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DE1002383B - Schaltungsanordnung fuer mehrbildrige Signale in Gleisbildstellwerken - Google Patents

Schaltungsanordnung fuer mehrbildrige Signale in Gleisbildstellwerken

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Publication number
DE1002383B
DE1002383B DEL22583A DEL0022583A DE1002383B DE 1002383 B DE1002383 B DE 1002383B DE L22583 A DEL22583 A DE L22583A DE L0022583 A DEL0022583 A DE L0022583A DE 1002383 B DE1002383 B DE 1002383B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
circuit arrangement
arrangement according
contacts
relay
signal
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DEL22583A
Other languages
English (en)
Other versions
DE1002383C2 (de
Inventor
Robert Helmert
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Alcatel Lucent Deutschland AG
Original Assignee
Standard Elektrik Lorenz AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Standard Elektrik Lorenz AG filed Critical Standard Elektrik Lorenz AG
Priority to DE1955L0022583 priority Critical patent/DE1002383C2/de
Publication of DE1002383B publication Critical patent/DE1002383B/de
Application granted granted Critical
Publication of DE1002383C2 publication Critical patent/DE1002383C2/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61LGUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
    • B61L19/00Arrangements for interlocking between points and signals by means of a single interlocking device, e.g. central control
    • B61L19/06Interlocking devices having electrical operation

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Train Traffic Observation, Control, And Security (AREA)

Description

  • Schaltungsanordnung für mehrbildrige Signale in Gleisbildstellwerken Die Erfindung bezieht sich auf Gleisbildstellwerke, in denen die den Weichen zugeordneten Relaissätze nach dem Gleisplan miteinander verbunden werden. Es ist schon vorgeschlagen worden, in solchen Stellwerken durch Betätigung von an den Enden der Fahrwege angeordneten Tasten Auswahlstromkreise einzuschalten, die von Weiche zu Weiche weitergeschaltet werden und die Einstellung des gewünschten Fahrweges herbeiführen. Ferner hat man schon vorgesehen, die einzelnen Weichen mit Verschlußrelais, Gleisrelais und Auflöserelais auszurüsten, so daß bei Zugfahrt die Weichen nach Räumung durch den Zug einzeln aufgelöst werden. Bei einer solchen Q.nordnung sind den Fahrstraßen zugeordnete Fahrstraßenrelais, die in freier Schaltung mit den Weichenrelaissätzen verbunden werden, nicht mehr erforderlich.
  • Sind nun in einem in dieser Weise ausgeführten Stellwerk Signale mit mehreren Fahrtbildern vorhanden, so muß das Fahrtbild entsprechend der eingestellten Fahrstraße ausgewählt werden. Zu diesem Zweck kann man in den Stromkreisen der Signalsteller Kontakte vorsehen, die entsprechend der Lage der einzelnen Weichen geschlossen werden. Eine solche Schaltung wird jedoch sehr aufwendig, wenn an einem Signal auch noch Zusatzanzeiger angeordnet sind, die in Abhängigkeit von der Fahrstraßenlage verschiedene Signalbilder zeigen müssen. Man ist dann gezwungen, an den den Weichen zugeordneten Relaissätzen eine ausreichende Anzahl von Kontakten vorzusehen, die nach Bedarf geschaltet werden müßten, so daß wieder eine zusätzliche freie Schaltung erforderlich ist.
  • Zur Vermeidung dieser freien Schaltung schlägt die Erfindung vor, jedem Fahrwegende, z. B. jedem Bahnhofsgleis oder abgehenden Streckengleis, ein ihm eigentümliches Kennzeichen zuzuordnen, das nach Auswahl des Fahrweges über einen oder mehrere dem Gleisplan nachgebildete Stromkreise bzw. Leitungen zum Anfang des Fahrweges übertragen wird. An den Anfängen der Fahrwege sind Empfangsschaltmittel angeordnet, die die Kennzeichen aufnehmen und die Einschaltung der entsprechenden Signalstromkreise vorbereiten bzw. bewirken. Wendet man zur Übertragung des Kennzeichens ein Verfahren an, das unabhängig von der Anzahl der Kennzeichen nur eine geringe Anzahl von Übertragungsleitungen erfordert, so kann man diese Leitungen ein für allemal vorsehen und durch Kontakte an den Weichenrelaissätzen nach der Fahrstraßenlage zusammenschalten. Eine zusätzliche freie Schaltung ist daher nicht mehr erforderlich.
  • Die Übertragung der Kennzeichen kann erfindungsgemäß in an sich bekannter Weise durch Stromstöße verschiedener Anzahl oder Länge erfolgen, die vom Ende des Fahrweges zum Anfang gegeben werden. Eine andere Übertragungsmöglichkeit besteht in der Anschaltung von Stromquellen verschiedener Spannungshöhe, Stromrichtung, Frequenz oder Phasenlage der Spannung an eine oder mehrere Übertragungsleitungen. Es ist auch möglich, bei der Übertragung eine Kombination beider Verfahren anzuwenden. In jedem Falle ist es erfindungsgemäß zweckmäßig, mehrere Zeichenelemente zu übertragen, wobei sich jedes Kennzeichen von jedem anderen durch wenigstens zwei unterschiedliche Zeichenelemente unterscheidet. Dadurch wird erreicht, daß beim Auftreten einer Störung, durch die ein Zeichenelement verfälscht wird, die Empfangsschaltmittel nicht richtig arbeiten und infolgedessen kein Fahrtbild am Signal erscheinen kann.
  • Man kann nach einem weiteren Erfindungsmerkmal Kontakte der Empfangsschaltmittel entweder direkt in den Stromkreisen der Signallampen anordnen oder auch in den Stromkreisen von Signalstellrelais, deren Kontakte die Signallampen einschalten.
  • Führt man die Schaltung so aus, daß die Signalstellrelais nach ihrem Ansprechen in Selbstschlußkreisen gehalten werden, so besteht nach der Erfindung die Möglichkeit, die zur Übertragung der Kennzeichen dienenden Leitungen auch noch für andere Zwecke zu verwenden. Man kann diese Leitungen z. B. als Fahrstraßenüberwachungsstromkreise ausbilden, indem man in ihnen Kontakte von den einzelnen Weichen zugeordneten Weichenüberwachungsrelais anordnet. Man kann in den Leitungen auch Kontakte von den einzelnen Weichen zugeordneten Gleisfreimelderelais vorsehen. Eine weitere Möglichkeit besteht nach einem weiteren Merkmal der Erfindung darin, die zur Übertragung dienenden Leitungen zur Steuerung von Vorsignalen in Abhängigkeit von Hauptsignalen, die in Fahrtrichtung folgen, zu verwenden. Zu diesem Zweck werden die Leitungen nach Übertragung des Kennzeichens am Ende des Fahrweges an Kontakte von den Hauptsignalen zugeordneten Relais und am Anfang des Fahrweges an den Vorsignalen zugeordnete Steilrelais angeschaltet. Um den Aufwand an Schaltmitteln so gering wie möglich zu halten, ist es nach der Erfindung zweckmäßig, mehreren Fahrwegenden das gleiche Kennzeichen zuzuordnen, wenn in allen Signalen, von denen aus Fahrten zu diesen Fahrwegenden stattfinden können, das gleiche Signalbild erscheinen soll. Eine weitere Möglichkeit zur Herabsetzung des Aufwandes an Schaltmitteln besteht darin, das Kennzeichen zu unterteilen. In diesem Fall wird der erste Teil immer übertragen; er gibt an, daß das Signal ein bestimmtes Fahrtbild, z. B. Grün/Gelb, zeigen soll oder daß der zweite Teil des Kennzeichens anschließend übertragen wird. Der zweite Teil des Kennzeichens gibt dann an, ob ein anderes Signalbild, z. B. grün, erscheinen soll oder ob zusätzlich bestimmte Zusatzanzeiger eingeschaltet werden sollen. Er kann auch bewirken, daß Vorsignale gelöscht werden oder daß bei ihnen ein zusätzliches Kennlicht eingeschaltet wird, wenn der Abstand von dem im Fahrweg folgenden Hauptsignal größer oder kleiner als der Regelabstand ist.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Fig. 1 bis 6 dargestellt. Fig. 1 zeigt einen Ausschnitt aus einem Gleisplan, der die Weichen 1 bis 9, die den Strecken a und b zugeordneten Einfahrsignale A und B und die Bahnhofsgleise 11 bis 17 enthält, an denen Ausfahrsignale 11, 12, 14 und 17 und Grundsignale 15 und 16 angeordnet sind. An den Masten der Einfahrsignale sind Vorsignale 11/12/14 angeordnet, die von den Ausfahrsignalen 11, 12 oder 14 gesteuert werden. Außerdem sind an den Einfahrsignalen Zusatzanzeiger Z vorgesehen, die eine Geschwindigkeitsbeschränkung bei Einfahrten in das Stumpfgleis 13 vorschreiben. Bei Einfahrten in das Gleis 17 werden die Vorsignale 11/12/14 gelöscht, da das Ausfahrsignal 17 im doppelten Regelabstand steht und ein eigenes Vorsignal T117 steuert. Bei Einfahrten von b nach 11 muß am Vorsignal 11/12/14 beim Hauptsignal B ein weißes Kennlicht erscheinen, das anzeigt, daß der Bremsweg verkürzt ist.
  • In den Fig. 2 und 3 sind drei zur Übertragung der Kennzeichen dienende, dem Gleisplan nachgebildete Stromkreise 0£, CYD, (#) dargestellt. Die den Signalen A und B zugeordneten Schaltmittel und Stromkreise sind nur einmal, und zwar für das Signal A, gezeigt. Sie sind für das Signal B in der gleichen Weise geschaltet, und wegen der vollständigen Übereinstimmung ist auf ihre Darstellung verzichtet.
  • In Fig.4 sind die Stromkreise der Signalsteller des Signals A dargestellt. Fig. 5 zeigt die Stromkreise der Signalsteller für das Signal B. In Fig. 6 sind die Stromkreise der Signallampen für das Signal B in vereinfachter ; Form wiedergegeben. Ferner ist der Stromkreis einer Signalwiederholungssperre W gezeigt. Die Lampenstromkreise für das Signal A sind in der gleichen Weise ausgeführt mit Ausnahme des Stromkreises für das Kennlicht (Lws) des Vorsignals, das beim Signal A fehlt; auf die gesonderte Darstellung der Stromkreise für das Signal A wurde verzichtet. Schließlich sind in Fig. 6 noch die Signalschirme eines Einfahrsignals (z. B. Signal B) dargestellt, aus denen die Plätze der einzelnen Lampen ersichtlich sind.
  • Folgende Kontakte von Relais, deren Stromkreise nicht dargestellt wurden, sind in den Fig. 2 bis 6 enthalten: Kontakte Üil -3-, Ü11-, U12+, Ü12-, Ü21-[-, Ü21-, U22+, Ü22- usw. von Überwachungsrelais Ü1+, Ü1-, Ü2 -f-, Ü2- usw. für die Plus- und Minuslage der Weichen 1, 2 usw. bis 9. Diese Kontakte werden in Abhängigkeit von derjenigen Lage, in der sich die zugehörige Weiche befindet, geschlossen; liegt beispielsweise die Weiche 1 in - Minuslage, so hat das Überwachungsrelais Ü1- angesprochen und seine Kontakte Ü11- und Ü12- geschlossen (Fig. 2).
  • Kontakte l R, 2 R usw. von Richtungsstellrelais der Weichen 1, 2 usw. bis 9; diese Kontakte werden bei der Weichenumstellung so umgestellt, daß sie der Lage der Weichenzungen im Gleisplan entsprechen (Fig. 3).
  • Kontakte G11, G21 usw. der in Fig. 1 andeutungsweise dargestellten Gleisrelais G1, G2 usw. der einzelnen isolierten Gleisabschnitte der Weichen 1, 2 usw. bis 9. Solange die isolierten Abschnitte unbesetzt sind, haben die Gleisrelais angesprochen und ihre Kontakte geschlossen (Fig. 2).
  • Kontakte 12 Ü19 und 14 Ü19 (Fig. 3) der Fahrtlichtüberwacher Ü19 der Signale 12 und 14; diese Kontakte sind geschlossen, wenn die Signale 12 bzw. 14 ein einfaches Grünlicht zeigen.
  • Kontakte 11Ü29, 12Ü29 und 14Ü29 (Fig. 3) der Fahrtlichtüberwacher Ü29 der Signale 11, 12 und 14; diese Kontakte sind geschlossen, wenn die genannten Signale Grün%Gelb zeigen.
  • Kontakte AvaA und AnB von Signalanschalterelais der Signale A und B (Fig. 4 und 5) ; diese Kontakte schließen, wenn die (nicht dargestellten) Signalschalterelais eingeschaltet werden.
  • Die einzelnen in den Schaltungen dargestellten Relais haben folgende Bedeutungen: IIF, 12F, 13F usw. (Fig. 2 und 3) sind Stützrelais der Fahrwegenden (Bahnhofsgleise) 11 bis 17; die Wicklungen I sind mit Abfallverzögerung versehen, und ihre Anker stützen in der Grundstellung die Anker der Wicklungen II ab. Die Kontakte 1 und 2 (z. B. 11F1, 11F2 usw.) werden jeweils vom Anker der Wicklung I gesteuert, während die Kontakte 3 bis 5 (z. B. 11F3 bis 11F5 usw.) vom Anker der Wicklung II gesteuert werden.
  • GX, GY und GZ (Fig. 2 und 3) sind Empfangsrelais für die Kennzeichenübertragung an die Signale A und B; sie sprechen nur auf Gleichstrom an.
  • WX, WY und WZ (Fig. 2 und 3) sind ebenfalls Empfangsrelais für die Kennzeichenübertragung an die Signale A und B, die jedoch nur auf Wechselstrom ansprechen.
  • X, Y und Z (Fig. 4 und 5) sind Hilfsrelais der Signale A und B.
  • W (Fig.6) ist ein Wiederholungssperrelais für das Signal A bzw. B; es ist ebenfalls als Stützrelais ausgebildet, dessen Wicklung I mit Abfallverzögerung versehen ist, wobei ihr Anker in der Grundstellung den Anker der Wicklung II abstützt. Die Kontakte W 1 bis W 6 werden vom Anker der Wicklung I gesteuert, die Kontakte 177 bis W10 vom Anker der Wicklung Il.
  • M (Fig. 4 und 5) sind Signalstellrelais für das Grünlicht der Signale A und B.
  • N (Fig. 4 und 5) sind Signalstellrelais für das Grün/ Gelb-Licht der Signale A und B; die Relais sind mit zwei Wicklungen versehen, deren Wirkungen gegeneinandergerichtet sind.
  • L (Fig. 4 und 5) sind Löschrelais für die an den Signalen A und B befindlichen Vorsignale 11/12/14.
  • Q (Fig. 4 und 5) sind Stellrelais für die Weißlampen der Zusatzsignale (Lws 1 bis Lws 4, Fig. 6) an den Signalen A und B.
  • K (Fig.5) ist ein Kennlichtanschalterelais für die Weißlampe Lws (Fig.6) am Vorsignal11/12/14 des Signals B.
  • Außerdem sind in Fig. 6 noch folgende Überwachungsrelais für die einzelnen Lampenstromkreise der Haupt-und Vorsignale dargestellt Ü1 Überwacher für die Grünlampen (Lgn) der Hauptsignale A und B; Ü2 Überwacher für die Grün- und Gelblampen (Lgn/Lge) der Hauptsignale A und B; Ü3 Überwacher für die Gelblampen 1 (Lge 1) der Vorsignale 11/12/14; Ü4 Überwacher für die Gelblampen 2 (Lge 2) der Vorsignale 11/12/14; Ü5 Überwacher des Kennlichts (Lws) des Vorsignals 11/12/14 am Signal B; Ü6 Überwacher für die Grünlampen 1 (Lgn 1) der Vorsignale 11/12/14; Ü7 Überwacher für die Grünlampen 2 (Lgn 2) der Vorsignale 11/12/14; Ü8 Überwacher für die Lampen der Zusatzsignale (Lws 1 bis Lws 4) an den Signalen A und B.
  • Die Kontakte der einzelnen Relais sind für jedes Relais fortlaufend durch Ziffern, die an die Relaisbezeichnung angehängt sind, bezeichnet. Der Widerstand Wi 1 (Fig. 2) ist Schutzwiderstand für den Kondensator C; die Widerstände Wi 2 und Wi 3 (Fig. 6) dienen zum genauen Einstellen der Lampenspannungen. In der folgenden Tabelle sind in Spalte 1 die Bezeichnungen der Fahrstraßen angegeben. Spalte 2 zeigt die den Fahrwegenden 11 bis 17 zugeordneten Kennzeichen, die durch Anlegen von Wechselstrom bzw. Gleichstrom an die Übertragungsleitungen QD, OY und/oder CZ) übertragen werden. Es sind insgesamt acht verschiedene Kennzeichen angegeben, von denen sich jedes von jedem anderen durch zwei Zeichenelemente unterscheidet. Den Gleisen 15 und 16 ist dasselbe Kennzeichen zugeordnet, da die Wirkung auf die Signalstellung in beiden Fällen die gleiche ist. In Spalte 3 ist angegeben, welche Empfangsrelais durch das Kennzeichen jeweils eingeschaltet werden. Spalte 4 gibt an, welcher Signalsteller durch die Empfangsrelais eingeschaltet wird. In Spalte 5 sind die von den Signalstellern eingeschalteten Signalbilder zusammengestellt. Spalte 6 zeigt das bei Einstellung des Hauptsignals erscheinende Signalbild des bei ihm angeordneten Vorsignals, wenn sich das am Ende stehende Ausfahrsignal in Haltestellung befindet. In Spalte 7 ist die Einschaltung des Zusatzanzeigers angegeben.
    Zur Erläuterung der Wirkungsweise der erfindungsgemäßen Schaltungsanordnung sei angenommen, daß in Fig. 1 die Fahrstraße vom Streckengleis b nach dem Gleis 14 eingestellt worden ist. Dann liegen die Weichen 2 und 3 in Minuslage, die Weichen 5 und 7 in Pluslage, und in Fig. 2 sind die Kontakte Ü21-, Ü31-, Ü51+ und Ü71+ im Stromkreis (#) sowie die Kontakte Ü22-, Ü32-, Ü52 + und Ü72 -i- im Stromkreis Cr) geschlossen; in Fig. 3 sind die Kontakte 2R und 3R umgelegt, während die Kontakte 5 R und 7 R in der gezeichneten Lage liegen. Ferner seien die isolierten Weichenabschnitte von Fahrzeugen frei, so daß die Gleisrelais G2, G3, G5 und G7 angezogen haben und ihre Kontakte G21, G31, G51 und G71 im Stromkreis CxD sowie die Kontakte G22, G32, G52 und G72 im Stromkreis Oy der Fig. 2 geschlossen sind.
  • In Fig. 2 fließt dann Wechselstrom im Stromkreis über die Kontakte 14F1, Ü71--, G71, Ü51--, G51, G31, Ü31-, Ü21- und G21 zum gestrichelt gezeichneten Ende des Stromkreises, der sich ebenso wie im unteren Teil der Fig. 2 über einen Kontakt W4 und einen Kontakt X5 zu dem über einen Kondensator angeschlossenen Relais WX fortsetzt. Die Leitung CYD ist spannungslos, während in Fig. 3 ein Gleichstrom über die Kontakte 14F2, 7R, 5R, 3R, 2 R zu dem gestrichelt gezeichneten Ende des Stromkreises U fließt, der sich ebenso, wie im unteren Teil der Fig. 3 dargestellt, über Kontakte W6 und Z5 zum Relais GZ fortsetzt.
  • Die Relais WX und GZ sprechen an; dadurch wird in Fig. 5 über die geschlossenen Kontakte An B und W8, das Relais Y, die Kontakte X3, Z4, WY1, GY1, den umgelegten Kontakt GZ3, die Kontakte WZ3, GX3, W2, den umgelegten Kontakt WX 3 und die Wicklung I des Relais N ein Stromweg hergestellt, in welchem die Relais Y und N ansprechen. Sie bilden sich einen Selbstschlußkreis, ausgehend vom Kontakt Z4 über die Kontakte Y2, Q2 und N4. Das Relais N schaltet in Fig. 6 über die Kontakte L4, N2 und Ü71 die Lampe Lge 2 und den Überwacher Ü4 sowie über Kontakt Ü61 die Lampe Lge 1 und den Überwacher Ü3 ein. Das Relais Y legt mit seinem Kontakt Y5 in Fig. 2 Spannung an die Leitung 0, so daß über den gestrichelt gezeichneten Stromkreis und die Kontakte G22, Ü22-, Ü32-, G32, G42, Ü52--, G72, Ü72+ und 14F4 beide Wicklungen des Stützrelais 14F erregt werden. Der Anker der Wicklung I stellt beim Anziehen die von ihm gesteuerten Kontakte 14F1 und 14F2 um, während die vom Anker der Wicklung II gesteuerten Kontakte noch in der gezeichneten Stellung bleiben. Durch die genannten Kontakte werden die Stromkreise @x) (Fig. 2) und Q#) (Fig. 3) unterbrochen, so daß dieRelais WX und GZ wieder abfallen. Nun können in Fig.6 beide Wicklungen des Stützrelais W über die Kontakte S4, Y1, GX4, WX4 (nun wieder geschlossen), GY4, WY4, GZ4 (nun wieder geschlossen), WZ4 und W7 eingeschaltet werden, wobei auch hier zunächst nur die vom Anker der Wicklung I gesteuerten Kontakte umgestellt werden. Der Kontakt W5 in Fig. 2 schaltet auch den Stromkreis (Z) wieder aus, und die Wicklungen des Relais 14F werden stromlos. Da die Wicklung I abfallverzögert ist, fällt zuerst der Anker der Wicklung II ab und stützt den Anker der Wicklung I in angezogenem Zustand ab. Über die Kontakte 14F3, Ü71---, G71, Ü51--, G51, G31, Ü31-, Ü21- und G21 wird der gestrichelt gezeichnete Stromweg mit Gleichstrom gespeist, so daß über den Kontakt W4 und den Widerstand Wil das Relais S eingeschaltet wird, und zwar in einem Stromweg, der weiter über die Kontakte Ü31, Ü41, W10 zum gestrichelt gezeichneten Stromweg (Y) und von dort über die Kontakte G22, Ü22-, Ü32-, G32, G42, ü52 +, G72, Ü72+ und den umgelegten Kontakt 14F4 zur Stromquelle zurück verläuft. Das Relais S bildet sich einen Selbstschlußkreis mit seinem Kontakt S1. Durch den Kontakt S4 wird in Fig. 6 das Relais W wieder ausgeschaltet; infolge der Abfallverzögerung der Wicklung I fällt auch hier der Anker der Wicklung II zuerst ab und stützt den Anker der Wicklung I ab. Über die geschlossenen Kontakte S2 und W9 in Fig. 6 und die Kontakte M1 und N1 werden der Überwacher Ü2 und die Lampen Lge und Lgn des Hauptsignals eingeschaltet; in einem nicht dargestellten Stromkreis schalten Kontakte des Überwachers den bisher durchgeschalteten Haltlichtstromkreis ab.
  • Beim Schließen des Kontakts 14F5 in Fig. 3 wurden die Kontakte 14 Ü29 und 14 Ü19 an den Stromkreis angeschaltet. Zeigt das Signal 14 eine Fahrtstellung, so wird über die durchgeschaltete Leitung der Fig. 3 eines der Relais GZ oder WZ wieder eingeschaltet. Ist z. B. am Signal 14 ein Fahrtbild für Fahrt mit Geschwindigkeitsbeschränkung (Grün/Gelb) eingeschaltet, so ist der Kontakt 14 Ü29 geschlossen, und in Fig. 3 wird über die Kontakte 14F5, 7R, 5R, 3R und 2R Wechselstrom auf die gestrichelt gezeichnete Leitung gegeben, so daß über einen Kontakt W6 und einen Kontakt N5 das Relais WZ eingeschaltet wird. In Fig.6 spricht dann über die Kontakte Ü21, GZ5, WZ5 (umgelegt) und Ü42 (geschlossen) der Überwacher Ü6 an, und über den Widerstand Wi3 wird die Lampe Lgnl am Vorsignal 11/12/14 eingeschaltet. Der Kontakt Ü61 öffnet und schaltet den Überwacher Ü3 und die Lampe Lge 1 aus; dann zeigt das Vorsigna111/12/14 das gleiche Signalbild wie das Signal 14.
  • Sobald der einfahrende Zug am Signal B in Fig. 1 vorbeigefahren ist und den isolierten Abschnitt der Weiche 2 befährt, fällt das Gleisrelais G2 ab und unterbricht mit seinen Kontakten G21 und G22 in Fig. 2 den Stromkreis des Relais S; dieses fällt ab und kann auch nachher nicht wieder ansprechen, da der Kontakt W 10 inzwischen geöffnet hat. Durch Öffnen des Kontakts S3 in Fig. 5 werden die Relais Y und N abgeschaltet, so daß mit den Kontakten N1 und N2 in Fig. 6 die Lampenstromkreise des Haupt- und Vorsignals unterbrochen werden; der Kontakt Ü21 des abfallenden Überwachers Ü2 schaltet auch die Lampe Lgial aus.
  • Durch den Kontakt N5 in Fig. 3 wird auch gegebenenfalls das Relais WZ (bzw. GZ) ausgeschaltet. Die Rückstellung der Stützrelais 14F und W erfolgt bei der Auflösung der Fahrstraße über nicht dargestellte bzw. nur gestrichelt angedeutete Stromkreise, über die die Wicklungen II der genannten Relais eingeschaltet werden. Die Einleitung der Fahrstraßenauflösung wird dabei in bekannter Weise davon abhängig gemacht, daß sich die den Signalen A bzw. B zugeordneten Stellrelais und Überwacher in Grundstellung befinden.
  • Die Vorgänge beim Einstellen einer anderen in der Tabelle angegebenen Fahrstraße spielen sich sinngemäß in der gleichen Weise ab. Beispielsweise sind bei der Vorbereitung einer Signalstellung für die Fahrt vom Streckengleis a in das Gleis 13 in Fig. 2 zur Herstellung des Stromkreises Cx) die Kontakte Ü51-, G51, G31, Ü31--, Ü11-- und G11 geschlossen, während im Stromkreis OY die Kontakte Ü52-, G42, G32, Ü32+, Ü12-- und G12 geschlossen sind. Der Kontakt 5R im Stromkreis OZ (Fig. 3) hat umgelegt. Dadurch wird im Stromkreis r von Kontakt 13F1 über die genannten Kontakte und die Kontakte W4 und X5 das Relais GX eingeschaltet, während im Stromkreis (z) in Fig. 3 über die Kontakte 13F2, 5R, 3R, 1R, W6, Z5 und den Kondensator Cz das Relais WZ eingeschaltet wird. In Fig. 4 werden nach Schließen des Kontakts AnA über die Kontakte W8, X3, Z4, WY1, GY1, WZ3, GZ3, WX3, W2 und GX3 die Relais Y und Q erregt, die sich mit ihren Kontakten Y2 und Q 2 einen Selbstschlußkreis bilden. Relais Q schaltet in Fig. 6 mit seinem Kontakt Q1 den Überwacher Ü8 und die Lampen Lwsl bis Lws4 des Zusatzanzeigers ein; über den Kontakt Ü81 in Fig. 4 wird die Wicklung II des Relais N eingeschaltet, welches in Fig. 6 mit seinem Kontakt N2 die Überwacher C, 3 und Ü 4 sowie die Lampen Lgel und Lge2 des Vorsignals 11;12;14 einschaltet.
  • In Fig. 2 erhielt der Stromkreis #5 durch Umlegen des Kontakts Y5 Gleichstrom, der über die vorher genannten geschlossenen Kontakte die beiden Wicklungen des Stützrelais 13F erregt; diese Wicklungen wirken in der gleichen Weise wie vorher für das Relais 14F beschrieben. Durch den Kontakt 13F1 wird das Relais GX, durch den Kontakt 13F2 (Fig. 3) das Relais WZ abgeschaltet. Nun kann das Relais W in Fig. 6 wieder ansprechen, welches in Fig. 2 in der vorher beschriebenen Weise des Relais S einschaltet. Durch den Kontakt S4 in Fig. 6 wird Relais W wieder abgeschaltet, wobei der Anker der Wicklung II den Anker der Wicklung I abstützt; nach dem Schließen der Kontakte S2 und W9 werden über die Kontakte M1 und N1 der Überwacher Ü2 und die Lampen Lge und Lgia des Hauptsignals A eingeschaltet. Der nicht dargestellte Haltlichtstromkreis wird, wie bereits beschrieben, durch Kontakte des Überwachers Ü2 abgeschaltet. Eine Wirkung des Kontakts Ü21 auf die Überwacher Ü6 und Ü7 ist verhindert, da die Relais GZ und WZ in Fig. 3 nicht wieder eingeschaltet werden können.
  • Es wurde bereits erwähnt, daß das Relais N mit zwei gegeneinander wirkenden Wicklungen I und II ausgerüstet ist. Die Wicklung II wird außer beim Einschalten des Relais Q auch beim Einschalten der Relais K oder L eingeschaltet. Nimmt man an, daß eines dieser Relais infolge einer Störung vorzeitig abfällt, so wird die Wicklung II stromlos. Gleichzeitig wird aber der über die Kontakte N3 oder N4 in Fig. 4 oder Fig. 5 vorbereitete Selbstschlußkreis für Wicklung I des Relais N wieder eingeschaltet. Da nun beide Wicklungen gegeneinandergeschaltet sind, wird das Relais ummagnetisiert, wobei sein Anker abfällt und die Selbstschlußkontakte öffnet, so daß das Relais N nicht wieder ansprechen kann. Infolgedessen erscheint das Haltbild des Signals. Der Zweck dieser Maßnahme besteht darin, zu verhindern, daß infolge einer Störung ein falsches Signalbild erscheinen kann. Der Gegenstand der Erfindung ist nicht auf das beschriebene Ausführungsbeispiel nach den Fig. 1 bis 6 beschränkt. Unterteilt man die Kennzeichen in zwei Teilkennzeichen und nimmt man außerdem an, daß in dem in Fig. 1 dargestellten Gleisplan das Signal 11 nicht im verkürzten Abstand, sondern im Regelabstand von den Einfahrsignalen A und B steht, so daß die Einschaltung eines Kennlichts Lws nicht erforderlich ist, so kann man beispielsweise nach folgendem Schema verfahren:
    Man sieht, daß man in diesem Falle mit zwei Übertragungsleitungen (D 9 auskommt und daß demnach entsprechend weniger Empfangsrelais erforderlich sind. Die zusätzlichen Einrichtungen für die Umschaltung, die in ähnlicher Weise wie die Stützrelais F wirken, sind nur den Gleisen 12 bis 14 zuzuordnen, da bei Einfahrten in die übrigen Gleise keine Umschaltung notwendig ist. Diese Anordnung ist daher besonders günstig, wenn bei einer überwiegenden Anzahl von Einfahrten das Signalbild Grün/Gelb erscheinen soll.
  • Das vorgeschlagene Verfahren kann, so weit erforderlich, auch für Ausfahrten Anwendung finden, wobei das Kennzeichen vom Streckengleis zum Ausfahrsignal übertragen wird. Diese Übertragung kann über die gleichen Leitungen wie die Übertragung vom Bahnhofsgleis zum Einfahrsignal erfolgen; erfindungsgemäß ist es hierzu vorteilhaft, am Ende des Fahrweges ein Relais vorzusehen, das die Übertragungsleitungen von den Empfangsrelais abschaltet und die am Anfang des Fahrwegs angeordneten Empfangsrelais einschaltet.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCIIE-1. Schaltungsanordnung für mehrbildrige Signale in Gleisbildstellwerken, in denen die den Weichen zugeordneten Relaissätze nach dem Gleisplan miteinander verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, daß jedem Ende eines Fahrweges ein ihm eigentümliches Kennzeichen zugeordnet ist, das nach Auswahl des Fahrweges über einen oder mehrere dem Gleisplan nachgebildete Stromkreise bzw. Leitungen zumAnfang des Fahrweges übertragen wird.
  2. 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß den Anfängen der Fahrstraßen Empfangsschaltmittel (GX, WX ... ) zugeordnet sind, die die Kennzeichen aufnehmen und die Einschaltung von Signalstromkreisen vorbereiten bzw. bewirken.
  3. 3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Übertragung der Kennzeichen durch Stromstöße verschiedener Anzahl und/oder Länge erfolgt.
  4. 4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Übertragung der Kennzeichen durch Anschaltung von Stromquellen verschiedener Spannungshöhe, Stromrichtung, Frequenz oder Phasenlage an die Übertragungsleitungen erfolgt.
  5. 5. Schaltungsanordnung nach Anspruch 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Übertragung durch Kombination beider Verfahren erfolgt.
  6. 6. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Übertragung der Kennzeichen durch mehrere Zeichenelemente erfolgt, wobei sich jedes Kennzeichen von jedem anderen durch wenigstens zwei unterschiedliche Zeichenelemente unterscheidet.
  7. 7. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß Kontakte (GZ5, WZ5) der Empfangsschaltmittel (GZ, WZ) in den Stromkreisen von Signallampen (Lgn 1 bzw. Lgn 2) angeordnet sind. B. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß Kontakte der Empfangsschaltmittel (GX, WX ... ) in den Stromkreisen von Signalstellern (M, N, Q, L, K) angeordnet sind. 9. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Stromkreise bzw. Übertragungsleitungen durch den Weichen zugeordnete Schaltmittel (R) entsprechend der im Fahrweg erforderlichen Weichenlage hergestellt bzw. durchgeschaltet werden. 10. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 und 9, dadurch gekennzeichnet, daß die zur Übertragung der Kennzeichen dienenden Stromkreise bzw. Übertragungsleitungen auch noch für andere Zwecke ausgenutzt werden können. 11. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, 9 und 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Leitungen für Fahrstraßenüberwachungsstromkreise verwendet werden. 12. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, 9 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß in den Leitungen Kontakte (Ü-@-/Ü-) von Weichenüberwachern angeordnet sind. 13. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, 9 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß in den Leitungen Kontakte (G) von Gleisfreimelderelais angeordnet sind. 14. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 und 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Leitungen zur Steuerung von Vorsignalen durch in Fahrtrichtung folgende Hauptsignale verwendet werden. 15. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, 9 und 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Leitungen nach Übertragung des Kennzeichens am Ende der Fahrwege an Kontakte von den Hauptsignalen zugeordneten Relais und am Anfang des Fahrweges an den Vorsignalen zugeordnete Steller angeschaltet werden. 16. Schaltungsanordnung nachAnspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mehreren Fahrwegenden (15, 16) das gleiche Kennzeichen zugeordnet ist. 17. Schaltungsanordnung nachAnspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Kennzeichen aus mehreren (z. B. zwei) Teilkennzeichen besteht, von denen das eine immer übertragen wird, während das zweite nur im Anschluß an ein bestimmtes erstes Teilkennzeichen übertragen wird. 18. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 und 17, dadurch gekennzeichnet, daß das ersteTeilkennzeichen die Einschaltung häufig vorkommender Signalbilder oder die Vorbereitung zum Empfang des zweiten Teilkennzeichens einleitet, während das zweite die Einschaltung weiterer bzw. zusätzlicher Signalbilder bewirkt. 19. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 und 17, dadurch gekennzeichnet, daß die gleichen Empfangsschaltmittel mehrere Teilkennzeichen nacheinander aufnehmen. 20. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, 9, 10 und 17, dadurch gekennzeichnet, daß der Empfang eines Kennzeichens oder Teilkennzeichens vom Fahrweganfang zum Fahrwegende zurückgemeldet wird. 21. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, 9,10,17 und 20, dadurch gekennzeichnet, daß die Rückmeldung über eine bei der Kennzeichenübertragung (z. B. über ox und G) jeweils nicht benutzte Leitung (Cy» erfolgt. 22. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, 9 und 10, dadurch gekennzeichnet, daß am Anfang und Ende der Fahrwege Umschaltrelais (W, F) vorgesehen sind, die die Übertragungsleitung zur Verwendung für weitere Zwecke umschalten. 23. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, 9, 10 und 22, dadurch gekennzeichnet, daß ein am Fahrweganfang angeordnetes Umschaltrelais (W) gleichzeitig als Signalwiederholungssperre (W10) dient. 24. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, 9, 10 und 22, dadurch gekennzeichnet, daß als Umschaltrelais Stützrelais verwendet werden, deren Wicklungen (I und II) bei Umstellung in die Arbeitsstellung in Reihe geschaltet sind, so daß das Relais beim Einschalten in Halbstellung (beide Anker angezogen) bleibt. 25. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, 9, 10, 22 und 24, dadurch gekennzeichnet, daß ein Anker (I) des Stützrelais mit Abfallverzögerung versehen ist, so daß er bei Abschaltung der Wicklungen angezogen bleibt, bis er durch den anderen Anker (II) abgestützt wird. 26. Schaltungsanoidnung nach Anspruch 1, 9, 10 und 22, dadurch gekennzeichnet, daß in den Stromkreisen des Umschaltrelais (W) zur Abfallprüfung der Empfangsrelais dienende Kontakte angeordnet sind. 27. Schaltungsanordnung nachAnspruch l,dadurch gekennzeichnet, daß die Übertragungsleitungen zur Kennzeichenübertragung in beiden Fahrtrichtungen verwendet werden. 28. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 und 27; dadurch gekennzeichnet, daß am Ende des Fahrweges Relais vorgesehen sind, die die Empfangsrelais von den Übertragungsleitungen abschalten und die am Anfang des Fahrweges angeordneten Empfangsrelais einschalten.
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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1131726B (de) 1959-09-21 1962-06-20 Hermann Lagershausen Dr Ing Stellwerk mit elektrischen Verschluessen fuer Schienenbahnen
DE1181730B (de) 1962-01-29 1964-11-19 Siemens Ag Schaltungsanordnung zum Auswaehlen von Signalbildern in elektrischen Stellwerken, insbesondere Gleisbildstellwerken
DE1184791B (de) 1963-08-01 1965-01-07 Siemens Ag Schaltungsanordnung zum Auswaehlen verschiedenwertiger Fahrtsignalbilder an in Fahrtrichtung aufeinanderfolgenden Signalen in Spurplanstellwerken

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