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DE20315627U1 - Betätigungsvorrichtung für eine Feststellbremse - Google Patents

Betätigungsvorrichtung für eine Feststellbremse Download PDF

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DE20315627U1
DE20315627U1 DE20315627U DE20315627U DE20315627U1 DE 20315627 U1 DE20315627 U1 DE 20315627U1 DE 20315627 U DE20315627 U DE 20315627U DE 20315627 U DE20315627 U DE 20315627U DE 20315627 U1 DE20315627 U1 DE 20315627U1
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Dietz automotive GmbH and Co KG
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Abstract

Betätigungsvorrichtung für eine Feststellbremse, mit einem an einem Lagerbock schwenkbar gelagerten Handbremshebel, mit einer Festsetzeinrichtung, welche ein am Lagerbock fixiertes Sperrsegment und eine beweglich gelagerte Sperrklinke aufweist, und mit einem im Handbremshebel geführten Betätigungsgestänge, dadurch gekennzeichnet, dass die Sperrklinke (11) in oder an einem Entkopplungselement (10) geführt ist, welches an das Betätigungsgestänge gekoppelt ist, wobei die Spenklinke (11) in einer Raststellung an der Sperrklinke (11) fixierbar ist, und wobei bei Schwenken des Handbremshebels (2) die Sperrklinke (11) eine durch die Führung entlang des Sperrsegments (12) induzierte Relativbewegung bezüglich des Entkopplungselements (10) ausführt.

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Betätigungsvorrichtung für eine Feststellbremse gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
  • Eine derartige Betätigungsvorrichtung ist aus der DE 195 21 159 C2 bekannt. Diese Betätigungsvorrichtung umfasst einen Handbremshebel, der an einem Lagerbock schwenkbar gelagert ist. Zur Betätigung der Feststellbremse ist eine einzelne Betätigungsstange als Betätigungsgestänge vorgesehen, die in Eingriff mit einer Festsetzeinrichtung steht. Die Betätigungsstange verläuft in einer rohrförmigen Aufnahme des Handbremshebels. Am vorderen Ende der Betätigungsstange ist ein Druckknopf vorgesehen, der über die rohrförmige Aufnahme hervorsteht und von einer Bedienperson betätigbar ist.
  • Die Festsetzeinrichtung besteht aus einem Sperrsegment und einer Sperrklinke. Das Sperrsegment ist am Lagerbock befestigt und weist eine Leiste mit Rastzähnen auf. Die Sperrklinke ist an einem Lagerzapfen des Handbremshebels schwenkbar gelagert und über ein Federelement vorgespannt. Dabei ist die Sperrklinke so am Lagerzapfen gelagert, dass diese in zwei beidseits des Lagerzapfens verlaufende Schwenkarme unterteilt ist. An einem Ende des ersten Schwenkarms sind Rastnasen vorgesehen, die zur Fixierung der Sperrklinke am Sperrsegment in die Rastzähne des Sperrsegments greifen. Das Ende des zweiten Schwenkarmes ist über eine Gelenkverbindung am unteren Ende der Betätigungsstange befestigt.
  • Zur Betätigung der Feststellbremse wird der Handbremshebel geschwenkt. Die Schwenkbewegung wird über die Betätigungsstange auf die Spenklinke übertragen. In einer Endposition rastet die Sperrklinke an dem Sperrsegment ein und fixiert den Handbremshebel in der entsprechenden Position.
  • Zur Lösung des Handbremshebels aus dieser Position wird der Druckknopf betätigt, wodurch die Sperrklinke vom Sperrsegment gelöst wird. Somit kann der Handbremshebel wieder in seine Ausgangsposition gebracht werden.
  • Nachteilig bei derartigen Betätigungsvorrichtungen ist, dass während der Schwenkbewegung des Handbremshebels die Betätigungsstange und damit der Druckknopf in Längsrichtung bewegt wird, wobei die Bewegung des Druckknopfes für die Bedienperson sichtbar ist. Insbesondere bei einem Einbau derartiger Betätigungsvorrichtungen in Personenwagen der oberen Preisklasse ist eine derartige Bewegung unerwünscht. Die Bewegung des Druckknopfes wird dadurch verursacht, dass bei Schwenken des Handbremshebels die Sperrklinke mit ihren Rastnasen entlang der Leiste mit den Rastzähnen am Sperrsegment bewegt wird. Dies führt zu einer oszillierenden Bewegung der Sperrklinke, die auf die Betätigungsstange übertragen wird.
  • Eine weitere Betätigungsvorrichtung der eingangs genannten Art ist aus der DE 100 36 547 A1 bekannt. Diese Betätigungsvorrichtung weist eine Sperrklinke mit einem Segment auf, welches mit vorgegebenem Spiel in einer Aufnahme der Betätigungsstange gelagert ist. Dabei ist die Sperrklinke in einer Raststellung am Sperrsegment durch die Aufnahme fixiert.
  • Bei Schwenken des Handbremshebels ist die Sperrklinke entlang des Sperrsegments geführt, wobei die durch den Kontakt mit dem Sperrsegment induzierte Bewegung der Sperrklinke durch die Bewegung des Segments in der Aufnahme aufgenommen ist. Dadurch ist die Betätigungsstange von der Bewegung der Sperrklinke entkoppelt, so dass die Betätigungsstange und insbeson dere ein an deren vorderem Ende angebrachter Druckknopf während der Schwenkbewegung des Handbremshebels in seiner Ruhestellung verbleibt.
  • Nachteilig bei dieser Anordnung ist, dass diese störanfällig ist, wobei insbesondere bei Auftreten von Bauteiltoleranzen die Funktion der Betätigungsvorrichtung, insbesondere die Entkopplung der Bewegung von Sperrklinke und Betätigungsstange, nur noch eingeschränkt erfüllt ist.
  • Ein wesentlicher Nachteil besteht dabei darin, dass durch die Führung des oberen Endes der Sperrklinke in der Aufnahme der Bestätigungsstange keine zufriedenstellende Ankopplung der Betätigungsstange an die Sperrklinke erhalten wird.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Betätigungsvorrichtung der eingangs genannten Art bereitzustellen, welche einen robusten, störungsunanfälligen Aufbau aufweist, und bei welcher auf zuverlässige Weise während der Schwenkbewegung des Handbremshebels eine für eine Bedienperson sichtbare Bewegung der Betätigungsstange oder eines daran befestigten Druckknopfes vermieden wird.
  • Zur Lösung dieser Aufgabe sind die Merkmale des Anspruchs 1 vorgesehen. Vorteilhafte Ausführungsformen und zweckmäßige Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen beschrieben.
  • Die erfindungsgemäße Betätigungsvorrichtung für eine Feststellbremse weist einen an einem Lagerbock schwenkbar gelagerten Handbremshebel mit einer Festsetzeinrichtung auf. Diese weist ein am Lagerbock fixiertes Sperrsegment und eine beweglich gelagerte Sperrklinke auf. Weiterhin ist ein im Handbremshebel geführtes Betätigungsgestänge vorgesehen. Die Sperrklinke ist in oder an einem Entkopplungselement geführt, welches an das Betätigungsgestänge gekoppelt ist, wobei die Sperrklinke in einer Raststellung an der Sperr klinke fixierbar ist. Bei Schwenken des Handbremshebels führt die Sperrklinke eine durch die Führung entlang des Sperrsegments induzierte Relativbewegung bezüglich des Entkopplungselements aus.
  • Ein wesentlicher Vorteil der erfindungsgemäßen Betätigungsvorrichtung besteht darin, dass die Entkopplung des Druckknopfes des Handbremshebels von der Bewegung der Sperrklinke während des Schwenkens des Handbremshebels über ein separates Entkopplungselement erfolgt, welches zugleich eine kontrollierte Zwangsführung der Sperrklinke bewirkt.
  • Da das Entkopplungselement ein Verbindungselement zwischen dem Betätigungsgestänge und der Sperrklinke bildet, wobei diese Bauteile an unterschiedlichen Aufnahmen vom Entkopplungselement angekoppelt sind, ist die mittels der Führung der Sperrklinke im Entkopplungselement erzielte Entkopplung des Druckknopfes von der Bewegung der Sperrklinke bei Schwenken des Handbremshebels nahezu unabhängig von Bauteiltoleranzen der Komponenten des Handbremshebels.
  • In einer besonders vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung weist das Entkopplungselement zwei parallel in Abstand zueinander verlaufende Wandsegmente auf. Das so ausgebildete Entkopplungselement und die Sperrklinke sind um eine gemeinsame Achse schwenkbar gelagert. Dabei kann die Sperrklinke relativ zum Entkopplungselement geschwenkt werden. Diese Schwenkbewegung ist durch Führungselemente begrenzt, die von einem Langloch in der Sperrklinke und einem Lagerstift des Entkopplungselements, welcher im Langloch geführt ist, gebildet sind.
  • Die Wandsegmente umschließen die Sperrklinke an beiden Außenseiten. Zweckmäßigerweise umschließen die Wandsegmente abschnittsweise auch das Sperrsegment, wobei die Wandsegmente dicht an Abschnitten der Sperrklinke und des Sperrsegments anliegen. Dadurch wird eine zuverlässige Zwangsfüh rung der Sperrklinke erhalten, wodurch eine störungsunanfällige Betätigung dieser Sperrklinke erhalten wird.
  • Da sich die Sperrklinke relativ zum Entkopplungselement kontrolliert durch den im Langloch geführten Stift des Entkopplungselements bewegt, wird auch eine störungsunanfällige und gegen Bauteiltoleranzen unempfindliche Entkopplung der Bewegung des am Betätigungsgestänge gekoppelten Druckknopfes von der Bewegung der Sperrklinke bei Schwenken des Handbremshebels erhalten.
  • Die Erfindung wird im Nachstehenden anhand der Zeichnungen erläutert. Es zeigen:
  • 1: Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Betätigungsvorrichtung für eine Feststellbremse.
  • 2: Teildarstellung der Festsetzeinrichtung der Betätigungsvorrichtung gemäß 1.
  • 3: Einzeldarstellung von Komponenten der Festsetzeinrichtung gemäß 2.
  • 1 zeigt ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Betätigungsvorrichtung 1 für eine Feststellbremse in einem Fahrzeug.
  • Die Betätigungsvorrichtung 1 weist einen Handbremshebel 2 auf, welcher um eine horizontale Achse schwenkbar an einem Lagerbock 3 gelagert ist. Der Handbremshebel 2 weist einen Grundkörper auf, an dessen Vorderende ein Griff 4 anschließt.
  • Am Lagerbock 3 ist eine Zugstange 5 gelagert, die mit dem Handbremshebel 2 gekoppelt ist. Die jeweilige Stellung des Handbremshebels 2 wird über diese Zugstange 5 auf die nicht dargestellte Feststellbremse des Fahrzeugs übertragen.
  • In dem Handbremshebel 2 ist ein Betätigungsgestänge gelagert, welches einen um eine Schwenkachse S1, schwenkbar gelagerten Schwenkhebel 6 und eine gelenkig mit diesem verbundene Betätigungsstange 7 aufweist. Das Vorderende des Schwenkhebels 6 ist über ein Kopplungselement 8 mit einem Druckknopf 9 verbunden, der über eine Öffnung am Vorderende des Griffs 4 hervorsteht und so von einer Bedienperson betätigt werden kann.
  • Die Betätigungsstange 7 ist gelenkig mit einem Entkopplungselement 10 verbunden, mit welcher die Ankopplung des Betätigungsgestänges an eine Festsetzeinrichtung bewerkstelligt wird. Mit dieser Festsetzeinrichtung kann der Handbremshebel 2 in einer vorgegebenen Schwenkstellung fixiert werden. Die Festsetzeinrichtung mit dem Entkopplungselement 10 ist in 2 detailliert dargestellt. Einzelkomponenten dieser Anordnung sind in 3 dargestellt.
  • Die Festsetzeinrichtung weist eine Sperrklinke 11 und ein Sperrsegment 12 auf. Das Sperrsegment 12 ist am Lagerbock 3 befestigt und weist eine Leiste mit Rastzähnen 13 auf. Längs der Leiste sind die jeweils identisch ausgebildeten Rastzähne 13 hintereinander angeordnet. Die Rastzähne 13 weisen im vorliegenden Ausführungsbeispiel die Formen von Dreiecken auf. Die Sperrklinke 11 weist an ihrem unteren Ende eine Rastnase 11a auf, die an den Rastzähnen 13 des Sperrsegments 12 eingerastet werden kann.
  • Wie insbesondere aus 2 ersichtlich, sind die Sperrklinke 11 und das Entkopplungselement 10 um eine gemeinsame Schwenkachse S2 schwenkbar am Handbremshebel 2 gelagert.
  • Das Entkopplungselement 10 besteht aus Kunststoff und weist zwei parallel in Abstand zueinander verlaufende Wandsegmente 14a, b auf. Am unteren Ende des Entkopplungselements 10 weisen die Wandsegmente 14a, b zwei kreisförmige Bohrungen 15 auf. In diese Bohrungen 15 werden zwei von dem zylindrischen Abschlussteil 7a der Betätigungsstange 7 hervorstehende, zylindrische Anschlusssegmente 7b eingerastet, wodurch die Betätigungsstange 7 am Entkopplungselement 10 schwenkbar gelagert ist.
  • An den oberen Enden der Wandsegmente 14a, b des Entkopplungselements 10 befinden sich weitere Bohrungen 16, die identisch ausgebildet und am Entkopplungselement 10 gegenüberliegend angeordnet sind. Eine entsprechende Bohrung 17, ist am oberen Ende der Sperrklinke 11 vorgesehen.
  • In diese Bohrungen 16 wird eine Lagerhülse 18 eingeführt, wodurch die Sperrklinke 11 mit dem Entkopplungselement 10 schwenkbar am Handbremshebel 2 gelagert ist. Zur Fixierung am Handbremshebel 2 ist ein Bolzen 19 vorgesehen, welcher die Lagerhülse 18 durchsetzt. Weiterhin ist an einer Außenseite des Entkopplungselements 10 eine Scheibe 20 mittels des Bolzens 19 fixiert.
  • An der Lagerhülse 18 ist zudem eine Schenkelfeder 21 gelagert, mit welcher die Sperrklinke 11 gegen das Sperrsegment 12 gedrückt wird.
  • Die Sperrklinke 11 ist mittels mehrerer Führungselemente mit Spiel an dem Entkopplungselement 10 gelagert, so dass die Sperrklinke 11 relativ zum Entkopplungselement 10 bewegt werden kann.
  • Ein derartiges Führungselement ist vom einem Langloch 22 im unteren Teil der Sperrklinke 11 gebildet. Als weiteres Führungselement ist ein in dem Langloch 22 geführter Lagerstift 23 vorgesehen. Der Lagerstift 23 ist in Bohrungen 24 in Armen der Wandsegmente 14a, b des Entkopplungselements 10 gelagert. Diese Arme bilden das dem Sperrsegment 12 zugewandte vordere Ende des Ent kopplungselements 10. Die Arme liegen dicht an den Außenflächen der Sperrklinke 11 an.
  • Durch diese Führungselemente kann die Sperrklinke 11 relativ zum Entkopplungselement 10 geschwenkt werde, wobei die maximale Schwenkbewegung durch die Länge des Langlochs 22 vorgegeben ist. Da die Arme der Wandsegmente 14a, b direkt an der Sperrklinke 11 aufliegen, ist bei dieser Schwenkbewegung eine kontrollierte Zwangsführung der Sperrklinke 11 gewährleistet. Die vorderen Enden der Arme ragen zudem in den Bereich des Sperrsegments 12, so dass dessen vorderer, dem Entkopplungselement 10 zugeordneter Teil abschnittsweise von diesen umschlossen ist. Dadurch wird die Zwangsführung der Bewegung der Sperrklinke 11 relativ zum Sperrsegment 12 weiter verbessert.
  • In einer Raststellung des Handbremshebels 2 wird die Sperrklinke 11 mittels der Schenkelfeder 21 gegen das Sperrsegment 12 gedrückt, so dass die Rastnase der Sperrklinke 11 in einer vorgegebenen Stellung an den Rastzähnen 13 des Sperrsegments eingesetzt ist.
  • Dabei wird über das Betätigungsgestänge ein Druck gegen das hintere Ende des Entkopplungselements 10 ausgeübt. Durch diesen Druck liegt der Lagerstift 23 dicht an einem endseitigen Randsegment des Langlochs an, wodurch mittels des Entkopplungselements 10 die Sperrklinke 11 in der Raststellung am Sperrsegment 12 fixiert ist.
  • Bei einem Drücken des Druckknopfes 9 am Handbremshebel 2 wird der Schwenkhebel 6 des Betätigungsgestänges geschwenkt. Dadurch wird eine Zugkraft auf das Entkopplungselement 10 ausgeübt. Durch die Kopplung des Entkopplungselements 10 an die Sperrklinke 11 über die Führungselemente wird durch das Zurückziehen das Entkopplungselement 10 durch die Sperrklinke 11 aus dem Sperrsegment 12 gelöst.
  • Bei einem Schwenken des Handbremshebels 2 wird die Rastnase 11a der Sperrklinke 11 über die Rastzähne 13 des Sperrsegments 12 bewegt. Durch das fortlaufende Eintauchen und Herauslösen der Rastnase 11a aus den Zwischenräumen zwischen den Rastzähnen 13 führt die Sperrklinke 11 eine oszillierende Bewegung aus.
  • Da die Führungselemente derart ausgebildet sind, dass der Lagerstift 23 des Entkopplungselements 10 mit Spiel im Langloch der Sperrklinke 11 geführt ist, wird die Bewegung der Sperrklinke 11 nicht auf das Entkopplungselement 10 übertragen. Wesentlich hierbei ist, dass die Länge des Langlochs größer ist als der Hub der Bewegung der Sperrklinke 11, wenn diese entlang des Sperrsegments 12 geführt wird. Dadurch oszilliert der Lagerstift 23 frei im Langloch 22 während der Bewegung der Sperrklinke 11.
  • Da das Entkopplungselement 10 von der Bewegung der Sperrklinke 11 entkoppelt ist, bleibt auch der über das Betätigungsgestänge mit dem Entkopplungselement 10 verbundene Druckknopf 9 bei Schwenken des Handbremshebels 2 in seiner Ruhestellung.
  • Bezugszeichenliste
  • (1)
    Betätigungsvorrichtung
    (2)
    Handbremshebel
    (3)
    Lagerbock
    (4)
    Griff
    (5)
    Zugstange
    (6)
    Schwenkhebel
    (7)
    Betätigungstange
    (7a)
    Anschlussteil
    (7b)
    Anschlusssegment
    (8)
    Kopplungselement
    (9)
    Druckknopf
    (10)
    Entkopplungselement
    (11)
    Sperrklinke
    (11a)
    Sperrklinke
    (12)
    Sperrsegment
    (13)
    Rastzähne
    (14)
    Wandsegmente
    (14a, 14b)
    Wandsegmente
    (15)
    Bohrungen
    (16)
    Bohrungen
    (17)
    Bohrung
    (18)
    Lagerhülse
    (19)
    Bolzen
    (20)
    Scheibe
    (21)
    Schenkelfeder
    (22)
    Langloch
    (23)
    Lagerstift
    (24)
    Bohrungen

Claims (21)

  1. Betätigungsvorrichtung für eine Feststellbremse, mit einem an einem Lagerbock schwenkbar gelagerten Handbremshebel, mit einer Festsetzeinrichtung, welche ein am Lagerbock fixiertes Sperrsegment und eine beweglich gelagerte Sperrklinke aufweist, und mit einem im Handbremshebel geführten Betätigungsgestänge, dadurch gekennzeichnet, dass die Sperrklinke (11) in oder an einem Entkopplungselement (10) geführt ist, welches an das Betätigungsgestänge gekoppelt ist, wobei die Spenklinke (11) in einer Raststellung an der Sperrklinke (11) fixierbar ist, und wobei bei Schwenken des Handbremshebels (2) die Sperrklinke (11) eine durch die Führung entlang des Sperrsegments (12) induzierte Relativbewegung bezüglich des Entkopplungselements (10) ausführt.
  2. Betätigungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Sperrklinke (11) und das Entkopplungselement (10) um eine gemeinsame Schwenkachse (S2) schwenkbar gelagert sind.
  3. Betätigungsvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass jeweils am oberen Ende der Spenklinke (11) und des Entkopplungselements (10) wenigstens eine Bohrung (16, 17) zur Aufnahme einer in der Schwenkachse verlaufenden Lagerhülse (18) vorgesehen ist.
  4. Betätigungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 – 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Entkopplungselement (10) zwei parallel in Abstand zueinander verlaufende Wandsegmente (14a, b) aufweist, zwischen welchen die Sperrklinke (11) geführt ist.
  5. Betätigungsvorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass jedes Wandsegment (14a, b) an seinem oberen Ende eine Bohrung (16) aufweist, in welcher die Lagerhülse (18) gelagert ist.
  6. Betätigungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 – 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Entkopplungselement (10) und die Sperrklinke (11) Führungselemente aufweisen, mittels derer die Sperrklinke (11) mit Spiel an dem Entkopplungselement (10) gelagert ist.
  7. Betätigungsvorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungselemente eine Zwangsführung zur Vorgabe der Relativbewegung der Spenklinke (11) bezüglich des Entkopplungselements (10) bilden.
  8. Betätigungsvorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungselemente von einem Langloch (22) in der Spenklinke (11) und einem Lagerstift (23) des Entkopplungselements (10), der im Langloch geführt ist, gebildet sind.
  9. Betätigungsvorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Lagerstift (23) zwischen den Wandsegmenten (14a, b) des Entkopplungselements (10) gelagert ist.
  10. Betätigungsvorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Lagerstift (23) in Armen der Wandsegmente (14a, b) gelagert ist, welche dicht an den Seitenflächen der Sperrklinke (11) anliegen.
  11. Betätigungsvorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorderenden der Arme Abschnitte des Sperrsegments (12) seitlich umschließen.
  12. Betätigungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 8 – 11, dadurch gekennzeichnet, dass das Langloch (22) am unteren Ende der Sperrklinke (11) angeordnet ist.
  13. Betätigungsvorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Länge des Langlochs (22) an die Auslenkungsbewegung der Sperrklinke (11) bei Führung über das Sperrsegment (12) angepasst ist.
  14. Betätigungsvorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass das Sperrsegment (12) eine Leiste mit Rastzähnen (13) aufweist, in welche zur Fixierung der Sperrklinke (11) eine Rastnase (11a) der Sperrklinke (11) greift.
  15. Betätigungsvorrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Auslenkbewegung der Sperrklinke (11) durch die Ausbildung der Rastzähne (13) des Sperrsegments (12) vorgegeben ist.
  16. Betätigungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 8 – 15, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Lagerzapfen eine Schenkelfeder (21) gelagert ist, mittels derer die Sperrklinke (11) in Richtung des Sperrsegments (12) gedrückt wird.
  17. Betätigungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 8 – 16, dadurch gekennzeichnet, dass in einer Raststellung der Sperrklinke (11) der Lagerstift (23) des Entkopplungselements (10) gegen ein Randsegment des Langlochs (22) gedrückt ist, wodurch die Sperrklinke (11) mittels des Entkopplungselements (10) lagefixiert ist.
  18. Betätigungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 – 17, dadurch gekennzeichnet, dass das Bestätigungsgestänge gelenkig mit dem Entkopplungselement (10) verbunden ist.
  19. Betätigungsvorrichtung nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass das Betätigungsgestänge eine Betätigungsstange (7) aufweist, die schwenkbar zwischen den Wandsegmenten (14a, b) des Entkopplungselements (10) gelagert ist.
  20. Betätigungsvorrichtung nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, dass das Betätigungsgestänge einen mit der Betätigungsstange (7) gelenkig verbundenen Schwenkhebel (6) aufweist.
  21. Betätigungsvorrichtung nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, dass der Schwenkhebel (6) an einem Druckknopf (9) im Griff (4) des Handbremshebels (2) gekoppelt ist.
DE20315627U 2003-10-10 2003-10-10 Betätigungsvorrichtung für eine Feststellbremse Expired - Lifetime DE20315627U1 (de)

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