DE10154835A1 - Verfahren zur Herstellung einer Halbleitervorrichtung - Google Patents
Verfahren zur Herstellung einer HalbleitervorrichtungInfo
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Abstract
Es werden Wasserstoff-Ionen (40) mit hoher Konzentration in einen amorphen Siliciumfilm (21) implantiert. Durch Implantation der Wasserstoff-Ionen (40) wird in dem amorphen Siliciumfilm (21) eine Wasserstoff-Ionen-Implantationsschicht (41) ausgebildet. Nachfolgend wird durch Ausführen einer Wärmebehandlung in einem Abschnitt des amorphen Siliciumfilms (21), der von dem Abschnitt, in dem die Wasserstoff-Ionen-Implantationsschicht (41) ausgebildet worden ist, verschieden ist, ein säulenförmiges Korn ausgebildet. Andererseits wird in der Wasserstoff-Ionen-Implantationsschicht (41) ein gekörntes Korn ausgebildet. Eine gekörnte Kornschicht (42) besitzt viele Korngrenzen, die in mehrere Richtungen verlaufen, wie etwa eine Korngrenze, die entlang einer Richtung der Filmdicke eines Polysiliciumsfilms (44a) verläuft, und eine Korngrenze, die entlang einer anderen Richtung als der der Filmdicke des Polysiliciumsfilms (44a) verläuft. Somit kann ein Verfahren zur Herstellung einer Halbleitervorrichtung geschaffen werden, das die durch das Eindringen eines Dotierungsmittels verursachte Schwankung der Schwellenspannung angemessen unterdrücken kann.
Description
Die Erfindung betrifft das Gebiet der Verfahren zur Herstel
lung einer Halbleitervorrichtung und der Strukturen einer
Halbleitervorrichtung und insbesondere ein Verfahren zur Her
stellung eines MOSFETs (Metalloxid-Feldeffekttransistors) und
eine Struktur davon.
Mit der Miniaturisierung der Halbleitervorrichtungen ist als
einer der Versuche zum Erhöhen der Drain-Ströme eines MOSFETs
für den schnellen Betrieb von Schaltungen eine Technik zum
Ausbilden eines Metallsilicids zur Verwendung in einem Gate,
einer Source und einem Drain tatsächlich in Gebrauch. Ein
kennzeichnendes Merkmal des Metallsilicids besteht darin, daß
es einen niedrigeren Widerstandswert als dotiertes Polysili
cium hat. Zum Ausbilden des Metallsilicids wird ein hoch
schmelzender Metallfilm auf Silicium abgeschieden und darauf
hin eine Wärmebehandlung wie etwa ein RTA (schnelles thermi
sches Tempern) ausgeführt, um das Silicium mit dem hoch
schmelzenden Metallfilm reagieren zu lassen. Das Ausbilden
des Metallsilicids zur Verwendung in dem Gate, in der Source
und in dem Drain senkt die Widerstandswerte der jeweiligen
Gebiete und erhöht dadurch die Drain-Ströme.
Unter den Arten von Metallsiliciden sind Titansilicid
(TiSi2), Wolframsilicid (WSi2), Nickelsilicid (NiSi), Platin
silicid (PtSi), Kobaltsilicid (CoSi2) und dergleichen wohlbe
kannt. Es ist bekannt, daß unter ihnen selbst bei Verwendung
in einer dünnen Gate-Elektrode mit einer Gate-Länge von
0,1 µm oder weniger das Kobaltsilicid den Widerstand der
Gate-Elektrode senken kann. Andererseits ist bekannt, daß bei
Verwendung in einer Gate-Elektrode mit einer Gate-Länge von
0,15 µm oder weniger das Wolframsilicid den Widerstand der
Gate-Elektrode durch den Linienbreiteneffekt erhöht. Das Ko
baltsilicid, das Nickelsilicid oder das Platinsilicid besit
zen den Linienbreiteneffekt nicht.
Es wird nun die Reaktion von Kobalt (Co) mit Silicium (Si)
diskutiert. Bei 400°C beginnt Co mit Si zu reagieren, wo
durch Co2Si gebildet und der Flächenwiderstand allmählich hö
her wird. Bei 450 bis 500°C wird CoSi gebildet, wobei der
Flächenwiderstand maximal wird. Bei über 600°C wird CoSi2
gebildet, wobei der Flächenwiderstand niedriger wird.
Im Prozeß des Ausbildens von Kobaltsilicid wird zunächst bei
450 bis 600°C ein erstes RTA ausgeführt. Nachfolgend wird
das Co, das nicht reagiert hat, entfernt und daraufhin bei
650 bis 800°C ein zweites RTA ausgeführt, um den Flächenwi
derstand zu senken. Ferner steigt die Höhe der Leckströme,
wenn die Temperatur für das zweite RTA auf bis 900°C steigt,
da das Co in dem Metallsilicid in ein Siliciumsubstrat dif
fundiert und die Nähe eines pn-Übergangs der Source/Drain-
Gebiete erreicht.
Fig. 28 ist ein Querschnitt einer Struktur eines allgemeinen
MOSFETs, in dem Kobaltsilicid ausgebildet ist. An einer Ober
seite eines Siliciumsubstrats 101 ist selektiv eine STI
(Flachgrabenisolation) 102 ausgebildet. Auf der Oberseite des
Siliciumsubstrats 101 ist selektiv eine Gate-Elektrode 104
mit einem dazwischenliegenden Gate-Isolierfilm 103 ausgebil
det. Auf der Gate-Elektrode 104 ist Kobaltsilicid 106 ausge
bildet. Ferner sind an der Oberseite des Siliciumsubstrats
101 Source/Drain-Gebiete 111 ausgebildet, die mit einem unter
der dazwischenliegenden Gate-Elektrode 104 ausgebildeten Ka
nalgebiet gepaart sind und mit den Seitenflächen der STI 102
in Kontakt stehen. Auf den Source/Drain-Gebieten 111 sind die
Kobaltsilicidschichten 112 ausgebildet. Auf den Seitenflächen
der Gate-Elektrode 104 sind die Seitenwände 109 mit dem da
zwischenliegenden ersten und zweiten Distanzfilm 107 und 108
ausgebildet.
Die Silicidierungsreaktion verläuft über die Diffusion von
hochschmelzendem Metall in das Silicium. Wie in Fig. 28 ge
zeigt ist, dringt somit das Kobalt in eine Grenzfläche zwi
schen dem zweiten Distanzfilm 108 und dem Siliciumsubstrat
101 ein und bildet einen Eindringabschnitt 114 der Kobaltsi
licidschicht 112 aus. Ferner dringt das Kobalt in eine Grenz
fläche zwischen der STI 102 und dem Siliciumsubstrat 101 ein
und bildet einen Eindringabschnitt 115 der Kobaltsilicid
schicht 112 aus.
Wenn mit der Miniaturisierung der Halbleitervorrichtungen die
Breite der Seitenwand 109 10 nm oder weniger erreicht, er
reicht der Eindringabschnitt 114 der Kobaltsilicidschicht 112
den Gate-Isolierfilm 103, wodurch die Höhe der Leckströme an
dem Gate steigt. Wenn ferner die Tiefe des an der Grenzfläche
zwischen dem Source/Drain-Gebiet 111 und dem Siliciumsubstrat
101 ausgebildeten pn-Übergangs flacher als die Tiefe von
0,05 µm von der Oberseite des Siliciumsubstrats 101 wird,
erreicht der Eindringabschnitt 115 der Kobaltsilicidschicht
112 eine Verarmungsschicht des pn-Übergangs, wodurch die Höhe
der Leckströme an der Source und an dem Drain steigt.
Außerdem wächst das Metallsilicid in einem Silicidierungs
reaktionsprozeß wegen einer Spannung in dem Phasenübergang
und dergleichen gelegentlich anomal wie eine Spitze. In
Fig. 28 ist eine anomal gewachsene Spitze 113 aus dem Kobalt
silicid gezeigt. Das Kobaltsilicid wächst bei der Temperatur
von 400 bis 450°C anomal und bildet die Spitze 113 aus. Wenn
mit der Miniaturisierung der Halbleitervorrichtungen die
Dicke des an der Grenzfläche zwischen dem Source/Drain-Gebiet
111 und dem Siliciumsubstrat 101 ausgebildeten pn-Übergangs
flacher als die Dicke von 0,1 µm von der Oberseite des Sili
ciumsubstrats 101 wird, erreicht die Spitze 113 die Verar
mungsschicht des pn-Übergangs, wodurch die Höhe der Leck
ströme an der Source und an dem Drain steigt.
Als eines der Verfahren zum Unterdrücken der durch das an
omale Wachstum des Kobaltsilicids verursachten Erzeugung der
Spitze ist ein Voramorphisierungsverfahren wohlbekannt. In
diesem Verfahren wird Stickstoff oder Germanium ionenimplan
tiert, um das Siliciumsubstrat vor Abscheiden eines Kobalt
films im voraus zu amorphisieren, woraufhin das Kobaltsilicid
ausgebildet wird. Die Voramorphisierung des Siliciumsubstrats
entlastet einen bei der Reaktion an einer Grenzfläche zwi
schen dem Silicid und dem Silicium verursachten Druck, um die
Erzeugung der Spitze zu unterdrücken.
Die Fig. 29 bis 35 sind Querschnitte von Schritten eines Ver
fahrens zur Herstellung eines N-MOSFETs durch das Voramorphi
sierungsverfahren. Wie in Fig. 29 gezeigt ist, wird an der
Oberseite des Siliciumsubstrats 101 zunächst selektiv die STI
102 ausgebildet. Nachfolgend wird eine Ionenimplantation aus
geführt, um eine Wanne, eine Kanalsperrschicht und eine Ka
naldotierungsschicht (die sämtlich nicht gezeigt sind) auszu
bilden. Anschließend wird auf der Oberseite des Siliciumsub
strats 101 ein Siliciumoxidfilm 120 ausgebildet. Nachfolgend
wird mit dem CVD-Verfahren (Verfahren der Abscheidung aus der
Dampfphase) ein amorpher Siliciumfilm 121 vollständig abge
schieden. Daraufhin werden durch Ionenimplantation Phosphor-
Ionen 122 in den amorphen Siliciumfilm 121 implantiert.
Wie in Fig. 30 gezeigt ist, werden im nächsten Schritt der
amorphe Siliciumfilm 121 und der Siliciumoxidfilm 120 durch
Photolithographie und anisotropes Trockenätzen strukturiert,
um die Gate-Elektrode 104 und den Gate-Isolierfilm 103 auszu
bilden. Nachfolgend wird mit dem CVD-Verfahren ein Isolier
film auf Siliciumoxidbasis wie etwa ein TEOS-Film (Tetraethy
lorthosilikat-Film) 123 vollständig abgeschieden. Bei der
Temperatur bei Abscheidung beginnt das amorphe Silicium der
Gate-Elektrode 104 zu Polysilicium zu werden (d. h. zu poly
kristallisieren).
Wie in Fig. 31 gezeigt ist, wird im nächsten Schritt der
TEOS-Film 123 anisotrop geätzt, um auf den Seitenflächen ei
ner Gate-Struktur, die den Gate-Isolierfilm 103 und die Gate-
Elektrode 104 enthält, die ersten Distanzfilme 107 auszubil
den. Nachfolgend werden Arsen-Ionen 124 implantiert, um an
der Oberseite des Siliciumsubstrats 101 die Verlängerungsge
biete 110 auszubilden. Ferner werden Bor-Ionen 125 implan
tiert, um in dem Siliciumsubstrat 101 ein (nicht gezeigtes)
Vertiefungsimplantationsgebiet auszubilden. Das Ausbilden des
ersten Distanzfilms 107 soll den Gate-Isolierfilm 103 bei der
Ionenimplantation schützen, um durch Erhöhen der effektiven
Kanallänge Leff und durch Verringern der zwischen der Gate-
Elektrode 104 und dem Verlängerungsgebiet 110 ausgebildeten
Kapazität (Gate-Überlappungs-Kapazität) die Schwankung der
Schwellenspannung zu verringern. Außerdem erleichtert das
Ausbilden des Vertiefungsimplantationsgebiets den Abfall der
Schwellenspannung und unterdrückt auch das Auftreten eines
Oberflächendurchgriffs. Die Arsen-Ionen 124 und die Bor-Ionen
125 werden auch in die Gate-Elektrode 104 implantiert.
Wie in Fig. 32 gezeigt ist, werden im nächsten Schritt mit
dem CVD-Verfahren in dieser Reihenfolge ein TEOS-Film 126 und
ein Siliciumnitridfilm 127 vollständig abgeschieden. Bei der
Temperatur dieser Abscheidung setzt sich die Umwandlung der
Gate-Elektrode 104 zu Polysilicium weiter fort.
Wie in Fig. 33 gezeigt ist, werden im nächsten Schritt der
Siliciumnitridfilm 127 und der TEOS-Film 126 anisotrop ge
ätzt, um die Seitenwände 109 und die zweiten Distanzfilme 108
auszubilden. Nachfolgend werden Arsen-Ionen 128 implantiert,
um die Source/Drain-Gebiete 111 auszubilden. Außerdem werden
die Arsen-Ionen 128 in die Gate-Elektrode 104 implantiert.
Nachfolgend wird bei 1100°C ein RTA ausgeführt, um die Ar
sen-Ionen 124 und 128 und die Bor-Ionen 125 elektrisch zu
aktivieren. Bei dieser Wärmebehandlung wird das Siliciumsub
strat 101 von den durch die Ionenimplantation verursachten
Defekten geheilt. Ferner wird bei dieser Wärmebehandlung in
der Gate-Elektrode 104 ein säulenförmiges Korn mit einer ent
lang einer Richtung der Filmdicke der Gate-Elektrode 104 ver
laufenden Korngrenze 105 ausgebildet.
Wie in Fig. 34 gezeigt ist, werden im nächsten Schritt zum
Amorphisieren der Oberseiten der Source/Drain-Gebiete 111,
mit anderen Worten, für die obendiskutierte Voramorphisie
rung, (nicht gezeigte) Germanium-Ionen implantiert. Nachfol
gend wird durch Zerstäuben in einer Argonatmosphäre bei
spielsweise ein auf den Oberflächen der Source/Drain-Gebiete
111 gebildeter (nicht gezeigter) ursprünglicher Oxidfilm ent
fernt. Das Entfernen des ursprünglichen Oxidfilms soll ein
Steigen des Widerstandswerts des Metallsilicids wegen der
Anwesenheit des ursprünglichen Oxidfilms vermeiden. Nachfol
gend werden in dieser Reihenfolge ein Kobaltfilm 129 und ein
Titannitridfilm 130 vollständig abgeschieden. Das Ausbilden
des Titannitridfilms 130 soll ein Steigen des Flächenwider
stands durch die natürliche Oxidation des Kobaltfilms 129,
durch das Mischen des Sauerstoffs in den Kobaltfilm 129 wäh
rend des Transports der Wafer und der Verarbeitung in der
Vorrichtung und dergleichen verhindern.
Wie in Fig. 35 gezeigt ist, wird im nächsten Schritt bei
400°C das erste RTA ausgeführt. Nachfolgend werden der Ti
tannitridfilm 130 und derjenige Kobaltfilm 129, der nicht
reagiert hat, entfernt, woraufhin bei 700°C das zweite RTA
ausgeführt wird. Dadurch wird eine Oberseite der Gate-Elek
trode 104 silicidiert, um die Kobaltsilicidschicht 106 auszu
bilden, während die Oberseiten der Source/Drain-Gebiete 111
silicidiert werden, um die Kobaltsilicidschichten 112 auszu
bilden.
Das obendiskutierte Verfahren zur Herstellung eines MOSFETs
besitzt jedoch die folgenden Probleme.
Wie in Fig. 33 gezeigt ist, ist in der Gate-Elektrode 104 das
säulenförmige Korn ausgebildet, dessen Korngrenze 105 entlang
der Richtung der Filmdicke der Gate-Elektrode 104 verläuft.
Da der Diffusionskoeffizient eines entlang der Korngrenze
diffundierten Dotierungsmittels höher ist als der eines in
dem Korn diffundierten Dotierungsmittels, diffundiert das in
die Gate-Elektrode 104 eingeführte Dotierungsmittel haupt
sächlich entlang der Korngrenze 105, wobei es eine Grenzflä
che zwischen der Gate-Elektrode 104 und dem Gate-Isolierfilm
103 erreicht. Um die Verarmung des Gates zu unterdrücken, ist
es erwünscht, mehr Dotierungsmittel in der Nähe dieser Grenz
fläche zu aktivieren. Wenn aber die Menge des Dotierungsmit
tels, das die Nähe dieser Grenzfläche erreicht, zu groß wird,
dringt ein Teil des Dotierungsmittels in den Gate-Isolierfilm
103 ein und erreicht das Innere des Siliciumsubstrats 101,
wobei im Ergebnis die Schwellenspannung des MOSFETs den vor
gesehenen Wert verläßt. Diese Erscheinung wird als "Eindrin
gen des Dotierungsmittels" bezeichnet.
Um die durch das Eindringen des Dotierungsmittels verursachte
Schwankung der Schwellenspannung zu unterdrücken, muß mit
irgendeinem Verfahren die Menge des Dotierungsmittels verrin
gert werden, das die Grenzfläche zwischen der Gate-Elektrode
104 und dem Gate-Isolierfilm 103 erreicht. Auf jeden Fall muß
das Dotierungsmittel mit einer solchen Dichte in die Gate-
Elektrode 104 ionenimplantiert werden, daß das Polysilicium
entarten kann. Dementsprechend führt die einfache Verringe
rung der durch Ionenimplantation in die Gate-Elektrode 104 zu
implantierenden Dosis zu einigen Problemen wie etwa zu einem
Steigen des Widerstandswerts der Gate-Elektrode 104 und zu
einer durch die Verarmung des Gates verursachten Verschlech
terung der Stromansteuerfähigkeit. Somit kann eine einfache
Verringerung der Dosis für die Ionenimplantation nicht ange
wendet werden.
Somit besitzt das erwähnte Verfahren zur Herstellung eines
MOSFETs das Problem, daß die durch das Eindringen des Dotie
rungsmittels verursachte Schwankung der Schwellenspannung
nicht angemessen unterdrückt wird.
Wie aus einem Vergleich zwischen den Fig. 28 und 35 hervor
geht, kann in dem erwähnten Verfahren zur Herstellung eines
MOSFETs mit Voramorphisierung die Erzeugung irgendeiner
Spitze 113 wegen anomalen Wachstums des Silicids vermieden
oder unterdrückt werden. Allerdings kann die Erzeugung der
Eindringabschnitte 114 und 115 der Kobaltsilicidschicht 112
auch mit dem Voramorphisierungsverfahren nicht vermieden wer
den.
Somit werden in dem erwähnten Verfahren zur Herstellung eines
MOSFETs die Eindringabschnitte 114 und 115 der Kobaltsilicid
schicht 112 weiter ausgebildet. Somit besitzt dieses Verfah
ren ein Problem dahingehend, daß die Leckströme des Gates,
der Source und des Drains steigen, wenn die Größe einer Halb
leitervorrichtung kleiner wird.
Ferner wird in dem Schritt aus Fig. 30 der amorphe Silicium
film 121 anisotrop geätzt, um die Gate-Elektrode 104 auszu
bilden, wobei das im Schritt des anisotropen Ätzen verwendete
Gas ein freies Radikal wie etwa CFX ist. Ein Teil des freien
Radikals wird durch ein elektrisches Feld zwischen einer
Plasmahülle und einem Wafer in einer Ätzvorrichtung beschleu
nigt und mischt sich in das Siliciumsubstrat 101. Das freie
Radikal, das sich in das Siliciumsubstrat 101 mischt, wird
durch die durch den Zusammenstoß mit Silicium-Atomen verur
sachte Kernstreuung in C-Atome und F-Atome dissoziiert. Die
F-Atome werden durch die Wärmebehandlung zu F2-Molekülen oder
durch die chemische Bindung mit Wasserstoff-Atomen in dem
Siliciumsubstrat 101 zu HF-Molekülen, dies aus dem Silicium
substrat 101 verdampfen. Demgegenüber bleiben die C-Atome in
dem Siliciumsubstrat 101 und werden nachteilig zu einer Leck
stromquelle.
Wenn das Metallsilicid in einem schmalen Gebiet von etwa
0,15 µm oder weniger ausgebildet wird, steigt außerdem die
für den Phasenübergang von CoSi mit hohem Widerstand in CoSi2
mit niedrigem Widerstand benötigte Temperatur. Somit flockt
das Metallsilicid beim Erhitzen auf eine hohe Temperatur von
über etwa 800°C aus, wobei das Metallsilicid kaputtgeht, was
nachteilig ist.
Um die Wirkung des kurzen Kanals zu unterdrücken, gibt es
eine Tendenz, die Verlängerungsgebiete 110 an der Oberseite
des Siliciumsubstrats 101 flacher auszubilden. Wenn die Ver
längerungsgebiete 110 flacher ausgebildet werden, wird aber
der Flächenwiderstand höher, wobei sich dementsprechend die
Stromansteuerfähigkeit des MOSFETs verschlechtert, was
nachteilig ist.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren
zur Herstellung einer Halbleitervorrichtung und eine Struktur
der Halbleitervorrichtung zu schaffen, die die durch das Ein
dringen des Dotierungsmittels verursachte Schwankung der
Schwellenspannung angemessen unterdrücken können, ohne eine
Störstellenkonzentration in einer Gate-Elektrode zu senken.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst durch ein Verfahren
zur Herstellung einer Halbleitervorrichtung nach einem der
Ansprüche 1, 6 oder 11. Weiterbildungen der Erfindung sind in
den abhängigen Ansprüchen angegeben.
Gemäß einem Merkmal der Erfindung werden ein Verfahren zur
Herstellung einer Halbleitervorrichtung und eine Struktur der
Halbleitervorrichtung geschaffen, die die Leckströme an dem
Gate, an der Source und an dem Drain durch Vermeiden der Er
zeugung des Eindringabschnitts eines Metallsilicids an einer
Grenzfläche zwischen einem Distanzfilm der Gate-Elektrode und
einem Siliciumsubstrat oder an einer Grenzfläche zwischen
einer STI und dem Siliciumsubstrat verringern können. Gemäß
einem weiteren Merkmal der Erfindung werden ein Verfahren zur
Herstellung einer Halbleitervorrichtung und eine Struktur der
Halbleitervorrichtung geschaffen, die durch Unterdrücken ei
nes Steigens des Flächenwiderstands eines Verlängerungsge
biets die Stromansteuerfähigkeit eines MOSFETs selbst dann
verbessern können, wenn das Verlängerungsgebiet in dem Sili
ciumsubstrat flacher ausgebildet wird.
Die Erfindung ist auf ein Verfahren zur Herstellung einer
Halbleitervorrichtung gerichtet. Gemäß einem ersten Aspekt
der Erfindung umfaßt das Verfahren zur Herstellung einer
Halbleitervorrichtung die folgenden Schritte: (a) Vorbereiten
eines Halbleitersubstrats; (b) Ausbilden eines Halbleiter
films aus einem amorphen Stoff auf einer Hauptoberfläche des
Halbleitersubstrats mit einem dazwischenliegenden Isolier
film; (c) Einführen von Störstellen zum Senken des Wider
stands in den Halbleiterfilm; (d) Einführen von Wasserstoff-
Ionen oder Deuterium-Ionen in den Halbleiterfilm; (e) Ausfüh
ren einer Wärmebehandlung zum Polykristallisieren des amor
phen Stoffs nach dem Schritt (d); und (f) Strukturieren des
Halbleiterfilms zum Ausbilden einer Gate-Elektrode auf der
Hauptoberfläche des Halbleitersubstrats mit einem dazwischen
liegenden Gate-Isolierfilm.
Gemäß einem zweiten Aspekt der Erfindung umfaßt das Verfahren
zur Herstellung einer Halbleitervorrichtung des ersten
Aspekts ferner die folgenden Schritte: (g) selektives Ausbil
den eines Isolationsisolierfilms an der Hauptoberfläche des
Halbleitersubstrats; (h) Einführen von Wasserstoff-Ionen oder
Deuterium-Ionen in das Halbleitersubstrat; (i) Ausbilden von
Source/Drain-Gebieten, die mit der dazwischenliegenden Gate-
Elektrode in einem durch den Isolationsisolierfilm definier
ten Elementausbildungsgebiet an der Hauptoberfläche des Halb
leitersubstrats gepaart sind; und (j) Ausbilden von Metall-
Halbleiter-Verbundschichten auf den Source/Drain-Gebieten.
Gemäß einem dritten Aspekt der Erfindung werden in dem Ver
fahren zur Herstellung einer Halbleitervorrichtung des zwei
ten Aspekts die Schritte (d) und (h) in dem gleichen Prozeß
nach dem Schritt (f) ausgeführt.
Gemäß einem vierten Aspekt der Erfindung umfaßt das Verfahren
zur Herstellung einer Halbleitervorrichtung des ersten, zwei
ten oder dritten Aspekts ferner die folgenden Schritte: (k)
Ausbilden von Verlängerungsgebieten, die mit der dazwischen
liegenden Gate-Elektrode gepaart sind, an der Hauptoberfläche
des Halbleitersubstrats; und (l) Ausbilden von Halbleiter
schichten, in die an den Verlängerungsgebieten Störstellen
zum Senken des Widerstands eingeführt werden.
Gemäß einem fünften Aspekt der Erfindung umfaßt das Verfahren
zur Herstellung einer Halbleitervorrichtung die folgenden
Schritte: (a) Vorbereiten eines Halbleitersubstrats; (b) se
lektives Ausbilden eines Isolationsisolierfilms an einer
Hauptoberfläche des Halbleitersubstrats; (c) selektives Aus
bilden einer Gate-Elektrode mit einem dazwischenliegenden
Gate-Isolierfilm in einem durch den Isolationsisolierfilm
definierten Elementausbildungsgebiet auf der Hauptoberfläche
des Halbleitersubstrats; (d) Einführen von Wasserstoff-Atomen
oder Deuterium-Ionen in das Halbleitersubstrat; (e) Ausbilden
von Source/Drain-Gebieten, die mit der dazwischenliegenden
Gate-Elektrode gepaart sind, in dem Elementausbildungsgebiet
an der Hauptoberfläche des Halbleitersubstrats; und (f) Aus
bilden von Metall-Halbleiter-Verbundschichten auf den
Source/Drain-Gebieten.
Gemäß einem sechsten Aspekt der Erfindung werden in dem Ver
fahren zur Herstellung einer Halbleitervorrichtung des fünf
ten Aspekts die Wasserstoff-Ionen oder die Deuterium-Ionen in
dem Schritt (d) wenigstens in der Nähe einer durch eine Un
terseite und eine Seitenfläche des Isolationsisolierfilms
definierten Ecke eingeführt.
Gemäß einem siebenten Aspekt der Erfindung werden in dem Ver
fahren zur Herstellung einer Halbleitervorrichtung des fünf
ten Aspekts die Wasserstoff-Ionen oder die Deuterium-Ionen in
dem Schritt (d) wenigstens in der Nähe einer durch eine Sei
tenfläche des Isolationsisolierfilms und die Hauptoberfläche
des Halbleitersubstrats definierten Ecke eingeführt.
Gemäß einem achten Aspekt der Erfindung werden in dem Verfah
ren zur Herstellung einer Halbleitervorrichtung des fünften
Aspekts die Wasserstoff-Ionen oder die Deuterium-Ionen in dem
Schritt (d) wenigstens in der Nähe eines Stirnabschnitts der
Gate-Elektrode in die Hauptoberfläche des Halbleitersubstrats
eingeführt.
Gemäß einem neunten Aspekt der Erfindung umfaßt in dem Ver
fahren zur Herstellung einer Halbleitervorrichtung des fünf
ten, sechsten, siebenten oder achten Aspekts der Schritt (f)
die folgenden Schritte: (f-1) Ausbilden von Metallfilmen auf
den Source/Drain-Gebieten; und (f-2) Ausführen einer Wärmebe
handlung, um die Metallfilme mit den Source/Drain-Gebieten
reagieren zu lassen, wobei die Wärmebehandlung in dem Schritt
(f-2) in einer Wasserstoffatmosphäre oder einer Deuteriumat
mosphäre ausgeführt wird.
Gemäß einem zehnten Aspekt der Erfindung umfaßt das Verfahren
zur Herstellung einer Halbleitervorrichtung die folgenden
Schritte: (a) Vorbereiten eines Halbleitersubstrats; (b) se
lektives Ausbilden einer Gate-Struktur auf einer Hauptober
fläche des Halbleitersubstrats; (c) Ausbilden von Verlänge
rungsgebieten, die mit der dazwischenliegenden Gate-Struktur
gepaart sind, an der Hauptoberfläche des Halbleitersubstrats;
und (d) Ausbilden von Halbleiterschichten, in die an den Ver
längerungsgebieten Störstellen zum Senken des Widerstands
eingeführt sind.
Gemäß einem elften Aspekt der Erfindung umfaßt das Verfahren
zur Herstellung einer Halbleitervorrichtung des zehnten As
pekts die folgenden Schritte: (e) Einführen von Wasserstoff-
Ionen oder Deuterium-Ionen in die Halbleiterschichten; und
(f) Ausbilden von Metall-Halbleiter-Verbundschichten auf den
Halbleiterschichten nach dem Schritt (e).
Gemäß einem zwölften Aspekt der Erfindung umfaßt das Verfah
ren zur Herstellung einer Halbleitervorrichtung des zehnten
oder elften Aspekts die weiteren Schritte: (g) Ausbilden von
Seitenwänden in Kontakt mit den Seitenflächen der Gate-Struk
tur nach dem Schritt (d); und (h) Ionenimplantieren von Stör
stellen in das Halbleitersubstrat, wobei die Gate-Struktur
und die Seitenwände als Implantationsmaske zum Ausbilden von
Source/Drain-Gebieten verwendet werden.
Außerdem ist die Erfindung auf eine Halbleitervorrichtung
gerichtet. Gemäß einem dreizehnten Aspekt der Erfindung um
faßt die Halbleitervorrichtung ein Halbleitersubstrat; und
eine Gate-Elektrode aus einem polykristallinen Stoff, in die
Störstellen zur Senkung des Widerstands eingeführt sind, und
die selektiv mit einem dazwischenliegenden Gate-Isolierfilm
auf einer Hauptoberfläche des Halbleitersubstrats ausgebildet
ist, wobei die Gate-Elektrode in der Halbleitervorrichtung
des dreizehnten Aspekts eine gekörnte Kornschicht enthält,
deren Korngrenze nicht entlang einer Richtung der Filmdicke
der Gate-Elektrode verläuft.
Gemäß einem vierzehnten Aspekt der Erfindung enthält die
Halbleitervorrichtung des dreizehnten Aspekts ferner einen
Isolationsisolierfilm, der selektiv an der Hauptoberfläche
der Halbleiterschicht ausgebildet ist; eine Diffusions
schicht, in die Wasserstoff oder Deuterium diffundiert ist
und die selektiv in dem Siliciumsubstrat ausgebildet ist;
Source/Drain-Gebiete, die gepaart mit der dazwischenliegenden
Gate-Elektrode an der Hauptoberfläche des Halbleitersubstrats
in einem durch den Isolationsisolierfilm definierten Element
ausbildungsgebiet ausgebildet sind; und Metall-Halbleiter-
Verbundschichten, die auf den Source/Drain-Gebieten ausgebil
det sind.
Gemäß einem fünfzehnten Aspekt der Erfindung enthält die
Halbleitervorrichtung des dreizehnten oder vierzehnten
Aspekts ferner Verlängerungsgebiete, die gepaart mit der da
zwischenliegenden Gate-Elektrode an der Hauptoberfläche des
Halbleitersubstrats ausgebildet sind; und auf den Verlänge
rungsgebieten ausgebildete Halbleiterschichten, in die Stör
stellen zum Senken des Widerstands eingeführt sind.
Gemäß einem sechzehnten Aspekt der Erfindung enthält die
Halbleitervorrichtung ein Halbleitersubstrat; einen Isola
tionsisolierfilm, der selektiv an einer Hauptoberfläche des
Halbleitersubstrats ausgebildet ist; eine Gate-Elektrode mit
dem dazwischenliegenden Gate-Isolierfilm, die in einem durch
den Isolationsisolierfilm definierten Elementausbildungsge
biet selektiv an der Hauptoberfläche des Halbleitersubstrats
ausgebildet ist; eine Diffusionsschicht, in die Wasserstoff
oder Deuterium diffundiert ist, und die selektiv in dem Halb
leitersubstrat ausgebildet ist; Source/Drain-Gebiete, die
gepaart mit der dazwischenliegenden Gate-Elektrode an der
Hauptoberfläche des Halbleitersubstrats in dem Elementausbil
dungsgebiet ausgebildet sind; und Metall-Halbleiter-Verbund
schichten, die auf den Source/Drain-Gebieten ausgebildet
sind.
Gemäß einem siebzehnten Aspekt der Erfindung ist die Diffusi
onsschicht in der Halbleitervorrichtung des sechzehnten
Aspekts wenigstens in der Nähe einer durch die Unterseite und
eine Seitenfläche des Isolationsisolierfilms definierten Ecke
ausgebildet.
Gemäß einem achtzehnten Aspekt der Erfindung ist die Diffu
sionsschicht in der Halbleitervorrichtung des sechzehnten
Aspekts wenigstens in der Nähe einer durch eine Seitenfläche
des Isolationsisolierfilms und die Hauptoberfläche des Halb
leitersubstrats definierten Ecke ausgebildet.
Gemäß einem neunzehnten Aspekt der Erfindung ist die Diffu
sionsschicht in der Halbleitervorrichtung des sechzehnten
Aspekts an der Hauptoberfläche des Halbleitersubstrats wenig
stens in der Nähe eines Stirnabschnitts der Gate-Elektrode
ausgebildet.
Gemäß einem zwanzigsten Aspekt der Erfindung enthält die
Halbleitervorrichtung ein Halbleitersubstrat; eine Gate-
Struktur, die selektiv an einer Hauptoberfläche des Halblei
tersubstrats ausgebildet ist; Verlängerungsgebiete, die ge
paart mit der dazwischenliegenden Gate-Struktur an der Haupt
oberfläche des Halbleitersubstrats ausgebildet sind, sind;
und Halbleiterschichten, die auf den Verlängerungsgebieten
ausgebildet sind, und in die Störstellen zum Senken des Wi
derstands eingeführt sind.
Gemäß einem einundzwanzigsten Aspekt der Erfindung enthält
die Halbleitervorrichtung des zwanzigsten Aspekts ferner Dif
fusionsschichten, in die Wasserstoff oder Deuterium diffun
diert ist und die in den Halbleiterschichten ausgebildet
sind; und Metall-Halbleiter-Verbundschichten, die auf den
Halbleiterschichten ausgebildet sind.
Gemäß einem zweiundzwanzigsten Aspekt der Erfindung enthält
die Halbleitervorrichtung des zwanzigsten Aspekts oder die
Halbleitervorrichtung des einundzwanzigsten Aspekts ferner
Seitenwände in Kontakt mit den Seitenflächen der Gate-Struk
tur, die auf den Halbleiterschichten ausgebildet sind; und
Source/Drain-Gebiete, die in einem Abschnitt der Halbleiter
struktur ausgebildet sind, in dem weder die Gate-Struktur
ausgebildet ist noch die Seitenwände ausgebildet sind.
In dem Verfahren des ersten Aspekts der Erfindung kann durch
Einführen der Wasserstoff-Ionen oder der Deuterium-Ionen in
den Halbleiterfilm durch die Wärmebehandlung in dem späteren
Schritt ein polykristalliner Film wenigstens teilweise mit
einer gekörnten Kornschicht ausgebildet werden. Die gekörnte
Kornschicht besitzt viele Korngrenzen, die in mehreren Rich
tungen verlaufen, einschließlich einer Korngrenze, die nicht
entlang der Richtung der Filmdicke des polykristallinen Films
verläuft. Dementsprechend diffundiert das in den polykristal
linen Film eingeführte Dotierungsmittel entlang vieler in
mehreren Richtungen verlaufender Korngrenzen in der gekörnten
Kornschicht in mehrere Richtungen. Somit kann die Menge des
Dotierungsmittels, das eine Grenzfläche zwischen der Gate-
Elektrode und dem Gate-Isolierfilm erreicht, verringert wer
den. Im Ergebnis kann die durch das Eindringen des Dotie
rungsmittels verursachte Schwankung der Schwellenspannung
angemessen unterdrückt werden, ohne die Störstellenkonzentra
tion in der Gate-Elektrode zu senken.
Wenn ferner durch Ausführen einer Wärmebehandlung Störstellen
wie etwa Sauerstoff, Kohlenstoff und Fluor in das Gate ge
mischt sind, werden diese Störstellen an die in das Gate ein
geführten Wasserstoff-Atome oder Deuterium-Atome gebunden,
wobei sie verdampfen, so daß die Störstellen aus dem Gate
entfernt werden können. Im Ergebnis kann ein Steigen des Wi
derstands der Gate-Elektrode unterdrückt werden.
Das Verfahren des zweiten Aspekts der Erfindung kann eine
Wirkung des Lösens einer verformten Bindung der Halbleiter-
Atome in einem Gebiet, in dem der Druck konzentriert ist,
erzeugen. Dieses Verfahren erzeugt außerdem eine Wirkung des
Entfernens von in die Source/Drain-Gebiete gemischten Stör
stellen mit den Wasserstoff-Atomen oder Deuterium-Atomen.
Ferner erzeugt dieses Verfahren eine Wirkung der
Unterdrückung der Erzeugung eines Eindringabschnitts der Me
tall-Halbleiter-Verbundschicht in der Nähe eines Abschnitts
unter dem Gate-Isolierfilm oder in der Nähe einer Grenzfläche
zwischen dem Isolationsisolierfilm und dem Halbleitersub
strat. Außerdem erzeugt dieses Verfahren eine Wirkung des
Entfernens eines auf dem Source/Drain-Gebiet mit den Wasser
stoff-Ionen oder Deuterium-Ionen gebildeten ursprünglichen
Oxidfilms.
Da in dem Verfahren des dritten Aspekts der Erfindung der
Schritt des Einführens der Wasserstoff-Ionen oder der Deute
rium-Ionen in den Halbleiterfilm und der Schritt des Einfüh
rens der Wasserstoff-Ionen oder der Deuterium-Ionen in das
Halbleitersubstrat im gleichen Prozeß ausgeführt werden, kann
ein Herstellungsprozeß im Vergleich zu dem Fall, in dem diese
Schritte in verschiedenen Prozessen ausgeführt werden, ver
einfacht werden.
Da in dem Verfahren des vierten Aspekts der Erfindung die
Halbleiterschicht, in die die Störstellen eingeführt werden,
auf dem Verlängerungsgebiet ausgebildet wird, kann ein Stei
gen des Flächenwiderstands des Verlängerungsgebiets mit der
Halbleiterschicht mit niedrigem Widerstand selbst dann unter
drückt werden, wenn das Verlängerungsgebiet zum Unterdrücken
der Wirkung des kurzen Kanals in dem Halbleitersubstrat fla
cher ausgebildet wird.
In dem Verfahren des fünften Aspekts der Erfindung wird als
die erste Wirkung eine Bindung der Halbleiter-Atome in dem
Halbleitersubstrat durch die Wärmebehandlung gelöst, wobei
die Halbleiter-Atome diffundieren, um einen Druck zu entla
sten. Zu diesem Zeitpunkt werden die in das Halbleitersub
strat eingeführten Wasserstoff-Atome oder Deuterium-Atome mit
einigen der Halbleiter-Atome gekoppelt, um eine ungesättigte
Bindung abzuschließen. Im Ergebnis wird die verformte Bindung
der Halbleiter-Atome in einem Gebiet, in dem der Druck kon
zentriert ist (in der Nähe der durch die Unterseite und die
Seitenfläche des Isolationsisolierfilms definierten Ecke, in
der Nähe der durch die Seitenfläche des Isolationsisolier
films und die Oberseite des Halbleitersubstrats definierten
Ecke und in der Nähe des Stirnabschnitts der Gate-Elektrode),
gelöst.
Als die zweite Wirkung werden selbst dann, wenn Störstellen
wie etwa Sauerstoff, Kohlenstoff und Fluor in die
Source/Drain-Gebiete gemischt sind, die in das Halbleitersub
strat eingeführten Wasserstoff-Atome oder Deuterium-Atome
durch Ausführen einer Wärmebehandlung mit diesen Störstellen
gekoppelt, wobei sie verdampfen, so daß die obengenannten
Störstellen aus dem Halbleitersubstrat entfernt werden kön
nen.
Als die dritte Wirkung wird in der Nähe eines Abschnitts un
ter dem Gate-Isolierfilm und in der Nähe der Grenzfläche zwi
schen dem Isolationsisolierfilm und dem Halbleitersubstrat
eine Wasserstoffdiffusionsschicht oder eine Deuteriumdiffu
sionsschicht ausgebildet. Da die Silicidierungsreaktion in
diesen Gebieten im Vergleich zu anderen Gebieten unterdrückt
wird, kann die Erzeugung des Eindringabschnitts der Metall-
Halbleiter-Verbundschicht unterdrückt werden.
Als die vierte Wirkung wird der ursprüngliche Oxidfilm selbst
dann, wenn er auf den freiliegenden Source/Drain-Gebieten
gebildet wird, durch die in das Halbleitersubstrat eingeführ
ten Wasserstoff-Ionen oder Deuterium-Ionen, die zu H2O werden
und verdampfen, reduziert. Aus diesem Grund kann der auf den
Source/Drain-Gebieten gebildete ursprüngliche Oxidfilm wirk
sam entfernt werden. Somit kann der Widerstandswert der spä
ter auf den Source/Drain-Gebieten auszubildenden Metall-Halb
leiter-Verbundschicht verringert werden.
In dem Verfahren des sechsten Aspekts der Erfindung wird eine
verformte Bindung der Halbleiter-Atome in einem Gebiet, in
dem der Druck konzentriert ist, genauer, in der Nähe der
durch die Unterseite und die Seitenfläche des Isolationsiso
lierfilms definierten Ecke, gelöst.
In dem Verfahren des siebenten Aspekts der Erfindung wird
eine verformte Bindung der Halbleiter-Atome in einem Gebiet,
in dem ein Druck konzentriert ist, genauer, in der Nähe der
durch die Seitenfläche des Isolationsisolierfilms und durch
die Hauptoberfläche der Halbleiterschicht definierten Ecke,
gelöst.
In dem Verfahren des achten Aspekts der Erfindung wird eine
verformte Bindung der Halbleiter-Atome in einem Gebiet, in
dem ein Druck konzentriert ist, genauer, in der Umgebung des
Stirnabschnitts der Gate-Elektrode, gelöst.
In dem Verfahren des neunten Aspekts der Erfindung kann in
der Wärmebehandlung die Menge des in dem Halbleitersubstrat
verbleibenden und nicht verdampfenden Wasserstoffs oder Deu
teriums erhöht werden.
Da in dem Verfahren des zehnten Aspekts der Erfindung die
Halbleiterschicht, in die die Störstellen eingeführt werden,
auf dem Verlängerungsgebiet ausgebildet wird, kann eine Zu
nahme des Flächenwiderstands des Verlängerungsgebiets mit der
Halbleiterschicht mit niedrigem Widerstand selbst dann unter
drückt werden, wenn das Verlängerungsgebiet zum Unterdrücken
der Wirkung des kurzen Kanals in dem Halbleitersubstrat fla
cher ausgebildet wird.
Das Verfahren des elften Aspekts der Erfindung kann eine Wir
kung des Lösens einer verformten Bindung der Halbleiter-Atome
in einem Gebiet, in dem ein Druck konzentriert ist, erzeugen.
Dieses Verfahren erzeugt außerdem eine Wirkung des Entfernens
von in die Halbleiterschicht gemischten Störstellen mit den
Wasserstoff-Atomen oder Deuterium-Atomen. Ferner erzeugt die
ses Verfahren eine Wirkung des Unterdrückens der Erzeugung
eines Eindringabschnitts der Metall-Halbleiter-Verbundschicht
in der Nähe eines Abschnitts unter dem Gate-Isolierfilm und
dergleichen. Außerdem erzeugt dieses Verfahren eine Wirkung
des Entfernens eines auf der Halbleiterschicht gebildeten
ursprünglichen Oxidfilms mit den Wasserstoff-Ionen oder Deu
terium-Ionen.
In dem Verfahren des zwölften Aspekts der Erfindung kann
durch Ausbilden der Source/Drain-Gebiete der Flächenwider
stand der Source und des Drains weiter verringert und ein
noch schnellerer Betrieb erreicht werden.
In der Halbleitervorrichtung des dreizehnten Aspekts der Er
findung ist das in die Gate-Elektrode eingeführte Dotierungs
mittel in dem Prozeß der Herstellung einer Halbleitervorrich
tung in mehreren Richtungen entlang vieler in mehreren Rich
tungen verlaufender Korngrenzen in der gekörnten Kornschicht
diffundiert. Somit kann die Menge des Dotierungsmittels, das
die Grenzfläche zwischen der Gate-Elektrode und dem Gate-Iso
lierfilm erreicht, verringert sein. Im Ergebnis kann eine
Halbleitervorrichtung geschaffen werden, in der die durch das
Eindringen des Dotierungsmittels verursachte Schwankung der
Schwellenspannung unterdrückt ist.
Der vierzehnte Aspekt der Erfindung kann in dem Prozeß der
Herstellung einer Halbleitervorrichtung eine Wirkung des Lö
sens einer verformten Bindung der Halbleiter-Atome in einem
Gebiet, in dem ein Druck konzentriert ist, erzeugen. Dieser
Aspekt der Erfindung erzeugt außerdem eine Wirkung des Ent
fernens von in die Source/Drain-Gebiete gemischten Störstel
len mit den Wasserstoff-Atomen oder Deuterium-Atomen. Ferner
erzeugt dieser Aspekt der Erfindung eine Wirkung des Unter
drückens der Erzeugung eines Eindringabschnitts der Metall-
Halbleiter-Verbundschicht in der Nähe eines Abschnitts unter
dem Gate-Isolierfilm oder in der Nähe der Grenzfläche zwi
schen dem Isolationsisolierfilm und dem Halbleitersubstrat.
Außerdem erzeugt dieser Aspekt der Erfindung eine Wirkung des
Entfernens eines auf den Source/Drain-Gebieten gebildeten
ursprünglichen Oxidfilms mit den Wasserstoff-Ionen oder Deu
terium-Ionen. Somit kann eine Halbleitervorrichtung geschaf
fen werden, deren Leckstrom verringert ist.
Da in der Halbleitervorrichtung des fünfzehnten Aspekts der
Erfindung die Halbleiterschicht, in die die Störstellen ein
geführt sind, auf dem Verlängerungsgebiet ausgebildet ist,
kann eine Zunahme des Flächenwiderstands des Verlängerungsge
biets mit der Halbleiterschicht mit niedrigem Widerstand
selbst dann unterdrückt werden, wenn das Verlängerungsgebiet
zum Unterdrücken der Wirkung des kurzen Kanals in dem Halb
leitersubstrat flacher ausgebildet ist.
Der sechzehnte Aspekt der Erfindung kann in dem Prozeß der
Herstellung einer Halbleitervorrichtung eine Wirkung des Lö
sens einer verformten Bindung der Halbleiter-Atome in einem
Gebiet, in dem ein Druck konzentriert ist, erzeugen. Dieser
Aspekt der Erfindung erzeugt außerdem eine Wirkung des Ent
fernens von in die Source/Drain-Gebiete gemischten Störstel
len mit den Wasserstoff-Atomen oder Deuterium-Atomen. Ferner
erzeugt dieser Aspekt der Erfindung eine Wirkung des Unter
drückens der Erzeugung eines Eindringabschnitts der Metall-
Halbleiter-Verbundschicht in der Nähe eines Abschnitts unter
dem Gate-Isolierfilm oder in der Nähe der Grenzfläche zwi
schen dem Isolationsisolierfilm und dem Halbleitersubstrat.
Außerdem erzeugt dieser Aspekt der Erfindung eine Wirkung des
Entfernens eines auf den Source/Drain-Gebieten gebildeten ur
sprünglichen Oxidfilms mit den Wasserstoff-Ionen oder Deute
rium-Ionen. Somit kann eine Halbleitervorrichtung mit einem
verringerten Leckstrom geschaffen werden.
In der Halbleitervorrichtung des siebzehnten Aspekts der Er
findung ist eine verformte Bindung der Halbleiter-Atome in
einem Gebiet, in dem ein Druck konzentriert ist, genauer, in
der Nähe der durch die Oberseite und die Seitenfläche des
Isolationsisolierfilms definierten Ecke, gelöst.
In der Halbleitervorrichtung des achtzehnten Aspekts der Er
findung ist eine verformte Bindung der Halbleiter-Atome in
einem Gebiet, in dem ein Druck konzentriert ist, genauer, in
der Nähe der durch die Seitenfläche des Isolationsisolier
films und durch die Hauptoberfläche des Halbleitersubstrats
definierten Ecke, gelöst.
In der Halbleitervorrichtung des neunzehnten Aspekts der Er
findung ist eine verformte Bindung der Halbleiter-Atome in
einem Gebiet, in dem ein Druck konzentriert ist, genauer, in
der Nähe des Stirnabschnitts der Gate-Elektrode, gelöst.
Da in der Halbleitervorrichtung des zwanzigsten Aspekts der
Erfindung die Halbleiterschicht, in die die Störstellen ein
geführt sind, auf dem Verlängerungsgebiet ausgebildet ist,
kann ein Steigen des Flächenwiderstands des Verlängerungsge
biets mit der Halbleiterschicht mit niedrigem Widerstand
selbst dann unterdrückt werden, wenn das Verlängerungsgebiet
in der Halbleiterschicht zum Unterdrücken der Wirkung des
kurzen Kanals flacher ausgebildet ist.
Der einundzwanzigste Aspekt des Erfindung kann eine Wirkung
des Lösens einer verformten Bindung der Halbleiter-Atome in
einem Gebiet, in dem ein Druck konzentriert ist, erzeugen.
Dieser Aspekt der Erfindung erzeugt außerdem eine Wirkung des
Entfernens von in die Halbleiterschicht gemischten Störstel
len mit den Wasserstoff-Atomen oder Deuterium-Atomen. Ferner
erzeugt dieser Aspekt der Erfindung eine Wirkung des Unter
drückens der Erzeugung eines Eindringabschnitts der Metall-
Halbleiter-Verbundschicht in der Nähe eines Abschnitts unter
dem Gate-Isolierfilm und dergleichen. Außerdem erzeugt dieser
Aspekt der Erfindung eine Wirkung des Entfernens eines auf
der Halbleiterschicht gebildeten ursprünglichen Oxidfilms mit
den Wasserstoff-Ionen oder Deuterium-Ionen. Somit kann eine
Halbleitervorrichtung mit einem verringerten Leckstrom ge
schaffen werden.
In der Halbleitervorrichtung des zweiundzwanzigsten Aspekts
der Erfindung kann durch Ausbilden der Source/Drain-Gebiete
der Flächenwiderstand der Source und des Drains weiter ver
ringert werden und ein noch schnellerer Betrieb erreicht wer
den.
Weitere Merkmale und Zweckmäßigkeiten der Erfindung ergeben
sich aus der Beschreibung von Ausführungsformen der Erfindung
anhand der Figuren. Von den Figuren zeigen:
Fig. 1-10 Querschnitte von Schritten eines Verfahrens zur
Herstellung eines MOSFETs gemäß einer ersten be
vorzugten Ausführungsform der Erfindung;
Fig. 11-17 Querschnitte von Schritten eines Verfahrens zur
Herstellung eines MOSFETs gemäß einer zweiten be
vorzugten Ausführungsform der Erfindung;
Fig. 18 eine graphische Darstellung einer Beziehung zwi
schen der Schrittweite eines aktiven Gebiets und
einem pn-Übergangs-Leckstrom;
Fig. 19 eine graphische Darstellung einer Beziehung zwi
schen der Tiefe eines pn-Übergangs und der Höhe
der Leckströme;
Fig. 20-24 Querschnitte von Schritten eines Verfahrens zur
Herstellung eines MOSFETs gemäß einer dritten be
vorzugten Ausführungsform der Erfindung;
Fig. 25 einen Querschnitt eines Schrittes in einem
Verfahren zur Herstellung eines MOSFETs gemäß ei
ner ersten Abwandlung der dritten bevorzugten
Ausführungsform der Erfindung;
Fig. 26, 27 Querschnitte von Schritten eines Verfahrens zur
Herstellung eines MOSFETs gemäß einer zweiten Ab
wandlung der dritten bevorzugten Ausführungsform
der Erfindung;
Fig. 28 den bereits erwähnten Querschnitt einer Struktur
eines allgemeinen MOSFETs, in dem Kobaltsilicid
ausgebildet ist; und
Fig. 29-35 die bereits erwähnten Querschnitte von Schritten
eines Verfahrens zur Herstellung eines in der
Einleitung erwähnten MOSFETs.
Die Fig. 1 bis 10 sind Querschnitte von Schritten eines Ver
fahrens zur Herstellung eines N-MOSFETs gemäß der ersten be
vorzugten Ausführungsform der Erfindung. Wie in Fig. 1 ge
zeigt ist, wird zunächst mit einer wohlbekannten Grabenisola
tionstechnik an einer Oberseite eines Siliciumsubstrats 1
selektiv eine STI 2 ausgebildet. Nachfolgend wird eine Ione
nimplantation ausgeführt, um eine Wanne, eine Kanalsperr
schicht und eine Kanaldotierungsschicht (die sämtlich nicht
gezeigt sind) auszubilden. Nachfolgend wird durch ein thermi
sches Oxidationsverfahren in einem durch die STI 2 definier
ten Elementausbildungsgebiet (aktiven Gebiet) auf der Ober
seite des Siliciumsubstrats 1 ein Siliciumoxidfilm 20 ausge
bildet. Nachfolgend wird mit dem CVD-Verfahren ein amorpher
Siliciumfilm 21 vollständig abgeschieden. Daraufhin werden
durch Ionenimplantation in den amorphen Siliciumfilm 21 Phos
phor-Ionen 22 implantiert, um den Widerstand einer Gate-Elek
trode zu senken.
Wie in Fig. 2 gezeigt ist, werden im nächsten Schritt durch
Ionenimplantation Wasserstoff-Ionen 40 mit hoher Konzentra
tion in den amorphen Siliciumfilm 21 implantiert. Die Dosis
der Wasserstoff-Ionen 40 beträgt etwa 1 × 1015 bis
1 × 101 cm2. Mit dieser Ionenimplantation der Wasserstoff-
Ionen 40 wird in dem amorphen Siliciumfilm 21 eine Wasser
stoff-Ionen-Implantationsschicht 41 ausgebildet. Obgleich
Fig. 2 einen Fall zeigt, in dem die Wasserstoff-Ionen-Implan
tationsschicht 41 nur in einer mittleren Schicht des amorphen
Siliciumfilms 21 ausgebildet wird, kann die Wasserstoff-Io
nen-Implantationsschicht 41 ferner nur in einer oberen
Schicht oder nur in einer unteren Schicht ausgebildet werden.
Außerdem kann die Wasserstoff-Ionen-Implantationsschicht 41
in der Weise ausgebildet werden, daß sie von der Oberseite
bis zur Unterseite des amorphen Siliciumfilms 21 verläuft.
Anstelle der Ionenimplantation kann mit Radikalstrahlen von
Wasserstoff-Atomen ein Wasserstoffradikal in das amorphe Si
liciumfilm 21 eingeführt werden. Dies betrifft auch die spä
ter diskutierte zweite und dritte bevorzugte Ausführungsform.
Die Radikalstrahlen können mit wohlbekannten Verfahren unter
Verwendung einer ECR-Plasmaquelle oder einer HF-Plasmaquelle,
eines Heizfadensystems oder dergleichen erzeugt werden.
Wie in Fig. 3 gezeigt ist, wird im nächsten Schritt eine Wär
mebehandlung bei etwa 400 bis 600°C in einer Stickstoffatmo
sphäre oder in einer Argonatmosphäre ausgeführt. Beispiels
weise wird die Wärmebehandlung bei etwa 550°C ausgeführt,
bei denen die Kristallisation des amorphen Siliciums beginnt.
Bei dieser Wärmebehandlung wird in einem von dem Abschnitt,
in dem die Wasserstoff-Ionen-Implantationsschicht 41 ausge
bildet ist, verschiedenen Abschnitt des amorphen Silicium
films 21 ein säulenförmiges Korn mit einer Korngrenze, die
entlang einer Richtung der Filmdicke des amorphen Silicium
films 21 verläuft, ausgebildet. Da andererseits in der Was
serstoff-Ionen-Implantationsschicht 41 eine ungesättigte Bin
dung des Siliciumatoms durch das Wasserstoff-Atom abgeschlos
sen ist, ist die Kristallisationsgeschwindigkeit in der Was
serstoff-Ionen-Implantationsschicht 41 niedriger als in dem
anderen Abschnitt des amorphen Siliciumfilms 21. Um ein ge
körntes Korn auszubilden, wird im Ergebnis die Größe des
durch Kristallisation in der Wasserstoff-Ionen-Implantations
schicht 41 ausgebildeten Korns kleiner als die des durch Kri
stallisation in dem anderen Abschnitt ausgebildeten säulen
förmigen Korns. Wie in Fig. 3 gezeigt ist, besitzt ein durch
Ausführen der Wärmebehandlung über dem amorphen Siliciumfilm
21 ausgebildeter Polysiliciumfilm 44a säulenförmige Korn
schichten 43 in der oberen und unteren Schicht und eine ge
körnte Kornschicht 42 in der mittleren Schicht. Ferner be
sitzt die gekörnte Kornschicht 42 viele Korngrenzen, die in
mehreren Richtungen verlaufen, wie etwa eine Korngrenze, die
entlang einer Richtung der Filmdicke des Polysiliciumfilms
44a verläuft und eine Korngrenze, die entlang einer anderen
Richtung als der der Filmdicke des Polysiliciumfilms 44a ver
läuft.
Wie in Fig. 4 gezeigt ist, werden der Polysiliciumfilm 44a
und der Siliciumoxidfilm 20 im nächsten Schritt durch Photo
lithographie und anisotropes Trockenätzen strukturiert, um
eine Gate-Elektrode 44 und einen Gate-Isolierfilm 3 auszubil
den. Nachfolgend wird mit dem CVD-Verfahren ein Isolierfilm
auf Siliciumoxidbasis wie etwa ein TEOS-Film 23 vollständig
abgeschieden.
Anstelle der Kristallisation des amorphen Siliciums durch
Ausführen der Wärmebehandlung vor der Gate-Strukturierung
(Fig. 3) kann es einen Fall geben, in dem die Kristallisation
des amorphen Siliciums, wie in Fig. 10 gezeigt ist, durch
Einstellen der Temperatur für diese Abscheidung auf etwa 400
bis 600°C gleichzeitig mit dem Abscheiden des TEOS-Films 23
ausgeführt wird.
Wie in Fig. 5 gezeigt ist, wird der TEOS-Film 23 im nächsten
Schritt anisotrop geätzt, um auf den Seitenflächen einer Gate-
Struktur, die den Gate-Isolierfilm 3 und die Gate-Elektrode
44 enthält, erste Distanzfilme 7 auszubilden. Nachfolgend
werden Arsen-Ionen 24 implantiert, um an der Oberseite des
Siliciumsubstrats 1 ein Verlängerungsgebiet 10 auszubilden.
Ferner werden Bor-Ionen 25 implantiert, um in dem Silicium
substrat 1 ein (nicht gezeigtes) Vertiefungsimplantationsge
biet auszubilden.
Wie in Fig. 6 gezeigt ist, werden im nächsten Schritt mit dem
CVD-Verfahren in dieser Reihenfolge ein TEOS-Film 26 und ein
Siliciumnitridfilm 27 vollständig abgeschieden. Wie in Fig. 7
gezeigt ist, werden im nächsten Schritt der Siliciumnitrid
film 27 und der TEOS-Film 26 anisotrop geätzt, um die Seiten
wände 9 und die zweiten Distanzfilme 8 auszubilden. Die zwei
ten Distanzfilme 8 werden auf den Seitenflächen der ersten
Distanzfilme 7 und auf der Oberseite des Siliciumsubstrats 1
ausgebildet. Die Seitenwände 9 werden auf den Seitenflächen
der Gate-Elektrode 44 mit den dazwischenliegenden ersten und
zweiten Distanzfilmen 7 und 8 ausgebildet. Nachfolgend werden
Arsen-Ionen 28 implantiert, um an der Oberseite des Silicium
substrats 1 Source/Drain-Gebiete 11 auszubilden. Nachfolgend
wird bei 1100°C ein RTA ausgeführt, um die Arsen-Ionen 24
und 28 und die Bor-Ionen 25 elektrisch zu aktivieren. Bei
dieser Wärmebehandlung wird das Siliciumsubstrat 1 von den
durch die Ionenimplantation verursachten Defekten geheilt.
Wie in Fig. 8 gezeigt ist, werden im nächsten Schritt zum
Amorphisieren der Oberseiten der Source/Drain-Gebiete 11, mit
anderen Worten, für die Voramorphisierung, (nicht gezeigte)
Germanium-Ionen implantiert. Nachfolgend wird beispielsweise
durch Zerstäuben in der Argonatmosphäre ein (nicht gezeigter)
auf den Oberflächen der Source/Drain-Gebiete 11 gebildeter
ursprünglicher Oxidfilm entfernt. Nachfolgend werden in die
ser Reihenfolge ein Kobaltfilm 29 und ein Titannitridfilm 30
vollständig abgeschieden. Anstelle des Titannitridfilms 30
kann ein Wolframnitridfilm ausgebildet werden.
Wie in Fig. 9 gezeigt ist, wird im nächsten Schritt bei
400°C das erste RTA ausgeführt. Nachfolgend werden der Ti
tannitridfilm 30 und derjenige Kobaltfilm 29, der nicht rea
giert hat, entfernt, woraufhin bei 700°C das zweite RTA aus
geführt wird. Dadurch wird eine Oberseite der Gate-Elektrode
44 silicidiert, um eine Kobaltsilicidschicht 6 auszubilden,
während die Unterseiten der Source/Drain-Gebiete 11 silici
diert werden, um die Kobaltsilicidschichten 12 auszubilden.
Somit wird in dem Verfahren zur Herstellung eines MOSFETs
gemäß der ersten bevorzugten Ausführungsform durch Ausbilden
der Wasserstoff-Ionen-Implantationsschicht 41 während des
Einführens der Wasserstoff-Ionen 40 in den amorphen Silicium
film 21 der Polysiliciumfilm 44a, der wenigstens teilweise
die gekörnte Kornschicht 42 besitzt, während der Wärmebehand
lung in dem späteren Schritt ausgebildet. Wie in Fig. 3 ge
zeigt ist, besitzt die gekörnte Kornschicht 42 viele Korn
grenzen, die in mehreren Richtungen verlaufen, einschließlich
der Korngrenze, die nicht entlang der Richtung der Filmdicke
des Polysiliciumfilms 44a verläuft. Dementsprechend diffun
diert das in den Polysiliciumfilm 44a und in die Gate-Elek
trode 44 eingeführte Dotierungsmittel in der gekörnten Korn
schicht 42 entlang vieler in mehreren Richtungen verlaufender
Korngrenzen in mehrere Richtungen. Somit kann die Menge des
Dotierungsmittels, das eine Grenzfläche zwischen der Gate-
Elektrode 44 und dem Gate-Isolierfilm 3 erreicht, verringert
werden. Im Ergebnis kann die durch das Eindringen des Dotie
rungsmittels verursachte Schwankung der Schwellenspannung
angemessen unterdrückt werden, ohne die Störstellenkonzentra
tion in der Gate-Elektrode 44 zu senken.
Ferner werden, wenn Störstellen wie etwa Sauerstoff, Kohlen
stoff und Fluor in das Gate gemischt sind, diese Störstellen
an das Silicium gebunden, so daß sie einen Isolator bilden,
der dadurch ein Problem des höheren Widerstands der Gate-
Elektrode verursacht. Da in dem Verfahren zur Herstellung
eines MOSFETs gemäß der ersten bevorzugten Ausführungsform
die Wärmebehandlung aber bei 200°C oder höher ausgeführt
wird, werden die in das Gate eingeführten Wasserstoff-Atome
(oder die später diskutierten Deuterium-Atome) an diese Stör
stellen gebunden, woraufhin sie verdampfen, um dadurch die
obengenannten Störstellen in dem Gate zu entfernen. Im Ergeb
nis kann ein Steigen des Widerstands der Gate-Elektrode ver
hindert werden.
Obgleich die obenstehende Diskussion anhand des Falles er
folgte, daß in dem Schritt aus Fig. 2 Wasserstoff-Ionen 40 in
den amorphen Siliciumfilm 21 implantiert werden, können an
stelle der Wasserstoff-Ionen (H+) Deuterium-Ionen (D+) implan
tiert werden. Dies betrifft auch die später diskutierte
zweite und dritte bevorzugte Ausführungsform. Wenn die Tempe
ratur der Wärmebehandlung für die Kristallisation steigt,
wird die Si-H-Bindung aufgebrochen, wobei die Wasserstoff-
Atome in dem Polysiliciumfilm 44a in Moleküle (H2) umgewan
delt werden, die aus dem Film verdampfen. Daraufhin werden
die verbleibenden Silicium-Atome an die anderen Silicium-
Atome gebunden, um eine Si-Si-Bindung zu erzeugen, wodurch
das Silicium unangemessen hoch polykristallisiert. Da die
Bindungsenergie der Si-D-Bindung höher als die der Si-H-Bin
dung ist, ist die Menge der durch die Wärmebehandlung ver
dampfenden Deuterium-Moleküle (D2) bei der Wärmebehandlung
bei der gleichen Temperatur kleiner als die der Wasserstoff-
Moleküle. Im Ergebnis kann eine unangemessen hohe Umwandlung
in Polysilicium (mit anderen Worten Säulenbildung) ebenfalls
unterdrückt werden. Somit ermöglicht die Verwendung der Deu
terium-Ionen beim Ausbilden des gekörnten Korns die Wärmebe
handlung bei höherer Temperatur.
Obgleich die obenstehende Diskussion in dem Fall erfolgte,
daß die Wärmebehandlung zur Kristallisation in der Stick
stoffatmosphäre oder Argonatmosphäre ausgeführt wird, kann
die Wärmebehandlung in der Wasserstoffatmosphäre (oder Deute
riumatmosphäre, wenn die Deuterium-Ionen implantiert werden)
ausgeführt werden. Dies erhöht die Menge des in dem Polysili
ciumfilm 44a verbleibenden Wasserstoffs oder Deuteriums und
fördert dadurch die Ausbildung des gekörnten Korns.
Die Fig. 11 bis 17 sind Querschnitte von Schritten eines Ver
fahrens zur Herstellung eines N-MOSFETs gemäß der zweiten
bevorzugten Ausführungsform der Erfindung. Zunächst wird
durch die gleichen Prozeßschritte wie in der ersten bevorzug
ten Ausführungsform die in Fig. 1 gezeigte Struktur erzeugt.
Wie in Fig. 11 gezeigt ist, werden im nächsten Schritt der
amorphe Siliciumfilm 21 und der Siliciumoxidfilm 20 durch
Photolithographie und anisotropes Trockenätzen strukturiert,
um eine Gate-Elektrode 50 und den Gate-Isolierfilm 3 auszu
bilden.
Wie in Fig. 12 gezeigt ist, wird im nächsten Schritt mit dem
CVD-Verfahren der TEOS-Film 23 vollständig abgeschieden. An
stelle des TEOS-Films 23 kann ein HTO-Film, ein Siliciumoxi
nitridfilm, ein Siliciumnitridfilm oder ein Mehrschichtfilm
aus diesen Filmen ausgebildet werden. Nachfolgend wird der
TEOS-Film 23 anisotrop geätzt, um auf den Seitenflächen einer
Gate-Struktur, die den Gate-Isolierfilm 3 und die Gate-Elek
trode 50 umfaßt, die ersten Distanzfilme 7 auszubilden. Nach
folgend werden Arsen-Ionen 24 implantiert, um an der Ober
seite des Siliciumsubstrats 1 das Verlängerungsgebiet 10 aus
zubilden. Ferner werden die Bor-Ionen 25 implantiert, um in
dem Siliciumsubstrat 1 das (nicht gezeigte) Vertiefungsim
plantationsgebiet auszubilden.
Wie in Fig. 13 gezeigt ist, werden im nächsten Schritt durch
Ionenimplantation Wasserstoff-Ionen 51 mit hoher Konzentra
tion in das Siliciumsubstrat 1 und in die Gate-Elektrode 50
implantiert. Die Dosis der Wasserstoff-Ionen beträgt etwa
1 × 1013 bis 1 × 1015 cm-2. Bei dieser Ionenimplantation der
Wasserstoff-Ionen 51 wird in einem unteren Abschnitt der
Gate-Elektrode 50 eine Wasserstoff-Ionen-Implantationsschicht
52 ausgebildet, während in dem Siliciumsubstrat 1 eine Was
serstoff-Ionen-Implantationsschicht 53 ausgebildet wird. In
Fig. 13 wird die Wasserstoff-Ionen-Implantationsschicht 53 in
der Tiefe ausgebildet, die die Nähe der durch eine Unterseite
und eine Seitenfläche der STI 2 definierten Ecke enthält.
Mit Bezug auf Fig. 14 können zusätzlich zu dem Schritt aus
Fig. 13 oder anstelle des Schrittes aus Fig. 13 die weiteren
Wasserstoff-Ionen-Implantationsschichten 54 und 55 ausgebil
det werden. Die Wasserstoff-Ionen-Implantationsschicht 54
wird an einer Oberseite der Gate-Elektrode 50 ausgebildet.
Die Wasserstoff-Ionen-Implantationsschicht 55 wird an der
Oberseite des Siliciumsubstrats 1 einschließlich in der Nähe
einer durch die Seitenfläche der STI 2 und die Oberseite des
Siliciumsubstrats 1 definierten Ecke und in der Nähe eines
Stirnabschnitts der Gate-Elektrode 50 ausgebildet.
Wie in Fig. 15 gezeigt ist, werden im nächsten Schritt mit
dem CVD-Verfahren in dieser Reihenfolge ein TEOS-Film und ein
Siliciumnitridfilm vollständig abgeschieden, woraufhin diese
Filme anisotrop geätzt werden, um die Seitenwände 9 und die
zweiten Distanzfilme 108 auszubilden. Die aus amorphem Sili
cium hergestellte Gate-Elektrode 50 wird bei der Temperatur
zum Abscheiden des TEOS-Films und des Siliciumnitridfilms
kristallisiert und in die Gate-Elektrode 44 mit der gekörnten
Kornschicht umgewandelt. Dies erzielt die gleiche Wirkung wie
in der ersten bevorzugten Ausführungsform.
Ferner diffundieren die in den Schritten aus Fig. 13 und 14
in das Siliciumsubstrat 1 eingeführten Wasserstoff-Ionen 51
bei der Temperatur zum Abscheiden des TEOS-Films und des Si
liciumnitridfilms in das Siliciumsubstrat 1. Daraufhin werden
einige der Wasserstoff-Atome miteinander verbunden und in
Wasserstoff-Moleküle umgewandelt, die verdampfen, während
andere Wasserstoff-Atome in der Nähe der Grenzfläche zwischen
der STI 2 und dem Siliciumsubstrat 1 bleiben. Dadurch wird
eine Wasserstoffdiffusionsschicht 57 ausgebildet. Ferner
verbleiben weitere Wasserstoff-Atome in der Nähe einer Grenz
fläche zwischen dem zweiten Distanzfilm 8 und dem Silicium
substrat 1 und in der Nähe einer Grenzfläche zwischen dem
Gate-Isolierfilm 3 und dem Siliciumsubstrat 1. Dadurch wird
eine Wasserstoffdiffusionsschicht 56 ausgebildet.
Wie in Fig. 16 gezeigt ist, werden im nächsten Schritt Arsen-
Ionen implantiert, um an der Oberseite des Siliciumsubstrats
1 die Source/Drain-Gebiete 11 auszubilden. Nachfolgend wird
ein RTA zum Aktivieren des eingeführten Dotierungsmittels
ausgeführt. Nachfolgend werden Germanium-Ionen implantiert,
die die Voramorphisierung bewirken. Anschließend wird ein auf
den Oberflächen der Source/Drain-Gebiete 11 gebildeter ur
sprünglicher Oxidfilm entfernt. Nachfolgend werden in dieser
Reihenfolge ein Kobaltfilm und ein Titannitridfilm vollstän
dig abgeschieden. Das erste RTA wird bei 450°C ausgeführt,
woraufhin der Titannitridfilm und derjenige Kobaltfilm, der
nicht reagiert hat, entfernt werden. Danach wird bei 700°C
das zweite RTA ausgeführt. Dadurch wird die Oberseite der
Gate-Elektrode 44 silicidiert, um die Kobaltsilicidschicht 6
auszubilden, während die Oberseiten der Source/Drain-Gebiete
11 ebenfalls silicidiert werden, um eine Kobaltsilicidschicht
58 auszubilden.
Obgleich die obenstehende Diskussion für den Fall erfolgte,
daß die Wasserstoff-Ionen 51 vor dem Schritt des Ausbildens
des zweiten Distanzfilms 8 und der Seitenwände 9 (Fig. 15)
implantiert werden, können ferner die Wasserstoff-Ionen 51
wie in Fig. 17 gezeigt implantiert werden, nachdem der zweite
Distanzfilm 8 und die Seitenwände 9 ausgebildet werden, wor
aufhin bei 200 bis 600°C die Wärmebehandlung ausgeführt
wird.
Somit kann in dem Verfahren zur Herstellung eines MOSFETs
gemäß der zweiten bevorzugten Ausführungsform neben der Wir
kung der ersten bevorzugten Ausführungsform die folgende Wir
kung erzielt werden. Die erste Wirkung ist wie folgt. Die Si-
Si-Bindungen der Silicium-Atome in dem Siliciumsubstrat 1
werden durch die Wärmebehandlung aufgebrochen, wobei die Si
licium-Atome thermisch diffundieren und so einen Druck entla
sten. Ferner werden gleichzeitig die Wasserstoff-Atome in den
Wasserstoffdiffusionsschichten 56 und 57 an einige der Sili
cium-Atome gebunden, um eine Si-H-Bindung auszubilden, die
die ungesättigte Bindung abschließt. Im Ergebnis wird eine
verformte Bindung der Silicium-Atome in einem Gebiet, in dem
der Druck konzentriert ist (in der Nähe der durch die Unter
seite und die Seitenfläche der STI 2 definierten Ecke, in der
Nähe der durch die Seitenfläche der STI 2 und die Oberseite
des Siliciumsubstrats 1 definierten Ecke und in der Nähe des
Stirnabschnitts der Gate-Elektrode 50), gelöst.
Die zweite Wirkung ist wie folgt. Wenn in die Source/Drain-
Gebiete 11 Störstellen wie etwa Sauerstoff, Kohlenstoff und
Fluor gemischt sind, werden diese Störstellen an das Silicium
gebunden und bilden einen Isolator, der ein Problem des höhe
ren Widerstands der Source/Drain-Gebiete und eines Steigens
des Leckstroms verursacht. Da aber die Wärmebehandlung in dem
Verfahren zur Herstellung eines MOSFETs gemäß der zweiten
bevorzugten Ausführungsform bei 200°C oder höher ausgeführt
wird, werden die in das Siliciumsubstrat 1 eingeführten Was
serstoff-Atome an diese Störstellen gebunden, wobei sie ver
dampfen, so daß die obengenannten Störstellen aus dem Sili
ciumsubstrat 1 entfernt werden können.
Mit der zweiten Wirkung kann die Kobaltsilicidschicht 58 mit
ausgezeichneter Kristallinität ausgebildet werden und folg
lich selbst dann, wenn die Kobaltsilicidschicht 58 in einem
schmalen Gebiet von etwa 0,15 µm oder weniger ausgebildet
wird, ein Bruch des Drahts verhindert werden.
Die dritte Wirkung ist wie folgt. Die Wasserstoffdiffusions
schicht 56 wird unter dem ersten und dem zweiten Distanzfilm
7 und 8 und dem Gate-Isolierfilm 3 ausgebildet, während die
Wasserstoffdiffusionsschicht 57 in der Nähe der Grenzfläche
zwischen der STI 2 und dem Siliciumsubstrat 1 ausgebildet
wird. Da die Silicium-Atome und die Wasserstoff-Atome in den
Wasserstoffdiffusionsschichten 56 und 57 aneinander gebunden
sind und eine Si-H-Bindung bilden, wird die Silicidierungs
reaktion in diesen Gebieten im Vergleich zu anderen Gebieten
unterdrückt. Somit kann die Erzeugung der Eindringabschnitte
114 und 115 der Kobaltsilicidschicht 112, die bei dem in der
Einleitung erwähnten Verfahren ein Problem darstellt, unter
drückt werden.
Die vierte Wirkung ist wie folgt. Selbst wenn auf den frei
liegenden Source/Drain-Gebieten 11 der ursprüngliche Oxidfilm
gebildet wird, wird dieser durch die in das Siliciumsubstrat
1 eingeführten Wasserstoff-Ionen 51, die zu H2O werden und
verdampfen, reduziert. Aus diesem Grund kann der auf den
Source/Drain-Gebieten 11 gebildete ursprüngliche Oxidfilm
wirksam entfernt werden. Somit kann der Widerstandswert der
später auf den Source/Drain-Gebieten 11 auszubildenden Ko
baltsilicidschicht 58 gesenkt werden.
Da ferner das RTA zum Ausbilden der Kobaltsilicidschicht 58
und die anderen Wärmebehandlungen in der Wasserstoffatmo
sphäre (oder Deuteriumatmosphäre, falls die Deuterium-Ionen
implantiert werden) ausgeführt werden, kann die Menge des in
dem Siliciumsubstrat 1 verbleibenden Wasserstoffs und Deute
riums erhöht werden, was die obengenannten Wirkungen ver
stärkt.
Fig. 18 ist eine graphische Darstellung einer Beziehung zwi
schen der Schrittweite des aktiven Gebiet und einem pn-Über
gangs-Leckstrom. Wenn die Schrittweite des aktiven Gebiets
mit der Miniaturisierung der Halbleitervorrichtungen schmaler
wird, steigen die Drücke in der Nähe der durch die Unterseite
und die Seitenfläche der STI 2 definierten Ecke und in der
Nähe der durch die Seitenfläche der STI 2 und die Oberseite
des Siliciumsubstrats 1 definierten Ecke, so daß der pn-Über
gangs-Leckstrom ebenfalls steigt. Aus Fig. 18 ist aber zu
sehen, daß in dem Verfahren zur Herstellung eines MOSFETs
gemäß der zweiten bevorzugten Ausführungsform ein Steigen des
pn-Übergangs-Leckstroms im Vergleich zu dem in der Einleitung
erwähnten Fall hauptsächlich durch die erste und zweite Wir
kung unterdrückt wird.
Fig. 19 ist ein Graph, der eine Beziehung zwischen der Tiefe
des Source/Drain-Gebietes 11 (einem pn-Übergang) von der
Oberseite des Siliciumsubstrats 1 und der Höhe der Leckströme
zeigt. Wenn die Tiefe des pn-Übergangs in der in der Einlei
tung erwähnten Technik schmaler als 0,05 µm wird, steigt der
Leckstrom stark an, da der in Fig. 35 gezeigte Eindringab
schnitt 115 der Kobaltsilicidschicht 112 die Verarmungs
schicht des pn-Übergangs erreicht. Dagegen ist in Fig. 19 zu
sehen, daß in dem Verfahren zur Herstellung eines MOSFETs
gemäß der zweiten bevorzugten Ausführungsform der Leckstrom
in einem Gebiet, in dem die Tiefe des pn-Übergangs 0,05 µm
oder weniger beträgt, durch die erste und zweite Wirkung ver
ringert wird.
Da es ferner in bezug auf die Wirkungen in der zweiten bevor
zugten Ausführungsform keinen Unterschied macht, ob der erste
und der zweite Distanzfilm 7 und 8 vorgesehen sind, können
diese Filme vorgesehen werden oder nicht vorgesehen werden,
um die Wirkungen der zweiten bevorzugten Ausführungsform der
Erfindung zu erreichen.
Die Fig. 20 bis 24 sind Querschnitte von Schritten eines Ver
fahrens zur Herstellung eines N-MOSFETs gemäß einer dritten
bevorzugten Ausführungsform der Erfindung. Wie in Fig. 20
gezeigt ist, wird zunächst mit der wohlbekannten Grabenisola
tionstechnik an der Oberseite des Siliciumsubstrats 1 selek
tiv die STI 2 ausgebildet. Nachfolgend wird eine Ionenimplan
tation ausgeführt, um eine Wanne, eine Kanalsperrschicht und
eine Kanaldotierungsschicht (die sämtlich nicht gezeigt sind)
auszubilden. Nachfolgend wird mit einem wohlbekannten Verfah
ren in dem durch die STI 2 definierte Elementausbildungsge
biet auf der Oberseite des Siliciumsubstrats 1 selektiv eine
Gate-Struktur ausgebildet. Die Gate-Struktur besitzt eine
Mehrmetall-Gate-Struktur, in der der Gate-Isolierfilm 3, eine
dotierte Polysiliciumschicht 60, eine Wolframsilicidschicht
61, eine Wolframnitridschicht 62, eine Wolframschicht 63 und
ein Isolierfilm 64 in dieser Reihenfolge geschichtet sind.
Nachfolgend werden auf den Seitenflächen der Gate-Struktur
die ersten Distanzfilme 7 ausgebildet. Der erste Distanzfilm
7 enthält TEOS oder HTO (einen bei hoher Temperatur abge
schiedenen Oxidfilm). Nachfolgend werden bei einer Implanta
tionsenergie von etwa 0,1 bis 3 keV unter Verwendung der
obengenannten Gate-Struktur als Implantationsmaske Arsen-Io
nen implantiert, um an der Oberseite des Siliciumsubstrats 1
das selbstjustierende Verlängerungsgebiet 10 auszubilden. Um
die Arsen-Ionen zu aktivieren, wird eine RTA ausgeführt. Bei
dieser Wärmebehandlung wird das Siliciumsubstrat 1 von den
durch die Ionenimplantation verursachten Defekten geheilt und
die Oberseite des Siliciumsubstrats 1 rekristallisiert.
Obgleich die Diskussion anhand des Falls der Herstellung ei
nes N-MOSFETs erfolgt, wird das Verlängerungsgebiet, wenn ein
P-MOSFET ausgebildet wird, durch Implantieren von Indium-Io
nen, Bor-Ionen oder BF2-Ionen anstelle von Arsen-Ionen ausge
bildet. Wenn ferner der N-MOSFET und der P-MOSFET auf dem
Siliciumsubstrat 1 ausgebildet werden, werden die Gebiete zum
Ausbilden der jeweiligen Typen von MOSFETs abwechselnd mit
einem Photoresist bedeckt, um in den jeweiligen Gebieten Ver
längerungsgebiete mit verschiedenen Leitfähigkeitstypen aus
zubilden. In diesem Fall wird nach Abschluß der Ionenimplan
tationen in beiden Gebieten eine RTA zur Rekristallisation
des Siliciumsubstrats 1 ausgeführt.
Wie in Fig. 21 gezeigt ist, wird im nächsten Schritt mit dem
selektiven Epitaxieverfahren auf dem Verlängerungsgebiet 10
unter Verwendung des freiliegenden Siliciums als Keimkristall
eine Epitaxialschicht 65 ausgebildet. Am Umfang eines Stirn
abschnitts der Gate-Struktur erscheint wahrscheinlich eine
[111]-Oberfläche, die langsamer als eine [100]-Oberfläche
epitaktisch wächst. Aus diesem Grund ist die Filmdicke der
Epitaxialschicht 65 am Umfang des Stirnabschnitts der Gate-
Struktur dünner als die in dem anderen Abschnitt.
Nachfolgend werden durch Ionenimplantation Arsen-Ionen 66 zum
Senken des Widerstands in die Epitaxialschicht 65 implan
tiert. Wenn der P-MOSFET ausgebildet wird, werden anstelle
der Arsen-Ionen aber Indium-Ionen, Bor-Ionen oder BF2-Ionen
implantiert. Die Störstellenkonzentration der Epitaxial
schicht 65 wird höher als die des Verlängerungsgebiets 10
eingestellt.
Nachfolgend werden durch Ionenimplantation die Wasserstoff-
Ionen 51 in die Epitaxialschicht 65 implantiert. Dies erzeugt
die gleichen Wirkungen wie in der zweiten bevorzugten Ausfüh
rungsform. In der dritten bevorzugten Ausführungsform braucht
die Implantation der Wasserstoff-Ionen 51 aber nicht notwen
dig ausgeführt zu werden und kann weggelassen werden. Falls
die Implantation der Wasserstoff-Ionen 51 ausgeführt wird,
kann ferner dadurch, daß die Gate-Elektrode mit der gleichen
Struktur wie in der zweiten bevorzugten Ausführungsform vor
gesehen wird, die durch das Eindringen des Dotierungsmittels
verursachte Wirkung der Unterdrückung der Schwankung der
Schwellenspannung erzeugt werden. Ferner kann beispielsweise,
nachdem die Wasserstoff-Ionen 51 implantiert sind, die Wärme
behandlung in der Wasserstoffatmosphäre ausgeführt werden. Da
die Silicium-Atome in der Epitaxialschicht 65 diffundieren
und die Filmdicke der Epitaxialschicht 65 am Umfang des
Stirnabschnitts der Gate-Struktur etwas dicker wird, kann mit
dieser Wärmebehandlung die Filmdicke der Epitaxialschicht 65
in gewissem Grade gleichförmig gemacht werden.
Wie in Fig. 22 gezeigt ist, werden im nächsten Schritt Germa
nium-Ionen implantiert, um die Voramorphisierung über der
Epitaxialschicht 65 zu bewirken. Nachfolgend wird ein auf
einer Oberfläche der Epitaxialschicht 65 gebildeter ursprüng
licher Oxidfilm entfernt. Nachfolgend werden ein Kobaltfilm
67 und ein Wolframnitridfilm 68 in dieser Reihenfolge voll
ständig abgeschieden.
Wie in Fig. 23 gezeigt ist, wird im nächsten Schritt bei
400°C das erste RTA ausgeführt, woraufhin der Wolframnitrid
film 68 und derjenige Kobaltfilm 67, der nicht reagiert hat,
entfernt werden. Danach wird bei 550 bis 700°C das zweite
RTA ausgeführt. Dadurch wird eine Oberseite der Epitaxial
schicht 65 silicidiert, um eine Kobaltsilicidschicht 69
auszubilden. Ferner wird mit dieser Wärmebehandlung die Epi
taxialschicht 65 von durch die Ionenimplantation verursachten
Defekten geheilt und das eingeführte Dotierungsmittel akti
viert.
Wie in Fig. 24 gezeigt ist, wird im nächsten Schritt ein
TEOS-Film (oder ein HTO-Film) mit einer Filmdicke von etwa
10 nm vollständig abgeschieden und ein Siliciumnitridfilm mit
einer Filmdicke von etwa 40 bis 60 nm vollständig abgeschie
den. Nachfolgend werden der Siliciumnitridfilm und der TEOS-
Film anisotrop geätzt, um die zweiten Distanzfilme 70 und die
Seitenwände 71 auszubilden. Die relative Dielektrizitätskon
stante des Siliciumnitridfilms beträgt etwa 7 bis 9, während
die des TEOS-Films und des HTO-Films etwa 3,9 bis 4,1 be
trägt. Da die relative Dielektrizitätskonstante des Materials
des zweiten Distanzfilms 70 kleiner als die des Materials der
Seitenwand 71 ist, wird somit die aus dem Gate und aus der
Source und dem Drain bestehende parasitäre Kapazität verrin
gert und die Betriebsgeschwindigkeit einer Schaltung erhöht.
Die obenstehende Diskussion betraf den Fall, daß das Verlän
gerungsgebiet 10 an der Oberseite des Siliciumsubstrats 1
ausgebildet wird (Fig. 20) und daraufhin auf dem Verlänge
rungsgebiet 10 die Epitaxialschicht 65, in die die Störstel
len eingeführt werden, ausgebildet wird (Fig. 21). Allerdings
kann es einen Fall geben, in dem die Epitaxialschicht 65 ohne
Dotierungsmittel auf der Oberseite des Siliciumsubstrats 1
ausgebildet wird, ohne in dem Schritt aus Fig. 20 das Verlän
gerungsgebiet 10 auszubilden. In diesem Fall wird durch Steu
ern der Implantationsenergie und der Dosis der Arsen-Ionen 66
das Verlängerungsgebiet 10 an der Oberseite des Siliciumsub
strats 1 ausgebildet, während in der Epitaxialschicht 65 eine
Störstellendiffusionsschicht mit hoher Konzentration ausge
bildet wird.
Somit wird in dem Verfahren zur Herstellung eines MOSFETs
gemäß der dritten bevorzugten Ausführungsform die Epitaxial
schicht 65, in die die Störstellen dicht eingeführt werden,
auf der Oberseite eines Abschnitts des Siliciumsubstrats 1,
in dem das Verlängerungsgebiet 10 ausgebildet wird, ausgebil
det. Selbst wenn das Verlängerungsgebiet 10 in dem Silicium
substrat 1 flacher ausgebildet wird, um die Wirkung des kur
zen Kanals zu unterdrücken, kann somit die Epitaxialschicht
65 mit niedrigem Widerstand ein Steigen des Flächenwider
stands des Verlängerungsgebiets 10 unterdrücken. Im Ergebnis
kann die Stromansteuerfähigkeit des MOSFETs verbessert wer
den.
Da ferner die Kobaltsilicidschicht 69 auf der Epitaxial
schicht 65 ausgebildet wird, kann die Kobaltsilicidschicht 69
um die Filmdicke der Epitaxialschicht 65 weiter von der Ober
seite des Siliciumsubstrats 1 entfernt ausgebildet werden. Im
Ergebnis kann selbst dann, wenn wegen anomalem Wachstum ein
spitzenähnliches Metallsilicid ausgebildet wird, der durch
das spitzenähnliche Metallsilicid verursachte Leckstrom im
Vergleich zu dem in der Einleitung erwähnten MOSFET unter
drückt werden.
Fig. 25 ist ein Querschnitt eines Schritts in einem Verfahren
zur Herstellung eines MOSFETs gemäß der ersten Abwandlung der
dritten bevorzugten Ausführungsform der Erfindung. Nach Be
reitstellung der Struktur aus Fig. 24 werden Arsen-Ionen 72
implantiert. Die eingeführten Arsen-Ionen 72 werden durch die
spätere Wärmebehandlung aktiviert, um die selbstjustierenden
Source/Drain-Gebiete 73 auszubilden. Die Störstellenkonzen
tration der Source/Drain-Gebiete 73 wird höher als die der
Epitaxialschicht 65 eingestellt. Ferner kann durch Implantie
ren der Wasserstoff-Ionen 51 die gleiche Wirkung wie in der
zweiten bevorzugten Ausführungsform erzielt werden. Da sich
in die Kobaltsilicidschicht 69 gemischte Störstellen mit den
Wasserstoff-Atomen verbinden und verdampfen, kann beispiels
weise das Brechen der Kobaltsilicidschicht 69 verhindert wer
den.
Die Fig. 26 und 27 sind Querschnitte von Schritten eines Ver
fahrens zur Herstellung eines MOSFETs gemäß der zweiten Ab
wandlung der dritten bevorzugten Ausführungsform der Erfin
dung. Wie in Fig. 26 gezeigt ist, werden nach Herstellung der
Struktur aus Fig. 21 zunächst die zweiten Distanzfilme 70 und
die Seitenwände 71 ausgebildet. Nachfolgend werden die Arsen-
Ionen 72 implantiert, woraufhin eine Wärmebehandlung ausge
führt wird, um die selbstjustierenden Source/Drain-Gebiete 73
auszubilden. Gleichzeitig können die Wasserstoff-Ionen 51
implantiert werden. Wie in Fig. 27 gezeigt ist, werden im
nächsten Schritt ein Kobaltfilm und ein Antioxidationsfilm
(wie etwa ein Wolframnitridfilm oder ein Titannitridfilm)
abgeschieden, woraufhin ein RTA ausgeführt wird, um auf der
Oberseite eines von den Seitenwänden 71 freiliegenden Ab
schnitts der Epitaxialschicht 65 eine selbstjustierende Ko
baltsilicidschicht 74 auszubilden.
Durch Ausbilden des Source/Drain-Gebietes 73 mit höherer
Störstellenkonzentration als die Epitaxialschicht 65 kann in
dem Verfahren zur Herstellung eines MOSFETs gemäß der ersten
und zweiten Abwandlung der dritten bevorzugten Ausführungs
form der Flächenwiderstand der Source und des Drains weiter
gesenkt und ein noch schnellerer Betrieb erreicht werden.
Obgleich die Diskussion in der ersten bis dritten bevorzugten
Ausführungsform im Fall der Verwendung eines normalen Silici
umsubstrats erfolgte, kann die Erfindung unter Verwendung
eines wohlbekannten SOI-Substrats (Silicium-auf-Isolator-Sub
strats) oder SON-Substrats (Silicium-auf-Nichts-Substrats)
die gleichen Wirkungen erzielen.
Obgleich die Diskussion in der ersten bis dritten bevorzugten
Ausführungsform ferner im Fall der Verwendung einer Gate-
Elektrode mit einer Metallsilicid-Gate-Struktur oder einer
Mehrmetall-Gate-Struktur erfolgte, kann die Erfindung auch
unter Verwendung einer wohlbekannten Gate-Elektrode mit einer
Metall-Gate-Struktur oder mit einer anderen Struktur die
gleichen Wirkungen erzielen.
Obgleich die Erfindung ausführlich gezeigt und beschrieben
wurde, ist die vorstehende Beschreibung in sämtlichen Aspek
ten erläuternd und nicht einschränkend. Selbstverständlich
können somit zahlreiche Abwandlungen und Veränderungen kon
struiert werden, ohne vom Umfang der Erfindung abzuweichen.
Claims (16)
1. Verfahren zur Herstellung einer Halbleitervorrichtung,
das die folgenden Schritte umfaßt:
- a) Vorbereiten eines Halbleitersubstrats (1);
- b) Ausbilden eines Halbleiterfilms (21) aus einem amorphen Stoff auf einer Hauptoberfläche des Halbleitersubstrats mit einem dazwischenliegenden Isolierfilm (20);
- c) Einführen von Störstellen (22) zum Senken des Widerstands in den Halbleiterfilm (21);
- d) Einführen von Wasserstoff-Ionen (40) oder Deuterium-Ionen in den Halbleiterfilm (21);
- e) Ausführen einer Wärmebehandlung zum Polykristallisieren des amorphen Stoffs nach dem Schritt (d); und
- f) Strukturieren des Halbleiterfilms (44a) zum Ausbilden einer Gate-Elektrode (44) auf der Hauptoberfläche des Halbleitersubstrats (1) mit einem dazwischenliegenden Gate-Isolierfilm (3).
2. Verfahren zur Herstellung einer Halbleitervorrichtung
nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Wärmebehand
lung im Schritt (e) in einer Wasserstoffatmosphäre oder Deu
teriumatmosphäre ausgeführt wird.
3. Verfahren zur Herstellung einer Halbleitervorrichtung
nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch die Schritte:
- a) selektives Ausbilden eines Isolationsisolierfilms (2) an der Hauptoberfläche des Halbleitersubstrats (1);
- b) Einführen von Wasserstoff-Ionen (51) oder Deuterium-Ionen in das Halbleitersubstrat (1);
- c) Ausbilden von Source/Drain-Gebieten (11), die mit der dazwischenliegenden Gate-Elektrode (50) in einem durch den Isolationsisolierfilm (2) definierten Elementausbil dungsgebiet an der Hauptoberfläche des Halbleitersub strats (1) gepaart sind; und
- d) Ausbilden von Metall-Halbleiter-Verbundschichten (58) auf den Source/Drain-Gebieten (11).
4. Verfahren zur Herstellung einer Halbleitervorrichtung
nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Schritte (d)
und (h) im gleichen Prozeß nach dem Schritt (f) ausgeführt
werden.
5. Verfahren zur Herstellung einer Halbleitervorrichtung
nach einem vorangehenden Anspruch, gekennzeichnet durch die
Schritte:
- a) Ausbilden von Verlängerungsgebieten (10), die mit der dazwischenliegenden Gate-Elektrode (44) gepaart sind, an der Hauptoberfläche des Halbleitersubstrats (1); und
- b) Ausbilden von Halbleiterschichten (65), in die an den Verlängerungsgebieten (10) Störstellen (66) zum Senken des Widerstands eingeführt werden.
6. Verfahren zur Herstellung einer Halbleitervorrichtung,
das die folgenden Schritte umfaßt:
- a) Vorbereiten eines Halbleitersubstrats (1);
- b) selektives Ausbilden eines Isolationsisolierfilms (2) an einer Hauptoberfläche des Halbleitersubstrats (1);
- c) selektives Ausbilden einer Gate-Elektrode (50) mit einem dazwischenliegenden Gate-Isolierfilm (3) in einem durch den Isolationsisolierfilm (2) definierten Elementausbil dungsgebiet auf der Hauptoberfläche des Halbleitersub strats (1)
- d) Einführen von Wasserstoff-Ionen (51) oder Deuterium-Ionen in das Halbleitersubstrat;
- e) Ausbilden von Source/Drain-Gebieten (11), die mit der dazwischenliegenden Gate-Elektrode (44) gepaart sind, in dem Elementausbildungsgebiet an der Hauptoberfläche des Halbleitersubstrats (1); und
- f) Ausbilden von Metall-Halbleiter-Verbundschichten (58) auf den Source/Drain-Gebieten (11).
7. Verfahren zur Herstellung einer Halbleitervorrichtung
nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Wasserstoff-
Ionen (51) oder die Deuterium-Ionen im Schritt (d) wenigstens
in der Nähe einer durch eine Unterseite und eine Seitenfläche
des Isolationsisolierfilms (2) definierten Ecke eingeführt
werden.
8. Verfahren zur Herstellung einer Halbleitervorrichtung
nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Was
serstoff-Ionen (51) oder die Deuterium-Ionen in dem Schritt
(d) wenigstens in der Nähe einer durch eine Seitenfläche des
Isolationsisolierfilms (2) und die Hauptoberfläche des Halb
leitersubstrats (1) definierten Ecke eingeführt werden.
9. Verfahren zur Herstellung einer Halbleitervorrichtung
nach einem der Ansprüche 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß
die Wasserstoff-Ionen (51) oder die Deuterium-Ionen in dem
Schritt (d) wenigstens in der Nähe eines Stirnabschnitts der
Gate-Elektrode (44) in die Hauptoberfläche des Halbleitersub
strats (1) eingeführt werden.
10. Verfahren zur Herstellung einer Halbleitervorrichtung
nach einem der Ansprüche 6 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß
der Schritt (f) die folgenden Schritte umfaßt:
- 1. (f-1) Ausbilden von Metallfilmen auf den Source/Drain- Gebieten (11); und
- 2. (f-2) Ausführen einer Wärmebehandlung, um die Metallfilme mit den Source/Drain-Gebieten (11) reagieren zu las sen, wobei die Wärmebehandlung in dem Schritt (f-2) in ei ner Wasserstoffatmosphäre oder einer Deuteriumatmo sphäre ausgeführt wird.
11. Verfahren zur Herstellung einer Halbleitervorrichtung,
das die folgenden Schritte umfaßt:
- a) Vorbereiten eines Halbleitersubstrats (1);
- b) selektives Ausbilden einer Gate-Struktur (3, 7, 60 bis 64) auf einer Hauptoberfläche des Halbleitersubstrats;
- c) Ausbilden von Verlängerungsgebieten (10), die mit der dazwischenliegenden Gate-Struktur (3, 7, 60 bis 64) ge paart sind, an der Hauptoberfläche des Halbleitersub strats (1); und
- d) Ausbilden von Halbleiterschichten (65), in die an den Verlängerungsgebieten (10) Störstellen (66) zum Senken des Widerstands eingeführt sind.
12. Verfahren zur Herstellung einer Halbleitervorrichtung
nach Anspruch 11, gekennzeichnet durch die Schritte:
- a) Einführen von Wasserstoff-Ionen (51) oder Deuterium-Ionen in die Halbleiterschichten (65); und
- b) Ausbilden von Metall-Halbleiter-Verbundschichten (69) auf den Halbleiterschichten (65) nach dem Schritt (e).
13. Verfahren zur Herstellung einer Halbleitervorrichtung
nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß der Schritt (d)
die folgenden Schritte umfaßt:
- 1. (d-1) Ausbilden von Epitaxialschichten (65) auf den Verlängerungsgebieten (10); und
- 2. (d-2) Einführen von Störstellen (66) in die Epitaxialschichten (65) zum Ausbilden der Halbleiter schichten (65)
und daß das Verfahren den folgenden Schritt umfaßt:
- a) Ausführen einer Wärmebehandlung nach dem Schritt (d-1).
14. Verfahren zur Herstellung einer Halbleitervorrichtung
nach einem der Ansprüche 11 bis 13, gekennzeichnet durch die
Schritte:
- a) Ausbilden von Seitenwänden (70, 71) in Kontakt mit den Seitenflächen der Gate-Struktur (3, 7, 60 bis 64) nach dem Schritt (d); und
- b) Einführen von Störstellen (72) mittels Ionenimplantation in das Halbleitersubstrat (1), wobei die Gate-Struktur (3, 7, 60 bis 64) und die Seitenwände als Implantations maske zum Ausbilden von Source/Drain-Gebieten (73) ver wendet werden.
15. Verfahren zur Herstellung einer Halbleitervorrichtung
nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß
die Halbleiterschichten (65) im Schritt (d) mit einer höheren Störstellenkonzentration als die Verlängerungsgebiete (10) ausgebildet werden und
die Source/Drain-Gebiete (73) im Schritt (h) mit einer höheren Störstellenkonzentration als die Halbleiterschichten (65) ausgebildet werden.
die Halbleiterschichten (65) im Schritt (d) mit einer höheren Störstellenkonzentration als die Verlängerungsgebiete (10) ausgebildet werden und
die Source/Drain-Gebiete (73) im Schritt (h) mit einer höheren Störstellenkonzentration als die Halbleiterschichten (65) ausgebildet werden.
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