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DE1009060B - Parallel verschiebbarer Zeichenapparat mit einer an dem oberen Rand eines Zeichentisches befestigten horizontalen Fuehrungsschiene - Google Patents

Parallel verschiebbarer Zeichenapparat mit einer an dem oberen Rand eines Zeichentisches befestigten horizontalen Fuehrungsschiene

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Publication number
DE1009060B
DE1009060B DEZ4246A DEZ0004246A DE1009060B DE 1009060 B DE1009060 B DE 1009060B DE Z4246 A DEZ4246 A DE Z4246A DE Z0004246 A DEZ0004246 A DE Z0004246A DE 1009060 B DE1009060 B DE 1009060B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
guide rail
carriage
attached
rollers
vertical
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEZ4246A
Other languages
English (en)
Inventor
Cormons Zucchini
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Individual
Original Assignee
Individual
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Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Publication of DE1009060B publication Critical patent/DE1009060B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B43WRITING OR DRAWING IMPLEMENTS; BUREAU ACCESSORIES
    • B43LARTICLES FOR WRITING OR DRAWING UPON; WRITING OR DRAWING AIDS; ACCESSORIES FOR WRITING OR DRAWING
    • B43L13/00Drawing instruments, or writing or drawing appliances or accessories not otherwise provided for
    • B43L13/02Draughting machines or drawing devices for keeping parallelism

Landscapes

  • A Measuring Device Byusing Mechanical Method (AREA)

Description

  • Parallel verschiebbarer Zeichenapparat mit einer an dem oberen Rand eines Zeichentisches befestigten horizontalen Führungsschiene Die Erfindung betrifft. einen parallel verschiehharen Zeichenapparat mit einer an dem oberen Rand eines Zeichentisches befestigten horizontalen Führungsschiene, mit einem auf dieser Führungsschiene verschiebbaren Laufschlitten mit Tragarm und mit einer an dem Tragarm befestigten vertikalen Führungsschiene für einen auf ihr verschiebbaren Laufschlitten für den schwenkbaren Linealhalter, wobei an dem Tragarm des horizontalen Laufschlittens ein Führungsstab für das Gegengewicht des vertikal verschiebbaren Laufschlittens befestigt ist und der Führungsstab und die vertikale Führungsschiene- an ihren unteren Enden durch einen Bügel verbunden sind, an welchem eine drehbare und auf dem unteren Rand des Zeichentisches laufende Stützrolle angebracht ist, während der vertikale Laufschlitten für den Linealhalter und das Gegengewicht über einen an dem horizontalen Laufschlitten angebrachten Seilzug in Verbindung stehen.
  • Zeichenapparate der genannten Art und Ausbildung sind bereits bekannt. Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, einen derartigen Zeichenapparat durch eine günstigere Führung sowohl des horizontal verschiebbaren als auch des vertikal verschiebbaren Laufschlittens zu verbessern. Die Laufschlitten sollen nämlich zwar einerseits leicht beweglich sein, jedoch soll andererseits diese Beweglichkeit so h°schaffen sein, daß sich die Schlitten. mit großer Genauigkeit in eine beliebige Lage bringen und dort festhalten lassen. Dabei mii:s,sen die der Führung der Laufschlitteai dienenden Teile so gestaltet sein, daß sie sich durch die Bewegungen der Schlitten möglichst wenig abnutzen, weil eine Abnutzung toten Gang und Ungenauigkeiten verursachen kann.
  • Erfindungsgemäß wird der Zeichenapparat der eingangs erwähnten Art dadurch verbessert, da,ß die feste Führungsschiene in an sich bekannter Weise rechteckigen Querschnkt hat und der auf ihr laufende horizontale Schlitten einen U-förmigen Querschnitt und vier Paar an sich bekannte Laufrollen aufweist, die die Führungschiene auf den vier Seiten umfassen und von denen ein Paar auf der unteren Seite der Führungsschiene laufenden Rollen auf je einem elastisch schwenkbaren Arm angebracht sind, während die vertikale Führungsschiene gleichfalls an sich bekannten rechteckigen Querschnitt hat und der auf ihr laufende vertikale Schlitten mit dem Linealhalter vier Paar gleichfalls an :sich bekannte Laufrollen aufweist, die die Führungsschiene auf den vier Seiten umfassen und von denen zwei seitliche, auf zwei entgegengesetzten Seiten der Führungsschiene la@ufe.nde Rollen auf je einem elastisch schwenkbaren Arm in einer Diagonalen auf dem Laufschlitten angebracht sind. Der Erfindungsvorschlag besteht :somit aus einer geeigneten Zusammenfügung mehrerer Merkmaie, wohei einige dieser Merkmale, je für sich betrachtet, bekannt sein können. Der durch d.ie Erfindung angestrebte Erfolg tritt aber erst durch das Zusamm.enwirken aller Merkmale in der eben geken:.nzeichneteii Weise ein.
  • So ist 1),eIspielsweise bekannt, den Laufschlitten von Zeichenapparaten mit Laufrollen zu versehen, die auf einer Führungsschiene des Zeichenapparates laufen.
  • Bei einem mit rundem Führungsschienen ausgestatteten Zeichenapparat hat man die Laufroillen an dem Laufschlitten auch schon so angeordnet, da.ß sie auf vier Seiten der Führungsschiene anliegen. Demgegenüber wird aber bei der Erfindung eine rechteckige Führungsschiene verwendet. Bisher hat man offenbar noch nicht erkannt, daß sich bei Zeichenapparaten eine besonders sichere Führung des Laufschlittens ergibt, wenn man eine rechteckige Führungsschiene verwendet und an dem Laufschlitten vier Paar Laufrollen anbringt, von denen je ein Paar auf jeder der vier Seiten der Führungsschiene läuft.
  • Ein besonders wichtiges Merkmal der Erfindung isst die Lagerung je zweier Rollen an dem horizontal verschiebbaren als auch an dem vertikal verschiebbaren Laufschlitten auf je einem elastisch schwenkbaren Arm. Die so elastisch gelagerten Rollen laufen auf der unteren Seite der Führungsschiene für den horizontal verschiebbaren Lmfschl.itüen, während sich die beiden elastisch gelagerten Rollen des vertikal verschiebbaren Laufschilittens auf zwei gegenüb,°rliegende Seiten der Führungsschiene befinden. Durch die Erfindung wird eine elastische Lagerung und ein elastischer Lauf der beiden Laufschlitten erzielt. Dadurch entsteht eine leichte Beweglichkeit, gleichzeitig aber auch eine .genaue Führung der beiden Schlitten. Außerdem wird durch die erfindungsgemäße Führung der beiden Laufschlitten der Verschleiß der beweglichen Teile infolge Verminderung der Reibung -,vesentlichherabgesetzt.
  • Die durch die Erfindung erzielten Vorteile werden noch dadurch vergrößert, daß ein an sich bekannter als Gegengewicht zum Laufschlitten des Linealhalters dienender Körper an jedem Ende einen Satz Führungsrollen aufweist, die vorzugsweise als Kugellager ausgebildet sind und unter verschiedenen Winkeln zueinander auf dein runden Führungsstab. für das Gegengewicht laufen. Durch die an dem Gegengewicht angebrachten Führungsrollen wird die Beweglichkeit des vertikal verschiebbaren Laufschlittens verbessert, so daß sich dieser Schlitten noch leichter und genauer verstellen läßt.
  • Weitere Einzelheiten der Erfindung sollen an Hand der Zeichnung erläutert werden, die ein Ausführungsbeispiel des Zeichenapparates darstellt, auf das aber die Erfindung nicht beschränkt ist. Es zeigt Fig. 1 die Vorderansicht der wesentlichsten Teile, die den am Zeichentisch angebrachten Zeichenapparat bilden, Fig. 2 eine Seitenansicht dieser Teile, Fig.3 eine Aufsicht auf den horizontalen Laufschlitten mit dem C-förmigen Bügel, Fig.4 die umgekippte Hinteransicht des Laufschlittens, Fig.5 die Hinteransicht des vertikalen Laufschlittens finit der Vorrichtung zur Befestigung des Goniometerhalters, Fig. 6 einen Querschnitt durch das verstellbare Gegengewicht nach der Linie I-I in Fig. 1, Fig.7 einen Längsschnitt des Goniometerhal.ters nach der Linie- II-II in Fig. 1, Fig.8 einen Querschnitt des Goniometerhalters nach der Linie III-III in Fig. 7.
  • In der Zeichnung sind folgende wesentlichen Teile dargestellt, die den erfindungsgemäßen Zeichenapparat bil=den Erstens die obere, horizontale Führungsschiene 1 mit rechteckigem Querschnitt, deren Länge wesentlich der Breite des Zeichentisches T entspricht, und. die andern Zeichentisch mit einer entsprechenden Anzahl Bügel 2 und Distanzbolzen 3 befestigt ist. Diese Führungsschiene liegt in einer zur Tischebene parallelen Ebene, die in bezug auf diese etwas nach hinten verschoben ist, und dient als Stütze für die beweglichen Teile des Zeichenapparates. Die Führungsschiene 1 ist in bezug auf den Zeichentisch nach links verschoben, und zwar um eine Strecke, die der Länge des horizontalen Laufschlittens entspricht, und weist an ihren beiden Enden Anschläge auf, die in der Zeichnung nicht dargestellt sind; zweitens der obere- Laufschlitten 4 mit einem C-förmigen Bügel, der auf der Führungsschiene 1 mittels Führungsrollen elastisch verschiebbar ist; drittens die vertikale Führungsschiene 5 mit rechteckigem Querschnitt, die an dem bügelförmigen Arm des Laufschlittens 4 starr angeordnet ist und deren Länge etwa der Höhe des Zeichentisches T entspricht. Diese vertikale Führungsschiene 5 muß genau senkrecht zur horizontalen Führungsschiene 1 stehen; viertens der Laufschlitten 6 für den Goniometerhalter, der auf der vertikalen Führungsschiene 5 mittels Führungsrollen in ähnlicher Weise wie der obere Laufschlitten 4 elastisch verschiebbar ist. Dieser Laufschlitten hat einen seitlichen Ansatz 6' zur Befestigung des Goniometerbalters; fünftens der schiefe, runde Führungsstab 7, dessen Oberende am Bügel des horizontalen Laufschlittens 4 und dessen. Unterende am Unterende der vertikalen Führungsschiene 5 mittels eines Bügels 8 starr befestigt ist. Am Bügel 8 ist eine Stützrolle 9 drehbar angebracht, die auf dem unteren Rand des Zeichentisches T und auf einer in Höhe der Stützrolle 9 seitlich hervorragenden Führungsschiene 10 laufen kann; sechstens das muffenförmige Gegengewicht 11, welches auf dein schiefen Führungsstab 7 gleitbar angeordnet ist und mit dem vertikalen Laufschlitten 6 mittels eines Seilzuges 12 in Verbindung steht, welcher über eine gekehlte Führungsrolle 13 geführt ist, die an dem Bügel des horizontalen Laufschlittens4 angebracht ist; siebentes der Goniometerhalter 14, der am vertikalen Laufschlitten 6 angebracht ist.
  • Auf die konstruktiven Einzelheiten der erwähnten Teile eingehend, vermag der horizontale Laufschlitten 4 auf der horizontalen Führungsschiene 1 mittels vier Paar Rollen, die die Führungsschiene auf den vier Seiten umfassen, zu laufen.
  • Fig. 4, die die umgekippte Hinteransicht des Laufschlittens darstellt, wobei also der Oberteil des Laufschlittens unten liegt und umgekehrt, zeigt die oberen Tragrollen 15 mit horizontaler Achse, die an den beiden Enden des Laufschlittens 4 drehbar gelagert sind und auf der Oberkante der festen Führungsschiene 1 laufen. Auf diesen Tragrollen 15 lastet das ganze Gewicht der beweglichen Teile des Zeichenapparates. Diesen Rollen gegenüber sind zwei Führungsrollen 16 mit ebenfalls horizontaler Achse angeordnet, die auf der Unterkante der Führungsschiene 1 laufen. Jede dieser Führungsrollen ist auf einem schwenkbaren Arm 17 gelagert, der mittels eines Drehzapfens 18 an dem Laufschlitten 4 befestigt und gegen die Führungsschiene 1 durch eine Feder 19 angedrückt ist. Das Rollenpaar 16 trägt zur Führung des Laufschlittens 4 in einer zur Tischebene parallelen Ebene bei und verleiht dem Laufschlitten eine leichte Beweglichkeit dank der elastischen Lagerung dieser Führungsrollen.
  • Der Laufschlitten wird ferner auf der Führungsschiene 1 durch die beiden Rollen 20 mit vertikaler Achse geführt, die auf der Mitte der Vorderfläche der Führungsschiene 1 laufen, und ferner durch die beiden Rollen 21, ebenfalls mit vertikaler Achse, die auf entsprechenden Kragarmen an der Oberseite des Laufschlittens 4 gelagert sind und die Oberkante der Hinterfläche der Führungsschiene 1 umfassen, so daß die Führungsrollen 21 oberhalb der Distanzbolzen 3, die die Führungsschiene 1 mit den Bügeln 2 verbinden, laufen können.
  • Alle erwähnten Trag- und Führungsrollen können vorzugsweise einfach aus entsprechend bemessenen Kugellagern gebildet sein, deren Außenring unmittelbar auf der betreffenden Lauffläche der Führungsschiene laufen.
  • Der Laufschlitten 6 für den Goniometerhalter, der auf der vertikalen Führungsschiene 5 laufend angeordnet ist, ist wesentlich wie der eben beschriebene horizontale Laufschlitten 4 ausgebildet und weist ebenfalls vier Paar Führungsrollen auf, die die Führungsschiene 5 auf den vier Seiten umfassen.
  • Die Führungsrollen des vertikalen Laufschlittens sind in Fig. 5 dargestellt, die die Hinteransicht dieses Laufschlittens zeigt. Zur Führung dieses Laufschlittens in der zur Tischebene parallelen Ebene dienen die beiden Rollen 22, die in einer Diagonalen des Laufschlittens am Laufschlitten senkrecht zur Laufebene drehbar gelagert sind sowie der beiden Rollen 23, die in der anderen Diagonalen angebracht sind und auf schwenkbaren Armen elastisch gelagert sind, die ähnlich wie die schon beschriebenen Arme 17 des horizontalen Laufschlittens ausgebildet und befestigt sind. Genannte Rollenpaare laufen auf den Seitenflächen der vertikalen Führungsschiene 5 und gestatten dann ihrer Anordnung eine leichte Beweglichkeit dieses Schlittens.
  • Die Führung des Laufschlittens wird durch die beiden Rollen 24 ergänzt, deren Achse parallel zur Tischebene gerichtet sind und die auf der Vorderfläche der Führungsschiene 5 laufen, ferner durch die beiden Rollen 25, deren Achse parallel zu den vorhergehenden verlaufen und am Laufschlitten auf Kragarmen gelagert sind, die in einer Diagonale am Laufschlitten angebracht sind, wobei diese Rollen auf den Rändern der Hinterfläche der Führungsschiene 5 laufen.
  • Die Führungsrollen des vertikalen Laufschlittens können in ähnlicher Weise wie die Rollen des horizontalen Laufschlittens aus Kugellagern gebildet sein.
  • Eine Stellschraube 26 gestattet, den Laufschlitten 6 auf der Führungsschiene 5 in einer beliebigen Lage festzukleninien.
  • Die beiden Führungsschienen 1 und 5 können in zweckmäßiger Weise mit einer Millimetereinteilung versehen sein; in diesem Falle werden die beiden Laufschlitten ein entsprechendes Bezugszeichen aufweisen.
  • Der vertikale Laufschlitten 6 ist auf der der Druckschraube 26 entgegengesetzten Seite mit einem kreisförmigen Ansatz 6' versehen, in den drei kreisbogenförmige Schlitze geschnitten sind, die zur Befestigung und Einstellung des Goniometerhalters 14 dienen.
  • Der Goniometerhalter ist auf einem Zapfen 27 drehbar, der auf einer Platte 28 befestigt ist, die am Ansatz 6' des Laufschlittens 6 mittels dreier Klemmschrauben, die durch genannte Schlitze gehen, verbunden ist.
  • Der Handgriff 29 des Goniometerhalters 14 ist auf der drehbaren Grundplatte 30 mittels versenkter Schrauben (die in der Zeichnung nicht dargestellt sind) befestigt; diese Grundplatte verlängert sich in zwei senkrecht zueinander stehende Arme 30' und 30", an welchen die in Fig. 1 gestrichelten millimetrierten Zeichenlineale 31' und 31" angebracht sind, die an beiden Armen in der üblichen Weise befestigt werden.
  • Die Drehvorrichtung des Goniometers ist folgendermaßen ausgebildet: Die feste Platte 28, auf der das Goniometer ruht, weist an ihrem Umfang in der dem Führungsschlitten 6 entgegengesetzten Richtung eine Reihe Ausschnitte 32 auf, die bestimmten Zentriwinkeln am Goniometer entsprechen. Eine Sperrklinke 33, die auf der drehbaren Platte 30 in 34 schwenkbar gelagert ist und in der gleichen Ebene wie die feste Platte 28 liegt, kann wahlweise in einen der Ausschnitte 32 eingreifen, der dem betreffenden Zentriwinkel am Goniometer entspricht. Die Sperrklinke 33 wird durch den Druckknopf 35 betätigt, der auf einem innerhalb des Handgriffs 29 gleitbar angeordneten Gleitzapfen 36 angebracht ist. Um dem dünneren, inneren Ende des Zapfens 35 sitzt eine schraubenförmige Druckfeder 37, die den Zapfen 36 mit dem Druckknopf 35 nach außen schiebt. Der Zapfen 36 weist eine durchgehende Bohrung 38 auf, in die das obere Ende eines Hebels 39 eindringt, welcher in 40 auf einem Bügel 41 gelagert ist, der auf der drehbaren Platte 30 des Goniometers befestigt ist. Das untere Ende des Hebels 39 greift in ein Gleitstück 42 ein, welches parallel zum Zapfen 36 gleitbar angeordnet ist und im unteren Teil des Handgriffs 29 auf der Grundplatte geführt wird. Das äußere Ende des Gleitstücks 42 ist bei 43 auf der Mitte der Sperrklinke 33 drehbar gelagert.
  • Die Bohrung 44, in der die Sperrklinke mit ihrem Drehzapfen 34 schwenkbar gelagert ist, ist kreisbogenförmig ausgebildet; der Zapfen 34 stützt sich somit nur gegen einen Teil der Bohrwandung ab, wodurch die Reibung zwischen Zapfen und Bohrung, und somit die Abnutzung dieser beiden Teile, vermindert wird. In der Nähe des Sperrzahns wird die Sperrklinke 33 durch einen festen Zapfen 45 geführt, welcher innerhalb einer kreisbogenförmigen Öffnung in der Sperrklinke gleitet.
  • Aus der obigen Beschreibung ist ersichtlich, daß die Sperrklinke durch einen Druck auf den Knopf 35 außer Eingriff gebracht werden kann, wobei das Goniometer um seine Achse frei gedreht werden kann. Wird nämlich der Gleitzapfen 36 durch einen Druck auf den Knopf 35 nach innen geschoben, wird diese Bewegung durch den Hebel 39 auf das Gleitstück 42 übertragen, welches die Sperrklinke löst. Das Gonioineter kann hierauf in eine neue Lage gedreht werden. Wird der Druck auf den Knopf 35 aufgehoben, so wird die Druckfeder 37 die genannten Teile wieder in ihre ursprüngliche Lage bringen, und die Sperrklinge kann in einen anderen Ausschnitt der festen Platte 28 eingreifen.
  • Das Goniometer besitzt ferner eine Vorrichtung, um in der frei drehbaren Lage zu verbleiben. Zu diesem Zweck ist in dem Handgriff 19 ein zweiter Gleitzapfen 46 vorgesehen, der senkrecht zum Gleitzapfen 36 in der zur Drehebene des Goniometers senkrechten Ebene steht, und durch den Druckknopf 47 betätigt wird. Das eine Ende des Gleitzapfens 46 kann in eine durchgehende Querbohrung 48 des Gleitzapfens 36 eindringen, die in der Verlängerung des Gleitzapfens 46 zu liegen kommt, wenn der Druckknopf 35 ganz eingedrückt ist. Die Bohrung 48 hat einen Durchmesser, der etwas größer als der Durchmesser des Zapfens 46 ist. Der Zapfen 46 ist gewöhnlich außer Eingriff mit dem Zapfen 36 dank der schraubenförmigen Feder 49, die das Bestreben hat, den Druckknopf 47 nach außen zu schieben.
  • Will man nun das Goniometer in die freie Lage bringen und in dieser lassen, so drückt man auf den Knopf 35 des Gleitzapfens 36, wodurch die Sperrklinke 33 aus dem Ausschnitt der festen Platte 28 tritt, wie schon erläutert wurde; hierauf drückt man auf den Knopf 47, um das innere Ende des Zapfens in die Bohrung 48 zu schieben. Die Gleitbewegung des Zapfens 46 ist hierbei durch den Stellring 50 begrenzt. Wird nun der Druckknopf 35 freigegeben, so wird der Gleitzapfen 36 unter der Einwirkung der Feder 37 etwas nach außen geschoben, bis die Wandung der Bohrung 48 im Gleitzapfen 36 mit dem Gleitzapfen 46 in Berührung kommt; wird nun auch der Drucknopf 47 freigegeben, so wird die Reibung zwischen der Wandung der Bohrung 48 und dem Zapfen 46 die Wirkung der Feder 49 überwinden, wodurch die beiden Zapfen 36 und 46 im Eingriff bleiben und das Goniometer in der freien Drehlage behalten wird.
  • Will man nun das Goniometer in der neuen Lage festhalten, so genügt ein leichter Druck auf den Knopf 35, um den Zapfen 46 von der Wandung der Bohrung 48 zu lösen; die Feder 49 wird auf den Zapfen 46 einwirken, der aus der Bohrung 48 austreten kann, worauf die Feder 37 den Zapfen 36 nach außen schiebt und die Sperrklinke in den Ausschnitt. der ihr gegenübersteht, eingreift.
  • Da nun das Fahrgestell des horizontalen Laufschlittens 4 in einer Ebene angeordnet ist, die in Bezug auf die Tischebene nach hinten verschoben ist, während der Tragarm, an dem die Führungsschiene 5 für den vertikalen Laufschlitten und der Führungsstab 7 für das Gegengewicht angebracht sind, in einer in Bezug auf die Tischebene nach vorn verschobenen Ebene liegt, und links am Laufschlitten befestigt ist, so können die Lineale 31' und 31", die am Goniometer angebracht sind, auch dann eine schiefe Lage annehmen, wenn sich das Goniometer in der Nähe des oberen Laufschlittens 4 befindet. Das Lineal 31" kann nämlich vor dem Laufschlitten 4 zu liegen kommen, indem es durch die freie Öffnung zwischen dem Tragarm und dem Tisch geschwenkt werden kann (s. Fig. 1).
  • Das Gegengewicht 11 für den vertikalen Laufschlitten 6, welches auf dem schiefen Führungsstab 7 gleitbar angeordnet ist, ist ebenfalls leicht bewegbar ausgebildet. Es besteht hauptsächlich aus einer Muffe, die an ihren beiden Enden drei Kugellager 51 aufweist, die als Rollen auf dem Führungsstab 7 laufen (s. Fig. 6). Die Zapfenhalter dieser Kugellager werden zweckmäßig durch eine an den Enden der Muffe festgeklemmte metallische Haube 52 zusammengehalten.
  • Das Gegengewicht 11 ist mit dem vertikalen Laufschlitten 6 durch einen Seilzug verbunden, der aus einem Seildraht 12 besteht, welcher über eine Kehlrolle 13 geführt wird, die am umgebogenen Tragaren des horizontalen Laufschlittens angebracht ist.
  • Auf diese Art und Weise wird ein sehr leicht bewegbarer Zeichenapparat geschaffen, der sich in einer beliebigen Lage festklemmen läßt, eine sehr kleine Anzahl beweglicher Teile aufweist, und dessen Goniometer eine beliebige Lage auf dem Zeichentisch einnehmen kann.
  • In der Praxis können die beschriebenen Einzelheiten, die Ausmaße, die Werkstoffe, die Form usw., der verschiedenen Teile, aus denen der Zeichenapparat besteht, auch anders ausgebildet sein, ohne den Rahmen der Erfindung zu verlassen.
  • So kann z. B. der horizontale Laufschlitten 4 mit einer Druckschraube versehen werden, die ähnlich wie die am vertikalen Laufschlitten 6 angebrachte Druckschraube 26 wirkt, um den Laufschlitten 4 auf der Führungsschiene 1 festzuklemmen.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Parallel verschiebbarer Zeichenapparat mit einer an dem oberen Rand eines Zeichentisches befestigten horizontalen Führungsschiene, mit einem auf dieser Führungsschiene verschiebbaren Laufschlitten mit Tragarm und mit einer an dein Tragarm befestigten vertikalen Führungsschiene für einen auf ihr verschiebbaren Laufschlitten für den schwenkbaren Linealhalter, wobei an dem Tragarm des horizontalen Laufschlittens ein Führungsstab für das Gegengewicht des vertikal verschiebbaren Laufschlittens befestigt ist und der Führungsstab und die vertikale Führungsschiene an ihren unteren Enden durch einen Bügel verbunden sind, an welchem eine drehbare und auf dein unteren Rand des Zeichentisches laufende Stützrolle angebracht ist, während der vertikale Laufschlitten für den Linealhalter und das Gegengewicht über einen an dem horizontalen Laufschlitten angebrachten Seilzug in Verbindung stehen, dadurch gekennzeichnet, daß die feste Führungsschiene (1) in an sich bekannter Weise rechteckigen Querschnitt hat und der auf ihr laufende horizontale Schlitten (4) einen U-förmigen Querschnitt und vier Paar an sich bekannte Laufrollen (15, 16, 20, 21) aufweist, die die Führungsschiene (1) auf den vier Seiten umfassen und von denen ein Paar auf der unteren Seite der Führungsschiene (1) laufenden Rollen (16) auf je einem elastisch schwenkbaren Arm (17) angebracht sind, während die vertikale Führungsschiene (5) gleichfalls an sich bekannten rechteckigen Querschnitt hat und der auf ihr laufende vertikale Schlitten (6) mit dem Linealhalter vier Paar gleichfalls an sich bekannte Laufrollen (22, 23, 24, 25) aufweist, die die Führungsschiene (5) auf den vier Seiten umfassen und von denen zwei seitliche, auf zwei entgegengesetzten Seiten der Führungsschiene (5) laufende Rollen (23) auf je einem elastisch schwenkbaren Arm in einer Diagonalen auf dem Laufschlitten (6) angebracht sind.
  2. 2. Zeichenapparat nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein an sich bekannter als Gegengewicht zum Laufschlitten (6) des Linealhalters dienender Körper (11) an jedem Ende einen Satz Führungsrollen (51) aufweist, die vorzugsweise als Kugellager ausgebildet sind lind unter verschiedenen Winkeln zueinander auf dem runden Führungsstab (7) für das Gegengewicht laufen.
  3. 3. Zeichenapparat nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der schwenkbare Linealhalter (14) in an sich bekannter Weise mit einer Sperrklinke (33) versehen ist, dessen Drehzapfen (34) in einer kreisbogenförmigen Bohrung (44) so schwenkbar gelagert ist, daß er sich nur gegen einen Teil der Bohrungswandung abstützt.
  4. 4. Zeichenapparat nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Linealhalter (14) in an sich bekannter Weise in der freien Drehlage eingestellt werden kann, und zwar mittels eines in dem Handgriff (29) senkrecht zum bekannten Gleitzapfen (36) der Sperrklinke angebrachten Gleitzapfens (46 ), der unter der Einwirkung einer Rückstellfeder (49) steht und den Gleitzapfen (36) der Sperrklinke in der freien Drehlage festklemmt, indem er in eine Querbohrung (48) desselben eindringt.
  5. 5. Zeichenapparat nach Anspruch 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Querbohrung (48) im Gleitzapfen (36) der Sperrklinke einen größeren Durchmesser als der Gleitzapfen (46) hat. In Betracht gezogene Druckschriften: Schweizerische Patentschrift Nr. 267 711; französische Patentschriften Nr. 967 145, 991861; deutsche Patentschriften Nr. 832 867, 47 846; USA.-Patentschrift Nr. 2 400 733; Katalog Nr. 120 der Fa. Franz Kuhlmann, S. 26, ?7 und 39; Katalog der Fa. Emmert, Manufacturing Company, Wayneshoro 2, Penna, Bulletin Nr. 6-48 und 7-48.
DEZ4246A 1953-06-16 1954-06-11 Parallel verschiebbarer Zeichenapparat mit einer an dem oberen Rand eines Zeichentisches befestigten horizontalen Fuehrungsschiene Pending DE1009060B (de)

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