DE10043825B4 - Flansch zur Festlegung eines Rohrs an einem Widerlager - Google Patents
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Abstract
Flansch
zur Festlegung eines Rohrs (1) an einem Widerlager (2), welcher
einen endseitigen radialen Bestandteil eines aus einem dünnwandigen
Material, insbesondere mit einer Wanddicke (D) unter 1 mm, bestehenden,
mit dem anderen Ende (13) am Rohr (1) festlegbaren topfartigen Gehäuses (14)
bildet und auf der dem Widerlager (2) abgewandten Seite mit einer
das Gehäuse (14)
umgreifenden Verstärkungsplatte
(17) versehen ist, deren Dicke (D1) die Dicke (D) des Flansches
(16) um ein Mehrfaches übersteigt.
Description
- Die Erfindung betriff einen Flansch zur Festlegung eines Rohrs an einem Widerlager.
- Zur Festlegung eines Rohrs, insbesondere eines Abgas führenden Rohrs an einem Widerlager, wie beispielsweise ein Motorblock, ist es bekannt, umfangsseitig des in der Regel dünnwandigen Rohrs (unterhalb 1 mm) einen sich radial erstreckenden Flansch anzuschweißen, der um ein Mehrfaches dicker ist als die Wanddicke des Rohrs. Eine derartige Verbindung ist aufwendig und verlangt eine Dichtschweißung zwischen dem dicken Flansch und dem materialmäßig dünnen Rohr (
US 1,704,939 ). Auch die zeig eine solche Verbindung.FR 2 715 611 A1 - Der Erfindung liegt – ausgehend vom Stand der Technik – die Aufgabe zugrunde, einen Flansch zur Festlegung eines Rohrs an einem Widerlager zu schaffen, der einfach gestaltet ist und dessen Fixierung am Widerlager keine zusätzlichen abdichtenden Maßnahmen erfordert.
- Diese Aufgabe wird nach der Erfindung mit den im Patentanspruch 1 aufgeführten Merkmalen gelöst.
- Danach wird jetzt ein Flansch als Bestandteil eines aus einem dünnwandigen Material bestehenden Gehäuses eingesetzt. Dem sich radial erstreckenden ...
- Flansch ist auf der dem Widerlager abgewandten Seite eine Verstärkungsplatte zugeordnet, deren Dicke die Dicke des Flansches um ein Mehrfaches übersteigt. Wird nunmehr über Bohrungen in der Verstärkungsplatte und im Flansch durchsetzende Schrauben das Rohr am Widerlager befestigt, so übernimmt die Verstärkungsplatte den flächigen Anpressdruck am Widerlager. Eine Dichtschweißung mit dem damit verbundenen Aufwand entfällt. Der Fertigungs- und Montageaufwand wird deutlich verringert.
- Das Gehäuse ist topfartig gestaltet, wobei eine zylindrische Konfiguration bevorzugt wird. Der Flansch und auch die Verstärkungsplatte können in ihrer Konfiguration den jeweiligen örtlichen Gegebenheiten angepasst sein.
- Um der Verstärkungsplatte eine sichere Zentrierung zu geben, ist nach Patentanspruch 2 der Flansch schalenartig gestaltet und weist einen radial außen liegenden Begrenzungssteg auf. Die Verstärkungsplatte erstreckt sich dann innerhalb dieser Schale, das heißt zwischen dem radial außen liegenden Begrenzungssteg und dem inneren Gehäuse.
- Der sicheren und einfachen Festlegung der Verstärkungsplatte am Flansch dienen die Merkmale des Patentanspruchs 3. Demgemäß sind an den Begrenzungssteg eine Anzahl randseitiger Laschen angeformt, welche nach dem Einbetten der Verstärkungsplatte in den schalenartigen Flansch lediglich in Richtung zur Verstärkungsplatte umgebogen werden müssen, damit die Verstärkungsplatte ihren ausreichenden Sitz am Flansch erhält.
- Nach den Merkmalen des Patentanspruchs 4 ist es von Vorteil, wenn der Flansch und damit auch die Verstärkungsplatte eine rautenförmige Konfiguration aufweisen. In der längeren Achse der Raute sind dann die Bohrungen für die Befestigungsschrauben vorgesehen. In der Nähe der Bohrungen sind vorzugsweise auch die Laschen zur Festlegung der Verstärkungsplatte am Flansch angeordnet.
- Die Fixierung des Gehäuses am Rohr kann in der verschiedensten Weise durchgeführt werden. Eine bevorzugte Maßnahme besteht jedoch in der Anwendung der Merkmale des Patentanspruchs 5. Danach ist das am Rohr festlegbare Ende des Gehäuses zylindrisch ausgebildet und mit einem radial gerichteten Endflansch versehen. Das Rohr weist eine durch Wellung oder Faltung gefertigte durchgehende Umfangsrippe auf. Neben der Umfangsrippe besitzt das Rohr einen zylindrischen Rohrabschnitt, über den das im Durchmesser eingezogene zylindrische Ende des Gehäuses geschoben wird. Ferner besitzt das Gehäuseende einen insbesondere durch Abkanten gebildeten, radial abstehenden Flansch, der an der Umfangsrippe zur Anlage gelangt. Durch vom Außenumfang her aufgebrachte Wärme werden die radial äußeren Umfangsbereiche des Flansches und der Umfangsrippe aufgeschmolzen und dadurch verschweißt.
- Die Erfindung ist nachfolgend anhand eines in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert. Es zeigen:
-
1 im Längsschnitt eine Anordnung zur Festlegung zweier miteinander verbundener Rohre an einem Widerlager; -
2 eine Ansicht auf die Darstellung der1 in Richtung des Pfeils II gesehen und -
3 in vergrößerter Darstellung den Ausschnitt III der1 . - Mit
1 ist in der1 ein Rohr aus V2A-Stahl als Bestandteil einer ansonsten nicht näher veranschaulichten Abgasanlage eines Kraftfahrzeugs bezeichnet, das an einem Widerlager2 befestigt werden soll. - Zu diesem Zweck ist, wie insbesondere die
3 erkennen lässt, endseitig des Rohrs1 eine durch Wellung oder Faltung gebildete durchgehende Umfangsrippe3 vorgesehen. Beidseitig der Umfangsrippe3 weist das Rohr1 zylindrische Rohrabschnitte4 ,5 auf. - Auf der der Stirnseite
6 des Rohrs1 benachbarten Seite der Umfangsrippe3 ist ein radial abgekanteter Flansch7 eines Abgas weiterleitenden Rohrs8 aus V2A-Stahl durch Aufschmelzen der radialen Umfangsbereiche9 ,10 der Umfangsrippe3 und des Flansches7 befestigt. Zur Zentrierung des das Abgas weiterleitenden Rohrs8 an der Umfangsrippe4 ist auch benachbart des Flansches7 ein zylindrischer Rohrabschnitt11 vorgesehen, in den der zylindrische Rohrabschnitt4 des Rohrs1 zwischen dessen Stirnseite6 und der Umfangsrippe3 zentrierend eingreift. - Auf der der Stirnseite
6 des Rohrs1 abgewandten Seite der Umfangsrippe3 ist ein Endflansch12 von einem im Durchmesser eingezogenen zylindrischen Abschnitt13 eines aus den1 bis3 erkennbaren topfartigen Gehäuses14 aus V2A-Stahl abgekantet. Der zylindrische Abschnitt13 umgreift den zylindrischen Rohrabschnitt5 des Rohrs1 benachbart der Umfangsrippe3 . Der Flansch12 liegt an der Umfangsrippe3 an und ist durch Aufbringung von Wärme hinsichtlich seines radialen Umfangsbereichs15 mit dem radialen Umfangsbereich9 der Umfangsrippe3 durch Aufschmelzen verschweißt. - Rohr
1 , Rohr2 und Gehäuse14 weisen Wanddicken D zwischen 0,1 mm und 0,5 mm auf. - Das weitgehend zylindrisch ausgebildete Gehäuse
14 weist am anderen Ende einen radial gerichteten Flansch16 auf. Dieser ist schalenartig gestaltet mit einem randseitigen, umlaufenden Begrenzungssteg18 und besitzt eine rautenförmige Konfiguration (1 und2 ). Der Flansch16 dient der Fixierung der Rohre1 und8 an dem nur schematisch angedeuteten Widerlager2 . - Auf der dem Widerlager
2 abgewandten Seite ist das Gehäuse14 von einer Verstärkungsplatte17 umgeben, deren Dicke D1 der Dicke D des Flansches 16 um ein Mehrfaches übersteigt. Die Verstärkungsplatte17 besitzt ebenfalls eine an den Flansch16 angepasste rautenförmige Konfiguration. Sie er streckt sich zwischen dem Gehäuse14 und dem Begrenzungssteg18 . Die Fixierung der Verstärkungsplatte17 an dem Flansch16 erfolgt durch insgesamt vier vom Begrenzungssteg18 abgebogene randseitige Laschen19 . - Zur Befestigung des Flansches
16 am Widerlager2 sind im Flansch16 und in der Verstärkungsplatte17 zwei in der Längsachse des Flansches16 vorgesehene Bohrungen20 angeordnet. -
- 1
- Rohr
- 2
- Widerlager
- 3
- Umfangsrippe
v.
1 - 4
- Rohrabschnitt
v.
1 - 5
- Rohrabschnitt
v.
1 - 6
- Stirnseite
v.
1 - 7
- Flansch
v.
8 - 8
- Rohr
- 9
- Umfangsbereich
v.
3 - 10
- Umfangsbereich
v.
7 - 11
- zylindrischer
Rohrabschnitt v.
8 - 12
- Endflansch
v.
13 - 13
- zylindrischer
Abschnitt v.
14 - 14
- Gehäuse
- 15
- Umfangsbereich
v.
12 - 16
- Flansch
v.
14 - 17
- Verstärkungsplatte
an
16 - 18
- Begrenzungssteg
an
16 - 19
- Laschen
an
18 - 20
- Bohrungen
in
16 u.17 - D
- Wanddicke
v.
1 ,8 u.14 - D1
- Wanddicke
v.
17
Claims (5)
- Flansch zur Festlegung eines Rohrs (
1 ) an einem Widerlager (2 ), welcher einen endseitigen radialen Bestandteil eines aus einem dünnwandigen Material, insbesondere mit einer Wanddicke (D) unter 1 mm, bestehenden, mit dem anderen Ende (13 ) am Rohr (1 ) festlegbaren topfartigen Gehäuses (14 ) bildet und auf der dem Widerlager (2 ) abgewandten Seite mit einer das Gehäuse (14 ) umgreifenden Verstärkungsplatte (17 ) versehen ist, deren Dicke (D1) die Dicke (D) des Flansches (16 ) um ein Mehrfaches übersteigt. - Flansch nach Patentanspruch 1, welcher schalenartig gestaltet ist und einen radial außen liegenden Begrenzungssteg (
18 ) aufweist. - Flansch nach Patentanspruch 2, bei welchem der Begrenzungssteg (
18 ) mit die Verstärkungsplatte (17 ) in ihrer Lage fixierenden randseitigen Laschen (19 ) versehen ist. - Flansch nach einem der Patentansprüche
1 bis3 , welcher eine rautenförmige Konfiguration aufweist. - Flansch nach einem der Patentansprüche
1 bis4 , bei welchem das am Rohr (1 ) festlegbare Ende (13 ) des Gehäuses (14 ) zylindrisch ausgebildet und mit einem radial gerichteten Endflansch (12 ) versehen ist, der mit einer am Rohr (1 ) durch Wellung gebildeten Umfangsrippe (3 ) verschweißbar ist.
Priority Applications (1)
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|---|---|---|---|
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Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
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Publications (2)
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|---|---|
| DE10043825A1 DE10043825A1 (de) | 2002-04-04 |
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|---|---|---|---|
| DE10043825A Expired - Fee Related DE10043825B4 (de) | 2000-09-06 | 2000-09-06 | Flansch zur Festlegung eines Rohrs an einem Widerlager |
Country Status (1)
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Families Citing this family (1)
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| DE7930652U1 (de) * | 1979-10-30 | 1980-04-24 | Jeschke, Immanuel, 3203 Sarstedt | Wandhalter fuer hausanschluesse o.dgl. |
| DE3440103C2 (de) * | 1984-11-02 | 1987-07-16 | Johannes Schaefer Vorm. Stettiner Schraubenwerke Gmbh & Co Kg, 6303 Hungen, De | |
| FR2715611A1 (fr) * | 1994-02-02 | 1995-08-04 | Segur Financiere | Accouplement d'échappement flexible ayant des organes élastiques protégés. |
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2000
- 2000-09-06 DE DE10043825A patent/DE10043825B4/de not_active Expired - Fee Related
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE10043825A1 (de) | 2002-04-04 |
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