DE10019735A1 - Drosselklappenstutzen mit einem Gehäuse und einer in einem Gehäuse mittels einer Axialsicherung gesicherten Drosselklappenwelle sowie Verfahren zur Herstellung einer Axialsicherung für eine Drosselklappenwelle in einem Gehäuse eines Drosselklappenstutzens - Google Patents
Drosselklappenstutzen mit einem Gehäuse und einer in einem Gehäuse mittels einer Axialsicherung gesicherten Drosselklappenwelle sowie Verfahren zur Herstellung einer Axialsicherung für eine Drosselklappenwelle in einem Gehäuse eines DrosselklappenstutzensInfo
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Abstract
Ein Drosselklappenstutzen 10 mit einem Gehäuse 12, in dem eine durchgehende Drosselöffnung 34 ausgebildet ist, die durch eine auf einer Drosselklappenwelle 16 angeordnete Drosselklappe 36 verschließbar ist, wobei die Drosselklappenwelle 16 mit ihren seitlichen Enden 18, 20 in Lagerausnehmungen 22, 24 des Gehäuses 12 ragt und drehbar gelagert ist, wobei ein Ende 20 der Drosselklappenwelle 16 auf der der Drosselklappe 36 abgewandten Seite 40 der Lagerausnehmung 24 heraus- und eine Bohrung 42 eines Halteelements 44 durchragt, das axial unverschiebbar auf der Drosselklappenwelle 16 angeordnet und axial in dem der Drosselklappe 36 abgewandten Mündungsbereich 74 der Lagerausnehmung 24 an dem Gehäuse abgestützt ist, soll eine besonders hohe mechanische Stabilität einer Axialsicherung 14 aufweisen. Hierzu ist das Halteelement an seinem radial äußeren Bereich 92, 94 mit dem Gehäuse 12 fest verbunden und im Bereich seiner Bohrung 42 axial auf jeder Seite 52, 54 an einem annähernd ringscheibenförmigen Sicherungselement 46, 48 in Anlage, wobei die Sicherungselemente 46, 48 fest auf auf der Drosselklappenwelle 16 angeordnet sind und die Drosselklappenwelle 16 frei drehbar die Bohrung 42 des Halteelements 44 durchragt.
Description
Die Erfindung bezieht sich auf einen Drosselklappenstutzen mit einem
Gehäuse, in dem eine durchgehende Drosselöffnung ausgebildet ist, die
durch eine auf einer Drosselklappenwelle angeordnete Drosselklappe ver
schliessbar ist, wobei die Drosselklappenwelle mit ihren seitlichen Enden
in Lagerausnehmungen des Gehäuses ragt und drehbar gelagert ist, wo
bei ein Ende der Drosselklappenwelle auf der der Drosselklappe abge
wandten Seite der Lagerausnehmung heraus- und eine Bohrung eines
Halteelements durchragt, das axial unverschiebbar auf der Drosselklap
penwelle angeordnet und axial in dem der Drosselklappenwelle abge
wandten Mündungsbereich der Lagerausnehmung am Gehäuse abge
stützt ist. Sie bezieht sich weiterhin auf ein Verfahren zur Herstellung einer
Axialsicherung für eine Drosselklappenwelle in einem Drosselklappenstut
zen umfassend ein Gehäuse, in dem eine durchgehende Drosselöffnung
angeordnet ist, die durch eine auf einer Drosselklappenwelle angeordnete
Drosselklappe verschliessbar ist, wobei die Drosselklappenwelle mit ihren
seitlichen Enden in Lagerausnehmungen des Gehäuses ragt und drehbar
gelagert ist, wobei ein Ende der Drosselklappenwelle auf der der Drossel
klappe abgewandten Seite der Lagerausnehmung heraus- und eine Boh
rung eines Halteelements durchragt, das axial unverschiebbar auf der
Drosselklappenwelle angeordnet und axial in dem der Drosselklappe ab
gewandten Mündungsbereich der Lagerausnehmung am Gehäuse abge
stützt ist.
Zur Steuerung der Frischgasmenge eines Kraftfahrzeugs werden übli
cherweise Drosselklappenstutzen eingesetzt. Drosselklappenstutzen um
fassen ein Gehäuse mit einer Drosselöffnung und ein in der Drosselöff
nung angeordnetes Drosselorgan. Das Drosselorgan nimmt für den
Durchlass einer bestimmten Frischgasmenge eine bestimmte Stellung in
der Drosselöffnung ein. Hierzu ist das Drosselorgan mechanisch oder
elektronisch ansteuerbar.
Das Drosselorgan umfasst üblicherweise eine Drosselklappe, die auf einer
Drosselklappenwelle angeordnet ist. Die Drosselklappenwelle wiederum
ist drehbar in dem Gehäuse des Drosselklappenstutzens gelagert. Um zu
verhindern, dass die Drosselklappenwelle besonders grosse axiale Bewe
gungen aufführt, wodurch andere an der Drosselklappenwelle befestigte
Bauteile beschädigt werden könnten, weisen Drosselklappenwellen übli
cherweise eine Axialsicherung auf.
Die Axialsicherungen für Drosselklappenwellen lassen sich in zwei Grup
pen aufteilen. Bei der ersten Gruppe wird üblicherweise ein Schlitz in die
Welle eingebracht, in den ein sicherndes Bauteil greift, das starr oder lose
mit dem Gehäuse des Drosselklappenstutzens verbunden ist. Hierdurch
wird die Drosselklappenwelle mit einem gewissen Spiel auf ihrer Position
im Drosselklappenstutzen gehalten. Nachteilig erweist hierbei jedoch der
Schlitz oder die Einkerbung in der Drosselklappenwelle, der die mechani
sche Belastbarkeit der Drosselklappenwelle besonders stark herabsetzt.
Beispielsweise führen besonders hohe radiale Schwingungsbelastungen,
insbesondere dann, wenn besonders grosse Massen im Restbereich der
Drosselklappenwelle auf die jeweilige Drosselklappenwelle aufgebracht
sind, häufig zu einem Bruch der Drosselklappenwelle an der Stelle, an der
der Schlitz oder die Einfräsung in die Drosselklappenwelle eingebracht
worden ist.
Bei der zweiten Gruppe von Axialsicherungen für Drosselklappenwellen
wird üblicherweise ein sicherndes Element auf die Welle aufgebracht.
Hierbei handelt es sich häufig um Elemente aus Kunststoff, die auf die
Drosselklappenwelle aufgespritzt oder aufgeklebt werden. Alternativ kön
nen jedoch auch Elemente aus Metall auf die Drosselklappenwelle aufge
schrumpft, aufgepresst oder aufgeklebt werden. Die auf die Drosselklap
penwelle aufgebrachten Elemente werden üblicherweise frei drehbar im
Gehäuse des Drosselklappenstutzens mit einem gewissen Spiel angeord
net, wobei eine Begrenzung der Bewegungsfreiheit in axialer Richtung
durch geeignete Sicherungsmittel erfolgt. Hierzu kann das auf die Dros
selklappenwelle aufgebrachte Element beispielsweise zu der einen Seite
hin durch ein fest mit der Drosselklappenwelle verbundenes Lager, bei
spielsweise ein Rillenkugellager, und zu der anderen Richtung durch ei
nen Anschlag axial begrenzt werden. Hierbei wird der Anschlag erst nach
der Anordnung der Drosselklappenwelle in dem Gehäuse fest mit dem
Gehäuse verbunden. Hierbei ist sichergestellt, dass das auf die Drossel
klappenwelle aufgebrachte Element mit einem gewissen Spiel in dem Ge
häuse des Drosselklappenstutzens angeordnet ist. Die Verbindung zwi
schen der Drosselklappenwelle und dem Element der Axialsicherung er
weist sich jedoch als nicht besonders stabil bei Dauerbelastungen und
bricht häufig, insbesondere bei besonders hohen axialen Schwingungs
belastungen. Ein Grund hierfür sind wechselnde Zug- und Druckbelastun
gen, denen die Verbindung zwischen der Drosselklappenwelle und dem
Element der Axialsicherung beim Betrieb des Drosselklappenstutzens
ausgesetzt ist, wobei insbesondere die Verbindungsbereiche, die beson
ders starken Zugbelastungen ausgesetzt sind, besonders instabil sind und
häufig brechen.
Ein weiterer Nachteil sowohl der ersten Gruppe als auch der zweiten
Gruppe von Axialsicherungen für Drosselklappenwellen ist es, dass das
Spiel der Axialsicherung nicht besonders fein einstellbar ist. Dies liegt an
den Materialtoleranzen und Fertigungstoleranzen des Schlitzes sowie des
in den jeweiligen Schlitz greifenden Bauteils einerseits und andererseits in
den Material- und Fertigungstoleranzen des auf die Welle aufgebrachten
Elements der Axialsicherung.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, einen Drosselklappen
stutzen der oben genannten Art anzugeben, dessen Drosselklappenwelle
mittels einer Axialsicherung in dem Gehäuse gesichert ist, die besonders
stabil gegen axiale und radiale Schwingungsbelastungen und gleichzeitig
besonders fein einstellbar ist. Weiterhin soll ein Verfahren zur Herstellung
einer Axialsicherung für eine Drosselklappenwelle in einem Gehäuse ei
nes Drosselklappenstutzens angegeben werden, wobei die Axialsicherung
besonders stabil gegen axiale und radiale Schwingungsbelastungen und
gleichzeitig besonders fein einstellbar ist.
Bezüglich des Drosselklappenstutzens wird die Aufgabe erfindungsge
mäss dadurch gelöst, dass das Halteelement an seinem radial äusseren
Bereich mit dem Gehäuse fest verbunden ist und an seinem Bohrungsbe
reich axial auf jeder Seite an einem annähernd ringscheibenförmigen Si
cherungselement in Anlage ist, wobei die Sicherungselemente fest auf der
Drosselklappenwelle angeordnet sind und die Drosselklappenwelle frei
drehbar die Bohrung des Halteelements durchragt.
Die Erfindung geht von der Überlegung aus, dass eine Axialsicherung für
eine Drosselklappenwelle, die besonders stabil gegen radiale und axiale
Schwingungsbelastungen sein soll, das Material der Drosselklappenwelle
nur in besonders geringem Masse beanspruchen sollte. Daher sollte ein
Schlitz oder ähnliche Beschädigungen der Drosselklappenwelle verzicht
bar sein, um eine besonders hohe radiale Schwingungsbelastung der
Drosselklappenwelle zu gewährleisten. Beim Aufbringen von Elementen
auf die Drosselklappenwelle hingegen wird letztere üblicherweise nur in
besonders geringem Masse einer thermischen und/oder mechanischen
Belastung ausgesetzt. Dabei sollte die Verbindung zwischen der Drossel
klappenwelle und dem auf die Drosselklappenwelle aufgebrachten Ele
ment besonders stabil nicht nur gegen Druck- sondern vor allem beson
ders stabil gegen Zugbelastungen sein. Eine besondere Stabilität der
Verbindung zwischen der Drosselklappenwelle und dem auf die Drossel
klappenwelle aufgebrachten Element gegen Zugbelastungen ist dann
nicht erforderlich, wenn die Verbindung fast ausschliesslich Druck- und
nur in besonders geringem Masse oder gar keinen Zugbelastungen aus
gesetzt ist. Die Verbindung zwischen der Drosselklappenwelle und dem
auf die Drosselklappenwelle aufgebrachten Element ist dann fast frei von
Zugbelastungen, wenn die Zugbelastung der Axialsicherung weg von der
Verbindung und hin zu der Abstützung der Axialsicherung an dem Gehäu
se des Drosselklappenstutzens verlagert wird. Hierzu werden ein erstes
und ein zweites Sicherungselement der Axialsicherung so an der Drossel
klappenwelle befestigt, dass jedes Sicherungselement für sich nur einer
Druck- jedoch annähernd keiner Zugbelastung ausgesetzt ist. Zwischen
den Sicherungselementen wird ein Halteelement angeordnet, das zumin
dest in einem Bereich an einer Haltevorrichtung des Gehäuses abstützbar
ist. Durch die Verlagerung der Zugbelastung weg von den Sicherungs
elementen und auf das Halteelement hin ist eine besonders hohe axiale
Stabilität der Axialsicherung gewährleistet. Gleichzeitig ermöglicht die An
ordnung des Halteelements zwischen dem ersten und dem zweiten Siche
rungselement eine besonders feine Einstellbarkeit des Spiels der Axialsi
cherung.
Vorteilhafterweise ist dass das Halteelement über Sicherungsmittel fest
mit dem Gehäuse verbunden. Eine feste Verbindung zwischen dem Hal
teelement und dem Gehäuse stellt besonders zuverlässig sicher, dass die
beidseitig von dem Halteelement angeordneten Sicherungselemente aus
schließlich einer Druck- und annähernd keiner Zugbelastung ausgesetzt
sind. Denn bei einer Druckbelastung eines der beiden Sicherungsele
mente wird das jeweils andere Sicherungselement keiner Zugbelastung
ausgesetzt, da die Zugbelastung über das Halteelement auf das Gehäuse
übertragen wird, wobei das jeweils andere Sicherungselement frei von
einer Druck- und Zugbelastung ist. Die Sicherungsmittel sind vorteilhaf
terweise Schrauben, da das Halteelement in besonders einfacher Weise
mittels einer oder mehrer Schrauben am Gehäuse zu befestigen ist. Hier
zu weist das Halteelement entsprechende Bohrungen auf, durch die die
Schrauben gesteckt werden, bevor die Schrauben fest an das Gehäuse
geschraubt werden.
Das erste Sicherungselement als auch das zweite Sicherungselement
weisen vorteilhafterweise eine axiale Innenfläche und eine axiale Aussen
fläche auf, wobei die axialen Innenflächen der Sicherungselemen
te jeweils dem Halteelement zugewandt sind und die Sicherungselemente
jeweils an ihren axialen Aussenflächen fest mit der Drosselklappenwel
le verbunden sind. Da beim Betrieb der Axialsicherung die Zugbelastun
gen des ersten und des zweiten Sicherungselements von dem fest mit
dem Gehäuse des Drosselklappenstutzens verbundenen Halteelement
abgefangen werden, erweist sich eine einseitige Befestigung der Siche
rungselemente an der Drosselklappenwelle als ausreichend. Hierdurch
verringert sich der Herstellungsaufwand für die Axialsicherung des Dros
selklappenstutzens.
Vorteilhafterweise sind das erste annähernd ringscheibenförmige Siche
rungselement und das zweite annähernd ringscheibenförmige Siche
rungselement jeweils zumindest mit ihren axialen Aussenflächen über ei
ne Schweissverbindung fest mit der Drosselklappenwelle verbunden. Die
Schweissverbindung kann beispielsweise als Schweissnaht, insbesondere
Laserschweissnaht, ausgebildet sein und einzelne Punkte oder Linien
aufweisen oder aber auch eine geschlossene Linie bilden. Durch Schweissen,
insbesondere Laserschweissen, wird bei der Herstellung der Ver
bindung auf die Drosselklappenwelle ein besonders geringes Mass an
Wärme übertragen, wodurch die Drosselklappenwelle in besonders gerin
gem Masse thermisch belastet wird.
Aufgrund von Fertigungstoleranzen wird die Bohrung des ersten annä
hernd ringscheibenförmigen Sicherungselements und des zweiten annä
hernd ringscheibenförmigen Sicherungselements nur mit einem gewissen
Spiel die Drosselklappenwelle aufnehmen, so dass zwischen dem Boh
rungsdurchmesser des jeweiligen annähernd ringscheibenförmigen Siche
rungselements und der Drosselklappenwelle stets ein Ringspalt verbleibt.
Dieser radiale Ringspalt ist idealerweise besonders klein um zu gewähr
leisten, dass die annähernd ringscheibenförmigen Sicherungselemente
besonders passgenau auf der Drosselklappenwelle sitzen. Die Schweiss
verbindung kann sich auch bis in den Ringspalt erstrecken, der sich zwi
schen dem ersten oder dem zweiten annähernd ringscheibenförmigen
Sicherungselement und der Drosselklappenwelle erstreckt. Das erste oder
zweite annähernd ringscheibenförmige Sicherungselement sollte jedoch
überwiegend im Bereich seiner axialen Aussenfläche fest mit der Drossel
klappenwelle verbunden werden, damit die Verbindung beim Betrieb der
Axialsicherung lediglich Druck- und nahezu gar keinen Zugbelastungen
ausgesetzt ist.
Das Gehäuse des Drosselklappenstutzens ist vorteilhafterweise aus ei
nem ersten Material und die Drosselklappenwelle aus einem zweiten Ma
terial gefertigt, wobei das erste Material einen von dem zweiten Material
verschiedenen Wärmeausdehnungskoeffizienten aufweist. Hierbei erweist
es sich als besonders vorteilhaft, wenn das erste Material Aluminium und
das zweite Material Edelstahl ist. Verschiedene Materialien des Gehäuses
und der Drosselklappenwelle mit unterschiedlichen Wärmausdehnungs
koeffizienten lassen sich besonders gut kombinieren, wenn das Spiel der
Axialsicherung besonders fein einstellbar ist. Drosselklappenstutzen sind
beispielsweise in Kraftfahrzeugen Temperaturen von bis zu -40°C einer
seits und andererseits Temperaturen von bis zu 100°C beim Betrieb des
Drosselklappenstutzens ausgesetzt. Formveränderungen des Gehäuses
und der Drosselklappenwelle bedingt durch verschiedene Wärmeausdeh
nungskoeffizienten der jeweiligen Materialien lassen sich durch eine be
sonders fein einstellbare Axialsicherung besonders zuverlässig kompen
sieren.
Bezüglich des Verfahrens zur Herstellung einer Axialsicherung für eine
Drosselklappenwelle in einem Drosselklappenstutzen umfassend ein Ge
häuse wird die Aufgabe erfindungsgemäss dadurch gelöst, dass ein er
stes und ein zweites annähernd ringscheibenförmiges Sicherungselement
jeweils mittels einer Bohrung auf der Drosselklappenwelle angeordnet
werden, wobei zwischen den beiden annähernd ringscheibenförmigen
Sicherungselementen das Halteelement auf der Drosselklappenwelle
mittels seiner Bohrung angeordnet und an seinem äusseren Bereich mit
dem Gehäuse fest verbunden wird, wobei der Abstand zwischen dem er
sten annähernd ringscheibenförmigen Sicherungselement und dem zwei
ten annähernd ringscheibenförmigen Sicherungselement mittels einer
Lehre eingestellt wird, wobei die Lehre zwischen dem Halteelemement
und einem der beiden Sicherungselemente angeordnet wird, und an
schliessend sowohl das erste annähernd ringscheibenförmige Siche
rungselement als auch das zweite annähernd ringscheibenförmige Siche
rungselement fest mit der Drosselklappenwelle verbunden werden.
Die Anordnung der annähernd ringscheibenförmigen Sicherungselemente
auf der Drosselklappenwelle gewährleistet besonders zuverlässig, dass
diese nur Druckbelastungen nicht jedoch aber Zugbelastungen ausgesetzt
sind. Denn bei einer Hin- und Herbewegung der Drosselklappenwelle wird
entweder das erste annähernd ringscheibenförmige Sicherungselement
gegen das Halteelement gedrückt und das zweite annähernd ringschei
benförmige Sicherungselement ist nahezu frei von einer Druck- und/oder
Zugbelastung oder aber das zweite annähernd ringscheibenförmige Si
cherungselement wird gegen das Halteelement gedrückt und das erste
annähernd ringscheibenförmige Sicherungselement ist nahezu frei von
einer Druck- und/oder Zugbelastung. Die durch den Druck des ersten oder
zweiten annähernd ringscheibenförmigen Sicherungselements auf das
Halteelement ausgeübte Zugbelastung wird dabei jeweils auf das Gehäu
se des Drosselklappenstutzens übertragen, an dem das Halteelement
angeordnet ist. Die feste Verbindung der Axialsicherung mit dem Gehäuse
des Drosselklappenstutzens gewährleistet weiterhin besonders zuverläs
sig, dass durch radiale Schwingungsbelastungen auftretende Kräfte an
das Gehäuse des Drosselklappenstutzens weitergegeben und von diesem
aufgenommen werden.
Der Abstand zwischen dem ersten annähernd ringscheibenförmigen Si
cherungselement und dem zweiten annähernd ringscheibenförmigen Si
cherungselement wird hierbei mittels einer Lehre eingestellt. Die individu
elle Einstellung des Spiels einer jeden Axialsicherung gewährleistet be
sonders zuverlässig, dass auch bei einer Serienproduktion von Axialsiche
rungen diese alle annähernd das gleiche Spiel unabhängig von Ferti
gungstoleranzen der Elemente der Axialsicherung aufweisen.
Vorteilhafterweise weist die Lehre eine annähernd u-förmige Form auf.
Eine Lehre mit dieser Form läßt sich besonders einfach zwischen dem
Halteelement und einem der beiden Sicherungselemente anordnen und
wieder entfernen. Dabei sollte jedoch durch das Material der Lehre zu
verlässig eine Formveränderung der Lehre ausgeschlossen sein.
Vorteilhafterweise weisen sowohl das erste Sicherungselement als auch
das zweite Sicherungselement eine axiale Innenfläche und eine axiale
Aussenfläche auf, wobei die axialen Innenflächen der Sicherungsele
mente jeweils dem Halteelement zugewandt werden und sowohl das erste
annähernd ringscheibenförmige Sicherungselement als auch das zweite
annähernd ringscheibenförmige Sicherungselement mit seiner axialen
Aussenfläche über eine Schweissverbindung fest mit der Drosselklap
penwelle verbunden werden. Eine einseitige Verbindung der Sicherungs
elemente mit der Drosselklappenwelle vereinfacht den Herstellungsprozeß
der Axialsicherung und gewährleistet dennoch eine besonders lange Le
bensdauer der Axialsicherung. Denn Druckbelastungen des jeweiligen
Sicherungselements werden von der einseitigen Verbindung des Siche
rungselements mit der Drosselklappenwelle abgefangen. Zugbelastungen
hingegen ist das Sicherungselement nicht ausgesetzt, da diese von dem
Halteelement über das Gehäuse des Drosselklappenstutzens abgefangen
werden.
Vorteilhafterweise werden das erste annähernd ringscheibenförmige Si
cherungselement und das zweite annähernd ringscheibenförmige Siche
rungselement jeweils mit ihren axialen Aussenflächen über eine
Schweissverbindung fest mit der Drosselklappenwelle verbunden. Die
Schweissverbindung sollte hierbei als Schweissnaht ausgebildet sein und
kann einzelne Punkte oder Linien aufweisen oder aber auch eine ge
schlossene Linie bilden. Beispielsweise durch Laserschweissen wird bei
der Herstellung der Verbindung auf die Drosselklappenwelle ein beson
ders geringes Mass an Wärme übertragen, wodurch die Drosselklappen
welle besonders wenig thermisch belastet wird. Die Schweissverbindung
kann sich dabei bis in den Spalt erstrecken, der sich aufgrund von Ferti
gungstoleranzen sich zwischen dem ersten annähernd ringscheibenförmi
gen Sicherungselement und der Drosselklappenwelle oder dem zweiten
annähernd ringscheibenförmigen Sicherungselement und der Drossel
klappenwelle erstreckt. Dieser Spalt sollte jedoch besonders gering di
mensioniert sein, um einen besonders guten Sitz des ersten annähernd
ringscheibenförmigen Sicherungselements und des zweiten annähernd
ringscheibenförmigen Sicherungselements auf der Drosselklappenwelle
zu gewährleisten. Das erste oder zweite annähernd ringscheibenförmige
Sicherungselement sollte jedoch überwiegend im Bereich seiner axialen
Aussenfläche fest mit der Drosselklappenwelle verbunden werden, damit
die Verbindung beim Betrieb der Axialsicherung lediglich Druck- und na
hezu gar keinen Zugbelastungen ausgesetzt ist.
Die mit der Erfindung erzielten Vorteile bestehen insbesondere darin,
dass eine gegen radiale und axiale Schwingungsbelastungen besonders
stabile Axialsicherung durch nur drei Elemente realisiert ist, wobei die bei
den mit der Drosselklappenwelle fest verbundenen annähernd ringschei
benförmigen Sicherungselemente nur Druck - jedoch in keiner Weise
Zugbelastungen - ausgesetzt sind. Die Verbindung zwischen dem mit ei
nem gewissen Spiel auf die Drosselklappenwelle aufgebrachten Halte
element und dem Gehäuse des Drosselklappenstutzens kann dabei indivi
duell auf die jeweilige Belastung der einzelnen Drosselklappenwelle aus
gerichtet werden. Hierdurch ist ein Schaden der Axialsicherung bedingt
durch ein Loslösen des Halteelements von dem Gehäuse des Drossel
klappenstutzens besonders zuverlässig vermieden. Die Axialsicherung
sichert die Welle besonders zuverlässig in dem Gehäuse gegen radiale
und axiale Schwingungsbelastungen ohne dabei gleichzeitig die Drossel
klappenwelle übermässig thermisch und/oder mechanisch zu belasten.
Zudem ist das Spiel der Axialsicherung mittels des Abstands der annä
hernd ringscheibenförmigen Sicherungselemente besonders fein einstell
bar.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird anhand einer Zeichnung nä
her erläutert. Darin zeigen:
Fig. 1 schematisch einen Drosselklappenstutzen mit einem Gehäuse
und einer in dem Gehäuse mittels einer Axialsicherung ange
ordneten Drosselklappenwelle,
Fig. 2 schematisch einen Ausschnitt des Drosselklappenstutzens ge
mäss Fig. 1 mit der Anordnung der Axialsicherung in dem
Drosselklappenstutzen,
Fig. 3 die Drosselklappenwelle mit der Axialsicherung gemäss Fig. 1
und Fig. 2 und
Fig. 4 schematisch die auf die Drosselklappenwelle aufzubringenden
Sicherungselemente der Axialsicherung gemäss den Fig. 1
bis 3.
Einander entsprechende Teile sind in allen Figuren mit den gleichen Be
zugszeichen versehen.
Der Drosselklappenstutzen 10 gemäss Fig. 1 ist zum Einbau in ein nicht
näher dargestelltes Kraftfahrzeug zur Einstellung der dem Verbren
nungsmotor des Kraftfahrzeugs zuzuführenden Frischgasmenge vorgese
hen. Der Drosselklappenstutzen 10 umfasst ein Gehäuse 12 und eine in
dem Gehäuse 12 mittels einer Axialsicherung 14 gesicherte Drosselklap
penwelle 16. Die Drosselklappenwelle 16 ragt mit ihren seitlichen Enden
18 und 20 in Lagerausnehmungen 22 und 24 des Gehäuses und ist mit
tels zweier Lager 26 und 28 drehbar in dem Gehäuse 12 des Drossel
klappenstutzens 10 gelagert. An ihrem einen seitlichen Ende 18 ist die
Drosselklappenwelle 16 an einen Stellantrieb 30 angeschlossen, über den
die Drosselklappenwelle 16 verdrehbar ist. Zusätzlich oder alternativ ist
die Drosselklappenwelle 16 über ein Federsystem 32 verdrehbar. Weiter
hin umfaßt der Drosselklappenstutzen 10 eine durchgehende Drosselöff
nung 34, in der eine Drosselklappe 36 angeordnet ist. Die Drosselklap
pe 36 ist über Befestigungsmittel 38 fest mit der Drosselklappenwelle 16
verbunden. Die Axialsicherung 14 ist im Detail in Fig. 2 dargestellt.
Der Ausschnitt des Drosselklappenstutzens 10 gemäss Fig. 2 zeigt
schematisch die Befestigung der Axialsicherung 14 in dem Gehäuse 12
des Drosselklappenstutzens 10. Auf der Drosselklappenwelle 16 ist die
Drosselklappe 26 angeordnet. Die Drosselklappenwelle 16 ist mittels
zweier Lager 26 und 28 in dem Gehäuse 12 des Drosselklappenstut
zens 10 gelagert, von denen nur das Lager 28 in Fig. 2 zu sehen ist.
Weiterhin ragt die Drosselklappenwelle 16 mit ihrem seitlichen Ende 20
auf der der Drosselklappe 36 abgewandten Seite 40 aus der Lageraus
nehmung 24 heraus und durchragt eine Bohrung 42 eines Halteele
ments 44, das der Axialsicherung 14 zugeordnet ist.
Die Axialsicherung 14 umfasst ausser dem eine Bohrung 42 aufweisen
den Halteelement 44 ein erstes annähernd ringscheibenförmiges Siche
rungselement 46 und ein zweites annähernd ringscheibenförmiges Siche
rungselement 48, sowie Sicherungsmittel 50. Das erste annähernd
ringscheibenförmige Sicherungselement 46 und das zweite annähernd
ringscheibenförmige Sicherungselement 48 sind zu beiden Seiten 52 und
54 des Halteelements 44 angeordnet. Dabei ist die axiale Innenfläche 56
des ersten annähernd ringscheibenförmigen Sicherungselements 46 und
die axiale Innenfläche 58 des zweiten annähernd ringscheibenförmigen
Sicherungselements 48 dem Halteelement 44 zugewandt. Die annähernd
ringscheibenförmigen Sicherungselemente 46 und 48 sind mit der Dros
selklappenwelle 16 an ihren jeweiligen axialen Aussenflächen 60 und 62
mittels Schweissverbindungen 64 und 66 fest mit der Drosselklappenwel
le 16 verbunden. Die als Laserschweissnähte ausgebildeten Schweiss
verbindungen 64 und 66 sind überproportional gross dargestellt, damit sie
in Fig. 2 sichtbar sind. Die Schweissverbindungen 64 und 66 können
sich bis in den Ringspalt erstrecken, der zwischen der Drosselklappen
welle 16 und dem jeweiligen Sicherungselement 46 bzw. 48 aufgrund von
Fertigungstoleranzen vorhanden ist. Dieser Ringspalt sollte jedoch be
sonders gering ausfallen, um eine besonders hohe Passgenauigkeit des
jeweiligen Sicherungselements 46 bzw. 48 auf der Drosselklappenwel
le 16 zu gewährleisten. Um anzudeuten, dass dieser Ringspalt so gering
wie möglich sein sollte, ist er in Fig. 2 nicht eingezeichnet worden.
Das Halteelement 44 ist über Bohrungen 68 und 70 fest mit dem Gehäuse
12 des Drosselklappenstutzens 10 verbunden. Hierzu sind durch die Boh
rungen 68 und 70 jeweils als Schrauben ausgebildete Sicherungsmittel 50
hindurchgeführt und fest mit Gewinden 72 des Gehäuses 12 verschraubt.
Hierdurch ist das Halteelement 44 fest in dem der Drosselklappe 36 ab
gewandten Mündungsbereich 74 der Lagerausnehmung 24 mit dem Ge
häuse 12 des Drosselklappenstutzens 10 verbunden.
Das Gehäuse 12 des Drosselklappenstutzens 10 ist aus einem als Alumi
nium ausgebildeten ersten Material 76 und die Drosselklappenwelle 16 ist
aus einem als Edelstahl ausgebildeten zweiten Material 78 gefertigt. Das
als Aluminium ausgebildete erste Material 76 und das als Edelstahl aus
gebildete zweite Material 78 weisen einen deutlich verschiedenen Wär
meausdehnungskoeffizienten auf. Diese verschiedenen Wärmeausdeh
nungskoeffizienten führen dazu, dass beim Betrieb der Axialsicherung 14
bei Temperaturschwankungen in einem Bereich von beispielsweise 110°C
sich das erste Material 76 und das zweite Material 78 unterschiedlich aus
dehnen. Die verschiedenen Ausdehnungen des ersten Materials 76 und
des zweiten Materials 78 werden durch das Spiel der Axialsicherung 14
kompensiert.
Eine Drosselklappenwelle 16 mit einer Axialsicherung 14 zeigt Fig. 3 im
Längsschnitt. Die Drosselklappenwelle 16 ist zum Einbau in den Drossel
klappenstutzen 10 gemäss Fig. 1 und Fig. 2 vorgesehen, über den die
einem nicht dargestellten Motor eines ebenfalls nicht dargestellten Kraft
fahrzeugs zuzuführende Frischgasmenge einstellbar ist.
Die Drosselklappenwelle 16 weist einen axialen Schlitz 80 auf, der zur
Aufnahme der in Fig. 3 nicht gezeigten Drosselklappe 36 vorgesehen ist.
Zur Anordnung der Drosselklappe 36 in dem Schlitz 80 der Drosselklap
penwelle 16 weist die Drosselklappenwelle 16 zwei Durchführungen 82
auf, in denen Befestigungsmittel 38 zur Befestigung der Drosselklappe 36
an der Drosselklappenwelle 16 bei der Montage der Drosselklappe 36 an
zuordnen sind. Die Befestigungsmittel 38 sind in der Fig. 3 nicht näher
dargestellt. Die Vertiefungen 84 an den Durchführungen 82 im Bereich der
Aussenfläche 86 der Drosselklappenwelle 16 sind dazu vorgesehen, die
Befestigungsmittel 38 annähernd plan in die Aussenfläche 86 der Dros
selklappenwelle 16 einzufügen.
Die Axialsicherung 14 der Drosselklappenwelle 16 umfasst das erste an
nähernd ringscheibenförmige Sicherungselement 46 und das zweite an
nähernd ringscheibenförmige Sicherungselement 48. Weiterhin umfasst
die Axialsicherung 14 das Halteelement 44. Das Halteelement 44 weist
eine erste Bohrung 68 und eine zweite Bohrung 70 auf. Zur Herstellung
der Axialsicherung 14 wird zunächst das erste annähernd ringscheiben
förmige Sicherungselement 46 auf die Drosselklappenwelle 16 aufge
schoben. Das erste annähernd ringscheibenförmige Sicherungsele
ment 46 wird zumindest über seine axiale Aussenfläche 60 mittels einer
annähernd ringscheibenförmigen und als Laserschweissnaht ausgebilde
ten Schweissverbindung 64 mit der Aussenfläche 86 der Drosselklappen
welle 16 fest verbunden. Die als Laserschweissnaht ausgebildete
Schweissverbindung 64 ist dabei eine annähernd durchgehende Linie.
Alternativ kann jedoch auch das erste annähernd ringscheibenförmige
Sicherungselement 46 mittels einer gepunkteten Schweissnaht oder einer
eine Vielzahl von Linien aufweisenden Schweissverbindung 64 mit der
Aussenfläche 86 der Drosselklappenwelle 16 fest verbunden werden.
Anschliessend wird das Halteelement 44 auf die Drosselklappenwelle 16
geschoben, wobei das Halteelement 44 auf der Seite auf die Drosselklap
penwelle 16 aufgeschoben wird, die der axialen Aussenfläche 60 des
ersten annähernd ringscheibenförmigen Sicherungselements 46 abge
wandt und der axialen Innenfläche 56 des ersten annähernd ringschei
benförmigen Sicherungselements 46 zugewandt ist. Das Halteelement 44
wird drehbar mittels der Bohrung 42 des Halteelements 44 auf der Dros
selklappenwelle 16 angeordnet. Sodann wird das zweite annähernd
ringscheibenförmige Sicherungselement 48 so auf die Drosselklappen
welle 16 geschoben, dass die axiale Innenfläche 58 des zweiten annä
hernd ringscheibenförmigen Sicherungselements 48 dem Halteelement 44
zugewandt und die axiale Aussenfläche 62 des zweiten annähernd
ringscheibenförmigen Sicherungselements 48 dem Halteelement 44 ab
gewandt ist.
Vor der Befestigung des zweiten annähernd ringscheibenförmigen Siche
rungselements 48 auf der Drosselklappenwelle 16 wird das Spiel zwi
schen dem ersten annähernd ringscheibenförmigen Sicherungsele
ment 46 und dem zweiten annähernd ringscheibenförmigen Sicherungs
element 46 mittels einer Lehre eingestellt, die in der Zeichnung nicht nä
her dargestellt ist. Die Lehre weist hierbei eine annähernd u-förmige Form
auf. Nach Einstellung des Spiels der Axialsicherung 14 wird das zweite
annähernd ringscheibenförmige Sicherungselement 48 zumindest über
seine axiale Aussenfläche 62 fest mit der Drosselklappenwelle 16 mittels
eines Lasers über eine als Laserschweissnaht ausgebildete Schweissver
bindung 66 fest verbunden.
Die als Laserschweissnähte ausgebildeten Schweissverbindungen 64 und
66 sind in der Zeichnung nicht massstabsgetreu dargestellt. Sie sind in
Wirklichkeit viel kleiner, sind aber jedoch aus Darstellungsgründen über
proportional gross in die Zeichnung eingezeichnet worden. Die Schweiss
verbindungen 64 und 66 sollten überwiegend die axialen Aussenflä
chen 60 und 62 der annähernd ringscheibenförmigen Sicherungselemente
46 und 48 mit der Aussenfläche 86 der Drosselklappenwelle 16 verbin
den. Eine gewisse Erstreckung der Schweissverbindungen 64 und 66 in
die Randbereiche der annähernd ringscheibenförmigen Sicherungsele
mente 46 und 48 kann dabei aus fertigungstechnischen Gründen jedoch
nicht vollständig ausgeschlossen werden. Insbesondere kann es vorkom
men, dass sich die Schweissverbindungen 64 und 66 in den radialen
Spalt zwischen den jeweiligen annähernd ringscheibenförmigen Siche
rungselementen 46 und 48 und der Aussenfläche 86 der Drosselklappen
welle 16 erstrecken. Um jedoch die Schweissverbindungen 64 und 66 na
hezu vollständig frei von Zugbelastungen beim Betrieb der Axialsiche
rung 14 zu halten, sollten die die annähernd ringscheibenförmigen Siche
rungselemente 46 und 48 mit der Aussenfläche 86 der Drosselklappen
welle 16 verbindenden Schweissverbindungen 64 und 66 überwiegend die
axialen Aussenflächen 60 und 62 der annähernd ringscheibenförmigen
Sicherungselemente 46 und 48 mit der Aussenfläche 86 der Drosselklap
penwelle 16 verbinden.
Die drei auf der Drosselklappenwelle 16 zu befestigenden Elemente der
Axialsicherung 14 zeigt schematisch Fig. 4. Das erste annähernd
ringscheibenförmige Sicherungselement 46 und das zweite annähernd
ringscheibenförmige Sicherungselement 48 weisen jeweils eine axiale
Aussenfläche 60 bzw. 62 auf. Auf der anderen Seite des annähernd
ringscheibenförmigen Sicherungselements 46 bzw. 48 ist die jeweilige
axiale Innenfläche 56 bzw. 58 angeordnet. Die axialen Innenflächen 56
und 58 sind in Fig. 4 nicht zu sehen, da sie gemäss der Darstellung in
Fig. 4 unter den axialen Aussenflächen 60 bzw. 62 angeordnet sind. Die
annähernd ringscheibenförmigen Sicherungselemente 46 und 48 weisen
jeweils eine Bohrung 88 bzw. 90 auf, die jeweils zur Aufnahme der Dros
selklappenwelle 16 vorgesehen ist.
Das Halteelement 44 weist die Bohrung 42 auf, die zur Aufnahme der
Drosselklappenwelle 16 vorgesehen ist. Das Halteelement 44 ist annä
hernd ringscheibenförmig ausgebildet und weist einen ersten annähernd
ohrförmigen Bereich 92 und einen zweiten annähernd ohrförmigen Be
reich 94 auf. Die annähernd ohrförmigen Bereiche 92 und 94 weisen die
Bohrungen 68 und 70 auf, über die das Halteelement 44 mit dem Gehäu
se 12 des Drosselklappenstutzens 10 fest zu verbinden ist.
Beim Betrieb des Drosselklappenstutzens 10 ist die Drosselklappenwel
le 16 im Rahmen ihres Spiels, das mittels einer annähernd u-förmigen
Lehre zwischen dem ersten annähernd ringscheibenförmigen Siche
rungselement 46 und dem zweiten annähernd ringscheibenförmigen Si
cherungselement 48 eingestellt worden ist, bewegbar. Bewegt sich die
Drosselklappenwelle 16 beispielsweise gemäss Fig. 1 und Fig. 2 nach
rechts, so wird das erste annähernd ringscheibenförmige Sicherungsele
ment 46 an das Halteelement 44 gedrückt. Die als Laserschweissnaht
ausgebildete Schweissverbindung 64 des annähernd ringscheibenförmi
gen Sicherungselements 46 erfährt hierdurch lediglich eine Druckbela
stung, jedoch keine Zugbelastung. Das zweite annähernd ringscheiben
förmige Sicherungselement 48 erfährt in diesem Fall keine Zug- und/oder
Druckbelastung, da der durch die Rechtsbewegung der Drosselklappen
welle 16 ausgeübte Druck vollständig von dem Halteelement 44 abgefan
gen wird. Bewegt sich im Gegensatz dazu die Drosselklappenwelle 16
gemäss Fig. 1 oder Fig. 2 nach links, so erfährt lediglich die als Laser
schweissnaht ausgebildete Schweissverbindung 66 des zweiten annä
hernd ringscheibenförmigen Sicherungselements 48 eine Druckbelastung,
jedoch keine Zugbelastung. Der Druck dieser Linksbewegung wird wie
derum vollständig von dem fest in dem Gehäuse 12 des Drosselklappen
stutzens 10 verschraubten Halteelement 44 abgefangen.
Durch die jeweils einseitige Befestigung der annähernd ringscheibenför
migen Sicherungselemente 46 und 48 weist die Axialsicherung 14 eine
besonders hohe mechanische Stabilität auf. Zudem ist durch die Einstell
barkeit des Spiels zwischen dem ersten annähernd ringscheibenförmigen
Sicherungselement 46 und dem zweiten annähernd ringscheibenförmigen
Sicherungselement 48 eine besonders hohe Genauigkeit bei der Einstel
lung des Spiels der Axialsicherung 14 möglich. Dieses besonders fein
eingestelltes Spiel der Axialsicherung 14 erweist sich insbesondere dann
als günstig, wenn das Gehäuse 12 des Drosselklappenstutzens 10 aus
einem ersten Material 76 und die Drosselklappenwelle 16 aus einem
zweiten Material 78 gefertigt ist, wobei das erste Material 76 einen von
dem zweiten Material 78 verschiedenen Wärmeausdehnungskoeffizienten
aufweist. Denn die verschiedenen Ausdehnungen der Materialien 76 und
78 sind durch das Spiel der Axialsicherung 14 kompensierbar.
Die Axialsicherung 14 des Drosselklappenstutzens 10 ist mit einem be
sonders geringen Herstellungsaufwand zu erstellen und weist ausserdem
eine besonders hohe axiale und radiale Schwingungsfestigkeit auf. Wei
terhin ist durch die jeweils einseitige Belastung der beiden annähernd
ringscheibenförmigen Sicherungselemente 46 und 48 eine besonders ho
he mechanische Stabilität der Axialsicherung 14 besonders zuverlässig
gewährleistet.
Claims (11)
1. Drosselklappenstutzen (10) mit einem Gehäuse (12), in dem eine
durchgehende Drosselöffnung (34) ausgebildet ist, die durch eine
auf einer Drosselklappenwelle (16) angeordnete Drosselklappe (36)
verschliessbar ist, wobei die Drosselklappenwelle (16) mit ihren seit
lichen Enden (18, 20) in Lagerausnehmungen (22, 24) des Gehäu
ses (12) ragt und drehbar gelagert ist, wobei ein Ende (20) der Dros
selklappenwelle (16) auf der der Drosselklappe (36) abgewandten
Seite (40) der Lagerausnehmung (24) heraus- und eine Boh
rung (42) eines Halteelements (44) durchragt, das axial unver
schiebbar auf der Drosselklappenwelle (16) angeordnet und axial in
dem der Drosselklappenwelle (16) abgewandten Mündungsbe
reich (74) der Lagerausnehmung (24) am Gehäuse (12) abgestützt
ist, dadurch gekennzeichnet, dass das Halteelement (44) an sei
nem radial äusseren Bereich (92, 94) mit dem Gehäuse (12) fest
verbunden ist und im Bereich seiner Bohrung (42) axial auf jeder
Seite (52, 54) an einem annähernd ringscheibenförmigen Siche
rungselement (46, 48) in Anlage ist, wobei die Sicherungselelemen
te (46, 48) fest auf der Drosselklappenwelle (16) angeordnet sind
und die Drosselklappenwelle (16) frei drehbar die Bohrung (42) des
Halteelements (44) durchragt.
2. Drosselklappenstutzen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
dass das Halteelement (44) über Sicherungsmittel (50) fest mit dem
Gehäuse (12) verbunden ist.
3. Drosselklappenstutzen (10) nach Anspruch 2, dadurch gekenn
zeichnet, dass die Sicherungsmittel (50) Schrauben sind.
4. Drosselklappenstutzen (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, da
durch gekennzeichnet, dass sowohl das erste Sicherungsele
ment (46) als auch das zweite Sicherungselement (48) eine axiale
Innenfläche (56, 58) und eine axiale Aussenfläche (60, 62) aufwei
sen, wobei die axialen Innenflächen (56, 58) der Sicherungsele
mente (46, 48) jeweils dem Halteelement (44) zugewandt sind und
die Sicherungselemente (46, 48) jeweils an ihren axialen Aussenflä
chen (60, 62) fest mit der Drosselklappenwelle (16) verbunden sind.
5. Drosselklappenstutzen (10) nach Anspruch 4 dadurch gekenn
zeichnet, dass die axiale Aussenfläche (60) des ersten Sicherungs
elements (46) und die axiale Aussenfläche (62) des zweiten Siche
rungselements (48) jeweils über eine Schweissverbindung (64, 66)
fest mit der Drosselklappenwelle (16) verbunden sind.
6. Drosselklappenstutzen (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 5, da
durch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (12) aus einem ersten
Material (76) und die Drosselklappenwelle (16) aus einem zweiten
Material (78) gefertigt ist, wobei das erste Material (76) einen von
dem zweiten Material (78) verschiedenen Wärmeausdehnungs
koeffizienten aufweist.
7. Drosselklappenstutzen (10) nach Anspruch 6, dadurch gekenn
zeichnet, dass erste Material (76) Aluminium und das zweite Material
(78) Edelstahl ist.
8. Verfahren zur Herstellung einer Axialsicherung (14) für eine Drossel
klappenwelle (16) in einem Drosselklappenstutzen (10) umfassend
ein Gehäuse (12), in dem eine durchgehende Drosselöffnung (34)
angeordnet ist, die durch eine auf einer Drosselklappenwelle (16)
angeordnete Drosselklappe (36) verschliessbar ist, wobei die Dros
selklappenwelle (16) mit ihren seitlichen Enden (18, 20) in La
gerausnehmungen (22, 24) des Gehäuses (12) ragt und drehbar
gelagert ist, wobei ein Ende (20) der Drosselklappenwelle (16) auf
der der Drosselklappe (36) abgewandten Seite (40) der Lageraus
nehmung (24) heraus- und eine Bohrung (42) eines Halteele
ments (44) durchragt, das axial unverschiebbar auf der Drosselklap
penwelle (16) angeordnet und axial in dem der Drosselklappe (36)
abgewandten Mündungsbereich (74) der Lagerausnehmung (24) am
Gehäuse (12) abgestützt ist, dadurch gekennzeichnet, dass ein er
stes und ein zweites annähernd ringscheibenförmiges Sicherungs
element (46, 48) jeweils mittels einer Bohrung (88, 90) auf der Dros
selklappenwelle (16) angeordnet werden, wobei zwischen den bei
den annähernd ringscheibenförmigen Sicherungselementen (46, 48)
das Halteelement (44) auf der Drosselklappenwelle (16) mittels sei
ner Bohrung (42) angeordnet und an seinem äusseren Bereich (92,
94) mit dem Gehäuse (12) fest verbunden wird, wobei der Abstand
zwischen dem ersten annähernd ringscheibenförmigen Sicherungs
element (46) und dem zweiten annähernd ringscheibenförmigen Si
cherungselement (48) mittels einer Lehre eingestellt wird, wobei die
Lehre zwischen dem Halteelemement (44) und einem der beiden Si
cherungselemente (46, 48) angeordnet wird, und anschliessend so
wohl das erste annähernd ringscheibenförmige Sicherungsele
ment (46) als auch das zweite annähernd ringscheibenförmige Si
cherungselement (48) fest mit der Drosselklappenwelle (16) verbun
den werden.
9. Verfahren zur Herstellung eines Drosselklappenstutzens (10) nach
Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Lehre eine annä
hernd u-förmige Form aufweist.
10. Verfahren zur Herstellung eines Drosselklappenstutzens (10) nach
Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass sowohl das er
ste Sicherungselement (46) als auch das zweite Sicherungsele
ment (48) eine axiale Innenfläche (56, 58) und eine axiale Aussen
fläche (60, 62) aufweisen, wobei die axialen Innenflächen (56, 58)
der Sicherungselemente (46, 48) jeweils dem Halteelement (44) zu
gewandt werden und sowohl das erste annähernd ringscheibenför
mige Sicherungselement (46) als auch das zweite annähernd
ringscheibenförmige Sicherungselement (48) mit seiner axialen Aussen
fläche (60, 62) über eine Schweissverbindung (64, 66) fest mit
der Drosselklappenwelle (16) verbunden werden.
11. Verfahren zur Herstellung eines Drosselklappenstutzens (10) nach
Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die axiale Aussenflä
che (60) des ersten Sicherungselements (46) und die axiale Aussen
fläche (62) des zweiten Sicherungselements (48) jeweils über eine
Schweissverbindung (64, 66) fest mit der Drosselklappenwelle (16)
verbunden sind.
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| OM8 | Search report available as to paragraph 43 lit. 1 sentence 1 patent law | ||
| 8127 | New person/name/address of the applicant |
Owner name: SIEMENS AG, 80333 MUENCHEN, DE |
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