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DE102005055598A1 - Schraubklemme und Reihenklemme - Google Patents

Schraubklemme und Reihenklemme Download PDF

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DE102005055598A1
DE102005055598A1 DE200510055598 DE102005055598A DE102005055598A1 DE 102005055598 A1 DE102005055598 A1 DE 102005055598A1 DE 200510055598 DE200510055598 DE 200510055598 DE 102005055598 A DE102005055598 A DE 102005055598A DE 102005055598 A1 DE102005055598 A1 DE 102005055598A1
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Germany
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clamping
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Jürgen Feye-Hohmann
Sebastian Schaefer
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Phoenix Contact GmbH and Co KG
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Phoenix Contact GmbH and Co KG
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Abstract

Dargestellt und beschrieben ist eine Schraubklemme zum Anschluß wenigstens eines elektrischen Leiters mit einem Klemmkörper (2) und mit wenigstens einer Klemmschraube (3), mit einem in dem Klemmkörper (2) ausgebildeten Hohlraum (4) zur Aufnahme des Leiters über mindestens eine in dem Klemmkörper (2) vorgesehene Leiteraufnahme (5) und mit einer in dem Klemmkörper (2) vorgesehenen Klemmschraubenaufnahme (6), wobei der Klemmkörper (2) aus wenigstens einem umgeformten Blechelement besteht und die Klemmschraubenaufnahme (6) durch wenigstens zwei benachbarte Bereiche (7, 8) des Blechelements gebildet ist und der Leiter mit der Klemmschraube (3) zumindest mittelbar in dem Klemmkörper (2) festklemmbar ist. DOLLAR A Mit der erfindungsgemäßen Schraubklemme läßt sich die Festigkeit der Klemmschraubenaufnahme und damit die Sicherheit der herzustellenden elektrischen Verbindung verbessern, indem die Klemmschraubenaufnahme (6) zwischen den benachbarten Bereichen (7, 8) des Blechelements ausgebildet ist, wobei sich die benachbarten Bereiche (7, 8) in der axialen Klemmschraubenrichtung nicht überlappen.

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Schraubklemme zum Anschluß wenigstens eines elektrischen Leiters mit einem Klemmkörper und mit wenigstens einer Klemmschraube, mit einem in dem Klemmkörper ausgebildeten Hohlraum zur Aufnahme des Leiters über eine in dem Klemmkörper vorgesehene Leiteraufnahme und mit einer in dem Klemmkörper vorgesehenen Klemmschraubenaufnahme, wobei der Klemmkörper aus wenigstens einem umgeformten Blechelement besteht und die Klemmschraubenaufnahme durch wenigstens zwei benachbarte Bereiche des Blechelements gebildet ist und der Leiter mit der Klemmschraube zumindest mittelbar in dem Klemmkörper festklemmbar ist. Die Erfindung betrifft weiterhin eine Reihenklemme mit einem Isolierkörper und mit wenigstens einer in dem Isolierkörper angeordneten Schraubklemme zum Anschluß wenigstens einer Leiters.
  • Schraubklemmen der in Rede stehenden Art sind seit langem bekannt. Sie dienen dazu, eine elektrische Verbindung zwischen mindestens zwei Leitern herzustellen, indem die Leiter entweder in dem in dem Klemmkörper ausgebildeten Hohlraum zusammen festgeklemmt und damit gegenseitig elektrisch verbunden werden, oder indem die Leiter indirekt über den elektrisch leitenden Kontaktkörper miteinander verbunden werden, wobei einer der Leiter in dem Hohlraum des Klemmkörpers fixiert wird und der andere Leiter mittels eines weiteren elektrischen Kontaktelements kontaktiert wird, das – zumindest teilweise – außerhalb dieses Hohlraums vorgesehen ist. Derartige Schraubklemmen werden häufig bei Reihenklemmen zu ganz unterschiedlichen Kontaktierungs- und Anschlußzwecken eingesetzt. Aus dem Anlagenbau sind beispielsweise Reihenklemmen bekannt, die üblicherweise in einem Schaltschrank zur Hutschienen-Montage vorgesehen sind, wobei dann beispielsweise zwei Schraubklemmen miteinander über eine Stromschiene verbunden sind. Aus der Schaltungstechnik sind solche Reihenklemmen bekannt, die beispielsweise zur Montage auf Printplatten verwendet werden.
  • Schraubklemmen werden häufig aus Vollmaterial gefertigt, wobei der Hohlraum innerhalb des Klemmkörpers durch eine Bohrung realisiert wird. Die Klemmschraubenaufnahme entsteht dann durch eine senkrecht zur ersten Boh rung durchgeführte weitere Bohrung mit anschließendem Gewindeschnitt in der Wandung der zweiten Bohrung. Die Fertigung aus Vollmaterial ist aufgrund des verwendeten Materials und der notwendigen Bearbeitungsschritte vergleichsweise kostenintensiv.
  • Eine preiswerte, bekannte Möglichkeit der Herstellung einer Schraubklemme bzw. des Klemmkörpers einer Schraubklemme besteht in der Verwendung von Blechen, bzw. von gestanzten Blechteilen, die durch entsprechende Umformarbeiten zu Klemmkörpern weiterverarbeitet werden. Da das den Klemmkörper bildende Blech meist vergleichsweise dünnwandig gegenüber den Abmessungen des von ihm umschlossenen Hohlraumes ist, ist der Halt der Klemmschraube in der – insbesondere einwandig – ausgebildeten Klemmschraubenaufnahme mechanisch nicht sehr belastbar.
  • Dem zuvor beschriebenen Problem wird bei bekannten Schraubklemmen beispielsweise dadurch begegnet, daß die Klemmschraubenaufnahme mittels eines Durchzugs in axialer Richtung der Klemmschraube erweitert wird, so daß die Klemmschraube über mehr Gewindegänge geführt werden kann, als dies bei einem nur gelochten Blech der Fall wäre. Beim Aufstellen eines solchen Kragens (Durchzug) wird der Durchmesser eines zuvor in das Blech eingebrachten Loches auf den Durchzug-Durchmesser aufgeweitet und somit der Werkstoff einer Streckbeanspruchung unterworfen. Die Blechdicke nimmt daher zum Rand des Durchzugs hin ab, so daß die mechanische Festigkeit der Klemmschraubenaufnahme in diesem Bereich auch nicht sehr groß ist (vgl. DE 37 07 780 A1 ).
  • Eine weitere bekannte Maßnahme zur Erhöhung der Festigkeit der Klemmschraubenaufnahme besteht in der doppelschichtigen Ausführung des Klemmkörpers im Bereich der Klemmschraubenaufnahme, indem das verarbeitete Blech in diesem Bereich entsprechend umgeformt und überlappt wird. Die Klemmschraubenaufnahme wird in diesem Fall durch zwei benachbarte Bereiche des Blechelements gebildet, die sich also in axialer Klemmschraubenrichtung, d. h. in Längsrichtung der Klemmschraube überlappen, so daß die Klemmschraubenaufnahme in den beiden benachbarten Bereichen des Blechelements ausgebildet ist (vgl. DE 43 22 790 A1 ). Nachteilig ist hier, daß die axiale Erstreckung der Klemmschraubenaufnahme ebenfalls begrenzt ist und bei entsprechend starken Klemmschrauben zwangsläufig sehr dünne Stege im Bereich der Klemmschraubenaufnahme entstehen.
  • Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Schraubklemme mit verbesserten Eigenschaften hinsichtlich der Festigkeit der in dem Klemmkörper ausgebildeten Klemmschraubenaufnahme zur Verfügung zu stellen, die möglichst einfach zu fertigen ist.
  • Die erfindungsgemäße Schraubklemme, bei der diese Aufgabe gelöst ist, ist dadurch gekennzeichnet, daß die Klemmschraubenaufnahme zwischen den benachbarten Bereichen des Blechelements ausgebildet ist, so daß sich die benachbarten Bereiche in der axialen Klemmschraubenrichtung, d. h. in Längsrichtung der Klemmschraube nicht überlappen.
  • Die erfindungsgemäße Schraubklemme ist in mehrfacher Hinsicht vorteilhaft. Dadurch, daß die Klemmschraubenaufnahme zwischen den benachbarten Bereichen des Blechelements ausgebildet ist, die Klemmschraube also von den benachbarten Bereichen gleichsam umschmiegt wird und diese nicht – wie aus dem Stand der Technik bekannt – durchdringt, kann die Klemmschraubenaufnahme in axialer Klemmschraubenrichtung praktisch beliebig ausgedehnt und damit mit nahezu beliebiger Festigkeit ausgestattet werden. Auch die Herstellung der erfindungsgemäßen Schraubklemme ist denkbar einfach, da nur miteinander und nicht gegeneinander verlaufende Bereiche des Blechelements geschaffen werden müssen. Die benachbarten Bereichen des Blechelements, zwischen denen die Klemmschraubenaufnahme ausgebildet ist, sind somit nicht – wie bei der DE 43 22 790 A1 – senkrecht zur axialen Klemmschraubenrichtung angeordnet, sondern weisen eine dazu parallele Erstreckung auf.
  • Die erfindungsgemäße Schraubklemme läßt sich hinsichtlich ihrer Verwendbarkeit noch weiter verbessern, wenn die benachbarten Bereiche des Blechelements miteinander verbunden sind, wobei es sich insbesondere anbietet die benachbarten Bereiche des Blechelements miteinander zu verschweißen, beispielsweise durch Laser- oder Widerstandsschweißen. Der Vorteil der erfindungsgemäßen Ausführung der Schraubklemme gegenüber den aus dem Stand der Technik beschriebenen Schraubklemmen besteht auch darin, daß die be nachbarten Bereiche des Klemmelements beide von außen einfach zugänglich sind, und nicht einer der beiden benachbarten Bereiche des Blechelements nur über den in dem Klemmekörper ausgebildeten Hohlraum zugänglich ist. Dies vereinfacht insbesondere das Verbinden der benachbarten Bereiche des Blechelements in entscheidender Weise.
  • Nach einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung sind die benachbarten Bereiche des Blechelements im wesentlichen halbzylindrisch umgeformt, so daß sie zusammen eine im wesentlichen zylindrische Klemmschraubenaufnahme bilden. Es ist unerheblich, ob einer der beiden benachbarten Bereiche einen größeren Teil der zylindrischen Klemmschraubenaufnahme bildet als der andere, bevorzugt ist jedoch eine möglichst gleiche Aufteilung der Klemmschraubenaufnahme auf beide benachbarten Bereiche des Blechelements. Die Umformung der benachbarten Bereiche des Blechelements geschieht in dieser Ausgestaltung der Erfindung durch spanlose Bearbeitung, bevorzugt durch Prägen.
  • Bei der Verarbeitung von besonders dickwandigen Blechen besteht nach einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung die Möglichkeit, die Klemmschraubenaufnahme durch spanende Bearbeitung der benachbarten Bereiche des Blechelements auszugestalten, beispielsweise durch eine Bohrung. Ganz allgemein ist dazu anzumerken, daß wenn von einem Blechelement die Rede ist, damit nicht nur ein Blech einer im wesentlichen einheitlichen Dicke gemeint ist, sondern das damit auch Bleche unterschiedlicher Dicke, also profilierte Bleche gemeint sein können, aus denen das umzuformende Blechelement beispielsweise gestanzt wird. Dadurch ist es möglich, ganz gezielt die benachbarten Bereiche, in denen die Klemmschraubenaufnahme ausgebildet wird, deutlich stärker auszubilden, als den übrigen Teil des Klemmkörpers.
  • Die in dem Klemmkörper vorgesehene Leiteraufnahme legt die Richtung fest, in der der Leiter in den Hohlraum des Klemmkörpers eingeführt wird; genauso legt die Orientierung der Klemmschraubenaufnahme fest, in welcher Richtung die Klemmschraube in den Hohlkörper eingebracht wird. In einer weiteren Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Schraubklemme stehen die durch die Leiteraufnahme festgelegte Einführrichtung des Leiters und die durch die Klemmschraubenaufnahme festgelegte Klemmschraubenrichtung im wesentlichen senkrecht zueinander. Bei dieser Ausgestaltung wird der Leiter vorzugsweise durch direkte Kraftwirkung der Klemmschraube auf den Leiter in dem Klemmkörper fixiert.
  • In einer anderen Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Schraubklemme sind die durch die Leiteraufnahme festgelegte Einführrichtung des Leiters und die durch die Klemmschraubenaufnahme festgelegte Klemmschraubenrichtung im wesentlichen parallel zueinander orientiert, insbesondere unidirektional zueinander, so daß der Leiter von der gleichen Seite in den Klemmkörper eingeführt wird, von der aus auch die Klemmschraube eingedreht wird. In diesem Fall läßt sich der Leiter durch direkte Kraftwirkung der Klemmschraube praktisch nicht mehr in dem Klemmkörper fixieren, so daß in einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung der Leiter durch einen Drehkeil in dem Klemmkörper festklemmbar ist, wobei die Kraftwirkung der Klemmschraube durch den Drehkeil umgelenkt wird; der Leiter wird also nicht mehr zwischen Klemmschraube und Klemmkörper sondern zwischen Drehkeil und Klemmkörper festgeklemmt.
  • "Im wesentlichen senkrecht" und "im wesentlichen parallel" ist hier sehr weit auszulegen. Es ist ohne weiteres ersichtlich, daß im Falle der direkten Fixierung durch die Klemmschraube der Leiter auch ohne weiteres 10°, 20° oder mehr gegenüber der Klemmschraube geneigt sein kann. Entsprechendes gilt für die parallel zueinander ausgerichtete Klemmschraube und den Leiter, wobei hier sogar noch größere Abweichungen möglich sind, bei denen der Drehkeil seine Aufgabe – Festklemmen des Leiters – noch ohne weiteres erfüllen kann.
  • Die erfindungsgemäße Schraubklemme ist selbstverständlich in beliebiger Weise erweiterbar, beispielsweise indem ein weiteres Kontaktmittel elektrisch mit dem Klemmkörper verbunden ist. Damit ist mit dem Kontaktmittel ein weiterer, außerhalb des in dem Klemmkörper ausgebildeten Hohlraums vorgesehener Leiter elektrisch an den Klemmkörper anschließbar, wodurch der Klemmkörper dann eine elektrische Verbindung zwischen dem im Hohlraum des Klemmkörpers fixierten Leiter und dem weiteren Leiter herstellt. In einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung wird das Kontaktmittel zur Kontaktierung des weiteren Leiters als Schneidklemme oder als Federklemme ausgebil det. Die Schneidklemme oder die Federklemme kann dabei über ein Kontaktstück mit dem Klemmkörper verbunden sein, wobei das Kontaktstück insbesondere in dem Klemmkörper eingesteckt und durch die Kraftwirkung der Klemmschraube oder mittelbar die Kraftwirkung des Drehkeils gegen eine Wandung des Klemmkörpers gedrückt werden kann.
  • Die der der Erfindung zugrundeliegende Aufgabe ist ferner bei einer Reihenklemmen dadurch gelöst, daß in dem Isolierkörper der Reihenklemme eine erfindungsgemäße Schraubklemme verwendet wird.
  • Im einzelnen gibt es nun eine Vielzahl von Möglichkeiten, die erfindungsgemäße Schraubklemme auszugestalten und weiterzubilden. Dazu wird verwiesen einerseits auf die dem Patentanspruch 1 nachgeordneten Patentansprüche, andererseits auf die folgende Beschreibung mehrerer Ausführungsbeispiele in Verbindung mit der Zeichnung. In der Zeichnung zeigt
  • 1 eine perspektivische Darstellung eines ersten Ausführungsbeispiels einer erfindungsgemäßen Schraubklemme,
  • 2 eine perspektivische Ansicht eines zweiten Ausführungsbeispiels der erfindungsgemäßen Schraubklemme und
  • 3 ein letztes Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Schraubklemme in perspektivischer Darstellung.
  • Die 1 bis 3 zeigen jeweils ein Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Schraubklemme 1 zum Anschluß eines – nicht dargestellten – elektrischen Leiters mit einem Klemmkörper 2 und mit wenigstens einer Klemmschraube 3 (3). In dem Klemmkörper 2 ist jeweils ein Hohlraum 4 zur Aufnahme des Leiters über eine in dem Klemmkörper 2 vorgesehene Leiteraufnahme 5 ausgebildet. Die Ausführungsbeispiele in den 1 und 2 weisen mehrere Leiteraufnahmen 5 auf, über die aus unterschiedlichen Richtungen ein Leiter in den Hohlraum 4 des Klemmkörpers 2 eingeführt werden kann. In dem Klemmkörper 2 ist jeweils eine Klemmschraubenaufnahme 6 vorgesehen, über die die Klemmschraube 3 in den Hohlraum 4 des Klemmkörpers 2 eingeschraubt werden kann.
  • In den dargestellten Ausführungsbeispielen besteht der Klemmkörper 2 aus einem einzigen umgeformten Blechelement, wobei das Blechelement aus einem Blech einheitlicher Dicke geformt worden ist. Die Erfindung ist jedoch weder auf die Verwendung eines einzigen umgeformten Blechelements noch auf die Verwendung eines Blechelements einheitlicher Dicke beschränkt, vielmehr lassen sich erfindungsgemäße Schraubklemmen 1 auch aus mehreren Blechelementen und aus Blechelementen mit unterschiedlichen Dicken bzw. aus Blechen mit einem Dickenprofil herstellen.
  • In allen Ausführungsbeispielen wird die Klemmschraubenaufnahme 6 durch zwei benachbarte Bereiche 7, 8 des Blechelements gebildet, wobei der Leiter mit der Klemmschraube 3 zumindest mittelbar in dem Klemmkörper 2 festklemmbar ist.
  • Die in den 1 bis 3 dargestellten Ausführungsbeispiele haben gemeinsam, daß die Klemmschraubenaufnahme 6 zwischen den benachbarten Bereichen 7, 8 des Blechelements ausgebildet ist, wobei sich die benachbarten Bereiche 7, 8 in der axialen Klemmschraubenrichtung nicht überlappen. Die Klemmschraube 3 durchdringt also nicht jeweils die benachbarten Bereiche 7, 8 des Blechelements, sondern sie wird von diesen benachbarten Bereichen 7, 8 des Blechelements gleichsam berührend umgeben, wobei keiner der benachbarten Bereiche 7, 8 des Blechelements den Umfang der Klemmschraube 2 vollständig umgibt. Die Figuren lassen erkennen, daß es ohne weiteres möglich ist, die Klemmschraubenaufnahme 6 in axialer Richtung, d. h. in Längsrichtung der Klemmschraube 3, beliebig auszudehnen und damit zu verstärken.
  • In den Figuren sind die benachbarten Bereiche 7, 8 des Blechelements fest miteinander verbunden und zwar durch zwei punktförmige Verschweißungen. Da beide benachbarten Bereiche 7, 8 des Blechelements ohne weiteres von außen zugänglich sind, ohne den Klemmkörper 2 über den Hohlraum 4 innwandig kontaktieren zu müssen, ist das Verbinden der benachbarten Bereiche 7, 8 des Blechelements besonders einfach.
  • In allen dargestellten Ausführungsbeispielen sind die benachbarten Bereiche 7, 8 des Blechelements durch spanlose Bearbeitung im wesentlichen halbzy lindrisch umgeformt, so daß sie zusammen eine im wesentlichen zylindrische Klemmschraubenaufnahme 6 bilden.
  • Bei der in 1 dargestellten Schraubklemme sind die durch die Leiteraufnahme 5 festgelegte Einführrichtung des Leiters und die durch die Klemmschraubenaufnahme 6 festgelegte Klemmschraubenrichtung im wesentlichen senkrecht zueinander orientiert. Der Leiter wird in dem Klemmkörper 2 durch direkte Kraftwirkung der Klemmschraube 3 auf den Leiter in der Schraubklemme 1 fixiert, wobei der Leiter gegen die Innenwand des Klemmkörpers 2 gedrückt wird.
  • Bei den Ausführungsbeispielen in den 2 und 3 sind die durch die Leiteraufnahme 5 festgelegte Einführrichtung des Leiters und die durch die Klemmschraubenaufnahme 6 festgelegte Klemmschraubenrichtung im wesentlichen parallel zueinander orientiert; in den dargestellten Ausführungsbeispielen ist vor allem an die gleichsinnige, also unidirektionale Einführung der Klemmschraube 3 und des Leiters in den Klemmkörper 2 gedacht. Bei Betrachtung der 2 und 3 ist unmittelbar ersichtlich, daß die Klemmschraube 3 einen in die Leiteraufnahme 5 eingeführten Leiter nicht durch direkte Kraftwirkung festklemmen kann. Aus diesem Grund ist – wie in 3 dargestellt – ein Drehkeil 9 vorgesehen, der schwenkbar im Klemmkörper 2 gelagert ist. Beim Eindrehen der Schraube 3 in den Klemmkörper 2 drückt die Klemmschraube 3 gegen den Drehkeil 9 und schwenkt ihn in Richtung auf den Leiter, so daß der Leiter durch den Drehkeil 9 im Klemmkörper 2 fixiert wird. Durch den Drehkeil 9 ist also die Kraftwirkung der Klemmschraube 3 umlenkbar. Der Leiter wird dabei zwischen dem Drehkeil 9 und der Innenwand des Klemmkörpers 2 eingeklemmt.
  • Die Schraubklemme 1 in 3 weist ein zusätzliches Kontaktmittel 10 auf, das elektrisch mit dem Klemmkörper 2 verbunden ist, nämlich den Klemmkörper 2 im Bereich der Leiteraufnahme 5 über eine Stromschiene kontaktiert. Über das Kontaktmittel 10 ist ein weiterer – ebenfalls nicht dargestellter Leiter – mit dem Klemmkörper 2 bzw. der Schraubklemme 1 elektrisch verbindbar, wobei der weitere Leiter außerhalb des in dem Klemmkörper 2 ausgebildeten Hohlraums 4 liegt. Zur Kontaktierung des weiteren Leiters ist das Kontaktmittel 10 in einem Bereich als eine Federklemme 11 ausgebildet. Anstelle einer direkten Kontaktierung des weiteren Leiters in der Federklemme 11, kann die Federklemme 11 auch zur Kontaktierung eines korrespondierenden Steckers oder Stiftes dienen, wobei der Stecker oder Stift dann seinerseits über ein entsprechendes Kontaktelement mit einem Leiter verbunden sein kann.
  • In einem weiteren, hier nicht dargestellten Ausführungsbeispiel werden die in den 1 bis 3 dargestellten Schraubklemmen 1 in Reihenklemmen verwendet, indem die Schraubklemmen 1 in Isolierkörpern angeordnet werden, wobei die Reihenklemmen schwerpunktmäßig zur Hutschienen- oder Platinen-Montage vorgesehen sind. Mehrere Schraubklemmen 1 sind dann insbesondere über eine Stromschiene miteinander verbunden.

Claims (11)

  1. Schraubklemme zum Anschluß wenigstens eines elektrischen Leiters mit einem Klemmkörper (2) und mit wenigstens einer Klemmschraube (3), mit einem in dem Klemmkörper (2) ausgebildeten Hohlraum (4) zur Aufnahme des Leiters über mindestens eine in dem Klemmkörper (2) vorgesehene Leiteraufnahme (5) und mit einer in dem Klemmkörper (2) vorgesehenen Klemmschraubenaufnahme (6), wobei der Klemmkörper (2) aus wenigstens einem umgeformten Blechelement besteht und die Klemmschraubenaufnahme (6) durch wenigstens zwei benachbarte Bereiche (7, 8) des Blechelements gebildet ist und der Leiter mit der Klemmschraube (3) zumindest mittelbar in dem Klemmkörper (2) festklemmbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Klemmschraubenaufnahme (6) zwischen den benachbarten Bereichen (7, 8) des Blechelements ausgebildet ist, wobei sich die benachbarten Bereiche (7, 8) in der axialen Klemmschraubenrichtung nicht überlappen.
  2. Schraubklemme nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die benachbarten Bereiche (7, 8) des Blechelements miteinander verbunden sind, insbesondere miteinander verschweißt sind, bevorzugt durch Laser- oder Widerstandsschweißen.
  3. Schraubklemme nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die benachbarten Bereiche (7, 8) des Blechelements im wesentlichen halbzylindrisch umgeformt sind, insbesondere durch spanlose Bearbeitung, bevorzugt durch Prägen, und zusammen eine im wesentlichen zylindrische Klemmschraubenaufnahme (6) bilden.
  4. Schraubklemme nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Klemmschraubenaufnahme (6) durch spanende Bearbeitung der benachbarten Bereiche (7, 8) des Blechelements im wesentlichen zylindrisch ausgestaltet ist, insbesondere durch eine Bohrung.
  5. Schraubklemme nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die durch die Leiteraufnahme (5) festgelegte Einführrichtung des Leiters und die durch die Klemmschraubenaufnahme (6) festgelegte Klemmschraubenrichtung im wesentlichen senkrecht zueinander sind.
  6. Schraubklemme nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Leiter durch direkte Kraftwirkung der Klemmschraube auf den Leiter in dem Klemmkörper (2) festklemmbar ist.
  7. Schraubklemme nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die durch die Leiteraufnahme (5) festgelegte Einführrichtung des Leiters und die durch die Klemmschraubenaufnahme (6) festgelegte Klemmschraubenrichtung im wesentlichen parallel, insbesondere unidirektional zueinander sind.
  8. Schraubklemme nach einem der Ansprüche 1 bis 4 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Leiter durch einen Drehkeil (9) in dem Klemmkörper (2) festklemmbar ist, wobei die Kraftwirkung der Klemmschraube (3) durch den Drehkeil (9) umlenkbar ist, und wobei der Leiter insbesondere zwischen dem Drehkeil (9) und dem Klemmkörper (2) festklemmbar ist.
  9. Schraubklemme nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß dem Klemmkörper (2) ein Kontaktmittel (10) zugeordnet ist, das elektrisch mit dem Klemmkörper (2) verbunden ist, und über das ein weiterer, außerhalb des in dem Klemmkörper (2) ausgebildeten Hohlraums (4) vorgesehener Leiter oder ein Stecker bzw. Kontaktstift an den Klemmkörper (2) anschließbar ist.
  10. Schraubklemme nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß das weitere Kontaktmittel (10) zur Kontaktierung des weiteren Leiters als Schneidklemme oder Federklemme (11) ausgebildet ist.
  11. Reihenklemme mit einem Isolierkörper und mit wenigstens einer in dem Isolierkörper angeordneten Schraubklemme zum Anschluß wenigstens eines Leiters, dadurch gekennzeichnet, daß eine Schraubklemme nach einem der Ansprüche 1 bis 10 verwendet wird.
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