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DE4321350A1 - Drahtkorb - Google Patents

Drahtkorb

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Publication number
DE4321350A1
DE4321350A1 DE19934321350 DE4321350A DE4321350A1 DE 4321350 A1 DE4321350 A1 DE 4321350A1 DE 19934321350 DE19934321350 DE 19934321350 DE 4321350 A DE4321350 A DE 4321350A DE 4321350 A1 DE4321350 A1 DE 4321350A1
Authority
DE
Germany
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wire basket
wire
wires
side walls
basket according
Prior art date
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Withdrawn
Application number
DE19934321350
Other languages
English (en)
Inventor
Thomas Rothfuss
Alfred Kohl
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Rothfuss Thomas 71735 Eberdingen De
Original Assignee
Individual
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Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE19934321350 priority Critical patent/DE4321350A1/de
Publication of DE4321350A1 publication Critical patent/DE4321350A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02DFOUNDATIONS; EXCAVATIONS; EMBANKMENTS; UNDERGROUND OR UNDERWATER STRUCTURES
    • E02D17/00Excavations; Bordering of excavations; Making embankments
    • E02D17/20Securing of slopes or inclines
    • E02D17/205Securing of slopes or inclines with modular blocks, e.g. pre-fabricated
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B09DISPOSAL OF SOLID WASTE; RECLAMATION OF CONTAMINATED SOIL
    • B09BDISPOSAL OF SOLID WASTE NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B09B1/00Dumping solid waste
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02BHYDRAULIC ENGINEERING
    • E02B11/00Drainage of soil, e.g. for agricultural purposes
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02DFOUNDATIONS; EXCAVATIONS; EMBANKMENTS; UNDERGROUND OR UNDERWATER STRUCTURES
    • E02D29/00Independent underground or underwater structures; Retaining walls
    • E02D29/02Retaining or protecting walls
    • E02D29/0208Gabions

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Environmental & Geological Engineering (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Paleontology (AREA)
  • Agronomy & Crop Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Pit Excavations, Shoring, Fill Or Stabilisation Of Slopes (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft einen Drahtkorb nach dem Oberbe­ griff des Anspruches 1.
Solche Drahtkörbe werden beispielsweise für Stützmauern oder Uferverbauungen eingesetzt. Die Seitenwände, der Bo­ den und der Deckel werden durch voneinander getrennte Gittermatten gebildet, die im Kantenbereich mit Ösen ver­ sehen sind, durch welche Steckschließen gesteckt werden. Die Zuganker werden in den Drahtkorb eingehängt. Die Steckschließen bilden überstehende Teile, die für den vorgesehenen Einsatzzweck, beispielsweise beim Einsatz an Stützmauern oder bei Uferverbauungen, nicht hinderlich sind.
Im Deponiebau ist es bekannt, auf dem Deponiekörper auf einer Dichtungsfolie Drän- und/oder Filtermate­ rial aufzuschütten. Der Böschungswinkel des Deponiekör­ pers kann nur verhältnismäßig klein sein, um ein Abrut­ schen dieses Materials zu verhindern. Darum sind solche Deponiekörper im Fußbereich verhältnismäßig groß, wenn entsprechend große Deponien angelegt werden sollen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, den gattungsge­ mäßen Drahtkorb so auszubilden, daß mit ihm das Drän­ und/oder Filtermaterial auf Deponiekörpern aufgebracht werden kann, die größere Böschungswinkel aufweisen, ohne daß ein Abrutschen dieses Materials zu befürchten ist.
Diese Aufgabe wird beim gattungsgemäßen Drahtkorb erfin­ dungsgemäß mit den kennzeichnenden Merkmalen des Anspru­ ches 1 gelöst.
Der erfindungsgemäße Drahtkorb ist eine vorgefertigte Einheit, bei der die Seitenwände, der Boden, der Deckel sowie der Zuganker unlösbar miteinander verbunden sind. In diese vorgefertigte Korbeinheit wird das entsprechende Drän- und/oder Filtermaterial an Ort und Stelle einge­ bracht. Das engmaschige Drahtgeflecht verhindert, daß dieses Material, das in der Regel körnig ist, durch die großen Maschen der Seitenwände, des Bodens und des Dec­ kels herausfällt. Der Zuganker verhindert, daß die ent­ sprechenden Wände des erfindungsgemäßen Drahtkorbes bei entsprechender Belastung in unerwünschter Weise verformt werden. Mit den Drahtkörben läßt sich das Drän- und/oder Filtermaterial mühelos auf solchen Deponiekörpern anord­ nen, die große Böschungswinkel haben. Dadurch können mit solchen Drahtkörben Deponien errichtet werden, die ent­ sprechend große Böschungswinkel haben. Derartige Deponie­ körper nehmen dadurch weniger Raum in Anspruch, ohne daß ihre Funktionsfähigkeit beeinträchtigt ist.
Weitere Merkmale der Erfindung ergeben sich aus den wei­ teren Ansprüchen, der Beschreibung und den Zeichnungen.
Die Erfindung wird anhand eines in den Zeichnungen darge­ stellten Ausführungsbeispieles näher erläutert. Es zeigt
Fig. 1 in perspektivischer und schematischer Dar­ stellung einen erfindungsgemäßen Drahtkorb,
Fig. 2 in schematischer Darstellung die Anordnung von mehreren erfindungsgemäßen Drahtkörben an einer Steilböschung,
Fig. 3 die Anordnung der erfindungsgemäßen Draht­ körbe auf einer horizontalen Fläche.
Der Drahtkorb dient dazu, Drän- und/oder Filterkörper aufzunehmen, die bei Deponien eingesetzt werden. In Fig. 2 ist schematisch ein Deponiekörper 1 dargestellt, der einen Grundkörper 2 hat, auf dem Drahtkörbe 3 aneinan­ derliegend angeordnet sind. Der Grundkörper 2 des Depo­ niekörpers 1 kann jeden geeigneten Aufbau haben. So ist es beispielsweise bei Deponien üblich, den Grundkörper 2 durch eine mineralische Dichtung und eine darauf befind­ liche Dichtungsfolie zu bilden, auf die ggf. eine Gleit­ schicht aufgebracht werden kann. In Fig. 2 sind die Drahtkörbe 3 auf einer ansteigenden Fläche angeordnet. Sie können aber auch, wie Fig. 3 zeigt, auf einer hori­ zontalen Fläche angeordnet sein.
Durch den Einsatz der Drahtkörbe können die Drän­ und/oder Filterkörper auch bei Deponiekörpern 1 einge­ setzt werden, die große Neigungen haben. Dadurch können Deponiekörper 1 mit verhältnismäßig großem Böschungswin­ kel errichtet werden, die somit weniger Platzbedarf haben als Deponiekörper mit kleineren Böschungswinkeln.
Der Drahtkorb 3 (Fig. 1) ist formstabil ausgebildet und hat Quaderform. Er kann selbstverständlich auch jeden an­ deren geeigneten Querschnitt haben. Der Drahtkorb 3 hat vier Seitenwände 4 bis 7, einen Boden 8 und einen Deckel 9. Die Seitenwände, der Boden und der Deckel werden durch einander kreuzende Drähte gebildet, die an den Kreuzungs­ punkten miteinander fest verbunden, vorzugsweise ver­ schweißt sind.
Wie Fig. 1 zeigt, sind parallel zueinander verlaufende Drähte 10 vorgesehen, welche in den Seitenwänden 4 und 6 sowie im Boden 8 vorgesehen sind. Am Übergang von den Seitenwänden 4 und 6 in den Boden 8 sind die Drähte 10 teilkreisförmig gekrümmt. Dadurch wird im Übergangsbe­ reich zwischen den Seitenwänden 4, 6 und dem Boden 8 eine abgerundete Kante 11, 12 gebildet. Auch an den beiden an­ deren übergangsbereichen sind diese Kanten in noch zu be­ schreibender Weise abgerundet ausgebildet. Dadurch lassen sich die Drahtkörbe 3 ohne Gefahr einer Beschädigung einfach auf dem Grundkörper 2 des Deponiekörpers 1 anord­ nen. Auch beim Transport und/oder bei der Lagerung der Drahtkörbe 3 wird durch die abgerundeten Kanten eine Beschädigung und eine Verletzungsgefahr zuverlässig ver­ mieden.
Im Bereich der Seitenwände 4 und 6 werden die parallel zueinander verlaufenden Drähte 10 rechtwinklig von Dräh­ ten 13, 14 und 15, 16 gekreuzt, die sich jeweils nur über die Länge der Seitenwände 4 bzw. 6 erstrecken. Die beiden Enden 17, 18 und 19, 20 der Drähte 14 bis 16 sind in Richtung auf das Innere des Drahtkorbes 3 abgebogen. Dadurch besteht nicht die Gefahr der Verletzung bei der Handhabung des Drahtkorbes 3. Außerdem dienen diese ab­ gebogenen Enden 17 bis 20 in noch zu beschreibender Weise zur Befestigung entsprechender Drähte der jeweils benach­ barten Seitenwände.
Die Drähte 13, 14 bzw. 15, 16 in den Seitenwänden 4 und 6 liegen vorteilhaft auf gleicher Höhe.
Im Bereich des Bodens 8 werden die Drähte 10 von Drähten 21 rechtwinklig gekreuzt, die sich auch bis in die Sei­ tenwände 5 und 7 erstrecken. Die Drähte 21 verlaufen par­ allel zueinander, vorzugsweise im gleichen Abstand wie die Drähte 10.
Im Bereich der Seitenwände 5 und 7 werden die Drähte 21 von jeweils zwei parallel zueinander verlaufenden Drähten 22, 23 und 24, 25 gekreuzt. Im Bereich der Kreuzungspunk­ te sind diese Drähte 22 bis 25 fest mit den Drähten 10 bzw. 21 verbunden, vorzugsweise mit ihnen verschweißt. Die Drähte 22 bis 25 erstrecken sich wiederum nur über die Länge der jeweiligen Seitenwand 5 und 7. Die Enden 26, 27 und 28, 29 sind in Richtung auf das Innere des Drahtkorbes 3 abgebogen. Die Drähte 22 bis 25 liegen auf gleicher Höhe mit den Drähten 13 bis 16. Die Enden 17 bis 20 und 26 bis 29 dieser Drähte kreuzen einander und sind fest miteinander verbunden, vorzugsweise miteinander ver­ schweißt. Aufgrund dieser Verbindung der Drahtenden ist im Kantenbereich zwischen benachbarten Seitenwänden eine Abrundung gebildet, die bei der Handhabung des Draht­ korbes 3 keine Verletzungsgefahr bedeutet. Die in der Re­ gel scharfkantigen Spitzen der Drahtenden sind in das Korbinnere gerichtet und werden bei gefülltem Drahtkorb von den Drän- und/oder Filterkörpern bedeckt. Infolge der Abbiegung der Drahtenden und der Befestigung dieser Draht­ enden miteinander wird im Kantenbereich zwischen benach­ barten Seitenwänden eine hohe Festigkeit erreicht. Da auch an den übrigen Kreuzungspunkten die verschiedenen Drähte fest miteinander verbunden sind, hat der Draht­ korb 3 eine hohe Stabilität, Festigkeit und Tragfähig­ keit.
Die Seitenwände 4 bis 7 sind am oberen Rand mit jeweils einem Draht 30 bis 33 versehen, der jeweils parallel zu den weiteren Drähten in dieser jeweiligen Seitenwand ver­ läuft. Die Enden dieser Drähte sind ebenfalls in Richtung auf das Innere des Drahtkorbes 3 abgebogen. Die Draht­ enden benachbarter Drähte 30 bis 33 sind wiederum fest miteinander verbunden, vorzugsweise miteinander ver­ schweißt. Die Drähte 10 und 21 sind mit ihren jeweiligen freien Enden 34 und 35 an den Drähten 30 bis 33 befe­ stigt, wiederum vorzugsweise verschweißt. Vorteilhaft stehen die freien Enden 34 und 35 der Drähte 10 und 21 nicht über die Drähte 30 bis 33 vor, so daß eine Verlet­ zungsgefahr bei der Handhabung durch diese freien Enden ausgeschlossen ist.
Aus den Drähten 10, 13 bis 16, 21 bis 25, 30 bis 33 läßt sich der Drahtkorb 3 sehr einfach und preisgünstig fer­ tigen. Die Stärke der verschiedenen Drähte ist so bemes­ sen- daß der Drahtkorb 3 in befülltem Zustand die er­ forderliche Tragfähigkeit aufweist.
Die einander kreuzenden Drähte bilden Maschen, deren Ma­ schenfläche wesentlich größer ist als die Korngröße der in den Drahtkorb 3 einzufüllenden Drän- und/oder Fil­ terkörper. Um sie dennoch im Drahtkorb 3 aufnehmen zu können, sind die Seitenwände 4 bis 7, der Boden 8 und der Deckel 9 noch mit einem engmaschigen Einlegegitter 36 versehen, das nachträglich am Drahtkorb 3 angebracht werden kann. Es kann an der Außen- oder an der Innenseite der Seitenwände 4 bis 7, des Bodens 8 und des Deckels 9 angeordnet werden. Vorteilhaft ist es an der Innenseite befestigt, so daß es nicht zu Verletzungen bei der Hand­ habung führt. In diesem Falle ist es aber notwendig, dieses Einlegegitter 36 vor der Befestigung des Bodens 8 oder des Deckels 9 anzubringen.
Es ist auch möglich, den einen Teil des Einlegegitters 36 an der Innenseite und den anderen Teil an der Außenseite des Drahtkorbes 3 zu befestigen.
Das Einlegegitter 36 besteht vorteilhaft aus Draht, kann aber auch aus jedem anderen geeigneten Material, insbe­ sondere Kunststoff, bestehen. Die Maschengröße des Einle­ gegitters 36 ist kleiner als die Größe der Drän- und/oder Filterkörper.
Der Drahtkorb 3 weist wenigstens eine Deckelstabilisie­ rung 37 und wenigstens eine Bodenstabilisierung 38 auf. Die Deckelstabilisierung 37 wird durch einen U-Bügel ge­ bildet, dessen beide Schenkel 39 und 40 aufwärts ragen und dessen freie Enden an einem der den Deckel 9 bilden­ den Drähte 41 befestigt sind. Sie erstrecken sich senk­ recht zu den Seitenwänden 4 und 6 und liegen parallel zu­ einander sowie parallel zu den Drähten 31 und 33. Die Drähte 41 werden von Drähten 42 senkrecht gekreuzt, deren Enden an den Drähten 31 und 33 befestigt sind. An den Kreuzungspunkten sind die Drähte 41 und 42 fest miteinan­ der verbunden, vorzugsweise miteinander verschweißt. Vor­ teilhaft haben die Drähte 41 bzw. 42 gleichen Abstand voneinander wie die Drähte der Seitenwände 4 bis 7 und des Bodens 8.
Die Schenkel 39 und 40 der Deckelstabilisierung 37 sind durch einen Steg 43 miteinander verbunden, der senkrecht zu den Drähten 21 verläuft und diese im Bereich des Bo­ dens 8 untergreift. Vorteilhaft erstreckt sich der Steg 43 über wenigstens zwei Drähte 21. Die Deckelstabilisie­ rung 37 ist so ausgebildet, daß der Steg 43 fest an der vom Deckel 9 abgewandten Seite der Drähte 21 anliegt. Durch die Deckelstabilisierung 37 ist gewährleistet, daß bei gefülltem Drahtkorb 3 der Deckel 9 nicht ausbeult, wenn der Drahtkorb 3 beispielsweise mittels einer Hebe­ vorrichtung transportiert wird. Vorteilhaft sind mehrere Deckelstabilisierungen 37 vorgesehen, so daß, insbesonde­ re bei größeren Drahtkörben 3, der Deckel 9 über seine Ausdehnung zuverlässig gegen Ausbiegen gesichert ist. Der Steg 43 ist nicht mit den Drähten des Bodens 8 verbunden, so daß Relativbewegungen zwischen dem Boden 8 und der Deckelstabilisierung 37 möglich sind.
Die Bodenstabilisierung 38 hat vom Boden 8 aus in Rich­ tung auf den Deckel 9 divergierende Schenkel 44 und 45, die durch einen Steg 46 miteinander verbunden sind. Die Bodenstabilisierung 38 ist wie die Deckelstabilisierung 37 aus einem Drahtstück gebogen. Die freien Enden der Schenkel 44, 45 sind fest an den Drähten 30 und 32 der Seitenwände 4 und 6 befestigt, vorzugsweise an ihnen ver­ schweißt. Der Steg 46 untergreift wenigstens zwei der Drähte 21 im Bereich des Bodens 8. Der Steg 46 ist nicht mit Drähten des Bodens 8 verbunden, so daß Relativbewe­ gungen zwischen ihm und dem Boden 8 möglich sind. Durch die Bodenstabilisierung 38 wird verhindert, daß bei ge­ fülltem Drahtkorb der Boden 8 durchbiegt, wenn der Drahtkorb beispielsweise mittels eines Hebezeuges angeho­ ben wird. Vorteilhaft sind mehrere solcher Bodenstabili­ sierungen 38 im Drahtkorb 3 verteilt angeordnet, so daß der Boden 8 gleichmäßig bei Belastung abgestützt ist.
An einer der Seiten des Drahtkorbes 3 kann eine Ein­ füllöffnung vorgesehen sein, durch die die Drän- und/oder Filterkörper eingefüllt werden können. Anschließend wird diese (nicht dargestellte) Einfüllöffnung in geeigneter Weise geschlossen.
Die gefüllten Drahtkörbe 3 werden dann auf dem Grund­ körper 2 neben- und hintereinanderliegend angeordnet (Fig. 2 und 3). Hat der Deponiekörper 1, wie in Fig. 2 dargestellt ist, einen Böschungswinkel α, dann wird am Fuße des Deponiekörpers 1 ein entsprechendes Widerlager vorgesehen, welche die Drahtkörbe 3 abstützt, so daß sie auf dem Grundkörper 2 nicht nach unten rutschen kön­ nen. Werden die Drahtkörbe 3 jedoch in einer horizonta­ len Ebene angeordnet, kann ein solches Widerlager selbst­ verständlich entfallen. Da die Drän- und/oder Filterkör­ per in den Drahtkörben 3 angeordnet sind, können die Deponiekörper 1 sehr große Böschungswinkel α aufweisen. In den Drahtkörben werden diese Drän- und/oder Filter­ körper sicher gehalten, so daß sie auch bei größeren Bö­ schungswinkeln α nicht nach unten rutschen können. Die aneinanderliegenden Drahtkörbe 3 können ggf. auch mit­ einander verbunden werden.
Zum Anheben sind die Drahtkörbe 3 mit Einhängeöffnungen 47 versehen, in die entsprechende Haken und dgl. des He­ bezeuges eingehängt werden können. Diese Einhängeöffnun­ gen 47 werden durch die in den Eckbereichen des Deckels 9 oder des Bodens 8 befindliche Maschen des Drahtnetzes gebildet. Diese Maschen sind so groß, daß sich die ent­ sprechenden Haken und dgl. bequem einführen lassen. Der Drahtkorb 3 hängt dann mit den diese Einhängeöffnungen 47 begrenzenden Kreuzungspunkten der Drähte im Hebezeug. Infolge der Deckel- und Bodenstabilisierungen 37, 38 wer­ den der Boden 8 und der Deckel 9 beim Transport durch das Hebezeug nicht verformt. Die Stabilisierungen 37, 38 sind entsprechend zugfest ausgebildet, so daß die auftretenden Belastungen sicher aufgenommen werden können. Die Deckel- und Bodenstabilisierungen 37, 38 können vorteilhaft aus dem gleichen Material bestehen wie die Drähte der Seiten­ wände 4 bis 7, des Bodens 8 und des Deckels 9.
Der Drahtkorb 3 wird vollständig vorgefertigt und kann an Ort und Stelle mit dem entsprechenden Material gefüllt werden.

Claims (15)

1. Drahtkorb mit Seitenwänden, Boden und Deckel, die je­ weils aus einander kreuzenden Drähten bestehen, und mit wenigstens einem Zuganker, der im Drahtkorb un­ tergebracht ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenwände (4 bis 7), der Boden (8) und der Deckel (9) unlösbar mitein­ ander zu einer vorgefertigten Korbeinheit verbunden sind, daß an den Seitenwänden (4 bis 7), dem Boden (8) und dem Deckel (9) ein engmaschiges Drahtgeflecht (36) angeordnet ist, und daß der Zuganker (37, 38) unlösbar am Drahtkorb (3) befestigt ist.
2. Drahtkorb nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kanten (11, 12) im Auflagebereich des Drahtkorbes (3) abgerundet sind.
3. Drahtkorb nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die zwischen dem Boden (8) und dem Deckel (9) sich erstreckenden Kanten ab­ gerundet sind.
4. Drahtkorb nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Kanten (11, 12) im Auflagebereich durch gebogene Bereiche der Drähte (10, 21) gebildet sind.
5. Drahtkorb nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß die zwischen dem Boden (8) und dem Deckel (9) sich erstreckenden Kanten durch in Richtung auf das Korbinnere abgebogene Enden (17 bis 20, 26 bis 29) der die Seitenwände (4 bis 7) bildenden Drähte (13 bis 16, 30 bis 33) gebildet sind.
6. Drahtkorb nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die abgebogenen Enden (17 bis 20, 26 bis 29) der Drähte (13 bis 16, 30 bis 33) benachbarter Seitenwände (4 bis 7) aufeinanderliegen und fest miteinander verbunden sind.
7. Drahtkorb nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß einander gegenüberliegen­ de Seitenwände (4 und 6; 5 und 7) sowie der Boden (8) durch die einander kreuzenden Drähte (10, 21) zumin­ dest teilweise gebildet sind.
8. Drahtkorb nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenwände (4 bis 7) die die abgebogenen Enden (17 bis 20, 26 bis 29) auf­ weisenden Drähte (13 bis 16, 30 bis 33) haben, welche die anderen Drähte (10, 21) kreuzen.
9. Drahtkorb nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Deckel (9) durch ge­ sonderte, einander kreuzende Drähte (41, 42) gebildet ist.
10. Drahtkorb nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Zuganker (37, 38) durch ein Drahtstück gebildet ist.
11. Drahtkorb nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Zuganker (37) U-för­ mig ausgebildet ist.
12. Drahtkorb nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Schenkel (39, 40) des Zugankers (37) mit ihren freien Enden am Deckel (9) befestigt sind.
13. Drahtkorb nach Anspruch 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, daß der Steg (43) des Zugan­ kers (37) Drähte (10, 21) des Bodens (8) untergreift.
14. Drahtkorb nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Zuganker (38) Schen­ kel (44, 45) hat, die an Seitenwänden (4 bis 7) befe­ stigt sind.
15. Drahtkorb nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß der Steg (46) des Zugan­ kers (38) Drähte (10, 21) des Bodens (8) untergreift.
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8127 New person/name/address of the applicant

Owner name: ROTHFUSS, THOMAS, 71735 EBERDINGEN, DE

8181 Inventor (new situation)

Inventor name: ROTHFUSS, THOMAS, 71735 EBERDINGEN, DE

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