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DE10159486A1 - Handkreissäge - Google Patents

Handkreissäge

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Publication number
DE10159486A1
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
saw blade
saw
stop
circular saw
blade housing
Prior art date
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Granted
Application number
DE10159486A
Other languages
English (en)
Other versions
DE10159486B4 (de
Inventor
Dieter Eisenbeis
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Mafell AG
Original Assignee
Mafell AG
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Publication date
Application filed by Mafell AG filed Critical Mafell AG
Priority to DE10159486A priority Critical patent/DE10159486B4/de
Publication of DE10159486A1 publication Critical patent/DE10159486A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE10159486B4 publication Critical patent/DE10159486B4/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Fee Related legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27BSAWS FOR WOOD OR SIMILAR MATERIAL; COMPONENTS OR ACCESSORIES THEREFOR
    • B27B9/00Portable power-driven circular saws for manual operation
    • B27B9/02Arrangements for adjusting the cutting depth or the amount of tilting

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Sawing (AREA)
  • Knives (AREA)

Abstract

Um bei einer Handkreissäge 1, bei welcher für Schrägschnitte das Sägeblatt 4 mit seinem Sägeblattgehäuse 2 gegenüber einer Grundplatte 6 um eine quer zu seiner Antriebswelle 8 verlaufende Achse 5 schwenkbar gelagert ist, das Schneiden mit einem Winkel von ca. 1 DEG , das sogenannte Hinterschneiden, von der Rückseite der Platte vornehmen zu können, ist das Sägeblatt 4 nach beiden Seiten schwenkbar angeordnet.

Description

Bei Handkreissägen ist es bereits bekannt, für Schrägschnitte das Sägeblatt mit seinem Sägeblattgehäuse gegenüber einer Grundplatte um eine quer zu seiner Antriebswelle verlaufende Achse schwenkbar zu lagern. Dabei sind beliebige Winkelstellun­ gen, meistens zwischen 1 bis 60° möglich, jedoch in Arbeits­ richtung gesehen nur im Uhrzeigersinn. Um beim Aneinanderstoßen von Platten einen optisch möglichst engen Spalt zu erzielen, ist es üblich, die Schnittflächen mit einen Winkel von zirka 1° zu legen, damit von der Vorderseite aus gesehen das Material sehr eng aneinanderliegt.
Bei den bekannten Handkreissägen, welche in Vorschubrichtung gesehen nur im Uhrzeigersinn schwenkbar sind, muss das Schneiden der Platten dabei immer auf der ausrissgefährdeten Oberseite der Platte vorgenommen werden.
Um die Möglichkeit zu schaffen, das Schneiden mit einem Winkel von zirka 1°, das sogenannte Hinterschneiden, von der Rückseite der Platte vornehmen zu können, ist das Sägeblatt erfindungsge­ mäß nach beiden Seiten schwenkbar gelagert. Durch die Schwenk­ möglichkeit des Sägeblattes gegen den Uhrzeigersinn ergibt sich damit ein ausrissfreier Hinterschnitt auf den Plattenuntersei­ ten, welche beim Aneinanderstoßen, nachdem man die Plattenun­ terseite nach oben gewendet hat, einen perfekten engen Spalt bilden.
Für den Hinterschnitt ist ein Winkel von 1° das bevorzugte Maß. Mit den üblichen Einstellmitten ist es aber recht schwierig, ein solches Maß genau einzustellen. Um hier eine weitere Ver­ besserung zu schaffen, ist die Schwenkung des Sägeblattes in Arbeitsrichtung gesehen entgegen dem Uhrzeigersinn durch einen lösbaren Anschlag gesperrt, wodurch sich die Grundstellung er­ gibt. Dabei wirkt vorzugsweise ein in Achsrichtung des Säge­ blattes verlaufender verlängerter Teil des Sägeblattgehäuses mit dem auf der Grundplatte angeordnetem Anschlag zusammen. Dieser Anschlag ist zweckmäßig auf der Grundplatte als Flachhe­ bel schwenkbar gelagert, welcher mit dem verlängerten Teil des Sägeblattgehäuses oder einem Teil desselben zusammenwirkt. Eine besonders günstige Ausführungsform ergibt sich, wenn man den Flachhebel zweiarmig ausbildet, wobei der eine Hebelarm als An­ schlag und der andere als Handhebel gestaltet ist.
Vorzugsweise ist am verlängerten Teil des Sägeblattgehäuses ein mit dem Anschlag zusammenwirkender Zapfen angeordnet und dessen Länge ist dabei so bemessen, dass das Sägeblatt einerseits bei Aufsitzen des Zapfens auf der Grundplatte einen Winkel von etwa 1° in Arbeitsrichtung gesehen entgegen dem Uhrzeigersinn ein­ nimmt und sich andererseits beim Aufliegen des Zapfens auf dem Anschlag in der Grundstellung befindet. Auf diese Weise kann man also die Winkelstellung des Sägeblattes von 1° zum Hinter­ schneiden durch einfaches Wegschwenken des Anschlages erreichen und bei der Rückstellung muss lediglich der Anschlag wieder in seine ursprüngliche Lage zurück bewegt werden.
Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung. Es stellen dar:
Fig. 1 eine schematische perspektivische Ansicht einer Handkreissäge,
Fig. 2 eine schematische Darstellung eines durchtrennten Werkstückes mit dem Sägeblatt.
Bei der Handkreissäge 1 ist das Sägeblattgehäuse 2 mit dem An­ triebsmotor 3 und dem Sägeblatt 4 um die Achse 5 schwenkbar auf einer Grundplatte 6 gelagert. Dabei verläuft die Schwenkachse 5 quer zur Antriebswelle 8 des Sägeblattes 4. Zur Festlegung des Sägeblattgehäuses 2 gegenüber der Grundplatte 6 in den ver­ schiedenen Schwenklagen ist an der Grundplatte 6 eine Führungs­ platte 9 angeordnet. An dieser anliegend befindet sich ein fest mit dem Sägeblattgehäuse 2 verbundener Feststeller 10. Zur Festlegung des Feststellers 10 gegenüber der Führungsplatte 9 dient eine Schraube 11, welche durch einen gebogenen Schlitz 12 durch die Führungsplatte 9 hindurchragt und in einem aus der Zeichnung nicht ersichtlichen Gewinde des Feststellers 10 ange­ ordnet ist. Um Schrägschnitte herstellen zu können, wird das Sägeblattgehäuse 2 mit dem Feststeller 10 gegenüber der Füh­ rungsplatte 9 geschwenkt, wobei diese beiden Teile in der ge­ wünschten Stellung durch die Schraube 11 gegeneinander festge­ klemmt werden.
Auf der Grundplatte 6 ist drehbar ein zweiarmiger Anschlag 13 gelagert, dessen eine Seite einen Handgriff 14 aufweist und dessen andere Seite 15 als Anschlag dient. Mit diesem Anschlag 15 wirkt ein Zapfen 16 zusammen, welcher sich am Motorgehäuse 3 befindet, also an einem verlängerten Teil des Sägeblattgehäuses 2.
Sofern sich der Anschlag 13 in der in der Zeichnung voll ausge­ zogenen Stellung befindet, nimmt das Sägeblatt 4 seine senk­ rechte Grundlage ein. Wenn dagegen der Anschlag 13 in die strichpunktierte Lage verschwenkt wird, erfolgt die Freigabe des Zapfens 16 und das Motorgehäuse 3 kann nach unten schwenken bis der Zapfen 16 auf der Grundplatte 6 aufsitzt. Die Länge des Zapfens 16 wird dabei so bemessen, dass sich beim Aufsitzen auf der Grundplatte 6 ein Winkel von 1° für das Sägeblatt 4 ergibt und zwar in Arbeitsrichtung 7 gesehen entgegen dem Uhrzeiger­ sinn. Wie Fig. 2 zeigt, nimmt das Sägeblatt 4 einen Winkel von 1° ein, wobei das Werkstück 17 mit seiner Oberseite 18 nach un­ ten zu liegen kommt, so dass ein Ausreißen derselben verhindert wird.

Claims (6)

1. Handkreissäge, bei welcher für Schrägschnitte das Säge­ blatt mit seinem Sägeblattgehäuse gegenüber einer Grundplatte um eine quer zu seiner Antriebswelle verlaufende Achse schwenk­ bar gelagert ist, dadurch gekennzeichnet, dass das Sägeblatt (4) nach beiden Seiten schwenkbar ist.
2. Handkreissäge nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schwenkung des Sägeblattes (4) in Arbeitsrichtung (7) gesehen entgegen dem Uhrzeigersinn durch einen lösbaren An­ schlag (13) gesperrt ist.
3. Handkreissäge nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass ein in Achsrichtung (8) des Sägeblattes (4) verlaufender verlängerter Teil (3) des Sägeblattgehäuses (2) mit dem auf der Grundplatte (6) angeordneten Anschlag (13) zusammenwirkt.
4. Handkreissäge nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass auf der Grundplatte (6) als Anschlag ein Flachhebel (13) schwenkbar gelagert ist, welcher mit dem verlängerten Teil (3) des Sägeblattgehäuses (2) oder einem Teil desselben zusammen­ wirkt.
5. Handkreissäge nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Flachhebel (13) zweiarmig ausgebildet ist, wobei der eine Hebelarm (15) als Anschlag und der andere (14) als Handhe­ bel gestaltet ist.
6. Handkreissäge nach Anspruch 4 oder 5, gekennzeichnet durch einen am verlängerten Teil (3) des Sägeblattgehäuses (2) angeordneten, mit dem Anschlag (13) zusammenwirkenden Zapfen (16), dessen Länge so bemessen ist, dass das Sägeblatt (4) ei­ nerseits bei Aufsitzen des Zapfens (16) auf der Grundplatte (6) einen Winkel von etwa einem Grad in Arbeitsrichtung (7) gese­ hen entgegen dem Uhrzeigersinn einnimmt und sich andererseits beim Aufliegen des Zapfens (16) auf dem Anschlag (13) in der Grundstellung befindet.
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