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DE20120518U1 - Vibrationsfilter - Google Patents

Vibrationsfilter

Info

Publication number
DE20120518U1
DE20120518U1 DE20120518U DE20120518U DE20120518U1 DE 20120518 U1 DE20120518 U1 DE 20120518U1 DE 20120518 U DE20120518 U DE 20120518U DE 20120518 U DE20120518 U DE 20120518U DE 20120518 U1 DE20120518 U1 DE 20120518U1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
sieve
sieved
vibration
rubber bodies
solid
Prior art date
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Expired - Lifetime
Application number
DE20120518U
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
ESBACH VOLKER
Original Assignee
ESBACH VOLKER
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by ESBACH VOLKER filed Critical ESBACH VOLKER
Priority to DE20120518U priority Critical patent/DE20120518U1/de
Publication of DE20120518U1 publication Critical patent/DE20120518U1/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D33/00Filters with filtering elements which move during the filtering operation
    • B01D33/01Filters with filtering elements which move during the filtering operation with translationally moving filtering elements, e.g. pistons
    • B01D33/03Filters with filtering elements which move during the filtering operation with translationally moving filtering elements, e.g. pistons with vibrating filter elements
    • B01D33/0346Filters with filtering elements which move during the filtering operation with translationally moving filtering elements, e.g. pistons with vibrating filter elements with flat filtering elements

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Combined Means For Separation Of Solids (AREA)

Description

3006 GM
Vibrationsfilter für die Fest-Flüssig-Trennung
Die Neuerung betrifft eine Vorrichtung zur Fest-Flüssig-Trennung entsprechend dem Oberbegriff des ersten Schutzanspruches.
Die Neuerung ist überall dort anwendbar, wo kleine Feststoffpartikel von einer Flüssigkeit abgetrennt werden müssen. Das ist insbesondere in der zerspanenden Industrie der Fall, in der Kühl- und Schmierstoffe genutzt werden und Verunreinigungen durch Vorgänge der spanabhebenden Industrie entstehen, wie das beispielsweise bei Fräsen, Drehen und Schleifen der Fall ist. Die dabei entstehenden Späne oder Verunreinigungen müssen aus der Wasseremulsion oder dem Öl zurückgewonnen werden, damit dieses weiter im Kreislaufprozess für den Kühlvorgang zur Verfügung steht. Dazu sind unterschiedliche Verfahren bekannt. So ist es beispielsweise üblich, derartige Späne oder Verunreinigungen im Rohrsystem über Siebböden zu leiten. Das bereitet insbesondere bei sehr feinen Spänen Probleme, da diese Siebe sich zusetzen oder sehr geringe Durchsätze aufweisen.
Um feine Stoffe aus dem Fest-Flüssig-Gemisch zu entfernen, sind Filter denkbar, die mit Pa- -„ pier oder einem anderen Filtermedium betrieben werden. Diese Möglichkeit hat den Nachteil, dass ständig das Filterpapier gewechselt werden muss, was sich nachteilig auf das betriebswirtschaftliche Ergebnis auswirkt. Für die Abtrennung sehr feiner Partikel sind Ultraschallsiebe zumindest aus der Prüfsiebtechnik bekannt. Bei diesen Sieben wird mittels Ultraschall eine Siebfläche von geringem Durchmesser in Schwingungen versetzt. Die Siebflächen sind eben angeordnet und weisen einen geringen Durchsatz auf.
Es ist daher Aufgabe der Neuerung, eine Möglichkeit zu schaffen, mit der eine Fest-Flüssig-Trennung bei sehr kleinen Partikeln bei kontinuierlicher Arbeitsweise und einem höheren Durchsatz möglich ist.
Diese Aufgabe wird durch eine Vorrichtung nach den Merkmalen des ersten Schutzanspruches gelöst.
Unteransprüche geben vorteilhafte Ausgestaltung der Neuerung wieder. Die erfindungsgemäße Lösung sieht eine Vorrichtung für die Fest-Flüssig-Trennung vor, bei der das Siebgut beispielsweise verschmutztes Kühlmittel über einen Zulauf auf die tiefste Stelle eines Siebes aufgegeben wird. Das Sieb, ein Vibrationssieb, ist auf Federblöcken freibeweglich montiert und wird über mindestens einen, vorzugsweise zwei Unwuchtmotoren angetrieben. Bei den Unwuchtmotoren kann es sich um Vibrationsmotoren handeln, die am vorteilhaftesten oberhalb der Siebfläche zu montieren sind. Das auf den Federblöcken in einem Rahmen montierte Sieb weist eine Neigung entgegen der Transportrichtung des Siebgutes auf,
3006 GM
wobei unterhalb des Siebbodens Kammern angeordnet sind, in denen sich Gummikörper befinden, die durch ihre Bewegung eine Reinigung der Siebfläche und eine Beschleunigung des Siebvorganges bewirken. Unterhalb der Siebfläche ist ein Saubertank angeordnet, der zum Sammeln der gereinigten Flüssigkeit dient. Die abgesiebten Feststoffpartikel wandern während des Siebvorganges über die Siebfläche und werden am höchsten Punkt der Siebfläche über eine Abwurfeinrichtung abgezogen. Die Maschenweite des Siebes ist abhängig vom zu siebenden Gut und sollte oberhalb von 20 Micrometer liegen. Vorteilhaft ist für das Sieben feiner Teilchen eine Maschenweite zwischen 20 und 500 Micrometer. Weiterhin kann es vorteilhaft sein, mehrere Siebböden übereinander anzuordnen. Im Folgenden wird die Neuerung an zwei Figuren und einem Ausführungsbeispiel näher erläutert. Die Figuren zeigen:
Figur 1: Schnitt A-A von Figur 2
Figur 2: Draufsicht auf einen Vibrationsfilter
Die Figur 1 zeigt einen Schnitt A-A aus Figur 2 durch die Neuerung. Die Vorrichtung soll im Beispiel als eine Kühlmittelreinigung beschrieben werden. Das Kühlmittel 1 wird über einen Verteiler 2, der sich oberhalb des Siebes 4 befindet, auf den tiefsten Punkt der Siebfläche verteilt, die entgegen der Transportrichtung des Siebgutes geneigt und auf Federn 6 gelagert ist. Das Sieb 4 wird durch eine Schwingeinrichtung 3, die eine starre Verbindung zu zwei Unwuchtmotoren 5 darstellt, in Schwingungen versetzt. Durch diese Schwingungen wandern die Feststoffpartikel, beispielsweise Späne oder andere Verunreinigungen, die Siebfläche 4 hinauf zum höchsten Punkt, an dem eine Abwurfeinrichtung 7 angeordnet ist. Die zu reinigende Flüssigkeit gelangt durch die Maschen des Siebes 4 in den Saubertank 8 und wird durch einen Ablauf 9 abgezogen. Die Figur 2 zeigt die Neuerung in Draufsicht. Mit der beschriebenen Einrichtung kann ein Durchsatz von ca. 30 Litern pro Minute bei einer Maschenweite von ca. 30 Micrometern erreicht werden. Wesentlich für diesen Durchsatz ist, dass sich unterhalb der Siebfläche (4), in dafür angeordneten Kammern, Gummikörper befinden, die eine Beschleunigung des Siebvorganges und eine Reinigung der Siebfläche (4) bewirken.
Bezugszeichenliste
1 Zulauf
2 Verteiler
3 Schwingeinrichtung
4 Sieb/Siebfläche
5 Unwuchtmotor
6 Feder
7 Abwurfeinnchtung
8 Saubertank
9 Ablauf

Claims (5)

1. Vibrationsfilter für die Fest-Flüssig-Trennung, bestehend aus einer Siebfläche in einem Rahmen und einem Schwingungserzeuger, insbesondere für die Anwendung in der zerspanenden Industrie, gekennzeichnet dadurch, dass das Siebgut (1) über einen Zulauf (2) auf die tiefste Stelle eines Siebes (4) aufgegeben wird, welches durch einen Unwuchtmotor (5) angetrieben wird und in einem Rahmen mit einer Neigung entgegen der Transportbewegung des Siebgutes auf einer federnden Aufhängung (6) angeordnet ist, wobei unterhalb des Siebbodens (4) angeordnet sind, in denen sich Gummikörper befinden, die durch ihre Bewegung eine Beschleunigung des Siebvorganges und eine Reinigung der Siebfläche bewirken und sich unterhalb des Siebes (4) ein Saubertank (8) zum Sammeln der gereinigten Flüssigkeit befindet.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere Siebböden (4) mit Kammern und Gummikörpern übereinander angeordnet sind.
3. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Maschenweite des Siebbelages (4) zwischen 20 und 500 Micrometer liegt.
4. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass zum Betreiben des Siebes (4) zwei Unwuchtmotoren (5) oberhalb des Siebes (4) angeordnet sind.
5. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass am höchsten Punkt des Siebes (4) eine Abwurfeinrichtung (7) für den Siebüberlauf angeordnet ist.
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DE102009036536A1 (de) * 2009-08-07 2011-02-10 Few Separator Gmbh Filtervorrichtung

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