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DE1146645B - Vorrichtung zum Zerschneiden von plattenfoermigen Werkstuecken - Google Patents

Vorrichtung zum Zerschneiden von plattenfoermigen Werkstuecken

Info

Publication number
DE1146645B
DE1146645B DER26766A DER0026766A DE1146645B DE 1146645 B DE1146645 B DE 1146645B DE R26766 A DER26766 A DE R26766A DE R0026766 A DER0026766 A DE R0026766A DE 1146645 B DE1146645 B DE 1146645B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
tool
support
support surface
guide
rods
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DER26766A
Other languages
English (en)
Inventor
Otto Kaltenmark
Alois Bock
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Karl M Reich Maschinenfabrik GmbH
Original Assignee
Karl M Reich Maschinenfabrik GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Karl M Reich Maschinenfabrik GmbH filed Critical Karl M Reich Maschinenfabrik GmbH
Priority to DER26766A priority Critical patent/DE1146645B/de
Priority claimed from CH425062A external-priority patent/CH392041A/de
Publication of DE1146645B publication Critical patent/DE1146645B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27BSAWS FOR WOOD OR SIMILAR MATERIAL; COMPONENTS OR ACCESSORIES THEREFOR
    • B27B5/00Sawing machines working with circular or cylindrical saw blades; Components or equipment therefor
    • B27B5/02Sawing machines working with circular or cylindrical saw blades; Components or equipment therefor characterised by a special purpose only
    • B27B5/06Sawing machines working with circular or cylindrical saw blades; Components or equipment therefor characterised by a special purpose only for dividing plates in parts of determined size, e.g. panels
    • B27B5/065Sawing machines working with circular or cylindrical saw blades; Components or equipment therefor characterised by a special purpose only for dividing plates in parts of determined size, e.g. panels with feedable saw blades, e.g. arranged on a carriage
    • B27B5/07Sawing machines working with circular or cylindrical saw blades; Components or equipment therefor characterised by a special purpose only for dividing plates in parts of determined size, e.g. panels with feedable saw blades, e.g. arranged on a carriage the plate being positioned in a substantially vertical plane

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Sawing (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Zerschneiden von plattenförmigen Werkstücken Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Zerschneiden von in einem vorzugsweise leicht gegen die Senkrechte geneigten Gestell angeordneten plattenförmigen Werkstücken aus Holz, holzähnlichem Werkstoff oder Kunststoff mittels eines geführten Werkzeuges, insbesondere auf eine unter der Bezeichnung Plattensäge bekannte Vorrichtung, bei der als Werkzeug eine Kreissäge vorgesehen ist. Bei Vorrichtungen dieser Art ist es bekannt, eine Auflagefläche für das Werkstück bildende Stützteile vorzusehen, zwischen die das Werkzeug eingreift. Hierbei ist es bekannt, das Werkzeug in einer Führung parallel zur Auflagefläche des Gestells in der Höhenrichtung bewegbar zu lagern. Mit dieser bekannten Vorrichtung können bei feststehendem Werkstück vertikale Schnitte ausgeführt werden. Wenn aber ein waagerechter Schnitt ausgeführt werden soll, dann muß die Säge horizontal gestellt und festgehalten und das Werkstück in horizontaler Richtung, z. B. auf Rollen od. dgl., bewegt werden. Diese Führung des Werkstückes auf Rollen gegenüber einer feststehenden Säge ergibt zwar eine verhältnismäßig einfache Konstruktion. Sie hat jedoch den Nachteil, daß jeder Fehler der sich auf den Rollen abstützenden Werkstückkante auf den Schnitt übertragen wird. Außerdem benötigt man für einen waagerechten Längsschnitt durch das Werkstück einen Arbeitsplatz, der doppelt so groß ist wie die waagerechte Länge des Werkstückes. Auch erfordert die beim Hin- und Herschieben eintretende Gewichtsverlagerung eine sehr lange und stabile Rollenbahn, wenn ein gerader Schnitt erzielt werden soll.
  • Ein weiterer Nachteil dieser bekannten Plattensäge besteht darin, daß nur zueinander senkrechte Schnitte, nämlich waagerechte und vertikale Schnitte, durchgeführt werden können. Es sind zwar nicht zur Gattung der Plattensäge gehörende Sägevorrichtungen bekannt, bei denen eine Kreissäge zum Durchführen von Schnitten in beliebigen Richtungen längs zwei Koordinaten verstellbar gelagert ist. Da jedoch für das plattenförmige Werkstück eine Unterlage erforderlich ist, die sich insbesondere bei den bei Plattensägen zu bearbeitenden großen Flächen über wesentliche Teile des plattenförmigen Werkstückes erstrecken muß, können Schnitte nicht an einer beliebigen Stelle des Werkstückes durchgeführt werden. Es muß daher das Werkstück vor dem Schnitt so verschoben werden, daß die Säge durch die Unterlage des Werkstückes nicht behindert wird. Um aber das Werkstück immer so anordnen zu können, daß ein gewünschter Schnitt hergestellt werden kann, wird ein sich nach allen Seiten weit über die Unterlage erstreckender Raum benötigt. Diese bekannten Vorrichtungen sind auch deswegen zum Zerschneiden von großen plattenförmigen Werkstücken nicht geeignet, weil die Unterlage waagerecht ist und dadurch sehr viel Platz beansprucht.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die obenerwähnten Vorrichtungen zum Zerschneiden von in, einem vorzugsweise leicht gegen die Senkrechte geneigten Gestell angeordneten plattenförmigen Werkstücken so zu verbessern, daß man die Werkstücke nach beliebigen Koordinaten zerschneiden kann, ohne daß dabei mehr Platz benötigt wird, als die Fläche des Werkstückes selbst einnimmt. Diese Aufgabe ist bei einer Vorrichtung zum Zerschneiden von in einem vorzugsweise leicht gegen die Senkrechte geneigten Gestell angeordneten plattenförmigen Werkstücken mittels eines Werkzeuges, das zwischen eine Auflagefläche für das Werkstück bildende Stützteile eingreift und in einer Führung parallel zur Auflagefläche des Gestells in der Höhenrichtung bewegbar ist, gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß die Werkzeugführung in an sich bekannter Weise quer zu ihrer Führungsrichtung und parallel zur Auflagefläche bewegbar gelagert ist und daß die Querbewegung des Werkzeuges freigebende Stützteile vorgesehen sind. Die Erfindung ermöglicht es nun, schwere, große, plattenförmige Werkstücke auf die Stützteile der Vorrichtung aufzulegen und dann Schnitte in beliebiger Richtung durchzuführen, ohne daß das Werkstück bewegt werden muß. Der Raum, der für dieses Schneiden erforderlich ist, ist dabei auf den Raum beschränkt, den das plattenförmige Werkstück einnimmt. Um die Querbewegung des Werkzeuges freizugeben, können die Stützteile bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung aus der Bahn des Werkzeuges herausbewegbar gelagert sein, und es können mit der Werkzeugführung zusammenwirkende Mittel zum Herausbewegen der Stützteile vorgesehen sein. Dieses kann in der Weise geschehen, daß als Stützteile in der Auflagefläche waagerecht verschiebbare Stäbe vorgesehen sind oder daß als Stützteile ein längliches Profil aufweisende Körper vorgesehen sind, die durch Federwirkung in einer Stellung gehalten sind, in der sich die größere Abmessung ihres Profils senkrecht zur Auflagefläche erstreckt. Beim zuletzt genannten Fall muß lediglich mindestens ein mit dem Werkzeug mitbewegbarer Schieber vorgesehen sein, der die in der jeweiligen Bewegungsrichtung des Werkzeuges vor diesem befindlichen Stützkörper aus der Werkzeugbahn herausbewegt und sie nach dem Vorbeibewegen des Werkzeuges wieder der Federwirkung überläßt. Dadurch wird erreicht, daß beim Bewegen des Werkzeuges die Stützkörper aus der Bahn des Werkzeuges selbsttätig herausbewegt werden.
  • In der Beschreibung ist die Erfindung an Hand von in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispielen näher und im einzelnen erläutert. Es zeigt Fig.1 eine Vorderansicht eines Ausführungsbeispieles einer Plattensäge gemäß der Erfindung, Fig. 2 und 3 Schnitte nach den Linien II-11 bzw. III-III in Fig. 1, Fig. 4 eine Vorderansicht eines anderen Ausführungsbeispieles, Fig. 5 eine Vorderansicht eines weiteren Ausführungsbeispieles, Fig. 6 und 7 Schnitte nach den Linien VI-VI bzw. VII-VII in Fig. 5.
  • Das Gestell der (in den Fig. 1 bis 3 dargestellten) Plattensäge besteht aus einem Fußteil 1 und einem Kopfteil 2. Diese beiden Teile sind durch Stäbe 3 und 3' miteinander verbunden, die Drehachsen für neben dem Fußteil 1 und dem Kopfteil 2 je zwei drehbar gelagerte Umlenkrollen 4 bzw. 4' für ein Auflageband bilden, das aus je einem längs dem Fußteil 1 und dem Kopfteil 2 verlaufenden Band 5 bzw. 6 und senkrecht zu den Bändern 5 und 6 in der Höhenrichtung verlaufenden Stäben 7 besteht; deren Enden an den Bändern 5 und 6 befestigt sind. Die bei jeder beliebigen Stellung der Bänder 5 und 6 gerade auf der Vorderseite des Gestells 1, 2 befindlichen Stäbe bilden zusammen mit einem Schenkel 8' einer längs dem Fußteil 1 verlaufenden Auflageschiene 8 eine Auflageebene für eine Werkstückplatte 9. An der Auflageschiene 8 sind Klemmschrauben 10 zum Festklemmen der Werkstückplatte 9 vorgesehen. Die Umlenkrollen 4' sind mit Klammern 11 versehen, in die beim Umlaufen der Auflagebänder 5, 6 die Stäbe 7 eingreifen. Die äußeren Ränder der Bänder 5 und 6 greifen in Umfangsrillen von im Fußteil 1 und im Kopfteil 2 drehbar gelagerten Stützrollen 12 ein.
  • Der Kopfteil 2 weist auf seiner Oberseite einen sich über die ganze Länge des Kopfteiles erstreckenden Schlitz 13 auf, in den das obere Ende eines als Ganzes mit 14 bezeichneten Führungsschlittens eingreift. Im Oberteil 1.5 des Führungsschlittens 14 sind zwei Rollen 16 drehbar gelagert, in deren Umfangsrillen eine als Schiene 17 dienende, den Schlitz 13 begrenzende Kante des Kopfteiles 2 eingreift. Im Unterteil 18 des Schlittens 14 ist um eine sich in der Höhenrichtung erstreckende Achse eine Rolle 19 drehbar gelagert; die sich auf einem der Rolle 19 als Stützschiene 20 dienenden Teil des Fußteiles 1 abstützt. Der Oberteil 15 und der Unterteil 18 sind durch zwei sich in der Höhenrichtung erstreckende Rundstäbe 21 und 22 miteinander verbunden, die Führungen für den Träger 23 einer Kreissäge 27 bilden. Der Schlitten 14 trägt auf jeder Seite des Trägers 23 je eine sich zwischen den Bändern, 5 und 6 erstreckende und mit diesen verbundene Auflageplatte 14' und 14", so daß der Werkzeugträger 23 samt dem ihm als Führung in der Höhenrichtung dienenden Schlitten 14 und den Stäben 7 des Auf-Lagebandes waagerecht verstellbar ist. Für diese waagerechte Verstellung des Schlittens ist die Stange 3' mit dem Fußteil 1 und dem Kopfteil 2 drehbar verbunden. Die dieser Stange 3' zugeordneten Umlenkrollen 4' für die Auflagebänder 5, 6 sind mit der Stange 3' fest verbunden, so daß mittels eines Motors 26 die Kreissäge 27 waagerecht verschoben werden kann. Für die Höhenverschiebung des Werkzeugträgers 23 längs den Säulen 21 und 22 kann ein elektromotorischer, pneumatischer oder hydraulischer Antrieb dienen, der beispielsweise durch einen endlosen Seil- oder Kettenantrieb mit dem Werkzeugträger verbunden ist.
  • Die ein Kreissägenblatt 24 tragende Säge 27 ist mit ihrem (in der Zeichnung nicht dargestellten) Antrieb um eine zur Auflageebene senkrechte Achse 28 drehbar gelagert, so daß das Kreissägenblatt 24 sowohl in die (in Fig. 1 und 3 dargestellte) etwa waagerechte und in die (in Fig. 2 dargestellte) senkrechte Stellung als auch in eine beliebige zwischen diesen beiden Stellen liegende Stellung gedreht werden kann. In der (in Fig.2 dargestellten) senkrechten Stellung des Kreissägeblattes 24 können beim Verschieben des Werkzeugträgers 23 längs den Säulen 21 und 22 in der Höhenrichtung verlaufende Schnitte in der Platte 9 durchgeführt werden: Bei der (in Fig. 1 dargestellten) etwa waagerechten Stellung des Sägeblattes 24 können durch eine waagerechte Verschiebung des ganzen Schlittens 14 bei einer konstanten ` Höhenstellung des Werkzeugträgers 23 waagerechte Schnitte durchgeführt werden.
  • Da sich hierbei die Auflagestäbe 7 mit dem Schlitten 14 mitbewegen, werden die Stäbe 7 durch das Kreissägeblatt 24 nicht beschädigt. Dadurch, daß die Werkstückplatte 9 mittels der Klemmschrauben 10 fest mit dem Fußteil 1 des Gestells verbunden werden kann, wird beim Verschieben der Auflagestäbe 7 die Werkstückplatte 9 nicht mitgenommen. Auch bei einer Stellung zwischen den beiden in der Zeichnung dargestellten Stellungen des Kreissägeblattes 24 können bei gleichzeitiger, aufeinander abgestimmter Bewegung des Schlittens 14 und des Werkzeugträgers 23 schräge Schnitte in der Werkstückplatte 9 durchgeführt werden.
  • Soweit die Teile des Ausführungsbeispieles nach Fig. 4 mit Teilen des Ausführungsbeispieles nach den Fig. 1 bis 3 im wesentlichen übereinstimmen, sind sie zur Vermeidung von unnötigen Wiederholungen mit Bezugszahlen bezeichnet, die um 100 größer sind als die entsprechenden Bezugszahlen in den Fig1 bis 3.
  • Das Ausführungsbeispiel nach Fig. 4 unterscheidet sich jedoch dadurch, daß an Stelle der Auflagebänder 5, 6 zwei zu beiden Seiten der Kreissäge 127 angeordnete Scherengitter vorgesehen sind, die aus paarweise um ihren Mittelpunkt schwenkbar miteinander verbundenen Stäben 107 bestehen, deren Enden paarweise miteinander und mittels einer Langlochverbindung mit Schiebern 106 verbunden sind, die im Fußteil 101 und im Kopfteil 102 parallel zur Auflageebene verschiebbar sind. Die Kreissäge 127 ist in der gleichen Weise wie bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 bis 3 in einem in einem Führungsschlitten 114 höhenverstellbar geführten Werkzeugträger 123 um eine zur Auflageebene senkrechte Achse 128 drehbar gelagert. Der Schlitten 114 ist in der gleichen Weise wie bei dem Ausführungsbeispiel nach den Fig. 1 bis 3 im Fuß- und Kopfteil l und 2 in waagerechter Richtung parallel zur Auflageebene verschiebbar und mit den frei bewegbaren Enden der beiden Scherengitter 106, 107 verbunden, so daß beim Verschieben des Schlittens 114 das eine Scherengitter zusammengeschoben und das andere Scherengitter auseinandergeschoben wird, wie das aus Fig. 4 ersichtlich ist. Die Verbindung des Motors 126 mittels eines endlosen, sich über die ganze Länge des Kopfteiles 102 erstreckenden Seiles, einer Kette od. dgl. mit dem Schlitten 114 ist in Fig. 4 nicht dargestellt, da es sich hierbei um eine nicht zur Erfindung gehörende einfache, an sich bekannte Maßnahme handelt.
  • Bei diesem Ausführungsbeispiel ist neben der Kreissäge 127 noch eine zweite Kreissäge 127' vorgesehen, die nur in der Höhenrichtung verstellt werden kann und speziell für Schnitte in der Höhenrichtung an einer Stelle vorgesehen ist.
  • Die Wirkungsweise des Ausführungsbeispieles nach Fig.4 ist die gleiche wie die des Ausführungsbeispieles nach den Fig. 1 bis 3, lediglich mit dem Unterschied, daß die Auflagestäbe 107 nicht parallel verschoben werden, sondern im Rahmen ihres Gitterverbandes neben der Verschiebebewegung gleichzeitig eine Schwenkbewegung ausführen.
  • Die den Teilen des Ausführungsbeispieles nach den Fig.l bis 3 im wesentlichen entsprechenden Teile des Ausführungsbeispieles nach Fig.5 bis 7 sind in der Zeichnung mit gegenüber den Bezugszahlen in den Fig. 1 bis 3 um 200 größeren Bezugszahlen bezeichnet.
  • Das Ausführungsbeispiel nach Fig. 5 bis 7 unterscheidet sich von den vorhergehenden Ausführungsbeispielen dadurch, daß die Auflagestäbe 207 ein längliches Profil aufweisen und um ihre Längsmittelachsen 229 drehbar mit dem Fußteil 201 und dem Kopfteil 202 verbunden sind, so daß diese Stäbe gleichzeitig die Verbindung zwischen dem Fuß- und Kopfteil bilden. Die unteren Enden 207' der Stäbe 207 sind mit dem einen Ende einer Torsionsfeder 230 verbunden, deren anderes Ende 230' fest im Fußteil 201 befestigt ist. Hierbei ist in der unteren Stirnfläche eines jeden Stabes 207 eine Lagerbüchse 231 vorgesehen, die sich auf einer Lagerscheibe 232 abstützt, die fest mit dem Fußteil 201 verbunden ist (Fig. 7). An der Oberseite des Fußteiles 201 sind Anschläge 233 vorgesehen, die in einem Abstand von den Drehachsen 229 so angeordnet sind, daß die Stäbe 207 durch die Wirkung der Torsionsfeder 230 in einer Stellung gehalten werden, in der sich die größere Abmessung ihres Profils senkrecht zur Auflageebene erstreckt, wie das aus Fig. 6 ersichtlich ist. In dieser Stellung bilden die Vorderkanten 234 der Stäbe 207 die Auflagefläche für eine Werkstückplatte 209. Ähnlich wie bei dem Ausführungsbeispiel nach den Fig. 1 bis 3 ist auch hier ein Werkzeugträger 223 höhenverstellbar in einem als Ganzes mit 214 bezeichneten Schlitten gelagert, der waagerecht und parallel zur Auflagefläche des Werkstückes verschiebbar ist. Das Ausführungsbeispiel nach den Fig. 5 bis 7 unterscheidet sich hierbei von dem beschriebenen dadurch, daß der ganze Schlitten 214 zusammen mit der Kreissäge 227 vor der durch die Vorderkanten 234 der Auflagestäbe 207 gebildeten Auflagefläche angeordnet ist, so daß das Werkstück 209 sich zwischen der Säge 223 und der Auflageebene befindet.
  • Mit dem Schlitten 214 ist an seinem unteren Ende ein Schieber 235 verbunden, der bei der Bewegung des Schlittens 214 (in Fig. 6 von rechts nach links) an die hinteren Enden 234' der Stäbe 207 anschlägt und jeweils denjenigen Stab, der sich gerade in der Bewegungsrichtung vor dem Kreissägeblatt 224 befindet, so gegen die Kraft der Torsionsfeder 230 verschwenkt, daß das die Auflageebene bildende Ende des entsprechenden Stabes 207 aus der Bahn des Kreissägeblattes 224 herausgeschwenkt wird. Eine ähnliche Funktion wie der Schieber 235 bildet für die Bewegung des Schlittens 214 von links nach rechts ein in der Ebene des Sägeblattes 224 angeordneter Spaltkeil 236. Durch diesen Spaltkeil 236 wird der in der Bewegungsrichtung (in Fig. 6 von links nach rechts) jeweils vor dem Werkzeug befindliche Stab 207 gegen die Kraft der Torsionsfeder 230 sowohl aus der Bahn des Kreissägeblattes 224 als auch aus der Bahn des Schiebers 235 herausgeschwenkt, so daß auch der Schieber 235 eine Rückbewegung des Werkzeuges nicht behindert. Sobald die Vorderkante 234 des Stabes 207 von dem Spaltkeil abgleitet, wird der Stab 207 noch in der ausgeschwenkten Stellung vom Schieber 234 so lange gehalten, bis das Kreissägeblatt 224 sich endgültig aus dem Bereich des betreffenden Stabes herausbewegt hat.
  • Im übrigen ist die Wirkungsweise des Ausführungsbeispieles nach den Fig. 5 und 6 die gleiche wie beim Ausführungsbeispiel nach den Fig. 1 bis 3, so daß auf die Beschreibung dieses Ausführungsbeispieles verwiesen werden kann.

Claims (10)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Vorrichtung zum Zerschneiden von in einem vorzugsweise leicht gegen die Senkrechte geneigten Gestell angeordneten plattenförmigen Werkstücken mittels eines Werkzeuges, insbesondere einer Kreissäge, das zwischen eine Auflagefläche für das Werkstück bildende Stützteile eingreift und in einer Führung parallel zur Auflagefläche des Gestells in der Höhenrichtung bewegbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Werkzeugführung (14) in an sich bekannter Weise quer zu ihrer Führungsrichtung und parallel zur Auflagefläche bewegbar gelagert ist und daß die Querbewegung des Werkzeuges (24) freigebende Stützteile (7, 107, 207) vorgesehen sind.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützteile (7, 107, 207) aus der Bahn des Werkzeuges (24, 124, 224) herausbewegbar gelagert sind und daß mit der Werkzeugführung (14) zusammenwirkende Mittel (5, 6, 106, 235, 236) zum Herausbewegen der Stützteile vorgesehen sind.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß als Stützteile in der Auflagefläche waagerecht verschiebbare Stäbe (7, 107) vorgesehen sind (Fig. 1 bis 4).
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Auflagestäbe als um ihre Längsachse drehbare Rollen ausgebildet sind.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Enden von in der Höhenrichtung verlaufenden Stäben (7) je an einem endlosen Band (5, 6) angeordnet sind, dessen waagerecht und parallel zur Auflagefläche verlaufende Trume in ihrer Längsrichtung verschiebbar sind.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Auflagestäbe (107) zu zwei Scherengittern zusammengefaßt sind, die zu beiden Seiten des Werkzeuges (124) angeordnet und je annähernd über die gesamte Auflagefläche ausziehbar sind (Fig. 4).
  7. 7. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß als Stützteile ein längliches Profil aufweisende Körper (207) vorgesehen sind, die durch Federwirkung in einer Stellung gehalten sind, in der sich die größere Abmessung ihres Profils senkrecht zur Auflagefläche erstreckt; und daß mindestens ein mit dem Werkzeug (224) mit bewegbarer Schieber (235, 236) vorgeseheii ist, der die in der jeweiligen Bewegungsrichtung des Werkzeuges (224) vor diesem befindlichen Stätzkörper (207) aus der Werkzeugbahn herausbewegt und sie nach dem Vorbeigang des Werkzeuges wieder der Federwirkung überläßt (Fig. 5 bis 7): B.
  8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß als Schieber auf der dem Werkzeug (224) zugekehrten Seite der Auflagefläche ein Spaltkeil (236) des Werkzeuges (224) vorgesehen ist.
  9. 9. Vorrichtung nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Stützkörper (207) unter der Wirkung mindestens einer an einem seiner Enden angeordneten Torsionsfeder (230) steht.
  10. 10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß ein zweites. in der Höhenrichtung verstellbares Werkzeug (127') vorgesehen ist (Fig. 4). In Betracht gezogene Druckschriften: Britische Patentschrift Nr. 473 491; USA.-Patentschriften Nr. 2 785 708, 2 833 320; »Holz-Zentralblatt« vom 24. 1.1959, Nr.11; S.115.
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