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DE1001026B - Rechenmaschine - Google Patents

Rechenmaschine

Info

Publication number
DE1001026B
DE1001026B DEM16178A DEM0016178A DE1001026B DE 1001026 B DE1001026 B DE 1001026B DE M16178 A DEM16178 A DE M16178A DE M0016178 A DEM0016178 A DE M0016178A DE 1001026 B DE1001026 B DE 1001026B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
auxiliary
movement
calculating machine
arithmetic
main
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEM16178A
Other languages
English (en)
Inventor
Wilhelm Kiel
Ulrich Eichler
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Diehl Verwaltungs Stiftung
Original Assignee
Diehl GmbH and Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Diehl GmbH and Co filed Critical Diehl GmbH and Co
Priority to DEM16178A priority Critical patent/DE1001026B/de
Publication of DE1001026B publication Critical patent/DE1001026B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G06COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
    • G06CDIGITAL COMPUTERS IN WHICH ALL THE COMPUTATION IS EFFECTED MECHANICALLY
    • G06C23/00Driving mechanisms for functional elements
    • G06C23/02Driving mechanisms for functional elements of main shaft

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Computer Hardware Design (AREA)
  • Computing Systems (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Theoretical Computer Science (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)

Description

  • Rechenmaschine Gegenstand des Hauptpatents 933 665 ist eine. Rechenmaschine, insbesondere eine Vierspeziesrechenmasehine, bei welcher durch Betätigen eines Steuer-oder Operationsgliedes, insbesondere einer Funktionstaste, eine Hauptoperation ;urgelöst oder ausgeführt wird und bei der die Maschine derartig ausgebildet ist, daß der Hauptoperation eine zeitlich vor- und/oder nachgeschaltete Hilfsoperation selbsttätig zugeordnet ist.
  • Als Ausführungsbeispiel ist in dem Hauptpatent eine motorisch angetriebene Staffelwalzenrechenmaschine beschrieben worden, bei der zur Erzielung einer der Bewegung der Hauptrechenwelle vor- und nachgeschalteten Hilfsbewegung dar zum Ankuppeln der Hauptrechenwelle an den Motor vorgesehenen Eintourenkupplung eine Nebenkupplung derartig zugeordnet ist, daß beim Betätigen des Steuergestänges für das Ankuppeln des Rechenwerkes an den Antriebsmotor zunächst die Nebenkupplung zur Durchführung einer Hilfsbewegung eingeschaltet wird, kurz vor Beendigung dieser Hilfsbewegung die Hauptkupplung eingeschaltet wird, während die Nebenkupplung wieder ausgeschaltet ist, und nach einem oder mehreren Umläufen der Hauptreclienwelle die Hauptkupplung wieder ausgeschaltet und nach beendeter Bewegung der Hauptrechenwelle die Nebenkupplung zwecks Rückführung der Hilfsbewegung eingeschaltet wird.
  • In denn Hauptpatent wird vorgeschlagen., die mittels der Nebenkupplung erzeugte Hilfsbewegung zum Verschwenken einer Hilfssteuerwelle zu benutzen und mittels der Bewegung dieser Hilfssteuerwelle in einem Tastenfeld eingestellte Ziffernwerte durch Abtastschieber auf die Einstellrädchen. der Staffelwalzen zu übertragen. Auf diese Weise ist es möglich, die Tasten zum Eintasten von Ziffernwerten in die Rechenmaschine vom, zusätzlicher Einstellarbeit zu entlasten.
  • Bei Rechenmaschinen der genannten Art bewegt sich das Rechenwerk immer in der gleichen Drehrichtung. Die Umschaltung der meist in einem dekadenweise verschiebbaren Schlitten vorgesehenen Zählwerke im additiven oder subtraktiven Sinn erfolgt hierbei in der Weise, daß auf Vierkantwellen verschiebbar gelagerte Doppelkegelräder von der einen oder anderen Seite mit entsprechenden Antriebskegelrädern der Zählwerke gekuppelt werden. Dieses An-und Abkuppeln muß, um Rechenfehler zu vermeiden, vor bzw. nach dem eigentlichen Rechenvorgang des Rechenwerkes erfolgen. Zu diesem Zweck ist es bekannt, die Kupplung des Rechenwerkes mit den Zählwerken beim Niederdrücken der Funktionstasten für Plus- oder Minusrechnen vorzunehmen. Hierdurch entsteht jedoch der Nachteil, daß die Funktionstasten für das. Rechnen schwer bedienbar werden. Ein anderer bekannter Vorschlag besteht darin, z. B. auf der Hauptrechenwelle eine mit einer Rast versehene Scheibe vorzusehen, die mit einer normalerweise im Ruhezustand in der Rast liegende., an eine Schwenkhebel befestigten Rolle zusammenarbeitet. Beim Auslösen der Eintourenkupplung zum Einschalten des Rechenwerkes kann dann über die Rolle und den damit verbundenen Hebel die Kupplung zwischen Rechenwerk und den Zählwerken hergestellt werden. Durch eine entsprechende Umsteuereinrichtung kann diese Kupplung sowohl im additiven als, auch subtraktiven Sinn erfolgen. Eine derartige Ausbildung der Doppelkegelräderverstellung bei Thomasmaschinen vermeidet zwar den Nachteil der Schwergängigkeit der entsprechenden Funktionstasten:, bringt aber den anderen Nachteil mit sich, daß ein Teil des Winkelweges der Hauptrechenwelle zurr Durchführung dieser An, und Abkupplungsbewegung benötigt wird, der für den eigentlichen Rechenvorgang somit verlorengeht. Dieser Winkelweg muß daher sehr kurz gehaltem, werden, so daß das Ein- bzw. Abschalten der Doppelkegelräder von den Zählwerken in einem sehr kurzen Zeitraum erfolgt, was laute und die Maschine stark beanspruchende Schläge zur Folge hat.
  • Zur Vermeidung der oben geschilderten Nachteile kann die nach dem. Hauptpatent vorgeschlagene Einrichtung zur Durchführung einer der Rechenoperation vor- oder nachgeschalteten Hilfsoperation auch zum An- und Abkuppeln von einem oder mehreren Zählwerken der Rechenmaschine an das Rechenwerk benutzt werden. Nach der Erfindung wird daher vorgeschlagen, die bereits in der Rechenmaschine erzeugte Hilfsbewegung einer Hilfssteuerwelle zum. Ein- und Abschalten der Doppelkegelräder, d. h. zum Verstellen der hierfür vorgesehenen Verstellschiene, zu benutzen. Dies kann beispielsweise in der Weise geschehen, daß die die Rechenmaschine durchsetzende Hilfssteuerwelle mit einem Exzenter bzw. einem Hebel versehen wird, der über ein Schaltgestänge an das an sich bekannte, zur Doppelkegelräderverstellung und zur Arretierung der Schlittenbewegung dienende Schaltgestänge angreift.
  • Durch die nach der Erfindung vorgeschlagene Maßnahme wird erreicht, daß das Ein, und Abschalten: der Zählwerke von dem Rechenwerk noch so, langsam und stetig erfolgt, daß keine harten Stöße in. der Maschine entstehen. Auch bleibt beim Dauerrechnen die Einr richtung bis zum Ende eingeschaltet, ohne daß zusätzliche Maßnahmen hierzu erforderlich sind.
  • Bei der in dem Hauptpatent beschriebenen Rechenmaschine erfolgt das Einschalten der Rechenbewegung und der Transportbewegung über zwei Steuerwellen in der Maschine, die mit einer gegenseitigen Verriegelung versehen sind, so daß immer nur jeweils die eine dieser Steuerwellen eingeschaltet werden kann. Die Verhältnisse sind hierbei so getroffen., daß unmittelbar anschließend an eine Rechenbewegung eine Transportbewegung des Schlittens erfolgen kann. Durch die nunmehr an die: Rechenbewegung anschließende, Rückführbewegung, durch die die Verriegelung des Schlittens aufgehoben wird und die Doppelkegelräderverstellung in die neutrale Lage erfolgt, entsteht nunmehr die Gefahr, daß die Maschine bereits auf Transport umgestellt ist, bevor diese Hilfsbewegung bis zum Ende durchgeführt ist. Um diesen. Nachteil zu vermeiden, wird vorgeschlagen, das Steuergestänge zum Einschalten der Transportoperation mit einer weiteren von der Hilfsoperation bzw. Hilfsbewegung abgeleiteten Verriegelung zu versehen, die das Einschalten der Transportkupplung erst gestattet, wenn die Hilfsbewegung wenigstens nahezu vollständig beendet und damit der Schlitten für die Transportbewegung freigegeben ist.
  • Weitere Merkmale der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden. Beschreibung eines Ausführungsbeispiels und den Patentansprüchen.
  • Ein Beispiel der konstruktiven Lösung des Erfirrr dungs,gedankens ist in den Fig. 1 bis 3 dargestellt. Fig. 1 zeigt den schematischen Aufbau von Haupt-und Hilfskupplung und ihr Zusammenarbeiten; Fig. 2 zeigt einen Teil der Hilfskupplung, der der Übersichtlichkeit halber in der Zeichnung Fig. 1 nicht voll dargestellt wurde; Fig. 3 zeigt die rechte Gestenwand der Rechenmaschine von, außen mit der erfindungsgemäßen Kegelräderverstellein.richtung.
  • Die erfindungsgemäße Einrichtung wird im Beispiel an einer Staffelwalzenmaschine dargelegt. Das mit 1 bezeichnete Zahnrad ist das Ritzel eines Antriebsmotors, das über ein Vorgelege 2, 3 das auf der Weillie 5 dreh, bar gelagerte Zahnrad 4 antreibt. Mit dem Zahnrad 4 ist ein Klanenrad 6 fest verbunden, ferner treibt das Zahnrad 4 über das. Zwischenrad 7 ein dem Zahnrad,. 4 gleiches Zahnrad 8 an, das ebenfalls m.iteinem Klauenrad 9 verbunden ist. 8 und 9 sind um die Achse 10 drehbar. Beim Einschalten des Motors über die Konrtaktanordnung 11 werden die Räder in der dargestellten Pfeilrichtung gedreht. Die dem Zahnrad 4 vorgelagerte Kupplung wird weiterhin als Haupt-, die dem Zahnrad 8 vorgelagerte als Hilfs- oder Nebenkupplung bezeichnet. Der innere Aufbau der beiden Kupplungen geht aus der Fig. 1 hervor. Die Sperrung der Hauptkupplung erfolgt durch das Übergreifen eines Hakens 13 des um die Welle 12 drehbaren Hebels 15. Mit dem Haken. 13 wird ein ebenfalls hakenförmig endender Bauteil 14 der Hauptkupplung festgehalten. Der Hebel 15 trägt am oberen Ende: eine Rolle 16, die auf der als Kurve ausgebildeten Scheibe 17 aufliegt. Letztere ist starr mit dem angetriebenen Teil der Hauptkupplung und der Welle 5 verbunden. Beim Umlauf der Scheibe 17 wälzt sich die Rolle 16 auf dieser ab. Am Drehpunkt der Rolle 16 ist außerdem im Zeichenbeispiel ein weiteres Bauglied 18 angelenkt, das über die Hilfskupplung hinwegreicht und mit zwei stollenartieen Ansätzen 20 und 21 in den Umlaufbereich des mit einem Haken über die Scheibe 22 hinausreichenden Bauteils 19 greift. An seinem Ende ist das Steuerglied 18 mit einem Langloch auf dem Bolzen 23 gelagert. Außerdem ist das Steuerglied 18 mit einer Nase oder Kerbe 24 versehen, mit der es in seinem Weg zu Anfang der Hilfsbewegung so gehalten wird, da.ß zwar die, Hilfskupplung eingerückt wird, aber das hakenförmige Ende des Baugliedes 14 der Hauptkupplung noch durch den Haken. 13 gehalten wird, d. h. daß die Hauptkupplung noch außer Eingriff ist. Als Anschlag für die Nase 24 dient die durch Federkraft gegen das Steuerglied, 18 gedrückte Klinke 25. Mit der Scheibe 22 ist eine zweite Scheibe 26 (Fig. 2) fest verbunden, welche einen exzentrisch angebrachten Bolzen 27 trägt. Der Bolzen. 27 betätigt beim Umlauf der Scheibe 26 über die Schubstange 28 den Hebel 29, der auf einer eine Hilfsbewegung durchführenden Welle 30 sitzt. An seinem oberen Ende hat der Hebel 29 einen nockenartigen Ansatz 31, mit dem er die um, die Achse 32 schwenkbare Klinke 25 (Fig. 1) über aus de irr Zeichnung ersichtliche Zwischenglieder aushebt, wodurch das Steuerglied, 18 weiter nach rechts rücken kann und: dadurch das hakenförmige Ende des Bauteiles 14 freigegeben wird. Hiermit erfolgt die Einschaltung der Hauptkupplung. Um die Achse 32 ist ferner noch. ein in der Fig. 2 mit 33 bezeichneter und durch die Feder 34 gegen die Scheibe 26 gehaltener Hebel drehbar, der in die als Kurven- bzw. Rastscheibe den. Balzen 27 tragende Scheibe 26 jeweils bei den beiden Haltpunkten der Hilfskupplung in die mit 35 bezeichneten Rasten einfällt und die Nebenkupplung gegen Zurückdrehen sichert.
  • Wie bereits erwähnt, wird gemäß der Erfindung mit der von der Hilfskupplung herrührenden: Hilfsbewegung, die bereits vor Einschaltung der Hauptkupplung erfolgt, die Verstelleinrichtung für die Doppelkegelräder des Rechenwerkes betätigt. In dem angeführten Beispiel dient dazu die Schwenkbewegung der Welle 30, die ihren Antrieb von der auf der Hilfskupplung sitzenden Exzenterscheibe 26 über die Schubstange 28 und den: Hebel 29 erhält. Die Welle 30 reicht von der linken Gestellwand unter dem Einstellwerk hindurch bis. über die rechte Gestenwand hinaus (Fig. 3) und, trägt dort eine Exzenterscheibe 36. Auf dem Bolzen 36' ist die Schubstange 37 schwenkbar gelagert, die an einem auf der Platte 38 befestigten Zapfen, 39 angreift. Die Platte 38 ist bei 40 schwenkbar an der Genstellwand 41 gelagert. 43 ist ein Sperrzahn, der die Aufgabe hat, durch Eingriff in eine Verzahnung des hier nicht abgebildeten. Schlittens diesen in seiner Lage zu sichern. An dem Zapfen 39 sind außerdem zwei hammerförmige Schubstempel 44 und 45 gelagert. In der Zeichnung sind weiterhin die Kegelräder 46 zur Kupplung mit dem Resultatzählwerk und die Kegelräder 47 zur Kupplung mit den Umdrehungszählwerk sichtbar. Die durch eine Hülse 48 bzw. 49 jeweils miteinander verbundenen Doppelkegelräder werden auf der sie antreibenden VieTkantwelle mittels Schienen 50 und 51 verstellt, die durch in Fig. 3 nicht dargestellte Mittel in ihrer Mittelstel- Jung gehalten und nach beiden Seiten zum Eingriff mit den Kegelrädern von Resultat- und Umdrehungszählwerk verstellt werden können. Die Verschiebung der Verstellschienen 50 und 51 erfolgt über Bolzen 52 und 53, die in der Nähte der Enden von die Rechenmaschine durchsetzenden Wellen 54 und 55 befestigt sind. Zum Verschwenken der Wellen 54 und 55 dienen die an einem Ende derselben angebrachten doppelarmigen Hebel 56 und 57, die ihrerseits mit je einem nicht näher bezeichneten Bolzen versehen sind. Der Zeichnung entnimmt man ohne weiteres, daß je nach der Stellung der Schubstempel 44 und 45 die Hebel 56 und 57 entweder im Uhrzeigersinn oder Uhrzeigergegensinn verschwenkt und damit die Doppelkegelräder 46 und 47 nach der einen oder anderen Richtung hin verschoben werden. Die Steuerung der Schubstempel 44 und 45 erfolgt über U-förmig gebogene Hebel 58 und 59, die jeweils um Bolzen, 60 und 61 drehbar an der Gestel.lwand 41 gelagert sind. Sie greifen mit dem auf ihrem einen Ende angebrachten Bolzen 62 und 63 in Langlöcher der Schubstempel 44 und 45 ein und legen diese entweder an die oberen oder die unteren Bolzen der Hebel 56 und 57 an. Die Stellung der Schubstempel «-irl bestimmt durch das jeweils gegebene Plus- oder Minuskommando, das sich durch die Lage des zweiarmigen und um 64 schwenkbar gelagerten Hebels 65 äußert. An diesem Hebel ist ein Lenker 66 angebracht, der andernends einten Bolzen 67 trägt, der in einem Ausschnitt 68 des U-förmigen Hebels 58 eingreift. An dem gleichen Lenker 66 ist an einem Lappen 69 der umschaltbare Hebel 70 angelenkt, der an seinem Ende ein Schaltstuck 71 aufweist, das auf beiden Seiten eingeschlitzt ist, wobei es mit jeweils einem der beiden Schlitze ein Umsteuerglied 72 betätigt. In der dargestellt Lage ist dieses Umsteuerglied 72 unwirksam. Wird nämlich eine Schubbewegung vom Hebel 65 auf den Lenker 66 und damit gleichzeitig auf den Hebel 70 ausgeübt, so greift der Bolzen 73 des Gliedes 72, der auch durch den oberen, Schlitz am, Schaltstück des Hebels 70 umfaßt wird', in den Ausschnitt 74 des U-förmigen Hebels 59 ein, d. h., beide Schubstempel 44 und 45 werden in gleicher Richtung im Uhrzeigrersinn oder entgegen diesem umgelegt. Wird jedoch durch Druck auf die Taste 75 über den an ihrem Schaft 76 befestigten Bolzen. 77 der Hebel 70 über die Zwischengliedier 78, 79 umgelegt, so greift er mit dem unteren Schlitz an seinem Schaltstück über den Bolzen 80 des Um.steuerglie-des 72. Wird nunmehr auf den Lenker 66 eine Zug- oder Schubbewegung ausgeübt, so werden die beiden U-förmigen Hebel 58 und 59 jeweils entgegengesetzt gesteuert; das hat zur Folge, daß jeweils einer der Schubstempel 44 und 45 nach oben, der andere nach unten verschwenkt wirrt. Dadurch werden die Hebel 56 und 57 jeweils auch entgegengesetzt verstellt, was beispielsweise für Division erforderlich ist. Die Taste 75 dient daher auch mit der Taste 81 zusammen zurr Einleitung einer selbsttätigen Division, auf die hier jedoch, da, sie für die Erfindung unwesentlich ist, nicht näher eingegangen wird.
  • Wie- aus der Zeichnung ersichtlich ist, weist die Schubstange 37 noch einen seitlichen Ansatz 82 auf, der mit seinem Ende 82' bis in den Bereich von Verriegelungs- und Sicherungseinrichtungen in der Rechenmaschine reicht. Diese Sicherungseinrichtungen wurden in ihrer Wirkungsweise im Hauptpatent bereits eingehend 'beschrieben. Sie haben die Aufgabe, das Einschalten einer Rechenoperation und einer Transportbewegung gegeneinander abzusichern. Auf der Steuerwelle 12 für Rechnen sitzt, feist mit dieser verbunden, der Hebel 88, der über eine an, ihm angelenkte Schiene 89 den Hebel 85 in gleicher Arbeitsrichtung, entgegen dem Uhrzeigersinn, verschwenkt, wenn. ein Rechenvorgang eingeleitet wird. Der Hebel 85, der auf dem Zapfen 86 an der Gestellwand 41 gelagert ist, weist eine Nase 87 auf, mit der er bei Verschwenkung in Uhrzeigergegenrichtung den am Hebel 83 angebogenen. Klinkenlappen 83' übergreift. Der Hebel 83 sitzt seinerseits drehfest auf der Steuerwelle 84 für Transport und verhindert ihr Schwenken und damit die Auslösung eines Transportschrittes. Wird umgekehrt zuerst eine Transporttaste bestätigt, so schwenkt der ebenfalls auf der Welle 84 starr befestigte Hebel 90 entgegen dem Uhrzeigersinn und übergreift seinerseits mit der Nase 91 den Klinkenlappen 92' am Hebel 92, der drehfest auf der Steuetwelle 12 für Rechnen sitzt, womit die vorzeitige Auslösung eines Rechenschrittes vermiieden. wird. Durch diese Einrichtung wird ein Festsetzen der --laschine auch bei fehlerhafter oder rasch aufeinanderfolgender Kommandogabe unterbunden, da die Verstellung der Doppelkegelräder 46 und 47, wie eingangs bereits erwähnt, durch. die Hauptrechenwelle, d. h.. die Hauptbewegung betätigt wurde. Nunmehr aber erfolgt diese Verstellung gemäß der Erfindung durch eine der Hauptbewegung vor- und nachgeschaltete Hilfsbewegung. Dies hart zur Folge, daß beispielsweise ein kurz auf das Rechenkommando gegebenes Transportkommando bereits zur Durchführung freigegeben wäre, solange noch die Kegelräder 46, 47 verschoben und der Sperrzahn 43 im Eingriff mit dem Schlitten ist. Der seitliche Ansatz 82 an der Schubstange 37 ist daher so ausgebildet, daß er die Auslösung eines Transportkommandos über die mit dem Hebel 83 fest verbundene Welle 84 erst ermöglicht, wenn die Schubstange 37 und damit die Doppelkegelrädeir 46, 47 und der Sperrzahn 43 wieder in ihre Ursprungslage zurückgekehrt bzw. nahezu zurückgekehrt sind.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Rechenmaschine, insbesondere motorisch angetriebene Vierspeziesrechenmaschine, bei welcher zur Erzeugung einer Hilfsbewegung, die einer Hauptbewegung vor- und/oder rnachgeschaltett werden soll, eine der Hauptkupplung zugeordnete Hilfskupplung vorgesehen ist, nach Patent 933 665, dadurch gekennzeichnet, daß die vor und nach einer durchzuführenden Rechenoperation in additivem oder subtraktivem Sinne, erforderliche An- und Abkupplung von einem oder mehreren Zählwerken der Rechenmaschine an das Rechenwerk mittels der der Rechenoperation zeitlich vor- und nachgeschalteten Hilfsbewegung durchgeführt wird.
  2. 2. Rechenmaschine nach Anspruch. 1, bei der wenigstens ein Resultat- und ein Umdrehungszählwerk in einem dekadenweise verstellbaren Schlitten vorgesehen sind, bei der vor und nach der Rechenoperation mittels nach. zwei Richtungen verschiebbarer Doppelkegelräder das Rechenwerk im additiven bzw. subtraktiven Sinn an die Zählwerke angekuppelt wird und bei der eine Hauptkupplung zur Ankupplung des Motors an die Hauptrechenwelle und eine Hilfskupplung zur Erzeugung einer der Bewegung der Hauptrechenwelle vor- und nachgeschalteten Hilfsbewegung vorgesehen ist, wobei die mit der Hilfskupplung erzeugte Hilfsbewegung vorzugsweise in Form edner Schwenkbewegung einer die Rechenmaschine durchsetzenden Hilfssteuerwelle erzeugt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Ein- und Abschaltung der Doppelkegelräder (46, 47) bzw. der zu deren Verstellung vorgesehenen Verstellschienen (50, 51) durch die von. der Hilfskupplung (8, 9) abgeleiteten Hilfsbewegung, insbesondere durch die Schwenkbewegung der Hilfssteuerwelle (30) erfolgt.
  3. 3. Rechenmaschine nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die die Rechenmaschine durchsetzende Hilfssteuerwelle (30) mit einem Exzenter (36, 36') versehen ist, der über ein Schaltgestänge (37) an das an sich bekannte, zur Verstellung der Doppelkegelräder (46, 47) und zur Arretierung der Schlittenbewegung dienende Schaltgestänge angreift.
  4. 4. Rechenmaschine nach Anspruch 1 bis. 3, bei welcher das Ein- und Abschalten der Rechenoperation und der Transportoperation über Stieuerzüge, insbesondere über Steuerwellen erfolgt, die mit Einrichtungen zur wechselseitigen Verriegelung versehen sind, dadurch gekennnzeichnet, daß das Steuergestänge (84) zum Einschalten der Transportoperation mit einer zusätzlichen, von der der Rechenoperation vor- und nachgeschalteten Hilfsoperation abgeleiteten Verriegelung (82', 83') versehen ist.
  5. 5. Rechenmaschine nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die für die wechselseitige Verriegelung dar Steuerwelle (12 bzw. 84) für Rechnen und Schlittentransport vorgesehenen Einrichtungen sich an der gleichen Seite der Rechenmaschine wie das zur Verbindung der Hilfssteuenvelle (30) mit dem Steuergestänge (37) für die Kegelräderverstellung vorgesehene Schaltgestänge befindet und an diesem Schailtgestänge eine Steuernase (82) derart angebracht ist, daß die der Bewegung der Hauptrechenwelle vor- und nachgeschaltete Hilfsbewegung das Einschaltgestänge (83) für den Schlittentransport erst freigibt, wenn die der Bewegung der Hauptrechznwelle nachgeschaltete Hilfsbewegung wenigstens nahezu beendet ist.
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1116011B (de) 1957-11-22 1961-10-26 Krauss & Reichert Spezialmasch Elektromotorische Verstelleinrichtung
DE1187045B (de) 1957-10-04 1965-02-11 Olympia Werke Ag Selbsttaetige Steuereinrichtung zum Loeschen des Schaltwerkes nach Multiplikations- und Divisonsarbeitsgaengen an Vierspezies-Rechenmaschinen

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