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DE1008114B - Verfahren zur Herstellung von Lichthofschutzschichten - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Lichthofschutzschichten

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Publication number
DE1008114B
DE1008114B DEA21525A DEA0021525A DE1008114B DE 1008114 B DE1008114 B DE 1008114B DE A21525 A DEA21525 A DE A21525A DE A0021525 A DEA0021525 A DE A0021525A DE 1008114 B DE1008114 B DE 1008114B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
antihalation
dyes
dye
alkyl
layers
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEA21525A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Helfried Klockgether
Dr Ottmar Wahl
Dr Lothar Burgardt
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Agfa Gevaert NV
Original Assignee
Agfa AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority to BE542750D priority Critical patent/BE542750A/xx
Application filed by Agfa AG filed Critical Agfa AG
Priority to DEA21525A priority patent/DE1008114B/de
Priority to US546284A priority patent/US3005711A/en
Priority to CH341715D priority patent/CH341715A/de
Priority to FR1138443D priority patent/FR1138443A/fr
Priority to GB32498/55A priority patent/GB790023A/en
Publication of DE1008114B publication Critical patent/DE1008114B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03CPHOTOSENSITIVE MATERIALS FOR PHOTOGRAPHIC PURPOSES; PHOTOGRAPHIC PROCESSES, e.g. CINE, X-RAY, COLOUR, STEREO-PHOTOGRAPHIC PROCESSES; AUXILIARY PROCESSES IN PHOTOGRAPHY
    • G03C1/00Photosensitive materials
    • G03C1/76Photosensitive materials characterised by the base or auxiliary layers
    • G03C1/825Photosensitive materials characterised by the base or auxiliary layers characterised by antireflection means or visible-light filtering means, e.g. antihalation
    • G03C1/83Organic dyestuffs therefor
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09BORGANIC DYES OR CLOSELY-RELATED COMPOUNDS FOR PRODUCING DYES, e.g. PIGMENTS; MORDANTS; LAKES
    • C09B11/00Diaryl- or thriarylmethane dyes
    • C09B11/04Diaryl- or thriarylmethane dyes derived from triarylmethanes, i.e. central C-atom is substituted by amino, cyano, alkyl
    • C09B11/10Amino derivatives of triarylmethanes
    • C09B11/22Amino derivatives of triarylmethanes containing OH groups bound to an aryl nucleus and their ethers and esters

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Heat Sensitive Colour Forming Recording (AREA)
  • Coloring (AREA)

Description

DEUTSCHES
Zur Herstellung von Lichthofschutzschichten, insbesondere bei Kleinbild- und Kinefilmmaterialien, ist es bekannt, nicht Gelatine, sondern natürliche oder künstliche Harze als Bindemittel zu verwenden, so daß die Schichten, obwohl sie in Wasser schwer löslich bzw. unlöslich sind, infolge ihrer Alkalilöslichkeit in den alkalischen Entwicklungs- oder Verarbeitungsbädern entfernt werden können. Derartige Harze, die aus organischen Lösungsmitteln angetragen werden können, sind beispielsweise aus den deutschen Patentschriften 584662, 570 991 und 621 171 bekannt.
Als Farbstoffe für diese Lichthofschutzschichten sind eine Anzahl Farbstoffgruppen, darunter auch Fuchson-Farbstoffe bzw. Aurine und Benzaurine, vorgeschlagen worden. Benzaurin und seine Derivate, wie halogenierte und sulfonierte Benzaurine, wurden auch in Harzlösungen gelöst als Lichthofschutzschichten angetragen.
Die genannten Farbstoffe haben sich jedoch als Lichthofschutzfarbstoffe in der Praxis nicht bewährt, da sie entweder eine mangelhafte Löslichkeit in den organischen Lösungsmitteln besitzen, aus denen sie zusammen mit den Harzen angetragen werden, oder aber keine ausreichende Farbintensität in den organischen Lösungsmitteln aufweisen. Es sind auch bereits zahlreiche durch Aminogruppen substituierte Triphenylmethanfarbstoffe bekanntgeworden, die für die Herstellung von Lichthofschutzschichten verwendet werden können, wobei die Aminogruppen durch die verschiedensten Substituenten, wie z. B. durch Oxalkylgruppen, substituiert sein können. Diese Farbstoffe haben aber den Nachteil, daß sie entweder nur relativ enge Absorptionsbereiche besitzen oder wegen ihres hydrophilen Charakters stark zum Abklatschen neigen.
. An die Lichthofschutzfarbstoffe wird eine ganze Reihe von Anforderungen gestellt. Abgesehen von der Lage der Absorptionsgebiete, die je nach dem Verwendungszweck verschieden sein können, sind gute Löslichkeit und hohe Farbintensität erforderlich, um mit einem Minimum an Farbstoffkonzentration die geforderten Absorptionswerte zu erreichen, ohne die Eigenschaften der Schichten selbst im ungünstigen Sinne zu beeinflussen. Eine solche ungünstige Beeinflussung kann beispielsweise in einer Verschlechterung der Abklatschfestigkeit oder in einer Verminderung der Alkalilöslichkeit des künstlichen Harzes liegen. Weiterhin dürfen solche Farbstoffe nicht auf die mit der Lichthofschutzschicht im Kontakt liegenden photographischen Emulsionsschichten abfärben oder übertreten, und sie dürfen umgekehrt auch nicht bereits durch den Einfluß der im Kontakt liegenden lichtempfindlichen Schicht, z. B. bei längerer Lagerung des Materials, entfärbt werden. Weiterhin ist es wünschenswert, daß die Farbstoffe die Verarbeitungsbäder nicht in ihrer Wirksamkeit stören, also z. B. keine Einwirkung auf die Entwicklersubstanzen zeigen, die Verfahren zur Herstellung
von Lichthofschutzschichten
Anmelder:
Agfa Aktiengesellschaft
ίο für Photofabrikation,
Leverkus en-B ay er werk
Dr. Lothar Burgardt, Leverkusen,
Dr. Ottmar Wahl, Opladen,
und Dr. Helfried Klockgether, Leverkusen,
sind als Erfinder genannt worden
Bäder nicht anfärben sowie keine unlöslichen Rückstände verursachen.
Es wurde nun gefunden, daß man Lichthofschutzschichten herstellen kann, die diesen Anforderungen entsprechen, wenn man in Schichten aus alkalilöslichen, natürlichen oder künstlichen Harzen Farbstoffe folgender allgemeiner Formel in Form der freien Farbsäuren oder der inneren Salze verwendet:
HO —
-OH
In dieser allgemeinen Formel bedeuten R1, R2, R3, R4 = Wasserstoff- oder Halogenatome, Alkyl-, Oxy-, Alkoxy- oder Carboxylgruppen, R6, R6 = Wasserstoffatome, Alkyl-, Aryl-, Aralkyl-, substituierte Alkyl- oder Arylgruppen, R7 = Wasserstoff- oder Halogenatome, Alkyl-, Sulfo- oder andere einwertige, organische Reste.
In der obigen Formel kann R6 auch für einen organischen Rest der folgenden Formel stehen
709 508/398
3 4
j Die beanspruchten Farbstoffe können auch mit anderen
■!,--■ für diesen Zweck bereits bekannten Farbstoffen in
-' ! Mischung verwendet werden. Dies geschieht zu dem
—j— R7 Zweck der Erweiterung des Absorptionsbereiches.
R1 . \-/ R-3 5 Als Bindemittel für die Lichthof Schutzschichten werden
! Y I vorzugsweise alkalilösliche, natürliche oder künstliche
' ^ v Harze bzw. Polykondensations- und Polymerisations-
produkte verwendet. Polymerisationsprodukte dieser Art
i sind beispielsweise Polyacrylsäure, Polymethacrylsäure,
R ίο Polystyrolcarbonsäure, Mischpolymerisate aus Vinylchlorid und Acrylsäure, Vinylchlorid und Maleinsäure in der die Substituenten R1, R2, R3, R4 und R7 die gleiche bzw. Maleinsäureanhydrid, Acrylsäurenitril und Styrol-
Bedeutung haben wie in der vorangehenden Formel. carbonsäure, Styrol und Maleinsäure.
Neben guter Löslichkeit und hervorragender Farbinten- Beispiel 1
sität in organischen Lösungsmitteln, wie z. B. Methanol, 15
Äthanol, Propanol oder Essigester, zeichnen sich die Färb- In 1,51 Alkohol werden gelöst 30 g Polymerisationsstoffe der genannten Struktur vor allem durch ihre be- produkt aus Vinylbutyläther und Maleinsäureanhydrid, sonders in den oben beschriebenen Lackschichten sich 10 g Farbstoff folgender Konstitution:
zeigende verbreiterte Absorption aus. Sie besitzen im qjj
allgemeinen zwei Absorptionsmaxima, und zwar im 20 . 3 γ "■
grünen und im blauen Spektralbereich. Dadurch ist es _, \ 1 , \
möglich, mit einem einzigen Farbstoff eine Wirksamkeit H O —( κ— C — ^— O H
des Lichthof Schutzes fast über das gesamte sichtbare xi I |
Spektrum, nämlich von 400 bis etwa 650 ΐημ, zu erzielen. __ _ _ ' /' q γ Γι Ο TT
Zweckmäßig'werden diese Farbstoffe in organischen 25 uo 1
Lösungsmitteln gelöst, die sich mit der Lösung des auf- \ y
zutragenden Harzkörpers vertragen, oder den Harzlösungen direkt zugegeben. Diese gefärbten Harzlösungen
werden dann wie üblich aufgetragen und getrocknet. y \
Obgleich dieses Verfahren zur Herstellung der Licht- 30 ~ „ ~ „
hofschutzschichten die bevorzugte Ausführungsform der 2 5 2 δ
vorliegenden Erfindung ist, können diese angeführten Nach Antrag und Trocknen der Schicht erhält man einen Farbstoffe aber auch in Antihaloschichten eingebracht Lichthofschutz, der sich über den gesamten blauen und werden, deren Bindemittel aus Gelatine oder anderen grünen sowie einen Teil des roten Spektralbereiches erbekannten hydrophilen, jedoch nicht alkalilöslichenBinde- 35 streckt. Die beiden Absorptionsmaxima liegen bei 575 und mitteln bestehen. Ferner kann, man mit diesen Färb- 490 ταμ. Infolge der Alkalilöslichkeit des Bindemittels stoffen auch Träger für lichtempfindliche Schichten unter wird die Schicht im Entwicklerbad aufgelöst, wobei der Anwendung von geeigneten Lösungsmitteln in bekannter Farbstoff gleichzeitig entfärbt wird.
Weise direkt anfärben. Der Farbstoff wird wie folgt hergestellt: 21 g o-Chlor-
Die Herstellung der Farbstoffe geschieht nach bekann- 40 p-diäthylaminobenzaldehyd (1 Mol) und 33,5 g o-Kreso-
ten Verfahren, z. B. durch Kondensation von 2 Mol eines tinsäure (2 Mol) werden in 175 g 90%iger- Schwefelsäure
Phenols, Kresols, einer Phenolcarbonsäure usw. mit einem eingetragen, 10 Stunden bei 15 bis 20° und weitere
entsprechend der allgemeinen Formel substituierten 10 Stunden bei 25 bis 30° C gerührt. Man fügt 100 g Mono-
p-Aminobenzaldehyd zur Leukoverbindung und Oxy- hydrat zu und trägt innerhalb von 5 Stunden bei 15 bis
dation der Leukoverbindung, z. B. mit Nitrit, zur Färb- 45 20° 3,5 g Natriumnitrat in kleinen Portionen ein. Nach
base. Als Aminobenzaldehyde sind z.B. p-N-ß-Chlor- 15stündigem Rühren bei 20 bis 25° trägt man das Gemisch
äthyl-N-methyl-aminobenzaldehyd,p-N-Di-(^-chloräthyl)- in 1,21 Wasser ein, saugt ab, wäscht mit Wasser neutral
aminobenzaldehyd, p-N-Di-(anhydro-oxäthyl)-amino- und trocknet im Vakuum bei 50 bis 60°. Ausbeute 54 g.
benzaldehyd, p-N-Methyl-N-oxäthylaminobenzaldehyd, Beispiel 2
N-^-Diäthylami^äthyJ-pminobenzaldehyd 3-Methyl- 50 des d l nten Farbstoffes kann
4-dimethylammobenzaldehyd, 3-Nitro-4-dimethylammo- f \1^ Konstitution verwendet
benzaldehyd, p-N-Athyl-N-phenylammobenzaldehyd.p-N- t . 5
Methyl-N-(a)-carboxymethyl)-aminobenzaldehyd, p-N-Di- wer en' rvf „„
(ω-carboxymethyl)-aminobenzaldehyd, p-N-Phenyl-N- ^ s ΟΉ. 3
(w-carboxymethylj-aminobenzaldehyd), p-Dimethyl-und 55 I , 1
p-Diäthylaminobenzaldehyd, 2-Chlor-4-N-dimethylamino- HO— -—C—\ —OH
benzaldehyd, p-N-Butyl-N-oxäthylaminobenzaldehyd, i ' j ^
N-Äthyl-N-p-äthoxyphenylaminobenzaldehyd oder N- / '■
Methyl-N-p-tolylaminobenzaldehyd geeignet. Es können HOOC COOH
auch Dialdehyde des N-Alkyldiphenylamins z. B. p, p'- 60 ^ :
Diformyl-N-äthyldiphenylamin-Verwendung finden. In ' /
diesem Fall wird 1 Mol des Dialdehyds mit 4 Mol des !
Phenols umgesetzt. Solche Farbstoffe besitzen einen be- NCH3
sonders hohen Graugehalt, j
Als zur Herstellung der beanspruchten Farbstoffe ver- 65
wendbare Phenolkörper seien z. B. genannt Phenol,
o-Chlor- und o-Bromphenol, o-Kresol, Brenzkatechin,
Brenzkatechin-mono-methyiäther, 2,6-Dimethyl- und /
-Diäthylphenol, Salicylsäure,. o-Kresotinsäure, 3-Chlor-
oder 3-Bromsalicylsäure,; 3-Nitrosalicylsäure. 70 OC2H5
Der Farbstoff wird entsprechend Beispiel 1 durch Kondensation von 33,5 g o-Kresotinsäure und 26,5 g N-Methyl - N - p' - äthoxyphenylaminobenzaldehyd gewonnen. N - Methyl - N - p' - äthoxyphenylaminobenzaldehyd wird nach der Methode von Vilsmeier und Haack (Ber. 60, 190; s. auch »Methoden der org. Chem. 4. Auflage, Bd. VII/1, S. 32) gewonnen. Durch Umlösen aus Alkohol wird er mit einem Schmelzpunkt von 121 bis 123° C rein erhalten.
Der Farbstoff ergibt einen Lichthofschutz, der sich über das gesamte sichtbare Spektrum bis ins UV-Gebiet erstreckt, mit Maxima bei 560 und 470 ΐημ.
Beispiel 3 5 bis 10 g Farbstoff folgender Konstitution:
HO—
HOOC
CH, OH
COOH
CH,
werden in 1,51 einer 3%igen alkoholischen Lösung des Kondensationsproduktes aus Phenoxyessigsäure und p-Kresoldialkohol gelöst und mit dieser Lösung in bekannter Weise auf einem Schichtträger als Rückschicht aufgebracht.
Der Farbstoff wird entsprechend Beispiel 1 durch Kondensation von 33,5 g o-Kresotinsäure und 14,9 g p-Dimethylaminobenzaldehyd gewonnen.
Beispiel 4
15 g Farbstoff folgender Konstitution:
OH
HO
— C
HOOC
>—OH
COOH
Schwefelsäure kondensiert und nach Zugabe von 100 g Monohydrat mit 3,5 g Nitrit oxydiert. p-(N-Butyl-N- <y-chloräthylamino)-benzaldehyd wird entsprechend den in der Patentschrift 711 665 gegebenen Vorschriften erhalten.
Beispiel 5
Einen guten Lichthofschutz, dessen Wirksamkeit sich über den gesamten Empfindlichkeitsbereich eines panchromatischen Films erstreckt, erhält man z. B. auf folgende Weise: In 1,51 einer 3%igen alkoholischen Lösung des Kondensationsproduktes aus Phenoxyessigsäure und Formaldehyd werden gelöst: 5 g Farbstoff folgender Konstitution:
Cl (CH2)2 — N — (CH2)3 — CH3
werden in 1,51 einer 2%igen äthanolischen Lösung des Kondensationsproduktes aus Vinyläthylather und Maleinsäureanhydrid gelöst und wie üblich auf einen Träger als Rückschicht aufgebracht. Die violette Schicht ergibt einen Lichthofschutz, der sich von 400 bis etwa 620 ΐημ erstreckt. Der Farbstoff wird folgendermaßen hergestellt: 27,0 g p-(N-Butyl-N^-chloräthylamino)-benzaldehyd und 30,5g Salicylsäure werden wie im Beispiel 1 in 175 g 90%iger
55
CH,
HO HOOC
COOH
OH
HR
sowie 1,5 g eines grünen Farbstoffes folgender Konstitution :
HOOC-CH9
-NH-
-NH-
CH9-COOH
CH,
Die Lösung wird in üblicher Weise auf die Rückseite eines dieser Schicht erstreckt sich über das gesamte Gebiet des Trägers aufgetragen und getrocknet. Die Absorption 70 sichtbaren Spektrums bis ins ultrarote Gebiet hinein.
Der Farbstoff gemäß der ersten Formel wird entsprechend Beispiel 1 aus 17,7 g p-Diäthylaminobenzaldehyd und 33,5 g o-Kresotinsäure erhalten.
Beispiel 6
Verwendet wird statt der beiden im Beispiel 5 angegebenen Farbstoffe 8 bis 10 g Farbstoff folgender Konstitution:
Cl nw Cl
OH
HO —
OH p, p'-Diformyl-diphenylamin ersetzt ist durch z. B. N-Methyl-p, p'-diformyldiphenylamin, p, p'-Diformyldiphenylamin-N-essigsäure oder p, p'-Diformyldiphenylamin-N-propionitril. Weiterhin kann zur Herstellung solcher symmetrischer Farbstoffe statt der Kresotinsäure einer der anderen schon genannten Phenolkörper Verwendung finden, sofern er Farbstoffe mit den geforderten Löslichkeitseigenschaften ergibt, z. B. Brenzkatechin, Salicylsäure, 3-Chlorsalicylsäure, o-Kresol usw.
Beispiel 8
An Stelle des im Beispiel 1 genannten Farbstoffes kann ein Farbstoff folgender Konstitution Verwendung finden:
OH
HO —
/' \
CH3 CH2-COOH ao
Der Farbstoff wird entsprechend Beispiel 1 aus 19,3 g N-Methyl-N-cu-carboxymethylaminobenzaldehyd (F. = 200 bis 202° C) und 18 g Chlorphenol hergestellt. Er ist intensiv rot.
Beispiel 7
Verwendet man statt der beiden im Beispiel 5 angegebenen Farbstoffe 8 bis 10 g Farbstoff folgender Konstitution:
C —-;
OH
CH3
30
H2C CH2
1 j
H2O CH2
CH,
HO-/
HOOC
OH
C —/
CH,
OH COOH
N-C2H5 Herstellung wie im Beispiel 1. p-Anhydro-dioxäthylaminobenzaldehyd wird nach der in der Patentschrift 711 665 angegebenen Vorschrift gewonnen.
Beispiel 9
An Stelle des im Beispiel 1 genannten Farbstoffes kann ein Farbstoff folgender Konstitution verwendet werden:
OH
I
V-OH
HO
C —:
HO-
HOOC
CH,
COOH
45
C —
OH
-OH
CHa CI-CH2-CH2-N-CH8-CH2-CH2-Ch3 Herstellung des Farbstoffes entsprechend Beispiel 1.
so erhält man eine grauviolette Schicht mit einem Lichthofschutz, der sich über das gesamte sichtbare Spektrum erstreckt.
Der Farbstoff wird wie folgt hergestellt: 12,7 g N-Äthylp, p'-diformyldiphenylamin und 33,5 g o-Kresoltinsäure werden wie im Beispiel 1 in 175 g 90°/0iger Schwefelsäure kondensiert und nach Zugabe von 100 g Nitrit oxydiert. Ausbeute 44 g.
N-Äthyl-p, p'-diformyldiphenylamin wird folgendermaßen erhalten: 240 g Phosphoroxychlorid und 150 g Dimethylformamid werden unter Kühlen gemischt. Nach 1 Stunde läßt man unter Rühren 100 g Äthyldiphenylamin in das Gemisch eintropfen, rührt 5 Stunden bei 80° C und trägt bei 40° C in Wasser ein. Nach mehrstündigem Rühren wird der ölig anfallende Aldehyd fest. Er wird abgesaugt und zweimal aus Alkohol umkristallisiert. Ausbeute 95 g, F. = 73 bis 74° C.
Statt des oben bezeichneten Farbstoffes können auch Farbstoffe verwendet werden, in denen das N-Äthyl-

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Photographische Materialien mit Lichthof schutzschichten, dadurch gekennzeichnet, daß die Lichthofschutzschichten Farbstoffe folgender allgemeiner Formel enthalten:
OH
HO—'
-—OH
^R7 Ki
Rs
worin R1, R2, R3, R4 = Wasserstoff- oder Halogenatome, Alkyl-, Oxy-, Alkoxy- oder Carboxylgruppen, R6, R6 = Wasserstoffatome, Alkyl-, Aryl-, Aralkyl-, substituierte Alkyl- oder Arylgruppen, R5 ev. einen organischen Rest der Formel
HO
10
OH
R7 = Wasserstoff- oder Halogenatome, Alkyl-, SuIfo- oder andere einwertige, organische Reste bedeuten.
2. Photographische Materialien nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Lichthof schutzschichten zusätzlich weitere bekannte Lichthofschutzfarbstoffe enthalten.
3. Photographische Materialien nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Lichthofschutzschichten als Bindemittel alkalilösliche, natürliche oder künstliche Harze enthalten.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 849 651;
Patentschrift Nr. 7377 des Amts für Erfindungs- und Patentwesen der sowjetisch besetzten Zone Deutschlands.
© 709 508/39« 4.57
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