DE10055960A1 - Gebäude - Google Patents
GebäudeInfo
- Publication number
- DE10055960A1 DE10055960A1 DE2000155960 DE10055960A DE10055960A1 DE 10055960 A1 DE10055960 A1 DE 10055960A1 DE 2000155960 DE2000155960 DE 2000155960 DE 10055960 A DE10055960 A DE 10055960A DE 10055960 A1 DE10055960 A1 DE 10055960A1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- floor
- building according
- building
- modules
- rooms
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Withdrawn
Links
- 239000011449 brick Substances 0.000 claims description 5
- 239000002184 metal Substances 0.000 claims description 5
- 229910052751 metal Inorganic materials 0.000 claims description 5
- 239000004575 stone Substances 0.000 claims description 4
- 238000005259 measurement Methods 0.000 claims 1
- 238000010276 construction Methods 0.000 abstract description 9
- XEEYBQQBJWHFJM-UHFFFAOYSA-N Iron Chemical compound [Fe] XEEYBQQBJWHFJM-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 2
- 229910000831 Steel Inorganic materials 0.000 description 2
- 239000004567 concrete Substances 0.000 description 2
- 239000010959 steel Substances 0.000 description 2
- 239000002023 wood Substances 0.000 description 2
- 229920006328 Styrofoam Polymers 0.000 description 1
- 230000004308 accommodation Effects 0.000 description 1
- 230000015572 biosynthetic process Effects 0.000 description 1
- 239000004566 building material Substances 0.000 description 1
- 239000011455 calcium-silicate brick Substances 0.000 description 1
- 238000006243 chemical reaction Methods 0.000 description 1
- 239000011521 glass Substances 0.000 description 1
- 229910052742 iron Inorganic materials 0.000 description 1
- 235000000396 iron Nutrition 0.000 description 1
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 description 1
- -1 plasterboard Substances 0.000 description 1
- 238000007789 sealing Methods 0.000 description 1
- 230000003068 static effect Effects 0.000 description 1
- 239000008261 styrofoam Substances 0.000 description 1
Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E04—BUILDING
- E04H—BUILDINGS OR LIKE STRUCTURES FOR PARTICULAR PURPOSES; SWIMMING OR SPLASH BATHS OR POOLS; MASTS; FENCING; TENTS OR CANOPIES, IN GENERAL
- E04H1/00—Buildings or groups of buildings for dwelling or office purposes; General layout, e.g. modular co-ordination or staggered storeys
- E04H1/02—Dwelling houses; Buildings for temporary habitation, e.g. summer houses
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Architecture (AREA)
- Civil Engineering (AREA)
- Structural Engineering (AREA)
- Working Measures On Existing Buildindgs (AREA)
- Residential Or Office Buildings (AREA)
Abstract
Ein Gebäude mit einem Fundament (10), wenigstens einem Stockwerk mit durch Wände abgeteilten Räumen und einem Dach (12) ist im Baukastenprinzip so geplant und gebaut, daß zur beliebigen, nachträglichen Erweiterung die Räume jedes Stockwerks als Module ausgebildet sind. Die Module können wahlweise an die Wände der angrenzenden Module angebaut werden, wobei das Dach (12) mit seinen Grundrißabmessungen den Maximalabmessungen der Endausbaustufe entspricht. In jedes Stockwerk (A, B, C) ist eine Bodenplatte (22) eingebaut, die in Form und Größe mit dem Grundriß der Endausbaustufe übereinstimmt und die mit allen anderen Bodenplatten (22) über vertikal durchgehende, tragende Säulen (24) verbunden ist.
Description
Die Erfindung betrifft ein Gebäude mit einem Fundament,
wenigstens einem Stockwerk mit durch Wände abgeteilten Räumen
und einem Dach, wobei die Räume jedes Stockwerks als Module
ausgebildet sind, die wahlweise an die Wände der angrenzenden
Module anbaubar sind.
Gebäude, insbesondere Wohnhäuser, werden im allgemeinen nach
individuellen Wünschen und Anforderungen geplant und errichtet.
Dies gilt vor allem für freistehende Einfamilienhäuser. Zum
Einsparen von Planungs- und Baukosten ist es daneben auch
bekannt, freistehende Typenhäuser oder Reihenhäuser mit
übereinstimmenden Grundrissen und Raumaufteilungen zu bauen.
Insbesondere zur Errichtung vorübergehend genutzter Gebäude,
beispielsweise Arbeiterunterkünfte oder auch Schulen, ist es
ferner bekannt, genormte Container für jeweils einen Raum
vorzusehen und diese der Funktion entsprechend einander
zuzuordnen. Diese sehr kostengünstige Lösung hat allerdings den
Nachteil, daß sie nicht für auf Dauer bestimmte Gebäude geeignet
ist.
Schließlich ist es auch Stand der Technik, Wohneinheiten,
insbesondere Mehrfamilienhäuser, in Plattenbauweise zu
errichten, wobei die Wände jeweils aus vorgefertigen Platten
bestehen, die gegebenenfalls bereits mit Fenstern und/oder Türen
ausgestattet sind. Diese Lösung erlaubt allerdings keine
ästhetisch ansprechende Gestaltung des Gebäudes, das ebenfalls
bereits von Anfang an in seiner endgültigen Form und Größe
errichtet wird.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Gebäude so zu
entwerfen, daß es bereits von Anfang an eine vorläufige maximale
Endausbaustufe berücksichtigt und so gestaltet ist, daß je nach
Bedarf problemlos einzelne Räume nachträglich an- oder eingebaut
werden können, ohne die grundsätzliche Konstruktion der
Stockwerke und des Daches verändern zu müssen.
Bei einem Gebäude der eingangs umrissenen Bauart wird diese
Aufgabe erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß in jedes Stockwerk
eine Bodenplatte eingebaut ist, die in Form und Größe mit dem
Grundriß einer Endausbaustufe des Gebäudes übereinstimmt und die
mit allen anderen Bodenplatten über vertikal durchgehende,
tragende Säulen verbunden ist. Das Dach kann mit seinen
projizierten Grundrißabmessungen den Maximalabmessungen der
Endausbaustufe entsprechen.
Mit diesem Baukastenprinzip ist es in wirtschaftlicher und
konstruktiv einfacher Weise möglich, zunächst ein Gebäude mit
den unbedingt notwendigen Räumen zu erstellen und zu späteren
Zeitpunkten weitere Räume zu ergänzen, die mit ihren Wänden
lediglich eingeschoben oder angebaut werden. Die Statik der
Endausbaustufe ist aufgrund der von Anfang an vorhandenen,
tragenden Säulen und Bodenplatten berücksichtigt. Die Module
können aus vorgefertigten Bauteilen bestehen oder in
herkömmlicher Weise von Hand gemauert werden.
Die Erfindung gestattet die Errichtung ansprechender Wohnhäuser
oder Bürogebäude, die trotz kostengünstiger Bauweise weder die
Nachteile der Plattenbauweise noch die Nachteile vorgefertigter,
einheitlicher Typenbauten im Stil einer eintönigen Siedlung
aufweisen. Vielmehr können die Gebäude individuell geplant
werden und im Falle von Ein- oder Mehrfamilienhäusern mit der
Familie mitwachsen. Wohnanlagen, insbesondere Eigentums
wohnungen, können problemlos erweitert werden.
Die Gebäude gemäß der Erfindung gestatten andererseits auch eine
Verkleinerung in dem Sinne, daß ein späterer Umbau in mehrere,
kleinere Wohneinheiten möglich ist, was wirtschaftlich günstig
sein kann und oftmals eine Wertsteigerung mit sich bringt.
Daneben ist es auch möglich, Gebäude gemäß der Erfindung für
gewerbliche Zwecke zu planen und zu errichten, beispielsweise
für kleine und mittlere Fabrikationsstätten, Lagerhäuser oder
auch für öffentliche Gebäude wie Schulen oder Kindergärten.
Eine wirtschaftliche und konstruktiv vorteilhafte Weiterbildung
besteht darin, daß der Frist des Daches in der Längs- oder
Quermittelachse des Gebäudes liegt, das ein Doppelhaus oder ein
Reihenhaus sein kann. Die Mittelachse kann gleichzeitig
Längsmittelachse eines Moduls für einen Eingangsbereich
(Treppenhaus) und einen zentralen Wohnraum sein, an dessen vom
Eingangsbereich abgewandter Seite eine Terrasse oder ein Balkon
angeschlossen werden kann.
Die Länge des zentralen Wohnraumes kann variabel sein.
Die zu beiden Seiten des zentralen Wohnraumes anschließenden
Räume können nach einem weiteren Merkmal der Erfindung
übereinstimmende Breiten haben, die quer zur Mittelachse
gemessen sind. Auch besteht die Möglichkeit, die zu beiden
Seiten des zentralen Wohnraumes anschließenden Räume mit
unterschiedlichen Längen auszubilden. Sofern es die räumlichen
Gegebenheiten erfordern, können die seitlichen Räume auch
relativ zueinander zurückspringende Breiten aufweisen.
Das Fundament kann nach einem anderen Merkmal der Erfindung für
die spätere Erweiterung seiner Grundfläche Verbindungselemente
haben, die für den Anschluß weiterer Fundamentplatten dienen.
Für den nachträglichen, formschlüssigen Anbau von Modulen ist es
günstig, wenn an den Modulecken wenigstens teilweise
vorgefertigte Verbindungselemente angebracht sind. Diese können
aus Nut- und Federelementen, aus in Löcher der anschließenden
Module eingreifenden Stiften oder aus auf jeweils zwei
aneinandergrenzende Module befestigten Metallplatten bestehen.
Nach einer weiteren Lösung sind die Verbindungselemente aus
jeweils einem Sturz gebildet, der in eine Maueröffnung des
angrenzenden Moduls eingesetzt ist, wobei zur Bildung dieser
Maueröffnung lose eingesetzte Steine, z. B. Ziegel, vorgesehen
sind.
Die Erfindung ist nachstehend an Ausführungsbeispielen
erläutert, die in der Zeichnung dargestellt sind. Es zeigen:
Fig. 1 die Draufsicht eines Fundamentes für ein Gebäude mit
gestrichelt eingezeichnetem Dachfirst,
Fig. 2 einen Querschnitt durch ein auf das Fundament der Fig.
1 gebautes Gebäude,
Fig. 3 ein auf dem Fundament der Fig. 1 aufgebautes Gebäude in
einer möglichen Anfangsausstattung,
Fig. 4 das gegenüber der Fig. 3 erweiterte Gebäude,
Fig. 5 eine Variante der Fig. 4,
Fig. 6 einen Grundriß des Dachgeschosses des Gebäudes der
Fig. 3,
Fig. 7 die Hauptansicht eines Doppelhauses in einer ersten
Ausbaustufe,
Fig. 8 eine Seitenansicht des Doppelhauses der Fig. 7,
Fig. 9 die Rückansicht des Doppelhauses der Fig. 7,
Fig. 10 eine der Fig. 8 entsprechende Seitenansicht einer
zweiten Ausbaustufe,
Fig. 11 eine Variante der Fig. 10,
Fig. 12 den Grundriß des Ergeschosses einer Doppelhaushälfte,
Fig. 13 den Grundriß des Erdgeschosses der Doppelhaushälfte
der Fig. 12 in der ersten, in Fig. 7 gezeigten Ausbaustufe,
Fig. 14 den Grundriß des Dachgeschosses der Doppelhaushälfte
der Fig. 12,
Fig. 15 den Grundriß des Dachgeschosses in der Endausbaustufe,
Fig. 16 den Grundriß des Unter- oder Kellergeschosses einer
Doppelhaushälfte in einer ersten Ausbaustufe,
Fig. 17 eine Variante der Fig. 16 zur Darstellung einer
weiteren Ausbaustufe,
Fig. 18 die vergrößerte, ausschnittsweise Darstellung einer
Möglichkeit zur formschlüssigen Verbindung zweier Wände,
Fig. 19 eine Variante der Fig. 18,
Fig. 20 die, um 90° gedrehte Darstellung einer Hälfte der Fig.
19,
Fig. 21 eine Variante der Fig. 19,
Fig. 22 die beiden Modulecken der Fig. 21 nach ihrer
Verbindung,
Fig. 23 einen Sturz zur Verbindung zweier Module,
Fig. 24 eine Modulecke mit Sturz und herausgenommenen Steinen
vor der Verbindung und
Fig. 25 die Modulecke der Fig. 24 nach der Verbindung.
Die Fig. 1 und 2 zeigen schematisch ein als Wohnhaus
geplantes Gebäude gemäß der Erfindung, das auf einem Fundament
10 errichtet ist, welches in Form und Größe bereits dem
möglichen Endausbau entspricht. Auch das Dach 12, dessen First
14 in Fig. 1 gestrichelt eingezeichnet ist, entspricht mit
seinem Grundriß Form und Größe des Fundamentes 10.
In Fig. 2 sind die einzelnen Stockwerke schematisch
eingezeichnet, wobei das Untergeschoß oder der Keller mit A, das
erste Stockwerk oder Erdgeschoß mit B und das zweite Stockwerk
oder Dachgeschoß mit C bezeichnet sind. Selbstverständlich sind
weitere Zwischengeschosse möglich. Die Bodenplatten 22 aller
Stockwerke entsprechen in Form und Größe bereits der geplanten
Endausbaustufe des Gebäudes und sind durch tragende Säulen 24
miteinander verbunden, die vor allem in den Eckbereichen
ebenfalls von Anfang an eingebaut sind. Das Fundament 10, die
Bodenplatten 22 sowie das Dach 12 können bei Bedarf zu einem
späteren Zeitpunkt erweitert werden.
In Fig. 3 ist eine mögliche Anfangsausbaustufe des Gebäudes
dargestellt, bei dem das Erdgeschoß B einen zentralen Wohnraum
B4 hat, dessen Längsmittelachse unter dem First 14 des Daches 12
liegt. Der zentrale Wohnraum B4 ist als Modul mit zwei
Längswänden 16 und einer Querwand 18 ausgebildet, an welche sich
ein Eingangsbereich B1 (Treppenhaus) anschließt, der auf dem in
Fig. 1 gezeigten, vorspringenden Fundamentteil 10' ruht.
Auf der gegenüberliegenden Seite schließt sich an den zentralen
Wohnraum B4 eine Terrasse BT an, die von dem Wohnraum B4 durch
eine Fensterwand 20 abgeteilt ist; anstelle der Fensterwand 20
kann auch eine Querwand ähnlich der Querwand 18 vorgesehen sein.
Zu beiden Seiten des zentralen Wohnraumes B4 befinden sich
jeweils weitere Räume B2, B5 und B3, die ebenfalls als Module
ausgebildet sind. Bei dem Raum B2 handelt es sich um ein Bad und
bei dem Raum B3 um eine Küche. Fig. 3 zeigt ferner, daß die zu
beiden Seiten der Terrasse BT liegenden Bodenplatten 22 noch
nicht überbaut sind. Die Gestaltung der Wohnräume kann nach
individuellen Wünschen ausgeführt werden.
Fig. 4 zeigt eine gegenüber der Fig. 3 erweiterte Ausbaustufe,
bei der im Anschluß an den Raum B3 ein weiterer Raum B6,
vorzugsweise in Modulbauweise, angeschlossen ist, während sich
an den Raum B5 auf der anderen Seite des zentralen Wohnraumes B4
an Stelle der in Fig. 3 als Terrasse genutzten Bodenplatte 22
ein Raum B7 anschließt. An der Außenecke des gegenüberliegenden
Wintergartens B8' ist die von Anfang an eingebaute, tragende
Säule 24 zu erkennen.
Fig. 5 zeigt eine gegenüber der Fig. 4 weitere Ausbaustufe,
bei der der Wintergarten B8' durch ein Modul für einen weiteren
Raum B8 ersetzt ist.
Fig. 6 läßt erkennen, daß ähnliche Ausbaustufen auch für das
Dachgeschoß C mit Balkon CB vorgesehen werden können.
Die Fig. 7 bis 9 zeigen ein Doppelhaus in einer ersten
Ausbaustufe. Der First 14 des Daches 12 verläuft hier, wie in
den Fig. 12 und 13 angedeutet, rechtwinklig zur Mittelachse
des Gebäudes, die in der Trennebene 28 der beiden Gebäude liegt.
Aus den Fig. 8 und 12 ist die erste Ausbaustufe zu ersehen,
bei der im Erdgeschoß B in Richtung des Firstes 14 neben dem
zentralen Wohnraum B4 zwei weitere Räume B2 (Küche) und B5
angeordnet sind, die als Module ausgebildet sind. Der Teil der
Bodenplatte 22, der neben der Terrasse BT liegt, ist noch nicht
ausgebaut und wird als Veranda 30 genutzt, die in Fig. 8 zu
erkennen ist. Ebenso ist der rückwärtige Teil des Fundaments 10
oder der Bodenplatte 22 als zusätzliche Ausbaustufe vorbereitet.
Auch hier sind, wie im Beispiel der Fig. 3 und 4, die
tragenden Säulen 24 bereits von Anfang an vorhanden und
verbinden das Fundament 10 mit den Bodenplatten 22 der
darüberliegenden Stockwerke.
Fig. 14 zeigt das Obergeschoß C dieser ersten Ausbaustufe, das
im Anschluß an die als Module ausgebildeten Räume C4 und C1 eine
Bodenplatte 22 hat, auf die gemäß der in Fig. 15 gezeigten,
weiteren Ausbaustufe ein Modul für ein weiteres Zimmer C7
aufgesetzt werden kann. Entsprechendes gilt für die in Fig. 13
gezeigte, zweite Ausbaustufe, bei der auf die Bodenplatte 22
(Fig. 12) ein Modul zur Herstellung eines weiteren Wohnraumes
B8' aufgesetzt ist. In einer ersten Ausbaustufe des
Dachgeschosses C können einzelne Räume noch nicht ausgebaut
sein, z. B. C2 und C5.
Fig. 11 zeigt die in Fig. 13 dargestellte Ausbaustufe mit dem
Raum B8' anstelle der Veranda 30. Die tragenden Säulen 24 sind
noch deutlich zu erkennen und dienen zur Aufnahme hoher
Fenstertüren.
In der Variante der Fig. 11 ist der weitere Wohnraum B8' mit
weniger hohen Fenstern ausgestattet.
Die Fig. 16 und 17 zeigen zwei Möglichkeiten für die
Gestaltung des Untergeschosses A einer Doppelhaushälfte, wobei
auf das bereits in seiner Endform hergestellte Fundament 10
gemäß Fig. 16 lediglich zwei Kellerräume A4 und A7 als Module
aufgesetzt sind, während beim Beispiel der Fig. 17 ein weiterer
Kellerraum A5 hinzugefügt ist.
Das Fundament 10 und die Bodenplatte 22 können, worauf bereits
hingewiesen wurde, zur späteren Erweiterung der Grundfläche
nicht näher dargestellte Verbindungselemente, beispielsweise
herkömmliche Anschlußeisen, aufweisen, die für den Anschluß
weiterer Fundamentplatten dienen.
In Fig. 18 ist schematisch eine Möglichkeit dargestellt, die
Wände 16, 18 zweier Module für den weiteren Ausbau des Gebäudes
formschlüssig miteinander zu verbinden. Zu diesem Zweck sind die
einander gegenüberliegenden Stirnseite der Wände 16, 18 mit
einem Nutelement 32 bzw. einem Federelement 34 ausgerüstet, die
nach dem Einschieben des Moduls an seinen vorgesehenen Platz
abdichtend ineinander eingreifen und in herkömmlicher Weise fest
miteinander verbunden werden können.
Die Fig. 19 und 20 zeigen eine Variante von
Verbindungselementen zum nachträglichen, formschlüssigen Anbau
von Modulen an den Modulecken. Hier sind an den miteinander zu
verbindenden Wänden 16 und 18 waagrecht vorspringende Stifte 36
aus Metall verankert, die in gegenüberliegende Löcher 38 des
jeweils anzuschließenden Moduls eingreifen.
Eine weitere Variante zeigen die Fig. 21 und 22 vor und nach
der Verbindung, gemäß welcher eine Metallplatte 40 an den beiden
aneinandergrenzenden Wänden 16 und 18 der beiden Module
befestigt sind, beispielsweise mit Hilfe von Dübeln 42.
Die Fig. 23 bis 25 zeigen eine andere Möglichkeit für die
Verbindung zweier Module mit Hilfe eines Sturzes 44, der aus
Beton, Eisen, Stahl oder Holz bestehen kann. Dieser Sturz 44
wird in eine Maueröffnung 46 eingesetzt, die leicht durch
Herausnahme lose eingesetzter Bauelemente, z. B. Ziegelsteine
48, gebildet werden kann.
Die gemäß der Erfindung vorgesehenen Module können aus allen
üblichen Bauwerkstoffen hergestellt sein, insbesondere Stein,
Ziegel, Styroporziegel, Rigips, Kalksandstein, Holz, Beton,
Stahl, Glas und dergleichen.
Claims (13)
1. Gebäude mit einem Fundament, wenigstens einem Stockwerk mit
durch Wände (16, 18) abgeteilten Räumen und einem Dach (12),
wobei die Räume jedes Stockwerkss (A, B, C) als Module
ausgebildet sind, die wahlweise an die Wände (16, 18) der
angrenzenden Module anbaubar sind, dadurch gekennzeichnet, daß
in jedes Stockwerk (A, B, C) eine Bodenplatte (22) eingebaut
ist, die in Form und Größe mit dem Grundriß einer Endausbaustufe
des Gebäudes übereinstimmt und die mit allen anderen
Bodenplatten (22) über vertikal durchgehende, tragende Säulen
(24) verbunden ist.
2. Gebäude nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das
Fundament (10) und/oder die Bodenplatte (22) zur späteren
Erweiterung seiner Grundfläche Verbindungselemente für den
Anschluß von weiteren Fundamentplatten hat, wobei das Dach (12)
mit seinen projizierten Grundrißabmessungen den Maximalab
messungen der Endausbaustufe entspricht.
3. Gebäude nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß
zum nachträglichen, formschlüssigen Anbau von Modulen an den
Modulecken wenigstens teilweise vorgefertigte Verbindungs
elemente anbringbar sind.
4. Gebäude nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die
Verbindungselemente aus Nut- und Federelementen (32, 34)
bestehen.
5. Gebäude nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die
Verbindungselemente aus in Löcher (38) der anschließenden Module
eingreifenden Stiften (36), insbesondere Metallstiften,
bestehen.
6. Gebäude nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die
Verbindungselemente aus auf jeweils zwei aneinandergrenzende
Module befestigten Metallplatten (40) bestehen.
7. Gebäude nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die
Verbindungselemente aus jeweils einem Sturz (44) bestehen, der
in Maueröffnungen (46) der aneinander anschließenden Module
eingesetzt ist, wobei zur Bildung der Maueröffnungen (46) lose
eingesetzte Steine (48), insbesondere Ziegelsteine, vorgesehen
sind.
8. Gebäude nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß der First (14) des Daches (12) in der Längs-
oder Quermittelachse des Gebäudes liegt.
9. Gebäude nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß das
Gebäude ein Doppelhaus, ein Reihenhaus oder eine Wohnanlage ist.
10. Gebäude nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, daß
die Mittelachse gleichzeitig Längsmittelachse eines Moduls (B1,
C1) für einen Eingangsbereich und des Moduls (B4, C4) für einen
zentralen Wohnraum ist, an dessen vom Eingangsbereich
abgewandter Seite eine Terrasse (BT) oder ein Balkon (CB)
anschließbar ist.
11. Gebäude nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die
Länge des zentralen Wohnraumes (B4, C4) variabel ist.
12. Gebäude nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet,
daß die zu beiden Seiten des zentralen Wohnraums (B4, C4)
anschließenden Räumen (B3, B6; B2, B5) quer zur Mittelachse
übereinstimmende Breiten haben.
13. Gebäude nach einem der Ansprüche 10 bis 12, dadurch
gekennzeichnet, daß die zu beiden Seiten des zentralen Wohnraums
(B4, C4) anschließenden Räume (B3, B6; B2, B5) variable Längen
haben.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2000155960 DE10055960A1 (de) | 2000-11-11 | 2000-11-11 | Gebäude |
| EP01123725A EP1205614A3 (de) | 2000-11-11 | 2001-10-04 | Gebäude |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2000155960 DE10055960A1 (de) | 2000-11-11 | 2000-11-11 | Gebäude |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE10055960A1 true DE10055960A1 (de) | 2002-05-23 |
Family
ID=7662961
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE2000155960 Withdrawn DE10055960A1 (de) | 2000-11-11 | 2000-11-11 | Gebäude |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| EP (1) | EP1205614A3 (de) |
| DE (1) | DE10055960A1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP2543794A3 (de) * | 2011-07-07 | 2013-05-22 | Fritz Bechtle | Wohnkörperanordnung |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CN109853995A (zh) * | 2019-03-17 | 2019-06-07 | 山东建筑大学 | 一种模块化山地住宅 |
Family Cites Families (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR1203300A (fr) * | 1958-09-16 | 1960-01-18 | Genre de construction à plates-formes nues étagées pour aménagement de maisons légères individuelles | |
| IT1077506B (it) * | 1977-01-21 | 1985-05-04 | Viviani Giuliano | Struttura di edificio ad ossatura fissa ed elementi abitativi mobili |
| FI88740C (fi) * | 1990-06-19 | 1993-06-28 | Masa Yards Oy | Husbyggnadsfoerfarande |
| DE4411004A1 (de) * | 1994-03-30 | 1995-10-05 | Gerd Dipl Ing Dr In Hammermann | In Modulbauweise hergestelltes Haus |
| DE19703762A1 (de) * | 1997-01-07 | 1998-07-16 | Werner Peter | Gebäude |
-
2000
- 2000-11-11 DE DE2000155960 patent/DE10055960A1/de not_active Withdrawn
-
2001
- 2001-10-04 EP EP01123725A patent/EP1205614A3/de not_active Withdrawn
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP2543794A3 (de) * | 2011-07-07 | 2013-05-22 | Fritz Bechtle | Wohnkörperanordnung |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| EP1205614A3 (de) | 2003-07-09 |
| EP1205614A2 (de) | 2002-05-15 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE865652C (de) | Bauwerk, insbesondere Wohnhaus, Garage, Behelfsheim od. dgl. | |
| DE1965417A1 (de) | Bauelement | |
| EP0467191A1 (de) | Wohngebäude mit wenigstens vier Wohneinheiten und Baukörper zu dessen Herstellung | |
| DE20300662U1 (de) | Baukonstruktion zur nachträglichen Anbindung eines Außenaufzuges an ein Treppenhaus eines mehrgeschossigen Gebäudes | |
| DE10055960A1 (de) | Gebäude | |
| EP0955419B1 (de) | Rahmenkörpersystem für in Fertigbauweise zu errichtende Gebäude | |
| DE806392C (de) | Aus Fertigteilen bestehende Fachwerkbauweise mit Plattenausfachung | |
| EP0717158B1 (de) | Raumbausteinsystem für das Erstellen von Bauwerken | |
| DE10116652A1 (de) | Bausatz zur Erstellung von Gebäuden | |
| DE19708689B4 (de) | Bausatz aus Wandbauelementen für Gebäude | |
| DE2065437A1 (de) | Wohnbauwerk mit mehreren aneinander angrenzenden, aus vorgefertigten raumzellen bestehenden einzelwohnbauwerken | |
| DE19703762A1 (de) | Gebäude | |
| AT304020B (de) | Gebaeudekonstruktion | |
| DE10138813B4 (de) | Baumodulsatz | |
| DE102024106985A1 (de) | Ensemble in Form einer Typenhaussiedlung sowie Typenhaussiedlungskomplex | |
| DE29724403U1 (de) | Gebäude | |
| DE2203761A1 (de) | Zu wohneinheiten oder dergleichen mittels geeigneter verbindungsteile zusammensetzbare bauelemente | |
| DE2037472C3 (de) | Gebäude in Raumzellenbauweise mit einem sechseckigen Raster | |
| DE102017200521A1 (de) | Raummodul für ein Gebäude sowie Gebäude mit mehreren derartigen Raummodulen sowie Verfahren zum Herstellen eines Gebäudes aus Raummodulen | |
| DE19623049A1 (de) | Elementensystem zum Haus- und Gebäudebau | |
| DE3424430A1 (de) | Kombinationssystem aus vorgefertigten bausegmenten fuer die errichtung vollstaendiges wandsaetzes eines gebaeudes | |
| DE20303135U1 (de) | Haus mit mindestens zwei Geschossebenen | |
| DE2151314A1 (de) | Verfahren zum errichten von gebaeuden aus fertigraum-baueinheiten | |
| AT4482U1 (de) | Gebäude | |
| DE202018106402U1 (de) | Bauwerksensemble und Wohnquartier |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8141 | Disposal/no request for examination |