DE10050364A1 - Halbleiterbauelement - Google Patents
HalbleiterbauelementInfo
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Abstract
Ein Sensorsubstrat (2) ist auf einem Signalverarbeitungsubstrat (1) angebracht, und ein Abdichtharz (3) ist so vorgesehen, daß es sich von einem Randbereich des Sensorsubstrats (2) auf eine Hauptoberfläche des Signalverarbeitungssubstrats (1) erstreckt. Das Abdichtharz (3) ist über dem gesamten Außenumfangsbereich des Sensorsubstrats (2) vorgesehen, und das Abdichtharz (3), das Sensorsubstrat (2) und das Signalverarbeitungssubstrat (1) bilden den hermetisch verschlossenen Raum (SP). Das Sensorsubstrat (2) hat eine Vielzahl von Kontakthügeln (21) auf seiner Hauptoberfläche und stellt durch Bonden der Kontakthügel (21) an eine auf der Hauptoberfläche des Signalverarbeitungssubstrats (1) vorgesehene Elektrode eine elektrische Verbindung mit dem Signalverarbeitungssubstrat (1) her. Durch diese Struktur kann ein Halbleiterbauelement erhalten werden, das eine Senkung der Herstellungskosten durch Weglassen einer das bewegliche Teil des Sensorsubstrats schützenden Kappe erlaubt.
Description
Die Erfindung betrifft ein Halbleiterbauelement und insbeson
dere ein Halbleiterbauelement, das als Halbleitersensor arbei
tet.
Fig. 27 ist eine Querschnittsansicht, die den Aufbau eines
Halbleiterbauelements 90 als ein Beispiel eines bekannten
Halbleitersensors zeigt, das bewegliche Elektroden aufweist,
wie etwa ein Beschleunigungssensor, ein Drucksensor und ein
Winkelgeschwindigkeitssensor. Im allgemeinen hat ein Halblei
tersensor mit beweglichen Elektroden eine Struktur, bei der
die bewegliche Elektrode in einem Hohlraum enthalten ist. In
Fig. 27 ist ein bewegliches Teil MV, das an einer Hauptober
fläche eines Sensorsubstrats SC vorgesehen ist, mit einem
Hohlkörper CV (nachstehend als Kappe bezeichnet) abgedeckt.
Das Sensorsubstrat SC hat mindestens ein (nicht gezeigtes)
Halbleitersubstrat, das bewegliche Teil MV und ein (nicht ge
zeigtes) Halbleiterelement zum Erzeugen eines elektrischen Si
gnals entsprechend der Verlagerung des beweglichen Teils MV,
und das von dem Halbleiterelement erzeugte elektrische Signal
wird über eine Verdrahtungsverbindung WR zu einem Signalverar
beitungssubstrat AS übertragen, das eine vorbestimmte Signal
verarbeitung durchführt.
Das Signalverarbeitungssubstrat AS hat die Struktur einer an
wendungsspezifischen integrierten Schaltung (ASIC), um die
Funktion des Berechnens der Beschleunigung, des Drucks und
dergleichen auf der Basis des von dem Sensorsubstrat SC abge
gebenen elektrischen Signals durchzuführen.
Das Sensorsubstrat SC und das Signalverarbeitungssubstrat AS
sind auf einer Chipkontaktstelle DP eines Leiterrahmens ange
bracht, und das Signalverarbeitungssubstrat AS ist über die
Verdrahtungsverbindung WR mit einem Innenleiter IL elektrisch
verbunden. Das Sensorsubstrat SC und das Signalverarbeitungs
substrat AS sind durch ein Formharz MR gemeinsam mit der Chip
kontaktstelle DP und dem Innenleiter IL hermetisch abgeschlos
sen, so daß ein mit Kunstharz hermetisch verschlossenes Ge
häuse erhalten wird.
Fig. 28 ist eine Perspektivansicht, die einen Zustand vor dem
hermetischen Verschließen des Halbleiterbauelements 90 durch
das Kunstharz zeigt. Wie die Fig. 27 und 28 zeigen, hat die
Chipkontaktstelle DP in dem Halbleiterbauelement 90 eine sol
che vertiefte Chipkontaktstellenstruktur, daß sie niedriger
liegt als der Innenleiter IL. Diese Struktur macht den Innen
leiter IL und die Oberfläche des Halbleitersubstrats, wie etwa
das Signalverarbeitungssubstrat AS auf der Chipkontaktstelle
DP, in bezug auf die Höhe nahezu bündig, so daß das Drahtbon
den erleichtert wird.
Der Querschnitt entlang der Linie A-A von Fig. 28 entspricht
der in Fig. 27 gezeigten Struktur.
Fig. 29 ist ferner eine Layout-Ansicht einer Struktur des be
weglichen Teils MV in dem Sensorsubstrat SC. Wie Fig. 29
zeigt, hat das bewegliche Teil MV eine bewegliche Elektrode
MVP, die von einer Anschlußbrücke BM beweglich gehaltert ist,
und eine feststehende Elektrode FXP, die so angeordnet ist,
daß zwischen der beweglichen Elektrode MVP und ihr ein Spalt
ist und eine statische Kapazität dazwischen ausgebildet ist.
Die feststehende Elektrode FXP ist eine Elektrode des Halblei
terelements, die eine solche Struktur hat, daß sie eine durch
die Verlagerung der beweglichen Elektrode MVP erzeugte Ände
rung der statischen Kapazität detektiert. Der Querschnitt ent
lang der Linie B-B von Fig. 29 ist in Fig. 30 gezeigt.
Das Sensorsubstrat SC muß also die Bewegung der beweglichen
Elektrode MVP sicherstellen, und deshalb ist das bewegliche
Teil MV mit einer Kappe CV aus Silicium oder Glas abgedeckt,
um zu verhindern, daß das Formharz MR eindringt.
Das Vorsehen der Kappe verursacht jedoch insofern Probleme,
als die Herstellungskosten nicht nur aufgrund eines Anstiegs
der Teilezahl, sondern auch wegen des Erfordernisses eines
Verfahrens zum Bonden der Kappe CV auf das Sensorsubstrat SC
steigen.
Die Erfindung betrifft ein Halbleiterbauelement. Nach einem
ersten Aspekt der Erfindung weist das Halbleiterbauelement
folgendes auf: ein Sensorsubstrat, das ein bewegliches Teil an
einer ersten Hauptoberfläche davon aufweist, um die Verlage
rung des beweglichen Teils in ein elektrisches Signal umzuwan
deln und das elektrische Signal abzugeben; ein gegenüberlie
gendes Substrat, das der ersten Hauptoberfläche des Sensorsub
strats gegenüberliegt, um das elektrische Signal von dem Sen
sorsubstrat über einen Kontakthügel, der um das bewegliche
Teil herum vorgesehen ist, zu übertragen; und ein Abdichtele
ment, das zumindest in einem Randbereich eines Zwischenraums
vorgesehen ist, der von dem Sensorsubstrat und dem gegenüber
liegenden Substrat gebildet ist; wobei in dem Halbleiterbau
element nach dem ersten Aspekt ein hermetisch verschlossener
Raum von dem Sensorsubstrat, dem gegenüberliegenden Substrat
und dem Abdichtelement gebildet ist.
Nach einem zweiten Aspekt der Erfindung ist in dem Halbleiter
bauelement nach dem ersten Aspekt das gegenüberliegende Sub
strat ein Signalverarbeitungssubstrat zum Durchführen einer
vorbestimmten Verarbeitung des elektrischen Signals von dem
Sensorsubstrat, und das Sensorsubstrat ist auf dem Signalver
arbeitungssubstrat vorgesehen.
Nach einem dritten Aspekt der Erfindung weist das Halbleiter
bauelement nach dem ersten Aspekt ferner ein Signalverarbei
tungssubstrat zum Durchführen einer vorbestimmten Verarbeitung
des elektrischen Signals von dem Sensorsubstrat auf, und in
dem Halbleiterbauelement nach dem dritten Aspekt ist das ge
genüberliegende Substrat eine Verdrahtungsplatte mit einem
Verdrahtungsmuster, um das elektrische Signal von dem Sensor
substrat zu dem Signalverarbeitungssubstrat zu übertragen, und
das Sensorsubstrat ist auf der Verdrahtungsplatte vorgesehen.
Nach einem vierten Aspekt der Erfindung besteht in dem Halb
leiterbauelement nach dem zweiten Aspekt das Abdichtelement
aus Harz und ist so vorgesehen, daß es nur den Randbereich des
von dem Sensorsubstrat und dem gegenüberliegenden Substrat ge
bildeten Zwischenraums abdeckt.
Nach einem fünften Aspekt der Erfindung besteht in dem Halb
leiterbauelement nach dem zweiten Aspekt das Abdichtelement
aus Harz und ist so vorgesehen, daß es das Sensorsubstrat
vollständig abdeckt.
Nach einem sechsten Aspekt der Erfindung ist in dem Halblei
terbauelement nach dem fünften Aspekt das Harz ein Silicongel.
Nach einem siebten Aspekt der Erfindung weist das Halbleiter
bauelement nach dem fünften Aspekt ferner eine Barriere auf,
die so vorgesehen ist, daß sie zumindest das Sensorsubstrat
umgibt, und eine solche Höhe hat, daß sie bis zu einer zweiten
Hauptoberfläche reicht, die der ersten Hauptoberfläche des
Sensorsubstrats gegenüberliegt, und in dem Halbleiterbauele
ment nach dem siebten Aspekt ist das Harz so vorgesehen, daß
es das Innere der Barriere ausfüllt.
Nach einem achten Aspekt der Erfindung besteht in dem Halblei
terbauelement nach dem zweiten Aspekt das Abdichtelement aus
Glas und ist zwischen einem Randbereich der ersten Hauptober
fläche des Sensorsubstrats und einer Hauptoberfläche des ge
genüberliegenden Substrats vorgesehen.
Nach einem neunten Aspekt der Erfindung weist in dem Halblei
terbauelement nach dem achten Aspekt das Glas zumindest PbO
auf.
Nach einem zehnten Aspekt der Erfindung besteht in dem Halb
leiterbauelement nach dem zweiten Aspekt das Abdichtelement
aus einer eutektischen Legierung, die zumindest Silicium auf
weist und zwischen einem Randbereich der ersten Hauptoberflä
che des Sensorsubstrats und einer Hauptoberfläche des gegen
überliegenden Substrats vorgesehen ist.
Nach einem elften Aspekt der Erfindung weist in dem Halblei
terbauelement nach dem zehnten Aspekt das gegenüberliegende
Substrat einen konkaven Bereich auf, der in der Hauptoberflä
che des gegenüberliegenden Substrats entsprechend einem Be
reich vorgesehen ist, in dem das bewegliche Teil und der Kon
takthügel des Sensorsubstrats vorgesehen sind, und das beweg
liche Teil und der Kontakthügel sind in dem konkaven Bereich
teilweise enthalten.
Nach einem zwölften Aspekt der Erfindung weist in dem Halblei
terbauelement nach dem zehnten Aspekt die eutektische Legie
rung ferner Nickel und Titan auf.
Nach einem dreizehnten Aspekt der Erfindung weist das Halblei
terbauelement folgendes auf: ein Sensorsubstrat, das ein be
wegliches Teil an einer ersten Hauptoberfläche davon aufweist,
um die Verlagerung des beweglichen Teils in ein elektrisches
Signal umzuwandeln und das elektrische Signal abzugeben; und
ein gegenüberliegendes Substrat, das der ersten Hauptoberflä
che des Sensorsubstrats gegenüberliegt, um das elektrische Si
gnal von dem Sensorsubstrat über einen Kontakthügel, der um
das bewegliche Teil herum vorgesehen ist, zu übertragen, und
in dem Halbleiterbauelement nach dem dreizehnten Aspekt hat
ein von dem Sensorsubstrat und dem gegenüberliegenden Substrat
gebildeter Zwischenraum eine Größe von nicht weniger als 2 µm
und nicht mehr als 10 µm.
Da das Halbleiterbauelement nach dem ersten Aspekt der Erfin
dung ein Abdichtelement aufweist, das zumindest in dem Randbe
reich des von dem Sensorsubstrat und dem gegenüberliegenden
Substrat gebildeten Zwischenraums vorgesehen ist, verhindert
diese Struktur, daß in der Herstellungsphase Fremdstoffe, wie
etwa Staub, in den hermetisch verschlossenen Raum eintreten,
und verhindert ferner, daß das Formharz in den hermetisch ver
schlossenen Raum eintritt, wenn das Sensorsubstrat und das ge
genüberliegende Substrat von dem Harz hermetisch abgeschlossen
werden, und daher ist es möglich, eine Behinderung des Be
triebs des in dem hermetisch verschlossenen Raum vorhandenen
beweglichen Teils zu vermeiden.
Ferner entfällt durch diese Struktur das Erfordernis eines
zweckgebundenen Elements zum Schutz des beweglichen Teils, und
daher wird eine Senkung der Herstellungskosten durch eine Ver
ringerung der Anzahl von Teilen und der Anzahl von Verfahrens
schritten ermöglicht.
Da das Sensorsubstrat und das gegenüberliegende Substrat durch
Höckerbonden miteinander verbunden sind, kann außerdem das
elektrische Signal von dem Sensorsubstrat mit verringerter pa
rasitärer Kapazität exakt erhalten werden.
Da bei dem Halbleiterbauelement nach dem zweiten Aspekt der
Erfindung das Sensorsubstrat auf dem Signalverarbeitungssub
strat vorgesehen ist, ist es möglich, die Fläche des Bauele
ments gegenüber einem Fall zu verringern, bei dem das Sensor
substrat und das Signalverarbeitungssubstrat auf derselben
Ebene vorgesehen sind.
Da bei dem Halbleiterbauelement nach dem dritten Aspekt der
Erfindung das Sensorsubstrat auf der Verdrahtungsplatte vorge
sehen ist, ist das mit dem Sensorsubstrat elektrisch verbun
dene Bauelement auf der Verdrahtungsplatte vorgesehen, und das
elektrische Signal von dem Sensorsubstrat kann dadurch mit
verringerter parasitärer Kapazität exakt erhalten werden.
Da bei dem Halbleiterbauelement nach dem vierten Aspekt der
Erfindung das als Abdichtelement verwendete Harz so vorgesehen
ist, daß es nur den Randbereich des von dem Sensorsubstrat und
dem gegenüberliegenden Substrat gebildeten Zwischenraums ab
deckt, wird nur eine geringe Harzmenge benötigt und der Vor
gang zu seiner Fertigung wird erleichtert.
Da bei dem Halbleiterbauelement nach dem fünften Aspekt der
Erfindung das als das Abdichtelement verwendete Harz so vorge
sehen ist, daß es das Sensorsubstrat vollständig abdeckt, wo
bei ein niedrigviskoses Harz als Harz verwendet wird, ist es
möglich zu verhindern, daß das Sensorsubstrat durch Wärmebean
spruchung verformt wird und bricht, die beim Formen des Form
harzes erzeugt wird, wenn das Sensorsubstrat und das gegen
überliegende Substrat von dem Harz hermetisch abgeschlossen
und eingeformt werden.
Da bei dem Halbleiterbauelement nach dem sechsten Aspekt der
Erfindung Silicongel als Abdichtelement verwendet wird, kann
das Sensorsubstrat durch das niedrigviskose Harz geschützt
werden.
Da bei dem Halbleiterbauelement nach dem siebten Aspekt der
Erfindung das Harz so vorgesehen ist, daß es das Innere der
Barriere ausfüllt, die zumindest das Sensorsubstrat umgibt,
kann der Bereich, in dem das Harz vorgesehen ist, begrenzt
sein.
Da bei dem Halbleiterbauelement nach dem achten Aspekt der Er
findung das Abdichtelement aus Glas besteht, kann ein Abdich
telement ausgezeichneter Festigkeit erhalten werden.
Da bei dem Halbleiterbauelement nach dem neunten Aspekt der
Erfindung Glas, das zumindest PbO aufweist, verwendet wird,
können das Schmelzen und Erstarren leicht erfolgen, da das
Glas einen niedrigen Schmelzpunkt hat, und die Herstellung
wird daher erleichtert.
Da bei dem Halbleiterbauelement nach dem zehnten Aspekt der
Erfindung das Abdichtelement aus einer eutektischen Legierung
besteht, die zumindest Silicium aufweist, kann ein Abdichtele
ment ausgezeichneter Festigkeit erhalten werden.
Da das Halbleiterbauelement nach dem elften Aspekt der Erfin
dung den konkaven Bereich aufweist, der in der Hauptoberfläche
des gegenüberliegenden Substrats vorgesehen ist, und das be
wegliche Teil und der Kontakthügel in dem konkaven Bereich
teilweise enthalten sind, können die Höhe der eutektischen Le
gierung, aus dem das Abdichtelement besteht, und die Zeit, die
zum Formen des Abdichtelements erforderlich ist, verringert
werden.
Da bei dem Bauelement nach dem zwölften Aspekt der Erfindung
die eutektische Legierung Nickel und Titan aufweist, können
das Schmelzen und Erstarren leicht erfolgen, da der Schmelz
punkt zum Bilden der eutektischen Legierung niedrig ist, und
die Herstellung wird daher erleichtert.
Da bei dem Halbleiterbauelement nach dem dreizehnten Aspekt
der Erfindung der von dem Sensorsubstrat und dem gegenüberlie
genden Substrat gebildete Zwischenraum eine Größe von nicht
weniger als 2 µm und nicht mehr als 10 µm hat, verhindert
diese Struktur aufgrund von physikalischen Faktoren, wie etwa
Oberflächenspannung, daß das Formharz, das beim Formen ge
schmolzen wird, in den Zwischenraum eintritt, wenn das Sensor
substrat und das gegenüberliegende Substrat von dem Harz her
metisch abgeschlossen werden, und daher ist es möglich, eine
Behinderung des Betriebs des im Inneren des Zwischenraums vor
handenen beweglichen Teils zu vermeiden.
Die Aufgabe der Erfindung ist es, ein Halbleiterbauelement an
zugeben, das die Senkung der Herstellungskosten durch Weglas
sen der Kappe CV ermöglicht.
Die Erfindung wird nachstehend, auch hinsichtlich weiterer
Merkmale und Vorteile, anhand der Beschreibung von Ausfüh
rungsbeispielen unter Bezugnahme auf die beiliegenden Zeich
nungen näher erläutert. Die Zeichnungen zeigen in:
Fig. 1 eine Querschnittsansicht, die eine Struktur eines
Halbleiterbauelements bei einer ersten bevorzugten
Ausführungsform der Erfindung zeigt;
Fig. 2 bis 6 Querschnittsansichten, die Strukturen eines
Halbleiterbauelements bei Abwandlungen der ersten
bevorzugten Ausführungsform der Erfindung zeigen;
Fig. 7 eine Querschnittsansicht, die eine Struktur eines
Halbleiterbauelements bei einer zweiten bevorzugten
Ausführungsform der Erfindung zeigt;
Fig. 8 eine Querschnittsansicht, die eine Struktur eines
Halbleiterbauelements bei einer dritten bevorzugten
Ausführungsform der Erfindung zeigt;
Fig. 9 eine Querschnittsansicht, die eine Struktur eines
Halbleiterbauelements bei einer vierten bevorzugten
Ausführungsform der Erfindung zeigt;
Fig. 10 eine Querschnittsansicht, die eine Struktur eines
Halbleiterbauelements bei einer fünften bevorzugten
Ausführungsform der Erfindung zeigt;
Fig. 11 bis 21 Querschnittsansichten, die Strukturen eines
Halbleiterbauelements bei Abwandlungen der fünften
bevorzugten Ausführungsform der Erfindung zeigen;
Fig. 22 eine Querschnittsansicht, die eine Struktur eines
Halbleiterbauelements bei einer sechsten bevorzugten
Ausführungsform der Erfindung zeigt;
Fig. 23 bis 26 Querschnittsansichten, die Strukturen eines
Halbleiterbauelements bei Abwandlungen der sechsten
bevorzugten Ausführungsform der Erfindung zeigen;
Fig. 27 eine Querschnittsansicht, die eine Struktur eines
bekannten Halbleiterbauelements zeigt;
Fig. 28 eine Perspektivansicht, die die Struktur des bekann
ten Halbleiterbauelements zeigt;
Fig. 29 eine Draufsicht, die eine Struktur eines beweglichen
Teils eines Sensorsubstrats zeigt; und
Fig. 30 eine Querschnittsansicht, die die Struktur des be
weglichen Teils des Sensorsubstrats zeigt.
Als erste bevorzugte Ausführungsform des Halbleiterbauelements
nach der Erfindung ist in Fig. 1 eine Querschnittsansicht
eines Halbleiterbauelements 10 gezeigt.
Gemäß Fig. 1 ist ein Signalverarbeitungssubstrat 1 auf der
Chipkontaktstelle DP einer vertieften Chipkontaktstellenstruk
tur angebracht, und ein Sensorsubstrat 2 ist auf dem Signal
verarbeitungssubstrat 1 angebracht.
Das Sensorsubstrat 2 hat ein bewegliches Teil MV, das an sei
ner Hauptoberfläche (der ersten Hauptoberfläche) vorgesehen
ist, und eine Vielzahl von vorspringenden Elektroden (nachste
hend als Kontakthügel bezeichnet) 21, die um das bewegliche
Teil MV herum vorgesehen sind, und ist ein Halbleitersubstrat
vom Höckerbondtyp (nachstehend als Flip-Chip-Typ bezeichnet)
zum Herstellen einer elektrischen Verbindung mit dem Signal
verarbeitungssubstrat 1 durch Bonden der Kontakthügel 21 an
eine (nicht gezeigte) Elektrode, die auf einer Hauptoberfläche
des Signalverarbeitungssubstrats 1 vorgesehen ist.
Diese Struktur braucht keine Verdrahtungsverbindung zur elek
trischen Verbindung zwischen dem Signalverarbeitungssubstrat 1
und dem Sensorsubstrat 2 und ermöglicht daher eine Verringe
rung der statischen Kapazität.
Das Verbinden des Signalverarbeitungssubstrats 1 mit dem Sen
sorsubstrat 2 durch Höckerbonden bewirkt, daß das bewegliche
Teil MV der Hauptoberfläche des Signalverarbeitungssubstrats 1
zugewandt ist. Außerdem ist die Struktur des beweglichen Teils
MV die gleiche wie die des in Fig. 29 gezeigten Sensorsub
strats SC.
Es ist ferner ein Spalt zwischen dem beweglichen Teil MV und
der Hauptoberfläche des Signalverarbeitungssubstrats 1 vorge
sehen, um zu verhindern, daß das bewegliche Teil MV und die
Hauptoberfläche des Signalverarbeitungssubstrats 1 miteinander
in Kontakt gelangen.
Das bewegliche Teil MV ist also so vorgesehen, daß es mit der
Hauptoberfläche des Signalverarbeitungssubstrats 1 nicht in
Kontakt gelangt, und das Signalverarbeitungssubstrat 1 dient
auch als Anschlag, um zu verhindern, daß sich die (nicht ge
zeigte) bewegliche Elektrode, die ein Bestandteil des bewegli
chen Teils MV ist, unbegrenzt in eine Richtung bewegt, die zu
der Hauptoberfläche des Sensorsubstrats 2 entgegengesetzt ist.
Die Fläche des Signalverarbeitungssubstrats 1 ist größer als
die des Sensorsubstrats 2, und ein Abdichtharz 3 (Abdichtele
ment) ist so vorgesehen, daß es sich von einem Randbereich des
Sensorsubstrats 2 auf die Hauptoberfläche des Signalverarbei
tungssubstrats 1 erstreckt.
Das Abdichtharz 3 ist über dem gesamten Außenumfangsbereich
des Sensorsubstrats 2 vorgesehen, und das Abdichtharz 3, das
Sensorsubstrat 2 und das Signalverarbeitungssubstrat 1 bilden
den hermetisch verschlossenen Raum SP.
Das Signalverarbeitungssubstrat 1 ist mit dem Innenleiter IL
durch die Verdrahtungsverbindung WR elektrisch verbunden. Das
Sensorsubstrat 2 und das Signalverarbeitungssubstrat 1 sind
durch das Formharz MR gemeinsam mit der Chipkontaktstelle DP
und dem Innenleiter IL hermetisch abgeschlossen.
Als Abdichtharz 3 wird ein hochviskoses Material, wie etwa Si
liconharz oder Epoxidharz verwendet, damit sein Eintreten in
den sehr kleinen Spalt (ca. 10 µm) zwischen dem Sensorsubstrat
2 und dem Signalverarbeitungssubstrat 1 vor dem Härten er
schwert ist und daher kein Abdichtharz 3 in den hermetisch
verschlossenen Raum SP eintritt.
Diese Struktur, bei der das Sensorsubstrat 2 auf dem Signal
verarbeitungssubstrat 1 so angebracht ist, daß das bewegliche
Teil MV der Hauptoberfläche des Signalverarbeitungssubstrats 1
zugewandt sein kann und der Randbereich des Sensorsubstrats 2
mit dem Abdichtharz 3 bedeckt ist, verhindert also, daß in der
Herstellungsphase Fremdstoffe, wie etwa Staub, in den herme
tisch verschlossenen Raum SP eintreten, und verhindert ferner,
daß das geschmolzene Formharz MR beim Formen in den hermetisch
verschlossenen Raum SP eindringt, und daher ist es möglich,
eine Behinderung eines Betriebs der (nicht gezeigten) bewegli
chen Elektrode, die ein Bestandteil des im Inneren des herme
tisch verschlossenen Raums SP vorhandenen beweglichen Teils MV
ist, zu vermeiden.
Ferner entfällt durch diese Struktur das Erfordernis eines
zweckgebundenen Elements, wie etwa der Kappe CV (siehe Fig.
27) des bekannten Halbleiterbauelements, zum Schutz des beweg
lichen Teils, und es wird daher eine Senkung der Herstellungs
kosten durch eine Verringerung der Anzahl von Teilen und der
Anzahl von Verfahrensschritten ermöglicht.
Da das Abdichtharz 3 nur über dem Randbereich des Sensorsub
strats 2 vorgesehen ist, wird außerdem nur eine geringe Menge
benötigt, und der Vorgang zu seiner Fertigung wird erleich
tert.
Das in Fig. 1 gezeigte Halbleiterbauelement 10 hat zwar eine
Struktur, bei der das Abdichtharz 3 so vorgesehen ist, daß es
nur den Randbereich des Sensorsubstrats 2 bedeckt; es ist je
doch eine andere Struktur, wie etwa ein in Fig. 2 gezeigtes
Halbleiterbauelement 10A möglich, bei dem anstelle des Ab
dichtharzes 3 ein Abdichtharz 31 aus niedrigviskosem Harz, wie
etwa einem Silicongel verwendet wird, um das Sensorsubstrat 2
vollständig zu bedecken.
Das aus Silicongel bestehende Abdichtharz 31 ist ein niedrig
viskoses Harz mit einem Elastizitätsmodul, der beispielsweise
nicht höher als 9800 N/mm2 (1000 kgf/mm2) ist, und dient als
Dämpfung gegenüber äußeren Kräften, indem es das Sensorsub
strat 2 vollständig bedeckt, um zu verhindern, daß das Sensor
substrat 2 durch Wärmebeanspruchung, die beim Formen des auf
das Sensorsubstrat 2 aufgebrachten Formharzes MR erzeugt wird,
verformt wird und bricht.
Das in Fig. 2 gezeigte Halbleiterbauelement hat zwar eine
Struktur, bei der das Abdichtharz 31 niedriger Viskosität so
vorgesehen ist, daß es das Sensorsubstrat 2 vollständig be
deckt; das Silicongel hat jedoch vor dem Härten eine starke
Fließfähigkeit, und daher ist es manchmal schwierig, es beim
Aufbringen auf das Signalverarbeitungssubstrat 1 innerhalb
eines gewünschten Bereichs zu halten.
Dann ist andere Struktur, wie etwa ein Halbleiterbauelement
105 gemäß Fig. 3 möglich, bei dem eine Barriere 4 auf dem Si
gnalverarbeitungssubstrat 1 so vorgesehen ist, daß sie den
Außenumfang des Sensorsubstrats 2 umgibt, und das Silicongel
wird in einen von der Barriere 4 umgebenen Bereich zum Fließen
gebracht, um das Abdichtharzes 31 zu bilden.
Die Barriere 4 besteht aus Harz oder Metall, und die vorher
hergestellte ring- oder rechteckringförmige Barriere 4 kann an
das Signalverarbeitungssubstrat 1 gebondet werden.
Wenn die Barriere 4 aus Harz besteht, kann ein Kunstharz, wie
etwa Polybutylenterephthalat (PBT) oder Polyphenylensulfid
(PPS), verwendet werden.
Ferner kann das Sensorsubstrat 2 nur dann zuverlässig abge
deckt sein, wenn die Höhe der Barriere 4 nicht niedriger als
eine Höhe eingestellt ist, die bis zu einer Hauptoberfläche
(der zweiten Hauptoberfläche) gegenüber der ersten Hauptober
fläche des Sensorsubstrats 2 reicht, wenn die Barriere 4 auf
dem Signalverarbeitungssubstrat 1 vorgesehen ist.
Das in Fig. 3 gezeigte Halbleiterbauelement 10B hat zwar eine
Struktur, bei der die Barriere 4 auf dem Signalverarbeitungs
substrat 1 so vorgesehen ist, daß sie den Außenumfang des Sen
sorsubstrats 2 umgibt; es ist jedoch eine andere Struktur, wie
etwa ein Halbleiterbauelement 10C gemäß Fig. 4 möglich, bei
dem anstelle der Barriere 4 eine Barriere 41 auf der Chipkon
taktstelle DP so vorgesehen ist, daß sie den Außenumfang des
Signalverarbeitungssubstrats 1 umgibt, und das Silicongel wird
in einem von der Barriere 41 umgebenen Raum zum Fließen ge
bracht, um das Abdichtharzes 31 zu bilden.
Bei einer solchen Struktur sind sowohl das Signalverarbei
tungssubstrat 1 als auch das Sensorsubstrat 2 von dem Abdicht
harz 31 bedeckt, und dadurch kann das Signalverarbeitungssub
strat 1 ebenfalls vor der Wärmebeanspruchung beim Formen des
Formharzes MR geschützt werden.
Ferner können sowohl das Signalverarbeitungssubstrat 1 als
auch das Sensorsubstrat 2 nur dann zuverlässig abgedeckt sein,
wenn die Höhe der Barriere 41 nicht niedriger als eine Höhe
eingestellt ist, die bis zu der zweiten Hauptoberfläche des
Sensorsubstrats 2 reicht, wenn diese Elemente auf der Chipkon
taktstelle DP vorgesehen sind.
Die Halbleiterbauelemente nach der ersten bis dritten Abwand
lung der oben erläuterten ersten bevorzugten Ausführungsform
haben zwar jeweils eine Struktur, bei der das Sensorsubstrat 2
auf dem Signalverarbeitungssubstrat 1 angebracht ist; es ist
jedoch selbstverständlich, daß eine andere Struktur möglich
ist, bei der das Signalverarbeitungssubstrat 1 auf dem Sensor
substrat 2 angebracht ist.
Beispielsweise ist bei einem Halbleiterbauelement 10D gemäß
Fig. 5 ein Sensorsubstrat 2A auf der Chipkontaktstelle DP
einer Senkenstruktur angebracht, und ein Signalverarbeitungs
substrat 1A ist auf dem Sensorsubstrat 2A angebracht.
Die Struktur des Signalverarbeitungssubstrats 1A und die des
Sensorsubstrats 2A sind zwar grundsätzlich die gleiche wie die
des Signalverarbeitungssubstrats 1 und die des Sensorsubstrats
2, die unter Bezugnahme auf Fig. 1 beschrieben sind; die Flä
che des Sensorsubstrats 2A ist jedoch größer als die des Si
gnalverarbeitungssubstrats 1A, und das Signalverarbeitungssub
strat 1A ist von dem Abdichtharz 31 vollständig bedeckt, und
das Sensorsubstrat 2A ist ebenfalls von dem Abdichtharz 31 be
deckt.
Bei einer solchen Struktur ist es möglich, sowohl das Signal
verarbeitungssubstrat 1A als auch das Sensorsubstrat 2A vor
Wärmebeanspruchung beim Formen des Formharzes MR zu schützen.
Ferner ist eine andere Struktur, wie etwa ein Halbleiterbau
element 10E gemäß Fig. 6 möglich, bei dem eine Barriere 41 auf
der Chipkontaktstelle DP so vorgesehen ist, daß sie den Außen
umfang des Sensorsubstrats 2A umgibt, und das Silicongel wird
in dem von der Barriere 41 umgebenen Bereich zum Fließen ge
bracht, um das Abdichtharz 31 zu bilden.
Bei einer solchen Struktur ist es möglich, das flüssige Sili
congel innerhalb eines gewünschten Bereichs zu halten und es
daran zu hindern, sich von der Chipkontaktstelle DP weg auszu
breiten.
Ferner können sowohl das Signalverarbeitungssubstrat 1A als
auch das Sensorsubstrat 2A nur dann zuverlässig abgedeckt
sein, wenn die Höhe der Barriere 41 nicht niedriger als die
Summe der Höhe des Signalverarbeitungssubstrats 1A und des
Sensorsubstrats 2A ist, wenn diese Elemente auf der Chipkon
taktstelle DP vorgesehen sind.
Als zweite bevorzugte Ausführungsform des Halbleiterbauele
ments nach der Erfindung ist in Fig. 7 eine Querschnittsan
sicht eines Halbleiterbauelements 20 gezeigt.
Gemäß Fig. 7 ist das Signalverarbeitungssubstrat 1 auf der
Chipkontaktstelle DP angebracht, und das Sensorsubstrat 2 ist
auf dem Signalverarbeitungssubstrat 1 angebracht. Ein Abdicht
glas 5 (Abdichtelement) aus niedrigschmelzendem Glas ist in
dem Randbereich der Hauptoberfläche (der ersten Hauptoberflä
che) des Sensorsubstrats 2, wo das bewegliche Teil MV vorgese
hen ist, entlang dem gesamten Umfang vorgesehen, und das Ab
dichtglas 5, das Sensorsubstrat 2 und das Signalverarbeitungs
substrat 1 bilden den hermetisch verschlossenen Raum SP.
Ferner sind andere Bestandteile, die mit denen des unter Be
zugnahme auf Fig. 1 beschriebenen Halbleiterbauelements 10
identisch sind, mit den gleichen Bezugszeichen bezeichnet, und
ihre erneute Beschreibung entfällt daher.
Als niedrigschmelzendes Glas, aus dem das Abdichtglas 5 be
steht, wird eine PbO aufweisende amorphe Glasfritte, die bei
der Abdichttemperatur im Bereich zwischen 400°C und 450°C
schmilzt, verwendet. Die pulverförmige Glasfritte wird gemein
sam mit einem Lösungsmittel in einen Harzträger eingemischt
und zu Paste (Glaspaste) umgewandelt.
Die Glaspaste wird auf die erste Hauptoberfläche des Sensor
substrats 2 aufgebracht, und zwar durch Siebdruck, durch eine
Abgabemethode, bei der durch Herausdrücken aus einer Düse eine
quantitative Beschichtung erfolgt, durch eine Stempelmethode,
bei der die Glaspaste als eine Stempelfarbe verwendet wird, um
die Gestalt des Abdichtglases 5 zu übertragen, und derglei
chen.
Dann wird nach dem Aufbringen des Sensorsubstrats 2 auf dem
Signalverarbeitungssubstrat 1 die Paste durch Erwärmen verfe
stigt, und das Signalverarbeitungssubstrat 1 und das Sensor
substrat 2 werden mit dem Abdichtglas 5 haftend verbunden.
Da das Verfestigen der Glaspaste gleichzeitig mit dem Höcker
bonden an den Kontakthügel 21 erfolgt, kann das Verfahren ver
einfacht werden. Um zu verhindern, daß das Erwärmen zum Verfe
stigen der Glaspaste den Kontakthügel 21 beeinflußt, muß dabei
die Schmelztemperatur des Kontakthügels 21 höher als die Ver
festigungstemperatur der Glaspaste eingestellt oder der Erwär
mungsbereich der Glaspaste und der des Kontakthügels 21 be
grenzt werden.
Das Vorhandensein des Abdichtglases 5 verhindert, daß in der
Herstellungsphase Fremdstoffe, wie etwa Staub, in den herme
tisch verschlossenen Raum SP eintreten, und verhindert ferner,
daß das beim Formen geschmolzene Formharz MR in den hermetisch
verschlossenen Raum SP eintritt, und daher ist es möglich,
eine Behinderung des Betriebs der (nicht gezeigten) bewegli
chen Elektrode, die ein Bestandteil des im Inneren des herme
tisch verschlossenen Raums SP vorhandenen beweglichen Teils MV
ist, zu vermeiden. Ferner wird durch die Verwendung von Glas
ermöglicht, ein Abdichtelement ausgezeichneter Festigkeit zu
erhalten.
Als dritte bevorzugte Ausführungsform des Halbleiterbauele
ments nach der Erfindung ist in Fig. 8 eine Querschnittsan
sicht eines Halbleiterbauelements 30 gezeigt.
Gemäß Fig. 8 ist das Signalverarbeitungssubstrat 1 auf der
Chipkontaktstelle DP angebracht, und das Sensorsubstrat 2 ist
auf dem Signalverarbeitungssubstrat 1 angebracht.
An der Hauptoberfläche (der ersten Hauptoberfläche) des Sen
sorsubstrats 2 ist das bewegliche Teil MV vorgesehen, und die
Kontakthügel 21 sind an einer Seite der ersten Hauptoberfläche
vorgesehen. Das Verbinden des Signalverarbeitungssubstrats 1
und des Sensorsubstrats 2 durch Höckerbonden bewirkt, daß das
bewegliche Teil MV der Hauptoberfläche des Signalverarbei
tungssubstrats 1 zugewandt ist.
Die Höhe der Kontakthügel 21 ist so eingestellt, daß der Zwi
schenraum GP zwischen dem Sensorsubstrat 2 und dem Signalver
arbeitungssubstrat 1 eine Größe von nicht mehr als 10 µm haben
kann. Außerdem sind andere Bestandteile, die mit denen des un
ter Bezugnahme auf Fig. 1 beschriebenen Halbleiterbauelements
10 identisch sind, mit den gleichen Bezugszeichen bezeichnet,
und ihre erneute Beschreibung entfällt daher.
Das Einstellen der Höhe des Kontakthügels 21 derart, daß der
Zwischenraum GP eine Größe von nicht mehr als 10 µm haben
kann, verhindert aufgrund von physikalischen Faktoren, wie
etwa Oberflächenspannung, daß das beim Formen geschmolzene
Formharz MR durch den Spalt zwischen den Kontakthügeln 21 in
den Zwischenraum GP eintritt, und daher ist es möglich, eine
Behinderung des Betriebs der (nicht gezeigten) beweglichen
Elektrode, die ein Bestandteil des im Inneren des Zwischen
raums GP vorhandenen beweglichen Teils MV ist, zu vermeiden.
Da die Höhe des Kontakthügels 21 begrenzt verringert werden
kann und der Zwischenraum eine Größe von ca. 2 bis 3 µm haben
sollte, um das bewegliche Teil MV darin unterzubringen, ist
die geringste Höhe des Kontakthügels 21 ca. 2 bis 3 µm.
Als vierte bevorzugte Ausführungsform des Halbleiterbauele
ments nach der Erfindung ist in Fig. 9 eine Querschnittsan
sicht des Halbleiterbauelement 40 gezeigt.
Gemäß Fig. 9 ist ein Signalverarbeitungssubstrat 1B auf der
Chipkontaktstelle DP angebracht, und ein Sensorsubstrat 2B ist
auf dem Signalverarbeitungssubstrat 1B angebracht.
Das Sensorsubstrat 2B hat das bewegliche Teil MV, das an sei
ner Hauptoberfläche (der ersten Hauptoberfläche) vorgesehen
ist, und eine Vielzahl von Kontakthügeln 21, die um das beweg
liche Teil MV herum vorgesehen sind. Das Verbinden des Signal
verarbeitungssubstrats 1B und des Sensorsubstrats 2B durch
Höckerbonden bewirkt, daß das bewegliche Teil MV der Haupt
oberfläche des Signalverarbeitungssubstrats 1B zugewandt ist.
In der Hauptoberfläche des Signalverarbeitungssubstrats 1B,
die dem beweglichen Teil MV zugewandt ist, ist ein konkaver
Bereich CP mit einer Größe, die einem Bereich entspricht, in
dem die Kontakthügel 21 und das bewegliche Teil MV gebildet
sind. Außerdem sind andere Bestandteile, die mit denen des un
ter Bezugnahme auf Fig. 1 beschriebenen Halbleiterbauelements
10 identisch sind, mit den gleichen Bezugszeichen bezeichnet,
und ihre erneute Beschreibung entfällt daher.
Eine Abdichtwand 6 (Abdichtelement) ist zwischen dem Randbe
reich der ersten Hauptoberfläche des Sensorsubstrats 2B und
einem Außenumfangsbereich des konkaven Bereichs CP des Signal
verarbeitungssubstrats 1B entlang dem gesamten Umfang des kon
kaven Bereichs CP vorgesehen, und die Abdichtwand 6, das Sen
sorsubstrat 2B und das Signalverarbeitungssubstrat 1B bilden
den hermetisch verschlossenen Raum SP. Die Abdichtwand 6 be
steht aus einer eutektischen Legierung aus Silicium, Titan und
Nickel.
Fig. 9 ist eine Detailansicht, die aus Gründen der Klarheit
einen Bereich X in einem Zustand vor der eutektischen Reaktion
zeigt.
Wie die Detailansicht des Bereichs X zeigt, wird die Abdicht
wand 6 gebildet, indem die eutektische Reaktion zwischen einer
Polysiliciumschicht 61, die entlang dem gesamten Umfang des
Randbereichs in der ersten Hauptoberfläche des Sensorsubstrats
2B vorgesehen ist, und einer Titan-Nickelschicht 62, die ent
lang dem gesamten Außenumfang des konkaven Bereichs CP in dem
Signalverarbeitungssubstrat 1B vorgesehen ist, bewirkt wird.
Die Polysiliciumschicht 61 wird beispielsweise durch ein che
misches Aufdampfverfahren (CVD) auf eine solche Weise gebil
det, daß sie eine Dicke von 2 bis 3 µm hat. Die bewegliche
Elektrode in dem beweglichen Teil MV (siehe Fig. 29) besteht
ebenfalls aus Polysilicium, und daher ist es durch Bilden der
Polysiliciumschicht 61 gleichzeitig mit der Bildung der beweg
lichen Elektrode möglich, eine Zunahme der Herstellungs
schritte zu vermeiden.
Die Titan-Nickelschicht 62 ist eine Schicht, bei der Titan und
Nickel übereinandergeschichtet sind, und ist durch ein Sput
terverfahren so gebildet, daß sie eine Dicke von beispiels
weise 50 nm (500 Å) in der Titanschicht und von 200 nm
(2000 Å) in der Nickelschicht hat. Die Schichtungsreihenfolge
der Titanschicht und der Nickelschicht ist nicht besonders be
grenzt.
Da es erforderlich ist, die Polysiliciumschicht 61 und die Ti
tan-Nickelschicht 62 dick auszubilden, um nur mit der Abdicht
wand 6 sicherzustellen, daß ein Spalt ausreichend groß ist, um
das bewegliche Teil MV zwischen dem Signalverarbeitungssub
strat 1B und dem Sensorsubstrat 2B vorzusehen, und da die Po
lysiliciumschicht 61 in dem gleichen Vorgang gebildet wird, in
dem auch die bewegliche Elektrode gebildet wird, ergeben sich
insofern Probleme, als ein zusätzlicher Verfahrensschritt er
forderlich ist, um nur die Polysiliciumschicht 61 dicker aus
zubilden, und mehr Zeit benötigt wird, um die Titan-Nickel
schicht dick auszubilden.
Dann kann durch Vorsehen des konkaven Bereichs CP in dem Si
gnalverarbeitungssubstrat 1B sichergestellt werden, daß der
Spalt ausreichend groß ist, um das bewegliche Teil MV unterzu
bringen, wobei die Höhe der Abdichtwand 6 niedrig ist.
Wenn es nicht erforderlich ist, die Begrenzung der Anzahl von
Verfahrensschritten, der Herstellungszeit und dergleichen zu
berücksichtigen, ist es selbstverständlich, daß andere Struk
turen möglich sind, bei denen der Zwischenraum zwischen dem
Signalverarbeitungssubstrat 1B und dem Sensorsubstrat 2B nur
mit der Abdichtwand 6 und ohne Vorsehen des konkaven Bereichs
CP gebildet ist, wobei die Polysiliciumschicht 61 an der Seite
des Signalverarbeitungssubstrats 1B und die Titan-Nickel
schicht 62 an der Seite des Sensorsubstrats 2B vorgesehen ist
und wobei die Polysiliciumschicht 61 sowohl auf dem Signalver
arbeitungssubstrat 1B als auch auf dem Sensorsubstrat 2B vor
gesehen ist.
Die Abdichtwand 6 wird gebildet, indem das Sensorsubstrat 2B
auf dem Signalverarbeitungssubstrat 1B angeordnet wird, so daß
die Polysiliciumschicht 61 des Sensorsubstrats 2B und die Ti
tan-Nickelschicht 62 des Signalverarbeitungssubstrats 1B über
einandergeschichtet sein können, und indem sie dann auf ca.
400°C bis 450°C erwärmt werden, um die eutektische Reaktion
zu bewirken.
Ferner ist die Schicht auf dem Signalverarbeitungssubstrat 1B
nicht nur auf die Titan-Nickelschicht 62 beschränkt, wenn das
Material der Schicht die eutektische Reaktion mit Silicium be
wirken kann, und es kann anstelle der Titan-Nickelschicht 62
eine einzige Schicht aus Gold oder Aluminium verwendet werden.
Das Vorhandensein der Abdichtwand 6 verhindert, daß in der
Herstellungsphase Fremdstoffe, wie etwa Staub, in den herme
tisch verschlossenen Raum SP eintreten, und verhindert ferner,
daß das beim Formen geschmolzene Formharz MR in den hermetisch
verschlossenen Raum SP eindringt, und daher ist es möglich,
eine Behinderung des Betriebs der (nicht gezeigten) bewegli
chen Elektrode, die ein Bestandteil des im Inneren des herme
tisch verschlossenen Raums SP vorhandenen beweglichen Teils MV
ist, zu vermeiden. Ferner ermöglicht, die Verwendung der
eutektischen Legierung die Herstellung eines Abdichtelements
mit ausgezeichneter Festigkeit.
Da der Schmelzpunkt bei der Bildung der eutektischen Legierung
dadurch gesenkt ist, daß die aus Silicium, Titan und Nickel
bestehende eutektische Legierung als Abdichtelement verwendet
wird, können außerdem das Schmelzen und Verfestigen leicht
stattfinden, und die Herstellung wird daher erleichtert.
Die Halbleiterbauelemente nach der ersten bis vierten bevor
zugten Ausführungsform der oben erläuterten Erfindung haben
zwar jeweils eine Struktur, bei der die Kappe CV des bekannten
Halbleiterbauelements (siehe Fig. 27) entfallen kann, indem
das Sensorsubstrat auf dem Signalverarbeitungssubstrat ange
bracht wird; die fünfte bevorzugte Ausführungsform zeigt je
doch eine Struktur, bei der die Kappe CV entfallen kann, indem
das Sensorsubstrat auf einer Verdrahtungsplatte angebracht
wird.
Als die fünfte bevorzugte Ausführungsform des Halbleiterbau
elements nach der Erfindung ist in Fig. 10 eine Quer
schnittsansicht eines Halbleiterbauelements 50 gezeigt.
Gemäß Fig. 10 sind ein Signalverarbeitungssubstrat 11 und eine
Verdrahtungsplatte 7 auf derselben Ebene der Chipkontaktstelle
DP der vertieften Chipkontaktstellenstruktur angebracht, und
das Sensorsubstrat 2 ist auf der Verdrahtungsplatte 7 ange
bracht.
Das Sensorsubstrat 2 hat eine Vielzahl von Kontakthügeln 21
auf seiner Hauptoberfläche (der ersten Hauptoberfläche) und
ist ein Halbleitersubstrat vom Höckerbondtyp, so daß mit der
Verdrahtungsplatte 7 durch Bonden der Kontakthügel 21 an eine
(nicht gezeigte) Elektrode, die auf einer Hauptoberfläche der
Verdrahtungsplatte 7 vorgesehen ist, eine elektrische Verbin
dung hergestellt wird.
Die Verdrahtungsplatte 7 besteht aus Keramik, wie etwa Alumi
niumoxid, worauf das Sensorsubstrat 2 angebracht ist, und
weist eine (nicht gezeigte) Verbindungsschicht zum Abgeben von
Signalen von dem Sensorsubstrat 2 und die (nicht gezeigte)
Elektrode, die mit dem Kontakthügel 21, dem Signalverarbei
tungssubstrat 11 und dergleichen verbunden ist, und einen Ab
gabebereich auf. Ferner sind andere Bestandteile, die mit de
nen des unter Bezugnahme auf Fig. 1 beschriebenen Halbleiter
bauelements identisch sind, mit den gleichen Bezugszeichen be
zeichnet, und ihre erneute Beschreibung entfällt.
Die Höhe des Kontakthügels 21 ist so eingestellt, daß das be
wegliche Teil MV mit der Hauptoberfläche der Verdrahtungs
platte 7 nicht in Kontakt gelangen kann, und die Verdrahtungs
platte 7 dient auch als Anschlag, um zu verhindern, daß sich
die (nicht gezeigte) Elektrode, die ein Bestandteil des beweg
lichen Elements MV ist, unbegrenzt in eine zu der Hauptober
fläche des Sensorsubstrats 2 entgegengesetzte Richtung bewegt.
Die Fläche der Verdrahtungsplatte 7 ist größer als die des
Sensorsubstrats 2, und das Abdichtharz 3 ist so vorgesehen,
daß es sich von dem Randbereich des Sensorsubstrats 2 auf die
Hauptoberfläche der Verdrahtungsplatte 7 erstreckt. Das Ab
dichtharz 3 ist über dem gesamten Außenumfangsbereich des Sen
sorsubstrats 2 vorgesehen, und das Abdichtharz 3, das Sensor
substrat 2 und die Verdrahtungsplatte 7 bilden den hermetisch
verschlossenen Raum SP.
Die Verdrahtungsplatte 7 und das Signalverarbeitungssubstrat
11 sind mit der Verdrahtungsverbindung WR elektrisch verbun
den, und das Signalverarbeitungssubstrat 11 ist über die Ver
drahtungsverbindung WR mit dem Innenleiter IL elektrisch ver
bunden. Das Sensorsubstrat 2, die Verdrahtungsplatte 7 und das
Signalverarbeitungssubstrat 11 sind durch das Formharz MR ge
meinsam mit der Chipkontaktstelle DP und dem Innenleiter IL
hermetisch abgeschlossen.
Obwohl auf der Verdrahtungsplatte 7 nur das Sensorsubstrat 2
vorgesehen ist, benötigt diese Struktur ferner eine Verbindung
zwischen der Verdrahtungsplatte 7 und dem Signalverarbeitungs
substrat 11 mit der Verdrahtungsverbindung WR, wie oben be
schrieben wurde.
Dann wird so wie bei einem Halbleiterbauelement 50A gemäß Fig.
11 anstelle der Verdrahtungsplatte 7 eine Verdrahtungsplatte
71, auf der auch das Signalverarbeitungssubstrat 11 vorgesehen
sein kann, verwendet, um das Sensorsubstrat 2 und das Signal
verarbeitungssubstrat 11 mit einer auf der Verdrahtungsplatte
71 vorgesehenen Verbindungsschicht elektrisch zu verbinden,
und dies beseitigt das Erfordernis einer Verdrahtungsverbin
dung zur elektrischen Verbindung zwischen dem Signalverarbei
tungssubstrat 11 und dem Sensorsubstrat 2 und verringert die
parasitäre Kapazität.
Ferner kann die Verbindung des Signalverarbeitungssubstrats 11
mit der Verdrahtungsplatte 7 wie bei dem Sensorsubstrat 2
durch Höckerbonden erfolgen.
Die Anbringung des Sensorsubstrats 2 auf der Verdrahtungs
platte 7 derart, daß das bewegliche Teil MV der Hauptoberflä
che der Verdrahtungsplatte 7 zugewandt sein kann, und das Ab
decken des Randbereichs des Sensorsubstrats 2 mit dem Abdicht
harz 3 kann also verhindern, daß in der Herstellungsphase
Fremdstoffe, wie etwa Staub, in den hermetisch verschlossenen
Raum SP eintreten, und kann ferner verhindern, daß das beim
Formen geschmolzene Formharz MR in den hermetisch verschlosse
nen Raum SP eindringt, und daher ist es möglich, eine Behinde
rung des Betriebs der (nicht gezeigten) beweglichen Elektrode,
die ein Bestandteil des im Inneren des hermetisch verschlosse
nen Raums SP vorhandenen beweglichen Teils MV ist, zu vermei
den.
Das in Fig. 10 gezeigte Halbleiterbauelement 50 hat zwar eine
Struktur, bei der das Abdichtharz 3 so vorgesehen ist, daß es
nur den Randbereich des Sensorsubstrats 2 bedeckt; es ist je
doch eine andere Struktur, wie etwa bei einem Halbleiterbau
element 50B gemäß Fig. 12 möglich, bei der anstelle des Ab
dichtharzes 3 das Abdichtharz 31 aus Silicongel verwendet
wird, um das Sensorsubstrat 2 vollständig zu bedecken.
Das aus Silicongel bestehende Abdichtharz 31 ist ein niedrig
viskoses Harz und dient als Dämpfung gegenüber den äußeren
Kräften, indem es das Sensorsubstrat 2 vollständig bedeckt, um
zu verhindern, daß das Sensorsubstrat 2 durch Wärmebeanspru
chung, die beim Formen des auf das Sensorsubstrat 2 aufge
brachten Formharzes MR erzeugt wird, verformt wird und bricht.
Obwohl auf der Verdrahtungsplatte 7 nur das Sensorsubstrat 2
vorgesehen ist, wird ferner anstelle der Verdrahtungsplatte 7
die Verdrahtungsplatte 71, auf der auch das Signalverarbei
tungssubstrat 11 vorgesehen sein kann, wie etwa bei einem
Halbleiterbauelement 50C gemäß Fig. 13 verwendet, um das Sen
sorsubstrat 2 und das Signalverarbeitungssubstrat 11 mit der
auf der Verdrahtungsplatte 71 vorgesehenen Verbindungsschicht
elektrisch zu verbinden, und dies beseitigt das Erfordernis
der Verdrahtungsverbindung zur elektrische Verbindung zwischen
dem Signalverarbeitungssubstrat 11 und dem Sensorsubstrat 2
und verringert die parasitäre Kapazität.
Das in Fig. 12 gezeigte Halbleiterbauelement 50B hat zwar eine
Struktur, bei der das Abdichtharz 31 niedriger Viskosität so
vorgesehen ist, daß es das Sensorsubstrat 2 vollständig be
deckt; das Silicongel hat jedoch vor dem Härten eine starke
Fließfähigkeit, und daher ist es manchmal schwierig, es beim
Aufbringen auf die Verdrahtungsplatte 7 innerhalb eines ge
wünschten Bereichs zu halten.
Dann kann eine andere Struktur, wie etwa ein Halbleiterbauele
ment 50D gemäß Fig. 14 vorgesehen sein, bei dem eine Barriere
4 so vorgesehen ist, daß sie den Außenumfang des Sensorsub
strats 2 auf der Verdrahtungsplatte 7 umgibt, und das Silicon
gel wird in den von der Barriere 4 umgebenen Bereich zum Flie
ßen gebracht, um das Abdichtharz 31 zu bilden.
Die Barriere 4 besteht aus Harz oder Metall, und die vorher
hergestellte ring- oder rechteckringförmige Barriere 4 kann an
die Verdrahtungsplatte 7 gebondet werden.
Ferner kann das Sensorsubstrat 2 nur dann zuverlässig abge
deckt sein, wenn die Höhe der Barriere 4 nicht niedriger als
eine Höhe eingestellt ist, die bis zu der zweiten Hauptober
fläche des Sensorsubstrats 2 reicht, wenn die Barriere 4 auf
der Verdrahtungsplatte 7 vorgesehen ist.
Obwohl auf der Verdrahtungsplatte 7 nur das Sensorsubstrat 2
vorgesehen ist, wird ferner anstelle der Verdrahtungsplatte 7
die Verdrahtungsplatte 71, auf der auch das Signalverarbei
tungssubstrat 11 vorgesehen sein kann, wie etwa bei einem
Halbleiterbauelement 50E gemäß Fig. 15 verwendet, um das Sen
sorsubstrat 2 und das Signalverarbeitungssubstrat 11 mit der
auf der Verdrahtungsplatte 71 vorgesehenen Verbindungsschicht
elektrisch zu verbinden, und dies beseitigt das Erfordernis
der Verdrahtungverbindung zur elektrischen Verbindung zwischen
dem Signalverarbeitungssubstrat 11 und dem Sensorsubstrat 2
und verringert die parasitäre Kapazität.
Fig. 16 zeigt eine Struktur eines Halbleiterbauelements 50F.
Gemäß Fig. 16 sind das Signalverarbeitungssubstrat 11 und die
Verdrahtungsplatte 7 auf derselben Ebene der Chipkontaktstelle
DP angebracht, und das Sensorsubstrat 2 ist auf der Verdrah
tungsplatte 7 angebracht.
Die Höhe des Kontakthügels 21 ist so eingestellt, daß der Zwi
schenraum zwischen dem Sensorsubstrat 2 und der Verdrahtungs
platte 7 eine Größe von nicht mehr als 10 µm haben kann. Fer
ner sind andere Bestandteile, die mit denen des unter Bezug
nahme auf Fig. 10 beschriebenen Halbleiterbauelements 50 iden
tisch sind, mit den gleichen Bezugszeichen bezeichnet, und
ihre erneute Beschreibung entfällt daher.
Obwohl auf der Verdrahtungsplatte 7 nur das Sensorsubstrat 2
vorgesehen ist, wird ferner anstelle der Verdrahtungsplatte 7
die Verdrahtungsplatte 71, auf der auch das Signalverarbei
tungssubstrat 11 vorgesehen sein kann, wie etwa bei einem
Halbleiterbauelement 50G gemäß Fig. 17 verwendet, um das Sen
sorsubstrat 2 und das Signalverarbeitungssubstrat 11 mit der
auf der Verdrahtungsplatte 71 vorgesehenen Verbindungsschicht
elektrisch zu verbinden, und dies beseitigt das Erfordernis
der Verdrahtungsverbindung zur elektrischen Verbindung zwi
schen dem Signalverarbeitungssubstrat 11 und dem Sensorsub
strat 2 und verringert die parasitäre Kapazität.
Fig. 18 zeigt eine Struktur eines Halbleiterbauelements 50H.
Gemäß Fig. 18 sind das Signalverarbeitungssubstrat 11 und die
Verdrahtungsplatte 7 auf derselben Ebene der Chipkontaktstelle
DP angebracht, und das Sensorsubstrat 2 ist auf der Verdrah
tungsplatte 7 angebracht.
Das Abdichtglas 5 aus niedrigschmelzendem Glas ist in dem
Randbereich der Hauptoberfläche des Sensorsubstrats 2, wo das
bewegliche Teil MV vorgesehen ist, entlang dem gesamten Umfang
vorgesehen, und das Abdichtglas 5, das Sensorsubstrat 2 und
das Signalverarbeitungssubstrat 11 bilden den hermetisch ver
schlossenen Raum SP.
Obwohl auf der Verdrahtungsplatte 7 nur das Sensorsubstrat 2
vorgesehen ist, wird ferner anstelle der Verdrahtungsplatte 7
die Verdrahtungsplatte 71, auf der auch das Signalverarbei
tungssubstrat 11 vorgesehen sein kann, wie etwa bei einem
Halbleiterbauelement 50I gemäß Fig. 19 verwendet, um das Sen
sorsubstrat 2 und das Signalverarbeitungssubstrat 11 mit der
auf der Verdrahtungsplatte 71 vorgesehenen Verbindungsschicht
elektrisch zu verbinden, und dies beseitigt das Erfordernis
einer Verdrahtungsverbindung zur elektrischen Verbindung zwi
schen dem Signalverarbeitungssubstrat 11 und dem Sensorsub
strat 2 und verringert die parasitäre Kapazität.
Fig. 20 zeigt eine Struktur eines Halbleiterbauelements 50J.
Gemäß Fig. 20 sind das Signalverarbeitungssubstrat 11 und eine
Verdrahtungsplatte 7A auf derselben Ebene der Chipkontakt
stelle DP angebracht, und das Sensorsubstrat 2B ist auf der
Verdrahtungsplatte 7A angebracht.
Das Sensorsubstrat 2B hat das bewegliche Teil MV, das an sei
ner Hauptoberfläche (der ersten Hauptoberfläche) vorgesehen
ist, und eine Vielzahl von Kontakthügeln 21, die um das beweg
liche Teil MV herum vorgesehen sind, und das Verbinden der
Verdrahtungsplatte 7A und des Sensorsubstrats 2B durch Höcker
bonden bewirkt, daß das bewegliche Teil MV einer Hauptoberflä
che der Verdrahtungsplatte 7A zugewandt ist.
In der Hauptoberfläche der Verdrahtungsplatte 7A, die dem be
weglichen Teil MV zugewandt ist, ist der konkave Bereich CP
vorgesehen, der eine Größe hat, die dem Bereich entspricht, in
dem die Kontakthügel 21 und das bewegliche Teil MV gebildet
sind.
Die Abdichtwand 6 ist zwischen dem Randbereich der ersten
Hauptoberfläche des Sensorsubstrats 2B und einem Außenumfangs
bereich des konkaven Bereichs CP der Verdrahtungsplatte 7A
entlang dem gesamten Außenumfang des konkaven Bereichs CP vor
gesehen, und die Abdichtwand 6, das Sensorsubstrat 2B und die
Verdrahtungsplatte 7A bilden den hermetisch verschlossenen
Raum SP. Die Abdichtwand 6 besteht aus einer eutektischen Le
gierung aus Silicium, Titan und Nickel.
Obwohl auf der Verdrahtungsplatte 7A nur das Sensorsubstrat 2B
vorgesehen ist, wird ferner anstelle der Verdrahtungsplatte 7A
eine Verdrahtungsplatte 71A, auf der auch das Signalverarbei
tungssubstrat 11 vorgesehen sein kann, etwa wie bei einem
Halbleiterbauelement 50K gemäß Fig. 21 verwendet, um das Sen
sorsubstrat 2B und das Signalverarbeitungssubstrat 11 mit
einer auf der Verdrahtungsplatte 71A vorgesehenen Verbindungs
schicht elektrisch zu verbinden, und dies beseitigt das Erfor
dernis der Verdrahtungsverbindung zur elektrischen Verbindung
zwischen dem Signalverarbeitungssubstrat 11 und dem Sensorsub
strat 2B und verringert die parasitäre Kapazität.
Die Halbleiterbauelemente nach der ersten bis fünften bevor
zugten Ausführungsform der oben erläuterten Erfindung haben
zwar jeweils eine Struktur, bei der anstelle der Kappe CV des
bekannten Halbleiterbauelements (siehe Fig. 27) das Sensorsub
strat verwendet wird, um die Struktur bereitzustellen, bei der
die Kappe CV auf dem Leiterrahmen weggelassen ist; diese
Strukturen sind jedoch nicht auf die Anwendung bei dem Leiter
rahmen begrenzt, sondern können auch bei einem automatischen
Folienbondverfahren (Tape Automated Bonding = TAB), bei einem
hohlen Gehäuse, bei einer Kugel-Gitter-Anordnung (Ball Grid
Array = BGA), bei einem Chipgrößengehäuse (Chip Size Package =
CSP) und dergleichen angewandt werden.
Als sechste bevorzugte Ausführungsform des Halbleiterbauele
ments nach der Erfindung ist in Fig. 22 eine Querschnittsan
sicht eines Halbleiterbauelements 60 gezeigt.
Gemäß Fig. 22 sind das Signalverarbeitungssubstrat 11 und das
Sensorsubstrat 2 auf einem TAB-Substrat TB angebracht.
Das Sensorsubstrat 2 ist durch Höckerbonden mit dem TAB-Sub
strat TB so elektrisch verbunden, daß das bewegliche Teil MV
einer Hauptoberfläche des TAB-Substrats TB zugewandt ist.
Auf dem TAB-Substrat TB sind vorgesehen eine (nicht gezeigte)
Elektrode, die mit dem Kontakthügel 21 des Sensorsubstrats 2
verbunden ist, und eine vorspringende Elektrode 111 des Si
gnalverarbeitungssubstrats 11, eine (nicht gezeigte) Verbin
dungsschicht zum elektrischen Verbinden des Signalverarbei
tungssubstrats 11 und des Sensorsubstrats 2 und eine Ausgangs
verbindungsschicht (ein Leiter).
Ferner sind andere Bestandteile, die mit denen des unter Be
zugnahme auf Fig. 1 beschriebenen Halbleiterbauelements iden
tisch sind, mit dem gleichen Bezugszeichen bezeichnet, und
ihre erneute Beschreibung entfällt daher.
Außerdem ist ein Spalt zwischen dem beweglichen Teil MV und
der Hauptoberfläche des TAB-Substrats TB vorgesehen, um zu
verhindern, daß das bewegliche Teil MV und die Hauptoberfläche
des TAB-Substrats TB miteinander in Kontakt gelangen.
Das bewegliche Teil MV ist also so vorgesehen, daß es mit der
Hauptoberfläche des TAB-Substrats TB nicht in Kontakt gelangt,
und das TAB-Substrat TB dient ferner als Anschlag, um zu ver
hindern, daß sich die (nicht gezeigte) bewegliche Elektrode,
die ein Bestandteil des beweglichen Teils MV ist, unbegrenzt
in eine zu der Hauptoberfläche des Sensorsubstrats 2 entgegen
gesetzte Richtung bewegt.
Das Abdichtharz 3 ist so vorgesehen, daß es sich von dem Rand
bereich des Sensorsubstrats 2 auf die Hauptoberfläche des TAB-
Substrats TB erstreckt. Das Abdichtharz 3 ist über dem gesam
ten Außenumfangsbereich des Sensorsubstrats 2 vorgesehen, und
das Abdichtharz 3, das Sensorsubstrat 2 und das TAB-Substrat
TB bilden den hermetisch verschlossenen Raum SP.
Ferner sind das Sensorsubstrat 2, das Signalverarbeitungssub
strat 11 und ein Elementanbringbereich des TAB-Substrats TB
durch das Formharz MR hermetisch abgeschlossen, und die (nicht
gezeigte) Ausgangsverbindungsschicht erstreckt sich außerhalb
des Formharzes MR.
Die Anbringung des Sensorsubstrats 2 auf dem TAB-Substrat TB
derart, daß das bewegliche Teil MV dem TAB-Substrat TB zuge
wandt ist, und das Bedecken des Randbereichs des Sensorsub
strats 2 mit dem Abdichtharz 3 können also verhindern, daß in
der Herstellungsphase Fremdstoffe, wie etwa Staub, in den her
metisch verschlossenen Raum SP eintreten, und können ferner
verhindern, daß das beim Formen geschmolzene Formharz MR in
den hermetisch verschlossenen Raum SP eindringt, und daher ist
es möglich, eine Behinderung des Betriebs der (nicht gezeig
ten) beweglichen Elektrode, die ein Bestandteil des im Inneren
des hermetisch verschlossenen Raums SP vorhandenen beweglichen
Teils MV ist, zu vermeiden.
Das TAB-Substrat TB kann auch als Verbindungssubstrat bezeich
net werden, da es ein Substrat ist, auf dem die Elektrode und
eine Leiterstruktur gebildet sind.
Da ein Halbleiterchip auf einem Substrat, das Verbindungssub
strat genannt werden kann, angebracht ist, können ferner die
oben erläuterte Struktur und die nachstehend erläuterte Struk
tur auch bei BGA und CSP wie bei dem TAB-Substrat TB angewandt
werden.
Das in Fig. 22 gezeigte Halbleiterbauelement 60 hat zwar eine
Struktur, bei der das Abdichtharz 3 so vorgesehen ist, daß es
nur den Außenumfang des Randbereichs des Sensorsubstrats 2 be
deckt; es ist jedoch eine andere Struktur, wie etwa bei einem
Halbleiterbauelement 60A gemäß Fig. 23 möglich, bei dem an
stelle des Abdichtharzes 3 das Abdichtharz 31 aus Silicongel
verwendet wird, um das Sensorsubstrat 2 vollständig zu be
decken.
Das aus Silicongel bestehende Abdichtharz 31 ist ein niedrig
viskoses Harz und dient als Dämpfung gegenüber den äußeren
Kräften, indem es das Sensorsubstrat 2 vollständig bedeckt, um
zu verhindern, daß das Sensorsubstrat 2 durch Wärmebeanspru
chung verformt wird und bricht, die beim Formen des auf das
Sensorsubstrat 2 aufgebrachten Formharzes MR erzeugt wird.
Das in Fig. 23 gezeigte Halbleiterbauelement 60A hat zwar eine
Struktur, bei der das Abdichtharz 31 niedriger Viskosität so
vorgesehen ist, daß es das Sensorsubstrat 2 vollständig be
deckt; das Silicongel hat jedoch vor dem Härten eine starke
Fließfähigkeit, und daher ist es manchmal schwierig, es beim
Aufbringen auf das TAB-Substrat TB innerhalb eines gewünschten
Bereichs zu halten.
Dann ist eine andere Struktur, wie etwa ein Halbleiterbauele
ment 60B gemäß Fig. 24 möglich, bei dem eine Barriere 4 so
vorgesehen ist, daß sie den Außenumfang des Sensorsubstrats 2
auf dem TAB-Substrat TB umgibt, und das Silicongel wird in den
von der Barriere 4 umgebenen Bereich zum Fließen gebracht, um
das Abdichtharz 31 zu bilden.
Die Barriere 4 besteht aus Harz oder Metall, und die vorher
hergestellte ring- oder rechteckringförmige Barriere 4 kann an
das TAB-Substrat TB gebondet werden.
Ferner kann das Sensorsubstrat 2 nur dann zuverlässig abge
deckt sein, wenn die Höhe der Barriere 4 nicht niedriger als
eine Höhe eingestellt ist, die bis zu der zweiten Hauptober
fläche des Sensorsubstrats 2 reicht, wenn die Barriere 4 auf
dem TAB-Substrat TB vorgesehen ist.
Fig. 25 zeigt eine Struktur eines Halbleiterbauelements 60C.
Gemäß Fig. 25 sind das Signalverarbeitungssubstrat 11 und das
Sensorsubstrat 2 auf dem TAB-Substrat TB angebracht.
Die Höhe des Kontakthügels 21 ist so eingestellt, daß der Zwi
schenraum GP zwischen dem Sensorsubstrat 2 und dem TAB-Sub
strat TB eine Größe von nicht mehr als 10 µm haben kann. Fer
ner sind andere Bestandteile, die mit denen des unter Bezug
nahme auf Fig. 22 beschriebenen Halbleiterbauelements 60 iden
tisch sind, mit den gleichen Bezugszeichen bezeichnet, und
ihre erneute Beschreibung entfällt daher.
Fig. 26 zeigt eine Struktur eines Halbleiterbauelements 70.
Fig. 26 zeigt eine beispielhafte Struktur, wobei die Erfindung
bei einem hohlen Gehäuse angewandt wird. Das Signalverarbei
tungssubstrat 1 ist auf einem Bodenbereich 81 eines Gehäuse
behälters 8 angebracht, der aus Keramik oder Harz besteht und
im Inneren Stufen hat, und das Sensorsubstrat 2 ist auf dem
Signalverarbeitungssubstrat 1 angebracht.
Das Abdichtglas 5 aus niedrigschmelzendem Glas ist in dem
Randbereich der Hauptoberfläche des Sensorsubstrats 2, wo das
bewegliche Teil vorgesehen ist, entlang dem Gesamtumfang ange
bracht, und das Abdichtglas 5, das Sensorsubstrat 2 und das
Signalverarbeitungssubstrat 1 bilden den hermetisch verschlos
senen Raum SP.
Das Signalverarbeitungssubstrat 1 ist über eine Verdrahtungs
verbindung WR mit einer nicht gezeigten Ausgangsverbindungs
schicht (einem Leiter) verbunden, die auf einem Stufenbereich
82 im Inneren des Gehäusebehälters 8 vorgesehen ist.
Schließlich ist ein offener Bereich des Gehäusebehälters 8 mit
einer Abdeckung 83 abgedeckt, um das Signalverarbeitungssub
strat 1 und das Sensorsubstrat 2 hermetisch abzuschließen.
Claims (13)
1. Halbleiterbauelement,
das folgendes aufweist:
- - ein Sensorsubstrat (2, 2A, 2B), das ein bewegliches Teil (MV) an einer ersten Hauptoberfläche davon aufweist, um die Verlagerung des beweglichen Teils in ein elektrisches Signal umzuwandeln und das elektrische Signal abzugeben;
- - ein gegenüberliegendes Substrat (1, 1A, 1B, 7, 71, TB), das der ersten Hauptoberfläche des Sensorsub strats gegenüberliegt, um das elektrische Signal von dem Sensorsubstrat über einen Kontakthügel (21), der um das bewegliche Teil herum vorgesehen ist, zu übertragen; und
- - ein Abdichtelement (3, 331, 5, 6), das zumindest in einem Randbereich eines Zwischenraums vorgesehen ist, der von dem Sensorsubstrat und dem gegenüber liegenden Substrat gebildet ist;
- - wobei ein hermetisch verschlossener Raum (SP) von dem Sensorsubstrat, dem gegenüberliegenden Substrat und dem Abdichtelement gebildet ist.
2. Halbleiterbauelement nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß das gegenüberliegende Substrat ein Signalverarbei tungssubstrat zum Durchführen einer vorbestimmten Verar beitung des elektrischen Signals von dem Sensorsubstrat ist,
und daß das Sensorsubstrat auf dem Signalverarbeitungs substrat vorgesehen ist.
daß das gegenüberliegende Substrat ein Signalverarbei tungssubstrat zum Durchführen einer vorbestimmten Verar beitung des elektrischen Signals von dem Sensorsubstrat ist,
und daß das Sensorsubstrat auf dem Signalverarbeitungs substrat vorgesehen ist.
3. Halbleiterbauelement nach Anspruch 1,
ferner gekennzeichnet durch
ein Signalverarbeitungssubstrat zum Durchführen einer vorbestimmten Verarbeitung des elektrischen Signals von dem Sensorsubstrat,
wobei das gegenüberliegende Substrat eine Verdrahtungs platte mit einem Verdrahtungsmuster ist, um das elektri sche Signal von dem Sensorsubstrat zu dem Signalverar beitungssubstrat zu übertragen, und
wobei das Sensorsubstrat auf der Verdrahtungsplatte vor gesehen ist.
ein Signalverarbeitungssubstrat zum Durchführen einer vorbestimmten Verarbeitung des elektrischen Signals von dem Sensorsubstrat,
wobei das gegenüberliegende Substrat eine Verdrahtungs platte mit einem Verdrahtungsmuster ist, um das elektri sche Signal von dem Sensorsubstrat zu dem Signalverar beitungssubstrat zu übertragen, und
wobei das Sensorsubstrat auf der Verdrahtungsplatte vor gesehen ist.
4. Halbleiterbauelement nach Anspruch 2 oder 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Abdichtelement aus Harz (3) besteht und so vor
gesehen ist, daß es nur den Randbereich des von dem Sen
sorsubstrat und dem gegenüberliegenden Substrat gebilde
ten Zwischenraums abdeckt.
5. Halbleiterbauelement nach Anspruch 2 oder 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Abdichtelement aus Harz (31) besteht und so vor
gesehen ist, daß es das Sensorsubstrat vollständig ab
deckt.
6. Halbleiterbauelement nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Harz Silicongel ist.
7. Halbleiterbauelement nach Anspruch 5,
ferner gekennzeichnet durch
eine Barriere (4, 41), die so vorgesehen ist, daß sie zumindest das Sensorsubstrat umgibt, und eine Höhe hat, die bis zu einer zweiten Hauptoberfläche reicht, die der ersten Hauptoberfläche des Sensorsubstrats gegenüber liegt, und
wobei das Harz so vorgesehen ist, daß es das Innere der Barriere ausfüllt.
eine Barriere (4, 41), die so vorgesehen ist, daß sie zumindest das Sensorsubstrat umgibt, und eine Höhe hat, die bis zu einer zweiten Hauptoberfläche reicht, die der ersten Hauptoberfläche des Sensorsubstrats gegenüber liegt, und
wobei das Harz so vorgesehen ist, daß es das Innere der Barriere ausfüllt.
8. Halbleiterbauelement nach Anspruch 2 oder 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Abdichtelement aus Glas (5) besteht und zwischen
einem Randbereich der ersten Hauptoberfläche des Sensor
substrats und einer Hauptoberfläche des gegenüberliegen
den Substrats vorgesehen ist.
9. Halbleiterbauelement nach Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet, daß das Glas zumindest PbO auf
weist.
10. Halbleiterbauelement nach Anspruch 2 oder 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Abdichtelement aus einer eutektischen Legierung
(6) besteht, die zumindest Silicium aufweist und zwi
schen einem Randbereich der ersten Hauptoberfläche des
Sensorsubstrats und einer Hauptoberfläche des gegenüber
liegenden Substrats vorgesehen ist.
11. Halbleiterbauelement nach Anspruch 10,
dadurch gekennzeichnet,
daß das gegenüberliegende Substrat einen konkaven Be
reich (CP) aufweist, der in der Hauptoberfläche des ge
genüberliegenden Substrats entsprechend einem Bereich
vorgesehen ist, in dem das bewegliche Teil und der Kon
takthügel des Sensorsubstrats vorgesehen sind,
und daß das bewegliche Teil und der Kontakthügel in dem
konkaven Bereich teilweise enthalten sind.
12. Halbleiterbauelement nach Anspruch 10,
dadurch gekennzeichnet,
daß die eutektische Legierung ferner Nickel und Titan
aufweist.
13. Halbleiterbauelement
das folgendes aufweist:
- - ein Sensorsubstrat (2), das ein bewegliches Teil (MV) an einer ersten Hauptoberfläche davon auf weist, um die Verlagerung des beweglichen Teils in ein elektrisches Signal umzuwandeln und das elek trische Signal abzugeben; und
- - ein gegenüberliegendes Substrat (1, 7, 71, TB), das der ersten Hauptoberfläche des Sensorsubstrats ge genüberliegt, um das elektrische Signal von dem Sensorsubstrat über einen Kontakthügel, der um das bewegliche Teil herum vorgesehen ist, zu übertra gen,
- - wobei ein von dem Sensorsubstrat und dem gegenüber liegenden Substrat gebildeter Zwischenraum eine Größe von nicht weniger als 2 µm und nicht mehr als 10 µm.
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