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DE1187045B - Selbsttaetige Steuereinrichtung zum Loeschen des Schaltwerkes nach Multiplikations- und Divisonsarbeitsgaengen an Vierspezies-Rechenmaschinen - Google Patents

Selbsttaetige Steuereinrichtung zum Loeschen des Schaltwerkes nach Multiplikations- und Divisonsarbeitsgaengen an Vierspezies-Rechenmaschinen

Info

Publication number
DE1187045B
DE1187045B DEO7475A DEO0007475A DE1187045B DE 1187045 B DE1187045 B DE 1187045B DE O7475 A DEO7475 A DE O7475A DE O0007475 A DEO0007475 A DE O0007475A DE 1187045 B DE1187045 B DE 1187045B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
extinguishing
clutch
multiplication
switching mechanism
division
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEO7475A
Other languages
English (en)
Inventor
Ernst Truempelmann
Karl Westinger
Ernst Altenburger
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Olympia Werke AG
Original Assignee
Olympia Werke AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Olympia Werke AG filed Critical Olympia Werke AG
Priority to DEO7475A priority Critical patent/DE1187045B/de
Publication of DE1187045B publication Critical patent/DE1187045B/de
Pending legal-status Critical Current

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  • Mechanical Operated Clutches (AREA)

Description

  • Selbsttätige Steuereinrichtung zum Löschen des Schaltwerkes nach Multiplikations- und Divisonsarbeitsgängen an Vierspezies-Rechenmaschinen Die Erfindung bezieht sich auf eine selbsttätige Steuereinrichtung zum Löschen des Schaltwerkes nach Multiplikations- und Divisionsarbeitsgängen an Vierspezies-Rechenmaschinen, bei denen der Zählwerkwagen sowohl bei den Multiplikations- als auch den Divisionsarbeitsgängen in einer Richtung dekadenweise bewegt wird. Bei derartigen Maschinen wird bei Additionen und Subtraktionen stets nur ein Arbeitsgang durchgeführt, der von einer Maschinenhauptkupplung gesteuert wird. Dabei wird der in ein Schaltwerk eingebrachte Wert in ein Resultatwerk übertragen. Nach diesem Arbeitsgang wird der in diesem Schaltwerk stehende Wert gelöscht, damit ein neuer Wert in das Schaltwerk eingebracht werden kann. Die Löschung des im Schaltwerk stehenden Wertes findet nach einem Umlauf der Maschinenhauptkupplung dadurch statt, daß eine sogenannte Schaltwerklöschkupplung unmittelbar von dieser Maschinenhauptkupplung ausgelöst wird.
  • Bei Multiplikationen und Divisionen wird jedoch nicht nur eine, sondern eine jeweils verschiedene Anzahl von Additionen oder Subtraktionen ausgeführt. Bei jeder Addition oder Subtraktion führt die Maschinenhauptkupplung eine Umdrehung aus. Sie darf jedoch nicht wie bei den Additionen und Subtraktionen nach jeder Umdrehung die Schaltwerklöschkupplung auslösen, weil der im Schaltwerk stehende Wert bei den Divisionen und Multiplikationen ja so lange stehenbleiben muß, bis die für die Multiplikation bzw. Division erforderlichen Additions- bzw. Subtraktionsgänge durchgeführt sind.
  • Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine möglichst einfache Konstruktion zu entwickeln, durch die bei den Additionen und Subtraktionen nach einem Umlauf der Maschinenhauptkupplung die Schaltwerklöschkupplung ausgelöst wird, bei der jedoch bei den Multiplikationen und Divisionen die Schaltwerklöschkupplung nicht nach jeder Umdrehung der Maschinenhauptkupplung, sondern erst am Ende der Multiplikation bzw. der Division ausgelöst wird. Bei bekannten Maschinen dieser Art wurde das Problem dadurch gelöst, daß bei Multiplikationen und Divisionen die Maschinenhauptkupplung durch ein kompliziertes und aufwendiges Steuersystem daran gehindert wurde, die Schaltwerklöschkupplung bereits nach einer Umdrehung auszulösen.
  • Die Erfindung besteht demgegenüber darin, daß in dem Maschinenuntergestell gelagerte, eine Löschkupplung für das Schaltwerk auslösende mechanische Löschglieder durch einen am Zählwerkwagen angeordneten, nach Beendigung der Multiplikations-bzw. Divisionsarbeitsgänge durch Weiterbewegen des Zählwerkwagens wirksam werdenden Anschlag auslösbar sind. Bei der Erfindung wird also nach den Multiplikations- und Divisionsarbeitsgängen die Schaltwerklöschkupplung nicht unmittelbar durch die Maschinenhauptkupplung, sondern durch einen Anschlag am-Zählwerkwagen ausgelöst.
  • Es ist zwar bekannt, zum Auslösen von Arbeitsgängen Anschläge am Zählwerkwagen anzubringen. Beispielsweise ist es bekannt, mit Hilfe des Zählwerkwagens einen Motor stillzusetzen. Bei dieser Maschine erfolgt jedoch das Löschen des Schaltwerkes von Hand über besondere Hebel. Auch ist bekannt, Kupplungen durch den Zählwerkwagen auszulösen, jedoch wirken diese Anschläge entweder vor Beginn oder während der Rechenarbeitsgänge auf Kupplungen ein, die die Maschine in Betrieb setzen.
  • Die Erfindung hat den Vorteil, daß die Aufgabe, die Schaltwerklöschkupplung nach Multiplikationen bzw. Divisionen auszulösen, auf außerordentlich einfache Weise ohne umfangreiche und verwickelte Steuersysteme gelöst wird.
  • Ein besonderer Vorteil der Erfindung liegt darin, daß das Auslösen des Steuerimpulses für das Löschen des Schaltwerkes völlig unabhängig davon ist, wie lange der betreffende Rechengang dauert, und daß mit Sicherheit dieser Löschvorgang erst dann eingeleitet wird, wenn die letzte Dekade bei der Multiplikation bzw. Division abgerechnet ist. Darüber hinaus kann eine derartige Steuerung, bei der der Steuerimpuls unmittelbar durch den Zählwerkwagen ausgelöst wird, mit sehr einfachen Mitteln verwirklicht werden, und es ist Gewähr dafür gegeben, daß der Steuerimpuls für die Löschung erst gegeben wird, wenn der Zählwerkwagen in die für die Löschung erforderliche Stellung eingefahren ist. Bei bekannten Maschinen führt von der Maschinenhauptkupplung ein Gestänge zu der Schaltwerklöschkupplung, über das die Maschinenhauptkupplung einen Steuerimpuls auf die Löschkupplung überträgt. Eine Ausführungsform der erfindungsgemäßen Maschine besitzt ebenfalls ein derartiges Gestänge, da es für Additionen und Subtraktionen nach wie vor am einfachsten ist, den Steuerimpuls für den Löschvorgang von der Maschinenhauptkupplung abzuleiten. Darüber hinaus weist jedoch diese Ausführungsform der Erfindung das Merkmal auf, daß dieses Gestänge durch Auslösetasten für die Multiplikation und Division über Zwischenglieder in eine die Auslöseverbindung unterbrechende Lage verschwenkbar ist. Wenn also die Schaltwerklöschkupplung nicht von der Maschinenhauptkupplung, sondern bei den Multiplikationen und Divisionen von dem Zählwerkwagen ausgelöst werden soll, so wird das von der Maschinenhauptkupplung zum Zählwerkwagen führende Gestänge zugleich mit den Drücken der Funktionstaste für das Multiplizieren oder Dividieren unterbrochen.
  • Die erfindungsgemäße Maschine kann ein Verzögerungsglied enthalten, wenn beispielsweise der Zählwerkwagen zum Löschen des Schaltwerkes in seine am Ende eines Multiplikations- oder Divisionsganges eingenommene Grundstellung zurückgeführt werden soll. Diese Verzögerungseinrichtung besteht bei einer Ausführungsform der Erfindung aus einer Vorlöschkupplung, die in die vorerwähnten mechanischen Löschglieder eingeschaltet ist und die durch den Anschlag des Zählwerkwagens auslösbar ist. Die Vorlöschkupplung führt mittels eines Winkelhebels den Zählwerkwagen über einen weiteren an ihm angebrachten Anschlag in seine am Ende der Multiplikations- und Divisionsarbeitsgänge eingenommene, Grundstellung zurück und löst die Löschkupplung für das Schaltwerk aus.
  • Bei einer Ausführungsform der Erfindung übernimmt die Vorlöschkupplung noch die weitere Aufgabe, einen Anschlag zu verschwenken, durch den der Zählwerkwagen in seiner Grundstellung festgehalten werden kann. Dadurch wird es auf sehr einfache Weise möglich, den Zählwerkwagen zum Auslösen des Steuerimpulses über seine nach der Multiplikation bzw. Division eingenommene Grundstellung hinauszubewegen, denn die Haltemittel, die den Wagen in seiner Grundstellung festhalten, werden erst nach dem Auslösen der Vorlöschkupplung wirksam und damit erst dann, wenn die Vorlöschkupplung den Zählwerkwagen wieder in seine Grundstellung zurückzieht.
  • In der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Erfindung ,dargestellt.
  • F i g. 1 zeigt die Draufsicht auf eine Rechenmaschine, bei der eine Ausführungsform der erfindungsgemäßen Steuereinrichtung verwirklicht ist; F i g. 2 zeigt die zum Verständnis der Erfindung notwendigen Teile in einem Ausschnitt aus der Draufsicht auf das Untergestell; F i g. 3 zeigt den interessierenden Teil des Zählwerkwagens; F i g. 4 zeigt einige zum Verständnis der Erfindung notwendigen Teile in Seitenansicht in Richtung des Pfeiles IV in F i g. 2; F i g. 5 zeigt ebenfalls in F i g. 2 enthaltene Einzelteile in einer Seitenansicht. Bei der in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsform der Erfindung enthält das in einem Untergestell 1 (F i g. 1) angeordnete Tastenfeld 2 unter anderem eine Taste 3 für die Addition, eine Taste 4 für die Subtraktion, eine Taste 5 für das Einbringen des Multiplikators, zwei Tasten 6 und 6' für das Auslösen eines Multiplikationsarbeitsganges (positiv oder negativ) sowie eine Taste 7 für das Einbringen des Dividenden und eine Taste 8 für das Auslösen des Divisionsarbeitsganges.
  • In dem Untergestell 1 ist ein Zählwerkwagen 9 verschiebbar geführt, der bei der vorliegenden Ausführungsform ein Resultatwerk 10 und ein Umdrehungszählwerk 11 enthält.
  • Nach dem Drücken von einzelnen Zifferntasten 12 wird durch Drücken der Additionstaste 3 bzw. der Subtraktionstaste 4 die eingetastete Zahl auf bekannte Weise in ein nicht dargestelltes Schaltwerk und von diesem in das Resultatwerk 10 eingetragen. Soll dividiert werden, so wird der eingetastete Dividend durch Drücken der Taste 7 in das Schaltwerk und hierauf in das Resultatwerk 10 eingetragen. Bei der Multiplikation wird der eingetastete Multiplikator durch Drücken der Taste 5 in das Schaltwerk und von diesem in das Umdrehungszählwerk 11 übertragen. Alle vier Tasten setzen über verschiedene Zwischenglieder eine Maschinenhauptkupplung 13 (F i g. 2) in Gang, die nach diesen Arbeitsgängen eine Löschkupplung 14 auslöst, die den eingetasteten Wert aus dem Schaltwerk wieder löscht und zur Aufnahme eines weiteren Summanden, eines Subtrahenden, eines Multiplikanden oder eines Divisors vorbereitet und die verschiedenen Teile wieder in ihre Ausgangsstellung zurückbringt. Der von der Maschinenhauptkupplung 13 abgegebene Steuerimpuls wird über ein unten beschriebenes Kupplungsauslösegestänge auf die Schaltwerklöschkupplung 14 übertragen. Wird nach dem Eintasten einer zweiten Zahl die Additionstaste 3 (F i g. 1) oder die Subtraktionstaste 4 gedrückt, so wird die zweite Zahl zu oder von der bereits im Resultatwerk befindlichen ersten Zahl addiert oder subtrahiert. Nach diesem Vorgang wird diese zweite eingetastete Zahl im Schaltwerk wiederum durch Auslösen der Löschkupplung gelöscht, und es werden die beim Einbringen betätigten Teile wieder in ihre Ausgangsstellung zurückgebracht, so daß das Schaltwerk zur Addition oder Subtraktion einer weiteren Zahl bereit ist. Wird nach dem Einbringen eines Dividenden durch Drücken der Taste 7 oder eines Multiplikators durch Drücken der Taste 5 und Eintasten einer zweiten Zahl die Taste 8 bzw. eine der beiden Tasten 6 und 6' gedrückt, so laufen die Divisions- bzw. die Multiplikationsarbeitsgänge selbsttätig ab. Beim Drücken der Divisionstaste 8 wird der eingetastete Divisor von dem im Resultatwerk 10 befindlichen Wert fortlaufend abgezogen. Die Anzahl dieser Subtraktionen erscheint als Quotient im Umdrehungszählwerk 11. Wird dagegen eine der Tasten 6 oder 6' gedrückt, so wird der eingetastete Multiplikand so oft in das Resultatwerk einaddiert oder, wenn das Produkt von der im Resultatwerk befindlichen Zahl abgezogen werden soll, abgezogen, wie dem in dem Umdrehungszählwerk 11 stehenden Multiplikator entspricht. In diesen Fällen wird die zweite eingetastete Zahl so lange im Schaltwerk behalten, bis diese Subtraktions- und Additionsgänge vollständig durchgeführt sind. In diesen Fällen ist das vorerwähnte Kupplungsauslösegestänge zwischen der Maschinenhauptkupplung 13 (F i g. 2) und der Löschkupplung 14 außer Wirkung gesetzt, und die Löschkupplung wird am Ende des Divisions- bzw. Multiplikationsganges vom Zählwerkwagen 9 aus ausgelöst.
  • Die vorliegende Erfindung hat im wesentlichen das Kupplungsauslösegestänge zwischen der Maschinenhauptkupplung 13 und der Schaltwerklöschkupplung 14 sowie die mechanischen Löschglieder, über die die Löschkupplung 14 am Ende der Divisionsarbeitsgänge oder Multiplikationsarbeitsgänge vom Zählwerkwagen 9 aus ausgelöst werden, zum Inhalt.
  • Wie bereits erwähnt, wird bei der Addition und Subtraktion die Löschkupplung 14 unmittelbar von der Maschinenhauptkupplung 13 ausgelöst. Zu diesem Zweck wird von der Maschinenhauptkupplung 13 eine Scheibe 15 angetrieben, auf der sich ein Bolzen 16 befindet, in dessen Bahn ein Arm 18 angeordnet ist, an dessen Schräge 17 der Bolzen 16 auflaufen kann (F i g. 5). An diesem um eine Achse 19 schwenkbar gelagerten Arm 18 ist eine Stange 20 angelenkt, die einen Anschlag 21 trägt, in dessen Bereich sich ein von einer etwa parallel zu der Stange 20 verlaufenden Stange 23 abgebogener Lappen 22 befindet. Das Ende der in Längsrichtung verschiebbaren Stange 23 ist an einem Unterstellhebel 24 der Löschkupplung 14 (F i g. 2) angelenkt, der eine Kupplungsklinke 25 (F i g. 2 und 5) außer Eingriff mit einem Klinkenrad 26 hält. Dieses Klinkenrad 26 ist mit einem auf der gleichen Achse 30 angeordneten Zahnrad 29 starr verbunden, das mit einem Zahnrad 28 im Eingriff steht, das auf einer Welle 27 gelagert ist. Die Klinke 25 ist auf einer Kupplungsscheibe 31 schwenkbar befestigt und wird durch eine Feder 32 nach innen zum Eingriff in das Klinkenrad 26 gezogen, sobald der Unterstellhebel 24 die Klinke 25 freigibt. Die Scheibe 31 läuft so lange mit dem Klinkenrad 26 um, bis der Unterstellhebel 24 wieder nach innen schwenkt und die Klinke 25 dann .auf den Unterstellhebel 24 aufläuft und dadurch außer Eingriff mit dem Klinkenrad 26 gebracht wird, so daß die Scheibe 31 zum Stillstand kommt. Die Scheibe 31 und eine mit ihr verbundene Hohlwelle 33 bilden die Abtriebsseite der Löschkupplung 14, und von ihr aus werden verschiedene Teile gesteuert, die das Löschen des Wertes im Schaltwerk bewirken. Mit der Scheibe 31 ist eine gleichachsig angeordnete Kurvenscheibe 34 über die Hohlwelle 33 drehfest verbunden, die in F i g. 2 dargestellt ist, in F i g. 5 jedoch der bessereh übersicht halber weggelassen ist. Diese Kurvenscheibe 34 weist eine Erhöhung auf, die einen am Umfang der Kurvenscheibe 34 anliegenden abgebogenen Teil 35 eines Winkelhebels 36 verschwenkt. Diese Schwenkbewegung dient zum Löschen des Schaltwerkes.
  • Der Steuerbefehl zum Schließen der Löschkupplung 14 wird bei der Addition und der Subtraktion von dem Bolzen 16 der Maschinenhauptkupplung 13 über das Gestänge 18 bis 24 gegeben. Bei Beendigung der Multiplikationsarbeitsgänge und der Divisionsarbeitsgänge soll jedoch, wie vorstehend erwähnt wurde, der Steuerbefehl nicht von der Maschinenhauptkupplung, sondern von dem Zählwerkwagen gegeben werden. Zu diesem Zweck muß das Gestänge 18 bis 24 beim Drücken der Tasten 6, 6' bzw. 8 unwirksam gemacht werden. Dies geschieht bei der dargestellten Ausführungsform der Erfindung dadurch, daß diese Tasten beim Niederdrücken eine nicht gezeichnete Schwinge verschwenken, die wiederum eine Welle 37 verschwenkt, auf der ein Winkelhebel 38 befestigt ist, dessen Arm 39 ein abgewinkeltes Ende 40 trägt, das unter die Stange 23 greift und bei einer Verschwenkung der Welle 37 diese Stange 23 anhebt, so daß der von ihr abgebogene Lappen 22 aus der Bahn des Anschlages 21 der Stange 20 heraus angehoben wird. Dadurch ist dann die Verbindung zwischen der Maschinenhauptkupplung 13 und der Löschkupplung 14 unterbrochen.
  • Bei der Multiplikation wird zunächst der Multiplikator in das Umdrehungszählwerk 11 (F i g. 1) und darauf der Multiplikand in das Schaltwerk eingetragen. Hierauf wird der Multiplikand so viele Male in das Resultatwerk 10 einaddiert, wie der im Umdrehungszählwerk befindliche Multiplikator verlangt. Der Zählwerkwagen 9 weist eine Anzahl von Hebeln auf, die mit einem verschiebbaren Anschlag zusammenarbeiten, wobei eine nicht gezeichnete Feder den Zählwerkwagen 9 in eine Richtung zieht, so daß einer der erwähnten Hebel in Anlage an dem erwähnten Anschlag steht. Sobald ein sogenannter »Einzahn« eine Dekade des Umdrehungszählwerkes 11 entsprechend der vorgenommenen Additionen oder Subtraktionen auf Null zurückgestellt hat, springt der Zählwerkwagen 9 um eine Dekade weiter. Wenn die letzte Stelle des Multiplikators abgerechnet ist, macht der Zählwerkwagen noch einen Sprung, so daß ein in der Nähe des linken Endes des Wagens 9 befindlicher Anschlag 41 (F i g. 3) an dem einen Arm 42 (F i g. 2 und 4) eines um eine senkrechte Achse 43 schwenkbaren Winkelhebels 44 zur Anlage kommt, dessen anderer Arm 45 in eine Aussparung 46 einer Zugstange 47 eingreift, die an einer ähnlich wie die Löschkupplung 14 aufgebauten Vorlöschkupplung 49 angelenkt ist. Die Vorlöschkupplung 49 treibt eine Kurvenscheibe 50 an, die einen Zwischenhebel 51 verschwenkt und eine an diesem angelenkte Schubstange 52 verschiebt. Die Stange 52 weist eine Aussparung 53 auf, in die ein Arm 54 eines wiederum um eine senkrechte Achse 55 gelagerten Winkelhebels 56 eingreift, dessen anderer Arm 57 an einem am Zählwerkwagen 9 befindlichen Anschlag 58 (F i g. 3) angreift und den Zählwerkwagen 9 um das Stück gegen die Wirkung der nicht gezeichneten Feder zurückschiebt, um das der Wagen nach Beendigung des Abrechnens der letzten Stelle des Multiplikators weitergesprungen ist. Von der Vorlöschkupplung 49 (F i g. 2) wird auf nicht dargestellte Weise die gedrückte Funktionstaste 6 bzw. 6' (F i g. 1) ausgerastet. Hierdurch tritt in die Bahn eines am Zählwerkwagen befestigten Vorsprunges 59 (F i g. 3) ein am Maschinenuntergestell angeordneter, nicht gezeigter Anschlag ein, so daß der Wagen 9 durch Anlage des Vorsprunges 59 an diesem Anschlag in seiner Grundstellung festgehalten ist.
  • Der Zwischenhebel 51 (F i g. 2), der mit der von der Vorlöschkupplung 49 angetriebenen Kurvenscheibe 50 zusammenarbeitet, weist einen Steg 60 auf, der einen Arm mit einem abgewinkelten Ende 61 trägt, der beim Verschwenken des Zwischenhebels 51 an dem Unterstellhebel 24 der Löschkupplung 14 zur Anlage kommt und diesen ausschwenkt, so daß die Schaltwerklöschkupplung 14 geschlossen ist.
    Bei der Division macht der Zählwerkwagen dann,
    wenn die letzte Stelle des Quotienten ausgerechnet
    ist, in gleicher Weise wie beim Multiplizieren beim
    Nulldurchgang noch einen kleinen Sprung, so daß
    wieder der Anschlag 41 den Winkelhebel 44 ver-
    schwenkt und wiederum die Vorlöschkupplung 49
    und hierauf die Löschkupplung 14 ausgelöst wird.
    Sowohl bei dem Multiplikationsarbeitsgang, also
    beim Drücken einer der Tasten 6 bzw. 6' (F i g. 1),
    als auch beim Divisionsarbeitsgang, also beim Drük-
    ken der Taste 8, wird der am Maschinenunter-
    gestell 1 angeordnete, nicht gezeigte Anschlag schon
    beim Drücken der Funktionstasten 6, 6' bzw. 8 aus
    der Bahn des Vorsprungs 59 (F i g. 3) heraus-
    geschwenkt und in seine Bahn erst wieder ein-
    geschwenkt, wenn die Vorlöschkupplung 49 (F i g. 2)
    die Funktionstasten 6, 6'. bzw. 8 (F i g. 1) wieder aus-
    gerastet hat, so daß am Ende der durch die Vor-
    löschkupplung 49 (F i g. 2) außerdem bewirkten
    Rtickholbewegung des Zählwerkwagens dieser durch
    den nunmehr eingeschwenkten Anschlag festgehalten
    wird.

Claims (4)

  1. Patentansprüche: 1. Selbsttätige Steuereinrichtung zum Löschen des Schaltwerkes nach Multiplikations- und Divisionsarbeitsgängen an Vierspezies-Rechen- maschinen, bei denen der Zählwerkwagen so- wohl bei den Multiplikations- als auch den Divi- sionsarbeitsgängen in einer Richtung dekaden- weise bewegt wird, dadurch gekenn- zeichnet, daß in de .Maschinenuntergestell (1) gelagerte, eine Löschkupplung (14) für das Schaltwerk auslösende mechanische Löschglieder (42 bis 51, 60, 61, 24) durch einen am Zählwerk- wagen (9) angeordneten, nach Beendigung der
    Multiplikations- und Divisionsarbeitsgänge durch Weiterbewegen des Zählwerkwagens (9) wirksam werdenden Anschlag (41) auslösbar sind.
  2. 2. Steuereinrichtung nach Anspruch 1 mit einem von einer Maschinenhauptkupplung zu der Schaltwerklöschkupplung führenden Kupplungsauslösegestänge, dadurch gekennzeichnet, daß dieses Gestänge (18 bis 24) durch Auslösetasten (6, 6' bzw. 8) für die Multiplikation und Division über Zwischenglieder (37 bis 40) in eine die Auslöseverbindung unterbrechende Lage verschwenkbar ist.
  3. 3. Steuereinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die mechanischen Löschglieder (42 bis 51, 60, 61, 24) eine durch den Anschlag (41) auslösbare Vorlöschkupplung (49) aufweisen, die mittels eines Winkelhebels (56) den Zählwerkwagen (9) über einen weiteren an ihm angebrachten Anschlag (58) in seine am Ende der Multiplikations- und Divisionsarbeitsgänge eingenommene Grundstellung zurückführt und die Löschkupplung (14) für das Schaltwerk auslöst.
  4. 4. Steuereinrichtung nach den Ansprüchen 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Zählwerkwagen (9) in seiner Grundstellung durch einen von der Vorlöschkupplung (49) verschwenkbaren Anschlag rastbar ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 547 053, 554 278, 907 836, 933 665, 958 880, 1001026, 1001838; deutsche Patentanmeldung M 10345 IX/42 m (bekanntgemacht am 29. 7. 1954); schweizerische Patentschriften Nr. 198 765, 208 976, 224 996, 305 762, 309 618; USA.-Patentschrift Nr. 2 636 677.
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