DE2910097C2 - Vorrichtung zum Fräsen von Entwässerungsschlitzen in ein Fensterprofil - Google Patents
Vorrichtung zum Fräsen von Entwässerungsschlitzen in ein FensterprofilInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Fräsen von Entwässeruhgsschlitzen in ein Fensterprofil, mit
einem an einem Maschinengestell angeordneten Aufspanntisch mit Spanneinrichtungen zum Festspannen
des Profils, und mit mindestens zwei an Führungssäuien entgegen Federkraft oder Eigengewicht rechtwinklig
zur Profilachse verschiebbar gelagerten, von verschiedenen Seiten sowie gegebenenfalls unter verschiedenen
Winkeln auf das Profil zu beweglichen Fräsaggregaten, deren Führungssäulen an einem parallel zur Profilachse
am Maschinengestell verschiebbar gelagerten Schlitten angeordnet sind, wobei zur Verschiebung der Fräsaggregate
je ein Betätigungshebel und zur Begrenzung des Arbeitshubes jedes Fräsaggregates auf das Profil zu, je
ι ο ein verstellbarer Anschlag vorgesehen sind.
Bei Fenstern, deren Profile aus Aluminium oder Kunststoff bestehen, werden die Fensterflügel und
Fensterrahmen mit Entwässerungsschlitzen versehen, um das von der Scheibe in das Kittbett des
Fensterflügels ablaufende und von dort in eine Rinne des Fensterrahmens weitergeleitete Regenwasser nach
außen abzuführen. Diese Entwässerungsschlitze verlaufen zwar in ihrer Längsrichtung stets parallel zur
Profilachse, sie müssen jedoch von verschiedenen Seiten her und unter verschiedenen Winkeln in Bezug auf eine
Seitenfläche des Profils in dieses eingefräst werden.
Bei einer Vorrichtung zum Fräsen von Entwässerungsschlitzen der eingangs erwähnten Art (vergl.
Prospekt der Fa. Wegema, 7531 Eisingen-Pforzheim »Wasserschlitzfräse Type SK8«) sind zwei Fräsaggregate
vorgesehen. Die Führungssäulen jedes dieser Fräsaggregate sind je an einem Schlitten angebracht,
d. h. es sind zwei derartige Schlitten vorhanden. Beide Schlitten sind in Richtung der Profilachse verschiebbar
am Maschinengestell gelagert. Für jedes der Fräsaggregate ist ein mit einem Handhebel versehener Betätigungshebel
vorgesehen, mit dem das Fräsaggregat zunächst entgegen der Federkraft oder des Eigengewichtes
auf das Profil zubewegt werden kann, wobei der Fräser zunächst ein Loch in das Profil bohrt. Der Hub
des Fräsaggregates ist dabei durch einen einstellbaren Anschlag begrenzt. Sobald der Fräser in das Werkstück
eingetaucht ist und seine durch den Anschlag begrenzte vordere Endstellung erreicht hat, wird der Schlitten
durch Querbewegung des Handhebels in Richtung der Profilichse verschoben, wodurch das zunächst gebohrte
Loch zu einem sich in Profillängsrichtung erstreckenden Litz erweitert wird. Nachdem auf diese Weise an einer
Seite des Profils ein derartiger Entwässerungsschlitz hergestellt wurde, muß man durch Betätigung des
Handhebels des zweiten Fräsaggregates einen Entwässerungsschlitz von einer anderen Seite des Profils her in
dieses in der beschriebenen Weise einfräsen. Beide Fräsaggregate sind in Bezug auf die Längsrichtung des
Profils etwa an der gleichen Stelle des Profils angeordnet. Gegebenenfalls kann auch noch ein drittes
Fräsaggregat vorgesehen sein, um von einer weiteren Seite her einen Entwässerungsschlitz einzufräsen. Die
bekannte Vorrichtung ist jedoch kompliziert im Aufbau und umständlich und zeitraubend zu bedienen. Es muß
nämlich für jedes Fräsaggregat ein eigener Schlitten vorgesehen sein und die Fräsaggregate können auch nur
nacheinander betätigt werden. Hierbei ist es stets erforderlich, den Handhebel zunächst in einer Richtung
und dann in einer senkrecht hierzu verlaufenden zweiten Richtung zu bewegen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zum Fräsen von Entwässerungsschlitzen in
ein Fensterprofil der eingangs erwähnten Art zu schaffen, welche einfacher im Aufbau ist und bei
einfacher Bedienung die gleichzeitige Herstellung von zwei oder mehr Entwässerungsschlitzen ermöglicht.
Dies wird nach der Erfindung dadurch erreicht, daß
Dies wird nach der Erfindung dadurch erreicht, daß
die Führungssäulen aller Fräsaggregate an einem gemeinsamen, einzigen Schlitten angeordnet sind, daß
die Betätigungshebel der Fräsaggregate untereinander durch ein erstes Gestänge und mit den Fräsaggregaten
unter Zwischenschaltung von Federn verbunden sind und daß mit einem Betätigungshebel ein zweites
Gestänge verbunden ist, welches gegenüber dem Betätigungshebel etwa um den Arbeitshub der Fräsaggregate
begrenzt verschiebbar ist and welches an einem am Schlitten um eine senkrecht zur Verschieberichtung ro
des SchJUtens angeordnete Achse schwenkbaren Hebel angreift, dessen freies Ende sich an einem Teil des
Maschinengestells derart abstützt, daß durch die Schwenkbewegung des Hebels der Schlitten verschoben
wird.
Es ist auch eine Fräsmaschine zum Einfräsen von Ausnehmungen in aus Metall, Kunststoff oder dgl.
bestehende Profilstücke für Tür- oder Fensterrahmen bekannt (vgl. DE-AS 20 45 244), mit einem gegenüber
einem Maschinengestell mittels zweier Handhebel längs, quer und in der Höhe verfahrbaren Frässupport
Der Frässupport ist hierbei als Kreuzschlitten ausgebildet und trägt ein erstes Fräsaggregat mit einer
vertikalen Frässpindel und ein zweites Fräsaggregat mit einer horizontalen Frässpindel. Da jedoch beide
Fräsaggregate starr an den Support angeordnet sind, kann immer nur jeweils eines der Fräsaggregate mit
dem Profilstück in Arbeitsstellung gebracht werden. Die Zustellung des einen Fräsaggregates kann hierbei nur
durch die Betätigung des einen Handhebels erfolgen, 3u während zur Verschiebung des Fräsaggregates in
Profillängsrichtung der zweite Handhebel betätigt werden muß. Bezüglich der Bedienung und der zum
Fräsen von Schlitzen an verschiedenen Profilseiten erforderlichen Fräszeit treffen also für diese bekannte
Vorrichtung die oben erwähnten Nachteile ebenfalls zu. Da bei dieser bekannten Vorrichtung die Fräsaggregate
nicht gleichzeitig eingesetzt werden und außerdem zu ihrer Betätigung zwei verschiedene Handhebel erforderlich
sind, hat dieser Stand der Technik zur Lösung der gestellten Aufgabe nichts beigetragen.
Es ist außerdem eine Werkzeugmaschine (Fräsmaschine)
bekannt (DE-PS 8 80 836), bei der ein auf einem Maschinenbett verschiebbarer Tisch den Ständer der
Werkzeugmaschine trägt. An diesem Ständer ist höhenverschiebbar ein Ausleger angeordnet, an welchem
senkrecht zur Verschiebbewegung des Tisches zwei Werkzeugträger verschiebbar angeordnet sind.
Das Werkstück selbst wird auf einer neben dem Maschinenbett angeordneten stationären Spannplatte
aufgespannt. Bei dieser Werkzeugmaschine können zwar die beiden Wei kzeugträger durch Verschiebung
des Tisches gleichzeitig in Längsrichtung des Werkstükkes bewegt und damit eine Bearbeitung vorgenommen
werden und sie können auch durch Höhenbewegung des Auslegers gegenüber den Ständer senkrecht zur Ebene
der Spannplatte bewegt werden. Die gleichzeitige Bewegung der Werkzeugträger von verschiedenen
Richtungen auf das Werkstück zu oder von diesem weg ist jedoch nicht möglich. Mangels eines Vorbildes hat
auch dieser Stand der Technik zur Lösung der gestellten Aufgabe nichts beigetragp'.
Die neue Vorrichtung ist zunächst einfacher in ihrem Aufbau, denn es ist nur ein einziger Schlitten zur
Verschiebelagerung von zwei oder mehr Fräsaggrega- μ ten notwendig. Insbesondere ist die neue Vorrichtung
aber auch einfacher in der Bedienung, denn durch Betätigung eines einzigen Handhebels, der gegebenenfalls
auch durch einen Pneamatikzylinder ersetzt werden kann, werden gleichzeitig die Entwässerungsschlitze an mehreren Seiten des Profils in dieses
eingefräst Außerdem braucht bei der neuen Vorrichtung der Handhebel nur in einer Richtung bewegt zu
werden. Sobald nämlich die eingestellte Frästiofe ei reicht ist, wird bei Weiterbewegung des Handhebels
in der gleichen Richtung der Schlitten mittels des zweiten Gestänges und des Hebels in Profillängsrichtung
verschoben, wie es in der Spezialbeschreibung noch näher ausgeführt ist Hierdurch ist die Bedienung
der neuen Vorrichtung sehr vereinfacht und außerdem wird für die Herstellung von zwei oder mehr von
verschiedenen Seiten in das Profil einzufräsenden Entwässerungsschlitzen nur eine Arbeitszeit benötigt,
die sonst zum Einfräsen eines einzigen Entwässerungs-•schlitzes
erforderlich ist
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen gekennzeichnet
Die Erfindung ist in folgendem, anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels näher
erläutert Es zeigt
F i g. 1 einen Teilquerschnitt durch die Vorrichtung in Ausgangsstellung
F i g. 2 einen Teilquerschnitt durch die Vorrichtung in einer Arbeitsstellung
F i g. 3 eine Teilseitenansicht in Richtung II der F i g. 1
unter Weglassung des ersten Gestänges.
In der Zeichnung ist mit 1 ein Teil des Maschinengestelles
bezeichnet, welches einen Aufspanntisch 2 aufweist Auf diesem Aufspanntisch kann mittels nicht
dargestellter Spanneinrichtungen ein aus Aluminium oder Kunststoff bestehendes Fensterprofil P festgespannt
werden. Mit dem Maschinengestell 1 sind über die Stützen 3 zwei übereinander in Abstand angeordnete
Führungsstangen 4 verbunden, die sich in Längsrichtung des Profils P erstrecken. An diesen Führungsstangen
4 ist ein Schlitten 5 horizontal verschiebbar gelagert. An diesem Schlitten 5 ist ein Träger 6 um eine
parallel zu den Führungsstangen 4 verlaufende Achse schwenkbar und feststellbar gelagert. Dieser Träger 6
trägt die Führungssäulen 7 für ein erstes Fräsaggregat 8. Innerhalb der Führungssäulen sind nicht dargestellte
Druckfedern angeordnet, welche das Fräsaggregat 8 jeweils in seiner vom Fensterprofil entfernten, in F i g. 1
dargestellten Ausgangslage halten. An dem Fräsaggregat ist außerdem ein einstellbarer Anschlag 9 vorgesehen.
Mit diesem Fräsaggregat 8 kann von oben her ein Entwässerungsschlitz in das Profil P eingefräst werden,
wobei dieser Entwässerungsschlitz auch gegenüber einer Seitenfläche des Profils geneigt sein kann.
An dem Schlitten 5 ist ferner ein Tragarm 10 befestigt, der Führungssäulen 11 für ein zweites Fräsaggregat 12
trägt. Dieses zweite Fräsaggregat 12 wird durch sein
Eigengewicht in seine vom Profil entfernte, in F i g. 1 dargestellte Ausgangsstellung zurückgeführt. An dem
Schlitten 5 kann ferner ein weiteres, strichpunktiert dargestelltes Fräsaggregat 13 ebenfalls mittels Führungssäulen
in Richtung auf das Profil />zu verschiebbar gelagert sein.
Zur Verschiebung des ersten Fräsaggregates 8 in Richtung A auf das Profil P zu ist ein erster
Betätigungshebel 14a, 146 vorgesehen. Dieser Betätigungshebel 14a, 14£>
ist bei dem gezeigten Ausführungs-Loispiel
zweiteilig ausgebildet, wobei beide Teile gegeneinander festklemmbar sind. Diese zweiteilige
Ausgestaltung ist deshalb erforderlich, weil das erste Fräsaggregat 8 an dem schwenkbaren Träger 6
angeordnet ist. Durch die zweiteilige Ausgestaltung des Betätigungshebels kann dieser an die jeweilige Stellung
des Trägers 6 angepaßt werden. Das Teil 14a des Betätigungshebels 14a, 146 ist über eine Zugfeder 15 mit
dem Fräsaggregat 8 verbunden. Beide Teile 14a, 14£>
schwenken um die Lagerachse 16. An dem Betätigungshebelteil 14a ist ferner ein Handhebel 16 angebracht.
Zur Bewegung des zweiten Fräsaggregates 12 in Richtung B ist ein zweiter Betätigungshebel 17
vorgesehen. Dieser Betätigungshebel ist bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel über die Lagerachse 18
an dem Fräsaggregat 12 angelenkt. Eine Zugfeder 19 verbindet den einen Hebelarm des Betätigungshebels 17
mit dem Tragarm 10. Die hinteren Enden beider Betätigungshebel 14a, 140 bzw. 17 sind über ein
Gestänge 20 miteinander verbunden. Für das eventuell vorgesehene dritte Fräsaggregat 13 ist ebenfalls ein
Betätigungshebel 32 vorgesehen, der in ähnlicher Weise über ein weiteres Gestänge 33 unter Zwischenschaltung
einer Feder 34 mit dem Betätigungshebel 14a, 146 verbunden sein kann. Dieses zuletzt genannte Gestänge
und das Gestänge 20 können entweder wechselweise oder auch gleichzeitig eingehängt sein, je nachdem, ob
entweder das Fräsaggregat 12 oder das Fräsaggregat 13 zusammen mit dem Fräsaggregat 8 oder alle drei
Fräsaggregate zusammen bewegt werden sollen. Auch an dem Fräsaggregat 12 ist ein einstellbarer Anschlag 21
vorgesehen. Gegebenenfalls wäre es auch möglich, den Betätigungshebel 17 um eine starr am Schlitten 5
angeordnete Lagerachse schwenkbar zu lagern, wobei jedoch dann der Betätigungshebel 17 ebenfalls über eine
Feder mit dem Fräsaggregat 12 verbunden sein müßte.
Damit der Schlitten 5 in Richtung C also in Längsrichtung des Profils an den Führungsstangen 4
verschoben werden kann, ist ferner ein Hebel 22 um eine quer zu den Führungsstangen verlaufende Achse 23
am Schlitten 5 gelagert. Dieser Hebel 22 weist an seinem freien Ende eine Rolle 24 auf, welche sich an einer
gegenüber den Führungsstangen 4 schräg geneigten Stützfläche 25 der mit dem Maschinengestell 1
verbundenen Stütze 3 abstützt Der Hebel 22 ist ferner über ein zweites Gestänge 26 mit dem Hebelteil 146 des
ersten Betätigungshebels 14a, 14£>, verbunden. Diese
Verbindung ist jedoch so, daß das Betätigungsgestänge 26 in ein mit dem Hebelteil 14Zj verbundenen Auge 27
begrenzt verschiebbar gelagert ist Diese begrenzte Verschiebbarkeit oder der Leerhub L entspricht in etwa
dem durch die Anschläge 9 bzw. 21 begrenzten Arbeitshub //der Fräsaggregate 8 bzw. 12. Der Leerhub
L ist mittels einer auf dem Gestänge 26 angeordneten Mutter 28 und einer Kontermutter 29 einstellbar. Wie
man aus Fig.3 erkennen kann, ist der Hebel 22 in Ausgangsstellung des Schlittens gegenüber dessen
durch die Führungsstangen 4 bestimmten Verschiebeachse im spitzen Winkel α geneigt. Zur Rückführung des
Schlittens 5 in seine Ausgangsstellung ist zwischen diesem und der Stütze 3 eine Rückstellfeder 30
vorgesehen.
Sollen in das Fensterprofil P an gegenüberliegenden Seiten Entwässerungsschlitze eingefräst werden, so
wird das Profil P auf dem Arbeitstisch 2 festgespannt. Durch Betätigung des Handhebels 16 in Richtung D
ίο werden gleichzeitig die beiden Fräsaggregate 8 und 12
in Richtung A bzw. B auf das Profil P zu bewegt, wobei die von den Fräsaggregaten 8 und 12 angetriebenen
Fräser senkrecht zur Profilachse in das Profil eindringen. Die Eindringtiefe wird durch die verstellbaren
Anschläge 9 und 21 bestimmt, die bei Verschwenkung des Handhebels 16c/ gleichzeitig oder nacheinander an
entsprechenden Gegenanschlägen des Trägers 6 bzw. des Tragarmes 10 zur Anlage kommen. Hierdurch wird
die weitere Bewegung der Fräsaggregate 8 bzw. 12 in Richtung A bzw. B gestoppt. Inzwischen hat sich das
hintere Ende des Hebelteiles 146, wie es aus Fig.2 ersichtlich ist, soweit nach oben bewegt, daß das Auge
27 bzw. die am Auge abgestützte Führungsbüchse 31 an der Mutter 28 zur Anlage gekommen ist. Dank der
Zugfedern 15 und 19 kann der Handhebel 16 weiter in Richtung D nach unten geschwenkt werden, obwohl die
Fräsaggregate 8, 12 nicht weiter auf das Profil P zu bewegt werden. Durch das Gestänge 26 wird nunmehr
das freie Ende des Hebels 22 nach oben geschwenkt, wobei die Rolle 24 an der Stützfläche 25 abrollt.
Hierdurch verschiebt sich der Schlitten 5 in Richtung C, wobei die von den Fräsaggregaten 8, 12 angetriebenen
Fräser die Entwässerungsschlitze in Längsrichtung des Profils in dieses einfräsen. Die Länge dieser Längsschlitze
kann durch einen verstellbaren Anschlag 32 ebenfalls eingestellt werden. Das Einfräsen der Längsschlitze
erfolgt durch die beiden Fräsaggregate 8 und 12 gleichzeitig. Nach Beendigung des Fräsvorganges wird
beim Loslassen des Handhebels 16 der Schlitten 5 durch die Rückstellfeder 30 zunächst in seine in F i g. 3
dargestellte Ausgangslage zurückgeführt Das Fräsaggregat 12 kehrt durch Eigengewicht in seine Ausgangsstellung
zurück und das Fräsaggregat 8 wird durch die nicht dargestellten, in den Säulen 7 angeordneten
Federn in seine Ausgangsstellung gebracht
Zur Erzeugung der Bewegung der Fräsaggregate 8, 12 in Richtung A bzw. B auf das Profil zu und zur
Bewegung des Schlittens C in Längsrichtung des Profils ist also nur eine Schwenkbewegung des Handhebels 16
in einer Richtung erforderlich. Man kann infolgedessen den Handhebel auch sehr einfach durch einen einzigen
Pneumatikzylinder ersetzen.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
Claims (6)
1. Vorrichtung zum Fräsen von Entwässerungsschlitzen in ein Fensterprofil, mit einem an einem
Maschinengestell angeordneten Aufspanntisch mit Spanneinrichtungen zum Festspannen des Profils,
und mit mindestens zwei an Führungssäulen entgegen Federkraft oder Eigengewicht rechtwinklig
zur Profilachse verschiebbar gelagerten, von verschiedenen Seiten sowie gegebenenfalls unter
verschiedenen Winkeln auf das Profil zu beweglichen Fräsaggregaten, deren Führungssäulen an
einem parallel zur Profilachse am Maschinengestell verschiebbar gelagerten Schütten angeordnet sind,
wobei zur Verschiebung der Fräsaggregate je ein Betätigungshebel und zur Begrenzung des Arbeitshubes jedes Fräsaggregates auf das Profil zu, je ein
verstellbarer Anschlag vorgesehen sind, dadurch
gekennzeichnet, daß die Führungssäulen (7, 11) aller Fräsaggregate (8, 12, 13) an einem
gemeinsamen, einzigen Schlitten (5) angeordnet sind, daß die Betätigungshebel (14a, Hb; 17,32) der
Fräsaggregate (8, 12, 13) untereinander durch ein erstes Gestänge (20,33) und mit den Fräsaggregaten
(8,12,13) unter Zwischenschaltung von Federn (15, 19, 34) verbunden sind und daß mit einem
Betätigungshebel (14a, t4b) ein zweites Gestänge (26) verbunden ist, welches gegenüber dem Betätigungshebel
(14a, 140,/ etwa um den Arbeitshub (H)
der Fräsaggregate (8,12,13) begrenzt verschiebbar ist und welches an einem am Schlitten (5) um eine
senkrecht zur Verschieberichtung des Schlittens (5) angeordnete Achse (23) schwenkbaren Hebel (22)
angreift, dessen freies Ende (24) sich an einem Teil (3) des Maschinengestells (1) derart abstützt, daß
durch die Schwenkbewegung des Hebels (22) der Schlitten (5) verschoben wird.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Hebel (22) in Ausgangsstellung des
Schlittens (5) gegenüber dessen Verschiebeachse schräg geneigt ist und sein freies Ende (24) an einer
Stützfläche (25) des mit dem Maschinengestell (1) verbundenen Teiles (3) anliegt.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützfläche (25) gegenüber der
Verschiebeachse geneigt ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß am freien Ende des Hebels eine
an der Stützfläche (25) anliegende Rolle (24) vorgesehen ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß zur Rückführung des Schlittens (5) in
seine Ausgangsstellung zwischen diesem und einem Teil (3) des Maschinengestells (1) eine Rückstellfeder
(30) vorgesehen ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der Leerhub (L)des zweiten Gestänges (26) gegenüber dem Betätigungshebel (14a,
einstellbar ist.
einstellbar ist.
Priority Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE19792910097 DE2910097C2 (de) | 1979-03-15 | 1979-03-15 | Vorrichtung zum Fräsen von Entwässerungsschlitzen in ein Fensterprofil |
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DE19792910097 DE2910097C2 (de) | 1979-03-15 | 1979-03-15 | Vorrichtung zum Fräsen von Entwässerungsschlitzen in ein Fensterprofil |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2910097B1 DE2910097B1 (de) | 1980-03-27 |
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| DE19792910097 Expired DE2910097C2 (de) | 1979-03-15 | 1979-03-15 | Vorrichtung zum Fräsen von Entwässerungsschlitzen in ein Fensterprofil |
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| Country | Link |
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Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3715518A1 (de) * | 1987-05-09 | 1988-11-17 | Max Striffler Gmbh U Co Maschi | Vorrichtung zur schlitzfraesenden oder bohrenden bearbeitung von fensterprofilen |
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1979
- 1979-03-15 DE DE19792910097 patent/DE2910097C2/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2910097B1 (de) | 1980-03-27 |
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Legal Events
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|---|---|---|---|
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