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DE10117792A1 - Schanzkorb und Verfahren zu dessen Herstellung , - Google Patents

Schanzkorb und Verfahren zu dessen Herstellung ,

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DE10117792A1
DE10117792A1 DE2001117792 DE10117792A DE10117792A1 DE 10117792 A1 DE10117792 A1 DE 10117792A1 DE 2001117792 DE2001117792 DE 2001117792 DE 10117792 A DE10117792 A DE 10117792A DE 10117792 A1 DE10117792 A1 DE 10117792A1
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DE
Germany
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bulwark
walls
metal rods
metal
edge
Prior art date
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Withdrawn
Application number
DE2001117792
Other languages
English (en)
Inventor
Michael Renka
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Individual
Original Assignee
Individual
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Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE2001117792 priority Critical patent/DE10117792A1/de
Publication of DE10117792A1 publication Critical patent/DE10117792A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02DFOUNDATIONS; EXCAVATIONS; EMBANKMENTS; UNDERGROUND OR UNDERWATER STRUCTURES
    • E02D17/00Excavations; Bordering of excavations; Making embankments
    • E02D17/20Securing of slopes or inclines
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21FWORKING OR PROCESSING OF METAL WIRE
    • B21F27/00Making wire network, i.e. wire nets
    • B21F27/08Making wire network, i.e. wire nets with additional connecting elements or material at crossings
    • B21F27/10Making wire network, i.e. wire nets with additional connecting elements or material at crossings with soldered or welded crossings
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21FWORKING OR PROCESSING OF METAL WIRE
    • B21F27/00Making wire network, i.e. wire nets
    • B21F27/12Making special types or portions of network by methods or means specially adapted therefor
    • B21F27/14Specially bending or deforming free wire ends
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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    • B21FWORKING OR PROCESSING OF METAL WIRE
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    • B21F27/20Making special types or portions of network by methods or means specially adapted therefor of plaster-carrying network
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02DFOUNDATIONS; EXCAVATIONS; EMBANKMENTS; UNDERGROUND OR UNDERWATER STRUCTURES
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    • E02D29/02Retaining or protecting walls
    • E02D29/0208Gabions

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
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Abstract

Die Erfindung betrifft einen Schanzkorb mit aus mehreren aus Drahtgittern bestehenden, miteinander verbundenen Wänden sowie ein Verfahren zu dessen Herstellung. DOLLAR A Erfindungsgemäß besteht zumindest eine Wand, vorzugsweise bestehen alle Wände aus kreuzweise zueinander angeordneten Metallstäben, die an mehreren Kreuzungspunkten miteinander verschweißt sind und deren Enden um 180 DEG umgebogen sind. In den hierdurch gebildeten Kehlungen ist entlang der gesamten jeweiligen Stanzkorbkante ein Metallstab als Kantenstabilisierung angeordnet. Die einzelnen Wände des Schanzkorbes sind an ihren jeweiligen Endseiten an der benachbarten Wand mittels Drähten oder Seilen befestigt.

Description

Die Erfindung betrifft einen Schanzkorb mit aus mehreren aus Drahtgittern bestehenden, miteinander verbundenen Wänden sowie ein Verfahren zu dessen Herstellung.
Schanzkörbe (Gabions) sind zu einem unverzichtbaren Hilfsmittel zur Vermeidung von Erdrutschen und Erosionen an Hängen oder Böschungen geworden. Die aus einem Gitterwerk bestehenden Schanzkörbe werden mit Steinen, Kies, Erdreich befüllt und nebeneinander, ggf. terassenförmig übereinander angeordnet und dienen, ggf. in Verbindung mit über eine gefährdete Hangfläche verspannten Drahtmatten, sowohl dem Erosionsschutz als auch der Bodenerhaltung. Anwendungsgebiete sind Böschungen von Flußläu­ fen, Berghänge sowie abfallende Küstenbereiche. Neben der naturerhaltenden Maßnahme sind solche Stützbauwerke auch zur Absicherung von Straßen, Gehwegen oder auch Wohngebieten nütz­ lich.
Die nach dem Stand der Technik bekannten Schanzkörbe bestehen aus Drahtgeflechten, wobei quaderförmige Schanzkörbe aus ein­ zelnen flächigen Drahtmatten als Wände miteinander verbunden sind. Zur Vermeidung von Korrosionen werden zum Teil kunst­ stoffummantelte Drahtgeflechte verwendet. Nach dem Stand der Technik ist es auch bekannt, diese Drahtgeflechte an Kanten oder zur Erhöhung der Biegefestigkeit im Bereich der Wandflä­ chen durch Metallstäbe zu verstärken.
Die Herstellung sowie die verwendeten Materialien sind relativ kostspielig, was häufig Grund für einen Verzicht auf eine objektiv erforderliche Erd-Bewehrung unter Inkaufnahme von irreparablen Naturschädigungen oder auch Gefährdung von Men­ schen und Tieren führt.
Es daher Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen Schanzkorb anzugeben, der einfach sowie stabil aufgebaut und preisgünstig herstellbar ist. Ebenso ist es Aufgabe der vorliegenden Erfin­ dung, ein kostengünstiges Herstellverfahren für einen solchen Schanzkorb anzugeben.
Diese Aufgabe wird durch den Schanzkorb nach Anspruch 1 gelöst.
Erfindungsgemäß besteht zumindest eine Wand, vorzugsweise bestehend alle Wände, aus kreuzweise zueinander angeordneten Metallstäben, die an mehreren Kreuzungspunkten miteinander ver­ schweißt sind und deren Enden um 180° umgebogen sind. In den durch Umbiegung gebildeten Kehlungen sind entlang der gesamten jeweiligen Schanzkorbkante Metallstäbe als Kantenstabilisierung angeordnet. Die einzelnen Wände des Schanzkorbes sind an ihren jeweiligen Endseiten an der benachbarten Wand mittels Drähten oder Seilen befestigt. Der Vorteil dieses Schanzkorbes liegt einerseits in einem einfachen Aufbau, der mit geringen Hilfs­ mitteln geschaffen werden kann. Es müssen weder teuere Maschen­ draht-Geflechte hergestellt bzw. gekauft und zur Montage des Schanzkorbes angeliefert werden noch sind zur Herstellung der Schanzkörbe aufwendige Vorrichtungen oder besondere Fachkennt­ nisse erforderlich. Zur Herstellung der einzelnen Wände werden lediglich leicht transportable Metallstäbe benötigt, die am Herstellort oder an dem Platz, an dem der Schanzkorb benötigt wird, kreuzweise übereinandergelegt werden und an den Kreu­ zungspunkten miteinander verschweißt werden können. Die Anzahl der Schweißpunkte wird entsprechend der anzunehmenden Belastung gewählt, denen der Schanzkorb am Verbringungsort ausgesetzt ist. Es ist somit nicht erforderlich, daß jeder Metallstab- Kreuzungspunkt geschweißt wird. Nach der Fertigung eines flä­ chigen Drahtgitters werden die freien Enden der Metallstäbe entlang einer Biegelinie jeweils um 180° umgebogen, wobei eine Kehlung gebildet wird, in der ein Metallstab anliegt. Ggf. kann der Metallstab auch entlang der Biegelinie fixiert werden und beim Umbiegen als Formwerkzeug dienen. Die derart gefertigten einzelnen Wände, die später die Boden- und Seitenflächen und ggf. den Deckel des Schanzkorbes bilden, werden abschließend mit Drähten oder Seilen verbunden. Dies kann in der Form geschehen, daß entlang einer jeden Kante, die durch zwei Schanzkorbwände gebildet wird, nur wenige Verbindungspunkte ausgewählt werden, oder daß ein biegefähiger Draht entlang der jeweiligen Kante mit dem Kantenverstärkungsstab bzw. den U-förmigen Endprofilen der Metallstäbe einer jeden Wand wendel­ förmig verbunden wird. Um den Schanzkorbdeckel schwenkbar anzu­ lenken, wird dieser nur entlang einer Kante befestigt. Die vor­ stehenden Ausführungen zeigen, daß außer einem Schweißgerät und einfachen Handwerkzeugen keine kostspieligen Apparate oder Maschinen benötigt werden. Dies ist insbesondere für Entwick­ lungsländer von erheblicher Bedeutung, da die dortigen Einwoh­ ner bereits in die Herstellung der Schanzkörbe eingebunden wer­ den können.
Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen beschrieben.
So ist der Schanzkorb vorzugsweise quaderförmig ausgebildet, d. h., die einzelnen Wände stehen senkrecht zueinander. Der Schanzkorb kann aus einem Boden und vier Seitenwänden bestehen, also nach oben hin offen sein oder auch einen mit einer Seiten­ wand angelenkten Deckel besitzen. Der quaderförmige Aufbau erleichtert die Herstellung, da hierbei von einfachen recht­ eckigen Wandzuschnitten ausgegangen werden kann.
Vorzugsweise sind die Metallstäbe an ihren Kreuzungspunkten bzw. einem Teil der Kreuzungspunkte durch Punktschweißen mit einander verbunden.
Um den Anforderungen des Schanzkorbes an die notwendige Stabi­ lität zu genügen, sind die Metallstäbe entsprechend auszuwäh­ len. Beispielsweise besitzen Schanzkörbe eine Bodengrundfläche von 2 m × 1 m und eine Seitenhöhe von 1 m. Für solche Bemaßun­ gen empfiehlt sich die Verwendung von Stahlstäben mit einem Durchmesser zwischen 3 mm bis 10 mm, vorzugsweise von 5 mm.
Die Wände des Schanzkorbes werden bevorzugt mittels eines sich zumindest über einen Teil erstreckenden wendelartig gewundenen Drahtes miteinander verbunden. Hierbei sind auch solche Verbin­ dungen eingeschlossen, bei denen ein Draht am Kantenende begin­ nend und sich bis in den Bereich der jenseits der Ecke liegen­ den nächsten Kante erstreckt. Die Kantenmitten können entweder singuläre Draht- oder Seilbefestigungen oder ebenfalls sich partiell über die Kante erstreckende Verbindungen in Form von wendelförmig geschlungenen Drähten besitzen.
Der als Kantenverstärkung dienende Metallstab besitzt vorzugs­ weise einen Durchmesser zwischen 5 mm bis 15 mm, wobei der Abstand der beiden U-Schenkel eines jeden Metallstabes der Wand etwa dem Durchmesser des als Kantenverstärkung dienenden Metallstabes entspricht. Der als Kantenverstärkung dienende Metallstab kann bereits durch Reibschluß fixiert werden. Im Rahmen der vorliegenden Erfindung ist es jedoch ebenso möglich, die Enden der Metallstäbe einer jeden Wand um geringfügig mehr als 180° umzubiegen, was den Metallstab zusätzlich sichert. Alternativ ist es ebenso möglich, den als Kantenverstärkung dienenden Metallstab an mindestens einem Punkt mit einem Metallstab einer Wand zu verschweißen. Die Länge der umgeboge­ nen Kantenenden beträgt mindestens 10 cm, vorzugsweise 12,5 cm.
Zur Herstellung des Schanzkorbes wird eine Mehrzahl von Metall­ stäben kreuzweise übereinandergelegt, wobei vorzugsweise jeweils eine erste Gruppe von gleich langen Metallstäben im Abstand parallel zueinander angeordnet wird und eine zweite Gruppe von Metallstäben hierzu in einem etwa gleich großen Abstand senkrecht hierzu angeordnet wird. Die Abstände, in denen die jeweiligen Metallstäbe zueinander angeordnet sind, definieren die Maschenweite des Schanzkorbes und werden auf das Material, mit dem der Schanzkorb befüllt wird, abgestimmt. Bei einer Befüllung mit grobem Steinmaterial kann die Maschenweite entsprechend größer gewählt werden, d. h., es werden weniger Metallstäbe benötigt. Allerdings ist es bei großer Maschenweite ggf. erforderlich, den Metallstabdurchmesser entsprechend grö­ ßer zu wählen, um eine genügend große Stabilität des Schanzkor­ bes zu gewährleisten. Soweit der Schanzkorb, ggf. zusätzlich, mit Erdreich befüllt werden soll, empfiehlt es sich in Einzel­ fällen, den Schanzkorb mit einer Innenverkleidung aus wasser­ durchlässigem Gewebematerial zu versehen.
Die Metallstäbe müssen anschließend an ihren Enden, wie bereits oben beschrieben, umgebogen werden, wonach oder wobei ein die Kanten verstärkender Metallstab eingelegt wird. Die derart vor­ gefertigten Wände werden abschließend miteinander verbunden.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Zeichnungen dargestellt. Es zeigen
Fig. 1 eine schematische perspektivische Ansicht eines Schanzkorbes,
Fig. 2 eine Draufsicht auf den Schanzkorb nach Fig. 1,
Fig. 3 eine Detailansicht x gemäß Fig. 2,
Fig. 4 eine Draufsicht auf kreuzweise übereinanderge­ legte Metallstäbe zur Ausbildung einer Wand und
Fig. 5 eine Seitenansicht eines an den Enden umgebo­ genen Metallstabes.
Der in Fig. 1 dargestellte Schanzkorb 10 besteht aus einem Boden 11, jeweils parallel zueinander angeordneten Seitenwän­ den 12 und 13 sowie einem optional vorhandenen Deckel 14. Sämt­ liche Wände 11 bis 14 des Schanzkorbes bestehen aus einem Metallgittergeflecht, wobei (siehe Fig. 2) optional noch diago­ nale Verstärkungsstreben 15 vorgesehen sein können.
Der Aufbau und die Herstellung des Korbes werden anhand des im folgenden beschriebenen Herstellverfahrens deutlich.
Wie aus Fig. 4 ersichtlich, werden zur Herstellung eines Boden­ teiles oder eines Deckels 10 längere im Querschnitt runde Metallstäbe 16 mit äquidistantem Abstand zueinander aufgereiht, worauf rechtwinklig hierzu zwanzig kürzere Metallstäbe 17, ebenfalls in äquidistantem Abstand zueinander abgelegt werden. An zuvor ausgewählten Kreuzungspunkten 18, von denen in Fig. 4 zwei herausgegriffen sind, werden die Metallstäbe 16 und 17 durch Punktschweißen miteinander verbunden, so daß sich ein flächiges Metallstab-Gitter ergibt. Anschließend werden die Metallstäbe entlang jeweiliger Biegelinien 19 und 20 an den. Enden um 180° umgebogen. Die mit 21 bezeichnete Länge der umge­ bogenen Metallstabenden (siehe Fig. 5) beträgt beispielsweise 12,5 cm. Der Abstand 22 der durch Umbiegen geschaffenen Schen­ kel beträgt 3 cm. In den Bereich der durch Umbiegung entstande­ nen Kehlung 23 wird entlang der Biegekanten 19 und 20 ein ent­ sprechend langer, als Kantenverstärkung 24 dienender Metallstab eingelegt, der z. B. einen Durchmesser von 12 mm besitzt. Die anhand des Bodenteiles (oder Deckels) vorbeschriebene Herstel­ lungsweise gilt in entsprechender Weise für die quadratischen Seitenflächen 13 oder die ebenfalls rechtwinkligen Seitenflä­ chen 12. Die derart hergestellten Wände werden entlang der Quaderkanten 25 mit Drähten oder Seilen entweder an singular gewählten Punkten miteinander verbunden oder mittels eines Drahtes, der sich zumindest über einen Teil der Kante 25 erstreckt, in wendelförmiger Umschlingung befestigt. Singulare Drahtbefestigungen sind in Fig. 3 durch Bezugszeichen 26 erkennbar. Die Diagonalstrebe 15 kann entweder vor dem Verbin­ den der einzelnen Wandflächen oder Abschließen an einer Schanz­ korbwand befestigt werden, wobei optional eine Befestigung mittels Drähten oder Seilen oder durch Schweißen an den Kreu­ zungspunkten mit den Metallstäben 17, 16 befestigt werden. Am Rand einer jeden Wand 11 bis 14 ist ein Metallstab 24 angeord­ net, der dem Quader eine erhöhte Steifigkeit verleiht. Die Schanzkorbdimensionen können dem Einsatzzweck angepaßt werden, wobei Schanzkörbe auch würfelförmig mit großer Bodenfläche und geringer Höhe oder ähnlichen Ausführungen im Rahmen der vorlie­ genden Erfindung liegen. Ebenso und wie durch Vergleich der Fig. 4 und 2 deutlich, richtet sich die Anzahl der verwendeten Stäbe 16 und 17 und deren gegenseitige Anordnung, welche die Maschenweite festlegt, nach dem Gut, mit dem die Schanzkörbe befüllt werden sollen.

Claims (8)

1. Schanzkorb (10) mit aus mehreren aus Drahtgittern beste­ henden, miteinander verbundenen Wänden (11 bis 14), dadurch gekennzeichnet, daß zumindest eine Wand, vorzugsweise alle Wände (11 bis 14), aus kreuzweise zueinander angeordneten Metallstä­ ben (16, 17) bestehen, die an mehreren Kreuzungspunk­ ten (18) miteinander verschweißt sind und deren Enden um 180° umgebogen sind, wobei in den hierdurch gebildeten Kehlungen (23) entlang der gesamten jeweiligen Schanzkorb­ kante (25) ein Metallstab (24) als Kantenstabilisierung angeordnet ist, und daß die einzelnen Wände (11 bis 14) an ihren jeweiligen End-Seiten an der benachbarten Wand mit­ tels Drähten oder Seilen (26) befestigt sind.
2. Schanzkorb nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Wände (11 bis 14) unter Bildung eines Quaders (10) miteinander verbunden sind, der entweder oben offen ist oder einen nur über eine Kante schwenkbar angelenkten Deckel (14) besitzt.
3. Schanzkorb nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Metallstäbe (16, 17) an ihren Kreuzungspunk­ ten (18) durch Punktschweißen miteinander verbunden sind.
4. Schanzkorb nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen Wände (11 bis 14) aus Metallstäben (16, 17), vorzugsweise Stahlstäben mit einem Durchmesser von 3 mm bis 10 mm, vorzugsweise von 5 mm, bestehen.
5. Schanzkorb nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Wände an den Schanzkorbkanten (15) mittels eines sich zumindest über einen Teil erstreckenden wendelartig gewundenen Drahtes verbunden sind.
6. Schanzkorb nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die als Kantenverstärkung dienenden Metallstäbe (24) einen Durchmesser von 5 mm bis 15 mm besitzen.
7. Schanzkorb nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Länge (21) der umgebogenen Kan­ tenenden mindestens 10 cm, vorzugsweise 12,5 cm, beträgt.
8. Verfahren zur Herstellung eines Schanzkorbes nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß eine Mehrzahl von Metallstäben (16, 17) kreuzweise übereinan­ dergelegt und durch Punktschweißen an den Kreuzungspunk­ ten (18) miteinander zu einem Gitter verbunden wird, daß die an den Gitterseiten überstehenden freien Enden der Metallstäbe (16, 17) jeweils entlang einer Kante als Bie­ gelinie (19, 20) um jeweils 180° umgebogen werden, hier­ nach oder bereits beim Biegevorgang ein Metallstab (24) in die Kehlung (23) entlang der Biegelinie (19, 20) einge­ führt wird und abschließend die Gitter an ihren Kan­ ten (25) zu einem Schanzkorb (10) mittel Drähten oder Sei­ len (26) verbunden werden, vorzugsweise zu einem quader­ förmigen Körper.
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