DE1001955B - Nachgiebiger metallener Grubenausbau in Ring- oder Bogenform aus profilierten Segmenten - Google Patents
Nachgiebiger metallener Grubenausbau in Ring- oder Bogenform aus profilierten SegmentenInfo
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- DE1001955B DE1001955B DET10998A DET0010998A DE1001955B DE 1001955 B DE1001955 B DE 1001955B DE T10998 A DET10998 A DE T10998A DE T0010998 A DET0010998 A DE T0010998A DE 1001955 B DE1001955 B DE 1001955B
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E21—EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
- E21D—SHAFTS; TUNNELS; GALLERIES; LARGE UNDERGROUND CHAMBERS
- E21D11/00—Lining tunnels, galleries or other underground cavities, e.g. large underground chambers; Linings therefor; Making such linings in situ, e.g. by assembling
- E21D11/14—Lining predominantly with metal
- E21D11/18—Arch members ; Network made of arch members ; Ring elements; Polygon elements; Polygon elements inside arches
- E21D11/183—Supporting means for arch members, not provided for in E21D11/22
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
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Description
- Nachgiebiger metallener Grubenausbau in Ring- oder Bogenform aus profilierten Segmenten Die Erfindung betrifft einen nachgiebigen metallenen Grubenausbau in Ring- oder Bogenform aus profilierten Segmenten. Als Verbindungs- und Stützelemente der Segmente dienen Zugbänder, die in Führungsbügeln und über starre Verformungswülste U-förmig geführt sind. Die Verformungswülste sind am oberen Ende jedes ein Zugband aufnehmenden Segmentes angeordnet.
- Nach der Hauptpatentanmeldungnimmt ein sich auf der Streckensohle abstützendes kastenförmiges Untersegment ein vorgeformtes Zugband auf. In das Untersegment ist ein unter Rahmenlast stehendes I-förmiges Obersegment eingeführt. Das Obersegment stützt sich auf dem Zugband des Untersegmentes ab. Überschreitet die Last des Obersegmentes die gewollte Lastaufnahme des "Zugbandes, so sinkt das Obersegment in, Überwindung der Verformungs- und Reibungskräfte des Zugbandes in das Untersegment so weit hinein, bis sich ein neuer Gleichgewichtszustand' einstellt.
- Es hat sich nun bei nachgiebigen Grubenausbauten der vorerwähnten Art für die ungehemmte Übertragung des Gebirgsdruckes auf das Zugband als besonders vorteilhaft erwiesen, die Firste des Ausbaurahmens in an sich bekannter Weise gelenkig zu gestalten, und zwar insbesondere dann, wenn es sich um einen Ausbau in steiler oder halbsteiler Lagerung handelt. Durch die Anordnung eines Gelenkes in der Bogenfirste in Verbindung mit der Druckaufnahme durch das die einzelnen Segmente miteinander verbindende Zugband wird erreicht, daß sich die Obersegmente bei ihrer Bewegung unter dem Gebirgsdruck jeweils der Form der das Zugband tragenden Untersegmente anpassen, wobei das Firstgelenk stets am Hangenden anliegt und keinerlei Rahmenteile auf Abscherung beansprucht werden. Um dabei ein Klemmen der das Zugband beeinflussenden, sich einschiebenden Obersegmente in das das Zugband tragende Untersegment zu vermeiden, ist letzteres bogeninnenseitig offen, so daß die sich einschiebenden Obersegmente den Druck des Gebirges ungehemmt auf das Zugband übertragen, wodurch der Ausbaurahmen die gewollte Nachgiebigkeit besitzt. Als Firstgelenk dient zweckmäßig ein Abwälzgelenk, das aus einer pfannenartigen Ausbildung des einen Endes des Obersegmentes gebildet wrid, in dessen seitlich abgedeckte Pfanne das anschließende Ende des Obersegmentes mit einem Walzstück so einfaßt, daß innerhalb jeder Abwälzbewegung das Walzstück innerhalb der Pfanne verbleibt. Um dabei bei einem etwaigen senkrechten Druck auf das Gelenk dessen Bestand zu sichern, weist das Walzstück einen in den seitlichen Abdeckungen der Pfanne gelagerten Gelenkbolzen auf, der an den Enden so ausgebildet sein kann, daß an ihm die Verbolzungen zwischen den einzelnen Ausbaurahmen befestigt werden können.
- In der Zeichnung ist der Erfindungsvorschlag in einem Ausführungsbeispiel in Fig. 1 schematisch in Stirnansicht dargestellt, während die Fig. 2, 3 und 4 Einzelheiten wiedergeben.
- Mit 1 sind die beiden Firstbogenstücke oder Obersegmente bezeichnet, die bei der dargestellten Ausführung in die Fußstücke 2 oder Untersegmente, die nicht gleich groß zu sein brauchen, sich einschieben, und zwar über die Zugbänder 3 hinweg, entsprechend der Hauptpatentanmeldung T 8015 VI/5c. Damit sich die Obersegmente 1 bei jedem auf sie wirkenden Druck dem Verlauf der Untersegmente 2 anpassen können, stehen sie über ein Gelenk in Verbindung miteinander, und zwar zweckmäßig in Form eines Abwälzgelenkes in Breite des Rahmenprofils. Das Abwälzgelenk wird durch eine mit seitlichen Abdeckungen 5 versehene Pfanne 4 gebildet, die aus Herstellungsgründen zweckmäßig aus einem gesonderten, auf dem Obersegment aufgebrachten Formstück besteht. In diese Pfanne faßt das anschließende Obersegment mit einem Walzstück 6 ein, wobei Pfanne 4 und Walzstück 6 mittels eines in den seitlichen Pfannenabdeckungen 5 gelagerten Gelenkbolzens 7 gelenkig miteinander verbunden sind., an den die Verbolzungen 8 (Fig. 4) befestigt werden können. Um beim Eindringen der Obersegmente 1 unter Verformung der Zugbänder 3 in die Untersegmente 2, die zur Schaffung eines sicheren Standes auf dem Liegenden mit Abschrägungen 9 versehen sind, eine etwaige Klemmung der Obersegmente 1 zu vermeiden, sind die Untersegmente 2 bogeninnenseitig offen, so daß die Obersegmente 1 notfalls bei ihrer Bewegung aus den sie aufnehmenden Untersegmenten 2 heraustreten können, so daß sich der auf die Obersegmente 1 wirkende Gebirgsdruck in voller Höhe und ungehemmt auf das Zugband 3 auswirken kann und damit die ungehemmte Nachgiebigkeit des Ausbaues gewährleistet ist.
Claims (6)
- PATFNTANSPRÜCFIE- 1. Nachgiebiger metallener Grubenausbau in Ring- oder Bogenform aus profilierten Segmenten mit als Verbindungs- und Stützelemente dienenden Zugbändern, von denen jedes in Führungsbügeln und über starre, am oberen Ende eines ein Zugband aufnehmenden Segmentes angeordnete Verformungswülste U-förmig geführt ist, nach Hauptpatentanmeldung T 8015 VI/5c, dadurch gekennzeichnet, daß der Ausbaurahmen in seiner Firste eine an sich bekannte Gelenkverbindung (4, 5, 6, 7) besitzt, bei der die Gelenkpfanne (4) von dem Ende des einen Obersegmentes und das sich hierin abwälzende Walzstück (6) von dem Ende des anderen Obersegmentes getragen wird, wobei Pfanne (4) und Walzstück (6) derart ausgebildet sind und ineinanderfassen, daß bei jeder Abwälzbewegung das Walzstück (6) in der Pfanne (4) verbleibt.
- 2. Grubenausbau nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß Pfanne (4) und Walzstück (6) mittels Gelenkbolzen (7) miteinander verbunden sind, zu welchem Zweck die Pfanne (4) seitliche Abdeckungen (5) für die Lagerung des Gelenkbolzens (7) aufweist.
- 3. Grubenausbau nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die als Formstück ausgebildete Gelenkpfanne (4) mit dem sie tragenden Obersegment (1) abnehmbar und aufbringbar verbunden ist.
- 4. Grubenausbau nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Gelenkbolzen (7) gleichzeitig zur Befestigung der Verbolzungen (8) zwischen den einzelnen Ausbaurahmen dient.
- 5. Grubenausbau nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das das unter dem Gebirgsdruck sich verformende Zugband (3) tragende Untersegment bogeninnenseitig offen ist.
- 6. Grubenausbau nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das das Zugband (3) tragende Untersegment (2) mit einer Abschrägung (9) versehen ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 724 210; Prospekt der Fa. F. W. Moll Söhne, Witten/Ruhr, betr. »Moll-Ausbau mit gekröpftem Segment«.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DET10998A DE1001955B (de) | 1955-06-08 | 1955-06-08 | Nachgiebiger metallener Grubenausbau in Ring- oder Bogenform aus profilierten Segmenten |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DET10998A DE1001955B (de) | 1955-06-08 | 1955-06-08 | Nachgiebiger metallener Grubenausbau in Ring- oder Bogenform aus profilierten Segmenten |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1001955B true DE1001955B (de) | 1957-02-07 |
Family
ID=7546577
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DET10998A Pending DE1001955B (de) | 1955-06-08 | 1955-06-08 | Nachgiebiger metallener Grubenausbau in Ring- oder Bogenform aus profilierten Segmenten |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1001955B (de) |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE724210C (de) * | 1938-03-26 | 1942-08-21 | F W Moll Soehne | Aus Profileisen bestehender Grubenausbau, insbesondere Vieleckausbau |
-
1955
- 1955-06-08 DE DET10998A patent/DE1001955B/de active Pending
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE724210C (de) * | 1938-03-26 | 1942-08-21 | F W Moll Soehne | Aus Profileisen bestehender Grubenausbau, insbesondere Vieleckausbau |
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