DE2131776C - Kappenhalterung fur Strebausbauge stelle - Google Patents
Kappenhalterung fur Strebausbauge stelleInfo
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- DE2131776C DE2131776C DE19712131776 DE2131776A DE2131776C DE 2131776 C DE2131776 C DE 2131776C DE 19712131776 DE19712131776 DE 19712131776 DE 2131776 A DE2131776 A DE 2131776A DE 2131776 C DE2131776 C DE 2131776C
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- cap holder
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Description
Die Erfindung betrifft eine Kappenhalterung für Strebausbaugestelle mit aus zwei parallel in Abstand
voneinander am Ausbaugestell vertikal verschwenkbar angelenkten und sich in dessen Längsrichtung erstreckenden
Kappenarmen bestehender vorkragender Kappe, wobei die beiden Kappenarme von einer
Querschiene unterfangen sind, weiche über eine vertikal versehwenkbar am Ausbaugestell angelenkte
Konsole mit einer am Ausbaugestell angeordneten Kolben-Zylindereinheit verbunden und dadurch auf-
und niederschwenkbar ist.
Bei einer bekannten Kappenhalterung der vorstehend beschriebenen Gattung (vgl. britische Patentschrift
1 182 817) ist der Aufbau so getroffen, daß die Kolben-Zylindereiriheit an dem einen Arm eines
Winkelhebels angreift, dessen anderer Arm an die Querschiene angeschlossen ist. Diese bekannten
Maßnahmen führen beim Andrücken der Kappenarme über die Kolben-Zylindereinheiten zur Eintragung
von nachteiligen und zusätzlichen Torsionskräften in die Kappenarme, und zwar insbesondere unregelmäßiger
Ausbildung des Hangenden. Das beeinträchtigt die effektive Tragfähigkeit.
Bei Kappenhalterungen anderer Gattung (vgl. deutsche Auslegeschriften 1216 224 und 1272 857),
bei denen die Kappen einteilig ausgebildet sind oder aus mehreren aneinander gelenkten Abschnitten bestehen,
sind zui Abstützung der Kappen an zugeordneten Stempeln oder Ausbaugestellen einerseits Gelenkkugeln
und andererseits zugeordnete Kugelpfannen voigesehen. Hierdurch lassen sich die Kappen
um ihre Längsachse verschwenken >.>nd den Hangend-Verhältn'issen
anpjssen. Die bei Kappenhaltcruneeu der eingangs beschriebenen Gattung auftretenden
Probleme lassen sich duich eine ('beitragung d'.csc;
Maßnahmen nicht lösen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein.
Kappenhalterung der eingangs beschriebenen Ga; ■ tung in einfachster Weise so zu gestalten, daß bei un
regelmäßige: Ausbildung des Hangenden keine nac;
teiligen Torsionskraft in die Kappenarme eingetragen werden. — Hrfindiingsgemäß wird diese Aufgab.
dadurch aelöst. daß die Querschiene etwa in dw
Mitte an finer der Konsole befestigten, parallel /ti
den Kappenarmen \erlaufenden Schwenkachse um deren Längsachse \erschwenkbar angelenkt ist.
Der erzie'ie technische Fortschritt ist vor allem
darin zu sehen, daß erfindungsgemäß unabhängig von der unregelmäßigen Ausbildung des Hangenden
beide Kappenarme über die Kolben-Zylmdereinheii fest an das Hangende andrückbai sind, ohne daß sich
hierdurch zusätzliche und nachteilige Torsionsbeanspruchungen in der Kappe ergeben. Eine Minderung
der effektiven Tragfähigkeit durch Torsionskräfte wird somit auf einfache Weise vermieden.
Die erfindungsgemäße I'appenhalterung 1^lBt sich
auf verschiedene Weise weiter ausgestalten. So gehl ein Vorschlag der Erfindung dahin, daß die vertikal
verschwenkbare Konsole an jeder Seite neben ihrem A;isbaustempel Anordnungen zur Befestigung von
zwei koaxialen Kippbolzcn aufweist. Zweckmäßig weist die vertikal verschwenkbare Konsole im allgemeinen
unterhalb der Befestigungsanordnungen Gelenkverbindungen für das freie Ende der Kolbenstange
jeweils einer Kolben-Zylindereinheit auf, deren Zylinder im oberen Bereich des Ausbaustempels
angelenkt sind. Eine besonders stabile Ausführungsform besteht darin, daß die vertikal verschwenkbare
Konsole an jeder Seite jeweils zwei mit Winkelprofilen verschweißte Tragplatten aufweist und durch
diese die Kippbolzen hindurchgeführt sind. Im übrigen können die Winkelprofile zur Aufnahme des
rückwärtigen Endes der Schwenkachse durchbohrt sein. Eine Erhöhung der Lebensdauer läßt sich dadurch
erreichen, daß die Querschiene an den Auflagestellen für die Kappenuir^e Verschleißplatten
trägt.
Im folgenden wird die Erfindung an Hand des in den Zeichnungen dargestellten bevorzugten Ausführungsbeispiels
näher erläutert; es zeigt
Fig. 1 in Seitenansicht eine erfindungsgemäße Kappenhalterung mit Strebausbaugestell und Kappe,
F i g. 2 eine Aufsicht auf den rechten Teil des Gegenstandes nach F i g. 1 in Richtung des Pfeiles A,
F i g. 3 eine Seitenansicht des Gegenstandes nach F i g. 2 und
F i g. 4 eine Vorderansicht des Gegenstandes nach F ig. 2.
Das in Fig. 1 dargestellte Strebausbaugestell besitzt
einen vorderen Ausbaustempel 1 mit einem Siempelschuh 2 und zwei rückwärtige Ausbaustempel
3, von denen nur einer sichtbar ist, auf Stempelschuhen 4. Die Stempelschuhe sind
lurch zwei doppeltwirkende Vorrückzylinder 5, von ilc-nen nur einer sichtbar ist, untereinander verbunden.
Der Außenstempel des Ausbaustempels 1 trägt einen Stempelkopf6, während die beiden hinteren
-■> usbaustempel 3 Stempelköpfe 7 tragen. Diese Stemrv!köpfe6
und 7 tragen ihrerseits eine Kappe, welch;. :üis zwei parallelen Kappenarmen 8 besteht, welche
i.weils an einer Seite der Stempelköpfe7 mittels
Schwenkbolzen 9 angelenkt sinu und vom Stempel-'·
opf 6 gleitend gestützt verden. Dabei kragen die
eiden Kappenarme 8 vorn Stempelkopf 6 nach vorne vor. so daß sie eine frei tragende Kappe bilden, wobc.
sie im ihren vorderen Enden durch eine Deckplatte 10 verbunden sind.
Die beiden Kappenarme 8 werden durch eine verschwenkbare Querschiene 11, die unter ihnen angeordnet
ist, nach oben gedruckt, wobei diese Querschiene IL an den Auflagestellen der Kappenarme8
Verschleißplatten tragt und an den Außenenden Bcj-renzungsteile
12, um ein Abrutschen der Kappenarme 8 von ihr zu verhindern. In ihrer Mitte ist
diese verschwenkbare Querschiene 11 um eine parallel zur Achse der Kappenarme verlaufende Achse
*l4 bcsim an iedcm ^'
16 elche m,i quer verL.u-
Form von
zur Befest.gunp
Dt?fczvlindcr 27 dicer beiden be.derse.ts des Λ,.
bausu-mnels 1 liegenden Kolben-Zyhndere.nhc,,:,
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Konsole 29 anaclenkt. ...
μ Das Ausbaugestell arbeitet im allgemeinen in cur
gleichen Weise wie dies in der bauschen Patentschrift
1 182 817 beschrieben ist, wahrend durch ulj
Sndunisuemäße verschwenkbare Ouersch.enc M
Se frei tragenden Enden der Kappenarme 8 s,ch
automatisch"jeder eventuellen Unebenheit ,m Hx.-genden
anpassen können.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (6)
1. Kappenhalterung für Strebausbaugestelle
mit aus zwei parallel im Abstand voneinander am Ausbaugestell vertikal versehwenkbar angelenkten
und sich in dessen Längsrichtung erstreckenden Kappenarmen bestehender vorkragender
Kappe, wobei die beiden Kappenarme von einer Querschiene unterfangen sind, welche über eine
vertikal versehwenkbar am Ausbaugestell angelenkte Konsole mit einer am Ausbaugestell angeordneten
Kolben-Zylindereinheit verbunden ui d dadurch auf- und niederschwenkbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Quer-
schiene (II) etwa in der Mitte an einer an der Konso'c (14) befestigten, parallel zu den Kappenarmen
(8, 8) verlaufenden Schwenkachse (13) um deren Längsachse \ erschwenkbar angelenkt
ist.
2. Kappenhalterung nach Anspruch !, dadurch gekennzeichnet, daß die vertikal verschwenkbare
Konsole (14) an jeder Seite neben ihrem Ausbaustempel (1) Anordnungen (20) zur Befestigung
\on zwei koaxialen Kippbolzen (21) aufweist.
3. Kappenhalterung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die vertikal verschwenkbare
Konsole (14) im allgemeinen unterhalb der Befestigunasanordnungen
'W) Gelenkverbindungen (23, 24) für das fnne Ende der Kolbenstange (25)
jeweils einer Kolben-Z ündercinheit (26) aufweist,
deren Zylinder (27) im oberen Bereich (29) des Ausbaustempels (1) angelenkt sind.
4. Kappenhalterung nach Anspruch 2 oder 3. dadurch gekennzeichnet, daß die vertikal verschwenkbare
Konsole (14) an jeder Seite jeweils zwei mit Winkelprofilen (17, 18) verschweißte
Tragplatte^ (15, 16) aufweist und durch diese die Kippbolzen (21) hindurchgeführt sind.
5. Kappenhalterung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß d:e Winkelprofile (17, 18)
zur Aufnahme des rückwärtigen Endes der Schwenkachse (13) durchbohrt sind.
6. Kappenhalterung nach einem der Ansprüche 1 bis 5. ddüu.ch gekennzeichnet, daß die
Querschiene (11) an den Auflagestellen für die Kappenarme (8, 8) Verschleißpla'.ten trägt.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB3100570 | 1970-06-26 | ||
| GB3100570 | 1970-06-26 |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2131776A1 DE2131776A1 (de) | 1972-01-05 |
| DE2131776C true DE2131776C (de) | 1973-06-20 |
Family
ID=
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