DE10116546A1 - Hubwagen - Google Patents
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Abstract
Die Erfindung bezieht sich auf einen Hubwagen mit zwei gabelförmig von einem hinteren Quersteg nebeneinander horizontal nach vorn vorstehenden Tragarmen (3.1) eines Oberbaus (3), der mittels einer mehrere Schwenkhebel (8.1, 8.2) und eine Betätigungsvorrichtung aufweisenden Koppelvorrichtung (4) mit einem fahrbaren Unterbau (5) relativ zu diesem anhebbar und absenkbar verbunden ist. Eine für vielfältige Anwendungsmöglichkeiten günstige Aufnahme eines Transportbehälters oder Transportguts wird dadurch erhalten, dass an den freien Endabschnitten der Tragarme (3.1) nach innen in den lichten Raum zwischen denselben vorstehende, zu den Tragarmen (3.1) hin zurück bewegbare Tragelemente (7.1) angebracht sind und dass mindestens ein weiteres Tragelement (7.2) in den lichten Raum zwischen den Tragarmen (3.1) ragend an deren dem Quersteg zugekehrten Endbereich oder an dem Quersteg angebracht ist (Fig. 1).
Description
Die Erfindung bezieht sich auf einen Hubwagen mit zwei gabelförmig von einem
hinteren Quersteg nebeneinander horizontal nach vorn vorstehenden Tragarmen
eines Oberbaus, der mittels einer mehrere Schwenkhebel und eine Betätigungs
vorrichtung aufweisenden Koppelvorrichtung mit einem fahrbaren Unterbau rela
tiv zu diesem anhebbar und absenkbar verbunden ist.
Ein derartiger, z. B. durch die DE 44 34 327 A1 als bekannt ausgewiesener
Hubwagen dient dazu, z. B. auf Paletten oder in Transportkästen abgelegte
Lasten einige Zentimeter vom Boden abzuheben und mit dem Hubwagen an eine
andere Stelle zu befördern und dort mit wenigen Handgriffen wieder abzu
stellen. Der Hubwagen wird dabei mit zwei gabelförmig von einem Quersteg aus
parallel nach vorne ragenden Tragarmen mit freien Enden in unter den Paletten
bzw. Transportbehältern zwischen den Füßen freigelassene Räume geschoben.
Anschließend werden die an einem Oberbau angebrachten Tragarme mittels
einer Hubvorrichtung gegenüber einem fahrbaren Unterbau, mit dem der Ober
bau anhebbar und ablassbar gekoppelt ist, angehoben, so dass die Palette bzw.
der Transportbehälter unmittelbar auf der Oberseite der Tragarme aufliegt. Bei
außermittiger Anordnung unter der zu tragenden Last kann es vorkommen, dass
diese unsicher aufliegt und seitlich kippen kann. Auch ist es schwierig, mit
einem derartigen Hubwagen ein Transportbehältnis beispielsweise auf einem
Kettenförderer anzuordnen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Hubwagen der eingangs ange
gebenen Art bereit zu stellen, der eine in vielen Fällen günstigere Art der
Lastaufnahme und z. B. Weitergabe ermöglicht.
Diese Aufgabe wird mit den Merkmalen des Anspruches 1 gelöst. Hiernach ist
vorgesehen, dass an den freien Endabschnitten der Tragarme nach innen in den
lichten Raum zwischen denselben vorstehende, zu den Tragarmen hin zurück
bewegbare Tragelemente angebracht sind und dass mindestens ein weiteres
Tragelement in den lichten Raum zwischen den Tragarmen ragend an deren dem
Quersteg zugekehrtem Endbereich oder an dem Quersteg angebracht ist.
Zur Aufnahme der Last wird der Hubwagen mit den einander zugekehrten Innen
seiten der Tragarme an den beiden ihnen zugekehrten Außenseiten eines Trans
portbehälters oder anderen Transportguts entlang gefahren, so dass der Trans
portbehälter bzw. das Transportgut in dem lichten Raum zwischen den beiden
Tragarmen positioniert ist. Beim Einschieben des Hubwagens werden die auf der
Innenseite der Tragarme vorstehenden Tragelemente, soweit erforderlich, nach
außen bewegt und anschließend unterhalb der Seitenwände oder in Aussparungen
derselben wieder nach innen bewegt. In ähnlicher Weise untergreifen die
weiteren Tragelemente den Transportbehälter bzw. das Transportgut, so dass
dieses beim Anheben auf den Tragelementen und weiteren Tragelementen ruht.
Der Transportbehälter bzw. das Transportgut ist auf diese Weise sicher aufge
nommen und die Unterseite des Transportbehälters oder Transportguts ist voll
kommen frei, so dass die Last z. B. auf einen Kettenförderer oder dgl. ohne
Schwierigkeiten zum Weitertransport aufgesetzt werden kann.
Die Bedienung wird weiterhin dadurch vereinfacht, dass die Tragelemente mit
tels Federkraft oder gummielastisch in der vorstehenden Stellung gehalten und
gegen die Federkraft oder Gummielastizität auslenkbar sind. Mit diesen Maß
nahmen können die Tragelemente beim Einschieben des Hubwagens beim An
stoßen gegen Vorsprünge des Transportgutes bzw. des Transportbehälters ge
gen die Federkraft zurückweichen und anschließend mittels der Federkraft bzw.
Gummielastizitätskraft wieder in die vorstehende Stellung vortreten.
Ein sicherer Halt des Transportgutes bzw. Transportbehälters entgegen einer
Zugrichtung des Hubwagens wird dadurch erreicht, dass das mindestens eine
weitere Tragelement einen nach oben weisenden Halteabschnitt aufweist.
Ein zum Bewegen der Tragelemente vorteilhafter Aufbau ergibt sich dadurch,
dass die Tragelemente um eine Drehachse zurück schwenkbar oder durch Kraft
einwirkung auf eine Einlaufschräge zurückschiebbar sind.
Ist vorgesehen, dass der Unterbau unter beiden Tragarmen verlaufende Schub
stangen aufweist, die in ihrem dem Quersteg zugekehrten hinteren Bereich und
in ihrem davon weggerichteten vorderen Bereich jeweils nach Art eines Viergelenksystems
über die Schwenkhebel mit den Tragarmen verbunden sind, und
dass die Betätigungsvorrichtung mittels Handkraft über mindestens einen Hebel
oder mittels eines elektromotorischen oder hydraulischen oder pneumatischen
Antriebs zum Anheben oder Absenken der Tragarme begrenzt verstellbar ist, so
wird eine zuverlässige Hubvorrichtung mit einfacher Bedienung erhalten.
Die Bedienung des Hubwagens bei einfachem Aufbau wird weiterhin dadurch
erleichtert, dass die Schwenkhebel mit ihrem dem Tragarm zugekehrten End
bereich in der abgesenkten Lage der Tragarme vor und in der angehobenen Lage
der Tragarme in einem durch die Begrenzung vorgegebenen Ausmaß hinter
einem oberen Totpunkt in einer selbsthaltenden Ruhelage liegen.
Zu einem einfachen Aufbau und einer einfachen Handhabung tragen weiterhin
die Maßnahmen bei, dass die Koppelvorrichtung eine im Bereich des Quersteges
angeordnete, relativ zu dem Oberbau und zu dem Unterbau um eine in deren
Querrichtung verlaufende, bezüglich des Oberbaus oder des Unterbaus ortsfeste
Schwenkachse schwenkbar gelagerte Koppeleinheit aufweist, die mit einem Ex
zentermechanismus mit einem ortsfest an dem die Schwenkachse nicht aufwei
senden Unterbau bzw. Oberbau ortsfest angeordneten Eingriffteil zum Verstellen
und dadurch bewirkten Anheben oder Absenken des Oberbaus relativ zu dem
Unterbau versehen ist. Eine vorteilhafte Ausgestaltung besteht dabei darin, dass
der Exzentermechanismus als an beidseitigen Wandabschnitten der Koppelein
heit ausgebildete Führungskurven und das Eingriffteil als an dem Unterbau bzw.
Oberbau beidseitig abstehende Vorsprünge ausgebildet sind.
Eine einfache und sichere Bedienung werden dadurch unterstützt, dass der He
bel als Deichsel ausgebildet ist, in deren nach oben geschwenkter Stellung die
Tragarme vermittels der Koppelvorrichtung abgesenkt und in deren nach unten
geschwenkter Stellung die Tragarme vermittels der Koppelvorrichtung abge
senkt sind. Bei abgesenkter Deichsel, in der sich diese in der Transportstellung
befindet, ist der Hubwagen automatisch auch in die angehobene Stellung ge
bracht. Hierbei besteht eine vorteilhafte Ausbildung darin, dass die Deichsel mit
einem Anhängeabschnitt zum Anhängen an einer Anhängerkupplung eines Zug
fahrzeugs versehen ist.
Damit die Deichsel auch bei angehobenem Transportgut aus ihrer gegebenen
falls störenden unteren Stellung in die nicht störende aufrechte Stellung
gebracht werden kann, ist weiterhin vorgesehen, dass die Deichsel über eine
entriegelbare starre Verbindungseinheit mit der Koppeleinheit verbunden ist,
wobei im entriegelten Zustand die Deichsel aus ihrer unteren Stellung relativ zu
der Koppeleinheit in ihre obere Stellung schwenkbar ist, wobei die Tragarme in
ihrer oberen Stellung verbleiben und die Deichsel in ihrer oberen Stellung mittels
einer Fixiervorrichtung festlegbar ist.
Um die Bedienung zu begünstigen, ist weiterhin vorgesehen, dass im Bereich
des Quersteges an dem Oberbau oder an dem Unterbau eine aufwärtsgerichtete
Handhabe starr angebracht ist.
Ein Transportzug aus mehreren Hubwagen kann auf einfache Weise dadurch ge
bildet werden, dass zum Anhängen eines weiteren Hubwagens eine abnehm
bare Koppelvorrichtung vorgesehen ist, die an einer den freien Enden der
Tragarme zugekehrten Rückseite eines aufgenommenen Transportbehälters ein
hängbar ist.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand von Ausführungsbeispielen unter Bezug
nahme auf die Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 einen Hubwagen in perspektivischer seitlicher Ansicht,
Fig. 2 den Hubwagen in perspektivischer Rückansicht,
Fig. 3 ein an einem Tragarm des Hubwagens vorgesehenes Tragelement
von unten,
Fig. 4 einen Ausschnitt des Hubwagens in seitlicher perspektivischer An
sicht,
Fig. 5A und 5B einen Ausschnitt des Hubwagens mit einem Betätigungsmechanis
mus bei abgesenkten bzw. bei angehobenen Tragarmen,
Fig. 6 eine Detailansicht des hinteren Teils des Hubwagens mit dem He
bemechanismus von der Unterseite,
Fig. 7 einen weiteren Ausschnitt des Hubwagens mit Unterteil und Ober
teil von der Unterseite,
Fig. 8 den Hubwagen in seitlicher perspektivischer Ansicht bei angeho
benem Tragarm und
Fig. 9 vordere Abschnitte der Tragarme des Hubwagens in perspektivi
scher Ansicht von unten.
Die Fig. 1 und 2 zeigen einen Hubwagen 1 zur Aufnahme eines Transportbehäl
ters 2, wobei nach vorne vorstehende Tragarme 3.1 eines Oberbaus 3 beidsei
tig in dem unteren Bereich der Seitenwände des Transportbehälters 2 zur Auf
nahme desselben entlang geführt werden, so dass dieser zwischen den beiden
Tragarmen 3.1 positioniert ist und von den Tragarmen 3.1 mit nach innen vor
stehenden Tragelementen 7.1 untergriffen wird, um bei einem anschließenden
Hub der Tragarme 3.1 angehoben zu werden.
An einem in dem hinteren Bereich des Hubwagens 1 angeordneten Quersteg,
von dem aus die Tragarme 3.1 nach vorne abstehen, sind weitere in den lichten
Raum zwischen den Tragarmen 3.1 vorstehende Tragelemente 7.2 mit nach
oben gerichteten hakenartigen Halteabschnitten 7.21 fest angebracht, wie auch
Fig. 4 zeigt. Im angehobenen Zustand hintergreifen die Halteabschnitte 7.21 mit
Absätzen einen entsprechend angeordneten Rand des Transportbehälters 2, so
dass dieser nicht nach vorne in Richtung der freien Enden der Tragarme 3.1
herunterrutschen kann. Die Tragelemente 7.1 sind an den Tragarmen 3.1 jedoch
um eine vertikale Drehachse 7.11 horizontal schwenkbar gegen eine Federkraft
einer Feder 7.12 gelagert, wie in Fig. 3 genauer dargestellt. Anstelle der Feder
7.12 können an dem von dem Tragarm 3.1 herausstehenden Schenkel entgegen
gesetzten Schenkel beispielsweise auch quer verlaufende Gummibänder oder im
Bereich der Drehachse 7.11 eine Torsions- oder Spiralfeder zum Aufbringen der
gummielastischen Kräfte oder Federkräfte angeordnet sein.
Der Oberbau 3 ist mittels aus den Fig. 6 bis 9 ersichtlicher Schwenkhebel 8.1
im Bereich des Quersteges bzw. hinteren Bereich und mit weiteren Schwenkhe
bel 8.2 im die freien Enden aufweisenden vorderen Bereich der Tragarme 3.1
begrenzt verstellbar an einer Schwenkachse 3.2 bzw. 3.4 auf einem fahrbaren
Unterbau 5 gelagert, wobei die Schwenkhebel 8.1 und die weiteren Schwenk
hebel 8.2 in einer Drehlagerung 5.3 und weiteren Drehlagerung 5.4 schwenkbar
sind. Die weitere Drehlagerung 5.4 fällt vorliegend zusammen mit der Dreh
achse der im vorderen Bereich unter dem Unterbau 5 angeordneten, nicht lenk
bar gelagerten Rollen 6.1. Unter den im Querschnitt U-förmig ausgebildeten
Tragarmen 3.1 verlaufen dabei von deren vorderem Bereich bis zu deren hinte
rem Bereich Schubstangen 5.1 des Unterbaus 5, an deren vorderen Enden die
Rollen 6.1 angebracht sind. Die Tragarme 3.1, die Schubstangen 5.1, die
Schwenkhebel 8.1 und die weiteren Schwenkhebel 8.2 bilden auf diese Weise
auf beiden Seiten des Hubwagens 1 Viergelenksysteme, z. B. Parallelogramm-
Viergelenksysteme, die derart ausgelegt sind, dass bei einer Bewegung des
Unterbaus 5 relativ zu dem Oberbau 3 in Längsrichtung der Oberbau, insbeson
dere die Tragarme 3.1 aus ihrer abgesenkten Lage in ihre angehobene Lage und
zurück gebracht werden können. In der angehobenen Lage der Tragarme 3.1
haben dabei die Schwenkhebel 8.1 und die weiteren Schwenkhebel 8.2 einen
oberen Totpunkt durchlaufen, so dass die obere Lage sicher selbsttätig ein
gehalten wird, wobei sie in entgegen gesetzter Drehrichtung zum oberen Tot
punkt in der gewünschten Position mittels einer Begrenzereinrichtung festgelegt
ist. Umgekehrt ist auch die untere Lage mittels weiterer Begrenzer festgelegt. In
der unteren Lage der Tragarme 3.1 sind die Schubstangen 5.1 platzsparend zwi
schen den U-Schenkeln der Tragarme 3.1 aufgenommen.
Der genannte Quersteg im hinteren Bereich des Hubwagens kann entweder die
Tragarme 3.1 oder die Schubstangen 5.1 miteinander verbinden oder es können
auch jeweilige Querstreben für die Tragarme 3.1 und die Schubstange 5.1 vor
gesehen sein. Weiterhin ist im Bereich des Quersteges eine Betätigungsvorrich
tung für die Hubbewegung mit einer Koppeleinheit 4 angeordnet, wie aus den
Fig. 1, 2, 4 und 5A und 5B sowie Fig. 6 ersichtlich. Vorliegend überspannt die
Koppeleinheit 4 den Quersteg auf der Oberseite. Auf der Oberseite der Koppel
einheit 4 ist eine Deichsel 4.1 über ein Zwischenstück 4.11 zum Ausführen
einer Hubbewegung angebracht ist. Die Koppeleinheit weist beidseitig Seiten
wandelemente auf, mit denen sie an der Schwenkachse 3.2 gelagert ist, an der
auch die dem Oberbau 3 bzw. dem entsprechenden Tragarm 3.1 zugeordnete
Seite des Schwenkhebels 8.1 gelagert ist, wie aus Fig. 6 ersichtlich. Ferner ist
in den Seitenwänden durch eine Aussparung eine exzentrische Führungskurve
4.2 gebildet, an der auf beiden Seiten ein jeweiliger unterbaufester Vorsprung
abgestützt ist. Wie aus Fig. 5A ersichtlich, befindet sich der Vorsprung 5.2 in
der abgesenkten Stellung der Tragarme 3.1 in einem Endbereich der Führungs
kurve 4.2, während, wie aus Fig. 5B ersichtlich, in der angehobenen Stellung
die Koppeleinheit 4 in Pfeilrichtung verschwenkt ist und der Vorsprung 5.2 zum
anderen Endbereich der Führungskurve 4.2 hin eingezogen ist. Dabei schlägt die
Koppeleinheit 4 an ein nur beispielhaft dargestelltes Begrenzerelement 3.5 an
(beliebige andere Begrenzerelemente mit entsprechender Funktion sind denkbar)
und die Schwenkhebel 8.1 und weiteren Schwenkhebel 8.2 haben den oberen
Totpunkt überschritten, wie aus den Fig. 8 und 9 ersichtlich. Die Deichsel 4.1
ist aus ihrer nach oben gerichteten Stellung, in der sie sich bei abgesenkten
Tragarmen 3.1 befindet, in ihre im Wesentlichen horizontal gerichtete untere
Stellung geschwenkt, in der sie sich bei angehobenen Tragarmen 3.1 befindet.
Die Deichsel 4.1 kann mittels eines an ihrem Endbereich vorgesehenen An
hängeabschnitts in der herabgeschwenkten Stellung, d. h. bei angehobenen
Tragarmen 3.1 an einem Zugfahrzeug angehängt werden. Damit die Deichsel
4.1 in ihrer abgesenkten Stellung in einem nicht mit dem Zugfahrzeug ver
bundenen Wartezustand keine Stolperfalle bildet, ist sie mit einer Entriege
lungseinrichtung versehen, mit der die ansonsten starre Verbindung mit der
Koppeleinheit 4 aufgehoben wird und die Deichsel relativ zu der Koppeleinheit
4 auch in der angehobenen Stellung der Tragarme 3.1 nach oben geschwenkt
und beispielsweise mit Haltemitteln 4.12 an einer Handhabe 3.3 oder ähnlichen
Stelle fixiert werden kann. Die Handhabe 3.3 ist beispielsweise zusätzlich zu der
Deichsel 4.1 vorgesehen, jedoch starr an dem Oberbau 3 oder aber dem Unter
bau 5 angebracht, um den Hubwagen 1 einfach rangieren zu können. Zum ein
fachen Lenken sind im hinteren Bereich unter dem Unterbau 5 Lenkrollen 6.2
angebracht, wie die Fig. 2 und 6 bis 8 zeigen.
Weiterhin ist als abnehmbare Einheit eine Koppelvorrichtung vorgesehen, die an
der den freien Enden der Tragarme zugeordneten Rückseite des Transportbehäl
ters 2 eingehängt werden kann, um einen weiteren Hubwagen einzuhängen.
Claims (13)
1. Hubwagen mit zwei gabelförmig von einem hinteren Quersteg nebenein
ander horizontal nach vorn vorstehenden Tragarmen (3.1) eines Oberbaus
(3), der mittels einer mehrere Schwenkhebel (8.1, 8.2) und eine Be
tätigungsvorrichtung aufweisenden Koppelvorrichtung (4) mit einem fahr
baren Unterbau (5) relativ zu diesem anhebbar und absenkbar verbunden
ist,
dadurch gekennzeichnet,
dass an den freien Endabschnitten der Tragarme (3.1) nach innen in den
lichten Raum zwischen denselben vorstehende, zu den Tragarmen (3.1)
hin zurück bewegbare Tragelemente (7.1) angebracht sind und
dass mindestens ein weiteres Tragelement (7.2) in den lichten Raum
zwischen den Tragarmen (3.1) ragend an deren dem Quersteg zugekehr
tem Endbereich oder an dem Quersteg angebracht ist.
2. Hubwagen nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Tragelemente (7.1) mittels Federkraft oder gummielastisch in der
vorstehenden Stellung gehalten und gegen die Federkraft oder Gummi
elastizität auslenkbar sind.
3. Hubwagen nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass das mindestens eine weitere Tragelement (7.2) einen nach oben
weisenden Halteabschnitt (7.21) aufweist.
4. Hubwagen nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Tragelemente (7.1) um eine Drehachse (7.11) zurück schwenk
bar oder durch Krafteinwirkung auf eine Einlaufschräge zurückschiebbar
sind.
5. Hubwagen nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Unterbau (5) unter beiden Tragarmen (3.1) verlaufende Schub
stangen (5.1) aufweist, die in ihrem dem Quersteg zugekehrten hinteren
Bereich und in ihrem davon weggerichteten vorderen Bereich jeweils nach
Art eines Viergelenksystems über die Schwenkhebel (8.1, 8.2) mit den
Tragarmen (3.1) verbunden sind, und
dass die Betätigungsvorrichtung mittels Handkraft über mindestens einen
Hebel (4.1, 4.11) oder mittels eines elektromotorischen oder hydrauli
schen oder pneumatischen Antriebs zum Anheben oder Absenken der
Tragarme (3.1) begrenzt verstellbar ist.
6. Hubwagen nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Schwenkhebel (8.1, 8.2) mit ihrem dem Tragarm (3.1) zuge
kehrten Endbereich in der abgesenkten Lage der Tragarme (3.1) vor und
in der angehobenen Lage der Tragarme (3.1) in einem durch die Begrenzung
vorgegebenen Ausmaß hinter einem oberen Totpunkt in einer
selbsthaltenden Ruhelage liegen.
7. Hubwagen nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Koppelvorrichtung eine im Bereich des Quersteges angeordnete,
relativ zu dem Oberbau (3) und zu dem Unterbau (5) um eine in deren
Querrichtung verlaufende, bezüglich des Oberbaus (3) oder des Unter
baus (5) ortsfeste Schwenkachse (3.2) schwenkbar gelagerte Koppelein
heit (4) aufweist, die mit einem Exzentermechanismus (4.2) mit einem
ortsfest an dem die Schwenkachse (3.2) nicht aufweisenden Unterbau
(5) bzw. Oberbau (3) ortsfest angeordneten Eingriffteil (5.2) zum
Verstellen und dadurch bewirkten Anheben oder Absenken des Oberbaus
(3) relativ zu dem Unterbau (5) versehen ist.
8. Hubwagen nach Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Exzentermechanismus als an beidseitigen Wandabschnitten der
Koppeleinheit (4) ausgebildete Führungskurven (4.2) und das Eingriffteil
(5.2) als an dem Unterbau (5) bzw. Oberbau (3) beidseitig abstehende
Vorsprünge (5.2) ausgebildet sind.
9. Hubwagen nach einem der Ansprüche 5 bis 8,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Hebel als Deichsel (4.1) ausgebildet ist, in deren nach oben
geschwenkter Stellung die Tragarme (3.1) vermittels der Koppelvorrichtung
abgesenkt und in deren nach unten geschwenkter Stellung die
Tragarme (3.1) vermittels der Koppelvorrichtung abgesenkt sind.
10. Hubwagen nach Anspruch 9,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Deichsel (4.1) mit einem Anhängeabschnitt zum Anhängen an
einer Anhängerkupplung eines Zugfahrzeugs versehen ist.
11. Hubwagen nach Anspruch 9 oder 10,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Deichsel (4.1) über eine entriegelbare starre Verbindungseinheit
mit der Koppeleinheit (4) verbunden ist, wobei im entriegelten Zustand
die Deichsel (4.1) aus ihrer unteren Stellung relativ zu der Koppeleinheit
(4) in ihre obere Stellung schwenkbar ist, wobei die Tragarme (3.1) in
ihrer oberen Stellung verbleiben und die Deichsel in ihrer oberen Stellung
mittels einer Fixiervorrichtung (4.12) festlegbar ist.
12. Hubwagen nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass im Bereich des Quersteges an dem Oberbau (3) oder an dem Unter
bau (5) eine aufwärtsgerichtete Handhabe (3.3) starr angebracht ist.
13. Hubwagen nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass zum Anhängen eines weiteren Hubwagens eine abnehmbare Koppel
vorrichtung vorgesehen ist, die an einer den freien Enden der Tragarme
(3.1) zugekehrten Rückseite eines aufgenommenen Transportbehälters
(2) einhängbar ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2001116546 DE10116546A1 (de) | 2001-04-03 | 2001-04-03 | Hubwagen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2001116546 DE10116546A1 (de) | 2001-04-03 | 2001-04-03 | Hubwagen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE10116546A1 true DE10116546A1 (de) | 2002-10-17 |
Family
ID=7680186
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE2001116546 Withdrawn DE10116546A1 (de) | 2001-04-03 | 2001-04-03 | Hubwagen |
Country Status (1)
| Country | Link |
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