DE10117384A1 - Sensorvorrichtung - Google Patents
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Abstract
Erfindungsgemäß wird eine Sensorvorrichtung bereitgestellt, die zumindest eine Sensoreinheit zur Umwandlung zumindest einer Meßgröße in zumindest ein elektrisches Signal, zumindest eine Speichereinheit zur temporären Speicherung des elektrischen Signals, zumindest eine Auswerteeinheit zur Auswertung des in der Speichereinheit gespeicherten elektrischen Signals und zumindest eine Takteinheit aufweist, wobei die Leistungsaufnahme der Sensoreinheit zur Umwandlung der Meßgröße in das elektrische Signal gesteuert durch die Takteinheit zu vorgegebenen Zeiten oder auf externe Anforderung gestartet wird und die Leistungsaufnahme der Sensoreinheit gesteuert durch die Takteinheit beendet wird, nachdem das elektrische Signal in der Speichereinheit gespeichert ist.
Description
Die vorliegende Erfindung betrifft eine
Sensorvorrichtung. Die vorliegende Erfindung betrifft
insbesondere eine batteriebetriebene Sensorvorrichtung.
Sensorvorrichtungen, insbesondere Sensorvorrichtungen
für batteriebetriebene Geräte im Dauerbetrieb, sollten eine
möglichst geringe Leistungsaufnahme aufweisen. Daher werden
Sensorvorrichtungen üblicherweise "gepulst" betrieben, d. h.
die gesamte Sensorvorrichtung wird nur kurz für die Zeit, in
der man Information von ihr beziehen möchte, in Betrieb
genommen und für den Rest der Zeit abgeschaltet. Eine
derartige Betriebsweise einer Sensorvorrichtung ist
beispielsweise in dem US Patent 5,619,137 gezeigt.
Bei der Auswertung von Sensorsignalen wird häufig eine
Demodulation des Signals mit Hilfe von Kapazitäten
durchgeführt. Insbesondere bei sogenannten "gechoppten
Hallsensoren", wie sie beispielsweise in dem US Patent
5,621,319 gezeigt sind, ist in deren Signalkette nach der
resistiven Vorverstärkung eine Demodulation mit Hilfe von
Kapazitäten üblich.
Fig. 4 zeigt diesen Aspekt der in dem US Patent
5,621,319 offenbarten Ausführungsform. Die Signale von einem
Hall-Element H werden von einem Operationsverstärker V
verstärkt und über Schalter auf Kondensatoren geführt.
Anschließend werden die Signale über die Treiberstufen V1,
V2, V3 und V4 zu einem Addierer geführt, der die Widerstände
R1 und den Verstärker K umfaßt. Zum Ausgleich einer sich in
dem Hall-Element H bildenden Offset-Spannung wird die
Richtung des Hall-Stroms IH durch das Hall-Element H
periodisch verändert, was durch die Phasen ϕ1 und nϕ1
angedeutet ist.
Bei der Auswertung von Sensorsignalen ist es
wünschenswert, daß eine möglichst geringe Leistungsaufnahme
der gesamten Sensorvorrichtung gewährleistet werden kann. Die
bisher eingesetzten Maßnahmen des "gepulsten" Betriebs führen
leider bei vielen Anwendungen noch nicht zu einer
ausreichenden Begrenzung der Leistungsaufnahme der
Sensorvorrichtung.
Der vorliegenden Erfindung liegt daher die Aufgabe
zugrunde, eine Sensorvorrichtung bereitzustellen, welche die
genannten Nachteile des Standes der Technik vermindert bzw.
ganz vermeidet. Der vorliegenden Erfindung liegt insbesondere
die Aufgabe zugrunde, eine Sensorvorrichtung bereitzustellen,
welche eine geringe Leistungsaufnahme aufweist.
Diese Aufgabe wird von der Sensorvorrichtung gemäß des
unabhängigen Patentanspruchs 1 gelöst. Weitere vorteilhafte
Ausführungsformen, Ausgestaltungen und Aspekte der
vorliegenden Erfindung ergeben sich aus den abhängigen
Patentansprüchen, der Beschreibung und den beiliegenden
Zeichnungen.
Erfindungsgemäß wird eine Sensorvorrichtung
bereitgestellt, die zumindest eine Sensoreinheit zur
Umwandlung zumindest einer Meßgröße in zumindest ein
elektrisches Signal, zumindest eine Speichereinheit zur
temporären Speicherung des elektrischen Signals, zumindest
eine Auswerteeinheit zur Auswertung des in der
Speichereinheit gespeicherten elektrischen Signals und
zumindest eine Takteinheit aufweist, wobei die
Leistungsaufnahme der Sensoreinheit zur Umwandlung der
Meßgröße in das elektrische Signal gesteuert durch die
Takteinheit zu vorgegebenen Zeiten oder auf externe
Anforderung gestartet wird und die Leistungsaufnahme der
Sensoreinheit gesteuert durch die Takteinheit beendet wird
nachdem das elektrische Signal in der Speichereinheit
gespeichert ist.
Die erfindungsgemäße Sensorvorrichtung besitzt den
Vorteil, daß gesamte Leistungsaufnahme der Sensorvorrichtung
deutlich reduziert werden kann. Dies ist von besonderem
Vorteil für resistive Sensoren, deren primäre
Verarbeitungsstufen (Sensoreinheit) die Leistungsaufnahme der
gesamten Sensorvorrichtung wesentlich bestimmen. Die
Sensoreinheit ist bei der erfindungsgemäßen Sensorvorrichtung
nur solange in Betrieb, wie es für die primäre
Signalgewinnung notwendig ist. Die Sensoreinheit wird
abgeschaltet noch bevor die Auswerteeinheit die Auswertung
des Signale beendet hat. Somit ist die Sensoreinheit während
der übrigen Signalverarbeitungsphase im wesentlichen
abgeschaltet. Wird zum Erreichen einer hohen Genauigkeit eine
zeitlich lange Auswertephase eingesetzt, ergibt sich eine
entsprechend hohe Leistungsersparnis gegenüber herkömmlichen
Sensorvorrichtungen.
Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform wird die
Leistungsaufnahme der Auswerteeinheit zur Auswertung des in
der Speichereinheit gespeicherten elektrischen Signals
gesteuert durch die Takteinheit gestartet nachdem das
elektrische Signal in der Speichereinheit gespeichert ist und
die Leistungsaufnahme der Auswerteeinheit wird gesteuert
durch die Takteinheit zu vorgegebenen Zeiten oder auf externe
Anforderung beendet. Durch diese Maßnahme kann zusätzlich
Leistung gespart werden, da die Auswerteeinheit erst nach der
Gewinnung des primären Signals in Betrieb genommen wird.
Die erfindungsgemäße Sensorvorrichtung bietet somit ein
deutlich reduzierte Leistungsaufnahme während des in der
Regel kurzzeitigen Betriebs der gesamten Sensorvorrichtung,
da durch ein geeignetes, durch die Takteinheit gesteuertes
Ablaufschema das Signal in sequentieller Abfolge so
verarbeitet wird, daß die verschiedenen Einheiten der
Sensorvorrichtung jeweils nur für einen kurzen, klar
definierten Zeitraum im Einsatz sind. Dieser klar definierten
Einsatzzeitraum einer Einheit ist in der Regel deutlich
kürzer als der Betriebszeitraum der gesamten
Sensorvorrichtung. Am Ende der Betriebsphase einer Einheit
wird das generierte Signal in einem temporären
Zwischenspeicher gespeichert und danach die jeweilige Einheit
abgeschaltet und die nächstfolgende Einheit erfüllt ihre
Funktion mit der zwischengespeicherten Information.
Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform ist die
Sensoreinheit über zumindest einen ersten, von der
Takteinheit gesteuerten Schalter mit der Speichereinheit
verbunden. Weiterhin ist es bevorzugt, wenn die
Speichereinheit über zumindest einen zweiten, von der
Takteinheit gesteuerten Schalter mit der Auswerteeinheit
verbunden ist. Auf diese Weise können die einzelnen Einheiten
der erfindungsgemäßen Sensorvorrichtung sicher voneinander
getrennt werden, so daß die Abschaltung einer Einheit sich
nicht auf die anderen Einheiten auswirken kann.
Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform ist als
Speichereinheit zumindest eine Demodulationseinheit mit
zumindest einem Kondensator vorgesehen. Für die Realisierung
des Zwischenspeichers sind somit in der Regel keine
zusätzlichen Einheiten erforderlich, weil zur Gewinnung eines
genauen offset-bereinigten Signals ohnehin häufig eine so
genannte "gechoppte" Signalverarbeitung vorgenommen wird, die
eine nachfolgende Demodulation erfordert, welche bevorzugt
mit Hilfe von Kapazitäten realisiert wird. Während der
Signalgewinnung wird Spannung auf den Kapazitäten
abgespeichert, die Demodulation erfolgt darauf bevorzugt
durch Parallelschaltung dieser Kapazitäten, wobei sie zuvor
von den vorhergehenden Schaltungsteilen abgetrennt werden.
Die Signalspannung steht nach der Demodulation auf den
Kapazitäten gespeichert zur Verfügung. Es kann nun die
Sensoreinheit mit hohem Stromverbrauch zur Signalgewinnung
abgeschaltet werden und mit einer in der Regel weniger
leitungsintensiven Auswerteeinheit die weitere Verarbeitung
durchgeführt werden.
Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform weist
die Auswerteeinheit zumindest einen Komparator auf. Dabei ist
es bevorzugt, wenn zumindest eine Referenzwerteinheit
vorgesehen ist, die zumindest einen Referenzwert für den
Komparator bereitstellt. Dabei ist es weiterhin bevorzugt,
wenn die Referenzwerteinheit zumindest eine Stromquelle
aufweist. Weiterhin ist es insbesondere bevorzugt, wenn die
Referenzwerteinheit mit einem Referenzwerteingang des
Komparators verbunden ist. Die Schaltschwelle des Komparator
wird somit nicht durch Stromeinspeisung im Eingangszweig des
Komparators vor dem Komparator erzeugt, sondern aus Sicht der
Speicher- bzw. Demodulationseinheit im Komparator selbst. Die
Schwelleneinstellung ist in diesem Sinn in den Komparator
integriert.
Weiterhin ist es bevorzugt, wenn die Auswerteeinheit
eine Logikeinheit aufweist, welche die Ergebnisse des
Komparators verarbeitet. Die logischen Kombination der
Ergebnisse ermöglicht dabei insbesondere die Durchführung von
Algorithmen zur Fehlerunterdrückung. Damit ist eine bessere
Störunterdrückung als in herkömmlichen Systemen möglich, weil
spezielle Filtereigenschaften in digitaler Schaltungstechnik
platzsparend aufgebaut und realisiert werden können. Um eine
vergleichbare Störunterdrückung mit einem analogen Filter zu
realisieren wäre eine unvergleichlich größere Chipfläche
nötig.
Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform weist
die Takteinheit zumindest einen Oszillator mit einer
einstellbaren Oszillatorfrequenz auf. Indem die
Oszillatorfrequenz im zwischen den kurzen Betriebsphasen der
Sensorvorrichtung in einen sogenannten "Standbymode"
geschaltet (d. h. verringert) wird, ist eine zusätzliche
Leistungseinsparung möglich. Durch eine Verringerung der
Oszillatorfrequenz nimmt der Oszillator, der als einziger
Schaltungsteil in der Standbyphase aktiv bleibt, weniger
Strom auf.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand von Figuren der
Zeichnung näher dargestellt. Es zeigen:
Fig. 1 eine schematische Darstellung einer
Ausführungsform einer erfindungsgemäßen
Sensorvorrichtung,
Fig. 2 eine schematische Darstellung der zeitlichen
Abfolge der Taktsignale CLK1, CLK2, CLK3, CP,
und CS sowie den zeitlichen Verlauf der
Spannungen an den Kondensatoren C1 und C2,
Fig. 3 den Komparator und die Referenzwerteinheit
aus Fig. 1,
Fig. 4 eine schematische Darstellung einer
Sensorvorrichtung nach dem Stand der Technik,
Fig. 1 zeigt eine schematische Darstellung einer
Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Sensorvorrichtung.
Die erfindungsgemäßen Sensorvorrichtung umfaßt eine
Sensoreinheit mit einem Hall-Element 7 sowie einer
Verstärkerstufe 8, eine Speichereinheit 3, eine
Auswerteeinheit 1 sowie eine Takteinheit 4. Im vorliegenden
Beispiel ist die Speichereinheit 3 als eine
Demodulationseinheit 3 ausgebildet, welche vier Kondensatoren
C1, C2, C3 und C4 aufweist, die jeweils direkt über die
"ersten" Schalter 33 mit der Sensoreinheit verbunden sind.
Weiterhin weist die Demodulationseinheit 3 die "zweiten"
Schalter 32 auf, welche die Kondensatoren C1, C2, C3 und C4
mit der Auswerteeinheit 1 verbinden.
Das Hall-Element 7 mißt ein magnetisches Feld, indem ein
sogenannter "Hall-Strom IH" durch das Hall-Element 7 geführt
wird, was in Abhängigkeit von der Stärke des magnetischen
Feldes eine sogenannte "Hallspannung" zur Folge hat. Diese
Hallspannung wird als Eingangssignal über die Verstärkerstufe
8 zu der Demodulationseinheit 3 geführt. Dabei wird die
Hallspannung wird durch das sogenannte "Choppen" (getakteten
Betrieb) des Hall-Elements 7 und der Verstärkerstufe 8 und
der nachfolgenden Demodulation mit Hilfe der Kapazitäten C1,
C2, C3 und C4 offsetbereinigt. Die Steuerung des Ablaufs der
Signalverarbeitung übernimmt dabei die Takteinheit 4. Fig. 2
zeigt eine schematische Darstellung der zeitlichen Abfolge
der von der Takteinheit 4 erzeugten Taktsignale CLK1, CLK2,
CLK3, CP und CS.
Wie aus Fig. 2 ersichtlich ist während der primären
Signalverarbeitung das Taktsignal CP und damit die
Sensoreinheit mit dem Hall-Element 7 und der Verstärkerstufe
8 aktiv. Während der primären Signalverarbeitung ist das
Taktsignal CS und damit die Auswerteeinheit 1 inaktiv. Die
primäre Signalverarbeitung erfolgt, indem die während des
Taktsignals CLK1 gewonnene Hallspannung differentiell auf den
Kondensatoren 1 und 3 und die während des Taktsignals CLK2
gewonnene Hallspannung, deren Vorzeichen durch Auskreuzung
vor dem Vorverstärker invertiert wird, auf den Kondensatoren
2 und 4 abgespeichert wird. Dabei setzen die Taktsignale CLK1
und CLK2 zu einer Zeit t2 bzw. t3 nach Inbetriebnahme von
Hall-Element 7 und Verstärkerstufe 8 zur Zeit t1 ein. Durch
die Taktsignale CLK1 und CLK2 werden insbesondere die
entsprechenden die entsprechenden "ersten" Schalter 33
geschlossen.
Danach wird durch das Eintreten des Taktsignals CLK3 zur
Zeit t5 die Demodulation des Eingangssignals durch
Zusammenschaltung der Kapazitäten 1 und 2 sowie 3 und 4
abgeschlossen. Die Sensoreinheit mit dem Hall-Element 7 und
die Verstärkerstufe 8 wird durch das Öffnen der "ersten"
Schalter 33 zu den Zeitpunkten t3 bzw. t4 von den
Kondensatoren C1, C2, C3 und C4 getrennt und kann nun zum
Zeitpunkt t6 abgeschaltet werden. Das Nutzsignal steht auf
den parallel-geschalteten Kapazitäten C1-C2 sowie C3-C4
gespeichert zur Verfügung und kann von der Auswerteeinheit 1,
die erst zu Zeitpunkt t7 mit dem Einsetzen des Taktsignals CS
in Betrieb genommen wird, weiter verarbeitet werden.
Der Signalverlauf auf den Kapazitäten C1 und C2 ist
ebenfalls in Fig. 2 gezeigt. An der Kapazität C1 wird mit
Eintreten des Taktsignals CLK1 die Ausgangsspannung der
Verstärkerstufe 8 angelegt und verbleibt dort nach Beendigung
des Taktsignals CLK1. Ebenso wird die Kapazität C2 während
des Taktsignals CLK2 mit der Verstärkerstufe 8 verbunden und
die Spannung bleibt nach Beendigung des Taktsignals C2
erhalten. Mit dem Taktsignal CLK3 stellt sich durch
Parallelschaltung von der Kapazitäten C1 und C2 der
Mittelwert der beiden Spannungen d. h. das demodulierte
Signal, auf beiden Kapazitäten ein.
Die sekundäre Signalverarbeitung erfolgt nun in der
Auswerteeinheit 1. Im vorliegenden Beispiel umfaßt die
Auswerteeinheit 1 einen Komparator 2, eine
Referenzwerteinheit 5 und eine Logikeinheit 6. Dabei dient
Komparator 2 zur Umwandlung des analogen, auf den Kapazitäten
C1, C2, C3 und C4 gespeicherten Eingangssignals in ein
binäres Ausgangssignal.
Zur Einstellung der Komparatorschwelle ist die
Referenzwerteinheit 5 vorgesehen, die im vorliegenden
Beispiel zwei Referenzwerte für den Komparator 2
bereitstellt. Wie aus Fig. 3 ersichtlich weist der Komparator
2 eine Eingangsstufe 21 und eine Verstärkerstufe 22 auf.
Dabei ist die Eingangsstufe 21 als ein Differenzverstärker
mit den Transistoren 23 und 24 aufgebaut. Die Transistoren 23
und 24 sind über die Widerstände 25 und 26 mit einem
Bezugspotential, beispielsweise Masse, verbunden. Zwischen
dem Transistor 23 und dem Widerstand 25 bzw. zwischen dem
Transistor 24 und dem Widerstand 26 sind Anschlüsse
angeordnet, welche die Eingangsstufe 21 mit der
Referenzwerteinheit 5 verbinden.
Die Referenzwerteinheit 5 umfaßt zwei Stromquellen 51
und 52 sowie die Schaltern SW1 und SW2. Dabei werden die
Schalter SW1 und SW2 von den Taktsignalen SW und SWq
gesteuert. Die Taktsignale SW und SWq werden ebenfalls von
der Takteinheit 4 erzeugt. Ist das Taktsignal SW aktiv und
damit der Schalter SW1 geschlossen, wird durch die
Stromquelle 51 ein Strom in den Widerstand 25 eingeprägt, so
daß ein Spannungsabfall über den Widerstand 25 erzeugt.
Dieser Spannungsfall führt zur Einstellung eines ersten
Referenzwerts für den Komparator 2. Ist das Taktsignal SWq
aktiv und damit der Schalter SW2 geschlossen, wird durch die
Stromquelle 52 ein Strom in den Widerstand 26 eingeprägt, so
daß ein Spannungsabfall über den Widerstand 26 erzeugt.
Dieser Spannungsfall führt zur Einstellung eines zweiten
Referenzwerts für den Komparator 2. Die Schaltschwelle des
Komparator wird somit nicht durch Stromeinspeisung im
Eingangszweig des Komparators vor dem Komparator erzeugt,
sondern aus Sicht der Demodulationseinheit im Komparator
selbst. Die Schwelleneinstellung ist in diesem Sinn in den
Komparator integriert.
Durch die Bereitstellung von zwei Referenzwerten für den
Komparator 2 kann, eine entsprechende Auswertelogik (nicht
gezeigt) vorausgesetzt, eine deutlich verbesserte
Unterdrückung von Störungen in der Signalverarbeitung erzielt
werden. Eine entsprechende Schaltungsanordnung für die
Auswertelogik ist in der gleichzeitig eingereichten
Patentanmeldung INF-P10561-DE gezeigt, deren Inhalt hiermit
durch Rückbezug aufgenommen wird.
Die erfindungsgemäße Sensorvorrichtung bietet somit ein
deutlich reduzierte Leistungsaufnahme während des in der
Regel kurzzeitigen Betriebs der gesamten Sensorvorrichtung,
da durch ein geeignetes, durch die Takteinheit gesteuertes
Ablaufschema das Signal in sequentieller Abfolge so
verarbeitet wird, daß die verschiedenen Einheiten der
Sensorvorrichtung jeweils nur für einen kurzen, klar
definierten Zeitraum im Einsatz sind. Dieser klar definierten
Einsatzzeitraum einer Einheit ist in der Regel deutlich
kürzer als der Betriebszeitraum der gesamten
Sensorvorrichtung. Am Ende der Betriebsphase einer Einheit
wird das generierte Signal in einem temporären
Zwischenspeicher gespeichert und danach die jeweilige Einheit
abgeschaltet und die nächstfolgende Einheit erfüllt ihre
Funktion mit der zwischengespeicherten Information.
Claims (12)
1. Sensorvorrichtung mit zumindest einer Sensoreinheit (7, 8)
zur Umwandlung zumindest einer Meßgröße in zumindest ein
elektrisches Signal, zumindest einer Speichereinheit (3)
zur temporären Speicherung des elektrischen Signals,
zumindest einer Auswerteeinheit (1) zur Auswertung des in
der Speichereinheit (3) gespeicherten elektrischen Signals
und zumindest einer Takteinheit (4), wobei die
Leistungsaufnahme der Sensoreinheit (7, 8) zur Umwandlung
der Meßgröße in das elektrische Signal gesteuert durch die
Takteinheit (4) zu vorgegebenen Zeiten oder auf externe
Anforderung gestartet wird und die Leistungsaufnahme der
Sensoreinheit (7, 8) gesteuert durch die Takteinheit (4)
beendet wird nachdem das elektrische Signal in der
Speichereinheit (3) gespeichert ist.
2. Sensorvorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Leistungsaufnahme der Auswerteeinheit (1) zur
Auswertung des in der Speichereinheit (3) gespeicherten
elektrischen Signals gesteuert durch die Takteinheit (4)
gestartet wird nachdem das elektrische Signal in der
Speichereinheit (3) gespeichert ist und die
Leistungsaufnahme der Auswerteeinheit (1) gesteuert durch
die Takteinheit zu vorgegebenen Zeiten oder auf externe
Anforderung beendet wird.
3. Sensorvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Sensoreinheit (7, 8) über zumindest einen ersten, von
der Takteinheit (4) gesteuerten Schalter (33) mit der
Speichereinheit (3) verbunden ist.
4. Sensorvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Speichereinheit (3) über zumindest einen zweiten, von
der Takteinheit (4) gesteuerten Schalter (32) mit der
Auswerteeinheit (1) verbunden ist.
5. Sensorvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, daß
als Speichereinheit (3) zumindest eine
Demodulationseinheit (3) mit zumindest einem Kondensator
(C1, C2, C3, C4) vorgesehen ist.
6. Sensorvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Auswerteeinheit (1) zumindest einen Komparator (2)
aufweist.
7. Sensorvorrichtung nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet, daß
zumindest eine Referenzwerteinheit (5) vorgesehen ist, die
zumindest einen Referenzwert für den Komparator (2)
bereitstellt.
8. Sensorvorrichtung nach Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Referenzwerteinheit (5) zumindest eine Stromquelle
(51, 52) aufweist.
9. Sensorvorrichtung nach Anspruch 6 oder 7,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Referenzwerteinheit (5) mit einem Referenzwerteingang
des Komparators (2) verbunden ist.
10. Sensorvorrichtung nach einem der Ansprüche 6 bis 9,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Auswerteeinheit eine Logikeinheit (6) aufweist, welche
die Ergebnisse des Komparators (2) verarbeitet.
11. Sensorvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 12,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Takteinheit (4) zumindest einen Oszillator mit einer
einstellbaren Oszillatorfrequenz aufweist.
12. Sensorvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 13,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Sensoreinheit (7, 8) zumindest eine Verstärkerstufe
(8) aufweist.
Priority Applications (1)
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| DE2001117384 DE10117384B4 (de) | 2001-04-06 | 2001-04-06 | Sensorvorrichtung |
Publications (2)
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| DE10117384A1 true DE10117384A1 (de) | 2002-10-17 |
| DE10117384B4 DE10117384B4 (de) | 2004-10-07 |
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ID=7680762
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE2001117384 Expired - Lifetime DE10117384B4 (de) | 2001-04-06 | 2001-04-06 | Sensorvorrichtung |
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