DE10150582A1 - Handbremshebel - Google Patents
HandbremshebelInfo
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Abstract
Die Erfindung betrifft einen Handbremshebel (2) für eine Betätigungsvorrichtung (1) zur Betätigung einer Feststellbremse. Der Handbremshebel (2) weist eine rohrförmige Führung auf, in welcher eine in Wirkverbindung mit einer Festsetzeinrichtung stehende Betätigungsstange (16) geführt ist. Auf der Betätigungsstange (16) ist ein Handgriff (23) gelagert. Der Handgriff (23) weist einen Handgriffkörper (24) und separate, längsseitig an diesen anschließende Fixierteile auf.
Description
Die Erfindung betrifft einen Handbremshebel gemäß dem Oberbegriff des An
spruchs 1.
Ein derartiger Handbremshebel ist aus der DE 195 21 159 C2 bekannt. Der dort
beschriebene Handbremshebel ist Bestandteil einer Betätigungsvorrichtung für
eine Feststellbremse. Die Betätigungsvorrichtung weist eine über eine Betäti
gungsstange bedienbare Festsetzeinrichtung auf, welche ein Sperrsegment und
eine Sperrklinke umfasst. Der Handbremshebel weist zwei Hebelschalen auf
und ist an einem Lagerbock schwenkbar gelagert, an welchem auch das Sperr
segment befestigt ist. Die Sperrklinke kann durch Betätigen der Betätigungs
stange bewegt werden, wobei die Betätigungsstange in einer rohrförmigen Füh
rung des Handbremshebels gelagert ist. Auf der Führung sitzt ein von einem
Formteil gebildeter Handgriff auf, welcher die Hebelschalen des Handbrems
hebels verbindet.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Handbremshebel der eingangs
genannten Art so auszubilden, dass dessen Gestaltung bei einfachem und
montagefreundlichem Aufbau flexibel variiert werden kann.
Zur Lösung dieser Aufgabe sind die Merkmale des Anspruchs 1 vorgesehen.
Vorteilhafte Ausführungsformen und zweckmäßige Weiterbildungen der Erfin
dung sind in den Unteransprüchen beschrieben.
Erfindungsgemäß weist der Handbremshebel einen Handgriff, einen Handgriff
körper und separate, längsseitig an diesen anschließende Fixierteile auf.
Der Grundgedanke der Erfindung besteht dabei darin, zur Variation der Ges
taltung des Handbremshebels den Handgriffkörper auswechselbar zu gestalten.
Die Fixierteile bleiben jedoch unverändert, so dass verschiedenartige Hand
griffkörper in gleicher Weise und mit denselben Fixierteilen am Handbremshe
bel montiert werden können.
Die verschiedenen Handgriffkörper können sich hinsichtlich ihrer Form unter
scheiden. Im einfachsten Fall weist der Handgriffkörper eine zylindrische äuße
re Mantelfläche auf. Des Weiteren kann die äußere Mantelfläche von einer
Freiformfläche gebildet sein. Die Freiformfläche ist dabei insbesondere nach
ergonomischen und/oder ästhetischen Gesichtspunkten frei gestaltbar.
Des Weiteren können die Handgriffkörper hinsichtlich ihrer Oberflächenbe
schaffenheit unterschiedlich ausgebildet sein. In einer kostengünstigen Ausfüh
rungsform kann die Oberfläche des Handgriffkörpers von einer gegebenenfalls
strukturierten Kunststoffoberfläche mit geeigneter Farbgebung gebildet sein.
Weiterhin kann der Handgriffkörper eine Oberfläche aus Holz oder einer
Holzimitation aufweisen. Ebenso kann die Oberfläche des Handgriffkörpers
eloxiert oder verchromt sein.
In einer besonders vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung besteht der
Handgriffkörper aus einem auf der Führung aufsitzenden Handgriffträger und
einem Überzug, der auf die äußere Mantelfläche des Handgriffträgers aufge
bracht ist. Der Handgriffträger kann mit Überzügen unterschiedlicher Materia
lien und Farben überzogen werden. Besonders vorteilhaft bestehen die Überzü
ge aus Leder oder Kunstleder.
Die Fixierteile bestehen vorzugsweise aus einem Fixierring und einem Rast
ring. Zur Montage des Handgriffs werden der Fixierring, der Handgriffkörper
und der Rastring mit ihren zentralen in Längsrichtung verlaufenden Bohrungen
nacheinander auf die Führung aufgesteckt.
Der Fixierring sitzt am hinteren Ende der Führung und ist dabei durch Rast
mittel an einer Abdeckblende fixiert, die auf den Oberseiten zweier den Grund
körper des Handbremshebels bildenden Hebelschalen aufsitzt.
Der Rastring ist am vorderen Ende der Führung mittels weiterer Rastmittel
fixiert. In dem Rastring ist zudem ein Druckknopf gelagert, mittels dessen die
an der Führung verlaufende Betätigungsstange betätigbar ist.
Bei am Handbremshebel montiertem Handgriff liegen der Fixierring, der
Handgriffkörper und der Rastring mit ihren einander zugewandten längsseiti
gen Rändern jeweils bündig aneinander an. Befestigungsmittel zwischen diesen
Komponenten sind dabei nicht notwendig. Die Arretierungen des Fixierringes
und des Rastringes reichen zur Lagefixierung des mit Anpressdruck zwischen
diesen Fixierteilen gehaltenen Handgriffkörpers aus. Der so ausgebildete
Handgriff kann bei geringem konstruktiven Aufwand der Einzelkomponenten
schnell und einfach montiert werden.
Die Rastverbindung des Rastringes an der Führung kann nur dadurch gelöst
werden, dass der Rastring zerstört wird. Damit ist eine sabotagesichere Befesti
gung des Handgriffs gewährleistet, der ein unbefugtes Herauslösen des Hand
griffs von der Führung unmöglich macht.
In einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung stehen von der im Wesentli
chen zylindrischen äußeren Mantelfläche der Führung zwei in deren Längs
richtung verlaufende Führungsrippen hervor. Von den Innenwänden der Boh
rungen des Handgriffkörpers und zweckmäßigerweise des Fixierrings stehen
Führungsschienen hervor, welche die Führungsrippen aufnehmen. Dadurch
sind der Handgriffkörper und der Fixierring bei Aufstecken auf die Führung
verdrehsicher gelagert. Auch bei fertig montiertem Handgriff ist der Handgriff
körper und zweckmäßigerweise auch der Fixierring durch die Führungsrippen
gegen Verdrehen gesichert.
Die Erfindung wird im nachstehenden anhand der Zeichnungen erläutert. Es
zeigen:
Fig. 1 Explosionsdarstellung der Komponenten eines Ausführungsbei
spiels einer Betätigungsvorrichtung für eine Feststellbremse mit ei
nem einen Handgriff aufweisenden Handbremshebel.
Fig. 2 Längsschnitt durch die Betätigungsvorrichtung gemäß Fig. 1.
In den Fig. 1 und 2 ist ein Ausführungsbeispiel einer Betätigungsvorrich
tung 1 für eine Feststellbremse in einem Fahrzeug dargestellt.
Die Betätigungsvorrichtung 1 weist einen Handbremshebel 2 auf, welcher an
einem Lagerbock 3 schwenkbar gelagert ist.
Der Lagerbock 3 besteht aus zwei im Wesentlichen spiegelsymmetrischen
Formteilen 4, 4', wobei die Symmetrieebene in Längsrichtung des Lagerbocks
3 verläuft. Der Handbremshebel 2 weist zwei zur selben Symmetrieebene im
Wesentlichen spiegelsymmetrische Hebelschalen 5, 5' auf, welche den Grund
körper des Handbremshebels 2 bilden.
Die Formteile 4, 4' des Lagerbocks 3 bestehen vorzugsweise aus Druckguss
teilen. Die Hebelschalen 5, 5' sind vorzugsweise als Kunststoffspritzteile aus
gebildet.
Die Hebelschalen 5, 5' weisen an ihren Innenseiten Aufnahmen 6 für Lager
buchsen 7 auf, mittels derer der Handbremshebel 2 an einem Lagerzapfen 8 am
Lagerbock 3 schwenkbar gelagert ist.
Zudem sind am Lagerbock 3 Ausnehmungen 9, 9' vorgesehen, in welchen ein
Lagerbolzen 10 zur Befestigung einer Zugstange 11 gelagert ist. Mit der auf
diese Weise am Lagerbock 3 befestigten Zugstange 11 wird die jeweilige
Schwenkstellung des Handbremshebels 2 auf die nicht dargestellte Feststell
bremse des Fahrzeugs übertragen.
Bei montierter Betätigungsvorrichtung 1 liegen die Formteile 4, 4' des Lager
bocks 3 mit ihren Längsseiten aneinander an. Zudem liegen die Hebelschalen 5,
5' mit ihren längsseitigen Rändern aneinander an und sind mittels Federklam
mern 12 aneinander fixiert. Auf den Oberseiten der Hebelschalen 5, 5' sitzt
eine Abdeckblende 13 auf, welche den Handbremshebel 2 zur Oberseite hin
abschließt. Auch die Abdeckblende 13 besteht vorzugsweise aus einem Kunst
stoffspritzteil.
An der Vorderseite der Hebelschalen 5, 5' sind zwei Halbschalen 14, 14' vor
gesehen, die sich zu einer im Wesentlichen hohlzylindrischen Führung 15 er
gänzen. Im Innern dieser Führung 15 verläuft der vordere Teil einer Betäti
gungsstange 16. Der hintere Teil der Betätigungsstange 16 ist an eine Festsetz
einrichtung gekoppelt. Mit dieser Festsetzeinrichtung kann der Handbremshe
bel 2 in einer vorgegebenen Schwenkstellung fixiert werden.
Die Festsetzeinrichtung weist eine Sperrklinke 17 und ein Sperrsegment 18 auf.
Das Sperrsegment 18 ist am Lagerbock 3 befestigt und weist eine Leiste mit
Rastzähnen 19 auf, an welchen die Sperrklinke 17 einrastbar ist.
Die Sperrklinke 17 ist mittels eines Lagerbolzens 20 schwenkbar am Hand
bremshebel 2 gelagert und über ein Federelement 21 vorgespannt. Das obere
freie Ende der Sperrklinke 17 ist gelenkig mit der Betätigungsstange 16 ver
bunden. Zur Betätigung der Betätigungsstange 16 ist an deren vorderem Ende
ein Druckknopf 22 vorgesehen. Durch Betätigen des Druckknopfes 22 ist die
Sperrklinke 17 aus dem Sperrsegment 18 lösbar. Durch Schwenken des Hand
bremshebels 2 ist die Feststellbremse über die Zugstange 11 betätigbar, wobei
in der gewünschten Raststellung die Sperrklinke 17 am Sperrsegment 18 ein
rastet.
Erfindungsgemäß ist auf die rohrförmige Führung 15 ein mehrteiliger Hand
griff 23 aufgebracht, der aus einem Handgriffkörper 24 und Fixierteilen be
steht. Im vorliegenden Ausführungsbeispiel bestehen die Fixierteile aus einem
Fixierring 25 und einem Rastring 26. Der Handgriffkörper 24 selbst ist eben
falls mehrteilig ausgebildet und besteht aus einem Handgriffträger 27 und ei
nem Überzug 28.
Der Fixierring 25, der Handgriffkörper 24 sowie der Rastring 26 weisen jeweils
eine im Wesentlichen hohlzylindrische Form auf, wobei die in Längsrichtung
dieser Teile verlaufenden Bohrungen an den Außendurchmesser der Führung
15 angepasst sind.
Zur Montage des Handgriffs 23 werden nacheinander der Fixierring 25, der
Handgriffkörper 24 und der Rastring 26 auf die Führung 15 gesteckt, so dass
der Handgriffkörper 24 zwischen dem Fixierring 25 und dem Rastring 26 liegt.
Dabei sind die vorzugsweise ebenen längsseitigen Randflächen des Fixierrings
25, des Handgriffkörpers 24 und des Rastrings 26 jeweils identisch ausgebildet,
so dass die einander gegenüberliegenden längsseitigen Ränder der jeweiligen
Teile bündig aneinander anschließen.
Damit ein Verdrehen des Handgriffkörpers 24 und vorzugsweise auch des Fi
xierrings 25 gegenüber der Führung 15 beim Aufstecken auf die Führung 15
und vorzugsweise auch bei fertig montiertem Handgriff 23 vermieden wird,
stehen von der äußeren Mantelfläche der Führung 15 Führungsrippen 29 her
vor, welche längs einer Geraden in Längsrichtung der Führung 15 verlaufen.
Im vorliegenden Ausführungsbeispiel sind zwei derartige Führungsrippen 29
vorgesehen. Jeweils eine Führungsrippe 29 mündet an der Oberfläche einer
Halbschale 14, 14' so aus, dass die Führungsrippen 29 symmetrisch zur Sym
metrieebene des Handbremshebels 2 gegenüberliegend angeordnet sind. Die
Führungsrippen 29 sind identisch ausgebildet und weisen einen über ihre Län
gen konstanten rechteckigen Querschnitt auf. Lediglich die längsseitigen Enden
der Führungsrippen 29 sind abgeschrägt, so dass diese kontinuierlich in die
Mantelfläche der Führung 15 einmünden.
Von den Innenwänden der Bohrungen des Fixierrings 25 und des Handgriffträ
gers 27 stehen paarweise angeordnete Führungsschienen 30 hervor, die in
Längsrichtung der Bohrungen verlaufen und zur Aufnahme 6 der Führungsrip
pen 29 an der Führung 15 dienen. Die Abstände der Führungsschienen 30 eines
Paares sind an den Durchmesser der jeweils aufzunehmenden Führungsrippe 29
angepasst.
Die Führungsrippen 29 mit den Führungsschienen 30 bilden eine Verdrehsiche
rung für den Fixierring 25 und den Handgriffträger 27. Die Abschrägungen an
den längsseitigen Enden der Führungsrippen 29 erleichtern deren Einführung in
den Führungsschienen 30.
Der bei der Montage des Handgriffs 23 zuerst auf die Führung 15 aufgeschobe
ne Fixierring 25 wird zum hinteren Ende der Führung 15 eingeschoben, bis
dessen vorderer Rand an einem von Schultern an den Hebelschalen 5, 5' und
vom vorderen Rand der Abdeckblende 13 gebildeten Anschlag anliegt.
Dabei greift der Fixierring 25 mit seinem vorderen Rand über das vordere Ende .
der Abdeckblende 13. In diesem Bereich weist die Abdeckblende 13 Ausneh
mungen 31 auf, die vorzugsweise in Form von kleinen Löchern ausgebildet
sind. In diese Ausnehmungen 31 greifen von der Innenwand der Bohrung des
Fixierrings 25 hervorstehende, Rastmittel bildende Zapfen 32, wodurch der
Fixierring 25 an der Abdeckblende 13 befestigt ist und diese gleichzeitig gegen
ein Ablösen von den Hebelschalen 5, 5' sichert.
Nach dem Aufschieben des Handgriffkörpers 24 auf den Fixierring 25 wird der
Rastring 26 auf die Führung 15 aufgesteckt und deren Vorderende fixiert. Hier
zu weist der Rastring 26 an seinem hinteren Ende von der Innenwand der Boh
rung hervorstehende Rastmittel auf, die im vorliegenden Ausführungsbeispiel
von einem ringförmigen Vorsprung 33 gebildet sind. Der ringförmige Vor
sprung 33 greift in eine Nut 34, die an der äußeren Mantelfläche der Führung
15 in Umfangsrichtung umläuft.
Durch die Rastverbindung ist der Rastring 26 sabotagesicher an der Führung 15
befestigt, d. h. zur Demontage des Handgriffs 23 müsste der Rastring 26 zerstört
werden.
Der Druckknopf 22 sitzt auf dem Vorderende der Betätigungsstange 16 auf und
ist an dieser arretiert. Vorzugsweise ist der Druckknopf 22 auf die Betätigungs
stange 16 aufgeclipst.
Der Druckknopf 22 weist an seinem hinteren Ende einen ringförmigen Vor
sprung 33 auf, der das Vorderende der Führung 15 umschließt und der in der
Bohrung des Rastrings 26 längsverschiebbar gelagert ist.
Der Handgriffkörper 24 liegt bei montiertem Handgriff 23 ohne Spiel und vor
zugsweise mit geringem Anpressdruck zwischen dem Fixierring 25 und dem
Rastring 26. Da diese durch Rastmittel lagefixiert sind, brauchen keine weite
ren Befestigungsmittel vorgesehen werden, um den Handgriffkörper 24 gegen
ein ungewolltes Verschieben in Längsrichtung zu sichern. Die Verdrehsiche
rung verhindert zudem ein unerwünschtes Verdrehen des Handgriffkörpers 24.
Der Handgriffkörper 24, der im vorliegenden Ausführungsbeispiel zweiteilig
ausgebildet ist, kann prinzipiell auch ein- oder mehrteilig ausgebildet sein. Im
vorliegenden Ausführungsbeispiel ist der Handgriffkörper 24 hohlzylindrisch
ausgebildet, wobei dessen Durchmesser im Wesentlichen dem Außendurch
messer des Fixierrings 25 und des Rastrings 26 entspricht. Prinzipiell kann die
Außenfläche des Handgriffkörpers 24 die Form einer Freiformfläche oder der
gleichen aufweisen. Insbesondere können verschiedene Typen von Handgriff
körpern 24 mit verschiedenen Formungen der Außenfläche und unterschiedli
chen Materialien, Strukturen und/oder Farbgebungen an der Führung 15 mon
tiert werden.
Beispielsweise kann die äußere Mantelfläche des Handgriffträgers 27 aus Holz
oder einer Holzimitation bestehen. Weiterhin kann die äußere Mantelfläche des
Handgriffkörpers 24 eloxiert oder verchromt sein.
Im vorliegenden Ausführungsbeispiel besteht der Handgriffträger 27 des Hand
griffkörpers 24 ebenso wie der Rastring 26 und der Fixierring 25 aus einem
Kunststoffspritzteil. Der Handgriffträger 27 weist eine zylindrische äußere
Mantelfläche auf, auf welche der Überzug 28 aufgebracht ist. Der Überzug 28
besteht vorzugsweise aus Leder oder Kunstleder.
Die Länge des Überzugs 28 ist vorzugsweise geringfügig größer als die Länge
des Handgriffträgers 27. Bei der Montage ist der Überzug 28 in Längsrichtung
etwas zusammengedrückt, so dass dieser nicht über die längsseitigen Enden des
Handgriffträgers 27 hervorsteht. Damit ist gewährleistet, dass die längsseitigen
Ränder des angrenzenden Rastrings 26 bzw. Fixierrings 25 dicht an den längs
seitigen Rändern des Handgriffträgers 27 anliegen. Bei montiertem Handgriff
23 dehnt sich der Überzug 28 wieder etwas aus, so dass dieser etwas gegen den
Rastring 26 bzw. den Fixierring 25 drückt, wodurch der gewünschte Anpress
druck zwischen den einzelnen Teilen des Handgriffs 23 erhalten wird.
Alternativ zu dem in den Fig. 1 und 2 dargestellten Ausführungsbeispiel
kann der Handbremshebel 2 auch einstückig ausgebildet sein, wobei der Hand
bremshebel 2 in diesem Fall vorzugsweise aus einem Kunststoffspritzteil ge
bildet ist. Vorzugsweise ist dann die Betätigungsstange 16 seitlich am Hand
bremshebel 2 fixiert. Der Handbremshebel 2 weist einen Grundkörper auf, von
welchem an der Vorderseite die einstückig mit diesem ausgebildete Führung 1 S
hervorsteht. Die Führung 15 weist eine in Längsrichtung verlaufende Aufnah
me auf, in welcher das vordere Ende der Betätigungsstange 16 geführt ist. Die
Aufnahme ist in Form einer Ausnehmung ausgebildet und mündet an einer
Seitenfläche der Führung 15 aus. In diese Aufnahme wird die Betätigungsstan
ge 16 eingesetzt, wobei diese vorzugsweise eine entsprechend der Aufnahme
ausgeformte Seitenwand aufweist, so dass diese formschlüssig in der Aufnah
me anliegt.
Die Führung 15 und das seitlich in deren Aufnahme liegende vordere Ende der
Betätigungsstange 16 ist von dem Handgriff 23 umschlossen. Dieser Handgriff
23 ist wiederum mehrteilig ausgebildet und besteht vorzugsweise aus einem
Handgriffkörper 24 und längsseitig anschließenden Fixierteilen. Vorteilhafter
weise besteht der Handgriffkörper 24 wiederum aus einem Handgriffträger 27
und einem Überzug 28, während die Fixierteile von einem Fixierring 25 und,
einem Rastring 26 gebildet sind. Der Fixierring 25 und der Rastring 26 bilden
eine Lagesicherung für den Handgriffkörper 24 und sichern zudem die Betäti
gungsstange 16 gegen ein Herauslösen aus der Aufnahme der Führung 15.
1
Betätigungsvorrichtung
2
Handbremshebel
3
Lagerbock
4
Formteil
4
' Formteil
5
Hebelschale
5
' Hebelschale
6
Aufnahme
7
Lagerbuchse
8
Lagerzapfen
9
Ausnehmung
9
' Ausnehmung
10
Lagerbolzen
11
Zugstange
12
Federklammer
13
Abdeckblende
14
Halbschale
14
' Halbschale
15
Führung
16
Betätigungsstange
17
Sperrklinke
18
Sperrsegment
19
Rastzähne
20
Lagerbolzen
21
Federelement
22
Druckknopf
23
Handgriff
24
Handgriffkörper
25
Fixierring
26
Rastring
27
Handgriffträger
28
Überzug
29
Führungsrippe
30
Führungsschiene
31
Ausnehmung
32
Zapfen
33
Vorsprung
34
Nut
Claims (20)
1. Handbremshebel für eine Betätigungsvorrichtung zur Betätigung einer
Feststellbremse mit einer rohrförmigen Führung, in welcher eine in
Wirkverbindung mit einer Festsetzeinrichtung stehende Betätigungsstan
ge geführt ist, und auf welcher ein Handgriff gelagert ist, dadurch ge
kennzeichnet, dass der Handgriff (23) einen Handgriffkörper (24) und se
parate, längsseitig an diesen anschließende Fixierteile aufweist.
2. Handbremshebel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die
Fixierteile von einem Fixierring (25) und einem Rastring (26) gebildet
sind, zwischen welchen der Handgriffkörper (24) an der Führung (15)
gelagert ist.
3. Handbremshebel nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der
Fixierring (25), der Handgriffkörper (24) und der Rastring (26) jeweils
diese in Längsrichtung durchsetzende, im Wesentlichen zylindrische
Bohrungen aufweisen, deren Durchmesser an den Außendurchmesser der
Führung (15) angepasst sind, so dass der Fixierring (25), der Handgriff
körper (24) und der Rastring (26) nacheinander auf die Führung (15) auf
steckbar sind.
4. Handbremshebel nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der
Fixierring (25), der Handgriffkörper (24) und der Rastring (26) mit ihren
einander zugewandten längsseitigen Rändern jeweils bündig aneinander
anliegen.
5. Handbremshebel nach einem der Ansprüche 2-4, dadurch gekennzeich
net, dass der Rastring (26) am Vorderende der Führung (15) einrastbar
ist.
6. Handbremshebel nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der
Rastring (26) von der Innenwand seiner Bohrung hervorstehende Rast
mittel aufweist, die in eine in Umfangsrichtung verlaufende Nut (34) an
der äußeren Mantelfläche der Führung (15) greifen.
7. Handbremshebel nach einem der Ansprüche 5 oder 6, dadurch gekenn
zeichnet, dass ein Druckknopf (22) zur Betätigung der Betätigungsstange
(16) in das Vorderende der Bohrung des Rastrings (26) greift.
8. Handbremshebel nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der
Druckknopf (22) am Vorderende der über den Rastring (26) hervorste
henden Betätigungsstange (16) arretiert ist.
9. Handbremshebel nach einem der Ansprüche 1-8, dadurch gekennzeich
net, dass dieser zwei bezüglich dessen in Längsrichtung verlaufender
Symmetrieebene symmetrische Hebelschalen (5, 5') aufweist, an deren
Vorderenden jeweils eine Halbschale (14, 14') ausmündet, wobei sich die
Halbschalen (14, 14') zu der Führung (15) ergänzen, und dass auf den
Oberseiten der aneinanderliegenden Hebelschalen (5, 5') eine Abdeck
blende (13) aufsitzt.
10. Handbremshebel nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass der
vordere Rand der Abdeckblende (13) eine Aufnahme (6) bildet, an wel
cher der Fixierring (25) arretiert ist.
11. Handbremshebel nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass am
vorderen Rand der Abdeckblende (13) Ausnehmungen (31) vorgesehen
sind, in welche von der Innenwand der Bohrung des Fixierrings (25) her
vorstehende, Rastmittel bildende Zapfen (32) greifen.
12. Handbremshebel nach einem der Ansprüche 9-11, dadurch gekenn
zeichnet, dass von der äußeren Mantelfläche der Führung (15) zwei in de
ren Längsrichtung verlaufende Führungsrippen (29) hervorstehen, die
spiegelsymmetrisch zur Symmetrieebene der Hebelschalen (5, 5') ge
genüberliegend angeordnet sind.
13. Handbremshebel nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die
Führungsrippen (29) an ihren vorderen und hinteren Enden abgeschrägt
sind.
14. Handbremshebel nach einem der Ansprüche 12 oder 13, dadurch gekenn
zeichnet, dass von den Innenwänden der Bohrungen des Fixiernngs (25)
und des Handgriffkörpers (24) in deren Längsrichtung verlaufende Füh
rungsschienen (30) hervorstehen, zwischen welchen die Führungsrippen
(29) geführt sind.
15. Handbremshebel nach einem der Ansprüche 2-14, dadurch gekenn
zeichnet, dass der Handgriffkörper (24) aus einem auf der Führung (15)
aufsitzenden Handgriffträger (27) und einem Überzug (28), der auf die
äußere Mantelfläche des Handgriffträgers (27) aufgebracht ist, besteht.
16. Handbremshebel nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass der
Überzug (28) aus Leder oder Kunstleder besteht.
17. Handbremshebel nach einem der Ansprüche 15 oder 16, dadurch gekenn
zeichnet, dass die äußere Mantelfläche des Handgriffkörpers (24) ver
chromt ist oder aus Holz oder einer Holzimitation gebildet ist.
18. Handbremshebel nach einem der Ansprüche 15-17, dadurch gekenn
zeichnet, dass der Handgriffkörper (24) eine zylindrische Außenkontur
aufweist.
19. Handbremshebel nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass der
Außendurchmesser des Handgriffkörpers (24) den Außendurchmessern
des Fixierrings (25) und des Rastrings (26) entspricht.
20. Handbremshebel nach einem der Ansprüche 15-17, dadurch gekenn
zeichnet, dass die Außenkontur des Handgriffkörpers (24) als Freiform
fläche ausgebildet ist.
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