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DE10011114A1 - Vorrichtung zum Halten und Spielen von Musikinstrumenten, insbesondere beim Marschieren, Gehen und/oder Stehen - Google Patents

Vorrichtung zum Halten und Spielen von Musikinstrumenten, insbesondere beim Marschieren, Gehen und/oder Stehen

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DE10011114A1
DE10011114A1 DE2000111114 DE10011114A DE10011114A1 DE 10011114 A1 DE10011114 A1 DE 10011114A1 DE 2000111114 DE2000111114 DE 2000111114 DE 10011114 A DE10011114 A DE 10011114A DE 10011114 A1 DE10011114 A1 DE 10011114A1
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Lothar Baechle
Andreas Ruenzi
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Ruenzi Andreas 79725 Laufenburg De
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    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10GREPRESENTATION OF MUSIC; RECORDING MUSIC IN NOTATION FORM; ACCESSORIES FOR MUSIC OR MUSICAL INSTRUMENTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, e.g. SUPPORTS
    • G10G5/00Supports for musical instruments
    • G10G5/005Supports for musical instruments while playing, e.g. cord, strap or harness

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Auxiliary Devices For Music (AREA)

Abstract

Bei herkömmlichen Schlagzeugwagen (1) besteht das Problem, dass insbesondere bei der Verwendung von mehreren Schlaginstrumenten die Breite dieses Schlagzeugwagen (1) größer ist als ein Durchgangsmaß, beispielsweise einer Tür. Daher war es bisher nicht möglich, problemlos mit solchen Musikinstrumenten Türen, Portale o. ä. zu durchschreiten. DOLLAR A Erfindungsgemäß wird vorgeschlagen, eine Vorrichtung einzusetzen, mittels der die gesamte Einrichtung für das Musikinstrument (6) um einen definierten Winkel verschwenkt wird, so dass ohne Probleme Türen, Portale o. ä. durchschritten werden können. DOLLAR A Die erfindungsgemäße Vorrichtung (2, 2') umfasst einen sehr einfachen und leichtgängigen Drehmechanismus, der kostengünstig herstellbar ist.

Description

Stand der Technik
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Halten und Spielen von Mu­ sikinstrumenten, insbesondere beim Marschieren, Gehen und/oder Stehen, bestehend aus
  • - einer Einrichtung zur Aufnahme mindestens eines Musikinstrumentes
  • - mindestens einem Mittel zur lösbaren Befestigung des Musikinstru­ mentes an der Aufnahme der Vorrichtung und
  • - einem Anschlusselement für eine Trage- oder Führ- und/oder Halte­ vorrichtung.
Vorteile der Erfindung
Vorrichtungen der vorstehenden Art sind in vielfältigen Formen be­ kannt. Sie werden in der Regel dafür verwendet, Musikinstrumente, ins­ besondere Schlaginstrumente wie Trommeln, Becken etc. bei Marschmusik­ kapellen zu führen und zu spielen. Dabei ist eine Vorrichtung vorgese­ hen, die Anschlusselemente vorsieht, mittels der die Vorrichtung am Körper, beispielsweise mittels eines Tragegurtes befestigt werden kön­ nen. Auf der andere Seite sind Mittel vorgesehen, mit denen die Schlaginstrumente an der Vorrichtung, das vorzugsweise als Gestell ausgebildet ist, befestigt bzw. angebracht werden können.
So ist beispielsweise aus der US-PS 3 974 732 eine Vorrichtung be­ kannt, die bogenförmig ausgestaltet ist und vier Schlaginstrumente in Form von Trommeln aufnimmt, wohingegen zusätzlich an der Vorrichtung eine tragegurtartige Ausgestaltung vorgesehen ist, mittels der die Vorrichtung an dem Körper befestigt werden kann. So können die Instru­ mente, hier die Trommeln, während des Gehens beispielsweise in einem Fanfarenzug, in einer marschierenden Musikgruppe etc. gespielt werden.
Aus der US-PS 4 256 007 ist ebenfalls eine solche Tragevorrichtung be­ kannt. Sie besteht aus einer Vorrichtung, an die zum einen ein Trage­ gurtsystem angeschlossen ist und zum anderen aus einer weiteren Vor­ richtung, die für die Aufnahme einer Trommel vorgesehen ist.
Als Weiterbildung der zuletzt genannten Patentschrift ist in der US-PS 5 973 247 vorgesehen, nicht nur eine einzige Trommel an die Vorrich­ tung anzuschließen, sondern mittels eines ausladenden Gestells, wie es auch aus der US-PS 3 974 732 bekannt ist, mehrere Percussion- Instrumente nebeneinander anzuordnen.
Aus der US-PS 5 054 357 ist eine Vorrichtung bekannt, die ebenfalls zur Aufnahme von Instrumenten, insbesondere Schlaginstrumenten wie Trommeln, Becken etc. vorgesehen ist. Sie besteht aus einem X-förmigen Gestell, an dem Aufnahmeelemente angeordnet sind, die zur Aufnahme der einzelnen Instrumente ausgelegt sind.
Um die in seiner Höhe beliebig verstellbare Haltevorrichtung für die Verwendung bei Marschmusik beweglich zu gestalten, ist vorgesehen, an die Enden der X-förmigen Ausgestaltung der Haltevorrichtung Räder an­ zuordnen.
Ein zweites Ausführungsbeispiel für eine portable und bewegliche Hal­ tevorrichtung für Musikinstrumente ist ebenfalls in der US-PS 5 464 236 vorgeschlagen.
Insbesondere bei Vorrichtungen der vorstehenden Art, die mehrere Schlaginstrumente, wie beispielsweise es in der US-PS 3 974 732 vorge­ schlagen ist, vorsieht, besteht der Nachteil, dass solche Vorrichtun­ gen nur in großen Fahrzeugen zu transportieren sind. Zudem besteht der Nachteil, dass diese Vorrichtungen in ihrer Breite derart bemessen sind, dass es in der Regel nicht möglich ist, durch Türen, Portale etc. ohne Probleme zu marschieren, da in der Regel die Portale bzw. Türen schmäler ausgestaltet sind, als die Gesamtbreite der Vorrichtung zusammen mit dem Musikinstrument.
Um dem Nachteil des schlechten Transports solcher Vorrichtungen entge­ gen zu wirken, wird in der WO 97/26644 eine Vorrichtung vorgeschlagen, die drehgelenkig ausgestaltet ist. Dabei ist an der vorgeschlagenen Erfindung ein plattenartiges Anschlusselement vorgesehen, an dem bei­ spielsweise ein Schlaginstrument angeordnet werden kann. Über eine scharnierartige Verbindung, die mit einem Türscharnier vergleichbar ist, ist ein weiteres Anschlusselement mit dem ersten Anschlusselement verbunden. An dem weiteren Anschlusselement sind Mittel vorgesehen, mittels denen Halte-, Führ- und/oder Tragevorrichtungen angeordnet werden können.
Die scharnierartige Verbindung weist eine Drehachse auf, die in Höhe des Musikinstrumentes liegt und sich quer zur Laufrichtung der des Schlaginstruments tragenden Person erstreckt.
Diese scharnierartige Verbindung wird dazu verwendet, um die Haltevor­ richtung, die an der entsprechenden Vorrichtung angeordnet ist, insbe­ sondere beim Transport des Schlaginstruments umzuklappen, damit ein geringeres Außenmaß der gesamten Vorrichtung zusammen mit dem Schlag­ instrument erreicht wird.
Durch die zuvor beschriebene Ausführung der Vorrichtung, insbesondere für Schlaginstrumente wird zwar erreicht, dass in dem Zustand, in dem das Musikinstrument transportiert wird, ein geringeres Außenmaß er­ zielt wird, jedoch besteht weiterhin der Nachteil darin, dass in ihren Abmessungen eng bemessene Torbögen, Türen, Räume nicht mit solchen In­ strumenten, insbesondere Schlaginstrumenten mit mehreren Schlaginstru­ menten begangen werden können.
Daher besteht die Aufgabe der Erfindung darin, die Nachteile des Stan­ des der Technik zu vermeiden.
Das Grundprinzip der Erfindung ist darin zu sehen, dass zwischen einer Trageeinrichtung, die dafür vorgesehen ist, unterschiedliche Musikin­ strumente insbesondere bei Marschvorführungen zu tragen und zu spielen und dem eigentlichen Musikinstrument ein Schwenkmechanismus anzuord­ nen, mittels dem die horizontale Ausladung der Musikinstrumente ver­ ringert werden kann, indem die durch die Musikinstrumente aufgespannte Horizontalebene um eine Schwenkachse geneigt wird, so dass eng bemes­ sene Räume, Türen, Torbögen etc. mit schräg gestellten Musikinstrumen­ ten durchschritten werden können, ohne die Musikinstrumente von der übrigen Vorrichtung abbauen zu müssen.
Ist das Gewicht der an der Aufnahme der Vorrichtung montierten Musik­ instrumente zu groß, so wird als bevorzugte Weiterbildung vorgeschla­ gen, an die erfindungsgemäße Vorrichtung eine Caddy-Einrichtung vorzu­ sehen. Diese Einrichtung ist vorzugsweise als Dreibein ausgebildet, wobei an zwei Beinen Räder vorhanden sind und das dritte Bein gegen­ über den beiden zueinander parallel ausgerichteten weiteren Beinen klappbar gestaltet und als Standfuß vorgesehen ist. Dadurch ist es möglich, dass das Gewicht, das an sich der Musikant mit seinem Körper trägt, zumindest teilweise über den Caddy abgefangen wird.
Durch die erfindungsgemäße Weiterbildung kann auch vorgesehen werden, dass diese ortsfest zum Spielen der Musikinstrumente vorgesehen ist.
Für den Transport der erfindungsgemäßen Vorrichtung zusammen mit den Musikinstrumenten und der Weiterbildung in Form des Caddys in einem Kraftfahrzeug ist erfindungsgemäß vorgesehen, dass unterhalb der Schwenkeinrichtung ein weiteres Gelenk vorgesehen ist, mittels dem der Caddy, vergleichbar mit einem zusammengeklappten Kinderwagen, auf ein Mindestmaß gebracht werden kann, so dass die gesamte Einrichtung zu­ sammen mit mindestens einem Musikinstrument beispielsweise im Koffer­ raum eines herkömmlichen Kraftfahrzeugs Platz findet.
Als bevorzugte Ausführungsform dieses Schwenkmechanismus ist vorgese­ hen, dass das Dreibein des Caddys mit Vierkantprofilen ausgestaltet ist, wobei zur Betätigung des Klappmechanismus der obere Teil des Cad­ dys, an dem die Schwenkeinrichtung zum Verschwenken der Musikinstru­ mente angeordnet ist, aus einem Vierkantprofil des Dreibeins herausge­ zogen werden muss und zwar gegen eine definierte Federkraft, so dass vermieden wird, dass bei unsachgemäßer Bedienung der gesamten Einrich­ tung der Klappmechanismus vorzeitig ausgelöst wird.
Ferner hat die Anwendung der erfinderischen Vorrichtung die vorteil­ hafte Erkenntnis gebracht, dass die Klangabstahlung durch Schrägstel­ lung der Instrumente sich verbessert und damit eine höherer Klangqua­ lität erzeugt wird.
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen gehen aus der nachstehenden Be­ schreibung sowie den Ansprüchen hervor.
Es zeigen:
Fig. 1 ein erstes Ausführungsbeispiel eines Musikinstrumentenwa­ gens, zusammen mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung in Seitenansicht in einer ersten Stellung;
Fig. 2 ein zweites Ausführungsbeispiel eines Musikinstrumentenwa­ gens, zusammen mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung in Seitenansicht in einer weiteren Stellung;
Fig. 3 eine rückwärtige Ansicht des erfindungsgemäßen Schlagzeug­ wagens gem. Fig. 1;
Fig. 4 eine Seitenansicht auf den zusammengeklappten Schlagzeugwa­ gen gem. Fig. 1;
Fig. 5 eine Seitenansicht auf die erfindungsgemäße Vorrichtung, teilweise im Schnitt;
Fig. 6 eine vergrößerte Darstellung eines Teils der Fig. 5;
Fig. 7 ein weiteres Ausführungsbeispiel eines Schlagzeugwagens in Gebrauchsstellung;
Fig. 8 ein weiteres Ausführungsbeispiel eines Schlagzeugwagens gem. Fig. 7 in einer weiteren Stellung.
Beschreibung eines Ausführungsbeispiels
Als erstes Ausführungsbeispiel eines Schlagzeugwagens 1 ist in Fig. 1 eine erfindungsgemäße Vorrichtung 2 zum Halten und Spielen von Musik­ instrumenten, insbesondere beim Marschieren, Gehen und/oder Stehen dargestellt. Die erfindungsgemäße Vorrichtung 2 ist plattenartig aus­ gestaltet und weist zur einen Seite hinweisend ein Mittel 3 zur lösba­ ren Befestigung der Musikinstrumente und zur anderen Seite hinweisend ein Anschlusselement 4 zum Anbringen einer Trage- und/oder Führ- und/oder Haltevorrichtung auf. Zudem ist ein caddyartiges Dreibein 5 vorgesehen, das ebenfalls an einem Teil der plattenartigen Ausbildung der erfindungsgemäßen Vorrichtung 2 angeordnet ist.
Bei dem in Fig. 1 dargestellten Ausführungsbeispiel sind als Musikin­ strumente Schlaginstrumente 6 in Form von Trommeln und Becken vorgese­ hen, die, wie es insbesondere in Fig. 2 ersichtlich ist, radial weg­ weisend an einer ringförmigen Ausgestaltung 7 angeordnet sind. Diese ringförmige Ausgestaltung 7 ist über ein Adapterelement, das in den Fig. 1, 2 und 3 nicht näher dargestellt ist, unmittelbar an der erfin­ dungsgemäßen Vorrichtung 2 schwenkbar angeordnet.
Der als Dreibein ausgebildete Caddy 5 weist an seinem einen Ende Räder 8 auf. Diese Räder 8, wie es insbesondere aus Fig. 3 ersichtlich ist, sind über eine Drehachse 9 beabstandet miteinander verbunden. Ein wei­ teres Bein 10 ist über ein Scharnier 11 mit den übrigen Beinen des Caddys 5 gelenkig verbunden. Sowohl das eine Bein, als auch die übri­ gen Beine sind mittels Verstelleinrichtungen in ihrer Länge variabel, so dass die Höhe der Spielfläche für die Instrumente entsprechend der Größe des Musikers angepasst werden kann.
Für das Zusammenlegen des Schlagzeugwagens, wie es in Fig. 4 darge­ stellt ist, ist vorgesehen, dass der Caddy 5 über ein weiteres Gelenk 13 zusammenklappbar ist, so dass der Caddy 5 vergleichbar mit einem Kinderwagen äußere Abmessungen von ca. 410 mm Höhe und 860 mm Breite einschließlich des in der ringförmigen Ausgestaltung 7 aufgenommenen Musikinstrumentes einnimmt. Das Gelenk 13 ist derart gestaltet, dass dieses erst durch Herausziehen des oberen Teils 14 des Caddys aus dem unteren Teil 15 des Caddys 5 aktiviert ist, wobei das Herausziehen ge­ gen die Kraft einer Feder 16 erfolgt. Hierdurch wird verhindert, dass durch unsachgemäße Behandlung des Caddys 5 ein vorzeitiges Einklappen des oberen Teils 14 gegenüber dem unteren Teil 15 eintritt.
Die in Fig. 5 dargestellte erfindungsgemäße Vorrichtung 2 besteht im wesentlichen aus zwei plattenartigen Ausgestaltungen, nämlich einer ersten plattenartigen Ausgestaltung 17 und einer weiteren plattenarti­ gen Ausgestaltung 18. Die zu den Musikinstrumenten hinweisende Seite der plattenartigen Ausgestaltung 17 weist eine Aufnahme 18 auf, die dafür vorgesehen ist, beispielsweise über ein Adapterelement, das in der Zeichnung nicht näher dargestellt ist, Musikinstrumente in belie­ biger Art und Weise, wie es beispielsweise in Fig. 1 dargestellt ist, aufzunehmen. Ferner ist an dem von den Musikinstrumenten wegweisenden Seite der erfindungsgemäßen Vorrichtung 2 an der plattenartigen Ausge­ staltung 19 ein Anschlusselement 20 vorgesehen, mittels dem der Caddy 5 über einen Trageriemen oder einen Handgriff gehalten bzw. geführt werden kann.
Ferner ist auf der von den Musikinstrumenten wegweisenden Seite der plattenartigen Ausgestaltung 18 eine nicht näher dargestellte weitere Aufnahme für den Caddy 5, insbesondere den oberen Teil 14 des Caddys 5 vorgesehen. Zudem ist ein Bedienelement 21 angeordnet, mittels dem die um eine Schwenkachse verschwenkbaren plattenartigen Ausgestaltung 17, 18 freigegeben bzw. verrastet werden. Für die Verrastung ist neben dem Bedienelement 21 ein Rastbolzen 24 vorgesehen, der zumindest mit­ telbar mit dem Bedienelement verbunden ist. Durch das Bewegen des Be­ dienelements 21 in Richtung eines Pfeils 25 entgegengesetzt einer Fe­ der 26 wird der Bolzen 24 aus dem von den Musikinstrumenten wegweisen­ den plattenartigen Ausgestaltung 18 herausgeführt, so dass beide plat­ tenartigen Ausgestaltungen 17, 18 über die Schwenkachse 22 gegeneinan­ der verschwenkbar sind.
In den Fig. 7 und 8 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel der Verwen­ dung der erfindungsgemäßen Vorrichtung 2' vorgesehen. Um die vielfäl­ tige Funktionalität der erfindungsgemäßen Vorrichtung, insbesondere in Verbindung als Schlagzeugwagen zu demonstrieren, ist hier eine große Trommel dargestellt. Um die Trommel zu spielen, ist es notwendig, dass die Schlagflächen senkrecht zur Laufrichtung ausgebildet sind, so dass diese seitlich geschlagen werden können. Bei herkömmlichen Einrichtun­ gen ist es für den Transport, beispielsweise in einem Kraftfahrzeug, notwendig gewesen, die Trommel von dem übrigen Wagen zu entfernen und diese beiden Teile unabhängig voneinander zu transportieren.
Ein wesentlicher Nachteil dabei ist, dass beide Teile sperrig und in ihren Abmessungen unhandlich gestaltet sind, so dass diese in der Re­ gel nicht in einem herkömmlichen Pkw Platz finden. Erfindungsgemäß ist vorgesehen, die Vorrichtung 2' in eine derartige Stellung zu bringen, dass, wies in Fig. 8 dargestellt ist, die Trommel waagrecht gestellt wird, bevor der Caddy 5 durch den bereits beschriebenen Klappmechanis­ mus zusammengelegt wird.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung lässt sich überall dort einsetzen, wo es notwendig ist, dass weitausladende Musikinstrumente, die in ihren Abmessungen größer als ein in der Regel herkömmliches Durchgangsmaß bemessen sind, auf einfache Art und Weise verschwenkt werden können, so dass problemlos Türen, Portale o. ä. mittels diesen Musikinstrumen­ ten durchschritten werden können. Hierfür ist auf sehr einfache und kostengünstige Art und Weise die erfindungsgemäße Vorrichtung geschaf­ fen worden, die sich sowohl als einfache Halteeinrichtung, wie es aus dem Stand der Technik bereits bekannt ist, mittels einem Tragesystem und einer Vorrichtung zur Aufnahme von Musikinstrumenten einsetzen lässt, als auch, insbesondere für Marschmusik, mit einem Caddy verbin­ den lässt.
BEZUGSZEICHENLISTE
1
Schlagzeugwagen
2
Vorrichtung
2
' weitere Ausführung der erfindungsgemäßen Vorrichtung
3
Mittel
4
Anschlusselement
5
Caddy
6
Musikinstrumente
7
Ausgestaltung
8
Räder
9
Drehachse
10
Beine
11
Scharnier
12
Verstelleinrichtung
13
Gelenk
14
oberes Teil
15
unteres Teil
16
Feder
17
plattenartige Ausgestaltung
18
plattenartige Ausgestaltung
19
Aufnahme
20
,
20
' Anschlusselement
20
" weiteres Anschlusselement
21
Bedienelement
22
Schwenkachse
23
Verrastung
24
Bolzen
25
Pfeil
26
Feder

Claims (20)

1. Vorrichtung (2; 2') zum Halten und Spielen von Musikinstrumenten (6), insbesondere beim Marschieren, Gehen und/oder Stehen, bestehend aus
  • - einer Einrichtung zur Aufnahme mindestens eines Musikinstrumentes (6),
  • - mindestens einem Mittel (3) zur lösbaren Befestigung des Musikin­ strumentes (6) an der Aufnahme der Vorrichtung (2; 2')und
  • - einem Anschlusselement (4) für die Befestigung einer Trage-, Führ- oder Haltevorrichtung,
dadurch gekennzeichnet, dass
  • - zwischen der Trage- oder Führeinrichtung bzw. Haltevorrichtung und der Einrichtung zur Aufnahme mindestens eines Musikinstrumen­ tes (6) eine Vorrichtung (2, 2') zum Verschwenken des Musikin­ strumentes (6) um mindestens eine Schwenkachse vorgesehen ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Vor­ richtung (2, 2') zum Verschwenken aus zwei plattenförmigen Ausbil­ dungen (17, 18) besteht, wobei eine plattenförmige Ausbildung (17) an der Einrichtung zur Aufnahme mindestens eines Musikinstrumentes (6) und die andere plattenförmige Ausbildung (18) an dem Anschlus­ selement (4) der Trage- oder Führ- und/oder Haltevorrichtung ange­ ordnet ist, wobei die beiden plattenförmigen Ausbildungen (17, 18) durch eine Schwenkachse (22) miteinander verbunden sind.
3. Vorrichtung nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, da­ durch gekennzeichnet, dass eine Rastvorrichtung (23) zum Verrasten der einen plattenartigen Ausbildung (17) gegenüber der anderen plat­ tenartigen Ausbildung (18) vorgesehen ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass zur Be­ dienung der Rastvorrichtung (23) ein einarmiger Hebel vorgesehen ist, mittels dem die Verrastung entriegelbar ist und mittels dem die Verschwenkung ausführbar ist.
5. Vorrichtung nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, da­ durch gekennzeichnet, dass an der Einrichtung zur Aufnahme eines Musikinstrumentes (6) ein Rahmengestell angeordnet ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Rah­ mengestell ein Dreibein ist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass an zwei der drei Beinen (10) Räder (8) angeordnet sind.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass das drit­ te Bein (10) des Rahmengestells klappbar gestaltet ist.
9. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass das drit­ te Bein (10) stufenlos höhenverstellbar ist.
10. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Aus­ schwenkung des dritten Beines (10) gegen die Kraft einer Feder (16) erfolgt.
11. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die wei­ teren Beine (10) höhenverstellbar sind.
12. Vorrichtung nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Rahmengestell eine weitere Achse zum Verschwenken des Musikinstrumentes (6) gegenüber dem Rah­ mengestell vorgesehen ist.
13. Vorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Ach­ se parallel zur Ausrichtung des Musikinstrumentes (6) gelagert ist.
14. Vorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Ach­ se zwischen der Vorrichtung zum Verschwenken des Musikinstruments (6) und dem Dreibein angeordnet ist.
15. Vorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Schwenkbewegung des Musikinstrumentes (6) gegenüber dem Rahmenge­ stell erst dann freigegeben wird, sobald der Teil des Rahmenge­ stells aus einer Führung gegenüber dem übrigen Gestell herausgezo­ gen ist.
16. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Mit­ tel (3) zur Befestigung des Musikinstrumentes (6) als Adapter zur Aufnahme unterschiedlicher Musikinstrumente ausgebildet ist.
17. Vorrichtung nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Adapter eine bogenförmige Aufnahmevorrichtung angeordnet werden kann, die zur Aufnahme einer Trommel vorgesehen ist.
18. Vorrichtung nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass die Auf­ nahme der Trommel an der bogenförmigen Aufnahmevorrichtung mittels gummiartigen Torsionselementen ausgebildet ist.
19. Vorrichtung nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine Aufnahme (19) für eine Beleuch­ tung vorgesehen ist.
20. Vorrichtung nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine Aufnahme (19) zum Halten von Ge­ tränken vorgesehen ist.
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