DE10011114A1 - Vorrichtung zum Halten und Spielen von Musikinstrumenten, insbesondere beim Marschieren, Gehen und/oder Stehen - Google Patents
Vorrichtung zum Halten und Spielen von Musikinstrumenten, insbesondere beim Marschieren, Gehen und/oder StehenInfo
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Abstract
Bei herkömmlichen Schlagzeugwagen (1) besteht das Problem, dass insbesondere bei der Verwendung von mehreren Schlaginstrumenten die Breite dieses Schlagzeugwagen (1) größer ist als ein Durchgangsmaß, beispielsweise einer Tür. Daher war es bisher nicht möglich, problemlos mit solchen Musikinstrumenten Türen, Portale o. ä. zu durchschreiten. DOLLAR A Erfindungsgemäß wird vorgeschlagen, eine Vorrichtung einzusetzen, mittels der die gesamte Einrichtung für das Musikinstrument (6) um einen definierten Winkel verschwenkt wird, so dass ohne Probleme Türen, Portale o. ä. durchschritten werden können. DOLLAR A Die erfindungsgemäße Vorrichtung (2, 2') umfasst einen sehr einfachen und leichtgängigen Drehmechanismus, der kostengünstig herstellbar ist.
Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Halten und Spielen von Mu
sikinstrumenten, insbesondere beim Marschieren, Gehen und/oder Stehen,
bestehend aus
- - einer Einrichtung zur Aufnahme mindestens eines Musikinstrumentes
- - mindestens einem Mittel zur lösbaren Befestigung des Musikinstru mentes an der Aufnahme der Vorrichtung und
- - einem Anschlusselement für eine Trage- oder Führ- und/oder Halte vorrichtung.
Vorrichtungen der vorstehenden Art sind in vielfältigen Formen be
kannt. Sie werden in der Regel dafür verwendet, Musikinstrumente, ins
besondere Schlaginstrumente wie Trommeln, Becken etc. bei Marschmusik
kapellen zu führen und zu spielen. Dabei ist eine Vorrichtung vorgese
hen, die Anschlusselemente vorsieht, mittels der die Vorrichtung am
Körper, beispielsweise mittels eines Tragegurtes befestigt werden kön
nen. Auf der andere Seite sind Mittel vorgesehen, mit denen die
Schlaginstrumente an der Vorrichtung, das vorzugsweise als Gestell
ausgebildet ist, befestigt bzw. angebracht werden können.
So ist beispielsweise aus der US-PS 3 974 732 eine Vorrichtung be
kannt, die bogenförmig ausgestaltet ist und vier Schlaginstrumente in
Form von Trommeln aufnimmt, wohingegen zusätzlich an der Vorrichtung
eine tragegurtartige Ausgestaltung vorgesehen ist, mittels der die
Vorrichtung an dem Körper befestigt werden kann. So können die Instru
mente, hier die Trommeln, während des Gehens beispielsweise in einem
Fanfarenzug, in einer marschierenden Musikgruppe etc. gespielt werden.
Aus der US-PS 4 256 007 ist ebenfalls eine solche Tragevorrichtung be
kannt. Sie besteht aus einer Vorrichtung, an die zum einen ein Trage
gurtsystem angeschlossen ist und zum anderen aus einer weiteren Vor
richtung, die für die Aufnahme einer Trommel vorgesehen ist.
Als Weiterbildung der zuletzt genannten Patentschrift ist in der US-PS 5 973 247
vorgesehen, nicht nur eine einzige Trommel an die Vorrich
tung anzuschließen, sondern mittels eines ausladenden Gestells, wie es
auch aus der US-PS 3 974 732 bekannt ist, mehrere Percussion-
Instrumente nebeneinander anzuordnen.
Aus der US-PS 5 054 357 ist eine Vorrichtung bekannt, die ebenfalls
zur Aufnahme von Instrumenten, insbesondere Schlaginstrumenten wie
Trommeln, Becken etc. vorgesehen ist. Sie besteht aus einem X-förmigen
Gestell, an dem Aufnahmeelemente angeordnet sind, die zur Aufnahme der
einzelnen Instrumente ausgelegt sind.
Um die in seiner Höhe beliebig verstellbare Haltevorrichtung für die
Verwendung bei Marschmusik beweglich zu gestalten, ist vorgesehen, an
die Enden der X-förmigen Ausgestaltung der Haltevorrichtung Räder an
zuordnen.
Ein zweites Ausführungsbeispiel für eine portable und bewegliche Hal
tevorrichtung für Musikinstrumente ist ebenfalls in der US-PS 5 464 236
vorgeschlagen.
Insbesondere bei Vorrichtungen der vorstehenden Art, die mehrere
Schlaginstrumente, wie beispielsweise es in der US-PS 3 974 732 vorge
schlagen ist, vorsieht, besteht der Nachteil, dass solche Vorrichtun
gen nur in großen Fahrzeugen zu transportieren sind. Zudem besteht der
Nachteil, dass diese Vorrichtungen in ihrer Breite derart bemessen
sind, dass es in der Regel nicht möglich ist, durch Türen, Portale
etc. ohne Probleme zu marschieren, da in der Regel die Portale bzw.
Türen schmäler ausgestaltet sind, als die Gesamtbreite der Vorrichtung
zusammen mit dem Musikinstrument.
Um dem Nachteil des schlechten Transports solcher Vorrichtungen entge
gen zu wirken, wird in der WO 97/26644 eine Vorrichtung vorgeschlagen,
die drehgelenkig ausgestaltet ist. Dabei ist an der vorgeschlagenen
Erfindung ein plattenartiges Anschlusselement vorgesehen, an dem bei
spielsweise ein Schlaginstrument angeordnet werden kann. Über eine
scharnierartige Verbindung, die mit einem Türscharnier vergleichbar
ist, ist ein weiteres Anschlusselement mit dem ersten Anschlusselement
verbunden. An dem weiteren Anschlusselement sind Mittel vorgesehen,
mittels denen Halte-, Führ- und/oder Tragevorrichtungen angeordnet
werden können.
Die scharnierartige Verbindung weist eine Drehachse auf, die in Höhe
des Musikinstrumentes liegt und sich quer zur Laufrichtung der des
Schlaginstruments tragenden Person erstreckt.
Diese scharnierartige Verbindung wird dazu verwendet, um die Haltevor
richtung, die an der entsprechenden Vorrichtung angeordnet ist, insbe
sondere beim Transport des Schlaginstruments umzuklappen, damit ein
geringeres Außenmaß der gesamten Vorrichtung zusammen mit dem Schlag
instrument erreicht wird.
Durch die zuvor beschriebene Ausführung der Vorrichtung, insbesondere
für Schlaginstrumente wird zwar erreicht, dass in dem Zustand, in dem
das Musikinstrument transportiert wird, ein geringeres Außenmaß er
zielt wird, jedoch besteht weiterhin der Nachteil darin, dass in ihren
Abmessungen eng bemessene Torbögen, Türen, Räume nicht mit solchen In
strumenten, insbesondere Schlaginstrumenten mit mehreren Schlaginstru
menten begangen werden können.
Daher besteht die Aufgabe der Erfindung darin, die Nachteile des Stan
des der Technik zu vermeiden.
Das Grundprinzip der Erfindung ist darin zu sehen, dass zwischen einer
Trageeinrichtung, die dafür vorgesehen ist, unterschiedliche Musikin
strumente insbesondere bei Marschvorführungen zu tragen und zu spielen
und dem eigentlichen Musikinstrument ein Schwenkmechanismus anzuord
nen, mittels dem die horizontale Ausladung der Musikinstrumente ver
ringert werden kann, indem die durch die Musikinstrumente aufgespannte
Horizontalebene um eine Schwenkachse geneigt wird, so dass eng bemes
sene Räume, Türen, Torbögen etc. mit schräg gestellten Musikinstrumen
ten durchschritten werden können, ohne die Musikinstrumente von der
übrigen Vorrichtung abbauen zu müssen.
Ist das Gewicht der an der Aufnahme der Vorrichtung montierten Musik
instrumente zu groß, so wird als bevorzugte Weiterbildung vorgeschla
gen, an die erfindungsgemäße Vorrichtung eine Caddy-Einrichtung vorzu
sehen. Diese Einrichtung ist vorzugsweise als Dreibein ausgebildet,
wobei an zwei Beinen Räder vorhanden sind und das dritte Bein gegen
über den beiden zueinander parallel ausgerichteten weiteren Beinen
klappbar gestaltet und als Standfuß vorgesehen ist. Dadurch ist es
möglich, dass das Gewicht, das an sich der Musikant mit seinem Körper
trägt, zumindest teilweise über den Caddy abgefangen wird.
Durch die erfindungsgemäße Weiterbildung kann auch vorgesehen werden,
dass diese ortsfest zum Spielen der Musikinstrumente vorgesehen ist.
Für den Transport der erfindungsgemäßen Vorrichtung zusammen mit den
Musikinstrumenten und der Weiterbildung in Form des Caddys in einem
Kraftfahrzeug ist erfindungsgemäß vorgesehen, dass unterhalb der
Schwenkeinrichtung ein weiteres Gelenk vorgesehen ist, mittels dem der
Caddy, vergleichbar mit einem zusammengeklappten Kinderwagen, auf ein
Mindestmaß gebracht werden kann, so dass die gesamte Einrichtung zu
sammen mit mindestens einem Musikinstrument beispielsweise im Koffer
raum eines herkömmlichen Kraftfahrzeugs Platz findet.
Als bevorzugte Ausführungsform dieses Schwenkmechanismus ist vorgese
hen, dass das Dreibein des Caddys mit Vierkantprofilen ausgestaltet
ist, wobei zur Betätigung des Klappmechanismus der obere Teil des Cad
dys, an dem die Schwenkeinrichtung zum Verschwenken der Musikinstru
mente angeordnet ist, aus einem Vierkantprofil des Dreibeins herausge
zogen werden muss und zwar gegen eine definierte Federkraft, so dass
vermieden wird, dass bei unsachgemäßer Bedienung der gesamten Einrich
tung der Klappmechanismus vorzeitig ausgelöst wird.
Ferner hat die Anwendung der erfinderischen Vorrichtung die vorteil
hafte Erkenntnis gebracht, dass die Klangabstahlung durch Schrägstel
lung der Instrumente sich verbessert und damit eine höherer Klangqua
lität erzeugt wird.
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen gehen aus der nachstehenden Be
schreibung sowie den Ansprüchen hervor.
Es zeigen:
Fig. 1 ein erstes Ausführungsbeispiel eines Musikinstrumentenwa
gens, zusammen mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung in
Seitenansicht in einer ersten Stellung;
Fig. 2 ein zweites Ausführungsbeispiel eines Musikinstrumentenwa
gens, zusammen mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung in
Seitenansicht in einer weiteren Stellung;
Fig. 3 eine rückwärtige Ansicht des erfindungsgemäßen Schlagzeug
wagens gem. Fig. 1;
Fig. 4 eine Seitenansicht auf den zusammengeklappten Schlagzeugwa
gen gem. Fig. 1;
Fig. 5 eine Seitenansicht auf die erfindungsgemäße Vorrichtung,
teilweise im Schnitt;
Fig. 6 eine vergrößerte Darstellung eines Teils der Fig. 5;
Fig. 7 ein weiteres Ausführungsbeispiel eines Schlagzeugwagens in
Gebrauchsstellung;
Fig. 8 ein weiteres Ausführungsbeispiel eines Schlagzeugwagens
gem. Fig. 7 in einer weiteren Stellung.
Als erstes Ausführungsbeispiel eines Schlagzeugwagens 1 ist in Fig. 1
eine erfindungsgemäße Vorrichtung 2 zum Halten und Spielen von Musik
instrumenten, insbesondere beim Marschieren, Gehen und/oder Stehen
dargestellt. Die erfindungsgemäße Vorrichtung 2 ist plattenartig aus
gestaltet und weist zur einen Seite hinweisend ein Mittel 3 zur lösba
ren Befestigung der Musikinstrumente und zur anderen Seite hinweisend
ein Anschlusselement 4 zum Anbringen einer Trage- und/oder Führ-
und/oder Haltevorrichtung auf. Zudem ist ein caddyartiges Dreibein 5
vorgesehen, das ebenfalls an einem Teil der plattenartigen Ausbildung
der erfindungsgemäßen Vorrichtung 2 angeordnet ist.
Bei dem in Fig. 1 dargestellten Ausführungsbeispiel sind als Musikin
strumente Schlaginstrumente 6 in Form von Trommeln und Becken vorgese
hen, die, wie es insbesondere in Fig. 2 ersichtlich ist, radial weg
weisend an einer ringförmigen Ausgestaltung 7 angeordnet sind. Diese
ringförmige Ausgestaltung 7 ist über ein Adapterelement, das in den
Fig. 1, 2 und 3 nicht näher dargestellt ist, unmittelbar an der erfin
dungsgemäßen Vorrichtung 2 schwenkbar angeordnet.
Der als Dreibein ausgebildete Caddy 5 weist an seinem einen Ende Räder
8 auf. Diese Räder 8, wie es insbesondere aus Fig. 3 ersichtlich ist,
sind über eine Drehachse 9 beabstandet miteinander verbunden. Ein wei
teres Bein 10 ist über ein Scharnier 11 mit den übrigen Beinen des
Caddys 5 gelenkig verbunden. Sowohl das eine Bein, als auch die übri
gen Beine sind mittels Verstelleinrichtungen in ihrer Länge variabel,
so dass die Höhe der Spielfläche für die Instrumente entsprechend der
Größe des Musikers angepasst werden kann.
Für das Zusammenlegen des Schlagzeugwagens, wie es in Fig. 4 darge
stellt ist, ist vorgesehen, dass der Caddy 5 über ein weiteres Gelenk
13 zusammenklappbar ist, so dass der Caddy 5 vergleichbar mit einem
Kinderwagen äußere Abmessungen von ca. 410 mm Höhe und 860 mm Breite
einschließlich des in der ringförmigen Ausgestaltung 7 aufgenommenen
Musikinstrumentes einnimmt. Das Gelenk 13 ist derart gestaltet, dass
dieses erst durch Herausziehen des oberen Teils 14 des Caddys aus dem
unteren Teil 15 des Caddys 5 aktiviert ist, wobei das Herausziehen ge
gen die Kraft einer Feder 16 erfolgt. Hierdurch wird verhindert, dass
durch unsachgemäße Behandlung des Caddys 5 ein vorzeitiges Einklappen
des oberen Teils 14 gegenüber dem unteren Teil 15 eintritt.
Die in Fig. 5 dargestellte erfindungsgemäße Vorrichtung 2 besteht im
wesentlichen aus zwei plattenartigen Ausgestaltungen, nämlich einer
ersten plattenartigen Ausgestaltung 17 und einer weiteren plattenarti
gen Ausgestaltung 18. Die zu den Musikinstrumenten hinweisende Seite
der plattenartigen Ausgestaltung 17 weist eine Aufnahme 18 auf, die
dafür vorgesehen ist, beispielsweise über ein Adapterelement, das in
der Zeichnung nicht näher dargestellt ist, Musikinstrumente in belie
biger Art und Weise, wie es beispielsweise in Fig. 1 dargestellt ist,
aufzunehmen. Ferner ist an dem von den Musikinstrumenten wegweisenden
Seite der erfindungsgemäßen Vorrichtung 2 an der plattenartigen Ausge
staltung 19 ein Anschlusselement 20 vorgesehen, mittels dem der Caddy
5 über einen Trageriemen oder einen Handgriff gehalten bzw. geführt
werden kann.
Ferner ist auf der von den Musikinstrumenten wegweisenden Seite der
plattenartigen Ausgestaltung 18 eine nicht näher dargestellte weitere
Aufnahme für den Caddy 5, insbesondere den oberen Teil 14 des Caddys 5
vorgesehen. Zudem ist ein Bedienelement 21 angeordnet, mittels dem die
um eine Schwenkachse verschwenkbaren plattenartigen Ausgestaltung
17, 18 freigegeben bzw. verrastet werden. Für die Verrastung ist neben
dem Bedienelement 21 ein Rastbolzen 24 vorgesehen, der zumindest mit
telbar mit dem Bedienelement verbunden ist. Durch das Bewegen des Be
dienelements 21 in Richtung eines Pfeils 25 entgegengesetzt einer Fe
der 26 wird der Bolzen 24 aus dem von den Musikinstrumenten wegweisen
den plattenartigen Ausgestaltung 18 herausgeführt, so dass beide plat
tenartigen Ausgestaltungen 17, 18 über die Schwenkachse 22 gegeneinan
der verschwenkbar sind.
In den Fig. 7 und 8 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel der Verwen
dung der erfindungsgemäßen Vorrichtung 2' vorgesehen. Um die vielfäl
tige Funktionalität der erfindungsgemäßen Vorrichtung, insbesondere in
Verbindung als Schlagzeugwagen zu demonstrieren, ist hier eine große
Trommel dargestellt. Um die Trommel zu spielen, ist es notwendig, dass
die Schlagflächen senkrecht zur Laufrichtung ausgebildet sind, so dass
diese seitlich geschlagen werden können. Bei herkömmlichen Einrichtun
gen ist es für den Transport, beispielsweise in einem Kraftfahrzeug,
notwendig gewesen, die Trommel von dem übrigen Wagen zu entfernen und
diese beiden Teile unabhängig voneinander zu transportieren.
Ein wesentlicher Nachteil dabei ist, dass beide Teile sperrig und in
ihren Abmessungen unhandlich gestaltet sind, so dass diese in der Re
gel nicht in einem herkömmlichen Pkw Platz finden. Erfindungsgemäß ist
vorgesehen, die Vorrichtung 2' in eine derartige Stellung zu bringen,
dass, wies in Fig. 8 dargestellt ist, die Trommel waagrecht gestellt
wird, bevor der Caddy 5 durch den bereits beschriebenen Klappmechanis
mus zusammengelegt wird.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung lässt sich überall dort einsetzen, wo
es notwendig ist, dass weitausladende Musikinstrumente, die in ihren
Abmessungen größer als ein in der Regel herkömmliches Durchgangsmaß
bemessen sind, auf einfache Art und Weise verschwenkt werden können,
so dass problemlos Türen, Portale o. ä. mittels diesen Musikinstrumen
ten durchschritten werden können. Hierfür ist auf sehr einfache und
kostengünstige Art und Weise die erfindungsgemäße Vorrichtung geschaf
fen worden, die sich sowohl als einfache Halteeinrichtung, wie es aus
dem Stand der Technik bereits bekannt ist, mittels einem Tragesystem
und einer Vorrichtung zur Aufnahme von Musikinstrumenten einsetzen
lässt, als auch, insbesondere für Marschmusik, mit einem Caddy verbin
den lässt.
1
Schlagzeugwagen
2
Vorrichtung
2
' weitere Ausführung der erfindungsgemäßen Vorrichtung
3
Mittel
4
Anschlusselement
5
Caddy
6
Musikinstrumente
7
Ausgestaltung
8
Räder
9
Drehachse
10
Beine
11
Scharnier
12
Verstelleinrichtung
13
Gelenk
14
oberes Teil
15
unteres Teil
16
Feder
17
plattenartige Ausgestaltung
18
plattenartige Ausgestaltung
19
Aufnahme
20
,
20
' Anschlusselement
20
" weiteres Anschlusselement
21
Bedienelement
22
Schwenkachse
23
Verrastung
24
Bolzen
25
Pfeil
26
Feder
Claims (20)
1. Vorrichtung (2; 2') zum Halten und Spielen von Musikinstrumenten
(6), insbesondere beim Marschieren, Gehen und/oder Stehen, bestehend
aus
- - einer Einrichtung zur Aufnahme mindestens eines Musikinstrumentes (6),
- - mindestens einem Mittel (3) zur lösbaren Befestigung des Musikin strumentes (6) an der Aufnahme der Vorrichtung (2; 2')und
- - einem Anschlusselement (4) für die Befestigung einer Trage-, Führ- oder Haltevorrichtung,
- - zwischen der Trage- oder Führeinrichtung bzw. Haltevorrichtung und der Einrichtung zur Aufnahme mindestens eines Musikinstrumen tes (6) eine Vorrichtung (2, 2') zum Verschwenken des Musikin strumentes (6) um mindestens eine Schwenkachse vorgesehen ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Vor
richtung (2, 2') zum Verschwenken aus zwei plattenförmigen Ausbil
dungen (17, 18) besteht, wobei eine plattenförmige Ausbildung (17)
an der Einrichtung zur Aufnahme mindestens eines Musikinstrumentes
(6) und die andere plattenförmige Ausbildung (18) an dem Anschlus
selement (4) der Trage- oder Führ- und/oder Haltevorrichtung ange
ordnet ist, wobei die beiden plattenförmigen Ausbildungen (17, 18)
durch eine Schwenkachse (22) miteinander verbunden sind.
3. Vorrichtung nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, da
durch gekennzeichnet, dass eine Rastvorrichtung (23) zum Verrasten
der einen plattenartigen Ausbildung (17) gegenüber der anderen plat
tenartigen Ausbildung (18) vorgesehen ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass zur Be
dienung der Rastvorrichtung (23) ein einarmiger Hebel vorgesehen
ist, mittels dem die Verrastung entriegelbar ist und mittels dem die
Verschwenkung ausführbar ist.
5. Vorrichtung nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, da
durch gekennzeichnet, dass an der Einrichtung zur Aufnahme eines
Musikinstrumentes (6) ein Rahmengestell angeordnet ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Rah
mengestell ein Dreibein ist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass an zwei
der drei Beinen (10) Räder (8) angeordnet sind.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass das drit
te Bein (10) des Rahmengestells klappbar gestaltet ist.
9. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass das drit
te Bein (10) stufenlos höhenverstellbar ist.
10. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Aus
schwenkung des dritten Beines (10) gegen die Kraft einer Feder (16)
erfolgt.
11. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die wei
teren Beine (10) höhenverstellbar sind.
12. Vorrichtung nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass an dem Rahmengestell eine weitere
Achse zum Verschwenken des Musikinstrumentes (6) gegenüber dem Rah
mengestell vorgesehen ist.
13. Vorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Ach
se parallel zur Ausrichtung des Musikinstrumentes (6) gelagert ist.
14. Vorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Ach
se zwischen der Vorrichtung zum Verschwenken des Musikinstruments
(6) und dem Dreibein angeordnet ist.
15. Vorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die
Schwenkbewegung des Musikinstrumentes (6) gegenüber dem Rahmenge
stell erst dann freigegeben wird, sobald der Teil des Rahmenge
stells aus einer Führung gegenüber dem übrigen Gestell herausgezo
gen ist.
16. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Mit
tel (3) zur Befestigung des Musikinstrumentes (6) als Adapter zur
Aufnahme unterschiedlicher Musikinstrumente ausgebildet ist.
17. Vorrichtung nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass an dem
Adapter eine bogenförmige Aufnahmevorrichtung angeordnet werden
kann, die zur Aufnahme einer Trommel vorgesehen ist.
18. Vorrichtung nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass die Auf
nahme der Trommel an der bogenförmigen Aufnahmevorrichtung mittels
gummiartigen Torsionselementen ausgebildet ist.
19. Vorrichtung nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass eine Aufnahme (19) für eine Beleuch
tung vorgesehen ist.
20. Vorrichtung nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass eine Aufnahme (19) zum Halten von Ge
tränken vorgesehen ist.
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| DE112004000654B4 (de) * | 2003-04-17 | 2009-10-22 | Akira Ando | Multifunktionales Gerät für einen Kontrabass (Cello) und einen Kontrabass (Cello)-Spieler |
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