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Die
vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Kapp- und Gehrungssäge gemäß dem Oberbegriff
von Anspruch 1 (siehe zum Beispiel
US 6016732 ),
die ein Schneidwerkzeug für
das Durchführen
von Arbeitsvorgängen
an einem Werkstück verwendet.
Insbesondere bezieht sich die vorliegende Erfindung auf Verbesserungen
an der Tischanordnung für
die Gehrungseinstellung für
eine solches angetriebenes Gerät.
Die Tischanordnung weist ein solches Gehrungs-Rastüberlauf
auf, der es erlaubt, die Einstellung des Gehrungswinkels ohne Störung durch
das Rastsystem vorzunehmen.
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Sägen und
andere Vorrichtungen, die für
das Schneiden oder für
das Durchführen
anderer Arbeitsvorgänge
an einem Werkstück
ausgestaltet sind, erfordern normalerweise Einstellmechanismen für das Bewegen
des Sägeblatts
oder des Schneidwerkzeugs in eine winklige Stellung zu dem Werkstück. Ein
Beispiel eines solchen Geräts
sind Querschneid-Kapp- und Gehrungssägen, die dazu angepasst sind,
es dem Benutzer zu erlauben, das Sägeblatt wahlweise in jede einer
Anzahl von Stellungen oder Betriebsweisen für das Rechteckschneiden, Gehrungsschneiden,
Schrägschneiden
oder Verbund-Gehrungsschneiden,
bei dem eine Kombination von Gehrungs- und Abschrägungswinkel
geschnitten wird, zu bewegen. Zusätzlich erfordern einige Vorgänge, wie
zum Beispiel das Ausschnitt-Schneiden
oder Formgebungsvorgänge,
die Verwendung von Sägeblättern oder
anderen Schneid- oder Arbeitsvorrichtungen verschiedener Formen
und Größen, die
untereinander ausgetauscht werden, um den gewünschten Vorgang an dem Werkstück durchzuführen, je
nachdem ob das Werkstück
aus Holz, Kunststoff, Metall oder aus anderen Werkstoffen besteht.
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Um
die Einstellung der Gehrungs- und Neigungswinkel zu gestatten, ist
das Sägeblatt,
das Schneidwerkzeug oder eine andere Arbeitsvorrichtung in einem
Winkel zu einer horizontalen Basis und einem vertikalen Anschlag
einstellbar, gegen den das Werkstück positioniert ist. Die Gehrungseinstellung ermöglicht es
dem Sägeblatt,
dem Schneidwerkzeug oder der anderen Arbeitsvorrichtung, sich winklig
in Bezug auf den vertikalen Anschlag zu bewegen, während die
senkrechte Stellung zu der horizontalen Basis beibehalten wird.
Die Neigungseinstellung ermöglicht
es dem Sägeblatt,
dem Schneidwerkzeug oder der anderen Arbeitsvorrichtung, sich winklig
in Bezug auf die horizontale Basis zu bewegen, während die senkrechte Stellung
zu dem vertikalen Anschlag beibehalten wird. Manchmal kann es gewünscht sein,
durch gleichzeitiges Einstellen der Winkelstellung des Blatts sowohl
in Bezug auf die horizontale Basis als auch auf den vertikalen Anschlag eine
Kombination von Gehrung und Neigung zu schneiden.
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Nachdem
das Sägeblatt,
das Schneidwerkzeug oder die andere Arbeitsvorrichtung in die gewünschte Stellung
in Bezug auf die horizontale Basis und den vertikalen Anschlag eingestellt
sind, muss der Verriegelungsmechanismus für die Gehrungs- und Abschrägungseinstellung
aktiviert werden, um eine Bewegung des Sägeblatts, des Schneidwerkzeugs
oder der anderen Arbeitsvorrichtung in Bezug auf die Basis und den
Anschlag zu verhindern, während
der Schneidvorgang durchgeführt
wird. Diese Verriegelungsmechanismen müssen leicht zu aktivieren,
einstellbar und schnellwirkend sein, um die Effektivität der Schneidvorrichtung
zu optimieren und dem Bediener der Vorrichtung Bequemlichkeit zu
bieten.
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Eine
verbesserte Tischanordnung umfasst einen Gehrungs-Verriegelungsmechanismus
mit einem Gehrungs-Rastüberlaufmechanismus.
Der Verriegelungsmechanismus weist eine sich in axialer Richtung
erstreckende Verriegelungsstange auf, die an einem Ende eine Zwei-Stellungs-Hebelanordnung und
am entgegengesetzten Ende einen Führungs-/Verriegelungsbügel aufweist.
Der Führungs-/Verriegelungsbügel dient
dazu, sowohl die Bewegung der Verriegelungsstange zu führen als auch
den Tisch in einem bestimmten Gehrungswinkel zu verriegeln. Die
Hebelanordnung ist zwischen einer ersten Stellung, in welcher der
Gehrungstisch in einer bestimmten Stellung an einer Basis der Tischanordnung
verriegelt ist, und einer zweiten Stellung bewegbar, in welcher
der Gehrungstisch sich in Bezug auf die Basis der Tischanordnung
frei drehen kann. Der Gehrungs-Rastüberlaufmechanismus weist eine
Rastfeder, eine Betätigungseinrichtung
für die
Rastfeder und mehrere Rastschlitze auf, wobei jeder Schlitz sich
an einem der verschiedenen gebräuchlichen
Gehrungswinkel befindet. Wenn sich die Rastfeder in einem der Rastschlitze
befindet, wird der Gehrungstisch freigebbar in einem jeweiligen
dieser gebräuchlichen
Gehrungswinkel gehalten.
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Die
Rastfeder-Betätigungseinrichtung
dient dazu, dass die Rastfeder die verschiedenen Rastschlitze überläuft, die
an den verschiedenen gebräuchlichen
Gehrungswinkeln vorgesehen sind, und somit die Einstellung des Tisches
auf eine Stellung zwischen den Gehrungs-Rastschlitzen erlaubt.
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US 6016732 beschreibt einen
Rastüberlaufmechanismus
für eine
Paneelsäge.
Die Säge
weist eine Basis mit einem Drehtisch und einen Umfangsrand auf,
in welchem mehrere Rastaufnahmevertiefungen ausgebildet sind. Der
Drehtisch hat ein Federelement mit einem mit der unteren Fläche des
Drehtischs verbundenen Ende, einem mittleren Abschnitt und einem
entgegengesetzten Ende. In dem mittleren Abschnitt wird eine Raste
festgehalten und durch das Federelement in Richtung auf die Rastenaufnahmevertiefungen
vorgespannt. Die Basis weist ferner einen Hebel mit einem Betätigungsgriff
und einem zweiten mit dem entgegengesetzten Ende des Federelements
verbundenen Ende auf. Der Hebel ist um einen Gelenkzapfen geschwenkt,
so dass eine Aufwärtsbewegung
des Griffs eine Abwärtsbewegung
des entgegengesetzten Endes entgegen der Vorspannkraft des Federelements
bewirkt, um die Raste aus einer Rastenaufnahmevertiefung freizugeben
und eine Drehung des Drehtischs zu ermöglichen. Die Basis hat außerdem einen
an dem Drehtisch montierten Verriegelungsbügel, der eine Reibungsverlängerung
aufweist. Eine Druckstange drückt
die Reibungsfläche
in Berührung
mit der Lagerfläche
des Drehtischs. Die Basis weist eine Gewindemutter und die Stange
einen entsprechenden Gewindeabschnitt und einen drehbaren Griff
auf. Die Drehung des Griffs führt
daher zu einer axialen Bewegung der Stange, um den Drehtisch freigebbar
in Winkelstellungen zwischen denen zu verriegeln, die durch die
Rastenaufnahmevertiefungen gebildet sind.
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US 5249468 beschreibt einen
Rastüberlaufmechanismus
für eine
Säge. Die
Säge hat
einen Drehtisch mit einem Umfangsrand, in welchem eine Anzahl von
Rastenaufnahmevertiefungen gebildet sind. Eine Raste ist durch eine
Rastblattfeder in Richtung auf die Vertiefungen vorgespannt. Die
Blattfeder ist mit einem sich vertikal erstreckenden Verriegelungsarm
verbunden, der eine Betätigungseinrichtung
aufweist, die durch den Benutzer nach unten gedrückt werden kann, um die Feder
zu schwenken und die Raste freizugeben. Weiterhin ist eine Verriegelungseinrichtung
für die
Feinwinkeleinstellung vorgesehen. Die Verriegelungseinrichtung umfasst
eine Gewindestange, die gegen einen Verriegelungsklotz geschraubt
werden kann, um den Drehtisch festzustellen.
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US 5907987 offenbart einen
Verriegelungsmechanismus für
das Verriegeln einer Gehrungssäge
unter einem bestimmten Neigungswin kel. Ein Lagergehäuse ist
in Bezug auf die Tischanordnung schwenkbar auf einer Stahlwelle
gelagert. Dadurch kann das Gehäuse
und somit das Sägeblatt
um die Senkrechte geschwenkt werden, um den Neigungs-Schneidwinkel
einzustellen. Das Gehäuse kann
durch einen Verriegelungsmechanismus in einer Anzahl von Winkeln
in Bezug auf den Tisch verriegelt werden. Ein Griff ist benachbart
zu einem Nocken verschiebbar und drehbar auf der Welle positioniert,
und der Griff weist eine winklige Nockenfläche auf, die gegen eine zweite
Nockenfläche
stößt. Die Drehung
des Griffs bringt die Nockenflächen
aus der Ausrichtung, wodurch das Lagergehäuse axial entlang der Stahlwelle
geschoben wird. Das Lagergehäuse
berührt
die Tischanordnung, und die fortgesetzte Drehung des Griffs drückt das
Lagergehäuse in
die Tischanordnung und verriegelt die beiden Bauteile bei einem
bestimmten Neigungswinkel miteinander.
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In Übereinstimmung
mit der vorliegenden Erfindung wird eine Gehrungssäge entsprechend
Anspruch 1 zur Verfügung
gestellt.
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Weitere
Anwendungsgebiete der vorliegenden Erfindung werden aus der nachfolgenden
ausführlichen
Beschreibung deutlich. Es sollte so verstanden werden, dass die
ausführliche
Beschreibung und die spezifischen Beispiele, auch wenn sie die bevorzugte
Ausführung
der Erfindung darstellen, nur zum Zweck der Erläuterung bestimmt sind und den Schutzumfang
der Erfindung nicht einschränken.
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Die
vorliegende Erfindung wird aus der ausführlichen Beschreibung und den
beigefügten
Zeichnungen verständlicher,
wobei die Zeichnungen zeigen in
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1 eine
Perspektivansicht einer Paneelsäge
gemäß einer
Ausführung
der vorliegenden Erfindung von vorn;
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2 eine
Aufrissansicht der in 1 dargestellten Paneelsäge von vorn;
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3 eine
Aufrissansicht der in den 1 und 2 dargestellten
Paneelsäge
von hinten;
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4 eine
Aufrissansicht der in den 1 bis 3 dargestellten
Paneelsäge
von der Seite;
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5 eine
Perspektivansicht, teilweise im Querschnitt, der in den 1 bis 4 dargestellten Tischanordnung
im zusammengebauten Zustand;
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6 eine
Perspektivansicht des Gehrungs-Verriegelungsmechanismus und des
Gehrungs-Rastüberlaufmechanismus
gemäß einer
Ausführung
der vorliegenden Erfindung;
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7 eine
Perspektivansicht des in 6 dargestellten Gehrungs-Verriegelungsmechanismus;
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8 eine
Perspektivansicht des in 6 dargestellten Gehrungs-Rastüberlaufmechanismus; und
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9A bis 9C seitliche
Querschnittsansichten von Gehrungs-Verriegelungsmechanismus und Gehrungs-Rastüberlaufmechanismus
gemäß einer
Ausführung
der vorliegenden Erfindung, welche die Mechanismen in ihren verschiedenen
Stellungen zeigen.
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Die
nachfolgende Beschreibung der bevorzugten Ausführung(n) ist rein beispielhaft
und in keiner Weise dazu bestimmt, die Erfindung, ihre Anwendung
oder Benutzung einzuschränken.
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Nun
auf die Zeichnungen Bezug nehmend, in denen in den verschiedenen
Ansichten gleiche Bezugszahlen gleiche oder entsprechende Teile
bezeichnen, ist in den 1 bis 4 ein Beispiel
einer Paneelsäge
dargestellt, die eine Tischanordnung gemäß der vorliegenden Erfindung
aufweist und die lediglich zu Erläuterungszwecken dargestellt
und allgemein durch die Bezugszahl 10 gekennzeichnet ist. Ein
Fachmann wird aus der nachfolgenden Beschreibung, in Verbindung
mit den beigefügten
Zeichnungen und Ansprüchen,
leicht erkennen, dass die Prinzipien der vorliegenden Erfindung
gleichermaßen
auf Paneelsägen,
Kapp- und Gehrungssägen,
Kappsägen,
Auslegerkreissägen,
Tischsägen
oder Sägen anderer
Typen als die zu Erläuterungszwecken
in den Zeichnungen dargestellten anwendbar sind. Gleichermaßen wird
ein Fachmann leicht erkennen, dass die Prinzipien der Tischanordnung
gemäß der vorliegenden
Erfindung auch auf andere Arten angetriebener oder nicht angetriebener
Geräte
zum Durchführen
eines Arbeitsvorgangs an einem Werkstück anwendbar sind. Solche Ausrüstungen
schließen
Langlochsägen,
Spindelfräs-
oder Spindelschleifmaschinen oder andere Arten von angetriebenen
oder nicht angetriebenen Vorrichtungen, welche die Tischanordnung
der vorliegenden Erfindung benutzen würden, ein, sind jedoch nicht
darauf eingeschränkt.
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In
erster Linie auf 1 bis 4 Bezug nehmend,
umfasst die Paneelsäge 10 eine
Basisanordnung 12, eine Tischanordnung 14, eine
Gehäuseanordnung 16,
ein Sägeblatt 18,
eine Sägeblattschutzhaube 20,
einen Motor 22, der antreibend mit dem Sägeblatt 18 verbunden
ist, einen Griff 24 und eine Anschlaganordnung 26.
Die Tischanordnung 14 ist so an der Basisanordnung 12 befestigt,
dass sie zur Einstellung für
das Gehrungsschneiden gedreht werden kann. Die Drehung der Tischanordnung 14 verändert den
Winkel des Sägeblatts 18 in
Bezug auf die Anschlaganordnung 26, wobei jedoch die senkrechte
Lage des Sägeblatts 18 zur
Tischanordnung 14 beibehalten wird. Ein Verriegelungsmechanismus 28 kann
betätigt
werden, um die Tischanordnung 14 in Bezug auf die Basisanordnung 12 zu
verriegeln.
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Die
Gehäuseanordnung 16 ist
so an der Tischanordnung 14 befestigt, dass sie in Bezug
auf die Tischanordnung 14 geschwenkt werden kann, um eine
Einstellung für
ein Neigungsschneiden zu ermöglichen,
wie es im Stand der Technik bekannt ist. Wie für einen Fachmann zu erkennen
ist, können
die Einstellungen für
das Gehrungs- und Neigungsschneiden getrennt erfolgen, oder sie
können
gleichzeitig durchgeführt
werden, um einen zusammengesetzten Gehrungs- und Neigungsschnitt
zu ermöglichen.
Das Schwenken der Gehäuseanordnung 16 verändert den
Winkel des Sägeblatts 18 in
Bezug auf die Tischanordnung 14, wobei jedoch die senkrechte Lage
des Sägeblatts 18 zur
Anschlaganordnung 26 beibehalten wird. Ein Verriegelungsmechanismus 30 kann
betätigt
werden, um die Gehäuseanordnung 16 in
Bezug auf die Tischanordnung 14 zu verriegeln.
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Bezug
auf 5 nehmend, ist die vorliegende Erfindung auf die
Tischanordnung 14 und den Verriegelungsmechanismus 28 gerichtet,
welcher die Tischanordnung 14 bei jedem Gehrungswinkel
an der Basisanordnung 12 verriegelt. Die Basisanordnung 12 bildet
eine kreisförmige
Haltestruktur 40, die eine zylindrische, schalenförmige Befestigungsnabe 42 für die Befestigung
eines Tisches 44 bildet, wie es hierin später beschrieben
wird. Die Basisanordnung 12 bildet weiterhin eine Vielzahl
Gewindeöffnungen 46,
die verwendet werden, um unter Verwendung einer Vielzahl von Schrauben 50 eine
Rastplatte 48 anzubringen, von denen in 5 nur
eine dargestellt ist. Die Rastplatte 48 definiert eine
Vielzahl von Schlitzen 52, welche der Vielzahl der Gewindeöffnungen 46 entspricht,
um die Rastplatte 48 mittels der Schrauben 50 an
der Basisanordnung 12 zu befestigen. Die Vielzahl von Schlitzen 52 ermöglicht eine Einstellung
der Rastplatte 48, um das korrekte Verhältnis der vorher festgelegten
Gehrungswinkel zu sichern. Die Rastplatte 48 bildet weiterhin
eine Vielzahl von Rastschlitzen 54, die unter verschiedenen
gebräuchlichen
Gehrungswinkeln für
die Säge 10 angeordnet
sind. Die Rastschlitze 54 wirken in Ver bindung mit dem
Verriegelungsmechanismus 28 zusammen, um den Tisch 44 unter
einem der gebräuchlichen Gehrungswinkel
anzuordnen, wie es hierin später
beschrieben wird.
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Die
Tischanordnung 14 weist einen Tisch 44 und einen
Verriegelungsmechanismus 28 auf. Der Tisch 44 ist
ein kreisförmiges
Plattenelement, das eine das Werkstück abstützende Fläche 56 und eine Befestigungsnabe 58 bildet.
Der Tisch 44 ist durch Einsetzen der Nabe 58 des
Tisches 44 in die Nabe 42 der Basisanordnung 12 drehbar
an der Basisanordnung 12 angebracht. Eine Schraube 60 ist
durch den Tisch 44 geführt
und wird einschraubbar in einer Gewindebohrung (nicht dargestellt)
in der Basisanordnung 12 aufgenommen, um die Anordnung
zu vervollständigen.
Die Schraube 60 wird ausreichend angezogen, um den Tisch 44 an
der Basisanordnung 12 zu befestigen, jedoch nicht soweit,
dass die Drehung des Tisches 44 in Bezug auf die Basisanordnung 12 eingeschränkt ist.
Die Gewindegänge
auf der Schraube 60 weisen eine Arretierung auf, um die Schraube 60 in
ihrer Position zu verriegeln, nachdem sie angezogen wurde.
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Der
Tisch 44 dreht sich in Bezug auf die Basisanordnung 12,
um den Gehrungswinkel der Säge 10 zu
verändern.
Die Drehung des Tisches 44 verändert die Winkelbeziehung des
Sägeblatts 18 in
Bezug auf die Anschlaganordnung 26, jedoch nicht die Winkelbeziehung
des Sägeblatts 18 in
Bezug auf den Tisch 44. Zwischen dem Tisch 44 und
der Basisanordnung 12 ist eine Vielzahl von Verschleißblechen 64 angebracht.
Die Verschleißbleche 64 stellen
eine Fläche
zum Abstützen
des Tisches 44 bereit und verringern die Reibung und den
Verschleiß zwischen Tisch 44 und
Basisanordnung 12. Die Verschleißbleche 64 sind vorzugsweise
aus Federstahl hergestellt und schützen die Basisanordnung 12,
die vorzugsweise aus Aluminium hergestellt ist, gegen übermäßigen Verschleiß, der ein übermäßiges, zu
Schneidungenauigkeiten führendes
Spiel zwischen der Basisanordnung 12 und dem Tisch 44 verursachen
würde.
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Nun
auf 5 und 6 Bezug nehmend, weist die Verriegelungsanordnung 28 einen
Gehrungs-Verriegelungsmechanismus 66, einen Gehrungs-Rastüberlaufmechanismus 68 und
ein Gehäuse 70 auf.
Das Gehäuse 70 ist
ein im Allgemeinen hohles, rechteckiges Element, das feststehend
so an dem Tisch 44 befestigt ist, dass es sich vom Tisch 44 radial
nach außen
erstreckt. Das Gehäuse 70 ist
so an dem Tisch 44 positioniert, dass sich das Gehäuse 70 ebenfalls
senkrecht zu der Anschlaganordnung 26 befindet, wenn das
Sägeblatt 18 senkrecht
zum Anschlag 26 oder bei einem Gehrungswinkel von 0 Grad
positioniert ist. Somit verläuft
das Gehäuse 70 im
Allgemeinen parallel zu dem Sägeblatt 18.
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Nun
auf 5 bis 7 Bezug nehmend, weist der Gehrungs-Verriegelungsmechanismus 66 einen
Verriegelungshebel 72, eine mit Gewinde versehene Verriegelungsstange 74 und
einen Verriegelungsbügel 76 auf.
Der Verriegelungshebel 72 ist durch einen Stift 80 schwenkbar
am äußeren Ende des
Gehäuses 70 befestigt.
Das mit Gewinde versehene Ende der Verriegelungsstange 74 wird
schraubend von einem Schwenkstift 82 aufgenommen, der drehbar
am Verriegelungshebel 72 befestigt ist. Der Verriegelungsbügel 76 ist
durch ein Paar von Schrauben, die sich durch ein Paar von in dem
Verriegelungsbügel 76 gebildeten
Löchern 84 erstrecken,
fest am Tisch 44 angebracht. Der Verriegelungsbügel 76 bildet
einen Schlitz 86, der die Verriegelungsstange 74 verschiebbar
aufnimmt. Der Verriegelungsbügel 76 ist
ein im Allgemeinen U-förmiges
Bauteil, wobei ein Schenkel des U den Schlitz 86 und das
entgegengesetzte Ende des U eine Verriegelungsleiste 88 bildet.
Wenn der Verriegelungsbügel 76 am
Tisch 44 und der Tisch 44 an der Basisanordnung 12 angebracht
ist, ist die Verriegelungsleiste 88 benachbart zu einer
zylindrischen Fläche 90 positioniert,
die sich auf der Basisanordnung 12 befindet.
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Der
Gehrungs-Verriegelungsmechanismus 66 kann sich durch die
Schwenkbewegung des Hebels 72 in einer von zwei Stellungen
befin den. Bezug auf 9C nehmend, ist der Gehrungs-Verriegelungsmechanismus 66 in
seiner verriegelten Stellung dargestellt, in welcher sich der Hebel 72 in
einer Stellung befindet, die in Bezug auf eine horizontale Stellung
nach unten abgewinkelt ist oder in Bezug auf die obere Fläche des
Gehäuses 70 nach
unten abgewinkelt ist. In dieser Stellung drückt der Hebel 72 die
Verriegelungsstange 74 in Richtung auf den Tisch 44, der
wiederum die Verriegelungsleiste 88 mit der Oberfläche 90 der
Basisanordnung 12 in Eingriff bringt und den Tisch 44 in
Bezug auf die Basisanordnung 12 unter einem bestimmten
gewünschten
Gehrungswinkel verriegelt. Die Kraft, mit welcher die Verriegelungsstange 74 die
Verriegelungsleiste 88 mit der Fläche 90 in Eingriff
bringt, kann durch Drehen der Verriegelungsstange 74 im
Schwenkstift 82 eingestellt werden, um die Arbeitslänge der
Verriegelungsstange 74 einzustellen. In dem mit Gewinde versehenen
Ende der Verriegelungsstange 74 ist ein Schraubendreherschlitz
vorgesehen, um diese Einstellung zu erleichtern. Eine Arretierung
oder ein anderer Festhaltemechanismus ist auf den Gewindegängen der
Verriegelungsstange 74 vorhanden, um die Verriegelungsstange 74 an
ihrer gewünschten Stellung
in Bezug auf den Schwenkstift 84 zu halten.
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Nun
auf 9A Bezug nehmend, ist der Gehrungs-Verriegelungsmechanismus 66 in
seiner freigegebenen Stellung dargestellt, in welcher der Hebel 72 sich
im Allgemeinen in einer horizontalen Stellung oder in einer Stellung
im Allgemeinen parallel zur oberen Fläche des Gehäuses 70 befindet.
In dieser Stellung ist die Verriegelungsstange 74 von der
Verriegelungsleiste 88 und der Fläche 90 weg bewegt.
Der Tisch 44 kann jetzt in Bezug auf die Basisanordnung 12 gedreht
werden, um unter einem anderen gewünschten Gehrungswinkel angeordnet werden
zu können.
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Nun
auf 5, 6 und 8 Bezug
nehmend, weist der Gehrungs-Rastüberlaufmechanismus 68 eine
Rastfeder 92 und einen Rastüber laufhebel 94 auf.
Die Rastfeder 92 ist unter Verwendung eines Paars von Schrauben,
die sich durch die in der Rastfeder 92 ausgebildeten Löcher 96 erstrecken, am
Tisch 44 befestigt. Die Rastfeder 92 ist im Allgemeinen
eine U-förmige
Feder, die an dem Verbindungsschenkel des U eine geformte Raste 98 aufweist.
Die Rastfeder 92 ist normalerweise so positioniert, wie
in 9A gezeigt, wobei die Form der Rastfeder 92 so
gestaltet ist, dass die Raste 100 in einen der Rastschlitze 54 vorgespannt
ist, um den Tisch 44 freigebbar in Bezug auf die Basisanordnung 12 unter
einem der gebräuchlicheren,
durch die Rastschlitze 54 definierten Gehrungswinkel zu
positionieren.
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Der
Rastüberlaufhebel 94 ist
unter Verwendung eines Klemmzapfens 100, der unter Verwendung
eines Paars von Schrauben, die sich durch im Klemmzapfen 100 ausgebildete
Löcher 102 erstrecken,
schwenkbar am Gehäuse 70 befestigt.
Das äußere Ende
des Hebels 94 erstreckt sich in Richtung auf den Verriegelungshebel 72 und
befindet sich zwischen dem Verriegelungshebel 72 und dem
Gehäuse 70,
wie es in 5 und 6 dargestellt
ist. Das entgegengesetzte innere Ende des Hebels 94 erstreckt sich
in Richtung auf die Rastfeder 92. Das innere Ende des Hebels 94 befindet
sich unter dem äußeren Ende
der Rastfeder 92, damit der Hebel 94 die Raste 98 aus
dem Eingriff mit dem jeweiligen Schlitz 54 bewegen kann.
Die Rastfeder 92 weist ein Paar profilierter Vorsprünge 104 auf,
die durch das innere Ende des Rastüberlaufhebels 94 abgestützt werden.
Eine Vorspannfeder 106 spannt den Hebel 94 im
Uhrzeigersinn vor, wie es in 9A bis 9C dargestellt ist,
so dass das innere Ende des Hebels 94 mit den profilierten
Vorsprüngen 104 in
Eingriff bleibt.
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Der
Rastüberlaufhebel 94 ist
normalerweise so positioniert, wie es in 9A dargestellt
ist. In dieser Stellung befindet sich die Raste 98 mit
einem der Schlitze 54 in Eingriff, um den Tisch 44 freigebbar
unter einem der gebräuchlicheren
Gehrungswinkel zu halten. Soll der Auflagetisch 44 auf
einen neuen Gehrungswinkel zurückgestellt
werden, wird der Verriegelungshebel 72 des Gehrungs-Verriegelungsmechanismus 66 zuerst
in seine freigegebene Stellung bewegt, wie es in 9A oder 9B dargestellt
ist, und das äußere Ende
des Hebels 94 wird nach unten gedrückt, um den Hebel 94 im
Uhrzeigersinn zu schwenken, wie es in 9C dargestellt
ist. Diese Drehung des Hebels 94 im Uhrzeigersinn bewirkt, dass
das innere Ende des Hebels 94 die Rastfeder 92 anhebt,
wodurch die Raste 98 von ihrem jeweiligen Rastschlitz außer Eingriff
kommt, wie es in 9C dargestellt ist. Der Auflagetisch 44 kann
nun gedreht werden, bis der gewünschte
Gehrungswinkel erreicht ist. An dieser Stelle kann der Rastüberlaufhebel 94 freigegeben
werden, so dass die Raste 98 mit einem anderen Rastschlitz 54 in
Eingriff kommt, wenn einer der gebräuchlicheren, durch die Rastschlitze 54 definierten
Gehrungswinkel ausgewählt werden
soll. Der Verriegelungshebel 72 des Gehrungs-Verriegelungsmechanismus 66 wird
dann in seine verriegelte Stellung bewegt, wie es in 9C dargestellt
ist, um den Tisch 44 in Bezug auf die Basisanordnung 12 festzusetzen.
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Wenn
der gewünschte
Gehrungswinkel nicht einer der vorausgewählten Gehrungswinkel ist, die durch
die Schlitze 54 definiert werden, erfolgt die Einstellung
des Tisches 44 ähnlich,
unterscheidet sich jedoch von der vorher beschriebenen Einstellung. Soll
bei an der Basisanordnung 12 verriegeltem Tisch 44,
wie es in 9C dargestellt ist, der Auflagetisch 44 auf
einen neuen Gehrungswinkel eingestellt werden, wird zuerst der Verriegelungshebel 72 des
Gehrungs-Verriegelungsmechanismus 66 in seine freigegebene
Stellung bewegt, wie es in 9A oder 9B dargestellt
ist, und das äußere Ende
des Hebels 94 wird nach unten gedrückt, um den Hebel 94 im
Uhrzeigersinn zu schwenken. Diese Drehung des Hebels 94 im
Uhrzeigersinn bewirkt, dass das innere Ende des Hebels 94 die
Rastfeder 92 anhebt, wodurch die Raste 98 außer Eingriff
von ihrem jeweiligen Schlitz kommt, wie es in 9C dargestellt
ist. Wenn der gewünschte
Gehrungswinkel erreicht ist, wird der Verriegelungshebel 72 des
Gehrungs-Verriegelungsmechanismus 66 in seine verriegelte
Stellung bewegt, wie es in 9C dargestellt
ist, um den Tisch 44 in Bezug auf die Basisanordnung 12 festzustellen.
Nachdem der Verriegelungshebel 72 verriegelt ist, kann
der Hebel 94 freigegeben werden. Das Freigeben des Hebels 94 erlaubt
es der Rastfeder 92 mit der oberen Fläche der Rastplatte 48 in
Eingriff zu kommen, wie es in 9B dargestellt
ist, weil die Raste 98 nicht mit einem der Schlitze 54 ausgerichtet ist.
Durch Aufrechterhalten von Druck auf den Gehrungsüberlaufhebel 94,
während
er sich in Eingriff mit dem Verriegelungshebel 72 befindet,
wird die Raste 98 von der Rastplatte 48 und von
den Schlitzen 54 ferngehalten. Dadurch kann das Einstellen
eines Gehrungswinkels nahe einem der Schlitze 54 (d.h. von
44° anstatt
von 45°)
erfolgen, ohne dass eine Vorspannbelastung der Rastfeder 92 gegen
die Rastplatte 48 wirkt, um den Tisch 44 auf den
gewünschten Winkel
zu drücken.
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Die
Beschreibung der Erfindung ist rein beispielhafter Natur und daher
ist beabsichtigt, dass Variationen, die nicht vom Kern der Erfindung
abweichen, in ihren Schutzumfang fallen. Solche Variationen sind
nicht als eine Abweichung von dem Schutzumfang der Erfindung zu
betrachten.