[go: up one dir, main page]

DE102006011210B4 - Haltevorrichtung für einen Kraftstofffilter - Google Patents

Haltevorrichtung für einen Kraftstofffilter Download PDF

Info

Publication number
DE102006011210B4
DE102006011210B4 DE102006011210A DE102006011210A DE102006011210B4 DE 102006011210 B4 DE102006011210 B4 DE 102006011210B4 DE 102006011210 A DE102006011210 A DE 102006011210A DE 102006011210 A DE102006011210 A DE 102006011210A DE 102006011210 B4 DE102006011210 B4 DE 102006011210B4
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
holding device
fuel filter
shells
fastening web
partial
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Fee Related
Application number
DE102006011210A
Other languages
English (en)
Other versions
DE102006011210A1 (de
Inventor
Martin Heckmann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
CHEF BESCHLAG GmbH
CHEF-BESCHLAG GmbH
Original Assignee
CHEF BESCHLAG GmbH
CHEF-BESCHLAG GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority claimed from DE200520006294 external-priority patent/DE202005006294U1/de
Application filed by CHEF BESCHLAG GmbH, CHEF-BESCHLAG GmbH filed Critical CHEF BESCHLAG GmbH
Priority to DE102006011210A priority Critical patent/DE102006011210B4/de
Publication of DE102006011210A1 publication Critical patent/DE102006011210A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE102006011210B4 publication Critical patent/DE102006011210B4/de
Expired - Fee Related legal-status Critical Current
Anticipated expiration legal-status Critical

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D35/00Filtering devices having features not specifically covered by groups B01D24/00 - B01D33/00, or for applications not specifically covered by groups B01D24/00 - B01D33/00; Auxiliary devices for filtration; Filter housing constructions
    • B01D35/30Filter housing constructions
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02MSUPPLYING COMBUSTION ENGINES IN GENERAL WITH COMBUSTIBLE MIXTURES OR CONSTITUENTS THEREOF
    • F02M37/00Apparatus or systems for feeding liquid fuel from storage containers to carburettors or fuel-injection apparatus; Arrangements for purifying liquid fuel specially adapted for, or arranged on, internal-combustion engines
    • F02M37/22Arrangements for purifying liquid fuel specially adapted for, or arranged on, internal-combustion engines, e.g. arrangements in the feeding system
    • F02M37/32Arrangements for purifying liquid fuel specially adapted for, or arranged on, internal-combustion engines, e.g. arrangements in the feeding system characterised by filters or filter arrangements
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D2201/00Details relating to filtering apparatus
    • B01D2201/40Special measures for connecting different parts of the filter
    • B01D2201/4023Means for connecting filter housings to supports

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Cooling, Air Intake And Gas Exhaust, And Fuel Tank Arrangements In Propulsion Units (AREA)

Abstract

Haltevorrichtung für einen Kraftstofffilter mit einem weitgehend zylindrischen und aus Blech gefertigten Grundkörper, der zum weitgehend vollständigen Umschließen des Kraftstofffilters ausgebildet ist und an der oberen und der unteren Stirnseite offen ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Grundkörper aus mindestens zwei miteinander verbundenen Teilschalen (20, 40) besteht.

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Haltevorrichtung für einen Kraftstofffilter mit einem weitgehend zylindrischen und aus Blech gefertigten Grundkörper, der zum weitgehend vollständigen Umschließen des Kraftstofffilters ausgebildet ist und an einer oberen und einer unteren Stirnseite offen ist.
  • Gattungsgemäße Haltevorrichtungen für Kraftstofffilter finden insbesondere im Bereich von Kraftfahrzeugen Anwendung. Sie dienen der Aufnahme von Kraftstofffiltern und müssen mechanisch stabil ausgebildet sein, so dass im Falle einer hohen mechanischen Belastung, beispielsweise durch einen Unfall, ein Auslaufen von Kraftstoff infolge einer Zerstörung des Kraftstofffilters oder eines Abrisses seiner Anschlüsse verhindert wird.
  • Es ist bekannt, die zylindrischen Grundkörper solcher Haltevorrichtungen in Form nahtloser Zylinder als Tiefziehteile herzustellen. Hierbei findet üblicherweise ein mehrstufiges Tiefziehverfahren Anwendung. Aufgrund des hohen Verformungsgrades, da die Zylinder eine erhebliche Länge von 0,2 m bis 0,3 m aufweisen können, ist dabei die Verwendung vergleichsweise dicker Bleche erforderlich, um Reißen und ähnliche Beschädigungen im Zuge der Herstellung zu vermeiden. Die Verwendung dicker Bleche führt dazu, dass die Haltevorrichtungen eine hohe Masse aufweisen, was als nachteilig angesehen wird.
  • In der DE 203 16 646 U1 ist eine Befestigungsvorrichtung mit einem Halter für eine Wechselfilterpatrone, insbesondere einen Flüssigkeitsfilter, beschrieben. Der Halter ist als an den Stirnseiten offene Zylinderbuchse ausgebildet, die die Wechselfilterpatrone umspannt.
  • Aufgabe der Erfindung ist es, eine möglichst einfach herzustellende und leichte Haltevorrichtung für einen Kraftstofffilter zu schaffen, die hohen mechanischen Belastungen standhalten kann.
  • Erfindungsgemäß wird hierzu eine Haltevorrichtung für einen Kraftstofffilter mit einem weitgehend zylindrischen und aus Blech gefertigten Grundkörper, der zum weitgehend vollständigen Umschließen des Kraftstofffilters ausgebildet ist und an einer oberen und einer unteren Stirnseite offen ist, vorgeschlagen, wobei der Grundkörper der Haltevorrichtung aus mindestens zwei miteinander verbundenen Teilschalen besteht.
  • Der Grundkörper ist dabei so ausgebildet, dass der Kraftstofffilter sicher vor Krafteinwirkungen, insbesondere im Zuge eines Unfalls, geschützt ist. Vorzugsweise erstreckt sich der Grundkörper darüber hinaus auch über die Anschlüsse für Zu- und Ableitungen. Die den Grundkörper bildenden Teilschalen werden vorzugsweise als getrennte Blechteile durch einen Umformvorgang, insbesondere durch Tiefziehen, hergestellt. Als besonders vorteilhaft wird es angesehen, wenn der Grundkörper aus nur zwei Halbschalen zusammengesetzt ist. Aufgrund der Geometrie der Teilschalen können diese in einem einstufigen Umform vorgang hergestellt werden, so dass geringe Blechdicken Verwendung finden können. An der oberen Stirnseite des Grundkörpers ist dieser vorzugsweise aufgeweitet, so dass durch die variierenden Innendurchmesser eine hohe Stabilität erzielt wird und ein Kraftstofffilter unproblematisch einzuführen ist. Die Verbindung der Teilschalen erfolgt vorzugsweise durch Verschweißen, beispielsweise mittels einer oder zweier Schweißnähte. Zweckmäßig kann jedoch auch eine lösbare Verbindung der Teilschalen, beispielsweise durch Verschraubungen, sein. Durch die einfache Geometrie der Teilschalen und die einfache Herstellung wird erreicht, dass erfindungsgemäße Haltevorrichtungen gegenüber üblichen Haltevorrichtungen eine verminderte Masse aufweisen und besonders günstig herzustellen sind.
  • In einer Weiterbildung der Erfindung sind die Teilschalen unlösbar miteinander verbunden.
  • Dabei wird insbesondere eine Schweißverbindung mit einer oder mehr Schweißnähten als vorteilhaft angesehen. Zweckmäßig kann es alternativ oder zusätzlich vorgesehen sein, die Teilschalen durch Druckfügen, insbesondere Clinchen oder Toxen, miteinander zu verbinden, wobei unter Zuhilfenahme einer Stempel-/Matrizenkombination eine druckknopfähnliche feste Verbindung zwischen den Teilschalen hergestellt wird.
  • In einer Weiterbildung weist die Haltevorrichtung einen Kragenabschnitt mit gegenüber dem Grundkörper größerem oder kleinerem Durchmesser auf.
  • Die damit einhergehenden unterschiedlichen Durchmesser des zylindrischen Grundkörpers führen zu einer erhöhten Stabilität des Grundkörpers, insbesondere bei einer Belastung mit radialer Komponente. Durch einen vergrößerten Durchmesser des Kragen abschnitts werden darüber hinaus das Einführen des Kraftstofffilters und die Montage von Zulauf- und Ablaufleitungen am Kraftstofffilter erleichtert.
  • In einer Weiterbildung der Erfindung weist die Haltevorrichtung mindestens einen Befestigungssteg auf, der über zwei, vorzugsweise am Be festigungssteg angeformte, Kontaktabschnitte mit dem Grundkörper verbunden ist.
  • Die Kontaktabschnitte sind vorzugsweise so geartet, dass sie jeweils eine linienförmige Verbindung mit dem Grundkörper schaffen. Im Bereich dieser Kontaktabschnitte erfolgt vorzugsweise eine Verschweißung mit dem Grundkörper. In einem Zwischenbereich zwischen den Kontaktabschnitten ist der Befestigungssteg vom Grundkörper beabstandet. Ein derart ausgebildeter und mit dem Grundkörper verbundener Befestigungssteg, der lediglich im Bereich der Kontaktabschnitte mit dem Grundkörper in Berührung ist, ist gegenüber solchen Befestigungsstegen, die flächig in einem Teilbereich am Grundkörper anliegen, von Vorteil. Aufgrund der Beabstandung des Befestigungssteges vom Grundkörper kann eine Oberflächenbehandlung der Haltevorrichtung, beispielsweise hinsichtlich Rostschutz, an der gesamten Oberfläche wirksam durchgeführt werden. Bei einem flächig anliegenden Befestigungssteg besteht hingegen die Gefahr, dass der Rostschutz in den Bereichen, wo der Befestigungssteg am Grundkörper anliegt, unvollkommen ist. Als besonders vorteilhaft wird angesehen, die Kontaktabschnitte sowie den Grundkörper so auszugestalten, dass diese formschlüssig verbindbar sind. Diese formschlüssige Verbindung kann dazu genutzt werden, um den Befestigungssteg und den Grundkörper vor dem Verschweißen in eine definierte Position zueinander zu bringen, so dass eine hohe Genauigkeit erzielt wird. Eine dahingehende Gestaltung sieht vor, dass an den Kontaktabschnitten jeweils Verbindungszungen angeformt sind, die vor dem Verschweißen in zwei schmale Aussparungen im Grundkörper eingreifen. Statt der fertigungstechnisch vergleichsweise anspruchsvollen schmalen Aussparungen kann auch eine gemeinsame größere Aussparung für beide Verbindungszungen vorgesehen sein, deren Randbereich so geformt ist, dass ein Formschluss mit den Verbindungszungen nur in der gewünschten Position und Ausrichtung möglich ist.
  • In Weiterbildung der Erfindung ist mindestens ein Befestigungssteg einstückig an einer der Teilschalen angeformt.
  • Ein solcher direkt an einer Teilschale angeformter Befestigungssteg kann unmittelbar bei der Formgebung der Teilschale vorgesehen werden und erfordert daher keinen weiteren Bearbeitungsschritt, wie eine zusätzliche Verbindungsschweißung. Darüber hinaus ist seine Verbindung zur Teilschale aufgrund der Einstückigkeit besonders sicher und es besteht nur eine geringe Gefahr, dass die Verbindung zwischen Grundkörper und Befestigungssteg durch Korrosion geschwächt wird.
  • In Weiterbildung der Erfindung weist mindestens eine der Teilschalen mindestens eine Verstärkungssicke auf, die sich zumindest in einem Teilbereich in Umfangsrichtung erstreckt.
  • Durch eine solche Verstärkungssicke, die bei der Formgebung der Teilschale in dieser unmittelbar erzeugt wird, ist die Stabilität des Grundkörpers gegen Verformung, insbesondere bei radialen Belastungen, deutlich erhöht. Vorzugsweise sind an allen Teilschalen ein oder vorzugsweise mehrere solcher Verstärkungssicken vorgesehen.
  • In Weiterbildung der Erfindung erstreckt sich die mindestens eine Verstärkungssicke zumindest in einem Teilbereich entlang eines einstückig an der jeweiligen Teilschale angeformten Befestigungssteges.
  • Hierdurch kann die Stabilität eines solchen Befestigungssteges deutlich erhöht werden. Als besonders vorteilhaft wird es angesehen, wenn mittels einer durchgehenden Verstärkungssicke, die sich in einem ersten Teilbereich in Umfangsrichtung und in einem zweiten Teilbereich entlang des Befestigungssteges erstreckt, eine besonders hohe Stabilität erzielt wird, die ein Abknicken des Befestigungssteges wirksam verhindert.
  • Die erfindungsgemäße Haltevorrichtung für einen Kraftstofffilter wird vorzugsweise durch ein Verfahren hergestellt, bei dem mindestens zwei Blechteilschalen erzeugt und miteinander zu einem zylindrischen Grundkörper der Haltevorrichtung verbunden werden. Die einfache Geometrie der Blechteilschalen, die vorzugsweise einen Winkelbereich von 180° oder weniger als 180° des zylindrischen Grundkörpers abdecken, erlaubt die Herstellung mittels eines einstufigen Tiefziehverfahrens. Dieses Verfahren ist zum einen kostengünstig und zum anderen aufgrund des geringen Verformungsgrades für vergleichsweise dünne Bleche geeignet. Als insbesondere vorteilhaft wird die Verwendung von nur zwei Teilschalen angesehen, da hierdurch ein Abweichen von der Zylindrizität im Zuge des Verbindens nicht zu befürchten ist. Außerdem ist die für das Verbinden, insbesondere Verschweißen, der Teilschalen erforderliche Arbeit dadurch gering. Als besonders vorteilhaft wird es angesehen, wenn die Blechteilschalen als getrennte Blechteile hergestellt werden und erst nach der Formgebung miteinander verbunden werden, da durch die Herstellung von voneinander getrennten Teilschalen ein Biegeprozess entfällt, um die Teilschalen in eine korrekte Ausrichtung zueinander zu bringen.
  • Weitere Merkmale und vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung finden sich in den Ansprüchen sowie in den Zeichnungen, die eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung darstellen. In den Zeichnungen zeigen:
  • 1 bis 3 zwei Teilschalen sowie einen separaten Befestigungssteg, die gemeinsam zu einer erfindungsgemäßen Haltevorrichtung verschweißt werden können,
  • 4 die Verschweißung des in 1 dargestellten Befestigungssteges an der in 2 dargestellten ersten Teilschale und
  • 5 die miteinander zu einer fertigen Haltevorrichtung verbundenen Teilschalen der 2 und 3.
  • 1 zeigt einen ersten Befestigungssteg 10, mittels dessen eine erfindungsgemäße Haltevorrichtung für einen nicht dargestellten Kraftstofffilter im Motorraum eines Fahrzeuges befestigt werden kann. Der Befestigungssteg 10 weist einen Befestigungsabschnitt 14 und einen Verbindungsabschnitt 16 auf, wobei der Verbindungsabschnitt 16 dem Anfügen des Befestigungssteges an einen Grundköper der Haltevorrichtung dient. Im Befestigungsabschnitt 14 ist eine Durchgangsbohrung 12 vorgesehen, die eine Befestigungsschraube aufnehmen kann. Am Verbindungsabschnitt 16 sind beidseitig zwei Verbindungsflügel 18 angeformt, die in gleiche Richtung vom Verbindungsabschnitt 16 weg um 90° gebogen sind, so dass der Befestigungssteg im Bereich der Verbindungsflügel 18 einen U-förmigen Querschnitt aufweist.
  • 2 zeigt eine erste Halbschale 20 des Grundkörpers der Haltevorrichtung. Diese aus Blech gefertigte Halbschale 20 hat im wesentlichen die Form eines Halbzylinders und verfügt über zwei Kontaktflächen 22a, 22b zur späteren Verbindung mit einer zweiten Halbschale. Die erste Halbschale 20 weist insgesamt drei Abschnitte auf, von denen der größte ein zylindrischer Hauptabschnitt 24 ist. Oberhalb dieses Hauptabschnitts 24 ist ein ebenfalls zylindrischer Kragenabschnitt 26 vorgesehen. Zwischen dem Hauptabschnitt 24 und dem Kragenabschnitt 26 ist ein Übergangsabschnitt 28 angeordnet, in dessen Verlauf sich der Zylinderdurchmesser vom geringeren Durchmesser des Hauptabschnitts 24 zum vergrößerten Durchmesser des Kragenabschnitts 26 aufweitet. Im Hauptabschnitt 24 sind zwei Verstärkungssicken 32 vorgesehen, die zueinander parallel angeordnet sind und sich gemeinsam in Umfangsrichtung erstrecken. Der Kragenabschnitt 26 weist einen Schutzabschnitt 30 auf, der durch eine um 90° radial nach außen umgebogene und sich über einen Teilwinkelbereich erstreckende Blechzunge gebildet wird. In einem daran angrenzenden Teilwinkelbereich ist im Kragenabschnitt 26 eine erste Schlauchaussparung 34 für Anschlussleitungen eines Kraftstofffilters vorgesehen.
  • 3 zeigt die dritte und letzte Komponente dieser Ausführungsform der erfindungsgemäßen Haltevorrichtung. Es handelt sich um die zweite Halbschale 40. Wie auch die erste Halbschale 20, weist diese zweite Halbschale 40 im wesentlichen die Form eines Teilzylinders auf, der sich – wie auch die erste Halbschale 20 – über einen Winkelbereich von 180° erstreckt. Zur Verbindung mit der ersten Halbschale 20 sind zwei Kontaktflächen 42a, 42b vorgesehen, die sich im wesentlichen in axialer Richtung erstrecken. Ebenfalls analog zur ersten Halbschale 20 weist die zweite Halbschale 40 einen Hauptabschnitt 44, einen Kragenabschnitt 46 sowie einen dazwischenliegenden Übergangsabschnitt 48 auf. Die Durchmesser und Längen der einzelnen Abschnitte entsprechen den jeweiligen Durchmessern bei der ersten Halbschale 20. Am unteren Ende des Hauptabschnitts 44 sind ein zweiter und ein dritter Befestigungssteg 50, 52 einstückig an der zweiten Halbschale angeformt und erstrecken sich in axialer Richtung nach unten. Der zweite Befestigungssteg 50 verfügt über einen Längsabschnitt 54a, an den sich ein im 90°-Winkel abgewinkelter und radial erstreckender Befestigungsabschnitt 54b anschließt. In gleicher Art und Weise weist auch der Befestigungssteg 52 einen Längsabschnitt 56a sowie einen sich radial im 90°-Winkel zum Befestigungsabschnitt 56a erstreckenden Befestigungsabschnitt 56b auf. In den Befestigungsabschnitten 54b, 56b ist jeweils eine Durchgangsbohrung 58 vorgesehen. Diese Durchgangsbohrungen 58 dienen wie die Durchgangsbohrung 12 am ersten Befestigungssteg 10 der Festlegung der Haltevorrichtung im Motorraum des Kraftfahrzeugs. Ähnlich der ersten Halbschale 20 sind auch in der zweiten Halbschale 40 im Hauptabschnitt 44 Verstärkungssicken 60, 62 vorgesehen, von denen die obere Verstärkungssicke 60 in Umfangsrichtung verläuft. Die untere Verstärkungssicke 62 weist zwei Teilbereiche 64a, 64b auf, wobei sich der Teilbereich 64a in Umfangsrichtung und der Teilbereich 64b in axialer Richtung bis in den Befestigungssteg 50 erstreckt. Im Kragenabschnitt 46 weist die zweite Halbschale 40 eine zweite Schlauchaussparung 66 auf.
  • Die in den 1 bis 3 dargestellten Einzelkomponenten 10, 20, 40 dieser Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Haltevorrichtung weisen jeweils eine vergleichsweise einfache Geometrie auf und sind daher besonders einfach herzustellen. Insbesondere ist der Verformungsgrad niedrig, so dass die Halbschalen 20, 40 jeweils in einem kostengünstigen einstufigen Tiefziehprozess hergestellt werden können und geringe Blechdicken Anwendung finden können. Bei der dargestellten Ausführungsform wird eine Wandungsdicke von 1,5 mm verwendet. Die aus den Einzelkomponenten 10, 20, 40 hergestellte Haltevorrichtung wiegt daher deutlich weniger als die bislang üblichen in einem mehrstufigen Tiefziehprozess hergestellten Haltevorrichtungen, deren Wandungsdicke in der Regel ca. 2 mm beträgt.
  • 4 zeigt, wie der Befestigungssteg 10 an der ersten Halbschale 20 befestigt wird. Zu diesem Zweck wird der Befestigungssteg 10 mit den zwei Verbindungsflügeln 18 an den Hauptabschnitt 24 der ersten Halbschale 20 angelegt und dort mittels zweier Schweißnähte 70 angeschweißt. Der unmittelbare Kontakt zwischen der ersten Halbschale 20 und dem Befestigungssteg 10 entsteht daher nur im Bereich der verschweißten Verbindungsflügel 18. Zwischen dem Verbindungsabschnitt 16 des Befestigungsstegs 10 und dem Hauptabschnitt 24 der ersten Halbschale 24 bleibt ein Spalt 72 bestehen, so dass bei nachfolgenden Oberflächenbearbeitungen, beispielsweise dem Aufbringen eines Rostschutzlackes, alle Oberflächenbereiche problemlos zugänglich sind. Dadurch wird vermieden, dass Korrosionsherde entstehen, wie beispiels weise zwischen zwei unmittelbar aufeinander anliegenden Blechteilen, die lediglich punktverschweißt sind.
  • 5 zeigt die fertige Haltevorrichtung. Bei dieser ist die erste Halbschale 20 mit dem daran angeschweißten ersten Befestigungssteg 10 mittels zweier Schweißnähte 74, 76 mit der zweiten Halbschale 40 verbunden, wobei aufgrund der Perspektive der 5 nur die Schweißnaht 74 zu erkennen ist. Die Halbschalen 20, 40 sind derart aneinandergefügt, dass die Kontaktfläche 22b der ersten Halbschale an der Kontaktfläche 42a der zweiten Halbschale und die Kontaktfläche 22a der ersten Halbschale an der Kontaktfläche 42b der zweiten Halbschale anliegt. Durch die Schweißnähte 74, 76 wird ein stabiler zylindrischer Grundkörper gebildet, der eine sichere Aufnahme für einen Kraftstofffilter bietet. Dafür sind insbesondere auch die Verstärkungssicken und der variierende Zylinderdurchmesser verantwortlich. Die Halbschalen 20, 40 weisen in einer in den Figuren nicht erkennbarer Art und Weise an der Innenseite axial wirkende Befestigungsmittel für den Kraftstofffilter auf. Die Schlauchaussparungen 34, 66 im Kragenbereich des zylindrischen Grundkörpers der Haltevorrichtung sowie der Schutzabschnitt 30 ermöglichen das Zuführen von nicht dargestellten Zulauf- und/oder Ablaufschläuchen, ohne dass die Gefahr besteht, dass diese durch die Blechwandung der Haltevorrichtung beschädigt werden. Da die Zulauf- und Ablaufschläuche und die zugehörigen Anschlüsse am Kraftstofffilter im montierten Zustand zwischen den Kragenabschnitten 26, 46 liegen, sind diese bei einem Unfall zuverlässig gegen Beschädigung und Abreißen geschützt. Mittels der Durchgangsbohrungen 12, 58 findet eine stabile Dreipunktfixierung der Haltevorrichtung im Motorraum des Kraftfahrzeuges statt.

Claims (7)

  1. Haltevorrichtung für einen Kraftstofffilter mit einem weitgehend zylindrischen und aus Blech gefertigten Grundkörper, der zum weitgehend vollständigen Umschließen des Kraftstofffilters ausgebildet ist und an der oberen und der unteren Stirnseite offen ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Grundkörper aus mindestens zwei miteinander verbundenen Teilschalen (20, 40) besteht.
  2. Haltevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Teilschalen (20, 40) unlösbar miteinander verbunden sind.
  3. Haltevorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch einen zylindrischen Kragenabschnitt (26, 46) mit gegenüber dem Grundkörper größerem oder kleinerem Durchmesser.
  4. Haltevorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch mindestens einen Befestigungssteg (10), der über zwei, vorzugsweise am Befestigungssteg (10) angeformte, Kontaktabschnitte (18) mit dem Grundkörper verbunden ist.
  5. Haltevorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch mindestens einen Befestigungssteg (50, 52), der an einer Teilschale (40) der Teilschalen einstückig angeformt ist.
  6. Haltevorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an den Teilschalen (20, 40) mindestens eine Verstärkungssicke (32, 60, 62) vorgesehen ist, die sich zumindest in einem Teilbereich (64a) in Umfangsrichtung erstreckt.
  7. Haltevorrichtung nach Anspruch 6, rückbezogen auf Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Verstärkungssicke (62) mindestens in einem Teilbereich (64b) in Längsrichtung entlang eines Befestigungssteges (50), der einstückig an der jeweiligen Teilschale (40) angeformt ist, erstreckt.
DE102006011210A 2005-04-15 2006-03-02 Haltevorrichtung für einen Kraftstofffilter Expired - Fee Related DE102006011210B4 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE102006011210A DE102006011210B4 (de) 2005-04-15 2006-03-02 Haltevorrichtung für einen Kraftstofffilter

Applications Claiming Priority (3)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE200520006294 DE202005006294U1 (de) 2005-04-15 2005-04-15 Haltevorrichtung für einen Kraftstofffilter
DE202005006294.4 2005-04-15
DE102006011210A DE102006011210B4 (de) 2005-04-15 2006-03-02 Haltevorrichtung für einen Kraftstofffilter

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE102006011210A1 DE102006011210A1 (de) 2006-10-19
DE102006011210B4 true DE102006011210B4 (de) 2010-02-18

Family

ID=37055601

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE102006011210A Expired - Fee Related DE102006011210B4 (de) 2005-04-15 2006-03-02 Haltevorrichtung für einen Kraftstofffilter

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE102006011210B4 (de)

Families Citing this family (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
GB2457095B (en) * 2008-02-04 2012-07-04 Nissan Motor Iberica Sa Retaining device
DE202008010506U1 (de) 2008-08-07 2009-12-10 Mann + Hummel Gmbh Kraftstofffilter eines Kraftfahrzeuges
FR2972501B1 (fr) * 2011-03-09 2013-04-05 Peugeot Citroen Automobiles Sa Conduit d'admission d'air multifonction pour moteur diesel

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE20316646U1 (de) * 2003-10-29 2004-02-19 Mann + Hummel Gmbh Schwingungsdämpfende Befestigungsvorrichtung

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE20316646U1 (de) * 2003-10-29 2004-02-19 Mann + Hummel Gmbh Schwingungsdämpfende Befestigungsvorrichtung

Also Published As

Publication number Publication date
DE102006011210A1 (de) 2006-10-19

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP1974597B1 (de) Schaftsystem für ein tragbares, handgeführtes Arbeitsgerät und tragbares, handgeführtes Arbeitsgerät
DE10115373C1 (de) Gelenkstütze für ein Kolben-Zylinderaggregat
DE19639794A1 (de) Schlauchfassung
EP0738850A1 (de) Rohrkupplung
EP1835199B1 (de) Federbeinrohr aus flexibel gewalztem Blech
DE3223647A1 (de) U-bolzenfoermige spannschraube mit roehrenartiger verstaerkungseinrichtung
EP2091787B1 (de) Energieabsorptionsvorrichtung
EP1076172A2 (de) Vorrichtung zur Verteilung von Kraftstoff für Kraftstoffeinspritzanlagen von Verbrennungsmotoren
EP2265834B1 (de) Käfig für ein wälzlager
DE102006011210B4 (de) Haltevorrichtung für einen Kraftstofffilter
DE102008010871B4 (de) Verbindungsvorrichtung für Rohre sowie Verfahren zur Herstellung einer Verbindungsvorrichtung
DE102020130205A1 (de) Schallminderer und Verfahren zu dessen Herstellung
DE20300918U1 (de) Pressverbindungsanordnung
DE19519303B4 (de) Dreiecklenker für eine Kraftfahrzeug-Einzelradaufhängung
DE19750067B4 (de) Verfahren zum Fügen eines Bauteils an einen Hohlkörper und dadurch herstellbarer Halter-Rohrelement-Komplex
EP1288485B1 (de) Saugrohr mit Befestigungsflansch und Einsatz zur Verstärkung des Flanschbauteils
DE102017223636B4 (de) Montageeinheit sowie Fixierhülse für eine solche Montageeinheit
EP1657413B1 (de) Vorrichtung zur Verbindung zweier Abgas führender Rohre
DE202005006294U1 (de) Haltevorrichtung für einen Kraftstofffilter
EP2323871B1 (de) Airbaganordnung
DE102009000164B4 (de) Schwingungsdämpfer mit einer Achsaufnahme
DE102019118284A1 (de) Dünnwandiges Bauteil mit Anschlusseinrichtung und Verfahren zu dessen Herstellung
EP1743863A1 (de) Verbindungslasche
DE102020006771B4 (de) Gehäuse, nämlich Federkammer für ein medizinisches Gerät sowie ein Zuschnitt zur Herstellung einer derartigen Federkammer
DE10234015B4 (de) Flanschverbindung

Legal Events

Date Code Title Description
OP8 Request for examination as to paragraph 44 patent law
8364 No opposition during term of opposition
R119 Application deemed withdrawn, or ip right lapsed, due to non-payment of renewal fee
R079 Amendment of ipc main class

Free format text: PREVIOUS MAIN CLASS: F02M0037220000

Ipc: F02M0037320000