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DE1011260B - Vorrichtung zum mechanischen Reinigen von Sieben - Google Patents

Vorrichtung zum mechanischen Reinigen von Sieben

Info

Publication number
DE1011260B
DE1011260B DED13526A DED0013526A DE1011260B DE 1011260 B DE1011260 B DE 1011260B DE D13526 A DED13526 A DE D13526A DE D0013526 A DED0013526 A DE D0013526A DE 1011260 B DE1011260 B DE 1011260B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
sieve
balls
sieves
suspended
mechanical cleaning
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DED13526A
Other languages
English (en)
Inventor
August Lipka
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Didier Werke AG
Original Assignee
Didier Werke AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Didier Werke AG filed Critical Didier Werke AG
Priority to DED13526A priority Critical patent/DE1011260B/de
Publication of DE1011260B publication Critical patent/DE1011260B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B07SEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS; SORTING
    • B07BSEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS BY SIEVING, SCREENING, SIFTING OR BY USING GAS CURRENTS; SEPARATING BY OTHER DRY METHODS APPLICABLE TO BULK MATERIAL, e.g. LOOSE ARTICLES FIT TO BE HANDLED LIKE BULK MATERIAL
    • B07B1/00Sieving, screening, sifting, or sorting solid materials using networks, gratings, grids, or the like
    • B07B1/46Constructional details of screens in general; Cleaning or heating of screens
    • B07B1/50Cleaning
    • B07B1/54Cleaning with beating devices

Landscapes

  • Combined Means For Separation Of Solids (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum mechanischen Reinigen von Sieben Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum mechanischen Reinigen von Sieben während des Siebvorganges. Bei Sieben, .die Feinstkorn aus einem Siebgut abscheiden, setzen sich die Sieblöcher zu, insbesondere dann, wenn das Siebgut feucht ist, z. B. beim Sieben von feuchter Kokskohle mit einem Kornbereich von 0 bis 8 mm oder beim Sieben von feuchtem Koksgrus ähnlicher Körnung. Die meist wechselnde Feuchtigkeit des Siebgutes verstärkt das Zusetzender Sieblöcher. Die Siebe müssen im Stillstand von Hand mittels Geräten gereinigt werden. Die Betriebsunterbrechung ist lästig, das Reinigen teuer.
  • Man hat schon mechanische Vorrichtungen zu einer während des Betriebes erfolgenden Dauerreinigung von'Sieben vorgeschlagen. So sind Siebreiniger in der Gestalt eines über dem Siebbaden angeordneten Kratzers bekannt. Innerhalb des Siebgutes ist über dem Siebboden ein Rohr angeordnet, das an seiner Unterseite entgegen der Auslaufrichtung des Schüttgutes schräg gestellte, am Siebboden schabende Kratzerschurren trägt. Durch Hin- und Herbewegen in Längsrichtung des Schurrenträgers wird das auf dein Boden abgesetzte und die Sieblöcher verstopfende Feinstgut abgehoben. Hierdurch wird zwar die Bodenfläche von darauf abgelagertem Feingut befreit, die verstopften Sieblöcher bleiben aber zu. Bei Gut mit hohem Feuchtigkeitsgehalt wirken die Kratzerschurren sogar verschmierend auf die Sieblöcher.
  • Auch hat man schon in das Siebgut Steine eingebracht, die insbesondere bei Sieben, bei denen eine senkrechte oder nahezu senkrecht zur Siebebene gerichtete Rüttelbewegung vorliegt, eine Hüpfbewegung ausführen und so durch die ständige Erschütterung des Siebes das in den Sieblöchern. haftende Feinstkorn, lösen und zum Ausfallen bringen. Ein Verkleben der Si-ebbodenlöcher wird hier zwar unterbunden, aber die Steine müssen aus dem Siebablauf durch neuerliches Sieben wieder von dem übrigen Schüttgut getrennt und zwecks Wiederverwendung zum Aufgabeort des Schüttgutes transportiert werden. Diese Art der Sieblöcherreinigung ist sehr umständlich, und der Siebvorgang wird infolge der Notwendigkeit eines besonderen Steintrennsiebes und einer Transportvorrichtung für die Steine vom Siebausgang zur Aufgabevorrichtung verteuert. Trotzdem ist aber infolge des nicht beherrschten Laufes der Steine auf dem Sieb keine Gewähr für eine Reinigung aller im Sieb vorhandenen Löcher gegeben.
  • Soweit noch vorgeschlagen wurde, bei mehreren in geringem Abstand zueinander übereinander angeordneten Sieben an dem jeweils höheren Sieb Prallkörper urstarr aufzuhängen, schlagen diese Prallkörper während des Siebens immer wieder auf dieselbe Siebstelle, so. daß hiermit keine vollkommene Reinigung der ganzen Siebfläche erreicht werden kann.
  • Die Erfindung besteht darin, daß die urstarr aufgehängten Prallkörper, vorzugsweise Kugeln aus Metall oder einem anderen Werkstoff, an einem über dem Sieb hin- und herwandernden Tragbalken aufgehängt sind. Dadurch wird nacheinander jede Stelle der Siebfläche erschüttert und dort das in den Sieblöchern haftende Feinkorn oder der Staub gelöst, so daß diese Stoffe von den Haftflächen abfallen.
  • Die urstarr aufgehängten Kugeln werden dabei über .die gesamte Siebfläche hin und her gezogen. Die Kugeln werden zweckmäßigerweise in einer Flächenausdehnung, dabei in einer oder in mehreren nebeneinanderliegenden Reihen angeordnet und in diesen Reihen über das Sieb geführt. Die gewählte Länge der urstarren Aufhängeglieder, z. B. Ketten, für die Kugeln bestimmt deren Fallhöhe. Die Kugeln hängen in einer kurzen Entfernung, bis zu etwa 10 mm., über der Siebfläche; sie sollen nicht auf dem Sieb schleifen. Die Entfernung hängt von der Feinheit des Siebgutes und von :der vertikalen Siebbewegung ab. Erreicht werden soll ein ständiger Aufprall der Kugeln auf das Sieb. Mit der Bewegung der Kugeln über das bewegte Sieb hinweg wird noch eine geringe Schürfbewegung der Kugeln auf der Siebfläche bewirkt, wodurch das auf dem Boden abgesetzte Feinstgut zu den Sieblöchern geschoben wird, durch die es fällt. Der Tragbalken für die Kugeln ist auf einem Wagen angeordnet, der oberhalb des Siebes auf dort vorgesehenen Gleisen hin- und hergefahren wird. Während des Siebvorganges bewegt sich der Kugelträger oder der Tragbalken ununterbrochen im Hin- und Rücklauf über das Sieb. Der Antrieb des Wagens wird dementsprechend eingerichtet.
  • Die Anwendung,der Prallkörper irr Sinne der Erfindung vereinigt demnach eine Säuberung der Siebbodenfläche und der Sieblöcher. Inder Zeichnung ist,die Erfindung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt.
  • Fig. 1 stellt die Vorrichtung nach der Erfindung in Vorderansicht und Fig. 2 .den gleichen Gegenstand in Seitenansicht dar. Um den Siebtrichter 1 mit dem Sieb 2 ist ein Gestell 3 angeordnet, welches Schienen 4 trägt. Auf diesen laufen die Räder 5 eines Wagens 6 in Richtung 8-9 während das Siebvorganges dauernd hin und zurück. Der von einem Elektromator 18 angetriebene Wagen 6 trägt über Hängeglieder 10 Tragbalken 11, an dem Ketten 13 befestigt sind, die an ihrem unteren Ende Kugeln 14 tragen. Die Kugeln 14 hängen etwa 10 mm über dem Sieb 2. Die Ketten 13 sind. zweckmäßigerweise längenverstellbar, so daß der für die Prellwirkung günstigste Abstand der Kugeln, 14 vorn Sieb während des Betriebes gewählt werden kann. Nahe dem einen Ende des Siebes 2 ist ein Au:swurftrichter 15 angeordnet. Unterhalb des Siebes 2 liegt der Auffangtrichter 16 für das Feingut. Mit 17 ist die Antriebsvorrichtung für das Sieb ,2 bezeichnet.
  • Bei der vertikalen oder sonst nach aufwärts gerichteten Rüttelbewegung des Siebes 2 .schlägt dieses an die Kugeln 14. Infolge der ständigen Ortsveränderung der Kugeln 14 durch das Fahren des Wagens 6 stoßen immer andere Stellen der Oberfläche d es Siebes 2 an die Kugeln, wodurch das in den Sieblöchern 19 haftende Siebgut gelöst wird und abwärts fällt.
  • Die Erfindung kann auch für (die Reinigung einfacher Schüttelsiebe benutzt werden, auch wenn, diese keine lotrecht gerichtete Bewegung ausführen. In diesem Fall werden,die Kugeln während ihres Laufes über den Siebboden hinweg z. B. durch. eine Welle, an der sie befestigt sind, angehoben und in einer gewissen Höhenstellung plötzlich fallen gelassen. Dieser Fall entspricht dann dem von unten auf die Kugel gerichteten Stoß bei lotrecht schwingenden, Sieben. Man kann,die Kugeln auch mit einem Stoff, z.. B. mit Gummi, umhüllen, der bei den Stößen der Kugel auf den Siebboden letzteren schont. Es ist gleichgültig, welches Sieb mit dieser Einrichtung gereinigt werden soll; man kann Siebbleche, Siebgitter aus Metall, aber auch solche aus Gummi mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung säubern.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Vorrichtung zum mechanischen Reinigen von Sieben während des Siebens mittels unstarr aufgehängter Prallkörper,dadurch gekennzeichnet, daß die Prellkörper, vorzugsweise Kugeln (14), an einem über dem Sieb (2) hin- und herwandernden Tragbalken (11) aufgehängt sind.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine oder mehrere Reihen von über die Breite oder die Länge des Siebes (2) verteilten Kugeln (14).
  3. 3. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, gekennzeichnet durch die Anordnung der Kugeln (14) in geringem Abstand - etwa bis 10 mm -über dem Sieb (2).
  4. 4. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, gekennzeichnet durch einen über @dein Sieb (2) fahrbaren Wagen (6), an dem die Tragbalken; (11) für die Kugeln (14) aufgehängt sind.
  5. 5. Vorrichtung nach ,den Ansprüchen 1 bis 4, gekennzeichnet durch über dem Sieb (2) angeordnete Gleise (4) für den verfahrbaren Wagen (6).
  6. 6. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 5, gekennzeichnet .durch eine Kettenaufhängung (13) der Kugeln (14).
  7. 7. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 6, gekennzeichnet durch eine Ausbildung des Kugelträgers (11) als drehbare Welle zum Anheben und. plötzlichen Fallenlassen der Kugeln (14) während; ihrer Bewegung über die Siebfläche. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 48115, 108 488; französische Patentschrift Nr. 587 061.
DED13526A 1952-11-08 1952-11-08 Vorrichtung zum mechanischen Reinigen von Sieben Pending DE1011260B (de)

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DE1011260B true DE1011260B (de) 1957-06-27

Family

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DED13526A Pending DE1011260B (de) 1952-11-08 1952-11-08 Vorrichtung zum mechanischen Reinigen von Sieben

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DE (1) DE1011260B (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1109496B (de) 1958-12-20 1961-06-22 Jabelmann Fa Ludwig Sortiermaschine, insbesondere fuer Kartoffeln
DE20120518U1 (de) 2001-12-19 2002-05-29 Eßbach, Volker, 09600 Berthelsdorf Vibrationsfilter

Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE108488C (de) *
DE48115C (de) * ED. steckl in Blansko, Mähren Drahtwindungen zum Reinigen von Plansieben
FR587061A (fr) * 1924-10-08 1925-04-10 Perfectionnements apportés aux appareils de criblage

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DE20120518U1 (de) 2001-12-19 2002-05-29 Eßbach, Volker, 09600 Berthelsdorf Vibrationsfilter

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