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Meßgerät zum Prüfen der Wählereinrichtungen an Fernsprechanlagen Die
Erfindung bezieht sich auf ein Meßgerät zum Überprüfen der Wählereinrichtungen von
Fernsprechanlagen auf alle praktisch vorkommenden Fehler bzw. Störungsquellen in
übertragungstechnischer Hinsicht unter Berücksichtigung der verschiedenen Detriebarten
der Wählereinrichtungen.
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Die Gesprächsgüte im Fern- und Ortsverl{ehr hängt in einem sehr großen
Ausmaß von der Güte der benutzten Wähler ab. Ein verhältnismäßig hoher Anteil der
auftretenden Störungen hat seine Ursache hauptsächlich in der mangelhaften Kontaktgabe
der Wähleinheiten infolge Veralterung, Verstaubung usw., seltener durch eine Schleife
(Lötspritzer, Drahtreste). Mit zunehmender Einführung des Selbstwählferndienstes
wird die Beschaffenheit der Wähleinrichtungen auf die Güte der Sprachübertragungen
noch größeren Einfluß gewinnen. Der Prüf- und Überwachungsdienst an den Wählern
muß erheblich vermehrt und verbessert werden. Für diese Arbeiten wird die Verwendung
von Wechselstrom in viel stärkerem Maße als bisher notwendig sein. Zur Zeit ist
für diese Prüfungen ein geeignetes ileß@ger ät nicht vorhanden.
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Die Güte einer Sprachübertragung über eine Wählerkette, Vorwähler
VW, die einzelnen Gruppenwähler-GW-Stufen und den Leitungswähler LW, ist von der
Größe sowohl der Durchgangsdämpfung als auch der dem anrufenden und' angerufenen
Teilnehmer zufließenden Speiseströme abhängig. Dabei ist den besonderen Verhältnissen
bei den Anschlüssen mit einer Speisebrücke Rechnung zu tragen, bei der bekanntlich
dem Teilnehmer, dessen Anschluß mit einer Speisebrücke
ausgerüstet
ist, im Sprechzustand über beide Leitungsadern getrennte Speiseströme zufließen.
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Das Meßgerät gemäß der Erfindung zeichnet sich dadurch aus, daß es
gestattet, festzustellen: i. Die Größe sowohl der Durchgangsdämpfung einer Wählerkette
als auch der Dämpfung einer Verbindungsleitung zwischen zwei Wählämtern einschließlich
der zugehörigen Wähleinheiten.
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2. Die Art der Fehlerursachen bei zu großer Durchgangsdämpfung, hervorgerufen
durch einen Kontaktfehler oder eine Schleife.
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3. Die Größe der den beiden Teilnehmern zufließenden Speiseströme
für beide Arten der Anschlüsse, ob mit oder ohne Speisebrücke. Die Feststellung
der Größe fier Speiseströme muß während der Dämpfungsrnessung möglich sein. Weiter
muß das Meßgerät die Möglichkeit bieten, über eine Nummernscheibe und ein Anrufzeichen
jede notwendige Prüfverbindung über die Wähler schnell herzustellen.
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q.. Weiter muß das Meßgerät eine Sprechverständigung mit einer Gegenmeßstelle
gestatten.
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5. Das Einschalten einer Dämpfung, z. B. von 2 N, in den -Sendeteil
muß möglich sein.
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6. Beim Meßgerät müssen die Sende- und Empfangsrichtungen miteinander
vertauschbar sein. Dies wird beim Erfindungsgegenstand in der Weise erreicht, daß
die an den Vorwähler oder Leitungswähler anzuschließende Leitung einerseits zu einer
.Sendeeinrichtung und andererseits zu einem Empfänger bzw. Pegelzeiger geführt ist,
und hierbei ein Gleichstrommeßgerät in den einen oder anderen Leitungszweig eingeschaltet
werden kann, wobei dem Empfänger ein Widerstand .(Haltewiderstand) von 6oo Ohm vorgeschaltet
wird. Ferner kann mit Hilfe je eines Umschalters die Verbindung von einer Wählscheibe
zu einem Anrufzeichen über die, von Vörwähler und Leitungswähler gehende Leitung
hergestellt werden. Die Umschalter sind hierbei mit Folgekontakten ausgerüstet.
Auf diese Weise lassen sich die Durchgangsdämpfung der Wählerkette und die aufkommenden
Speiseströme gleichzeitig messen. Gemäß weiterer Ausbildung der Erfindung kann zur
Feststellung der Ursache einer überdämpfung der Empfänger nach Abschalten des Abschlußwiderstandes
durch einen Schalter parallel zur Sendeleitung geschaltet werden. Bei Anschlüssen
mit einer Speisebrücke können weiterhin durch Umschalter im Sende- wie auch Empfängerteil
Erdverbindungen über Drosselspulen bzw. Drosseln und Widerstände hergestellt werden.
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Damit man auch Kontaktfehler im Meßkreis, die durch die Größe des
Wechselstromes beim Senden der Normalspannung gefrittet werden können, festzustellen
in der Lage ist, kann ferner eine Dämpfung von 2 N in den Sendeteil des Meßgerätes
eingeschaltet werden. Für Kontrollen der Fernsprechanlagen mit Verkehr von Wählamt
zu Wählamt ist es außerdem möglich, am Meßgerät die Sende- und Empfangsrichtung
zu tauschen.
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In der Zeichnung ist das Meßgerät gemäß der Erfindung veranschaulicht.
Fig. z stellt die Schaltung des erfindungsgemäßen Meßgerätes in einem übersichtlichen
Schema dar; in der Fig. 2 sind Einzelheiten der Schaltung und der Schalter des Meßgerätes
veranschaulicht.
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Das Meßgerät erhält zweckmäßig die Form der gebräuchlichen Meßkoffer,
mit einem Milliwattsender bei der Frequenz von 8oo Hz und einem Pegelzeiger. Im
Pegelzeiger muß der Abschlußwiderstand von 6oo Ohm im Gegensatz zum Dämpfungszeiger
aus später zu erwähnenden Gründen abschaltbar sein. Zur Bestimmung der .Speiseströme
dient ein Gleichstrommeßgerät mit einem Meßbereich von o bis i5o mA. Die Einschaltung
des Meßgerätes in die a- und b-Zweige der Leitungen zum VW oder
LW erfolgt wahlweise über zwei Umschalter.
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Die a-b-Leitungen der Nummernscheibe werden über einen Umschalter
I zu zwei Buchsen I alt;
über die ein Vorwähler angeschaltet werden kann,
verbunden. Der Umschalter gestattet außerdem die Anschaltung der Verbindung zum
Vorwähler an dem Normalgenerator. Das Anrufzeichen besteht aus einem Wechselstromwecker
in Reihe mit einem Kondensator und wird innerhalb des Koffers untergebracht. Es
kann über einen Umschalter II mit den Buchsen II a/b in Verbindung gebracht werden;
an die die Leitung zum LW angeschaltet werden kann. Der Umschalter gestattet
außerdem die Anschaltung der Leitung zum LW an einen Widerstand von 6oö Ohm.
Dieser Widerstand dient sowohl als Haltewiderstand für die vom LW
kommende
Wählverbindung als auch über einen besonderen Umschalter III als Meßwiderstand für
den Pegelzeiger. Eine zweite Arbeitsstellung des Umschalters III dient zum Abschalten
des Pegelzeigers von dem Meßwiderstand und zum parallelen Anschalten des nunmehr
leerlaufenden Pegelzeigers an die Sendeleitung vor dem NG.
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Der Umschalter IV gestattet die Einschaltung eines Gleichstrommeßgerätes
in den a-Zweig der Leitungen zum VW und LW.
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Der Umschalter V vermittelt den gleichen Arbeitsvorgang für den b-Zweig
der Leitungen zum VW und LW.
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Bei Anschlüssen mit einer Speisebrücke muß je eine Erdverbindung vorgesehen
werden: i. Hinter der Nummernscheibe im b-Zweig; 2. Im a- und b-Zweig vor dem Normalgenerator;
3. Hinter dem Anrufzeichen im b-Zweig; ¢. Im a- und b-Zweig zwischen Haltewiderstand
und LW.
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Die Erdverbindung unter i, 2 und q. werden je über eine 6oo Ohm Drosselspule
angelegt. Die Erdverbindung unter 3 muß wegen der Seherstellung des eingehenden
Rufes über einen. Widerstand von 6oö Ohm erfolgen. Die Anschaltung der Erdverbindung
kann bei Bedarf für den Sendeteil und für den Empfangsteil der Meßeinrichtung über
je einen Umschalter getrennt erfolgen. Dabei ist zu beachten, daß bei Erdung des
Sendeteils die galvanische Verbindung zwischen der Nummernscheibe und dem b-Z#,Teig
durch einen Kondensator zum Sicherstellen des Wählvorgangs getrennt wird:
Die
gemeinsame Erde i:znerhalb des Meßgerätes wird an eine von außen zugänglichen Buchse
geführt. An sie kann eine Amtserde angelegt werden. Durch den gleichen Gleichstromwiderstand
der verwendeten Drosselspulen von 6oo Ohm werden für die Beurteilung der Größe der
Speiseströme einheitliche Verhältnisse geschaffen. Die Nummernscheibe kann auf der
Oberfläche des Koffers untergebracht werden.
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Der Umschalter VI gestattet das Anschalten von drei Erdverbindungen
über je eine Drosselspule von 6oo Ohm an den Sendeteil des Meßgerätes unter gleichzeitigem
Einschalten eines Kondensators in den b-Zweig hinter die Nummernscheibe und das
Abschalten der drei Erdverbindungen unter gleichzeitigem Überbrücken des Kondensators
im b-Zweig hinter der Nummernscheibe. Der Umschalter VII vermittelt das An- und
Abschalten je einer Erdverbindung über je eine Drosselspule von 6oo Ohm an die a-
und b-Zweige und eine Erdverbindung über einen Widerstand von 6oo Ohm an den Wecker
im Empfangsteil des Meßgerätes.
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Der Umschalter'VIII gestattet das Einschalten einer Dämpfung von 2
N in den Sendeteil. Der Umschalter IX gestattet einen Tausch der Sende-und Empfangsrichtung
des Meßgerätes.
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Da vorstehende Arbeitsvorgänge während des Bestehens einer Wählverbindung
getätigt werden müssen, sind die Umschalter I, II, IV, V, VIII und IX mit Folgekontakten
ausgerüstet, um Unterbrechungen während des Umschaltens und damit ein Zusammenfallen
der Wählverbindung zu vermeiden.
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Mit dem Meßgerät gemäß der Erfindung können folgende Überprüfungen
vorgenommen werden: Vor Beginn der Messungen werden der Normalgenerator und Pegelzeiger
in einer bisher üblichen Art und Weise geeicht. Anschließend wird der Pegelzeiger
über den Umschalter III parallel zum Normalgenerator geschaltet. Bei richtiger Eichung
muß beim Senden der Normalspannung der Pegelzeiger den Wert -I- 0,7 N anzeigen.
Zwecks Prüfung der richtigen Größe desAbschlußwiderstandes von 6oo Ohm verbindet
man die Buchsen I a/b und II a/b über eine zweiadrige Schnur. Den Pegelzeiger
schaltet man über die Umschalter II und III an die Buchse II a/b und den Widerstand
von 6oo Ohm. Der Normalgenerator wird über den Umschalter I an di,e Buchse
I a/b gelegt. Beim Senden muß der Pegelzeiger jetzt den Wert -f- -o N anzeigen.
Bei Umlegen der Umschalter IV oder V wird das Gleichstrommeßgerät in die einzelnen
Adern der Sende- und Empfangsleitung eingeschaltet. Etwaige Fehler in der Anordnung
des Gleichstrommeßgerätes verursachen eine entsprechende Dämpfungszunahme und können
leicht erkannt werden. Bei einer fehlerfreien Beschaffenheit des Meßgerätes beträgt
seine Kurzschlußdämpfung trotz eingeschaltetem Gleichstrommeßgerät rund oN.
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Nach Beendigung der Eichung des Meßgerätes kann mit der Prüfung der
Wähler begonnen werden. Dazu wird das Meßgerät für Prüfungen einer Amtseinrichtung
in Schleifenschaltung über die Buchsen I alb und II alb zu einem Vorwähler
und LW verbunden. Der Umschalter II verbindet die Leitung zum Lf' mit dem
Anrufzeichen. Mittels der Nummernscheibe wird die der Anschaltung entsprechende
Anschlußnummer angewählt. Der beim Anrufzeichen eingehende Rufstrom betätigt den
Wecker. An dem Tönen des Weckers können die Lautstärke, die Dauer und die Zeitabstände
des eingehenden Rufstromes erkannt werden. Nach Umlegen des Schalters I auf den
Normalgenerator und des Schalters II auf den Widerstand 6oo Ohm und des Schalters
III auf Empfang kann die Durchgangsdämpfung der Wählerkette gemessen werden. Gleichzeitig
kann nach Umlegen des Schalters IV aus Sendeleitung die Größe des vom
1. GW kommenden Speisestromes und nach Umlegen des Schalters IV auf Empfangsleitung
die Größe des vom LW kommenden Speisestromes gemessen werden. Das gleichzeitige
Messen der Durchgangsdämpfung und der aufkommenden Speiseströme ist für die Beurteilung
aufgetretener Störungen überaus wertvoll. Bei zu großer Durchgangsdämpfung wird
durch Umlegen des Schalters III auf Pegeln der Pegelzeiger ohne Abschlußwiderstand
parallel zur Sendeleitung gelegt. Der während des Sendens am Pegelzeiger gemessene
Pegel läßt die Ursache der Überdämpfung erkennen. Kontaktfehler bis zur Größe einer
Unterbrechung bedingen Pegel in der Größenanordnung von o bis -I- 0,7 N, während
eine durch Schleife bedingte Überdämpfung je nach der Innigkeit der Schleife durch
Pegel von o bis -oo N angezeigt wird. Hierbei läßt sich die Größe von Kontaktfehlern
und Schleifen mit Wechselstrom durch Messen der Belastung skalenmäßig bestimmen.
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Außer für das Anzeigen der Fehlerart kann vorstehende Meßschaltung
mit großem Nutzen bei dem weiteren Eingrenzen der Störungen verwendet werden. Liegt
z. B. ein Kontaktfehler vor, kann man die Fehlerlage dadurch bestimmen, daß man
die Sprechleitung zwischen den einzelnen Wählstufen mit einer auf 6oo Ohm abgestimmten
Reihenschaltung, bestehend aus einem Widerstand von rund 5oo Ohm und einem Kondensator
von 2,u F, schleift. Ist dieLeistung bis zu derSchleifenverbindung in Ordnung, dann
zeigt der Pegelzeiger den Wert o N an. An Hand der bei den einzelnen Schleifenverbindungen
erzielten Pegelwerte ist die Lage des Kontaktfehlers leicht zu ermitteln.
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Weiter liefert die Meßanordnung wertvolle Hinweise bei gleichzeitigem
Auftreten von Schwankungen eines Speisestromes und der Durchgangsdämpfung. Hierbei
muß die Fehlerursache auf dem von beiden Strömen gemeinsam durchflossenen Leitungsstück
liegen. Schwankt ein Speisestrom bei konstanter Durchgangsdämpfung, so kann die
Fehlerursache für den schwankenden Speisestrom nur auf dem von dem Wechselstrom
nicht durchflossenen Teil des Weges für den Speisestrom liegen. Bei Anschlüssen
mit einer Speisebrücke müssen die Umschalter VI und VII die notwendige Erdverbindung
anschalten. An der Art der Messungen ändert sich dadurch nichts. Die Umschalter
I
und II trennen in der Ruhestellung die Leitungen zum VW und
LW auf. In der Arbeitsstellung r verbinden sie die entsprechenden Leitungen
mit der Nummernscheibe und dem Anrufzeichen, in der .Arbeitsstellung 2 mit dem Normalgenerator
und dem Widerstand 6oo Ohm.
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Die Umschalter IV und V schließen in der Ruhestellung die von den
a/b-Zweigen der .Sende- und Empfangsleitung kommenden Meßleitungen kurz. In der
Arbeitsstellung r verbinden sie den a- und b-Zweig der Sendeleitung mit dem Gleichstrommeßgerät,
in der Arbeitsstellung 2 den a- und b-Zweig der Empfangsleitung: Zum Vermeiden von
Doppelverbindungen müssen sich diese beiden Umschalter in einer Arbeitsstellung
gegenseitig blockieren. Die Umschalter III, VI und VII benötigen keine Folgekontakte.
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Das Meßgerät kann außer für Messungen in Schleifenschaltung auch für
die Messungen mit einer Gegenmeßstelle benutzt werden. Zum Beispiel Wählamt A und
Wählamt B wollen ihre Verbindungsleitungen möglichst betriebsmäßig prüfen. Jedes
Amt hat einen Meßanschluß, an den das Meßgerät empfangsmäßig angeschaltet ist: AmtA
schaltet sein Meßgerät an den Vorwähler seines Meßanschlusses und wählt das Amt
B über dessen Meßanschluß an, Beide Ämter können sich mittels der in ihren Geräten
eingebauten Sprecheinrichtungen verständigen. Beide Ämter können über die bestehende
Verbindung senden und empfangen, da sie mittels des Umschalters IX die Sende- und
Empfangsrichtung tauschen können. Diese Tauschmöglichkeit ist beim Suchen nach der
Ursache für eine Überdämpfung sehr wertvoll. -Für den Fall, daß beim Senden von
A in B eine Überdämpfung gemessen wird; schaltet A seinen leerlaufenden Pegelzeiger
parallel zum Sender. Der am Pegelzeiger. abgelesene Wert gibt einen sicheren Anhalt
dafür, welche Ursache die Überdämpfung hat, ob Kontaktfehler oder eine Schleife
und ob die Fehlerursache im Amt A liegt. B kann nach Tausch seiner Empfangsleitung
mit der Sendeleitung die gleiche Messsüng ausführen; das dabei erzielte Ergebnis
wird das Ergebnis von A bestätigen.
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Zur Erfassung aller Verbindungsleitungen zwischen den Ämtern A und
B werden bei dem abgehenden Amt alle Ausgänge des in Betracht kommenden
I. GW bis auf den einen, an dem die zu messende Verbindungsleitung liegt,
gesperrt.
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Auf die gleiche Art und Weise können auch die Verbindungswege zwischen
zwei am Selbstfernwähldienst teilnehmenden Orten gemessen werden.
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Wenn bei vorstehenden Messungen der gemessene Därnpfungswert kleine
Schwankungen zeigt, liegt in der Regel die Vermutung nahe, daß im Meßkreis ein Kontaktfehler
besteht, der durch die Größe des fließenden Meßstromes gefrittet wird. In diesen
Fällen kann durch den Umschalter VIII eine Dämpfung von ? N in den Sendeteil des
Meßgerätes eingeschaltet und dadurch- die Sendespanneng auf ungefähr ein Achtel
ihres Wertes gesenkt werden. Durch die dadurch verringerte Stromstärke wird eine
Frittung des Kontaktfehlers vermieden. Der Kontaktfehler kann sich stärker bemerkbar
machen und leichter eingegrenzt werden.
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Außer für vorstehende Messungen eignet sich das Gerät auch für Messungen
der Dämpfung an Schnurpaaren, Übertragungen und Leitungen und der Verstärkungsziffer
von Verstärkern bei der Frequenz von 8oo Hz.