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DE393611C - Maschine zum Stanzen, Schneiden, Praegen o. dgl. mit Zaehleinrichtung fuer die Arbeitshuebe - Google Patents

Maschine zum Stanzen, Schneiden, Praegen o. dgl. mit Zaehleinrichtung fuer die Arbeitshuebe

Info

Publication number
DE393611C
DE393611C DES62088D DES0062088D DE393611C DE 393611 C DE393611 C DE 393611C DE S62088 D DES62088 D DE S62088D DE S0062088 D DES0062088 D DE S0062088D DE 393611 C DE393611 C DE 393611C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
machine
punching
embossing
cutting
strokes
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DES62088D
Other languages
English (en)
Inventor
Otto Schiller
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
SCAMAG Saechsische Cartonnagen Maschinenfabrik AG
Original Assignee
SCAMAG Saechsische Cartonnagen Maschinenfabrik AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by SCAMAG Saechsische Cartonnagen Maschinenfabrik AG filed Critical SCAMAG Saechsische Cartonnagen Maschinenfabrik AG
Priority to DES62088D priority Critical patent/DE393611C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE393611C publication Critical patent/DE393611C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B26HAND CUTTING TOOLS; CUTTING; SEVERING
    • B26DCUTTING; DETAILS COMMON TO MACHINES FOR PERFORATING, PUNCHING, CUTTING-OUT, STAMPING-OUT OR SEVERING
    • B26D7/00Details of apparatus for cutting, cutting-out, stamping-out, punching, perforating, or severing by means other than cutting
    • B26D7/27Means for performing other operations combined with cutting
    • B26D7/28Means for performing other operations combined with cutting for counting the number of cuts or measuring cut lenghts

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Press Drives And Press Lines (AREA)

Description

  • Maschine zum Stanzen, Schneiden, Prägen o. dgl. mit Zähleinrichtung für die Arbeitshübe. Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf Stanz-, Schneide- und Prägemaschinen, insbesondere für Papier, Pappe o. dgl., mit Zähleinrichtung für die Arbeitsbewegungen des Stößels oder Messerbalkens und bezweckt, daß durch die Zähleinrichtung eine Ausrückvorrichtung betätigt wird, die die Maschine nach einer bestimmten Anzahl Hübe stillsetzt. Die Vorrichtung gemäß der Erfindung besteht darin, daß an dem Stößel ein Hebelgestänge angelenkt ist, das ein Schaltwerk und eine mit diesem in Verbindung stehende Nockenscheibe steuert. Die Nockenscheibe ist als Wandermutter ausgebildet und bewegt sich auf einer mit Links- und Rechtsgewinde versehenen, stillstehenden Schraubenspind-.l und auf im Schaltrad befestigten Führungsbolzen o. dgl., durch die sie mitgedreht wird, hin und her. Der Nocken der Wandermutter wird daher trotz mehrfacher gemeinsamer Umdrehung mit dem Schaltrad nur in Tätigkeit treten, wenn er wieder am Ausgangspunkte seiner Bewegung angelangt ist. Je nach der Länge des Weges wird nun das Schaltrad mehrere Umdrehungen machen, ehe die Wandermutter das Ausrückgestänge betätigt. Die Umdrehungen des Schaltrades multipliziert mit der Zähnezahl, ergibt die Anzahl der Hübe. Je nach der Länge der Spindel und der Stellung der Anschläge für die Umkehrung der Bewegung, kann demgemäß die Ausrückung bei einer mehr oder weniger großen Anzahl Hüben erfolgen.
  • Desgleichen dient auch das verstellbare Hebelgestänge dazu, die Ausrückung bei verschiedener Hubzahl vorzunehmen. Je nachdem, ob ein, zwei oder mehrere Zähne des Schaltrades bei jedem Vorschub gefaßt werden, wird eine längere oder kürzere Zeit und dementsprechend größere oder geringere Hubzahl nötig sein, um das Ausrücken der Maschine zu bewirken. Durch diese verschiedenartige Einstellbarkeit ist eine größere Verwendung derartiger Ausrück- und Zählvorrichtungen ermöglicht.
  • Die Einrichtung ist in der Zeichnung beispielsweise- dargestellt. Abb. i zeigt die Einrichtung vor dem Ausrücken, Abb. z im Moment des Ausrückens und Abb. 3 zeigt einen Schnitt in Richtiulg der Welle durch das Schaltwerk mit Wandermutter. An einem nicht beeonders gezeichneten Stößel, der sich in den Prismaführungen des Maschinengestelles z auf und ab bewegt, ist ein Zapfen 2 angebracht, an dem ein Hebelgestänge angelenkt ist. Dieses Hebelgestänge besteht nach dem Ausführungsbeispiel aus einem doppelarmigen Hebel 3, der bei q. seinen Drehpunkt hat, und aus einer Steuerstange 5 zur Betätigung des Schaltwerkes. Das vom StÖCel abgekehrte Ende des doppelarmigen Hebels ist mit mehreren Bohrungen 6, 6' usw. ausgerüstet, in welchem die Steuerstange 5 mittels Bolzen oder Schraube drehbar befestigt ist. Diese verschiedenen Bohrungen 6, 6' dienen dazu, eine mehr oder weniger große Vorwärtsschaltung des Schaltrades 7 zu ermöglichen.
  • Die Steuerstange 5 ist mit ihrem anderen Ende an einem auf der Welle 8 drehbaren Hebel 9 befestigt, an welchen gleichzeitig eine Schaltklinke io angelenkt ist. Diese Schaltklinke io dient zum Vorwärtsschalten des Schaltrades 7. In das Schaltrad greift des weiteren .eine Sicherheitsklinke ii ein, die die Einrichtung vor einer Rückwärtsbewegung sichert, wenn der Hebel 9 mit der Klinke io zwecks eines neuen Vorschubes nach unten ausschwenkt.
  • Das Schaltrad 7 sitzt lose auf einer Spindel 8, die bei 13 mit einem rechts- und linksgängigen Kreuzgewinde versehen ist. Diese Spindel ist im Maschinenständer fest gelagert. Auf ihr bewegt sich eine Wandermutter 14 mit Klinke 15. Um zu bewirken, daß diese Mutter auf dem Teil der Spindel 13 sich hin und her bewegt, sind im Schaltrad 7 Führungs- oder Leitbolzen 16 vorgesehen, die die Mutter zwangläufig mitnehmen und dadurch die wandernde Bewegung einleiten. Am Ende dieser Bolzen sind Anschläge 17 angebracht, die die Umkehrung der Wandermutter veranlassen. Diese Anschläge 17 können, wie in der Zeichnung dargestellt, als einfache Bolzen oder einfache Stifte ausgebildet sein, sie können aber ebensogut aus einer verstellbaren Scheibe mit einer Einrichtung zum Umkehren der Wandermutter bestehen.
  • 18 ist ein Bolzen mit Nase i9, der in einer Muffe 2o am Maschinengehäuse i entspcecliend geführt ist. Gegen die Oberfläche dieses Bolzens drückt eine in der Höhe verstellbare Schraubenspindel 21, die in dem kurzen Arm 22 eines bei 23 gelagerten doppelarmigen Hebels befestigt ist. Der lange Arm dieses doppelarmigen Hebel ist als Gabel 24 ausgebildet, die beispielsweise die Kuppelwelle 25 umfassen kann und bei ihrer Ausrückbewegung, indem sie gegen einen Bolzen 26 dieser Welle wirkt, das Ausrücken der Kupphing bzw. der Maschine verursacht.
  • Die Arbeitsweise der Einrichtung ist folgende. Durch die auf- und abgehende Bewegung des St öt'els oder Messerbalkens wird der an ihm angelenkte Hebel 3 ebenfalls entsprechend auf- und abwärts bewegt. Er überträgt diese Bewegung auf die Steuerstange 5 und diese auf den Hebel 9 mit Klinke io, die wiederum während der Stanzusw. Bewegung das Schaltrad um einen oder mehrere Zähne vorwärts bewegt. Das letztere richtet sich nach der Befestigung der Steuerstange 5 in den Löchern 6 oder 6' im doppelarmigen Hebel. Ist die Stange 5 in Loch 6 befestigt, so wird das Schaltrad um einen Zahn, in 6' um zwei Zähne usw., vorwärts beschaltet. Gleichzeitig wird aber auch durch das Schaltrad? die Wandermutter 1q. zwangläufig gedreht. Sie entfernt sich von dem Ausrückbolzen 18 und wandert nach rechts, bis sie an den Anschlag 17 antrifft und ihre Bewegung umkehrt. Je nach der Einstellung des Anschlages 17 wird die Maschine bei einer andren Hubzahl ausgerückt. Das Ausrücken erfolgt in der Weise, daß der Nocken 15 an der schrägen Fläche der Nase i9 entlang gleitet und den Bolzen 1d dabei anhebt, bis er seine höchste Stellung erreicht hat und die Kupplung,im Antrieb löst. Der locken 15 gibt den Bolzen 18 frei und dieser kehrt wieder in seine alte Lage zurück. Ist die Maschine wieder eingerückt, so beginnt das Spiel von neuem. Die Wandermutter bewegt sich nach links, wird umgekehrt, bewegt sich nach rechts und rückt die Maschine nach der gewünschten Hubzahl wieder aus. Das Wiedereinrücken der Maschine erfolgt in bekannter Weise und ist, da es das Wesen der Erfindung nicht betrifft, auf der Zeichnung nicht dargestellt.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Maschine zum Stanzen, Schneiden, Prägen o. dgl. mit einer Einrichtung zum Zählen der Arbeitshübe des Stößels oder Messerbalkens, dadurch gekennzeichnet, daß ein an Zapfen oder Augenlager des Stößels angelenktes Hebelgestänge (3, 5, 9) ein aus einem Schaltrad (7) mit Führungs- oder Leitbolzen (i6) und aus einer auf einer mit rechts-und linksgängigem Kreuzgewinde ( 13) versehenen Spindel (8) sich hin- und leerbewegenden Wandermutter (i.() o. dgl. bestehendes Schaltgetriebe betätigt, das gegen ein Ausrückgestänge (i8 bis 24) wirkt, -,welches die Maschine nach einer veränderlichen Anzahl Hübe ausrückt.
  2. 2. Maschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß für verschiedene Ausrückungen die am Ende der Leitbolzen (i6) vorgesehenen Anschläge (i7) verstellbar ausgebildet sind.
DES62088D 1923-02-09 1923-02-09 Maschine zum Stanzen, Schneiden, Praegen o. dgl. mit Zaehleinrichtung fuer die Arbeitshuebe Expired DE393611C (de)

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Publications (1)

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DE393611C true DE393611C (de) 1924-04-05

Family

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DES62088D Expired DE393611C (de) 1923-02-09 1923-02-09 Maschine zum Stanzen, Schneiden, Praegen o. dgl. mit Zaehleinrichtung fuer die Arbeitshuebe

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DE (1) DE393611C (de)

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