf der longitudinalen Achse (31 ) liegt. - Entfernbare Türfeststellvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Vorsprung (
22 ,32 ) verjüngt ist. - Entfernbare Türfeststellvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Hauptteil (
21 ), die beiden Schenkelabschnitte (23 ,24 ;33 ,34 ) und der Vorsprung (22 ,32 ) einteilig aus einem einzigen Stück Material gebildet sind. - Entfernbare Türfeststellvorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Material ein Metall ist.
- Entfernbare Türfeststellvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Grifflasche (
25 ,35 ) sich unter einem Winkel von dem Hauptteil (21 ) erstreckt. - Entfernbare Türfeststellvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass Enden der ersten und der zweiten Schenkelabschnitte (
23 ,24 ;33 ,34 ) entlang einer gemeinsamen Geraden ausgerichtet sind. - Türscharnier, umfassend ein erstes Scharnierteil (
11 ;51 ); ein zweites Scharnierteil (12 ;52 ); einen Scharnierstift (13 ), der durch das erste und das zweite Scharnierteil (11 ,12 ;51 ,52 ) greift, wobei das erste und das zweite Scharnierteil (11 ,12 ;51 ,52 ) um den Scharnierstift (13 ) zwischen einer geöffneten und einer geschlossenen Stellung schwenkbar sind; und eine entfernbare Türfeststellvorrichtung (20 ;30 ), die auf dem Scharnierstift (13 ) außerhalb des ersten und des zweiten Scharnierteils (11 ,12 ;51 ,52 ) angeordnet ist und mit dem zweiten Scharnierteil (12 ;52 ) in der geöffneten Stellung zusammenwirkt, dadurch gekennzeichnet, dass die Türfeststellvorrichtung (20 ;30 ) nach einem der Ansprüche 1 bis 8 ausgebildet ist. - Türscharnier nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die ersten und zweiten Schenkelabschnitte (
23 ,24 ;33 ,34 ) der Türfeststellvorrichtung in der geschlossenen Stellung gegen das erste Scharnierteil (11 ;51 ) anliegen. - Türscharnier nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Vorsprung (
22 ;32 ) der Türfeststellvorrichtung (20 ;30 ) mit einer Bohrung (15 ) in dem zweiten Scharnierteil (12 ;52 ) zusammenwirkt.
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