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DE10111189A1 - Anschlußklemme - Google Patents

Anschlußklemme

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Publication number
DE10111189A1
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DE
Germany
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guide
terminal
leg
strip material
legs
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Ceased
Application number
DE10111189A
Other languages
English (en)
Inventor
Wolfgang Leitl
Christoph Weber
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
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Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
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Publication of DE10111189A1 publication Critical patent/DE10111189A1/de
Ceased legal-status Critical Current

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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01RELECTRICALLY-CONDUCTIVE CONNECTIONS; STRUCTURAL ASSOCIATIONS OF A PLURALITY OF MUTUALLY-INSULATED ELECTRICAL CONNECTING ELEMENTS; COUPLING DEVICES; CURRENT COLLECTORS
    • H01R4/00Electrically-conductive connections between two or more conductive members in direct contact, i.e. touching one another; Means for effecting or maintaining such contact; Electrically-conductive connections having two or more spaced connecting locations for conductors and using contact members penetrating insulation
    • H01R4/28Clamped connections, spring connections
    • H01R4/30Clamped connections, spring connections utilising a screw or nut clamping member
    • H01R4/36Conductive members located under tip of screw
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01RELECTRICALLY-CONDUCTIVE CONNECTIONS; STRUCTURAL ASSOCIATIONS OF A PLURALITY OF MUTUALLY-INSULATED ELECTRICAL CONNECTING ELEMENTS; COUPLING DEVICES; CURRENT COLLECTORS
    • H01R43/00Apparatus or processes specially adapted for manufacturing, assembling, maintaining, or repairing of line connectors or current collectors or for joining electric conductors
    • H01R43/16Apparatus or processes specially adapted for manufacturing, assembling, maintaining, or repairing of line connectors or current collectors or for joining electric conductors for manufacturing contact members, e.g. by punching and by bending

Landscapes

  • Connections By Means Of Piercing Elements, Nuts, Or Screws (AREA)

Abstract

Bei einer Anschlussklemme soll eine einfache Herstellung und ein einfacher Aufbau bei geringem Materialeinsatz gegeben sein. Das Problem wird dadurch gelöst, dass die Anschlussklemme (1a, 1b) an ihrem aus einem Bandmaterial (3) gebildeten Klemmrahmen (2) eine Faltstelle (7) aufweist, die zwei zumindest teilweise aufeinanderliegende Schenkel (8, 9) bildet, die gemeinsam als Führung (5) dienen.

Description

Die Erfindung betrifft eine Anschlussklemme mit einem Klemm­ rahmen aus einem Bandmaterial, der einen Aufnahmeraum für ei­ nen Leiter und an einer Seite eine Führung für eine darin an­ geordnete Klemmschraube aufweist.
Eine Anschlussklemme dient als Verbindungsmittel zum Verbin­ den eines Strompfades. Der Ausführung der Anschlussklemme entsprechend, unterscheidet man das Einsatzgebiet. Dieses kann unter anderem die Verwendung bei einer Abzweigdose, ei­ nem Gerät, einer Leuchte, einem Steuerschrank, einem Reihen­ einbaugerät, einer Steckdose oder einem Schalter umfassen.
Eine als Verbindungsklemme dienende Anschlussklemme ist aus der DE PS 91 90 52 bekannt. Die Verbindungsklemme besteht aus einem zu einem hülsenförmigen Körper zusammengebogenem zwei­ schenkligen Blechstück, dessen freie Enden an den Längskanten übereinander greifen. An der den übereinandergreifenden Längskanten gegenüberliegenden Seite ist eine Nocke oder ein Durchzug nach außen herausgeprägt, in dessen Bohrung eine Kontaktschraube mittels Gewinde angeordnet ist. Nachteilig ist unter anderem, dass der nach außen herausgeprägte Nocke oder ein Durchzug die Bauhöhe der Verbindungsklemme vergrö­ ßert.
Es ist daher die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine An­ schlussklemme zu entwickeln, bei der sowohl eine einfache Herstellung als auch ein einfacher Aufbau bei geringem Mate­ rialeinsatz gegeben sein soll.
Die Aufgabe wird erfindungsgemäß durch eine Anschlussklemme der eingangs genannten Art gelöst, bei der der Klemmrahmen mit einer Faltstelle versehen ist, derart dass zwei zumindest teilweise aufeinanderliegende Schenkel gebildet sind, die ge­ meinsam als Führung dienen.
Mit dieser Erfindung ist eine wirtschaftlich und effizient herstellbare Anschlussklemme gegeben, die durch eine bevor­ zugt automatisierte Fertigung auf der Basis reiner Stanz- und Biegeschritte herstellbar ist. Dies kann insbesondere durch die Verwendung eines einzigen, einfachen und schnelllaufenden Fertigungsmittels oder -werkzeugs und der damit verbundenen Verkürzung der Fertigungszykluszeit, bei sehr geringem Ver­ schnitt, umgesetzt werden. Des Weiteren kann von einer Ein­ sparung einzelner Arbeitsschritte und vom Wegfall aufwendiger Fertigungsmittel oder -werkzeuge für Schweiß-, Falt-, Räum- und Verstemmschritte u. a., profitiert werden.
In vorteilhafter Ausgestaltung ist die Führung aus ver­ schränkten Teilen des Bandmaterials gebildet. Diese bewirken bei einer montierten Klemmschraube eine Selbststabilisierung der Anschlussklemme im Bereich der Führung. Diese Ausgestal­ tungsform ähnelt dabei einem Scharnierprinzip. Eine kraft-, stoff- und/oder formschlüssige Aufklappsicherung am Klemmrah­ men kann somit entfallen. Darüber hinaus bringt diese Lösung eine Federwirkung mit sich, die aus dem Aufbau des Klemmrah­ mens ins Verbindung mit der Klemmschraube gegeben ist. Vor­ teilhaft ist die daraus resultierende Schraubensicherung und zugleich auch eine bestimmungsgemäße Klemmfunktion, welche am einzuführenden Leiter wirksam wird.
In einer weiteren Ausführungsform ist die Führung aus zwei zueinander angeordneten konvexen Teilen des Bandmaterials ge­ bildet. Die Führung ergibt dadurch einen beliebig lang vor­ sehbareh Zylinder, wodurch ein Kippen der Klemmschraube in der Führung auf Grund einer unzureichenden Gewindeüberdeckung verhindert ist. Weiterhin ermöglicht der lang vorsehbare Ge­ windebereich, dass ein genügend großer und gleichbleibender Kontaktdruck aufgebracht werden kann.
In einfacher Weise ist die Faltstelle achsparallel oder or­ thogonal zur Führung angeordnet. Hierbei ist bemerkenswert, dass dadurch die unterschiedlichen Einsatzbedingungen berück­ sichtigt werden können und diese Variante der Anschlussklemme auf Grund ihres Baukastenprinzips für mehrere Leiterquer­ schnitte ausgelegt werden kann.
Mit Vorteil ist der Aufnahmeraum von einer Aussparung an zu­ mindest einem Schenkel oder durch eine Öffnung zwischen den Schenkeln gebildet. Diese optionalen Zugänge zur Leiterein­ führung ermöglichen einen Einsatz dieser Anschlussklemme dem jeweiligen Anwendungsgebiet entsprechend. Diese Ausführungs­ form stellt sich bei erweiterten Anschlussmöglichkeiten durch ein sehr kleines Bauvolumen in den Vordergrund.
Der Klemmrahmen weist an einer der einen Seite gegenüberlie­ genden anderen Seite eine Auflage für den Leiter auf, wobei die Auflage von einer innenliegenden Fläche des Aufnahmeraums gebildet ist. Somit ist eine gute Leiterquetschung, bishin zu einer quasi formschlüssigen Klemmung, für kleine und große Leiterquerschnitte bei kleiner Auflagefläche gegeben.
Zweckmäßigerweise erstreckt sich ein Teil des Bandmaterials des ersten Schenkels über den zweiten Schenkel zur Bildung einer verbreiterten Auflage. Hierbei kann von einer sehr gu­ ten Materialausnutzung bei geringem Verschnitt profitiert werden.
In einer weiteren Ausführungsvariante ist jeweils ein Teil des Bandmaterials der beiden Schenkel zur Bildung einer ver­ breiterten Auflage entgegengesetzt angeordnet. Ein geringer Verschnitt und eine gute Materialausnutzung sind ebenfalls hervorragende Eigenschaften dieser Bauform, wobei je nach An­ wendungsfall die verbreiterte Auflage zur gewünschten oder auch vorgeschriebenen Klemmungsweise des Leiters führt.
Vorzugsweise erstreckt sich ein Teil des Bandmaterials des ersten Schenkels über den zweiten Schenkel zum Verbund beider Schenkel. Auf einfache Weise ist somit im Bereich der Auflage eine Aufklappsicherung, die zudem stabilisierend wirkt, für den Klemmrahmen gegeben.
Durch die vorab genannten Merkmale ist eine grundlegende technische Anforderung an eine Anschlussklemme und die zuge­ hörige Anschlussstelle erfüllt. Dies ist durch einen genügend großen und gleichbleibenden Kontaktdruck gegeben, wodurch der Übergangswiderstand gering gehalten werden kann. Vorteilhaft ist dies insbesondere deshalb, da sich bei zu großem Über­ gangswiderstand zum einen eine unzulässig hohe Erwärmung ent­ wickelt und zum anderen ein zusätzlicher Spannungsabfall an der Anschlussstelle entsteht.
Darüber hinaus wird die Anschlussklemme wirtschaftlichen wie auch technischen Anforderungen dadurch gerecht, dass der Zeit- und der Kostenfaktor bei der Herstellung berücksichtigt ist.
Weitere Vorteile und Details der Erfindung werden nachfolgend beispielhaft anhand eines in der Zeichnung dargestellten Aus­ führungsbeispiels näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine erste Anschlussklemme 1a in räumlicher Darstel­ lung,
Fig. 2 die erste Anschlussklemme 1a in einer Seitenansicht, und
Fig. 3 eine zweite Anschlussklemme 1b in räumlicher Darstel­ lung.
Im nachfolgenden Text sind gleiche Teile der Figuren mit gleichen Bezugszeichen oder sinngemäß mit ähnlichen Bezugs­ zeichen versehen.
In Fig. 1 ist eine erste Anschlussklemme 1a in einer räumli­ chen Darstellung gezeigt, die einen Klemmrahmen 2 aufweist, der im wesentlichen aus einem Bandmaterial 3 besteht.
Das Bandmaterial 3 versteht sich als elektrischer Leiter und kann daher aus unterschiedlichen Leiterwerkstoffen, insbeson­ dere aus verschiedenen Metalllegierungen, geschaffen sein. Ggf. können Teile oder Abschnitte der Anschlussklemme 1a auch aus nicht oder schlecht leitendem Material gebildet sein.
Der Aufnahmeraum 4 weist einen innenliegenden Aufnahmeraum 4 im Bandmaterial 3 für einen Leiter auf. An einer Seite des Aufnahmeraums 4 ist eine Führung 5 für eine darin angeordnete Klemmschraube 6 angeordnet. An einer der einen Seite gegen­ überliegenden anderen Seite ist zudem der Aufnahmeraum 4 mit eine Auflage 17 versehen. Der Klemmrahmen 2 ist zudem derart mit einer Faltstelle 7 versehen, dass zwei zumindest teilwei­ se aufeinanderliegende Schenkel 8, 9 gebildet sind und für die Klemmschraube 6 als Führung 5 dienen.
Das Bandmaterial 3 hat in seiner Ausgangsform eine rechtwink­ lige Gestalt, wodurch sich eine Längsachse entlang der Länge des rechteckigen Grundkörpers und eine Querachse entlang der Breite des rechteckigen Grundkörpers ergeben. Auf halber Län­ ge und auf der Querachse des rechteckigen Grundkörpers ist die Faltstelle 7 angeordnet. Beiderseits der Faltstelle 7 er­ gibt sich dadurch ein Schenkel 8 bzw. ein Schenkel 9. Die Schenkel 8, 9 weisen quer zur Längsachse jeweils eine Ab­ schlusskante ihres ursprünglichen rechteckigen Grundkörpers auf. Diese Abschlusskanten liegen deckungsgleich aufeinander, so dass ein einmalig gefalteter Klemmrahmen 2 entsteht.
An einer zur Faltstelle 7 in etwa rechtwinklig angeordneten Seite des Klemmrahmens 2 ist die Führung 5 der Klemmschraube 6 vorgesehen. Die Führung 5 ist im Sinne eines Führungsmit­ tels zu betrachten und kann selbstverständlich auch an der der Faltstelle 7 gegenüberliegenden Seite angeordnet sein.
Somit ist die Führung 5 sowohl achsparallel als auch orthogo­ nal zur Faltstelle 7 anordbar. Die Führung 5 ist aus mitein­ ander wechselweise verschränkten Teilen 10, 11, 12 des Bandma­ terials 3 gebildet. Die beiden aufeinander angeordneten Schenkel 8 und 9 sind dabei mit Ausschnitten versehen.
Mittig im ersten Schenkel 8 ist an der zur Faltstelle 7 rechtwinklig angeordneten Seite ein quaderförmiger und durch­ gehender erster Ausschnitt vorgenommen. Analog dazu ist im zweiten Schenkel 9 ein zweiter Ausschnitt angeordnet, der in Größe und Gestalt dem ersten Ausschnitt gleicht, jedoch in seiner Lage um etwa die Abmessungen des ersten Abschnitts in Richtung der Auflage versetzt ist. Diese Geometrie setzt sich in derselben Weise um einen weiteren Ausschnitt fort, wobei eine äquivalente Weiterführung ebenfalls möglich ist.
Die durch die so gestalteten Schenkel 8 und 9 verbleibenden Teile 10, 11, 12 sind halbschalenförmig umgeformt und so mit­ einander wechselweise verschränkt, dass die zueinander konvex angeordneten Halbschalen die Führung 5 bilden. Durch die Mon­ tage der zugehörigen Klemmschraube 6, entsteht eine Selbst­ stabilisierung der Anschlussklemme 1a im Bereich der Führung 5. Die Schenkel 8, 9 sind somit miteinander verkeilt.
Angrenzend an den letzten Ausschnitt schließt sich der Auf­ nahmeraum 4 an. Dieser weist ebenfalls eine rechtwinklige Form auf. Der Aufnahmeraum 4 ist von einer Aussparung 15 an zumindest einem Schenkel 8, 9 gebildet. Der Aufnahmeraum 4 kann sich somit über einen oder auch über beide Schenkel 8, 9 erstrecken. Alternativ dazu kann ein zusätzlicher Zugang zum Aufnahmeraum 4 durch eine Öffnung 16 zwischen den Schenkeln 8, 9 geschaffen werden. Die Öffnung 16 befindet sich dann zwi­ schen den deckungsgleichen Abschlusskanten der Schenkel 8, 9. Hinreichend ist dabei eine Öffnungsweite, welche ein Einfüh­ ren des Leiters erlaubt. Demnach kann der Leiter aus unter­ schiedlichen Richtungen in den Aufnahmeraum 4 eingeführt wer­ den.
Eine der einen Seite gegenüberliegenden anderen Seite weist die Auflage 17 für den einzuführenden Leiter auf. Die Auflage 17 ist im einfachsten Fall von einer innenliegenden Fläche 18 des Aufnahmeraums 4, ggf. nur eines Schenkels 8, 9, gebildet. Optional ist eine Verbreiterung der Auflage 17 ausführbar. Hierzu erstreckt sich ein Teil des Bandmaterials 3 des ersten Schenkels 8 über den zweiten Schenkel 9.
Dabei ist der Aufnahmeraum 4 im Bereich eines der beiden Schenkel 8, 9 seitlich, parallel zu der Faltstelle 7, ge­ schlitzt. Die daraus entstehende Zunge 18 dient im umgeform­ ten Zustand als verbreiterte Auflage 17. Die Umformung kann auf verschiedene Weisen geschehen. Das freie Ende der Zunge 18 kann an ihrem Ansatz so entlang einer gedachten Klemmachse gebogen werden, dass sich der erste Schenkel 8 über den zwei­ ten Schenkel 9 oder umgekehrt zum Verbund beider Schenkel er­ streckt.
Die Fig. 2 zeigt die Anschlussklemme 1a, gemäß Fig. 1, in der Seitenansicht, wodurch die beschriebenen Konstruktionsmerkma­ le nochmals verdeutlicht werden.
In Bezug auf die Auflage 17, können gemäß Fig. 3, auch beide Schenkel 8, 9 geschlitzt sein, wodurch zwei freie Enden zweier Zungen 18 entstehen. Diese Zungen 18 sind zur Bildung einer verbreiterten Auflage 17 entgegengesetzt angeordnet.
Die oben genannten Biegeschritte können hinsichtlich ihrer Reihenfolge und/oder Richtung beliebig variiert werden, wobei ein funktionell äquivalentes Ergebnis erzielt werden kann.
Fig. 3 zeigt eine zweite Anschlussklemme 1b in räumlicher Dar­ stellung, die sich im wesentlichen dadurch von der Anschluss­ klemme, gemäß Fig. 1a, unterscheidet, dass sich die Faltstelle 7 auf der der Führung 5 gegenüberliegenden Seite befindet.
Die Führung 5 selbst setzt sich zudem aus zwei konvex umge­ formten Teilen 13, 14 des Bandmaterials 3 zusammen.
Die Führung 6 ist in ihrer Gesamtheit zylindrisch und gegen­ über den Schenkeln 8, 9 erhaben ausgebildet. Des Weiteren die­ nen zwei stoffschlüssige Kontakt- oder Schweisspunkte zur Verbindung der Schenkel 8, 9, wobei die Verbindung auch mit­ tels schenkelübergreifender, umgeformter Abschnitte des Band­ materials 3 ausgeführt sein kann. Weitere Arten der Verbin­ dung können beispielsweise mit Schrauben, Nieten oder äquiva­ lenten Mitteln hergestellt werden.
Die der Auflage 17 nahestehende Seite der Anschlussklemmen 1a, 1b kann auf einfache Weise verlängert werden, so dass die­ se Verlängerung als Leitereinsteckschutz verwendbar ist. Un­ ter Leitereinsteckschutz wird vorliegend eine Vorrichtung verstanden, die ein Einstecken des Leiters außerhalb des Auf­ nahmeraums 4, insbesondere zwischen dem Klemmrahmen 2 und ei­ nem Gerätegehäuse, verhindert.
Selbstverständlich können Details der jeweiligen Ausführungen frei miteinander kombiniert werden, ohne dass der Grundgedan­ ke der neuen Idee verlassen wird. Wesentlich für die neue An­ schlussklemme 1a, 1b ist, dass aus einem einfachen bandförmi­ gen Material mit nur wenigen Fertigungsschritten eine er­ staunlich einfache Anschlussklemme hergestellt werden kann.

Claims (9)

1. Anschlussklemme (1a, 1b), mit einem Klemmrahmen (2) aus ei­ nem Bandmaterial (3), der einen Aufnahmeraum (4) für einen Leiter und an einer Seite eine Führung (5) für eine darin an­ geordnete Klemmschraube (6) aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass der Klemmrahmen (2) mit einer Faltstelle (7) versehen ist, derart dass zwei zumindest teilweise aufeinanderliegende Schenkel (8, 9) gebildet sind, die gemeinsam als Führung (5) dienen.
2. Anschlussklemme (1a, 1b) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Führung (5) aus verschränkten Teilen (10, 11, 12) des Band­ materials (3) gebildet ist.
3. Anschlussklemme (1a, 1b) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Führung (5) aus zwei zueinander angeordneten konvexen Teilen (13, 14) des Bandmaterials (3) gebildet ist.
4. Anschlussklemme (1a, 1b) nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Faltstelle (7) achsparallel oder orthogonal zur Führung (5) angeordnet ist.
5. Anschlussklemme (1a, 1b) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Aufnahmeraum (4) von einer Aussparung (15) an zumindest einem Schenkel (8, 9) oder durch eine Öffnung (16) zwischen den Schenkeln (8, 9) gebildet ist.
6. Anschlussklemme (1a, 1b) nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass eine der einen Seite gegenüberliegenden anderen Seite eine Auflage (17) für den Leiter aufweist, wobei die Auflage (17) von einer innenliegenden Fläche (18) des Aufnahmeraums (4) gebildet ist.
7. Anschlussklemme (1a, 1b) nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass sich ein Teil des Bandmaterials (3) des ersten Schenkels (8) über den zweiten Schenkel (9) zur Bildung einer verbreiterten Auflage (17) erstreckt.
8. Anschlussklemme (1a, 1b) nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass jeweils ein Teil des Bandmaterials (3) der beiden Schenkel (8, 9) zur Bildung einer verbreiterten Auflage (17) entgegen­ gesetzt angeordnet ist.
9. Anschlussklemme (1a, 1b) nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass sich ein Teil des Bandmaterials (3) des ersten Schenkels (8) über den zweiten Schenkel (9) zum Verbund beider Schenkel er­ streckt.
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