DE10159486A1 - Handkreissäge - Google Patents
HandkreissägeInfo
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- B27—WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
- B27B—SAWS FOR WOOD OR SIMILAR MATERIAL; COMPONENTS OR ACCESSORIES THEREFOR
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- B27B9/02—Arrangements for adjusting the cutting depth or the amount of tilting
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Abstract
Um bei einer Handkreissäge 1, bei welcher für Schrägschnitte das Sägeblatt 4 mit seinem Sägeblattgehäuse 2 gegenüber einer Grundplatte 6 um eine quer zu seiner Antriebswelle 8 verlaufende Achse 5 schwenkbar gelagert ist, das Schneiden mit einem Winkel von ca. 1 DEG , das sogenannte Hinterschneiden, von der Rückseite der Platte vornehmen zu können, ist das Sägeblatt 4 nach beiden Seiten schwenkbar angeordnet.
Description
Bei Handkreissägen ist es bereits bekannt, für Schrägschnitte
das Sägeblatt mit seinem Sägeblattgehäuse gegenüber einer
Grundplatte um eine quer zu seiner Antriebswelle verlaufende
Achse schwenkbar zu lagern. Dabei sind beliebige Winkelstellun
gen, meistens zwischen 1 bis 60° möglich, jedoch in Arbeits
richtung gesehen nur im Uhrzeigersinn. Um beim Aneinanderstoßen
von Platten einen optisch möglichst engen Spalt zu erzielen,
ist es üblich, die Schnittflächen mit einen Winkel von zirka 1°
zu legen, damit von der Vorderseite aus gesehen das Material
sehr eng aneinanderliegt.
Bei den bekannten Handkreissägen,
welche in Vorschubrichtung gesehen nur im Uhrzeigersinn
schwenkbar sind, muss das Schneiden der Platten dabei immer auf
der ausrissgefährdeten Oberseite der Platte vorgenommen werden.
Um die Möglichkeit zu schaffen, das Schneiden mit einem Winkel
von zirka 1°, das sogenannte Hinterschneiden, von der Rückseite
der Platte vornehmen zu können, ist das Sägeblatt erfindungsge
mäß nach beiden Seiten schwenkbar gelagert. Durch die Schwenk
möglichkeit des Sägeblattes gegen den Uhrzeigersinn ergibt sich
damit ein ausrissfreier Hinterschnitt auf den Plattenuntersei
ten, welche beim Aneinanderstoßen, nachdem man die Plattenun
terseite nach oben gewendet hat, einen perfekten engen Spalt
bilden.
Für den Hinterschnitt ist ein Winkel von 1° das bevorzugte Maß.
Mit den üblichen Einstellmitten ist es aber recht schwierig,
ein solches Maß genau einzustellen. Um hier eine weitere Ver
besserung zu schaffen, ist die Schwenkung des Sägeblattes in
Arbeitsrichtung gesehen entgegen dem Uhrzeigersinn durch einen
lösbaren Anschlag gesperrt, wodurch sich die Grundstellung er
gibt. Dabei wirkt vorzugsweise ein in Achsrichtung des Säge
blattes verlaufender verlängerter Teil des Sägeblattgehäuses
mit dem auf der Grundplatte angeordnetem Anschlag zusammen.
Dieser Anschlag ist zweckmäßig auf der Grundplatte als Flachhe
bel schwenkbar gelagert, welcher mit dem verlängerten Teil des
Sägeblattgehäuses oder einem Teil desselben zusammenwirkt. Eine
besonders günstige Ausführungsform ergibt sich, wenn man den
Flachhebel zweiarmig ausbildet, wobei der eine Hebelarm als An
schlag und der andere als Handhebel gestaltet ist.
Vorzugsweise ist am verlängerten Teil des Sägeblattgehäuses ein
mit dem Anschlag zusammenwirkender Zapfen angeordnet und dessen
Länge ist dabei so bemessen, dass das Sägeblatt einerseits bei
Aufsitzen des Zapfens auf der Grundplatte einen Winkel von etwa
1° in Arbeitsrichtung gesehen entgegen dem Uhrzeigersinn ein
nimmt und sich andererseits beim Aufliegen des Zapfens auf dem
Anschlag in der Grundstellung befindet. Auf diese Weise kann
man also die Winkelstellung des Sägeblattes von 1° zum Hinter
schneiden durch einfaches Wegschwenken des Anschlages erreichen
und bei der Rückstellung muss lediglich der Anschlag wieder in
seine ursprüngliche Lage zurück bewegt werden.
Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung. Es
stellen dar:
Fig. 1 eine schematische perspektivische Ansicht einer
Handkreissäge,
Fig. 2 eine schematische Darstellung eines durchtrennten
Werkstückes mit dem Sägeblatt.
Bei der Handkreissäge 1 ist das Sägeblattgehäuse 2 mit dem An
triebsmotor 3 und dem Sägeblatt 4 um die Achse 5 schwenkbar auf
einer Grundplatte 6 gelagert. Dabei verläuft die Schwenkachse 5
quer zur Antriebswelle 8 des Sägeblattes 4. Zur Festlegung des
Sägeblattgehäuses 2 gegenüber der Grundplatte 6 in den ver
schiedenen Schwenklagen ist an der Grundplatte 6 eine Führungs
platte 9 angeordnet. An dieser anliegend befindet sich ein fest
mit dem Sägeblattgehäuse 2 verbundener Feststeller 10. Zur
Festlegung des Feststellers 10 gegenüber der Führungsplatte 9
dient eine Schraube 11, welche durch einen gebogenen Schlitz 12
durch die Führungsplatte 9 hindurchragt und in einem aus der
Zeichnung nicht ersichtlichen Gewinde des Feststellers 10 ange
ordnet ist. Um Schrägschnitte herstellen zu können, wird das
Sägeblattgehäuse 2 mit dem Feststeller 10 gegenüber der Füh
rungsplatte 9 geschwenkt, wobei diese beiden Teile in der ge
wünschten Stellung durch die Schraube 11 gegeneinander festge
klemmt werden.
Auf der Grundplatte 6 ist drehbar ein zweiarmiger Anschlag 13
gelagert, dessen eine Seite einen Handgriff 14 aufweist und
dessen andere Seite 15 als Anschlag dient. Mit diesem Anschlag
15 wirkt ein Zapfen 16 zusammen, welcher sich am Motorgehäuse 3
befindet, also an einem verlängerten Teil des Sägeblattgehäuses
2.
Sofern sich der Anschlag 13 in der in der Zeichnung voll ausge
zogenen Stellung befindet, nimmt das Sägeblatt 4 seine senk
rechte Grundlage ein. Wenn dagegen der Anschlag 13 in die
strichpunktierte Lage verschwenkt wird, erfolgt die Freigabe
des Zapfens 16 und das Motorgehäuse 3 kann nach unten schwenken
bis der Zapfen 16 auf der Grundplatte 6 aufsitzt. Die Länge des
Zapfens 16 wird dabei so bemessen, dass sich beim Aufsitzen auf
der Grundplatte 6 ein Winkel von 1° für das Sägeblatt 4 ergibt
und zwar in Arbeitsrichtung 7 gesehen entgegen dem Uhrzeiger
sinn. Wie Fig. 2 zeigt, nimmt das Sägeblatt 4 einen Winkel von
1° ein, wobei das Werkstück 17 mit seiner Oberseite 18 nach un
ten zu liegen kommt, so dass ein Ausreißen derselben verhindert
wird.
Claims (6)
1. Handkreissäge, bei welcher für Schrägschnitte das Säge
blatt mit seinem Sägeblattgehäuse gegenüber einer Grundplatte
um eine quer zu seiner Antriebswelle verlaufende Achse schwenk
bar gelagert ist, dadurch gekennzeichnet, dass das Sägeblatt
(4) nach beiden Seiten schwenkbar ist.
2. Handkreissäge nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
dass die Schwenkung des Sägeblattes (4) in Arbeitsrichtung (7)
gesehen entgegen dem Uhrzeigersinn durch einen lösbaren An
schlag (13) gesperrt ist.
3. Handkreissäge nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
dass ein in Achsrichtung (8) des Sägeblattes (4) verlaufender
verlängerter Teil (3) des Sägeblattgehäuses (2) mit dem auf der
Grundplatte (6) angeordneten Anschlag (13) zusammenwirkt.
4. Handkreissäge nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet,
dass auf der Grundplatte (6) als Anschlag ein Flachhebel (13)
schwenkbar gelagert ist, welcher mit dem verlängerten Teil (3)
des Sägeblattgehäuses (2) oder einem Teil desselben zusammen
wirkt.
5. Handkreissäge nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet,
dass der Flachhebel (13) zweiarmig ausgebildet ist, wobei der
eine Hebelarm (15) als Anschlag und der andere (14) als Handhe
bel gestaltet ist.
6. Handkreissäge nach Anspruch 4 oder 5, gekennzeichnet
durch einen am verlängerten Teil (3) des Sägeblattgehäuses (2)
angeordneten, mit dem Anschlag (13) zusammenwirkenden Zapfen
(16), dessen Länge so bemessen ist, dass das Sägeblatt (4) ei
nerseits bei Aufsitzen des Zapfens (16) auf der Grundplatte (6)
einen Winkel von etwa einem Grad in Arbeitsrichtung (7) gese
hen entgegen dem Uhrzeigersinn einnimmt und sich andererseits
beim Aufliegen des Zapfens (16) auf dem Anschlag (13) in der
Grundstellung befindet.
Priority Applications (1)
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