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DE2450576A1 - Laufwagen-zeichenmaschine - Google Patents

Laufwagen-zeichenmaschine

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Publication number
DE2450576A1
DE2450576A1 DE19742450576 DE2450576A DE2450576A1 DE 2450576 A1 DE2450576 A1 DE 2450576A1 DE 19742450576 DE19742450576 DE 19742450576 DE 2450576 A DE2450576 A DE 2450576A DE 2450576 A1 DE2450576 A1 DE 2450576A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
running
rail
track
drawing machine
machine according
Prior art date
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Granted
Application number
DE19742450576
Other languages
English (en)
Other versions
DE2450576C2 (de
Inventor
Auf Nichtnennung Antrag
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Marabuwerke GmbH and Co KG
Original Assignee
Marabuwerke GmbH and Co KG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Marabuwerke GmbH and Co KG filed Critical Marabuwerke GmbH and Co KG
Priority to DE2450576A priority Critical patent/DE2450576C2/de
Priority to CH1360375A priority patent/CH605175A5/xx
Priority to SE7511848A priority patent/SE439458B/xx
Priority to FR7532517A priority patent/FR2289357A1/fr
Priority to IT2859375A priority patent/IT1043601B/it
Publication of DE2450576A1 publication Critical patent/DE2450576A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2450576C2 publication Critical patent/DE2450576C2/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B43WRITING OR DRAWING IMPLEMENTS; BUREAU ACCESSORIES
    • B43LARTICLES FOR WRITING OR DRAWING UPON; WRITING OR DRAWING AIDS; ACCESSORIES FOR WRITING OR DRAWING
    • B43L13/00Drawing instruments, or writing or drawing appliances or accessories not otherwise provided for
    • B43L13/02Draughting machines or drawing devices for keeping parallelism
    • B43L13/04Guides for rulers
    • B43L13/045Guides for rulers with carriages

Landscapes

  • Bearings For Parts Moving Linearly (AREA)

Description

Marabuwerke
Erwin Martz KG· A 34 369 - ab
7146 Tamm/Württ. Den 2 3.0kl. .374
Laufwagen-Zeichenmaschine
Die Erfindung betrifft Laufwagen-Zeichenmaschinen mit einem an einer Laufschiene geführten Laufwagen einer in einer Zeichenebene verschiebbaren Zeichenschiene od.dgl., wobei der Laufwagen quer zur Verschieberichtung bzw. zur Zeichenebene lösbar in die Laufschiene eingreift, mit Sicherungsgliedern gegen Bewegungen in Löserichtung gesichert ist und Laufglieder, insbesondere Laufrollen für die Führung an zwei parallelen, etwa entgegengesetzt weisenden Laufbahnen der Laufschiene aufweist.
Insbesondere bei Schul-Zeichentischen, die nicht nur zum technischen Zeichnen verwendet werden, ist es zweckmäßig, wenn die Zeichenmaschinen abgenommen und bis zum weiteren Gebrauch sicher verwahrt werden können. Dies setzt voraus, daß das Abnehmen der Zeichenmaschine sehr einfach und ohne je-gliche Montagearbeiten geschehen kann.sowie, daß jeder Laufwagen zu jeder Laufschiene.paßt, die in der Regel im Bereich der oberen Kante des Zeichentisches fest montiert ist.
Bei einer bekannten Zeichenmaschine wird die Lösbarkeit dadurch erreicht, daß der waagerechte Laufwagen, der nur auf zwei Ku-
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gellagerrollen an einer Stah.lsch.iene geführt ist, durch Magnete, die am Laufwagen "befestigt sind, an die Stahlschiene angezogen wird. Dadurch ist jedoch ein sicherer Halt des Laufwagens bei großer Leichtgängigkeit nicht gewährleistet.- Ferner muß die Laufschiene aus Stahl hergestellt v/erden, so daß sich ein sehr großes Gewicht ergibt.
2)er Erfindung liegt die Aufgabe augrunde, eine Laufwagen-Zeichenmaschine der eingangs beschriebenen Art so auszubilden, daß bei einfachem Aufbau, sicherem Halt und großer Leichtgängigkeit ein leichtes Abnehmen und Einsetzen des Laufwagens in die Laufschiene gewährleistet sind.
Dies wird bei einer Laufwagen-Zeichenmaschine der eingangs beschriebenen Art gemäß der Erfindung dadurch erreicht, daß eine erste Laufbahn das zugehörige Laufglied an der in Löserichtung vord ren Seite annähernd formschlüssig übergreift und daß min~ destens ein Laufglied quer su dieser Laufbahn beweglich gelagert und gegen die zugehörige Laufbahn federbelastet ist. Dadurch greifen die Laufglieder nach Art einer Schnappverbindung federnd in die Laufschiene ein, wobei die Reaktionskraft des gefederten Laufgliedes bei geradlinigen Bewegungen wesentlich größer als bei Schwenkbewegungen um eine zur Laufrichtung parallele Achse ist, so daß ein sehr sicherer Halt des Laufwagens an der Laufschiene gewährleistet ist und der Laufwagen durch eine Schwenkbewegung trotzdem leicht gelöst bzw. eingesetzt werden kann.
Es ist zwar denkbar, statt einer federnden Lagerung des Laufgliedes die Laufschiene federnd bzw. aufspreizbar auszubilden, jedoch wurden sich dadurch ungünstige Pestigkeitseigenscliaften der Laufschiene sowie eventuell bleibende Verformungen der Laufschiene ergeben, da diese nicht über ihre ganze Länge
gleichmäßig, sondern nur jeweils im Bereich des Laufwagens federnd verformt würde. Ferner wäre es denkbar, statt eines gefederten Laufgliedes bzw. zusätzlich zu diesem eine Laufbahn durch einen von der Schiene gesonderten,gegen das zugehörige Laufglied federnd beweglichen Bauteil zu bilden, jedoch ergäbe sich auch in diesem Fall eine sehr aufwendige Ausbildung der Laufschiene.
Die Erfindung wird im folgenden mit weiteren Einzelheiten näher erläutert; die Zeichnungen geben zwei Ausführungsbeispiele mit den für die Erfindung wesentlichen Teilen annähernd maßstabgerecht wieder. Diese Teile werden, soweit sie den Zeichnungen nicht ohne weiteres zu entnehmen sind, anhand der Zeichnungen erläutert.
Es sind dargestellt in
Fig. 1 eine an einem Tisch angeordnete Laufwagen-Zeichenmaschine in Ansicht;
Tig. 2 ein Schnitt nach der Linie II - II in Pig. 1 in vergrößerter Darstellung;
Pig. 3 ein Ausschnitt der ]?ig. 2 in vergrößerter Darstellung;
Jig. 4 ein Schnitt nach der Linie IV - IV in Fig. 3;
Pig. 5 eine weitere Ausführungsform in einer Darstellung entsprechend Fig. 2. ·
Wie die Fig. 1 bis 4 zeigen, weist eine erfindungsgemäße Lauf-■wagen-Zeiciienmas'chine 1 eine beispielsweise an der oberen ho—
ft η 98 ι η / η 17 ν
rizontalen längskante 3 eines Zeichentisches 2 angeordnete, sich über die ganze länge dieser längskante 3 erstreckende Laufschiene 4, einen an dieser in laufrichtung Pfeil 5 verschiebbaren laufwagen 6 und ein am laufwagen befestigtes Zeichenlineal 7, eine Zeiehenseliiene od.dgl, auf, wobei die mit geringem Abstand oberhalb der Ober- bzw. Zeichenflache 8 liegende ZeichenschieneT rechtwinklig zur laufschiene 4 bzw. zur lauf richtung Pfeil 5 angeordnet ist und anyfreien bzw. vom laufwagen 6 abgekehrten Ende 9, das im Bereich der von der längskante 3 abgekehrten längskante 1o des Fisches 2 liegt, gegenüber dem fisch 2 abgestützt sein kann.Die Zeidenschiene ^
Die im Querschnitt annähernd ü-förmige laufsehiene 4 weist zwei zu der durch die lischoberfläehe 8 gebildeten Zeiehenebene etwa rechtwinklige Profilschenkel 11, 12 und einen diese verbindenden, zur Eeichenebene parallelen Quersteg 13 auf, der bei der Ausführungsform gemäß den 3J1Ig. 1 bis 4 an der vom Zeicheuschi ene? abgekehrten längskanten der Profilschenkel 11, 12 liegt und in diese über geschwächte Übergangszonen 14 übergeht, welche durch im Querschnitt unter einem ¥inkel von etwa 45° liegende Übergangsabschnitte gebildet sind, die zur Innenseite des Schienenprofiles offene, nutartige Hohlräume aufweisen, durch welche eine geringe Elastizität der Profilschenkel 11, 12 gegenüber dem Quersteg 13 erreicht werden kann. Einer der "beiden Profilschenkel, nämlich der näher beim lisch 2 bzw. beim freien Ende 9 der Zeichensdiene 7 liegende Profilschenkel 12 weist im Querschnitt gemäß den Pig» 2 und 3 eine stegartige Verlängerung auf, die über den anderen Profilschenkel vorsteht und eine Befestigungsleiste 15 bildet, mit welcher die laufschiene 4 unter Zwischenlage gleichmäßig über ihre länge verteilter Distanzglieder 16 an der oberen längskante 3 der !Tischplatte 2 derart befestigt ist, daß die längskante der Befestigungsleiste 15 etwa in der BbeiiB der Oberfläche 8 der !Eischplat-
bildet zweckmäßig eine
laufschiene für einen nicht
dargestellten Zeichenkopf.
- 5 -$ 0 9. 8 10/017$
te 2 liegt, -während der Quersteg 13 der Laufschiene 4 tiefer als die Unterseite der Tischplatte 2 vorgesehen ist.
Jeder Profilschenkel 11 bzw. 12 der Laufschiene 4 "bildet an seiner Innenseite eine über die ganze Länge der Laufschiene 4 ununterbrochen geradlinig durchgehende Laufbahn 17 bzw. 18 für Laufglieder 19 bzw. 2o des Laufwagens 6, die beim dargestellten Ausführungsbeispiel zur Erzielung einer hohen Leichtgängigkeit durch Laufrollen gebildet sind, welche um rechtwinklig zur Zeichenebene liegende Mittelachsen 21, 21 * drehbar an einem Träger 22 des Laufwagens 6 gelagert sind, wobei jedes Laufglied 19 bzw. 2o jeweils nur an einer einzigen Laufbahn 17 bzw. 18 anliegt. Die im wesentlichen gleich ausgebildeten Laufglieder 19, 2o weisen einen gegenüber ihrem Achsabstand größeren Durchmesser auf, der größer als die Hälfte des Abstandes der beiden Laufbahnen 17, 18 voneinander ist, so daß sich verhältnismäßig große Rollendurchmesser ergeben und die Laufglieder in Laufrichtung Pfeil 5 hintereinander angeordnet sein müssen. Bei einer bevorzugten Ausführungsform sind vier in Längsrichtung des Laufwagens 6 verteilte Laufglieder 19, 2o, nämlich für die jeweilige Laufbahn 2 Laufglieder vorgesehen, die möglichst nahe bei den Enden des Laufwagens 6 liegen, wobei der Axialabstand der am weitesten voneinander entfernt angeordneten Laufrollen etwa einem Fünftel bis einem Sechstel der Länge der Zeichenschiene 7 entspricht. Beim dargestellten Ausführungsbeispiel sind die Laufglieder der einen Laufbahn 17 zwischen den Laufgliedern 2o der anderen Laufbahn 18 angeordnet, wobei jeweils zwei Laufglieder beider Laufbahnen unmittelbar benachbart zueinander liegen. Alle der einen Laufbahn 17 zugehörigen Laufglieder 19 sind quer zu dieser beweglich am Laufwagen 6 bzw. an dessen Träger 22 gelagert und gegen die zugehörige Laufbahn 17 in Pfeilrichtung 23 federbelastet. Alle der anderen Laufbahn 18 zugehörigen Laufglieder 2o sind demgegenüber mit feststehender Mittelachse 21' an dem Laufwagen 6 bzw.
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dem Träger 22 gelagert, so daß sich eine genaue Ausrichtung des Laufwagens 6 gegenüber der laufschiene 4 ergibtj es ist auch denkbar, die Zugehörigkeit der gefederten und der feststehenden Laufglieder zu den Laufbahnen gegenüber der dargestellten Ausführungsform umzukehren, jedoch ergeben sich, wenn die weiter entfernt von der freien Längskante 56 des Trägers 22 liegenden Laufglieder 19 beweglich gelagert sind, für diese Lagerung günstigere Platzverhältnisse.
Durch die beschriebene Ausbildung ist der Laufwagen 6 mit dem Lineal 7 quer zur Zeichenebene in Löserichtung Pfeil 24 von der Laufschiene 4 lösbar, so daß die Schiene7 od.dgl. vollständig vom Zeichentisch 2 abgenommen werden kann und dann keinerlei Teile der Zeichenmaschine 1 mehr über die Oberfläche des Tisches 2 vorstehen. Beim dargestellten Ausführungsbeispiel, bei welchem die Laufschiene 4 als zirSchiene 7 od.dgl. bzw. zur Oberfläche 8 des Zeichentisches 2 offenes Schienenprofil ausgebildet ist, übergreift die weiter entfernt vom freien Ende der Schiene = 7 liegende Laufbahn 17 das bzw. die zugehörigen Laufglieder 19 an der in Löserichtung Pfeil 24 vorderen Seite annähernd formschlüssig, so daß der Laufwagen 6 gegen Bewegungen rechtwinklig zur Zeichenebene gegenüber der Laufschiene annähernd spielfrei gesichert ist. Die Laufbahn 17 weist einen zur Zeichenebene etwa rechtwinkligen ebenen Bahnhauptteil 25 und an der offenen Schienenseite einen zu diesem Bahnhauptteil im Winkel liegenden, ebenfalls ebenen Bahnseitenteil 26 auf, welcher zum Laufglied über den Bahnhauptteil 25 vorspringt und die zugehörigen Laufglieder 19 in der beschriebenen Weise annähernd formschlüssig übergreift. Der Bahnhauptteil 25, dessen Breite etwa ein Viertel des Rollendurchmessers der Laufglieder 19, 2o entspricht, ist breiter als der Bahnseitenteil 26, dessen Breite zweckmäßig nur etwa halb so groß wie die des Bahnhauptteiles 25 ist. Der unter einem Winkel von etwa 45° zum
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Bahnhauptteil 25 liegende Bahnseitenteil 26 Ist durch einem schrägen Sehenkelendsteg 2? des Profilsehenkels 11 gebildet, wobei die Anordnung so getroffen ist, daß - im Querschnitt gemäß ^1Ig. 3 gesehen - die lauf bahn 17 die zugehöriges laufglieder 19 an der In loserichtung Pfeil 24 vorderen Seite über einen Bogenwlnkel von "weniger als 90°, Insbesondere etwa 45° übergreifenϊ statt der ebenen Ausbildung der laufbahntelle ist es auch denkbar, diese im Querschnitt konkav ausgerundet auszubilden, "beispielsweise derart, daß die laufbahn Im Querschnit teükreisförsilg ist. Die der laufbahn 17 gegenüberliegende laufbahn 18 Ist an ihrer bei der offenen Schienenseite liegenden Seite von über den zugehörigen Bahnhauptteil 29 vorspringenden !Dellen frei, so daß die zugehörigen lauf glieder 2o an ihrer in löserlchtung Efeil 24 vorderen Seite von dieser laufbahn 18 nicht formschlüssig übergriffen werden. Per Bahnhaupt— teil 29 der laufbahn 18 -weist gleiche Breite wie der Bahniaaaapttell 25 der laufbahn 1? auf und liegt parallel zu diesem, w©1bel sieh eine sehr kompakte Ausbildung ergibt, wenn die beiden BaIm hauptteile 259 29 özw, Im wesentlichen die beiden laufbahueia 17, 18 in einer gemeinsamen, vorzugsweise zur Selchenebeme parallelen Mittelebene 31 liegen»
Beide laufbahnen 17, 18 weisen an der von der offenen seite abgekehrten Seite des geweiligen Bahnhaupttelles 25
29 einen - in Winkel zu äieseji liegenden Bahnseltenteil 28
30 auf, der jeweils über den zugehörigen Bahnhauptteil sna ism lauf gliedern vorspringt, ebenfalls eben ausgebildet Ist'UBil unter einem gleichen Winkel wie übt Bahnseitenteil 26, nämlieii unter etwa 135° sum augehörigen Bahnhauptteil 25 bzw. 29 liegt, BIe Bahnseltenteile 28, 3© sind durch die Innenflächen der Übergangsabschnitte 14 des Schienenproflles gebildet and weisen gegenüber der Hälfte der Breite dieser Innenflächen eine kiel— mere Breite auf* die beispielsweise nur etwa ein TIertel eier
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Breite dieser Innenfläche einnimmt. Durch die beschriebene Ausbildung ist ein im wesentlichen spielfreier Eingriff des Laufwagens 6 in die laufschiene 4 gewährleistet, wobei die laufbahn 17 eine im Querschnitt muldenförmige Lagerschale für die zugehörigen laufglieder 19 bildet, derart, daß diese gegenüber der laufbahn 17 um eine zur Laufrichtung Pfeil 5 parallele Achse verschwenkt werden können, wobei ihre Laufflächen von der Laufbahn 17 teilweise abheben und die Laufglieder 2o in Löserichtung Pfeil 24 zur offenen Schienenseite an der zugehörigen Laufbahn 18 gleiten; hierbei werden die gefederten Laufglieder 19 entgegen ihrer Pederbelastung Pfeil 23 gegenüber den anderen Laufgliedern 2o verschoben, so daß ein Verklemmen des Laufwagens in der Laufschiene vermieden ist. An der offenen Schienenseite geht der Bahnhauptteil 29 der Laufbahn 18 über eine Schrägfläche 32 in eine gegenüber dem Bahnhauptteil 29 zurückversetzte Längsfläche 33 über, welche parallel zur Längsmittelebene 34 der Laufschiene 4 liegt und sich ebenso wie die Schrägfläche' 32 ununterbrochen über die ganze Länge der Laufschiene 4 erstreckt. Die zur Zeichenebene rechtwinklige Längsfläche 33» gegenüber welcher die Schrägfläche 32 unter einem Winkel von mehr als 135° liegt, ist durch die zugehörige Oberfläche der Befestigungsleiste 15 gebildet. Beim Anordnen der Zeichenschiene 7 an der Führungsschiene 4 werden zuerst bei schräggestelltem Laufwagen bzw. Schiene7 die Laufglieder 19 in die Laufbahn 17 eingesetzt, wonach das freie Ende 9 der Schiene 7 beispielsweise durch Drücken an diesem freien Ende 9 gegen den Zeichentisch 2 geschwenkt wird, so daß die Laufglieder 2o entgegen Löserichtung Pfeil 24 an der Längsfläche 33 und vor allem dann an der Schrägfläche 32 verhältnismäßig leichtgängig gleiten und sich ein kontinuierliches Verschieben der gefederten Laufglieder 19 ergibt, die nach Erreichen des Bahnhauptteiles 29 der Laufbahn 18 und vor Erreichen der endgültigen Betriebslage wieder auseinandergedrückt werden bis sie sich in der endgültigen Betriebslage befinden. Dadurch ergibt
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sich ein schnappverSchluß- bzw. druckknopfartiger Eingriff der laufglieder 19, 2o in die Laufschiene 4 sowie eine leichte Lösbarkeit der Zeichen schiene 7, die zum Lösen lediglich an seinem freien Ende 9 angehoben werden muß.
Die Laufglieder 19, 2o weisen für die ganzflächige Anlage an den Bahnhauptteilen 25, 29 der Laufbahnen 17, 18 zylindrische MittelabschnitiB 35 auf, deren Breite gleich der der Bahnhauptteile 25, 29 ist und beiderseits benachbart zu denen jeweils eine Abschrägung 36 in Form einer Anfasung vorgesehen ist. Die kegelstumpfförmigen, im Kegelwinkel von 90° an die Winkel der Bahnseitenteile 26, 28, 3o angepaßten Abschrägungen 36, die gleiche Breiten von etwa ein Viertel der Breite der Mittelabschnitte 35 haben, sind für die Anlage an den Bahnseitenteilen 26, 28, 3o vorgesehen, wobei die bei der offenen Schienenseite liegenden Abschrägungen der Laufglieder 2o an der Laufschiene 4 nicht geführt sind, sondern im Bereich der Schrägfläche 32 frei liegen. Aus den dargelegten Gründen sind die Laufflächen der Laufglieder 19, 2o im Querschnitt an die Laufbahnen 17, 18 angepaßt, so daß eine sehr exakte Führung gewährleistet ist*
Die gefederten Laufglieder 19 sind jeweils an einem in der zugehörigen Mittelachse 21 liegenden Lagerzapfen 37 oder einem ähnlichen Lagerglied angeordnet, wobei der Lagerzapfen 37 an dem platten- bzw. leistenförmigen Träger 22 in und entgegen Pfeilrichtung 23 verschiebbar gelagert ist; die Verschieberichtung Pfeil 23 liegt parallel zur Ebene des Trägers 22,der seinerseits parallel zur Zeichenebene vorgesehen ist. Der Lagerzapfen 37 weist einen zylindrischen Schieberabschnitt 38 auf, welcher in ein sich in Verschieberichtung Pfeil 23 erstreckendes Langloch 39 des Trägers 22 gleitbar eingreift. Der Schie-
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berabschnitt 38 geht an seiner vca/bchxene 7 abgekehrten bzw.
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-1ο ~
der Laufschiene 4 zugekehrten Stirnseite in einen im Durchmesser verringerten zylindrischen Schaft 4o iiber, auf welchem das laufglied 19 mit einem Wälzlager 41» beispielsweise einem Kugellager drehbar gelagert ist. Der Innenring 42 des Wälzlagers 41 ist fest auf dem Lagerzapfen 37 verspannt, während der Aussenring 43 in eine Innenumfangsnut des ringförmigen Laufgliedes 19 formschlüssig eingebettet ist, wobei die Axialerstrekkung des etwa in der Mitte der Breite des Laufgliedes 19 liegenden Wälzlagers 41 kleiner als die Breite des Laufgliedes ist, so daß sich eine geringe Axialerstreckung der Lagerung des Laufgliedes 19 ergibt. Der Schaftabschnitt 4o geht an seinem vom Schiebflabschnitt 38 abgekehrten Ende in einen im Durchmesser geringfügig reduzierten, den zugehörigen Endabschnitt des Lagerzapfens 37 bildenden G-ewindeabschnitt 44 über, auf den eine zwischen dem Laufglied 19 und dem Quersteg 13 der Laufschiene 4 liegende Mutter 45 oder ein ähnliches Axialspannglied aufgf=>«?J-zt ist. Beiderseits des Innenringes 42 des Wälzlagers 41 s-nd ringscheibenförmige Distanzbuchsen 46, 47 auf dem Lagerzapfen 37 bzw. einerseits auf dem G-ewindeabschnitt 44 und andererseits auf dem Schaftabschnitt 4o angeordnet, die an der jeweils zugekehrten Stirnfläche des Lagerinnenringes 42 verspannt anliegen, wobei die zwischen der Mutter 45 und dem Wälzlager 41 liegende Distanzbuchse 46 vollständig innerhalb des Laufgliedea 19 liegt, derart, daß nur die Mutter 45 über die vom !Träger 22 abgekehrte Stirnseite des Laufgliedes 19 vorsteht.
Der Lagerzapfen 37 ist mit Axialsicherungsgliedern am Träger 22 in Achsrichtung im wesentlichen spielfrei bzw. nur mit dem notwendigen Bewegungsspiel geführt, wobei diese Axialsicherungsglieder in einfacher Weise durch beiderseits des Trägers liegende Scheiben 48, 49 gebildet sind. Die Scheibe 48, die an der vom Laufglied 19 abgekehrten Seite des Trägers 22 liegt, ist als einstückig mit dem Lagerzapfen 37 ausgebildeter Endbund vorgesehen, der mit seiner ebenen Innenfläche unmittelbar in
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den Sch.ieberabsch.nitt 38 übergeht. Die andere Scheibe 49 iat als auf den Lagerzapfen 37 aufgesetzte Ringscheibe ausgebildet, welche zwischen der Distanzbuchse 47 und dem Schieberabschnitt 38 auf den Schaftabschnitt 4o aufgesetzt und mit ihrer ebenen, dem Schieberabschnitt 38 zugekehrten Stirnfläche gegen die zugehörige Schulterfläche 5o des Schieberabschnittes 38 verspannt ist. Die Scheibe 49 ist mit der Mutter 45 verspannt, so daß zur verschiebbaren sowie zur drehbaren Lagerung des Führungsgliedes 19 nur eine einzige Mutter 45 od.dgl. erforderlich ist und sich deshalb eine einfache Montage sowie eine kompakte Ausbildung ergeben. Die AxialerStreckung des Schieberabschnittes 38 ist nur um das notwendige Bewegungsspiel größer als die Dicke des Trägers 22, so daß die Scheiben 48, 49 mit ihren einander zugekehrten Stirnflächen benachbart zum Langloch 39 an den Außenflächen des Trägers 22 gleiten können; die im wesentlichen gleich großen Scheiben 48, 49 haben Durchmesser, die annähernd so groß wie die Rollendurchmesser der Laufglieder 19, 2o bzw.demgegenüber nur geringfügig kleiner sind.
Das jeweilige Langloch 39 ist so angeordnet, daß bei in die Laufschiene 4 eingreifendem Laufwagen 6 der Schieberabschnitt 38 nicht an dem in Richtung Pfeil 23 der Federbelastu-ng vorderen Ende 51 öes Langloches 39 anliegt, sondern von diesem einen geringen Abstand hat, so daß auf jeden Fall eine sichere Anlage der Laufglieder 19 an der Laufbahn 17 gewährleistet ist. Die Länge des gegenüber dem Durchmesser des Schieberabschnit-■fces 38 gleiche Breite aufweisenden Langloches 39 ist so gewählt, daß das Laufglied 19 um die für die beschriebene Lösebewegung erforderliche Strecke entgegen Pfeilrichtung 23 verschoben werden kann. Zur Federbelastung des Laufgliedes 19 gegen die zugehörige Laufbahn 17 ist in dem Träger 22 eine Feder 52 in Form einer Schraubendruckfeder vorgesehen, die auf der von der Laufbahn 17 abgekehrten Seite des Schieberabschnittea 38 in
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dem langloch. 39 liegt. Das Langloch 39 geht an dieser Seite in einen verengten Abschnitt 53 über, dessen Breite etv/a gleich dem Durchmesser der Feder 52 ist, deren Durchmesser wiederum etwa gleich der Dicke des Trägers 22 gewählt ist. Die Endfläche des zur Längsmittelebene des übrigen Langloches 39 symmetrisch liegenden Abschnittes 53 dient zur Abstützung des vom Lagerzapfen 37 abgekehrten Endes der Feder 52, während deren anderes Ende unmittelbar am Außenumfang des Schieberabschnittes 38 unter Vorspannung abgestützt ist. Die Länge der Feder 52 ist so gewählt, daß sie mit ihrem vom Lagerzapfen 37 abgekehrten Ende nicht über den Außenumfang der Scheiben 48, 49 vorsteht, wobei dieses Ende bei in die Laufschiene 4 eingreifendem Laufwagen 6 gerade bis zum Umfang der Scheiben 48, 49 reicht, so daß sich einerseits eine große Federlänge ergibt und andererseits die Feder 52 nach außen vollständig verdeckt bzw. geschützt und außerdem quer zu ihrer Achse nach allen Richtungen gegen Bewegungen gesichert bzw. einwandfrei geführt ist; es ist auch denkbar, das'Langloch 39 über seine ganze Länge mit konstanter Breite auszubilden und die Feder in ihrer Form entsprechend anzupassen.
Die Laufglieder 2o sind mit feststehenden Achsbolzen 54, welche Durchgangsbohrungen des Trägers 22 durchsetzen-drehbar gelagert, •wobei zweckmäßig in ähnlicher Weise wie bei den Laufgliedern 19 Wälzlager vorgesehen sind.
Der gegenüber der Breite der offenen Schienenseite breitere Träger 22, der mit den Scheiben 49 unmittelbar benachbart zur offenen Schienenseite bzw. zur Längskante des Schenkelendsteges 27 liegt, reicht mit seiner freien, dem freien Ende 9 der Schiene 7 zugekehrten Längskante 56 nahezu bis zur Längsfläche 33 bzw. annähernd bis zur Befestigungsleiste 15» so daß die offene Schienenseite im Bereich des Laufwagens 6 von dem Träger 22 im
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wesentlichen verschlossen ist und die Lauf glieder 19, 2o verdeckt sind. Über die andere Seite der Laufschiene 4 steht der Träger 22 vor, -wobei an diesem vorstehenden Abschnitt an dessen Oberseite ein winkelförmiger Halter 55 mit der Endfläche seines einen Schenkels befestigt ist, an dessen anderen, zum freien Ende 9 der Schiene 7 weisenden, zur Zeichenebene parallelen Schenkel die Schiene 7 mit ihrem anderen Ende befestigt ist.
In Pig. 5 sind für entsprechende Teile die gleichen Bezugszeichen wie in den Pig. 1 bis 4, jedoch mit dem Index "a" verwendet. Bei der Ausführungsform gemäß Pig. 5 ist die Laufschiene der oo ο
4a als an der von/Schiene 7a od. dgl. abgekehrten Seite offenes Schienenprofil ausgebildet, wobei in diesem Pail die näher beim freien Ende der Schiene 7a liegende Laufbahn 17a die zugehörigen Laufglieder 2oa mit dem Bahnseitenteil 26a an der in Löserichtung Pfeil 24a vorderen Seite annähernd formschlüssig übergreift. Dadurch wird auch bei einer derartigen Ausbildung erreicht, daß bei dem sich durch Anheben des freien Endes der Shiaae 7a ergebenden Schwenken des Laufwagens 6a die Laufglieder 19a in der Laufbahn 17a durch Kippen schräggestellt werden können, während die anderen Laufglieder 2oa von der Laufbahn 18a abgleiten. Die Schrägfläche 32a für diese Laufglieder 2oa ist im Anschluß an den Bahnhauptteil der Laufbahn 18a an der Längskante des Profilschenkels 12a vorgesehen. Durch die be-, schriebene Ausbildung kann die Laufschiene 4a an der Unterseite des Tisches 2a bzw. der Tischplatte benachbart zur zugehörigen Längskante 3a befestigt werden, derart, daß die Laufschiene 4a sehr gut geschützt sowie an der Unterseite offen ist und eventuell eindringender Schmutz von selbst wieder herausfällt. Die Laufschiene 4a ist dabei beispielsweise mit ihrem zur Zeichenebene parallelen Quersteg 1?a an der Unterseite des Tisches 2a unter Zwischenlage von Distanzhülsen 16a befestigt. Zusätzlich hierzu oder statt dessen kann die Laufschiene 4a noch eine weitere Befes.tigungsleiste 15a zur Befestigung an der Längs-
kante 3a des Tisches 2a aufweisen, wobei diese Befestigungsleiste 15a beim dargestellten Ausführungsbeispiel in der Ebene
des Profilschenkels 12a liegt und über die Außenseite des Quersteges 13a annähernd bis zur Oberfläche 8a des Tisches vorsteht. Der am Träger 22a befestigte Schenkel des Halters 55a ist gegenüber der Ausführungsform gemäß den Fig. 1 bis 4 entsprechend länger bzw. höher ausgebildet.Ferner liegen bei der Ausführungsform gemäß Pig. 5 die Laufglieder 19a, 2oa nicht an der vom Halter abgekehrten, sondern an der dem Halter 55a zugekehrten Seite des Trägers 22a.
Wie Pig. 1 ferner zeigt, steht der Laufwagen 6 nur über eine
Seitenkante der Schiene 7, nämlich in Ansicht über deren rechte Seitenkante vor, wobei zwei Laufglieder für beide Laufbahnen unmittelbar unterhalb des am Laufwagen 6 befestigten Endes der
Schiene 7 vorgesehen sind und von diesen Laufgliedern das der
Laufbahn 17 zugehörige Laufglied etwa in der Längsmittelebene
der Schiene 7 angeordnet ist.
- 15 - (Ansprüche)
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Claims (1)

  1. 245Q576
    Dip!·-Ing· I»·"--
    7 Stuttgart 1, iV,ai:Zeiaira3»4t> — "f 5 —
    A 34 369 - ab Den
    ANSPRÜCHE
    1.JLaufwagen-Zeichenmaschine mit einem an einer Laufschiene geführten Laufwagen einer etwa in einer Zeichen ebene verschiebbaren Zeichenschiene · od.dgl., wobei der Laufwagen quer zur Zeichenebene lösbar in die Laufschiene eingreift, mit Sicherungsgliedern gegen Bewegungen in Löserichtung gesichert ist und Laufglieder, insbesondere Laufrollen für. die Führung an zwei parallelen, etwa entgegengesetzt weisenden Laufbahnen der Laufschiene aufweist, dadurch gekennzeichnet , daß eine erste Laufbahn (17 bzw. 17a) das zugehörige Laufglied (19 bzw. 19a) an der in Löserichtung (Pfeil 24 bzw. 24a) vorderen Seite annähernd formschlüssig übergreift und daß mindestens ein Laufglied (19 bzw..2oa) quer zu dieser Laufbahn (17 bzw. 17a) beweglich gelagert und gegen die zugehörige Laufbahn (17 bzw. 18a) federbelastet ist.
    2. Zeichenmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Laufschiene (4) als zur Schiene(7) od.dgl. offenes Schienenprofil ausgebildet ist und daß die weiter entfernt vom freien Ende (9) derSchiene (7) liegende Laufbahn (17) das zugehörige Laufglied (19) annähernd formschlüssig übergreift.
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    Zeichenmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Laufschiene (4a) als an der vcm/Schiene(7a) od.dgl. abgekehrten Seite offenes Schienenprofil ausgebildet ist und daß die näher beim freien Ende der Schiene (7a) liegende Laufbahn (17a) das zugehörige Laufglied (19a) annähernd formschlüssig tibergreift.
    4. Zeichenmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Laufbahn (17) das zugehörige Laufglied (19) an dessen in Löserichtung (Pfeil 24) vorderen Seite im Querschnitt über einen Bogenwinkel von weniger als 90°, insbesondere etwa 45° übergreift.
    5. Zeichenmaschine nach einem "der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Laufbahn (17) einen zur Zeichenebene etwa rechtwinkligen Bahnhauptteil (25) und wenigstens an der offenen Schienenseite einen zu diesem Bahnhauptteil im Winkel liegenden vorspringenden Bahnseitenteil (26) aufweist, welcheajäas zugehörige Laufglied (19) formschlüssig übergreift.
    6. Zeichenmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 5» dadurch gekennzeichnet, daß beide Laufbahnen (17, 18) an der von der offenen Schienenseite abgekehrten Seite des jeweiligen Bahnhauptteiles (25 bzw. 29) einen im Winkel zu diesem liegenden vorspringenden Bahnseitenteil (28 bzw. 3o) aufweisen und daß der jeweilige Bahnseitenteil (26 bzw. 28 bzw. 3o) im Querschnitt vorzugsweise unter einem Winkel von etwa 135° zum zugehörigen Bahnhauptteil liegt.
    7. Zeichenmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Laufbahn (17) im wesentlichen symmetrisch zu ihrer, vorzugsweise zur Zeichenebene etwa parallelen Mittelebene ausgebildet ist.
    6 0 9 B 1 Ti Λ7 i";
    8. Zeichenmaschine nach, einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Laufbahnen (17, 18) annähernd in einer gemeinsamen, vorzugsweise zur Zeichenebene parallelen Mittelebene liegen.
    9. Zeichenmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die der ersten Laufbahn (17) gegenüberliegende sowie zugekehrte Laufbahn (18) an ihrer bei der offenen Schienenseite liegenden Seite von über den Bahnhauptteil (29) vorspringenden Teilen frei ist, wobei vorzugsweise an dieser Seite im Anschluß an den Bahnhauptteil (29) eine zurückspringende Schrägfläche (32) für das zugehörige Laufglied (2o) vorgesehen ist.
    10. Zeichenmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 9» dadux*ch gekennzeichnet, daß für beide Laufbahnen (17, 18) jeweils zwei Laufglieder (19, 2o) in Laufrichtung (Pfeil 5) im Abstand voneinander vorgesehen sind, wobei vorzugsweise jeweils zwei Laufglieder (19, 2o) beider Laufbahnen unmittelbar benachbart zueinander an einem Ende des Laufwagens (6) vorgesehen sind.
    einem der <t SJ>£s
    11. Zeichenmaschine η ach,^Ansprücheίο, dadurch gekennzeichnet, daß nur das bzw. die einer Laufbahn (17) zugehörigen Laufglieder (19) quer zur Laufbahn bewegbar gelagert sind, wobei vorzugsweise die weiter entfernt vom freien Ende (9) der Schiene . (7) vorgesehenen Laufglieder (19) bewegbar gelagert sind.
    12. Zeichenmaschine nach einem der Ansprüche 5 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Laufglieder (19 bzw. 2o) für den jeweiligen Bahnseitenteil (26 bzw. 28 bzw. 3o) eine Abschrägung (36) od.dgl. aufweisen, wobei vorzugsweise die zur Zei-
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    chenebene etwa rechtwinklig angeordneten laufrollen an der jeweiligen Stirnseite mit einer Anfasung vergehen sind,
    13. Zeichenmaschine nach einem der Ansprüche 1 Ms 12, dadurch gekennzeichnet, daß das jeweilige Laufglied (19) an einem Lagerzapfen (37) od.dgl. angeordnet ist, der an einem vorzugsweise plattenförmigen Träger (22) des Laufwagens (6) quer zur Laufbahn (17) bewegbar gelagert und federbelastet ist.
    14. Zeichenmaschine nach Anspruch 13» dadurch gekennzeichnet, daß der Lagerzapfen (3?) in ein sich in seiner Bewegungsrichtung (Pfeil 23) erstreckendes Langloch (39) des Trägers (22) eingreift und daß vorzugsweise die innerhalb des Trägers (22) liegende Feder (52) in dem Langloch (39) angeordnet ist.
    15. Zeichenmaschine nach Anspruch 13 oder 14, dadurch gekennzeichnet, daß der Lagerzapfen (37) mit Axialsicherungsglie- dern am Träger (22) geführt ist und daß die Axialsicherungsglieder vorzugsweise durch beiderseits des Trägers (22) liegende>6cheiben (48, 49) gebildet sind, von denen die weiter entfernt vom Laufglied (19) liegende Scheibe (48) als einstückig mit dem Lagerzapfen (37) ausgebildeter Endbund und die andere Scheibe (49) als auf den Lagerzapfen aufgesetzte Ringscheibe ausgebildet ist.
    16. Zeichenmaschine nach einem der Ansprüche 13 bis 15» dadurch gekennzeichnet, daß der in den Träger (22) eingreifende Schieberabschnitt (38) des Lagerzapfens (37) auf der dem Laufglied (19) zugekehrten Seite in einen im Querschnitt reduzierten Schaftabschnitt (4o) übergeht, wobei vorzugsweise die Ringscheibe gegen die zugehörige Schulter (5o) des
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    Schieberabschnittes (38), insbesondere mit einer auf einem Gewindeabschnitt (44) des Lagerzapfens (37) angeordneten Mutter (45) gespannt ist.
    17. Zeichenmaschine nach Anspruch 15 oder 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Feder (52) zwischen den Scheiben (48, 49) liegt und vorzugsweise an deren einander zugekehrten Innenflächen geführt ist.
    18. Zeichenmaschine nach einem der Ansprüche 15 bis 17» dadurch gekennzeichnet, daß ein, insbesondere durch den Innenring (42) eines Fälzlagers (41) für das Laufglied (19) gebildeter Lagerring gegen die Ringscheibe (49) gespannt ist, wobei vorzugsweise die Mutter (45) am Ende des Lagerzapfens (37) angeordnet und über beiderseits des Lagerringes angeordnete Distanzbuchsen (46, 47) an der Ringscheibe abgestützt ist.
    κ η q s ι r< / η
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