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DE60018645T2 - Kompakter Ständer für ein Musikinstrument - Google Patents

Kompakter Ständer für ein Musikinstrument Download PDF

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Publication number
DE60018645T2
DE60018645T2 DE60018645T DE60018645T DE60018645T2 DE 60018645 T2 DE60018645 T2 DE 60018645T2 DE 60018645 T DE60018645 T DE 60018645T DE 60018645 T DE60018645 T DE 60018645T DE 60018645 T2 DE60018645 T2 DE 60018645T2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
musical instrument
stand
foot
holding device
stand according
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE60018645T
Other languages
English (en)
Other versions
DE60018645D1 (de
Inventor
Fumihiro Hamamatsu-shi Shigenaga
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Yamaha Corp
Original Assignee
Yamaha Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Yamaha Corp filed Critical Yamaha Corp
Application granted granted Critical
Publication of DE60018645D1 publication Critical patent/DE60018645D1/de
Publication of DE60018645T2 publication Critical patent/DE60018645T2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10DSTRINGED MUSICAL INSTRUMENTS; WIND MUSICAL INSTRUMENTS; ACCORDIONS OR CONCERTINAS; PERCUSSION MUSICAL INSTRUMENTS; AEOLIAN HARPS; SINGING-FLAME MUSICAL INSTRUMENTS; MUSICAL INSTRUMENTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G10D13/00Percussion musical instruments; Details or accessories therefor
    • G10D13/01General design of percussion musical instruments
    • G10D13/06Castanets, cymbals, triangles, tambourines without drumheads or other single-toned percussion musical instruments
    • G10D13/063Cymbals
    • G10D13/065Hi-hats

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Auxiliary Devices For Music (AREA)

Description

  • GEBIET DER ERFINDUNG
  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Schlaginstrument und insbesondere auf einen Ständer zum Halten von Becken über einem Boden.
  • BESCHREIBUNG DER VERWANDTEN TECHNIK
  • Ein typisches Beispiel eines Ständers für ein Schlaginstrument ist in 1 gezeigt. Der Ständer des Standes der Technik wird als „Hi-Hat-Ständer" bezeichnet und hält Hi-Hat-Becken 1/2 innerhalb der Reichweite eines Spielers. Der Hi-Hat-Ständer des Standes der Technik weist eine Teleskopführung 3, eine Verlängerungsstange 4, einen faltbares Dreibein 5 und einen Rahmen 6 auf. Mehrere Rohre 7/8, eine Kupplung 9 und eine Flügelschraube 10 konstituieren die Teleskopführung 3. Ein mit Gewinde versehenes Loch ist in der Kupplung 9 gebildet und die Kupplung 9 ist an dem Rohr 7 angebracht. Das Rohr 8 ist ausziehbar aus und zusammenschiebbar in das Rohr 7, und die Flügelschraube 10 befestigt die Rohre 7/8 bei einer gegenwärtigen relativen Position. Die Verlängerungsstange 4 wird in die Teleskopführung 3 eingeführt und ragt aus beiden Enden der Teleskopführung 3. Das untere Becken 1 ist an dem oberen Ende des Rohrs 8 befestigt, und das obere Becken 2 ist an der Verlängerungsstange 4 befestigt. Wenn die Verlängerungsstange 4 in die Teleskopführung 3 gezogen wird, schlägt das obere Becken 2 gegen das untere Becken 1.
  • Das faltbare Dreibein 5 umfasst drei Beine 5a/5b/5c, Halteringe 11/12 und drei faltbare Stützen bzw. Streben 13/14/15. Die drei Beine 5a/5b/5c sind an ihren oberen Enden mit dem Haltering 11 verbunden, und der Haltering 11 st an dem Rohr 7 befestigt. Der andere Haltering 12 ist auch an dem Rohr 7 befestigt und ist dichter am Boden als der Haltering 11. Die drei Beine 5a/5b/5c sind mit einem Winkel von 120 Grad beabstandet. Die faltbaren Streben 13/14/15 sind an ihren inneren Enden an dem Haltering 12 verbunden und an ihren äußeren Enden an dem Bein 5. Wenn die Streben 13/14/15 gestreckt werden, spreizt das Dreibein 5 die Beine 5a/5b/5c auf dem Boden aus und hält die Führung 3 und demgemäß die Hi-Hat-Becken 1/2 aufrecht.
  • Der Rahmen 6 besitzt die Form eines Buchstaben L und das Rohr 7 ist an dem vertikalen Teil des Rahmens 6 befestigt. Der Rahmen 6 wird auf dem Boden angeordnet und der untere Teil des Rahmens 6 wird in Kontakt mit dem Boden gehalten.
  • Der Hi-Hat-Ständer des Standes der Technik weist ferner ein Fußpedal 20 und eine Federeinheit 21 auf. Das Fußpedal 20 umfasst eine Auflage 22 und ein Trittbrett 23. Die Auflage 22 kann integral mit dem Bodenteil des Rahmens 6 sein und das Trittbrett 23 ist um ein Scharnier drehbar an seinem einen Ende an der Auflage 22 und an seinem anderen Ende an der Verlängerungsstange 4 aufgehängt.
  • Die Federeinheit 21 umfasst ein zylindrisches Gehäuse 24, eine Rückstellfeder (nicht gezeigt) und einen Plungerkolben 25. Das zylindrische Gehäuse 24 ist an dem Rohr 7 befestigt und die Rückstellfeder ist in dem zylindrischen Gehäuse 24 untergebracht. Die Rückstellfeder ist an ihrem einen Ende mit dem zylindrischen Gehäuse 24 und an ihrem anderen Ende mit dem Plungerkolben 25 verbunden. Der Plungerkolben 25 ragt von dem zylindrischen Gehäuse 24 nach unten und ist mit der Verlängerungsstange 4 verbunden. Auf diese Weise ist die Federeinheit 21 zwischen der Führung 3 und der Verlängerungsstange 4 verbunden und drängt die Verlängerungsstange 4 nach oben. Dies führt dazu, dass das obere Becken 2 von dem unteren Becken 1 beabstandet ist und dass das Trittbrett 23 über den Bodenteil des Rahmens 6 nach oben gezogen wird.
  • Ein Problem, das bei dem Hi-Hat-Ständer des Standes der Technik auftritt, besteht darin, dass die Beine 5b/5c ein Hindernis für den Spieler sind. Im Detail bedeutet dies, dass wenn die Streben 13/14/15 ausgestreckt sind, sind die Beine 5a/5b/5c, die Führung 3 und das Fußpedal 20 auf dem Boden angeordnet, wie in 2 gezeigt. Das Fußpedal 20 ist gegenüberliegend zu dem Bein 5a in Bezug auf die Führung 3, und die Beine 5b und 5c sind auf beiden Seiten des Fußpedals 20 gelegen. Die Beine 5a/5b/5c sind gleich voneinander beabstandet und der Winkel θ zwischen zwei benachbarten Beinen 5a/5b/5c beträgt 120 Grad.
  • Der Satz von Hi-Hat-Becken wird verwendet als ein Teil eines Schlagzeugs, und der Hi-Hat-Ständer des Standes der Technik ist um einen Trommler bzw. Schlagzeuger herum gemeinsam mit anderen Trommeln und Becken angeordnet. Es ist selten, dass die Hi-Hat-Becken 1/2 direkt vor dem Schlagzeuger angeordnet werden. Die Hi-Hat-Becken werden gewöhnlicher Weise auf einer der Seiten des Schlagzeugers angeordnet und die Trommeln werden gemeinsam mit dem Hi-Hat-Ständer eng um den Schlagzeuger herum zusammengestellt. Dies bedeutet, dass der Platz zwischen den Schlaginstrumenten eng ist.
  • Während der Schlagzeuger die anderen Schlaginstrumente schlägt, lässt er den Fuß auf dem Boden ruhen oder wiederholt den Tritt auf das Fußpedal für ein weiteres Schlaginstrument, wie beispielsweise eine Basstrommel. Um das Schlaggeräusch durch die Hi-Hat-Becken zu erzeugen, bewegt er den Fuß auf das Trittbrett 23 vor dem Schlagen der Hi-Hat-Becken 1/2 und tritt auf das Trittbrett 23. Er neigt dazu sein Bein gegen die Beine 5b/5c zu schlagen und empfindet die Beine 5b/5c als Hindernis.
  • Eine Lösung dieses Problems ist ein Hi-Hat-Ständer, der in der japanischen Patentveröffentlichung der ungeprüften Anmeldung Nr. 10-232670 und dem U.S. Patent Nr. 5,105,706 offenbart ist. Der Hi-Hat-Ständer des Standes der Technik besitzt zwei Beine, die von einem Führungsrohr ausgebreitet sind. Das Führungsrohr ragt von einem Rahmen nach oben und ein Fußpedal ist mit dem Rahmen zusammengebaut. Die beiden Beine wirken mit dem Fußpedal zusammen, um das Führungsrohr stabil auf dem Boden zu halten. Die beiden Beine sind gegenüberliegend zu dem Fußpedal in Bezug auf das Führungsrohr, und kein Bein ist auf den Seiten des Fußpedals gelegen. Auf diese Weise vergrößert der Hi-Hat-Ständer des Standes der Technik den Raum um das Fußpedal herum und bietet dem Spieler leichten Zugang zu dem Fußpedal.
  • Obwohl die Beine von drei auf zwei verringert werden, werden weiterhin zwei Beine für den Hi-Hat-Ständer des Standes der Technik benötigt, und werden von dem Führungsrohr zu dem Boden ausgespreizt. Wie zuvor beschrieben, werden die Hi-Hat-Becken üblicher Weise gemeinsam mit anderen Schlaginstrumenten, wie bei spielsweise Trommeln, verwendet, und der Hi-Hat-Ständer und die Trommeln sind um den Spieler herum in einer eng zusammengestellten Weise angeordnet. Der zweibeinige Hi-Hat-Ständer des Standes der Technik macht den Raum auf beiden Seiten des Fußpedals frei und gestattet dem Spieler einen leichten Zugang zu dem Fußpedal. Der zweibeinige Hi-Hat-Ständer des Standes der Technik ermöglicht es jedoch nicht, dass ein Instrument den Raum zwischen den beiden Beinen und dem Führungsrohr besetzt. Dies führt dazu, dass der zweibeinige Hi-Hat-Ständer des Standes der Technik den Raum gegenüber dem Fußpedal einnimmt. Mit anderen Worten ist der zweibeinige Hi-Hat-Ständer des Standes der Technik immer noch ein Hindernis für eine kompakte Anordnung der Schlaginstrumente.
  • ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
  • Es ist daher ein wichtiges Ziel der vorliegenden Erfindung, einen Ständer für ein Schlaginstrument zu liefern, der gemeinsam mit anderen Schlaginstrumenten kompakt angeordnet wird.
  • Um das Ziel zu erreichen, schlägt die vorliegende Erfindung vor, ein Führungsglied zu tragen, und zwar durch Verwenden eines Fußflächenglieds, das daran durch ein einzelnes Bein verbunden ist.
  • Gemäß einem Aspekt der vorliegenden Erfindung wird ein Ständer für ein Musikinstrument vorgesehen, der Folgendes aufweist: einen Halter zum Halten des Musikinstruments über einer Oberfläche, einen Antrieb, der auf der Oberfläche gelegen ist und mit dem Halter verbunden ist zum Halten des Halters und des Musikinstruments über der Oberfläche, und mit dem Musikinstrument derart verbunden ist, dass ein Spieler einen Klang durch Betätigen des Musikinstruments durch den Antrieb erzeugt, sowie eine Positionsstütze, um den Halter und das Musikinstrument am Umfallen zu hindern, wobei diese ein einzelnes Bein umfasst, das einen Endteil besitzt, der mit dem Halter verbunden ist und sich zu der Oberfläche erstreckt, sowie ein Fußflächenglied, das mit dem anderen Endteil des einzelnen Beines verbunden ist und in Kontakt mit der Oberfläche gehalten wird.
  • KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
  • Die Merkmale und Vorteile des Ständers für ein Schlaginstrument werden deutlicher durch die folgende Beschreibung gemeinsam mit den begleitenden Zeichnungen verstanden werden, in denen zeigt:
  • 1 eine perspektivische Ansicht, die die Struktur des Ständers für Becken des Standes der Technik zeigt;
  • 2 eine Draufsicht, die die Anordnung auf dem Boden von Teilen der Hi-Hat-Becken des Standes der Technik zeigt;
  • 3 eine perspektivische Ansicht, die die Struktur eines Ständers für ein Schlaginstrument gemäß der vorliegenden Erfindung zeigt;
  • 4 eine Seitenansicht, die den Ständer für ein Schlaginstrument zeigt;
  • 5 eine Rückansicht, die eine Positionsstütze, die in einem anderen Ständer für ein Schlaginstrument gemäß der vorliegenden Erfindung aufgenommen ist, zeigt;
  • 6 eine Rückansicht, die eine Positionsstütze, die in noch einem anderen Ständer für ein Musikinstrument gemäß der vorliegenden Erfindung aufgenommen ist, zeigt; und
  • 7 eine perspektivische Ansicht, die die Struktur von noch einem anderen Ständer für ein Schlaginstrument gemäß der vorliegenden Erfindung zeigt.
  • BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSBEISPIELE
  • Erstes Ausführungsbeispiel
  • Auf 3 und 4 der Zeichnungen Bezug nehmend, befindet sich ein Ständer für ein Schlaginstrument aufrecht auf einem Boden 30 und hält die Hi-Hat-Becken 31a/31b über dem Boden 30. Auf diese Weise wird der Ständer als ein Hi-Hat-Ständer verwendet. In der folgenden Beschreibung wird die Bezeichnung „vorne" verwendet, um eine Position dichter an einem Spieler, und die Bezeichnung „hinten", um eine Position entfernter als die vordere Position, zu bezeichnen.
  • Der Hi-Hat-Ständer weist einen Beckenhalter 32, einen Beckenantrieb 33 und eine Positionsstütze 34 auf. Der Beckenhalter 32 hält die Hi-Hat-Becken auf Höhe der Schultern eines Spielers, der auf einem Stuhl sitzt, und der Beckenantrieb 33 schlägt das obere Becken 31a gegen das untere Becken 31b, um ein Schlaggeräusch zu erzeugen. Die Positionsstütze 34 ist an dem Beckenhalter 32 angebracht und hält den Beckenhalter 32 aufrecht auf dem Boden 30.
  • Der Beckenhalter 32 umfasst eine Teleskopführung 35 und eine Verlängerungsstange 36. Drei Rohre 39a/39b/39c und Aufsätze 40 formen in Kombination die Teleskopführung 35. Das Rohr 39b ist in das Rohr 39a eingesetzt, und das Rohr 39c ist in das Rohr 39b eingesetzt. Die Rohre 39b/39c sind gemeinsam ausziehbar von und zusammenschiebbar in das andere Rohr 39a, und das Rohr 39c ist ausziehbar von und zusammenschiebbar in das Rohr 39b. Einer der Aufsätze 40 ist an dem unteren Ende des Rohrs 39a angebracht und der andere Aufsatz ist an dem oberen Ende des Rohrs 39c angebracht. Die Rohre 39a/39b/39c und die Aufsätze 40 definieren einen Innenraum in der Teleskopführung 35. Die Verlängerungsstange 36 wird lose in den Innenraum eingeführt und ragt aus beiden Aufsätzen 40 hervor. Obwohl nicht in den Zeichnungen dargestellt, können Ringe und Flügelschrauben ferner in dem Beckenhalter 32 beinhaltet sein. Einer der Ringe ist an dem oberen Ende des Rohrs 39a angebracht und ein Gewindeloch ist in dem Ring gebildet. Die Flügelschraube wird in Gewindeeingriff mit dem Ring gebracht und wird gegen das andere Rohr 39b gedrückt. In ähnlicher Weise wird der Ring an dem Rohr 39b angebracht und die andere Flügelschraube wird gegen das Rohr 39c gedrückt. Auf diese Weise kann der Spieler die Rohre 39a/39b/39c bei der gegenwärtigen relativen Position mit den Flügelschrauben befestigen. Das untere Becken 31b wird an dem oberen Ende des Rohrs 39c befestigt und das obere Becken 31a wird an dem oberen Endteil der Verlängerungsstange 36 befestigt. Obwohl die oberen Becken/unteren Becken 31a/31b voneinander beabstandet sind, wird das obere Becken 31a gegen das untere Becken 31b geschlagen, wenn der Spieler den Beckenantrieb 33 betätigt.
  • Der Beckenantrieb 33 besteht aus einem Fußpedal 42 und einer Rückstellfedereinheit 43. Das Fußpedal 42 überträgt die Kraft, die durch den Spieler auf die Ver längerungsstange 36 ausgeübt wird, um das obere Becken 31a gegen das untere Becken 31b zu schlagen, und die Rückstellfedereinheit 43 drängt die Verlängerungsstange 36, um das obere Becken 31a von dem unteren Becken 31b zu beabstanden.
  • Das Fußpedal 42 ist auf der Vorderseite bezüglich des Beckenhalters 32 gelegen und umfasst einen Rahmen 45, ein Trittbrett 46 und ein Verbindungsglied 47. Der Rahmen 45 ist mit dem Beckenhalter 32 verbunden und nimmt dessen meistes Gewicht auf. Das Trittbrett 46 ist mit einem Scharnier an dem Rahmen 45 angebracht und ist mit dem unteren Ende der Verlängerungsstange 36 mittels des Verbindungsglieds 47 verbunden. Das Verbindungsglied 47 ist flexibel und wandelt die Drehung in eine lineare Bewegung um. Wenn der Spieler auf das Trittbrett 46 tritt, wird das Trittbrett 46 bezüglich des Rahmens 45 gedreht und das Verbindungsglied 47 wandelt die Drehung des Trittbretts 46 in die lineare Bewegung der Verlängerungsstange 36 und zwar in einer Abwärtsrichtung um. Das Verbindungsglied 47 kann aus einem Lederriemen gebildet sein.
  • Der Rahmen 45 umfasst eine Bodenplatte 50, ein Paar von Säulen 51, einen oberen Balken 53, eine Auflage 54 und ein Paar von Verbindungsstangen 55. Die Bodenplatte 50 wird auf dem Boden 30 angeordnet und mit dem Paar von Säulen 51 und dem Paar von Verbindungsstangen 55 zusammengebaut. Die Säulen 51 werden an der Bodenplatte 50 befestigt, und ragen von der Bodenplatte 50 nach oben. Der obere Balken 53 überspannt den Raum zwischen den Säulen 51 und wird an den oberen Enden der Säulen 51 befestigt. Auf diese Weise ist die Teleskopführung 35 mit dem oberen Balken 53 verbunden und trägt den Beckenhalter 32 und die Hi-Hat-Becken 31a/31b auf dem Boden 30. Die Auflage 54 wird auf dem Boden 30 angeordnet und ist mit der Auflage 54 mittels des Paars von Verbindungsstangen 55 verbunden. Das Trittbrett 46 ist mit der Auflage 54 mittels eines Stifts 56 verbunden und ist um den Stift 56 herum drehbar. Das Verbindungsglied 47 ist an seinem einen Ende mit dem Trittbrett 46 und an seinem anderen Ende mit dem unteren Ende der Verlängerungsstange 36 verbunden und wandelt die Drehung des Trittbretts 46 um den Stift 56 zu der Abwärtsbewegung der Verlängerungsstange 36 um.
  • Die Rückstellfedereinheit 43 ist in dem Innenraum der Teleskopführung 43 vorgesehen und wird nicht von außen gesehen. Auf diese Weise führt die Rückstellfedereinheit 43 zu einem aufgeräumten Aussehen des Hi-Hat-Ständers. Die Rückstellfeder 43 umfasst eine Schraubenfeder 61 und einen Ring 62a. Der Ring 62a ist an der Verlängerungsstange 36 befestigt. Die Schraubenfeder 61 verläuft spiralförmig um die Verlängerungsstange 36 herum und ist an ihrem oberen Ende mit dem Ring 62a und an ihrem unteren Ende mit dem Aufsatz 40 verbunden. Der Abstand zwischen dem Ring 62a und dem Aufsatz 40 ist enger als die freie Länge der Schraubenfeder 61. Aus diesem Grund ist die Schraubenfeder 61 anfänglich komprimiert und drängt die Verlängerungsstange 36 nach oben. Wenn der Spieler auf das Trittbrett 46 tritt, zieht das Trittbrett 46 die Verlängerungsstange 36 gegen die elastische Kraft der Schraubenfeder 61 nach oben und das obere Becken 31a wird gegen das untere Becken 31b geschlagen. Wenn der Spieler die Kraft von dem Trittbrett 46 entfernt, drängt andererseits die Schraubenfeder 61 die Verlängerungsstange 36 nach oben und das obere Becken 31a wird von dem unteren Becken 31b aufgrund der elastischen Kraft der Schraubenfeder 61 beabstandet. Das Trittbrett 46 kehrt zu der Ausgangsposition zurück. Auf diese Weise schlägt der Spieler die Hi-Hat-Becken 31a/31b mittels des Beckenantriebs 33 gegeneinander.
  • Die Positionsstütze 34 hindert den Beckenhalter 32 am Umfallen und ist auf der Rückseite bezüglich des Beckenhalters 32 gelegen. Die Positionsstütze 34 umfasst ein einzelnes Bein 61, zwei Verbindungsstücke 62/63 und ein Fußflächenglied 64. Das Verbindungsstück 62 ist zwischen der Teleskopführung 35 und einem oberen Endteil des einzelnen Beines 61 vorgesehen und das einzelne Bein 61 ist in Bezug auf die Teleskopführung 35 mittels des Verbindungsstücks 62 schwenkbar. Das andere Verbindungsstück 63 ist zwischen der Teleskopführung 35 und einem Zwischenteil des einzelnen Beines 61 vorgesehen. Das Verbindungsstück 63 ermöglicht es dem einzelnen Bein 61 ausgestreckt von und in die Nähe der Teleskopführung 35 gefaltet zu werden. Auf diese Weise wird das einzelne Bein 61 zwischen einer ausgestreckten Position und einer zusammengefalteten Position gewechselt. Das einzelne Bein 61 bildet gemeinsam mit dem Rohr 39a und dem Verbindungsstück 63 in der ausgestreckten Position ein Dreieck und hält sich selbst stabil in bezüglich der Teleskopführung, wie in 3 gezeigt. Wenn andererseits der Spieler das einzelne Bein 61 in die zusammengefaltete Position wechselt, ist das einzelne Bein 61 nahe der Teleskopführung 35 und der Hi-Hat-Ständer wird kompakt.
  • Das Fußflächenglied 64 ist an dem unteren Endteil des einzelnen Beins 61 angebracht und kann von dem Bein 61 einfach abgebaut werden. Das Fußflächenglied 64 ist ebenso breit wie die beiden Beine des Standes der Technik und wird in Kontakt mit dem Boden 30 gehalten.
  • Das Verbindungsstück 62 umfasst einen Ring 65, eine Griffschraube 66, einen Vorsprung 67 und einen Stift 68. Der Ring 65 besitzt einen ringförmigen Raum und das Rohr 39b wird in den ringförmigen Raum eingeführt. Ein Gewindeloch ist in dem Ring 65 geformt und die Griffschraube 66 wird in das Gewindeloch eingeschraubt. Ein Gewindeschaft der Griffschraube 66 wird gegen die Außenfläche des Rohrs 39b gedrückt und der Ring 65 wird an dem Rohr 39b befestigt. Der Vorsprung 67 ist auf der Außenfläche des Rings 65 geformt und ragt von dort nach außen. Der Vorsprung 67 ist nach hinten gerichtet. Ein Loch ist in dem Vorderende des Vorsprungs 67 gebildet und das Bein 61 besitzt ebenfalls ein Loch in seinem Vorderendteil. Die Löcher sind miteinander ausgerichtet und das Bein 61 ist drehbar mit dem Vorsprung 67 mittels des Stiftes 68 verbunden.
  • Das andere Verbindungsstück 63 ist von dem Verbindungsstück 62 nach unten beabstandet und umfasst einen Ring 70, eine Flügelschraube 71, eine Strebe 72 und einen Stift 73. Der Ring 70 besitzt einen ringförmigen Raum und das Rohr 39a wird in den ringförmigen Raum eingeführt. Ein Gewindeloch ist in dem Ring 70 geformt und die Flügelschraube 71 wird in das Gewindeloch eingeschraubt. Ein Gewindeschaft der Flügelschraube 71 wird gegen die Außenfläche des Rohrs 39a gedrückt und der Ring 70 wird an dem Rohr 39a befestigt. Die Strebe 72 ist mit einem Scharnier an dem Ring 70 angebracht und ragt von dort nach hinten. Die Strebe 72 ist gegabelt und ein Hohlraum ist in dem gegabelten Vorderendteil der Strebe 72 gebildet. Ein kreisförmiges Loch ist in dem gegabelten Vorderendteil gebildet und ein langgestrecktes Loch (nicht gezeigt) ist in dem Zwischenteil des Beines 61 geformt. Das Bein 61 wird in den Hohlraum eingeführt, um das Loch mit dem langgestreckten Loch auszurichten, und das Bein 61 wird drehbar mit der Strebe 72 mittels des Stifts 73 verbunden. Der Stift 73 ist entlang des langgestreckten Lochs beweglich, um den Unterschied der Stiftposition zwischen der ausgestreckten Position und der zusammengefalteten Position aufzunehmen. Auf diese Weise ermöglichen es die Verbindungsstücke 62/63 dem Spieler, das einzelne Bein 61 zwischen der ausgestreckten Position und der zusammengefalteten Position zu wechseln. Wenn der Spieler die Griffschraube 66 und die Flügelschraube 71 lockert, werden die Ringe 65/70 auf den Außenflächen der Rohre 39a/39b gleitbar. Der Spieler zieht die Ringe 65/70 aus der Teleskopführung 35. Auf diese Weise wird die Positionsstütze 34 von dem Beckenhalter 32 abgebaut.
  • Das Fußflächenglied 64 ist an dem unteren Endteil des einzelnen Beines 61 angebracht und hält den Beckenhalter 32 stabil auf dem Boden 30. Das Fußflächenglied 64 umfasst einen Halteblock 75, eine Platte 76, einen Verbindungsblock 77, eine Griffschraube 78, ein Paar von Antigleitblöcken 79, ein Paar von Streben 80 und Stifte 82. Ein Durchgangsloch ist in dem Halteblock 75 gebildet und der untere Teil des Beines 61 wird gleitbar in das Durchgangsloch eingeführt. Der Halteblock 75 besitzt ein Paar von Ohren bzw. Laschen 83 und die Streben 80 sind jeweils drehbar mit den Laschen 83 mittels der Stifte 81 verbunden. Ein Schlitz ist in dem Verbindungsblock 77 gebildet und ist nach der oberen Oberfläche des Verbindungsblocks hin offen. Das untere Ende des Beines 61 wird in den Schlitz eingeführt und das Bein 61 wird an dem Verbindungsblock 77 befestigt. Ein Durchgangsloch ist ferner in dem Verbindungsblock 77 gebildet und ist nach beiden Seitenflächen des Verbindungsblocks 77 hin offen. Ein Gewindeloch ist ferner in dem Verbindungsblock 77 gebildet und ist zu dem Durchgangsloch hin offen. Die Platte 76 wird in das Durchgangsloch eingeführt und der rechte Flügel der Platte 76 wird eingestellt, so dass er gleich mit seinem linken Flügel ist. Die Griffschraube wird in das Gewindeloch geschraubt und der Gewindeschaft der Griffschraube 78 wird gegen die Platte 76 gedrückt. Auf diese Weise befestigt der Spieler die Platte 76 an dem Verbindungsblock 77. Die rechten/linken Flügel der Platte 76 sind jeweils mit den unteren Endteilen der Streben 80 mittels der Stifte 82 verbunden. Die An tigleitblöcke 79 sind beispielsweise aus Gummi gebildet und besitzen jeweils Schlitze. Der rechte Flügel und der linke Flügel werden jeweils in die Schlitze eingeführt, die in den Antigleitblöcken 79 gebildet sind, und hindern die Platte 76 am Gleiten auf dem Boden 30.
  • Das Fußflächenglied 64 wird einfach von dem Bein 61 abgebaut. Der Spieler lockert die Griffschraube 78. Dann wird das Bein 61 gleitbar. Der Spieler zieht das Fußflächenglied 64 von dem Bein 61 heraus. Auf diese Weise wird das Fußflächenglied 64 von dem Bein 61 abgebaut.
  • Wie zuvor beschrieben, wird das Fußflächenglied 64 von dem Bein 61 abgebaut und die Verbindungsstücke 62/63 werden von der Teleskopführung 35 gemeinsam mit dem Bein 61 abgebaut. Auf diese Weise wird der Hi-Hat-Ständer gemäß der vorliegenden Erfindung in zumindest drei Teile zerlegt und die Tragbarkeit wird verbessert.
  • Wie aus der vorangehenden Beschreibung klar wird, ist das Fußflächenglied 64 durch das einzelne Bein 61 mit der Teleskopführung 35 verbunden. Das Fußflächenglied besetzt zwei Spitzen eines virtuellen Dreiecks auf dem Boden 30 und die Auflage 54 besetzt die verbleibende Spitze des virtuellen Dreiecks. Der Hi-Hat-Ständer besitzt einen Schwerpunkt der in das virtuelle Dreieck fällt. Aus diesem Grund kann die Positionsstütze 34, obwohl das einzelne Bein 61 mit dem Fußflächenglied 64 verbunden ist, den Beckenhalter 32 und demgemäß die Hi-Hat-Becken 31a/31b, die daran angebracht sind, daran hindern, auf den Boden 30 umzufallen.
  • Das Fußflächenglied 64 erstreckt sich lateral auf dem Boden 30 und lediglich das einzelne Bein 61 besetzt den Raum auf der Rückseite des Beckenhalters 32. Wenn ein Schlagzeuger den Hi-Hat-Ständer und andere Schlaginstrumente in einer eng zusammengestellten Weise anordnet, ist auf diese Weise der Hi-Hat-Ständer kein Hindernis für die anderen Schlaginstrumente. Wenn das Fußflächenglied 64 ein Hindernis für ein Schlaginstrument ist, das in dessen Nähe angeordnet werden soll, kann der Schlagzeuger die Griffschraube 66 und die Flügel schraube 71 lockern und das einzelne Bein 61 und das Fußflächenglied 64 um einen bestimmten Winkel um die Teleskopführung herum drehen. Für den Schlagzeuger ist es notwendig, nicht die Stabilität des Hi-Hat-Ständers nach dem Drehen um einen bestimmten Winkel zu verlieren.
  • Nur das Fußpedal 42 besetzt den Bereich vor dem Beckenhalter 32 und kein Bein besetzt den Raum auf beiden Seiten des Fußpedals 42. Aus diesem Grund erreicht der Schlagzeuger leicht mit seinem Fuß das Trittbrett 46.
  • Zweites Ausführungsbeispiel
  • Sich der 5 der Zeichnungen zuwendend, ist eine Positionsstütze 101 in einem anderen Hi-Hat-Ständer, der die vorliegende Erfindung verkörpert, beinhaltet. Der Hi-Hat-Ständer, der das zweite Ausführungsbeispiel implementiert, weist ferner einen Beckenhalter und einen Beckenantrieb auf. Der Beckenhalter und der Beckenantrieb sind jedoch ähnlich denen des ersten Ausführungsbeispiels und sind einfachheitshalber in der 5 weggelassen. Das untere Rohr der Teleskopführung wird ebenfalls mit „39a" bezeichnet.
  • Die Positionsstütze 101 weist zwei Kupplungen 102, ein einzelnes Bein 103 und ein Fußflächenglied 104 ähnlich zu der Positionsstütze 34 auf. Die obere Kupplung und die untere Kupplung 102 sind ähnlich zu den Kupplungen 62 und 63 und keine weitere Beschreibung ist im Folgenden beinhaltet.
  • Das einzelne Bein 103 ist durch ein Rohr implementiert und besitzt teilweise einen verminderten Durchmesser. Die Kupplung 102 ist mit dem verkleinerten Teil des Rohrs verbunden. Das Fußflächenglied 104 umfasst einen Verbindungsblock 110, ein Rohr 111 und ein Paar von Antigleitblöcken 112. Ein vertikales Loch und ein laterales Loch sind in dem Verbindungsblock 110 gebildet. Das einzelne Bein 103 wird in das vertikale Loch eingeführt und an dem Verbindungsblock 110 mittels eines Bolzens 113 befestigt. Das Rohr 111 wird in das laterale Loch eingeführt und mit dem Verbindungsblock 110 mittels eines Bolzens 114 verbunden. Das Rohr 111 ist gleichmäßig auf beiden Seiten des Verbindungsblocks 110 ausge breitet. Die Antigleitblöcke 112 sind an beiden Enden des Rohrs 111 angebracht. Das Rohr 103 besitzt eine derart große mechanische Festigkeit, dass keine Strebe in dem Fußflächenglied 101 beinhaltet ist.
  • Drittes Ausführungsbeispiel
  • 6 stellt eine Positionsstütze 131 dar, die in noch einem anderen Ständer für ein Musikinstrument beinhaltet ist. Der Ständer kann ein Hi-Hat-Ständer sein.
  • Die Positionsstütze 131 ist ähnlich der Positionsstütze 64 mit der Ausnahme der lateralen Platten 132/133. Aus diesem Grund sind andere Teile mit den gleichen Bezugszeichen versehen, die entsprechende Teile der Positionsstütze 64 bezeichnen. Die einzelne Platte 76 ist durch ein Paar von Platten 132/133 ersetzt und die Platten 132/133 sind drehbar mit dem Verbindungsblock 77 mittels Stiften 134 verbunden. Die Platten 132/133 sind auf beiden Seiten des einzelnen Beines 61 ausgebreitet und stützen das einzelne Bein 61 über dem Boden ab, wie in 6 gezeigt. Die in 6 gezeigte Positionsstütze 131 befindet sich in einer ausgestreckten Position.
  • Wenn ein Spieler eine Kraft nach innen auf die Platten 132/134 ausübt, gleitet der Halteblock 75 auf dem einzelnen Bein 61 und ist dichter an dem Verbindungsblock 77. Demgemäß werden die Platten 132/133 dichter und werden kompakt. Auf diese Weise kann der Spieler das Fußflächenglied 131 zwischen der ausgestreckten Position und einer zusammengefalteten Position wechseln. Das faltbare Fußflächenglied 131 verbessert die Tragbarkeit des Hi-Hat-Ständers.
  • Viertes Ausführungsbeispiel
  • Sich der 7 der Zeichnungen zuwendend, weist einen weiteren Ständer für ein Musikinstrument, der die vorliegende Erfindung verkörpert, im Wesentlichen einen Beckenhalter 141, einen Beckenantrieb 142 und eine Positionsstütze 143 auf. Der Beckenhalter 141 und der Beckenantrieb 142 sind ähnlich denen des ersten Ausführungsbeispiels und die Teile sind mit den gleichen Bezugszeichen versehen, die entsprechende Teile des ersten Ausführungsbeispiels bezeichnen, und zwar einfachheitshalber ohne detaillierte Beschreibung.
  • Die Positionsstütze 143 umfasst auch die Kupplungen 151/152, ein einzelnes Bein 153 und ein Fußflächenglied 154. Die Kupplung 151/152 und das einzelne Bein 153 sind ähnlich denen des ersten Ausführungsbeispiels und die Teile sind mit den gleichen Bezugszeichen versehen. Das Fußflächenglied 154 unterschiedet sich von dem Fußflächenglied 64 dadurch, dass eine Platte 155 hinzugefügt ist, und eine Strebe 156 und ein Antigleitblock 157 sind ferner für die zusätzliche Platte 155 vorgesehen. Die anderen Teile des Fußflächenglieds 154 sind mit den gleichen Bezugszeichen versehen, die entsprechende Teile des Fußflächenglieds 64 bezeichnen. Die zusätzliche Platte 155 ragt von dem Verbindungsblock 77 nach hinten und erstreckt sich auf dem Boden 30. Die Strebe 156 ist an ihrem einen Ende mit dem Halteblock 75 und an ihrem anderen Ende mit der zusätzlichen Platte 155 verbunden. Der Antigleitblock 157 ist beispielsweise aus Gummi gebildet und an dem Vorderende der zusätzlichen Platte 155 angebracht.
  • Die zusätzliche Platte 155 erhöht die Stabilität des Ständers, selbst wenn ein Musikinstrument auf dem Beckenhalter 141 den Schwerpunkt zu der rückwärtigen Position verlagert. Die zusätzliche Platte 155 hindert den Ständer und das Musikinstrument am Umfallen.
  • In den oben beschriebenen Ausführungsbeispielen dienen die Kombination der Platte 76 und der Antigleitblöcke 79, die Kombination des Rohrs 111 und der Antigleitblöcke 112, die Kombination der Platten 132/133 und der Antigleitblöcke 79 und die Kombination der Platte 76, der Antigleitblöcke 79, der zusätzlichen Platte 155 und des Antigleitblocks 157 als Fuß.
  • Obwohl spezielle Ausführungsbeispiele der vorliegenden Erfindung gezeigt und beschrieben wurden, wird es für Fachleute offensichtlich sein, dass verschiedene Veränderungen und Modifikationen vorgenommen werden können, ohne den Umfang der vorliegenden Erfindung zu verlassen.
  • Die Anwendung des Ständers ist nicht auf einen Hi-Hat-Ständer beschränkt. Die vorliegende Erfindung ist auf jeglichen Ständer anwendbar, der mit einem Fußpedal ausgestattet ist. Beispielsweise kann ein Bewegungsumwandler an der Führung angebracht sein, um die Hin- und Herbewegung der Verlängerungsstange in eine Drehung umzuwandeln. In diesem Fall kann ein Schlegel bzw. Schläger mit dem Bewegungsumwandler verbunden sein, um zur Drehung angetrieben zu werden. Der Schläger kann dazu verwendet werden, um ein Schlaginstrument, wie beispielsweise eine Trommel, zu bedienen.
  • Der rechte Flügel und der linke Flügel der Platte 76 können aus dem Verbindungsblock 77 bei einem bestimmten Winkel hervorragen.
  • Die Platten 132/133 können in der ausgestreckten Position geradlinig verlaufen. In diesem Fall ist der Halteblock 75 niedriger als der des dritten Ausführungsbeispiels und die Positionsstütze 131 liefert einen breiten freien Raum.
  • Ein kreisförmiges Glied kann ferner um das einzelne Bein 61 herum in einer solchen Art und Weise vorgesehen sein, dass damit die Platte 76 verbunden ist.

Claims (10)

  1. Ein Ständer für ein Musikinstrument (31a/31b), der Folgendes aufweist: eine Haltevorrichtung (32; 141) zum Halten des Musikinstruments (31a/31b) oberhalb einer Oberfläche (30); einen Antrieb (33; 142), der auf der Oberfläche (30) angeordnet, mit der Haltevorrichtung (31; 141) zum Halten der Haltevorrichtung (32; 141) und des Musikinstruments (31a/31b) über der Oberfläche (30) verbunden und mit dem Musikinstrument verbunden ist, so dass ein Spieler, einen Ton durch Betätigen des Musikinstruments (31a/31b) durch den Antrieb, erzeugt; und eine Positionsstütze, um die Haltevorrichtung (32; 141) und das Musikinstrument (31a/31b) am Umfallen zu hindern, dadurch gekennzeichnet, dass die Positionsstütze (34; 101; 143) einen einzelnen Schenkel (61; 103; 153) mit einem Endteil, das mit der Haltevorrichtung (32; 141) verbunden ist und sich zu der Oberfläche (30) hin erstreckt, und ein Standglied (64; 104; 131; 154) besitzt, das mit dem anderen Endteil des einzelnen Schenkels (61; 103; 153) verbunden ist und in Kontakt mit der Oberfläche (30) gehalten wird.
  2. Der Ständer gemäß Anspruch 1, in dem das Standglied (131) faltbar ist.
  3. Der Ständer gemäß Anspruch 1, in dem der einzelne Schenkel (103) durch ein Rohr gebildet wird.
  4. Der Ständer gemäß Anspruch 1, in dem das Standglied (64; 131; 154) Folgendes besitzt: einen Halteblock (75), der mit einem Zwischenteil des einzelnen Schenkels (61; 153) verbunden ist, einen Verbindungsblock (77), der mit dem anderen Ende des einzelnen Schenkels verbunden ist, und einen Fuß (76/79; 132/133/79; 76/79/155/157), der mit dem Verbindungsblock verbunden ist und in Kontakt mit der Oberfläche gehalten wird.
  5. Der Ständer gemäß Anspruch 1, in dem der Fuß Folgendes besitzt: eine einzelne Stange (76), die durch den Verbindungsblock (77) in einer solchen Art und Weise hindurchgeht, dass sie seitlich davon hervorragt, und Antigleitblöcke (79), die an beiden Enden der einzelnen Platte angebracht sind.
  6. Der Ständer gemäß Anspruch 5, in dem die Antigleitblöcke (79) und ein Fußpedal (42) die drei Scheitel bzw. Spitzen eines virtuellen Dreiecks auf der Oberfläche (30) belegen und die Haltevorrichtung (32) eine Führung (35) umfasst, die an ihrem unteren Teil mit einem Rahmen (45) des Antriebs verbunden ist, der auf der Oberfläche (30) angeordnet ist, und eine Verlängerungsstange (36) ist gleitbar innerhalb der Führung (35) untergebracht und besitzt ein unteres Endteil, das mit dem Fußpedal (42) verbunden ist, so dass das Musikinstrument (31a/31b) zwischen einem oberen Endteil der Führung (35) und einem oberen Endteil der Verlängerungsstange (36) verbunden ist.
  7. Der Ständer gemäß Anspruch 6, in dem das Musikinstrument ein erstes Becken (31b), verbunden mit dem oberen Endteil der Führung (35), und ein zweites Becken (31a), verbunden mit dem oberen Endteil der Verlängerungsstange (36), besitzt.
  8. Der Ständer gemäß Anspruch 7, in dem der Fuß eine Strebe bzw. Stütze (80), verbunden zwischen dem Halteblock (75) und der einzelnen Stange (76), besitzt.
  9. Der Ständer gemäß Anspruch 4, in dem der Fuß drei Stangen (76/155), die von dem Verbindungsblock (77) in verschiedene Richtungen herausragen, und drei Antigleitblöcke (79/157), jeweils an den Führungsenden der drei Stangen angebracht, besitzt, und wobei die Stütze drei Stangen (80/156), verbunden bei deren oberen Enden an dem Halteblock und bei deren unteren Enden an den drei Stangen, besitzt.
  10. Der Ständer gemäß Anspruch 9, in dem die drei Stangen (76/155) auf einem Bereich entgegengesetzt einem Fußpedal (42) des Antriebs bezüglich der Haltevorrichtung (32) angeordnet sind, und wobei die Haltevorrichtung eine Führung (35) aufweist, und zwar verbunden bei ihrem unteren Teil an einem Rahmen (45) des Antriebs, der auf der Oberfläche (30) angeordnet ist, und eine Verlängerungsstange (36) umfasst, die gleitbar innerhalb der Führung (35) untergebracht ist und einen unteren Endteil, verbunden mit dem Fußpedal (42), so dass das Musikinstrument (31a/31b) zwischen einem oberen Endteil der Führung und einem oberen Endteil der Verlängerungsstange verbunden ist.
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