[go: up one dir, main page]

DE19703762A1 - Gebäude - Google Patents

Gebäude

Info

Publication number
DE19703762A1
DE19703762A1 DE19703762A DE19703762A DE19703762A1 DE 19703762 A1 DE19703762 A1 DE 19703762A1 DE 19703762 A DE19703762 A DE 19703762A DE 19703762 A DE19703762 A DE 19703762A DE 19703762 A1 DE19703762 A1 DE 19703762A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
modules
building
walls
roof
rooms
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Ceased
Application number
DE19703762A
Other languages
English (en)
Inventor
Werner Peter
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE29724403U priority Critical patent/DE29724403U1/de
Priority to DE29708573U priority patent/DE29708573U1/de
Priority to DE19703762A priority patent/DE19703762A1/de
Publication of DE19703762A1 publication Critical patent/DE19703762A1/de
Ceased legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04HBUILDINGS OR LIKE STRUCTURES FOR PARTICULAR PURPOSES; SWIMMING OR SPLASH BATHS OR POOLS; MASTS; FENCING; TENTS OR CANOPIES, IN GENERAL
    • E04H1/00Buildings or groups of buildings for dwelling or office purposes; General layout, e.g. modular co-ordination or staggered storeys
    • E04H1/02Dwelling houses; Buildings for temporary habitation, e.g. summer houses

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Residential Or Office Buildings (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft ein Gebäude mit einem Fundament, wenigstens einem Stockwerk mit durch Wände abgeteilten Räumen und einem Dach.
Gebäude, insbesondere Wohnhäuser, werden im allgemeinen nach individuellen Wünschen und Anforderungen geplant und errichtet. Dies gilt vor allem für freistehende Einfamilienhäuser. Zum Einsparen von Planungs- und Baukosten ist es daneben auch bekannt, freistehende Typenhäuser oder Reihenhäuser mit übereinstimmenden Grundrissen und Raumaufteilungen zu bauen.
Insbesondere zur Errichtung vorübergehend genutzter Gebäude, beispielsweise Arbeiterunterkünften oder auch Schulen, ist es ferner bekannt, genormte Container für jeweils einen Raum vorzusehen und diese der Funktion entsprechend einander zuzuordnen. Diese sehr kostengünstige Lösung hat allerdings den Nachteil, daß sie nicht für auf Dauer bestimmte Gebäude geeignet ist.
Schließlich ist es auch Stand der Technik, Wohneinheiten, insbe­ sondere Mehrfamilienhäuser, in Plattenbauweise zu errichten, wobei die Wände jeweils aus vorgefertigten Platten bestehen, die ggf. bereits mit Fenstern und/oder Türen ausgestattet sind. Diese Lösung gestattet allerdings keine ästhetisch ansprechende Gestaltung des Gebäudes, das ebenfalls bereits von Anfang an in seiner endgültigen Form und Größe errichtet wird.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Gebäude so zu ent­ werfen, daß es bereits von Anfang an eine maximale Endausbaustufe berücksichtigt und so gestaltet ist, daß je nach Bedarf problemlos einzelne Räume nachträglich angebaut werden können, ohne die grundsätzliche Konstruktion des Fundamentes und des Daches verändern zu müssen.
Bei einem Gebäude der eingangs umrissenen Bauart wird diese Auf­ gabe erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Räume jedes Stock­ werks als. Module ausgebildet sind, die wahlweise an die Wände der angrenzenden Module anbaubar sind, wobei das Fundament und das Dach mit ihren Grundrißabmessungen den Maximalabmessungen einer Endausbaustufe entsprechen.
Mit diesem Baukastenprinzip ist es in wirtschaftlicher und kon­ struktiv einfacher Weise möglich, zunächst ein Gebäude mit den unbedingt notwendigen Räumen zu erstellen und zu späteren Zeitpunkten weitere Räume zu ergänzen, die mit ihren Wänden lediglich eingeschoben werden. Die Module können aus vorgefertigten Bauteilen bestehen oder in herkömmlicher Weise von Hand gemauert werden.
Zur formschlüssigen Verbindung der Module können bekannte Bauelemente eingesetzt werden, beispielsweise Stahlrohre oder Metallstifte. Alternativ ist es möglich, daß die Wände der Module zu diesem Zweck vorgefertigte Nut- und Federelemente aufweisen.
Die Erfindung gestattet die Errichtung ansprechender Wohnhäuser, die trotz kostengünstiger Bauweise weder die Nachteile der Plat­ tenbauweise noch die Nachteile vorgefertigter, einheitlicher Ty­ penbauten im Stil einer eintönigen Siedlung aufweisen. Vielmehr können die Gebäude individuell geplant werden und im Falle von Ein- oder Mehrfamilienhäusern mit der Familie mitwachsen. Daneben ist es aber auch möglich, Gebäude gemäß der Erfindung für gewerbliche Zwecke zu planen und zu errichten, beispielsweise für kleine und mittlere Fabrikationsstätten, Lagerhäuser oder auch für Schulungszwecke.
Eine wirtschaftlich und konstruktiv vorteilhafte Weiterbildung besteht darin, daß der First des Daches in der Mittelachse des Gebäudes liegt, die gleichzeitig Längsmittelachse eines Moduls für einen Eingangsbereich (Treppenhaus) und einen zentralen Wohnraum ist, an dessen vom Eingangsbereich abgewandter Seite eine Terrasse oder ein Balkon angeschlossen werden kann. Zwar hat diese Lösung den Nachteil von Typenhäusern, die nur in engem Rahmen individuell unterschiedlich gestaltet werden können, aber sie hat den Vorzug einer besonders wirtschaftlichen Bauweise.
Die Länge des zentralen Wohnraumes kann variabel sein.
Die zu beiden Seiten des zentralen Wohnraums anschließenden Räume können nach einem weiteren Merkmal der Erfindung übereinstimmende Breiten haben, die quer zur Mittelachse gemessen sind. Auch besteht die Möglichkeit, die zu beiden Seiten des zentralen Wohnraumes anschließenden Räume mit unterschiedlichen Längen auszubilden. Sofern es die räumlichen Gegebenheiten erfordern, können die seitlichen Räume auch relativ zueinander zurückspringende Breiten aufweisen.
Die Erfindung ist nachstehend an Ausführungsbeispielen erläutert, die in der Zeichnung dargestellt sind. Es zeigen:
Fig. 1 die Draufsicht eines Fundamentes für ein Gebäude mit ge­ strichelt eingezeichnetem Dachfirst,
Fig. 2 einen Querschnitt durch ein auf das Fundament der Fig. 1 gebautes Gebäude,
Fig. 3 ein auf dem Fundament der Fig. 1 aufgebautes Gebäude in einer möglichen Anfangsausstattung,
Fig. 4 das gegenüber der Fig. 3 erweiterte Gebäude,
Fig. 5 eine Variante der Fig. 4,
Fig. 6 einen Schnitt durch das Dachgeschoß des Gebäudes der Fig. 3 und
Fig. 7 die vergrößerte, ausschnittsweise Darstellung einer Mög­ lichkeit zur formschlüssigen Verbindung zweier Wände.
Die Fig. 1 und 2 zeigen schematisch ein als Wohnhaus geplantes Gebäude gemäß der Erfindung, das auf einem Fundament 10 errichtet ist, welches in Form und Größe bereits dem möglichen Endausbau entspricht. Auch das Dach 12, dessen First 14 in Fig. 1 gestrichelt eingezeichnet ist, entspricht mit seinem Grundriß Form und Größe des Fundamentes 10.
In Fig. 2 sind die einzelnen Stockwerke schematisch eingezeich­ net, wobei das Untergeschoß oder der Keller mit A, das erste Stockwerk oder Erdgeschoß mit B und das zweite Stockwerk oder Dachgeschoß mit C bezeichnet sind.
In Fig. 3 ist eine mögliche Anfangsausbaustufe des Gebäudes dargestellt, bei dem das Erdgeschoß B einen zentralen Wohnraum B4 hat, dessen Längsmittelachse unter dem First 14 des Daches 12 liegt. Der zentrale Wohnraum B4 ist als Modul mit zwei Längs­ wänden 16 und einer Querwand 18 ausgebildet, an welche sich ein Eingangsbereich B1 (Treppenhaus) anschließt, der auf dem in Fig. 1 gezeigten, vorspringenden Fundamentteil 10' ruht.
Auf der gegenüberliegenden Seite schließt sich an den zentralen Wohnraum B4 eine Terrasse B5 an, die von dem Wohnraum B4 durch eine Fensterwand 20 abgeteilt ist; anstelle der Fensterwand 20 kann auch eine Querwand ähnlich der Querwand 18 vorgesehen sein.
Zu beiden Seiten des zentralen Wohnraumes B4 befinden sich je­ weils zwei weitere Räume B2, B5 bzw. B3, B6, die ebenfalls als Module ausgebildet sind. Bei dem Raum B2 handelt es sich um ein Bad und bei dem Raum B3 um eine Küche. Fig. 3 zeigt gestrichelt, daß die zu beiden Seiten der Terrasse B5 liegenden Fundamentbereiche noch nicht überbaut sind.
Fig. 4 zeigt eine gegenüber der Fig. 3 erweiterte Ausbaustufe, bei der im Anschluß an den Raum B6 ein weiterer Raum B7 in Modulbauweise angeschlossen ist, während sich an den Raum B5 auf der anderen Seite des zentralen Wohnraumes B4 ein Wintergarten B8' anschließt, dessen Außenwände Fensterwände 20 sind. Der zentrale Wohnraum B4 ist gegenüber dem Wohnraum B4 der Fig. 3 verlängert.
Fig. 5 zeigt eine gegenüber der Fig. 4 weitere Ausbaustufe, bei der der Wintergarten B8' durch ein Modul für einen weiteren Raum B8 ersetzt ist.
Fig. 6 läßt erkennen, daß ähnliche Ausbaustufen auch für das Dachgeschoß C vorgesehen werden können.
In Fig. 7 ist schematisch eine Möglichkeit dargestellt, die Wände 18, 20 zweier Module für den weiteren Ausbau des Gebäudes formschlüssig miteinander zu verbinden. Zu diesem Zweck sind die einander gegenüberliegenden Stirnseite der Wände 18, 20 mit einem Nutelement 22 bzw. einem Federelement 24 ausgerüstet, die nach dem Einschießen des Moduls an seinen vorgesehenen Platz ab­ dichtend ineinander eingreifen und in herkömmlicher Weise fest miteinander verbunden werden können.

Claims (7)

1. Gebäude mit einem Fundament, wenigstens einem Stockwerk mit durch Wände abgeteilten Räumen und einem Dach, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Räume jedes Stockwerks (A, B, C) als Module ausgebildet sind, die wahlweise an die Wände (18, 20) der angrenzenden Module anbaubar sind, wobei das Fundament (10) und das Dach (12) mit ihren Grundrißabmessungen den Maximalabmessungen einer Endausbaustufe entsprechen.
2. Gebäude nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur formschlüssigen Verbindung der Module herkömmliche Verbindungselemente dienen.
3. Gebäude nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Wände (18, 20) zur formschlüssigen Verbindung der Module vorgefertigte Nut- und Federelemente (22, 24) aufweisen.
4. Gebäude nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der First (14) des Daches (12) in der Mittelachse des Gebäudes liegt, die gleichzeitig Längsmittelachse eines Moduls (B1, C1) für einen Eingangsbereich und für einen zentralen Wohnraum (B4, C4) ist, an dessen vom Eingangsbereich abgewandter Seite eine Terrasse (BT) oder ein Balkon (CB) anschließbar ist.
5. Gebäude nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Länge des zentralen Wohnraumes (B4, C4) variabel ist.
6. Gebäude nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß die zu beiden Seiten des zentralen Wohnraums (B4, C4) anschließenden Räumen (B3, B6; B2, B5) quer zur Mittelachse übereinstimmende Breiten haben.
7. Gebäude nach einem der Ansprüche 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die zu beiden Seiten des zentralen Wohnraums (B4, C4) anschließenden Räume (B3, B6; B2, B5) variable Längen haben.
DE19703762A 1997-01-07 1997-02-01 Gebäude Ceased DE19703762A1 (de)

Priority Applications (3)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE29724403U DE29724403U1 (de) 1997-01-07 1997-02-01 Gebäude
DE29708573U DE29708573U1 (de) 1997-01-07 1997-02-01 Gebäude
DE19703762A DE19703762A1 (de) 1997-01-07 1997-02-01 Gebäude

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19700233 1997-01-07
DE19703762A DE19703762A1 (de) 1997-01-07 1997-02-01 Gebäude

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE19703762A1 true DE19703762A1 (de) 1998-07-16

Family

ID=7816878

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19703762A Ceased DE19703762A1 (de) 1997-01-07 1997-02-01 Gebäude

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE19703762A1 (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP1205614A3 (de) * 2000-11-11 2003-07-09 Werner Peter Gebäude

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP1205614A3 (de) * 2000-11-11 2003-07-09 Werner Peter Gebäude

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1434760A1 (de) Raumkasten fuer Gebaeude
DE3208302A1 (de) Anordnung fuer wohn- oder sonstige nutzzwecke
DE19917302C2 (de) Wabengebäude
DE2902322A1 (de) Einmann-konstruktionsmodul
DE2301931A1 (de) Fertighaus
DE2456620A1 (de) Ein- oder mehrstoeckiges gebaeude
DE1965417A1 (de) Bauelement
EP0467191A1 (de) Wohngebäude mit wenigstens vier Wohneinheiten und Baukörper zu dessen Herstellung
DE19703762A1 (de) Gebäude
DE29724403U1 (de) Gebäude
EP1205614A2 (de) Gebäude
DE1784791A1 (de) Vorfabrizierter,transportabler Baukoerper
EP0179779A1 (de) Auf- und abschlagbares freizeithaus
DE1459901C3 (de) Gebäude, das eine Front mit Loggien aufweist
DE2200052A1 (de) Bauelemente aus beton und damit errichtete wohngebaeude
DE10138813B4 (de) Baumodulsatz
DE2065437A1 (de) Wohnbauwerk mit mehreren aneinander angrenzenden, aus vorgefertigten raumzellen bestehenden einzelwohnbauwerken
CH691982A5 (de) Vorfabriziertes Elementhaus.
DE1559237C (de) Reihenhausanordnung mit Fertig hausern Ausscheidung aus 1434760
DE819968C (de) Bauspiel zum Zusammenbau von Gebaeudemodellen usw.
DE2546344B2 (de) Bausatz für Modelle von Häusern, Etagen, Hallen u.dgl
DE102024106985A1 (de) Ensemble in Form einer Typenhaussiedlung sowie Typenhaussiedlungskomplex
DE1915301C3 (de) Gebäude mit in ein Tragskelett eingesetzten Raumzellen
DE9208102U1 (de) Bausatz zum Erstellen eines Gebäudes o.dgl. Bauwerkes
AT15787U1 (de) Konstruktionselement für ein Bauwerk sowie daraus herstellbares Bauwerk, insbesondere Fertigteilhaus

Legal Events

Date Code Title Description
OP8 Request for examination as to paragraph 44 patent law
8131 Rejection