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DE108488C - - Google Patents

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Publication number
DE108488C
DE108488C DENDAT108488D DE108488DA DE108488C DE 108488 C DE108488 C DE 108488C DE NDAT108488 D DENDAT108488 D DE NDAT108488D DE 108488D A DE108488D A DE 108488DA DE 108488 C DE108488 C DE 108488C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
gauze
cords
balls
rubber
beads
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT108488D
Other languages
English (en)
Publication of DE108488C publication Critical patent/DE108488C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B07SEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS; SORTING
    • B07BSEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS BY SIEVING, SCREENING, SIFTING OR BY USING GAS CURRENTS; SEPARATING BY OTHER DRY METHODS APPLICABLE TO BULK MATERIAL, e.g. LOOSE ARTICLES FIT TO BE HANDLED LIKE BULK MATERIAL
    • B07B1/00Sieving, screening, sifting, or sorting solid materials using networks, gratings, grids, or the like
    • B07B1/46Constructional details of screens in general; Cleaning or heating of screens
    • B07B1/50Cleaning
    • B07B1/54Cleaning with beating devices

Landscapes

  • Cleaning In General (AREA)

Description

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Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet eine Verbesserung an Gazereinigern für Sichtemaschinen mit drehbaren Cylinder- oder dergleichen Sieben. Die bisherigen Gazereiniger aus gewöhnlichen Schnüren hatten den Uebelstand, dafs sie eine ausreichende Reinigung nicht bewerkstelligen konnten, da jene Schnüre nämlich die Siebe nicht nur in eine ungenügende, zu wenig schwingende Bewegung versetzten, sondern auch nicht an allen Stellen klopften, infolge dessen die Siebe in gar nicht langer Zeit dennoch theilweise verkleistert waren.
Die vorliegende Erfindung bezweckt, diesem Uebelstande abzuhelfen. Sie betrifft einen Gazereiniger, der zwar auch in der bekannten Weise Schnüre erhalten hat, welche aber nicht unmittelbar als Klopfwerk dienen. Es wird von vornherein bemerkt, dafs nur Schnüre aus Seide, Werg, Hanf,. Baumwolle, Wolle, Filz, Leder oder dergleichen zur Verwendung gelangen und Schnüre, wie »Gummischnüre« oder mit Gummi durchtränkte, durchzogene oder überzogene Schnüre, von dieser Verwendung ausgeschlossen sein sollen.
Die beiliegende Zeichnung veranschaulicht den verbesserten Gazereiniger. Es zeigt:
Fig. ι eine Oberansicht,
Fig. 2 eine ebensolche Ansicht, jedoch eine andere Ausführungsform des Gazereinigers,
Fig. 3 verbildlicht eine Ansicht mit theilweisem Schnitt einer mit dem verbesserten Gazereiniger versehenen Cylindersichtemaschine und
Fig. 4 einen Querschnitt nach Linie x-x der Fig. 3.
Der Gazereiniger besteht im Wesentlichen aus den in bekannter Weise an den beiden Leisten b aufgehängten Schnüren α aus Leder, Bindfaden u. s. w.; deren kennzeichnendes Merkmal besteht darin, dafs sie mit Klopfkörpern c, etwa Perlen, Kugeln oder dergleichen, versehen sind, welche infolge der Umdrehung der Maschine auf die Gaze niederfällen , auf ihr herumtanzen und sie in eine zitternde Bewegung versetzen. Die Perlen, Kugeln oder dergleichen Körper c aus beliebigem, am besten aber aus elastischem Material — am geeignetsten ist bester weicher Gummi -^ können entweder auf den Schnüren α lose aufsitzen und auf ihnen hin- und herhüpfen (s. Fig. 1 und 2) oder auf den Schnüren befestigt sein, wie dies die Fig. 3 und 4 zeigen.
Die Perlen oder Kugeln können je nach der Leistung der Maschine gröfser oder kleiner gehalten sein und die Schnüre einen beliebigen Querschnitt, etwa einen runden oder kantigen, erhalten.
Um die Perlen oder Kugeln auch bei feiner Bronzegaze mit Vortheil verwenden zu können, sind sie leicht gerieft. Auch die Perlen c können beliebig geformt sein, ebenso soll die Anordnung jener Klopfkörper auf den Schnüren, etwa mit ihrer Länge oder mit ihrer Breite in der Richtung der Schnüre, eine beliebige sein. Die Schnüre α haben Hemmpunkte d (Fig. 1) für den Fall erhalten, dafs
sie parallel zu einander verlaufen, und zwar zu dem Zwecke, ein Ansammeln der losen Klopfkörper an einer Seite der Maschine zu verhindern.
Bei der Ausführungsform der Fig. 2. haben die parallelen Schnüre α Fäden I erhalten. Diese Fäden / sind an den Seiten befestigt; die losen Klopf körper werden in dem Falle, dafs sie über die Mitte hüpfen wollen, gezwungen, wieder zurückzukehren. Diese Seitenfäden / sind gleichfalls ganz lose mit den Schnüren a befestigt. Durch diese Einrichtung erhalten die Schnüre a, welche also am Rahmenrad entlang laufen, eine gröfsere Bewegung. Die Perlen öder Kugeln kommen einander somit nicht in den Weg, obgleich die Schnüre nicht allzu fest gespannt sein dürfen. Stöfst aber wirklich einmal eine an die andere, so weichen sie von selbst aus.
Infolge der Anordnung dieser Klopfkörper soll möglichst jede einzelne Stelle der Gaze oftmals geklopft und gereinigt und dadurch auch eine theilweise Verkleisterung vermieden werden.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    Gazereiniger für Sichtemaschinen mit drehbaren Cylinder- oder dergleichen Sieben, bestehend aus einem Klopfwerk von in bekannter Weise angeordneten Schnüren (a) aus Seide, Werg, Hanf, Baumwolle, Wolle, Filz, Leder oder dergleichen (mit Ausnahme von solchen aus Gummi oder mit Gummi durchtränkten, durchzogenen oder überzogenen), auf welchen lose oder fest sitzende Klopfkörper (cj, z. B. Perlen, Kugeln oder dergleichen, aus elastischem Material angebracht sind, welche bei Bewegung der Maschine auf der Gaze herumhüpfen und diese erschüttern, zum Zwecke, sie möglichst überall zu treffen und dadurch eine bessere Reinigung der Gaze zu erzielen.
    Ein Gazereiniger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dafs die Schnüre (a) Hemmpunkte (d) oder seitliche Fäden (I) erhalten haben, zum Zwecke, die lose auf ihnen sitzenden Perlen, Kugeln oder dergleichen in ihrer Bewegung nach der Mitte hin zu begrenzen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT108488D Active DE108488C (de)

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DENDAT108488D Active DE108488C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE108488C (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1011260B (de) * 1952-11-08 1957-06-27 Didier Werke Ag Vorrichtung zum mechanischen Reinigen von Sieben
DE1072868B (de) * 1960-01-07 Hein, Lehmann £k Co Aktiengesellschaft, Dusseldorf Vibrationssieb, insbesondere fur nasses Feingut
DE975329C (de) * 1954-07-17 1961-11-09 Roderich Freudenberg Vibrations-Siebmaschine

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1072868B (de) * 1960-01-07 Hein, Lehmann £k Co Aktiengesellschaft, Dusseldorf Vibrationssieb, insbesondere fur nasses Feingut
DE1011260B (de) * 1952-11-08 1957-06-27 Didier Werke Ag Vorrichtung zum mechanischen Reinigen von Sieben
DE975329C (de) * 1954-07-17 1961-11-09 Roderich Freudenberg Vibrations-Siebmaschine

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