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DE1008008B - Druckvorrichtung fuer das Drucken von Instrumentenskalen, bei denen einige Messpunkte durch Eichung festgelegt sind - Google Patents

Druckvorrichtung fuer das Drucken von Instrumentenskalen, bei denen einige Messpunkte durch Eichung festgelegt sind

Info

Publication number
DE1008008B
DE1008008B DES42427A DES0042427A DE1008008B DE 1008008 B DE1008008 B DE 1008008B DE S42427 A DES42427 A DE S42427A DE S0042427 A DES0042427 A DE S0042427A DE 1008008 B DE1008008 B DE 1008008B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
printing device
scale
printing
type
type wheel
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES42427A
Other languages
English (en)
Inventor
Otto Nette
Friedrich Wenzel
Dr Werner Honrath
Robert Zuerl
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DES42427A priority Critical patent/DE1008008B/de
Publication of DE1008008B publication Critical patent/DE1008008B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23QDETAILS, COMPONENTS, OR ACCESSORIES FOR MACHINE TOOLS, e.g. ARRANGEMENTS FOR COPYING OR CONTROLLING; MACHINE TOOLS IN GENERAL CHARACTERISED BY THE CONSTRUCTION OF PARTICULAR DETAILS OR COMPONENTS; COMBINATIONS OR ASSOCIATIONS OF METAL-WORKING MACHINES, NOT DIRECTED TO A PARTICULAR RESULT
    • B23Q17/00Arrangements for observing, indicating or measuring on machine tools
    • B23Q17/24Arrangements for observing, indicating or measuring on machine tools using optics or electromagnetic waves
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41FPRINTING MACHINES OR PRESSES
    • B41F17/00Printing apparatus or machines of special types or for particular purposes, not otherwise provided for
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41KSTAMPS; STAMPING OR NUMBERING APPARATUS OR DEVICES
    • B41K3/00Apparatus for stamping articles having integral means for supporting the articles to be stamped
    • B41K3/02Apparatus for stamping articles having integral means for supporting the articles to be stamped with stamping surface located above article-supporting surface
    • B41K3/04Apparatus for stamping articles having integral means for supporting the articles to be stamped with stamping surface located above article-supporting surface and movable at right angles to the surface to be stamped
    • B41K3/08Apparatus for stamping articles having integral means for supporting the articles to be stamped with stamping surface located above article-supporting surface and movable at right angles to the surface to be stamped having adjustable type-carrying wheels

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Optics & Photonics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Dot-Matrix Printers And Others (AREA)

Description

  • Druckvorrichtung für das Drucken von Instrumentenskalen, bei denen einige Meßpunkte durch Eichung festgelegt sind Bei der Anfertigung von. Skalen elektrischer Meßinstrumente werden zunächst einige elektrischen Eichwerten entsprechende Zeigerstellungen durch Eichpunkte auf der Skala markiert. Die vollständige Skalenteilung wird sodann mit Hilfe einer sogenannten Zeichenmaschine durch eine: Ziehfeder mit Tusche aufgezeichnet. Die Aufnahmevorrichtung für die Skala oder der schwenkbare Arm der Ziehfeder sind mit einer Teilung versehen, so daß die zwischen zwei Eichpunkten liegenden Teilungspunkte interpoliert werden können. Nachdem auf diese Weise das Strichbild der Skala hergestellt ist, werden die dein Skalenstrich zugeordneten Zahlen bzw. Zeichen einzeln durch Handstempel, durch Schablonen oder nach dem Umdruckverfahren aufgetragen. Diese Verfahret sind sehr mühsam, zeitraubend und teuer. Maat hat deshalb bereits, wenn es sich um größere Stückzahlen des gleichen Instrumententyps handelt, die Meßgrößen und Bezugszeichen in einem Arbeitsgang mit Hilfe einer Offsetmaschine aufgedruckt.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Druckmaschine herzustellen., mit der nach dem gleichen Arbeitsverfahren sowohl die Skalenstriche als auch sämtliche Markierungszeichen auf der Skala, angebracht werden können, und zwar sollen sowohl die Skalenstriche als auch die. Bezugszeichen im Typendruck hergestellt werden. Die Erfindung ist durch folgende Merkreale gekennzeichnet: Ein gegen die Skalenfläche eines in einer Aufnahmevorrichtung befestigten Meßinstrumentes andruckbares Typenrad mit den für die. Skalenbeschriftung erforderlichen Symbolen auf seinem Umfang (Skalenstriche, Zahlen od. dgl.) ; eine im Arbeitstakt des Druckvorgangs kuppelbaze Einfärbevorrichtung für die in Arbeitsstellung stehende Drucktype des Typenrades; eine oder mehrere: Projektionseinrichtungen, welche mittels einer Lichtmarke oder anderen Mitteln, die Stelle auf der Skala bezeichnen, auf die die eingestellte Drucktype trifft; eine verschiebbar und drehbar gelagerte Aufnahmevorrichtung für die Skala mit dem Meßinstrument. DieAufnahmevorrichtung ist zweckmäßig mit Hilfe von zwei in Führungsschienen in zueinander senkrechten Richtungen gleitenden Schlitten verschiel)ba.r und in ihrem oberen Teil als Drehtisch ausgebildet. Mit der Aufnahmevorrichtung bzw. dein Drehtisch ist unmittelbar oder mittels eines zwischengeschalteten Übersetzungsgetriebes ein Anzeigeglied, z. B. ein Anlegelineal oder eine auf einem Arm verschiebbare Ableselupe, verbunden. Unterhalb des Anzeigegliedes, das an der Bewegung der Aufnahmevorrichtung teilnimmt, ist an dem verschiebbaren Teil der Aufnahmevorrichtung ein Teiluugst@isch befestigt, auf dem auswechselbe@re und/oder verstellbare Schablonen, Vorlagen oder Kurvenblätter für die Skalenteilung befestigt werden können.
  • Das Meßinstrument, auf dessen Skala, einige Meßpunkte durch Eichung festgelegt und z. B. markiert sind, wird in die Instrumentenaufnahme des Drehtisches eingesetzt und festgeklemmt. Durch Drehen des Typenrades wird die Drucktype ausgewählt, die auf der Skalenfläche abgedruckt werden soll (z. B. ein Skale astrich). Die Lichtmarke der Projektionseinrichtung markiert die Stelle auf der Skalenfläche, auf die die Type beim Druckvorgang trifft. Durch Verschieben bzw. Drehen der Aufnahmevorrichtung wird die Lichtmarke mit dem markierten Eichpunkt zur Dekkung gebracht, so daß beim anschließenden Druckvorgang die erzeugte Strichmarke mit dem Eichpunkt zusammenfällt.
  • Der Abstand zwischen den Eichpunkten kann nach einer gewünschten Funktion unterteilt werden.. Bei einer Drehung des Drehtisches mit dem Meßin.struinent führt das Anzeigeglied, z. B. eine Ableselupe, über dein Teilungstisch eine Schwenkbewegung aus. Ordnet man auf den Teilungstisch ein diesem Schwenkwinkel angepaßtes Kurvenblatt mit einer der Teilungsfunktion entsprechenden. Kurvenschar an, so erhält man beim Anlegen der Ableselupe an die nebeneinanderliegenden Kurven beim Druck der entsprechenden Skalenstriche eine Unterteilung im gewünschten Sinne.
  • Wenn die entsprechenden elektrischen Anschlüsse für das Meßinstrument an den Teilungstisch angeordnet werden., ist es auch möglich, die. Skalenstriche unmittelbar nach der Eicheinstellung des Meßinstrumentenzeigcrs ohne vorherige Markierung der Meßpunkte zu drucken. Nach Einstellen des elektrischen Eich-wertes wird die Lichtmarke der Druckvorrichtung mit der Zeigerspitze in Deckung gebracht und der Zeiger aus dem Druckbereich z. B. in die Null-bzw. Endlage der Skala geführt. Beim anschließenden Drucken des Skalenstriches stimmt dieser unmittelbar ohne zusätzliche Zwischenmarkierung mit dem entsprechenden Eichwert der Skala überein.
  • Die neue Druckvorrichtung kann von angelernten Kräften bedient werden und zeichnet sich dadurch aus, da,ß auch kleine Serien der verschiedensten Instrumententypen nach dem gleichen Arbeitsverfahren mit einer vollständigen Skalenbeschriftung versehen werden, können. Mit der neuen Druckvorrichtung wird das vollständige Skalenbild im Vergleich zu den bisher bekannten Methoden in wesentlich kürzerer Zeit in klarerer und sauberer Form, als es bisher möglich war. erhalten.
  • Die Erfindung ist an Hand der Zeichnungen an Ausführungsbeispielen erläutert.
  • Fig. 1, 2 und 3 stellen. eine Ausführungsform der Druckvorrichtung im Seitenriß, Grundriß und Ansicht von vorn in Richtung auf das Typenrad dar, Fig. -1 eine Einzelheit der Ein.färbeeinrichtung, Fig. 5 die Projektionseinrichtung und Fig. 6 und 7 eine abgewandelte Ausführungsform für die Aufhängung des Typenrades; an Hand von Fig. 8 bis 10 werden Beispiele für auf dem Teilungstisch anzuordnende Kurvenblätter (Nomogramme) für die Interpolation der Skalenteilung zwischen den Eichpunkten erläutert.
  • Es sei zunächst die Anordnung nach Fig. 1 bis 3 betrachtet. Auf der Grundplatte l der Druckvorrichtung ist einerseits der Zwischenteil 3 mit denn Druckkopf 4 befestigt, der an seinem einen Ende die Führung für das Typenrad trägt. An der Grundplatte befindet sich. weiterhin die Schlittenführung 5, in welcher der untere Schlitten 7 der Aufnahmevorrichtung entweder frei oder mit Hilfe einer in. der Grundplatte gelagerten Spindel 6 in der Längsrichtung, d. h.. in der Achse der Druckvorrichtung verschoben werden kann. Am Schlitten 7 ist eine Schloßmutter 8 befestigt, die mit Hilfe eines Hebels 9 mit der Spindel 6 in Eingriff gebracht wird. Durch Betätigen der Spindel 6 mit Hilfe der Stellschraube 10 wird nach Anziehen der Schloßmutter der Schlitten in Längsrichtung verschoben. Schlitten und Schlittenführung sind durch ein Rollen- oder Kugellager miteinander verbunden (11 in Fig. 3). Der untere Schlitten für die Längsbewegung trägt wiederum eine Schlittenführung 12, die sich in senkrechter Richtung zur Führung 5 erstreckt. In dieser Schlittenführung 12 gleitet auf Kugel- b,zw. Rollenlager ein Schlitten. 13, der einen Lagerzapfen 14 für den Drehtisch 15 der Meßinstrumentenaufnahme trägt. Der Drehtisch 15 ist in dem Zapfen 14 geführt und im übrigen wieder mittels Kugeln oder Rollen auf dem Schlitten 13 für die Querbewegung gelagert. Der Drehtisch 15 kann durch Einstecken eines Stiftes 29 mit denn Schlitten 13 starr verbunden werden, so daß die Drehbewegung gesperrt ist. An der Schlittenführung ist eine Zahnstange 30 befestigt, in die ein im Innern des Schlittens gelagertes Zahnrad 31 eingreift. Bei der Querbewegung des Schlittens 13 rollt dieses Zahnrad an der Zahnstange ab. und überträgt seine Bewegung auf das Zahnrad 32 und ferner über die Buchse 33 auf eine Scheibe 34, die oberhalb des Drehtisches 15 liegt. Um die Drehachse 14 ist auch das Anlegelineal 16 schwenkbar, welches zwei Klemmschrauben 17 und 18 aufweist. Mit Hilfe der Klemmschraube 18 kann dieses Lineal an der Scheibe 34 festgeklemmt werden, so da,B es bei der Querbewegung des Schlittens 13 verschwenkt wird. Durch Anziehen der Klemmschraube 17 dagegen wird das Anlegelineal 16 mit dem Drehtisch 15 fest verbunden. Die Klemmschraube 18 muß hierbei natürlich gelöst sein.
  • Am Schlitten 13 für die Querbewegung ist weiterhin der Teilungstisch 20 befestigt, in dessen Seitenwänden zwei Rollen 21 und 22 gelagert sind. Über diese Rollen ist das Kurvenband 81 gespannt, das auf seiner Oberfläche die für die Unterteilung benachbarter Eichpunkte erforderlichen Kurvenscharen trägt. Die Rolle 21 ist mit einem Zahnrad 75 verbunden, das über ein Zahnrad 23 mit dem Zahnrad 24 des Einstellknopfes 25 im Eingriff steht. Durch Drehen der miteinander verbundenen Einstellknöpfe 25 wird die Rolle 21 um die Achse 76 (Fig. 2) gedreht und das Kurvenband in Längsrichtung bewegt. Auf dem Drehtisch sind zwei Klemmstücke 26 befestigt, zwischen welche die eigentliche Instrumentenaufnahme 27 mit Hilfe von Klemmschrauben 28 auswechselbar e:inführbar ist. In der Aufnahme 27 wird die Skala des Instrumentes zentriert, so daß bei Kreisskalen der Skalenmittelpunkt mit der Achse des Drehtisches zusammenfällt.
  • An einem Ende des Druckkopfes ist eine Schlittenführung 35 angeordnet, in welcher der Schlitten 36 mit dem Typenrad 37 gleitet. Dieser Schlitten kann mit Hilfe der Kniehebelanordnung 38, 39 und des Handhebels 40 nach unten bewegt werden. In seiner Ruhelage wird er durch eine nicht eingezeichnete Schraubenfeder in der in Fig. 1 dargestellten Lage gehalten. Das Typenrad ist nach Lösen der drei Schrauben 41 auswechselbar. Jeder Type auf dem Umfang des Typenrades ist ein Loch eines Lochkreises zugeordnet, in welches ein mit Hilfe eines Druckknopfes 42 auslösbarer Raststift eingreift. Beim Eindrücken des Knopfes 42 wird über eine nicht im einzelnen dargestellte Hebelübersetzung der Raststift aus dem Loch herausgezogen, und das Typenrad kann, an der Rändelscheibe 43 verdreht werden, bis die gewünschte Type in Arbeitsstellung steht. Nach Loslassen des Knopfes 42 wird die Rastung wieder hergestellt.
  • Die Stelle des Auftreffens der in Druckstellung, d. h. in der tiefsten Lage stehenden Type des Typenrades wird durch die Strichmarke einer Projektionseinrichtung 44 angezeigt. Die Projektionseinrichtung kann mit Hilfe der Befestigungsschrauben 45 eingerichtet werden. Um das projizierte Bild der Strichmarke dem Instrumententyp bzw. der zu druckenden Markierung anzupassen, kann der Lichtmarkenträger auswechselbar ausgeführt sein. Eine solche Ausführungsform ist in Fig.5 schematisch dargestellt. Die verschiedenen Lichtmarken sind auf einer um die Achse 46 drehbaren Scheibe 47 angeordnet, die mit entsprechenden Rastungen versehen ist. Durch Drehen dieser Scheibe kann die gewünschte Lichtmarke ausgewählt werden.
  • Der Lichtmarkenträger kann auch gegen die optische Achse geneigt sein, um hierdurch bei der Projektion eine gleichmäßige Strichschärfe auf der Skala des Meßinstrumentes zu erhalten. Zur Feineinstellung der Strichmarke beim Justiervorgang kann das Projektionsobjektiv außerdem exzentrisch zur optischen Achse gelagert sein, so daß eine seitliche Feineinstellung der Lichtmarke durch Drehen des exzentrisch gelagerten Objektivs möglich ist.
  • Der Hebel 39 der Kniehebelanordnung 38, 39 ist über den Drehpunkt hinaus verlängert, und an der Stelle 48 ist eine Verbindungsstange 49 zur Betätigung der Einfärbevorrichtung angelenkt, die an. ihrem anderen Ende an einen Zwischenhebel 50 angreift. Von der Bewegung des Hebels 50 ist über weitere Hebel 51, 52 und Verbindungsstangen 53, 54 die Bewegung der Förderrolle für die Druckfarbe und des Schlittens mit den Einfärberollen abgeleitet. Die Förderrolle 58 für die Druckfarbe ist mit einem Klinkenrad 59 verbunden, in dessen Rasten eine am Hebel 55 angeordnete Schaltklinke 56 eingreift. Diese Einzelheiten sind in der schematischen Darstellung der Fig. 4 zu erkennen. Dort ist der Farbbehälter 57 dargestellt, dessen eine Seitenwand durch die Förderrolle 58 gebildet ist. Mit der Förderrolle ist das Klinkenrad 59 verbunden, das bei der Schwenkbewegung des Hebels 55 durch die Schaltklinke 56 weiterbewegt wird. Hierdurch wird die Förderrolle in Pfeilrichtung gedreht und von der Druckfarbe im Innern des Behälters 57 eingefärbt. Von der Förderrolle 58 wird die Farbe mit Hilfe der am Rahmen 62 gelagerten Einfärb.erolle 61 abgenominen und auf die Zwischenscheibe 63 übertragen. Der Rahmen 62 gleitet bei der Bewegung des Handhebels 40 in einer entsprechenden Führung, die nicht dargestellt ist, nach oben und hinten, und hierdurch wird das Klinkenrad 59 um einen Zahn weitergeschaltet und der Rahmen 62 mit den Rollen 60 und 61 über die Zwischenscheibe 63 bewegt. Die Rolle 61 überträgt hierbei die von der Förderrolle 58 abgenommene Farbe auf die Zwischenscheibe 63, während die Rolle 60 die auf der Scheibe 63 in dünnster Schicht verteilte Farbe abgreift und auf die in Arbeitsstellung stehende Drucktype 64 überträgt. Die Scheibe: 63 ist ebenfalls mit einem Klinkenrad verbunden, in welches eine an einer federnd gelagerten Stange befestigte Schaltklinke eingreift. Im letzten Teil der Bewegung des Rahmens 62 stößt ein an diesem Rahmen befestigter Stift gegen die federnde Stange mit der Schaltklinke und dreht die Scheibe 63 um einen Zahn weiter. Diese Einrichtung ist in Fig. 4 nicht dargestellt..
  • Durch die vorstehend erläuterte Einfärbevorrichtung wird erreicht, daß die einzufärbende Drucktype vor jedem Druckvorgang lediglich mit einem dünnen Film von Druckfarbe gleichmäßig eingefärbt wird. Infolge der Verteilung der Farbe auf dem Zwischenrad 63 und durch das jeweilige Abgreifen mit der Rolle 60 ist es nicht möglich, d@aß zu viel Farbe auf die Type gelangt und hierdurch ein unsauberer Druck entsteht. Es ist unter Umständen zweckmäßig, die Drehbewegung der Rollen 61 und 60 beispielsweise durch Zahnräder miteinander zu koppeln. Hierdurch wird erreicht, daß, auch wenn die Rolle 60 die Scheibe 63 verläßt, die Drehbewegung nicht aufhört, so da.ß kein Gleiten der Rolle 60 an der Type 64 auftreten kann.
  • In Fig. 6 und 7 ist eine andere Ausführungsform des Trägers für das Typenrad in Schnitt und Ansicht dargestellt. Das Typenrad 37 ist hierbei um eine im Druckkopf gelagerte Achse 65 schwenkbar. Beim Druckvorgang wird z. B. mit Hilfe eines Handhebels das Typenrad geschwenkt b,zw. gekippt, so da.ß die in Arbeitsstellung stehende Drucktype sich auf der Skalenfläche abwälzt. Damit die Bewegung von Skalenfläche und Drucktype als reine Wälzbewegung vor sich gehen kann, muß die Aufnahmevorrichtung für das Meßinstrument eine der Schwenkbewegung des Typenrades entsprechende Bewegung in Längsrichtung der Druckvorrichtung (vgl. Pfeil in. Fig. 6) ausführen. Dies wird im Beispiel nach Fig. 6 und 7 durch ein Stahlseil oder Band 66 ermöglicht, das auf eine Scheibe 67 aufgewickelt und über entsprechende Umlenkrollen mit dem Schlitten 7 für die Längsbewegung der Aufnahmevorrichtung verbunden ist. Die rückläufige Bewegung des Schlittens 7 wird beispielsweise durch eine Feder bewirkt. In der Grundstellung befindet sich das Typenrad nach Fig. 6 in der durch die gestrichelte: Linie 68 angedeuteten Lage. Das Instrument 70 mit seiner Skala 69 kann hierbei ungehindert in die Instrumentenaufnahme 27 eingesetzt und festgeklemmt werden. Die Klemmvorrichtungen sind nicht dargestellt. Beim Betätigen des Handhebels wird das Typenrad nach vorn geschwenkt, und die Type legt einen durch, die strichpunktierte Linie 71 angedeuteten Kreisbogen zurück. Wenn, die Type auf der Skalenfläche abgerollt ist, kann die Bewegung der Aufnahmevorrichtung durch einen Anschlag aufgehalten werden. Das Band 66 ist in diesem Fall federnd mit dem Schlitten 7 zu verbinden. Im weiteren Verlauf der Kreisbewegung gelangt die Type dann in den Bereich der durch die Rollen 72, 73, 74 angedeuteten. Einfärbevorrichtung. Die Rolle 74 steht beispielsweise als Förderrolle miit dem nicht dargestellten Behälter für die Druckfarbe in Verbindung. Die Farbe wird über die Zwischenwalze 73 auf die Einfärberolle 72 übertragen und von hier durch die Drucktype abgenommen. Die zuletzt beschriebene Ausführungsform des Trägers für das Typenrad gewährleistet infolge der Wälzbewegung der Type einen besonders glatten Ablauf des Druckvorgangs.
  • Der beschriebene Handantrieb für die, Druckbewegung des Typenrades kann auch durch einen selbsttätigen elektrischen pneumatischen oder hydraulischen Antrieb ersetzt werden. Jeder Druckvorgang wird dann beispielsweise durch Betätigen eines Hand- oder Fußschalters ausgelöst.
  • An Hand der Fig. 8 bis 10 sollen Beispiele für auf dem Teilungstisch anzuordnende Kurvenblätter (Nomogramme) für die Interpolation der Skalenteilung zwischen den Eichpunkten erläutert werden. Die Interpolation zwischen beispielsweise drei Eichpunkten, d. h. die Unterteilung der Abstände der Eichpunkte in eine vorgebene Anzahl von Zwischenpunkten, kann grundsätzlich nach einer dem Bedarfsfall entsprechend vorgegebenen mathematischen oder empirischen. Funktion erfolgen.
  • In der Praxis werden als Interpola,tionsfunktionen hauptsächlich logarithmische und parabolische Funktionen erster Ordnung verwendet. Liegen mehr als drei Eichpunkte vor, so ist eine Parabel entsprechend höherer Ordnung zu wählen. Auf Grund der vorgegebenen Interpola,tionsfunktion können Nomogramme für den Teilungstisch der Druckvorrichtung gezeichnet werden, aus denen sich für ein gegebenes Abstandverhältnis von beispielsweise drei Eichpunkten die Lage einer vorgegebenen Zahl von Zwischenpunkten, entnehmen läßt. So stellt Fig. 8 beispielsweise ein Nomogramm für die quadratische Interpolation, und Fig. 9 ein solches für eine logarithmische Interpolation nach drei Eichpunkten dar. In beiden Fällen ist angenommen, daß die Strecke zwischen den äußeren. Eichpunkten durch neun Zwischenpunkte in zehn Teile unterteilt werden, soll. Die Lage der äußeren Eichpunkte ist durch die äußeren Linien g. und gio angegeben., während die mittlere Linie bzw. Kurve g5 die Lage des mittleren Eichpunktes zu den äußeren Eichpunkten angibt. Wie die Beispiele der Zeichnung zeigen, ergeben sich für die quadratische Interpolation Scharen von geraden Linien, während die logarithmische Interpolation zu einer Kurvenschar führt.
  • Fig.10 zeigt in schematischer Darstellung, wie eines der erläuterten Nomogramme auf dem Teilungstisch angeordnet werden kann. Der Teilungstisch 20 trägt auf dem durch Betätigen des Ennstellkn.opfes 25 in Längsrichtung verschiebbaren Band ein Nomogramm, von dem lediglich die beiden äußeren. Linien und die innere ausgezeichnete Linie für den mittleren Eichpunkt dargestellt ist. Das Anlegelineal 16 ist mit einer verschiebbaren Marke 19 oder einer Ableselupe versehen, wie bereits an Hand der Fig. 1 bis 3 erläutert wurde.
  • Der Drehpunkt des Drehtisches mit der Instrumentenaufnahme liegt an der Stelle 77, und das Nomogramm ist so angeordnet, daß die äußere begrenzende Kurve g0 durch den Mittelpunkt des Drehtisches geht. Im oberen Teil der Fig. 10- ist die Skala eines Instrumentes mit der Lage der Lichtmarke der Druckvorrichtung angedeutet. Auf der Skala, sind drei Eichpunkte markiert.
  • Die Unterteilung der Strecke zwischen den Elchpunkten kann nun in folgender Weise nach dem Nomogramm vorgenommen werden: Die Lichtmarke wird durch Schwenken des Drehtisches und Verschieben in der Längsrichtung auf den äußeren Eichpunkt eingestellt und die Marke des Anlegelineals hierbei mit der äußeren begrenzenden Kurve g0 zur Deckung gebracht. Der Drehtisch wird nun. so. lange geschwenkt, bis die Lichtmarke auf dem anderen äußeren Eichpunkt der Skala steht. Das Anlegelineal nimmt hierbei die durch die gestrichelte Linie 78 angedeutete Lage an. Die verschiebbare Marke, 19 bzw. die Ableselupe wird nun auf dem Anlegelineal verschoben, bis siie mit der äußeren begrenzenden. Kurve g1, zusammenfällt. Nach dieser Einstellung wird der Drehtisch mit dem Anlegelineal derart verschwenkt, daß die: Lichtmarke auf den mittleren Eichpunkt der Skala fällt. Das Anlegelineal steht jetzt in einer mittleren. Lage, beispielsweise auf der Linie 79. Durch Drehen des Einstellknopfes 25 wird nun das auf dem Band des Teilungstisches befindliche, Nomogramm in Längsrichtung verschoben, bis die Mittellinieg5 auf die! verschiebbare Marke bzw. den Kreuzungspunkt der Ableselupe fällt. Nach Anlegen der Marke, an die entsprechenden Zwischenkurven zwischen g0, 95, 910 wird die. geforderte Zahl von Zwischenpunkten der Skala, gedruckt.
  • Die, Kurvenscharen. der Nomogramme; können auch nach einem anderem Ordnungsprinzip aufgezeichnet werden. Es ist beispielsweise nicht notwendig, den Abstand zwischen den äußeren begrenzenden Kurven g0 und g10 konstant zu halten., statt dessen kann beispielsweise eine der äußeren begrenzenden Kurven parallel zur mittleren ausgezeichneten Kurve-. verlaufen. Die Kurven zur anderen äußeren Begrenzenden laufen dann entsprechend der gewählten Intei-pola.tion strahlenförmig auseinander.
  • Auf dem Teilungstisch kann gleichzeitig eine Mehrzahl von Nomogrammen angeordnet werden, die beispielsweise eine Unterteilung nach einer jeweils unterschiedlichen Anzahl von Zwischenpunkten ermöglichen. Auch die, gleichzeitige Anordnung verschiedener nach unterschiedlichen Funktionen. unterteilter Nomogramme ist möglich.
  • Der Teilungstisch kann auch dahingehend abgewandelt werden, daß statt eines verschiebbaren Bandes eine Projektionsfläche vorgesehen wird, auf die beispiel :weise von unten mit Hilfe einer Projektionseinrich-=,ing das entsprechende Nomograrnm projiziert wird. Eine Verschiebung des Nomograinins in Längsrichtung braucht hierbei nicht vorgesehen zu werden, wenn die- Länge des Nomogra,mms (Abstand der Kurven g0, g5, g10) durch Verstellen der optischen Vergrößerung der Projektionsein.richtuna einstellbar gemacht wird. Bei einer solchen Anordnung lassen sich beispielsweise eine größere Zahl von Nomograinmen auf einem Filmstreifen aufbringen. und mit Hilfe einer entsprechenden Einrichtung wahlweise in die Projektionsvorrichtung einführen.
  • Zur Erläuterung der Wirkungsweise des Erfindungsgegenstandes werden an Hand der Fig. 1 bis 3 die aufeinanderfolgenden Arbetits- bzw. Einstellvorgänge für die Anfertigung von Instrumentenskalen nochmals im Zusammenhang dargestellt. Zunächst werden die Vorgänge bei der Anfertigung einer kreisförmigen Skala und anschließend bei einer geraden Skala (Profilinstrumente) erläutert. Die Skala69 eines Instruments, dessen Gehäuse in. Fig. 3 mit dem Bezugszeichen 70 angedeutet ist, wird auf der Instrumentenaufnahme 27 festgeklemmt. Die Skalenöffnung in der Mitte wird hierbei mit Hilfe eines Zen.trierkörpers in der Aufnahme 27 zentriert, so daß der Skalenmittelpunkt mit dem Drehpunkt des Drehtisches 15 (Fig. 1) zusammenfällt. Durch Verschieben des Schlittens für die Längsbewegung (entweder frei nach Lösen der Schloßmutter 8 oder mit Hilfe der Spindel 6 nach Anlegen der Schloßmutter mit Hilfe des Hebels 9) und durch Verdrehen. des Drehtisches 15 wird die Lichtmarke mit dem entsprechenden Eichpunkt auf der Skala zur Deckung gebracht. Das Anlegelineal 16 wird hierbei durch Anziehen des Einstellknopfes 17 mit dem Drehtisch verbunden. Die entsprechenden. drei Eichpunkte werden, wie: zuvor beschrieben, mit der Lichtmarke in Deckung gebracht und die Ableselupe bzw. das Kurvenblatt mit dem entsprechenden Nomogramm eingestellt. Durch Drehen des Typenrades wird die: erforderliche Type (beispielsweise langer Skalenstrich für die Eichpunkte und entsprechend kurzer Strich für die Zwischenpunkte) in Arbeitsstellung gebracht und der Druckvorgang ausgelöst. Nach jedem Druck wird die Ableselupe des Anlegelineals an die nächste Kurve des Nomogramms geführt und der Druckvorgang wiederholt. Nach Anfertigen der Skalenstriche werden die Bezugszeichen, (Zahlen" Buchstaben od. dgl.) am Typenrad eingestellt und diese Zeichen neben den zugehörigen Skalenstrichen aufgedruckt.
  • Soll die langgestreckte Skala, eines Profilinstruments bedruckt werden, so wird eine dem Instrument angepaßte Aufnahme 27 auf den Drehtisch 15 aufgesetzt. Das Instrument wird mit Hilfe der Aufnahmevorrichtung so ausgerichtet, da.ß die Skala, in Richtung der Schlittenführung für die Querbewegung zu liegen kommt. Die Drehbewegung des Tisches 15 wird durch eine entsprechende Arretierung, beispielsweise Einstecken eines Sperrstiftes in das Loch 29 (Fig. 2), gesperrt und das Anlegelineal durch Lösen der Stellschraube 17 und Festziehen der Schraube 18 mit der Scheibe 34 gekuppelt. Durch Verschieben des Schlittens für die Querbewegung (Feineinstellung an der Stellschraube 2 über die Spindel 80) wandert die Lichtmarke über die Eichpunkte auf der Skala,, und das Anlegelineal führt (infolge: des Abrodlens der Zahnräder 31, 32 in der Zahnstange 30) mit der Scheibe 34 eine Schwenkbewegung über dem Teilungstisch aus. Auf diese Weise können die gleichen Nomogramme auf dem Teilungtisch, die für dieInterpola,tic-i bei Kreisskalen benutzt wurden, auch bei der gerad i1 Skala für das Drucken von Zwischenpunkten in gleicher Weise verwendet werden.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Druckvorrichtung für das Drucken von Instrumentenskalen, bei denen einige Meßpunkte durch Eichung festgelegt sind, gekennzeichnet durch ein gegen die Skalenfläche eines in einer Aufnahmevorrichtung befestigten Meßinstruments bzw. eines Skalenblattes andrückbares Typenrad (37) mit den für die Skalenbeschriftung erforderlichen Symbolen auf seinem Umfang (Skalenstriche, Zahlen u. dgl.), eine im Arbeitstakt des Druckvorganges kuppelbare Einfärbevorrichtung (53...63) für die in Arbeitsstellung stehende Drucktype des Typenrades, eine oder mehrere Projektionseinrichtungen (44), welche mittels Lichtmarke oder anderer Mittel die Stelle auf der Skala bezeichnen, auf die die eingestellte Drucktype trifft, und eine drehbar und verschiebbar gelagerte Aufnahmevorrichtung (26 ... 28) für die Skala bzw. das Meßinstrument (70).
  2. 2. Druckvorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch ein unmittelbar oder über eine zwischengeschaltete Übersetzung an der Bewegung der Aufnahmevorrichtung teilnehmendes Anzeigeglied, z. B. ein Anlegelineal (16) bzw. eine auf einem Arm verschiebbare Ableselupe (19), und einen unterhalb des Anlegelineals bzw. der Ableselupe angeordneten Teilungstisch (20) mit auswechselbaren und/oder verstellbaren Schablonen, Vorlagen oder Kurvenblättern für die Skalenteilung.
  3. 3. Druckvorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß an der Aufnahmevorrichtung (26 ... 28) Spannungs- bzw. Stromzuführungen für das zu eichende Instrument (70) vorgesehen sind, derart, daß bei dem in die Aufnahmevorrichtung eingesetzten Instrument die durch die Eichung festzulegenden Meßpunkte unmittelbar durch den sich einstellenden Instrumentenzeiger bestimmbar sind.
  4. 4. Druckvorrichtung nach Anspruch 1 und 2, gekennzeichnet durch einen mittels einer Kniehebelanordnung (38, 39), z. B. von einem Handhebel (40) aus, in Richtung auf die Skalenfläche bewegbaren, das Typenrad (37) tragenden Schlitten (36).
  5. 5. Druckvorrichtung nach Anspruch 1 und folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß das Typenrad (37) beim Druckvorgang eine Schwenk- oder Kippbewegung ausführt, derart, daß die in Arbeitsstellung stehende Drucktype sich auf der Skalenfläche abwälzt.
  6. 6. Druckvorrichtung nach Anspruch 1 und folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß von der Kipp- bzw. Schwenkbewegung des Typenrades eine entsprechende Bewegung der Aufnahmevorrichtung (26 ... 28) mit der Skala z. B. mittels eines über Rollen geführten Stahlbandes (66) abgeleitet ist.
  7. 7. Druckvorrichtung nach Anspruch 1 und folgenden, gekennzeichnet durch einen elektrischen, pneumatischen oder hydraulischen mittels eines Hand- bzw. Fußschalters einrückbaren Antrieb für die Druckbewegung des Typenrades. B. Druckvorrichtung nach Anspruch 1 und folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß das Typenrad (37) leicht auswechselbar angeordnet ist. 9. Druckvorrichtung nach Anspruch 1 und folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß das Typenrad nach Lösen einer Arretierung (42) zur Einstellung einer neuen Type drehbar ist. 10. Druckvorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckstellung der einzelnen Typen durch Raststellen festgelegt ist. 11. Druckvorrichtung nach Anspruch 1 und folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß die Einfärbevorrichtung für die Drucktypen aus einem die Farbe annehmenden Zwischenkörper (63) und Transportgliedern (60, 61) zur Übertragung der Farbe von Farbbehälter (57) zum Zwischenkörper (63) besteht. 12. Druckvorrichtung nach Anspruch 1 und folgenden, gekennzeichnet durch eine Scheibe (63) als Zwischenkörper und mindestens zwei zusammenwirkende; an einem Rahmen befestigte Rollen (60, 61) als Transportglieder. 13. Druckvorrichtung nach Anspruch 1 und folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß der Rahmen mit den Einfärberollen mittels einer Hebelübersetzung (51 ... 55) mit der Kniehebelanordnung (38, 39) für das' Typenrad derart gekuppelt ist, daß bei der Aufwärtsbewegung des Typenrades die Einfärberollen auf der eingefärbten Scheibe (63) abrollen und die eine Rolle (60) die Type (64) einfärbt. 14. Druckvorrichtung nach Anspruch 11 und 12, dadurch gekennzeichnet, daß der eingefärbte Zwischenkörper (63) mittels einer z. B. aus Klinke (56) ° und Klinkenrad (59) bestehenden An triebsvorrichtung bei jedem Arbeitstakt gedreht wird. 15. Druckvorrichtung nach Anspruch 11 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß die die Drucktype (64) einfärbende Rolle (60) zwangsläufig über Zahnräder od. dgl. angetrieben ist. 16. Druckvorrichtung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehbewegungen der Einfärberollen durch Zahnradgetriebe gekuppelt sind. 17. Druckvorrichtung nach Anspruch 1 und folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß die Lichtmarkenträger der Projektionseinrichtungen (44) auswechselbar sind und aus einer dunklen Strichmarke im hellen Umfeld bzw. einer hellen Strichmarke bestehen. 18. Druckvorrichtung nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß die Lichtmarkenträger (44) derart schief gegen die optische Achse geneigt sind, daß auf der Projektionsfläche (Skala) eine gleichmäßige Strichschärfe der Lichtmarke erhalten wird. 19. Druckvorrichtung nach Anspruch 17 und 18, dadurch gekennzeichnet, daß das Projektionsobjektiv zur seitlichen Feineinstellung drehbar und exzentrisch zur optischen Achse gelagert ist. 20. Druckvorrichtung nach Anspruch 1 und folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufnahmevorrichtung (26...28) mit dem Teilungstisch (20) unter Verwendung von zwei Schlittenführungen (5, 7 und 12, 13) mit Spindelantrieb in Richtung der Mittelachse des Typenrades und senkrecht dazu verschiebbar ist. 21. Druckvorrichtung nach Anspruch 1 und folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß der obere, gegebenenfalls auswechselbare Teil (27) der Aufnahmevorrichtung mit dem Anlegelineal (16) bzw. der Ableselupe um die Mittelachse der Aufnahmevorrichtung drehbar ist. 22. Druckvorrichtung nach Anspruch 20 und 21, dadurch gekennzeichnet, daß die Schlittenführungen und der drehbare Teil der Aufnahmevorrichtung mit Arretiervorrichtungen versehen sind. 23. Druckvorrichtung nach Anspruch 20 bis 22, dadurch gekennzeichnet, daß an dem das Anlegelineal bzw. die Ableselupe tragenden Teil der Aufnahmevorrichtung ein Zahnrad (31) und an dem in Richtung der Achse des Typenrades verschiebbaren Teil (12) eine Zahnstange (30) angebracht ist und das Zahnrad und Zahnstange miteinander kuppelbar sind, so daß bei einer Verschiebung der Aufnahmevorrichtung in Richtung senkrecht zur Achse des Typenrades das Anlegelineal (16) bzw. die Ableselupe eine Schwenkbewegung über dem Teilungstisch ausführt. 24. Druckvorrichtung nach Anspruch 1 und folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß der Teilungstisch (20) Aufnahmevorrichtungen für auswechselbare Schablonen, Vorlagen oder Kurvenblätter trägt. 25. Druckvorrichtung nach Anspruch 24, dadurch gekennzeichnet, daß die Kurven bzw. Vorlagen für die Skalenteilung auf einem endlosen Band (81) aufgebracht sind und dieses mittels eines Rollenantriebes (21, 22) verstellbar ist. 26. Druckvorrichtung nach Anspruch 24 und 25, dadurch gekennzeichnet, daß das endlose Band mittels des Rollenantriebes in Richtung der Achse des Typenrades verschiebbar ist. 27. Druckvorrichtung nach Anspruch 24 bis 26, dadurch gekennzeichnet, daß auch die Ableselupe (19) in Längsrichtung des Anlegelineals (16) verschiebbar ist. 28. Druckvorrichtung nach Anspruch 24 bis 27, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorlagen für die Skalenfeinteilung Kurvenscharen mit einer der Zahl der gewünschten, zwischen drei oder mehreren benachbarten Eichpunkten der zu bedruckenden Skala liegenden Skalenstriche entsprechenden Anzahl von an eine innere ausgezeichnete oder äußere begrenzende Kurve anschließende Einzelkurven aufweisen und daß der Verlauf der Kurve zueinander derart bemessen ist, daß beim Anlegen des Lineals bzw. der Ableselupe an die einzelnen Kurven der Abstand der Skalenstriche zwischen den betreffenden Eichpunkten in dem durch die Eichpunkte vorgegebenen nicht linearen Teilungsverhältnis festgelegt ist. 29. Druckvorrichtung nach Anspruch 24 bis 28, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorlagen für die Skalenteilung mit Hilfe einer Projektionseinrichtung mit stetig veränderbarem Vergrößerungsverhältnis auf eine an Stelle des Teilungstisches angeordnete Mattscheibe projiziert werden. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 939 774.
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1142447B (de) * 1957-06-11 1963-01-17 Kurt Sauerteig Vorrichtung zum Graduieren von Messgeraeteskalen, insbesondere fuer Thermometer
DE1158720B (de) 1955-07-06 1963-12-05 Telefunken Patent Vorrichtung zum individuellen Eichen von Anzeigevorrichtungen

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE939774C (de) * 1941-12-10 1956-03-01 Rudolf Wilhelm Lipp Vorrichtung zum Feinteilen von Skalenteilungen

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