DE10009587A1 - Kompaktes elektrohydraulisches Motorpumpenaggregat - Google Patents
Kompaktes elektrohydraulisches MotorpumpenaggregatInfo
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Abstract
Die Erfindung geht aus von einem kompakten elektrohydraulischen Motorpumpenaggregat mit einem ein Reservoir für eine Druckflüssigkeit bildenden Gehäuse, in dem sich ein Elektromotor befindet und das ein erstes Gehäuseabschlußteil, ein zweites Gehäuseabschlußteil und dazwischen ein rohrartiges Gehäusemittelteil aufweist. Zwischen dem zweiten Gehäuseabschlußteil und dem Elektromotor ist eine Tragplatte für eine Pumpe angeordnet, die vom Elektromotor über eine Motorwelle antreibbar ist und von der Druckflüssigkeit auf einem Druckströmungspfad zu einem Druckanschluß förderbar ist. Bei einem bekannten solchen Motorpumpenaggregat befindet sich einmal zwischen der Tragplatte und dem Gehäusemittelteil und einmal zwischen der Tragplatte und dem zweiten Gehäuseabschlußteil eine rundumlaufende Dichtstelle, die das Innere des Gehäuses abdichten soll. DOLLAR A Um die Anzahl der Dichtstellen zwischen dem Inneren und dem Äußeren des Gehäuses zu verringern, ist gemäß der Erfindung vorgesehen, daß sich der Druckanschluß außen am zweiten Gehäuseabschlußteil befindet, daß das zweite Gehäuseabschlußteil und das rohrartige Gehäusemittelteil, das Innere des Gehäuses nach außen abdichtend, umlaufend aneinander anliegend und das sich die Tragplatte ganz im Innern des Gehäuses befindet.
Description
Die Erfindung geht aus von einem kompakten elektrohydraulischen Motorpum
penaggregat, das die Merkmale aus dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1 auf
weist.
Ein solches Motorpumpenaggregat ist aus der DE 299 06 881 U1 bekannt. Dieses
Aggregat besitzt ein Gehäuse, das ein Reservoir für eine Druckflüssigkeit bildet
und in dem sich ein Elektromotor befindet. Ein Gehäusemittelteil ist rohrartig aus
gebildet und an einer Stirnseite durch einen ersten Gehäusedeckel oder, allge
meiner ausgedrückt, durch ein erstes Gehäuseabschlußteil verschlossen. Vor der
anderen Stirnseite des Gehäusemittelteils befindet sich ein zweites Gehäuseab
schlußteil, das bei dem bekannten Motorpumpenaggregat allerdings nicht unmit
telbar am Gehäusemittelteil anliegt. Zwischen dem zweiten Gehäuseabschlußteil
und dem Gehäusemittelteil befindet sich vielmehr eine Tragplatte, an der eine
über die Motorwelle des Elektromotors antreibbare Radialkolbenpumpe und eine
ebenfalls antreibbare Zahnradpumpe befestigt sind. In der Tragplatte befinden
sich Kanäle, über die von den Pumpen Druckflüssigkeit zu zwei Druckanschlüs
sen außen an der Tragplatte förderbar ist.
Bei dem bekannten Motorpumpenaggregat muß das Innere des Gehäuses zwi
schen dem Gehäusemittelteil und dem ersten Gehäuseabschlußteil, zwischen
dem Gehäusemittelteil und der Tragplatte und zwischen der Tragplatte und dem
zweiten Gehäuseabschlußteil umlaufend nach außen hin abgedichtet werden.
Dies ist nachteilig, da mit der Anzahl der Dichtstellen und mit der Länge der Dich
tungen die Gefahr einer Leckage zunimmt. Demgegenüber wird heute großer
Wert auf saubere Produktionshallen und den Schutz der Umwelt gelegt.
Deshalb liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, ein kompaktes elektrohydrauli
sches Motorpumpenaggregat mit den Merkmalen aus dem Oberbegriff des Pa
tentanspruchs 1 so weiterzuentwickeln, daß die Anzahl der Dichtstellen zwischen
einzelnen Gehäuseteilen reduziert ist.
Das angestrebte Ziel wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß bei einem
kompakten elektrohydraulischen Motorpumpenaggregat mit den Merkmalen aus
dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1 gemäß dem kennzeichnenden Teil die
ses Patentanspruchs sich der Druckanschluß außen am zweiten Gehäuseab
schlußteil befindet, daß das zweite Gehäuseabschlußteil und das rohrartige Ge
häusemittelteil, das Innere des Gehäuses nach außen abdichtend, umlaufend
aneinander anliegen und daß sich die Tragplatte ganz im Innern des Gehäuses
befindet. Bei einem erfindungsgemäßen Motorpumpenaggregat hat also die
Tragplatte gegenüber dem Motorpumpenaggregat nach dem genannten Stand
der Technik ihre Funktion als Gehäuseteil verloren. Das zweite Gehäuseabschluß
teil liegt wie das erste Gehäuseabschlußteil unmittelbar am Gehäusemittelteil an,
so daß nur noch zwei umlaufende Dichtstellen großen Durchmessers vorhanden
sind. Die Gefahr einer Leckage nach außen ist dadurch deutlich reduziert.
Vorteilhafte Ausgestaltungen eines erfindungsgemäßen kompakten elektrohy
draulischen Motorpumpenaggregats kann man den Unteransprüchen entnehmen.
Im Bestreben, den Montageaufwand für ein erfindungsgemäßes Motorpumpenag
gregat gering zu halten, ist gemäß Patentanspruch 2 vorgesehen, daß in dem
Druckströmungspfad von der Pumpe zu einem Druckanschluß am zweiten Ge
häuseabschlußteil ein Rohr liegt, das am einen Ende axial gesteckt mit dem
zweiten Gehäuseabschlußteil und am anderen Ende axial gesteckt mit einem Ge
genstück verbunden ist. Dies ermöglicht eine besonders einfache Montage in
Achsrichtung der Motorwelle des Elektromotors. Dabei ist grundsätzlich ein axia
les Stecken des Rohrs auch dann möglich, wenn die Enden des Rohres zwar in
die axiale Richtung weisen, jedoch nicht miteinander fluchten und das Rohr gebo
gen ist. Bevorzugt ist jedoch Patentanspruch 3 das Rohr gerade und verläuft
axial. Besondere Arbeitsschritte zum Biegen des Rohres werden dadurch vermie
den. Bevorzugt ist das Rohr mit seinen Enden jeweils in eine Bohrung einge
steckt. Der Durchmesser des Rohres kann dann kleiner sein als in einem Fall, in
dem die Enden auf Lochzapfen aufgesteckt sind.
Das Rohr liegt im Druckströmungspfad der Druckflüssigkeit, in der Druckpulsatio
nen auftreten, aufgrund derer das Rohr wegen der in den Abmessungen der
Bauteile und am Rohr selbst auftretenden Maßtoleranzen kleine axiale Bewegun
gen ausführen könnte. Um dies und damit zusammenhängenden Verschleiß und
darauf zurückzuführende Geräuschentwicklung zu verhindern, ist gemäß Patent
anspruch 5 das Rohr in die eine axiale Richtung durch ein Federelement, das zwi
schen dem Rohr und dem einen Teil der beiden Teile Gegenstück und zweites
Gehäuseabschlußteil eingespannt ist, gegen das andere Teil gedrückt. Das
Federelement ist vorteilhafterweise zwischen einer Außenschulter des Rohres und
dem Gegenstück oder dem zweiten Gehäuseabschlußteil eingespannt. In beson
ders platzsparender und kostengünstiger Weise wird das Federelement gemäß
Patentanspruch 7 durch einen O-Ring gebildet. Um auch bei einer geringen
Wandstärke des Rohres eine genügend große Abstützfläche für das Federele
ment zu erhalten, ist gemäß Patentanspruch 8 zwischen diesem und dem Rohr
eine Beilagscheibe eingefügt.
Kompakte elektrohydraulische Motorpumpenaggregate von im wesentlichen glei
cher Bauweise bilden üblicherweise eine ganze Baureihe mit unterschiedlichen
Baugrößen und unterschiedlichen Ausstattungen. Um dasselbe Rohr bei mög
lichst vielen Varianten benutzen zu können, ist gemäß Patentanspruch 9 vorgesehen,
daß auf das abgedrehte Ende eines Rohres eine Längenausgleichsschei
be aufgefädelt ist. Bevorzugt liegt diese gemäß Patentanspruch 10 zwischen dem
O-Ring und der Außenschulter des Rohres, so daß sie vor und während der
Montage des Rohres durch den O-Ring, der mit Spannung auf das Rohr aufge
schoben ist, auf dem Rohr gehalten wird.
Je nach dem auf welcher Seite der Tragplatte eine Pumpe angeordnet ist und je
nach dem um was für eine Pumpe es sich handelt, erstreckt sich ein Rohr gemäß
Patentanspruch 11 zwischen der Tragplatte und dem zweiten Gehäuseabschluß
teil oder gemäß Patentanspruch 12 zwischen einem Anschlußflansch der Pumpe
und dem zweiten Gehäuseabschlußteil. Letzteres wird z. B. der Fall sein, wenn auf
der dem Elektromotor abgewandten Seite der Tragplatte eine Zahnrad- oder Flü
gelzellenpumpe angeordnet ist, die einen radial abgehenden Druckausgang auf
weist. Ersteres wird vor allem dann der Fall sein, wenn die Pumpe auf der dem
Elektromotor zugewandten Seite der Tragplatte sitzt.
Kompakte elektrohydraulische Motorpumpenaggregate will man flexibel mit einer
Pumpe oder mit zwei Pumpen, die in unterschiedliche hydraulische Kreisläufe för
dern können, und angepaßt an die Platzverhältnisse an einer Werkzeugmaschine,
für die solche Aggregate hauptsächlich verwendet werden, einsetzen können.
Deshalb ist gemäß Patentanspruch 13 das zweite Gehäuseabschlußteil mit zwei
Druckanschlüssen und zwei Steckanschlüssen für ein Rohr versehen. Werden
vom Elektromotor zwei Pumpen angetrieben, so kann die eine zum einen Druck
anschluß und die andere zum anderen Druckanschluß fördern. Dabei ist die
Ausbildung der Druckströmungspfade so getroffen, daß zu einem Druckanschluß
entweder die eine Pumpe oder nur aufgrund einer anderen Montage die andere
Pumpe fördert. Ebenso können die Teile so montiert werden, daß bei nur einer
vorhandenen Pumpe entweder der eine Druckanschluß oder der andere Druckan
schluß genutzt wird. Insbesondere besitzt gemäß Patentanspruch 14 die Tragplatte
zwei Steckanschlüsse für ein Rohr, wobei sich ein Rohr zwischen dem einen
Steckanschluß der Tragplatte und dem einen Steckanschluß des zweiten Gehäu
seabschlußteils erstreckt und der andere Steckanschluß der Tragplatte verschlos
sen ist. Hier kann also eine Pumpe, in deren Druckströmungspfad auch Kanäle in
der Tragplatte liegen, durch Auswahl des entsprechenden Steckanschlusses an
der Tragplatte zu dem einen oder zu dem anderen Druckanschluß fördern. Eine
Montage der Tragplatte in unterschiedlichen Winkellagen zur Achse der Motorwel
le würde zwar auch mit nur einem Steckanschluß in der Tragplatte und zwei
Steckanschlüssen im zweiten Gehäuseabschlußteil eine Förderung zum einen
Druckanschluß oder zum anderen Druckanschluß ermöglichen. Allerdings müßten
sich dann die beiden Steckanschlüsse im Gehäuseabschlußteil im gleichen Ab
stand von der Achse der Motorwelle befinden. Dies wiederum harmoniert nicht in
jedem Fall mit der für die Verwendung von zwei Pumpen notwendigen Anordnung
der Steckanschlüsse im zweiten Gehäuseabschlußteil.
Besondere Ausgestaltungen mit zwei Pumpen finden sich in den Patentansprü
chen 15 bis 17.
Mehrere Ausführungsbeispiele eines erfindungsgemäßen kompakten elektrohy
draulischen Motorpumpenaggregats sind in den Zeichnungen dargestellt. An
Hand der Figuren dieser Zeichnungen wird die Erfindung nun näher läutert.
Es zeigen
Fig. 1 einen Längsschnitt durch das erste Ausführungsbeispiel, bei dem auf
der dem Elektromotor zugewandten Seite der Tragplatte mehrere
Fördereinheiten einer Radialkolbenpumpe befestigt sind und auf der
dem Elektromotor abgewandten Seite der Tragplatte eine Zahnradpumpe
befestigt ist, wobei im Druckströmungspfad jeder Pumpe ein axial
gestecktes Rohr liegt,
Fig. 2 einen Längsschnitt durch einen Teil des Aggregats nach Fig. 1, wobei
der Schnitt in einer anderen Ebene verläuft,
Fig. 3 eine Variante des Aggregats nach den Fig. 1 und 2, bei der die Druck
anschlüsse bezüglich der beiden Pumpen im Vergleich zu der Ausführung
nach den Fig. 1 und 2 vertauscht sind,
Fig. 4 eine Draufsicht auf das Aggregat nach den Fig. 1 und 2 oder
dasjenige nach Fig. 3, wobei die Lage der zwei vorhandenen Druck
anschlüsse deutlich wird,
Fig. 5 einen Längsschnitt durch ein zweites Ausführungsbeispiel, bei dem auf
der dem Elektromotor abgewandten Seite der Tragplatte zwei Zahn
radpumpen angeordnet sind,
Fig. 6 ein drittes Ausführungsbeispiel, bei dem auf der dem Elektromotor
abgewandten Seite der Tragplatte eine einzige Zahnradpumpe
angeordnet ist,
Fig. 7 ein viertes Ausführungsbeispiel mit den Fördereinheiten einer ersten
Radialkolbenpumpe auf der dem Elektromotor zugewandten Seite der
Tragplatte und mit den Fördereinheiten einer zweiten Radialkolbenpumpe
zwischen Tragplatte und dem einen Gehäusedeckel und
Fig. 8 ein kompaktes elektrohydraulisches Motorpumpenaggregat ohne Trag
platte im Innern des Gehäuses, bei dem mehrere Fördereinheiten einer
Radialkolbenpumpe an einem Gehäusedeckel befestigt sind, wobei
dieser mit einem axialen Steckanschluß versehen ist, um ihn auch ohne
wesentliche weitere Bearbeitung bei Motorpumpenaggregaten gemäß
den Ausführungen 1 bis 7 verwenden zu können.
Die gezeigten elektrohydraulischen Motorpumpenaggregate besitzen ein Gehäuse
10, das einerseits die Funktion des Reservoirs für eine Druckflüssigkeit, mit der
gearbeitet wird, erfüllt und das darüber hinaus auch als Gehäuse eines Elektromo
tors 11 betrachtet werden kann. Dieses Gehäuse weist als wesentliche Teile einen
ersten Gehäusedeckel 12, einen zweiten Gehäusedeckel 13 und ein Gehäu
semittelteil 14 auf. Dieses ist ein Abschnitt eines aus einer Aluminiumlegierung
hergestellten Profilrohres und spanend endbearbeitet worden. Auf der Innenseite
des Gehäusemittelteils 14 laufen axial Haltestege 15 entlang, die von den Stirn
seiten des Gehäusemittelteils 14 her über eine gewisse Strecke ganz oder teilwei
se bis auf verschiedene Höhen abgenommen sind. In jeweils einer Ausdrehung 16
an jeder Stirnseite des Gehäusemittelteils 14, in der die Haltestege 15 ganz weg
genommen sind, ist der Gehäusedeckel 12 bzw. 13 mit einem Zentrierbund 17
zentriert. Um den Zentrierbund läuft eine Nut herum, in die ein Dichtring 18 aufge
nommen ist, mit dessen Hilfe die Trennfuge zwischen einem Deckel und dem Ge
häusemittelteil abgedichtet ist. Insgesamt sind somit nur zwei derartige Dichtstel
len mit großem Durchmesser vorhanden.
Der Gehäusedeckel 12 ist mit einzelnen kleinen Schrauben 19, die radial durch
das Gehäusemittelteil 14 hindurch in den Zentrierbund 17 eingeschraubt sind, fest
mit dem Gehäusemittelteil 14 verbunden. An dem Deckel 12 sind ein Einfüllstut
zen 20 für die Druckflüssigkeit und ein Klemmenkasten 21 für die elektrische Ver
bindung der Anschlüsse des Elektromotors und eines eventuell vorhandenen
elektrischen Lüfters mit einem Anschlußkabel vorhanden. Desweiteren ist in dem
Deckel 12 über ein Kugellager 22 die Antriebswelle 23 des Elektromotors 11
drehbar gelagert. Der Stator 26 des Elektromotors 11 ist in das Gehäusemittelteil
eingepreßt.
Der zweite Gehäusedeckel 13 ist über lange Zuganker 27, die axial zwischen den
Haltestegen 15 verlaufen und in nach innen vorspringende Augen des Zentner
bunds 17 des Deckels 13 eingeschraubt sind, am Gehäusemittelteil 14 gehalten.
Die Zuganker reichen vom Gehäusedeckel 13 aus bis jenseits des Elektromotors
11 und durchdringen in einzelnen Bohrungen eine Ringscheibe 28, die in einem
geringen Abstand zu dem ersten Gehäusedeckel 12 auf Schultern der Haltestege
aufgelegt ist. Auf das in Richtung auf den Deckel 12 über die Ringscheibe 28
vorstehende und mit einem Gewinde versehene Ende eines jeden Zugankers 27
ist eine Schraubenmutter 29 aufgeschraubt und gegen die Ringscheibe 28 fest
angezogen.
Bei den in den Fig. 1 bis 7 gezeigten Motorpumpenaggregaten befindet sich
zwischen dem Deckel 13 und dem Elektromotor 11 ganz im Innern des Gehäuses
10 eine Tragplatte 35, 75 oder 80, die auf durch teilweises Abdrehen entstandene
Schultern der Haltestege 15 aufliegt. Die Tragplatte ist durch eine Reihe von Ma
schinenschrauben 36, die sie von der Seite des Deckels 13 aus durchdringen und
in Gewindebohrungen 37 der Haltestege 15 eingedreht sind, an die Schultern der
Haltestege 15 angepreßt und ortsfest im Gehäuse 10 gehalten.
Bei der Ausführung nach den Fig. 1 bis 4 sind auf der dem Elektromotor 11
zugewandten Seite der Tragplatte 35 mehrere Fördereinheiten 41 einer Radial
kolbenpumpe 40 befestigt. Und zwar befinden sich die Fördereinheiten axial zwi
schen der Tragplatte 35 und einer Ringscheibe 42, die über seitlich an den För
dereinheiten 41 vorbeigehenden und die Fördereinheiten seitlich führenden
Schrauben 43 fest mit der Tragplatte 35 verbunden ist. Die Fördereinheiten sau
gen Druckflüssigkeit aus dem Inneren des Gehäuses 10 an und geben sie über
Druckventile 44 in ein Kanalsystem der Tragplatte 35 ab, das in einem Strö
mungspfad zu einem von zwei Anschlußsockeln 45 am Deckel 13 liegt. Aus Fig.
4 erkennt man, daß die beiden Anschlußsockel 45 in einem Winkelabstand von
90° am Deckel 13 angeordnet sind. Die Druckventile 44 bestehen im wesentlichen
aus einem kugeligen Schließkörper, einer Schließfeder und einem zylindrischen
Gehäuse, das einerseits in der Tragplatte 35 und andererseits im Zylinder einer
Fördereinheit 41 steckt und damit zur Halterung der Fördereinheiten 41 beiträgt.
Die Kolben 47 der Fördereinheiten 41 werden durch eine Feder 48 gegen einen
Exzenter 49 einer Exzenterwelle 50 gedrückt, die in die Motorwelle 23 eingesteckt
und in einem von der Tragplatte 35 aufgenommenen Kugellager 51 drehbar gela
gert ist.
Durch im wesentlichen in einer radialen Ebene der Tragplatte 35 verlaufende Ka
näle sind die Ausgänge der Druckventile 44 miteinander verbunden. An zwei
Stellen dieser Kanäle mündet in diese jeweils eine Axialbohrung 52, die von der
den Fördereinheiten 41 abgewandten Seite der Tragplatte 35 ausgeht, an einem
engeren inneren Abschnitt mit einem Gewinde versehen ist und in einem äußeren
weiteren Abschnitt eine Ringnut 53 zur Aufnahme eines Dichtrings 54 aufweist.
Die eine der beiden Axialbohrungen 52 ist durch eine Schraube 55 verschlossen.
In die andere Axialbohrung 52 ist mit einem außen abgedrehten Endabschnitt ein
gerades und axial verlaufendes Rohr 60 eingesteckt. Dieses Rohr liegt in dem
Strömungspfad, der von den Druckventilen 44 der Fördereinheiten 41 zu einem
der beiden Anschlußsockel 45 am Deckel 13 führt. Durch einen in der Nut 53 lie
genden Dichtring 54 ist dieser Strömungspfad am Übergang von der Tragplatte 35
zum Rohr 60 gegen das Innere des Gehäuses 10 abgedichtet. Das Rohr 60 über
brückt den Abstand zwischen der Tragplatte 35 und dem Deckel 13, der eine mit
der einen Bohrung 52 der Tragplatte 35 axial fluchtende Bohrung 61 aufweist, in
die das Rohr 60 mit seinem zweiten, ebenfalls abgedrehten Endabschnitt axial
eingesteckt ist. Der Abstand zwischen den beiden durch die Abdrehungen an den
beiden Enden entstandenen axialen Schultern des Rohres 60 ist kleiner als der
lichte Abstand zwischen der Tragplatte 35 und dem Deckel 13. Dies ist deshalb so
gemacht, um auf den einen Endabschnitt des Rohres eine oder mehrere Aus
gleichsscheiben 62, einer Beilagscheibe 63 und einen O-Ring 64 aufschieben zu
können, der mit Vorspannung auf dem Rohr sitzt und die Scheiben zwischen sich
und dem einen axialen Anschlag des Rohres hält. Der O-Ring 64 wird als Federe
lement verwendet, der das Rohr 60 über die Scheiben 62 und 63 mit dem axialen
Anschlag am anderen Endabschnitt gegen die Tragplatte 35 drückt. Auf diese
Weise werden Toleranzen im lichten Abstand zwischen der Tragplatte 35 und
dem Deckel 13 ausgeglichen. Darüber hinaus kann dasselbe Rohr 60 für ver
schiedene Ausführungen verwendet werden, wobei Unterschiede im lichten Ab
stand durch die Verwendung unterschiedlich vieler und/oder dicker Scheiben aus
geglichen werden.
Auf der dem Elektromotor 11 abgewandten Seite der Tragplatte 35 ist eine Zahn
radpumpe 65 befestigt, die außen an ihrer Mantelfläche einen Druckanschluß
besitzt, auf den ein Anschlußflansch 66 aufgeschraubt ist. Dieser besitzt eine
Steckbohrung 67, die sich zum Deckel 13 hin öffnend axial verläuft und durch
Verbohrungen innerhalb des Anschlußflansches 66 mit dem Druckanschluß der
Zahnradpumpe 65 in Verbindung steht. Axial in Flucht mit der Bohrung 67 besitzt
der Deckel 13 eine zweite Steckbohrung 61, die über Kanäle in dem Deckel 13 mit
der Drucköffnung im zweiten Anschlußsockel des Deckels 13 in Verbindung steht.
Zwischen der zweiten Steckbohrung 61 und der Steckbohrung 67 im Anschluß
flansch 66 erstreckt sich ein Rohr 68, das wie das Rohr 60 gerade ist und axial
verläuft, abgedrehte Endabschnitte besitzt, wie das Rohr 60 von einem O-Ring 64
über Scheiben 62 und 63 mit einer axialen Schulter gegen den Anschlußflansch
66 gedrückt wird und abgedichtet in den Steckbohrungen steckt.
Bei einem Antrieb durch den Elektromotor 11 fördern bei dem Ausführungsbei
spiel nach den Fig. 1 und 2 die Fördereinheiten 41 der Radialkolbenpumpe
Druckmittel über die Druckventile 44, das Kanalsystem in der Tragplatte 35, das
Rohr 60 und einen durch eine oder mehrere Bohrungen im Deckel 13 gebildeten
Kanal zu einem Anschlußsockel 45, der als erster Anschlußsockel bezeichnet sein
möge. Die Zahnradpumpe 65 fördert über den Anschlußflansch 66, das Rohr 68
und einen Kanal im Deckel 13 zum zweiten Anschlußflansch 45. Mit dem Kompak
taggregat können also in zwei getrennten hydraulischen Kreisläufen liegende hy
draulische Verbraucher mit Druckmittel versorgt werden. Dabei kann es manchmal
gewünscht sein, daß bei gleicher Anordnung des Aggregats an einer Maschine
die Radialkolbenpumpe zum zweiten Anschlußsockel und die Zahnradpumpe zum
ersten Anschlußsockel fördert. Um leicht allein durch eine andere Montage der
Teile eine solche Variante, wie sie in Fig. 3 dargestellt ist, bereitstellen zu kön
nen, ist die zweite Steckbohrung 52 in der Tragplatte 35 vorhanden. Und zwar
liegt die in der Variante nach den Fig. 1 und 2 durch die Schraube 55 ver
schlossene Steckbohrung 52 genau in Flucht mit der zweiten Steckbohrung 61
des Deckels 13. Es kann also ohne weiteres das lange Rohr 60 in die zweite
Steckbohrung der Tragplatte 35 und die zweite Steckbohrung 61 des Deckels 13
eingesteckt werden. Es ist dann die andere Steckbohrung 52 der Tragplatte 35
durch eine Schraube 55 verschlossen. Für den Strömungspfad zwischen der
Zahnradpumpe 65 und dem anderen Anschlußsockel am Deckel 13 wird ein An
schlußflansch 66 verwendet, bei dem die Steckbohrung 67 bezüglich des Druck
anschlusses der Zahnradpumpe 65 auf der anderen Seite liegt, wie dies deutlich
aus Fig. 3 hervorgeht. Abgesehen von den zwei unterschiedlichen Anschlußflan
schen 66 sind somit keine unterschiedlichen Teile notwendig, um die beiden Vari
anten entweder nach den Fig. 1 und 2 oder nach Fig. 3 herzustellen.
Bei der Ausführung nach Fig. 5 werden über die Antriebswelle 23 des Elektromo
tors 11 zwei Zahnradpumpen 65 angetrieben, die axial hintereinander angeordnet
und an einer Tragplatte 75 befestigt sind, die genauso wie die Tragplatte 35 der
Ausführung nach Fig. 1 am Gehäusemittelteil 14 befestigt ist. Die Tragplatte 75
ist in axialer Richtung dünner als die Tragplatte 35, da sie weder Kanäle für die
Druckmittelströmung noch eine Aufnahme für ein Lager aufweist. Die beiden Dec
kel 12 und 13, von denen in Fig. 5 nur der Deckel 13 gezeigt ist, sind die glei
chen wie beim ersten Ausführungsbeispiel. Das Gehäusemittelteil kann im Ver
gleich zum ersten Ausführungsbeispiel eine andere Länge haben. Der Strö
mungspfad vom Druckanschluß der dem Deckel 13 näheren Zahnradpumpe 65
zum zweiten Anschlußsockel 45 des Deckels 13 ist identisch zu dem entspre
chenden Strömungspfad der Zahnradpumpe 65 des ersten Ausführungsbeispiels.
In ihm liegt wiederum das kurze Rohr 68, das axial in einer Steckbohrung 67 eines
Anschlußflansches 66 und in der zweiten Steckbohrung 61 des Sockels 13 steckt.
Am Druckanschluß der unmittelbar an der Tragplatte 75 sitzenden Zahnradpumpe
65 ist der Anschlußflansch 66 befestigt, der auch für die in Fig. 3 gezeigte Vari
ante des ersten Ausführungsbeispiels verwendet worden ist. Bei diesem An
schlußflansch liegt die zum Deckel 13 hin offene Steckbohrung 67 auf der ande
ren Seite des Druckanschlusses der Zahnradpumpe. Zwischen dem Anschluß
flansch und der ersten Steckbohrung 61 des Deckels 13 erstreckt sich ein gera
des langes Rohr 60, das genauso wie bei der ersten Ausführung an seinen Enden
abgedreht ist und durch einen O-Ring 64 unter Zwischenschaltung von Scheiben
62 und 63 gegen den Anschlußflansch 66 gedrückt wird. Im Betrieb fördert also
die eine Zahnradpumpe 65 zum ersten Anschlußsockel und die andere Zahn
radpumpe 65 zum zweiten Anschlußsockel 45 des Deckels 13.
Das Ausführungsbeispiel nach Fig. 6 unterscheidet sich von demjenigen nach
Fig. 5 in der Hauptsache darin, daß es nicht zwei, sondern nur eine Zahn
radpumpe 65 umfaßt. Entsprechend ist das Gehäusemittelteil 14 der Ausführung
nach Fig. 6 kürzer als bei der Ausführung nach Fig. 5. Die Tragplatte ist diesel
be wie bei der Ausführung nach Fig. 5 und wie dort und wie bei der Ausführung
nach Fig. 1 mit Schrauben 36 am Gehäusemittelteil 14 befestigt. Die Zahn
radpumpe 65 fördert über einen Anschlußflansch 66, ein kurzes axial verlaufen
des und gestecktes Rohr 68 und Kanäle im Deckel 13 zum ersten oder zum
zweiten Anschlußsockel 45, je nachdem welcher Anschlußflansch 66 verwendet
ist. In die Drucköffnung des anderen Anschlußsockels ist eine Verschlußschraube
eingeschraubt.
Bei der Ausführung nach Fig. 7 ist wiederum eine im Vergleich zu den beiden
Ausführungen nach den Fig. 5 und 6 dickere Tragplatte 80 vorhanden, in der
ein Kanalsystem für eine Druckmittelströmung vorhanden ist. Auf der dem Elektromotor
11 zugewandten Seite der Tragplatte 80 sind wie bei der Ausführung
nach Fig. 1 Fördereinheiten 41 einer Radialkolbenpumpe 40 mit Hilfe einer
Ringscheibe 42 und mit Hilfe von Schrauben 43 gehalten. In das Kanalsystem der
Tragplatte 80 mündet eine einzige axiale Steckbohrung 52, in der ein axial verlau
fendes und an seinen beiden Enden abgedrehtes Rohr 81 steckt, das einen im
Vergleich zu den Rohren 60 geringen lichten Abstand zwischen der Tragplatte 80
und dem Deckel 13 zu überbrücken hat. Die für das Rohr 81 im Sockel 13 vor
handene axiale Steckbohrung 82 ist mit in einem vor der Stirnseite des Rohres 81
befindlichen Abschnitt mit einem Gewinde versehen und mündet in eine leicht aus
der Ebene des Deckels 13 gekippte Bohrung 83, die zu einem von zwei An
schlußsockeln 45 führt. Auch das Rohr 81 wird von einem O-Ring 64 unter Zwi
schenlage einer Scheibe 63 gegen die Tragplatte 80 gedrückt.
Die Tragplatte 80 ist bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 7 nicht am Gehäu
semittelteil 14, sondern unter Zwischenlage von mehreren Fördereinheiten 41 ei
ner zweiten Radialkolbenpumpe 85 mit Hilfe von Maschinenschrauben 36 am
Deckel 13 gehalten. Die Fördereinheiten 41 sind zwischen dem Deckel 13 und der
Tragplatte 80 eingeklemmt. Zusätzlich sind sie durch in den Deckel 13 einge
schraubte, sie seitlich führende Gewindebolzen 86 gesichert. Zusätzlich tragen
natürlich auch die Gehäuse 46 der Druckventile 44 der Fördereinheiten 41 der
zweiten Radialkolbenpumpe 85 zur Halterung der Fördereinheiten bei. Die För
dereinheiten der zweiten Radialkolbenpumpe 85 fördern Druckmittel in ein Kanal
system des Deckels 13, zu dem eine nicht näher dargestellte Bohrung gehört, die
zum zweiten ebenfalls nicht näher dargestellten Anschlußsockel 45 führt. Auch die
aus Fig. 7 ersichtliche Bohrung 83 mündet in einem Abstand zu der Axialboh
rung 82 in das Kanalsystem der zweiten Radialkolbenpumpe 85. Wie aus Fig. 7
ersichtlich, ist jedoch in den Abschnitt der Bohrung 83, der sich zwischen der
Axialbohrung 82 und dem Kanalsystem der Radialkolbenpumpe 85 befindet, eine
Verschlußschraube 87 eingeschraubt, so daß getrennte Druckströmungspfade für
die beiden Radialkolbenpumpen 40 und 85 vorhanden sind, wobei die Radialkol
benpumpe 40 zu dem in Fig. 7 erkennbaren Anschlußsockel 45 und die Radial
kolbenpumpe 85 zum anderen Anschlußsockel 45 fördert. Bei einer Variante der
Ausführung nach Fig. 7 kann die Schraube 87 fehlen und die Drucköffnung des
zweiten Anschlußsockels 45 verschlossen sein. Dann fördern beide Radialkol
benpumpen zu dem in Fig. 7 sichtbaren Anschlußsockel 45.
Bei dem in Fig. 8 gezeigten Kompaktaggregat sind mehrere Fördereinheiten 41
einer Radialkolbenpumpe 85 mit Hilfe einer Ringscheibe 42 und mit Hilfe von
Schrauben 43 am Deckel 13 befestigt. Eine sich ganz im Innern des Gehäuses
befindliche Tragplatte für eine Pumpe oder für einzelne Fördereinheiten einer
Pumpe ist nicht vorhanden. Der Deckel 13 ist identisch mit dem Deckel der Aus
führung nach Fig. 7. Es ist jedoch in den Gewindeabschnitt der axialen Steck
bohrung 82 eine Verschlußschraube 89 eingeschraubt, während die Verschluß
schraube 87 fehlt. Die Fördereinheiten 41 fördern somit über die Bohrung 83 zur
Drucköffnung 88 des einen Anschlußsockels 45. Die Verschlußschraube 89 ver
hindert einen Kurzschluß zum Inneren des Gehäuses 10. Auch in dem Aggregat
nach Fig. 8 äußert sich somit die erfinderische Idee, unabhängig von der konkre
ten Ausstattung eines hydraulischen Kompaktaggregats den Druckanschluß für
die eine oder die mehreren Pumpen jeweils im Deckel 13 vorzusehen.
Es sei noch darauf hingewiesen, daß bei den beiden Ausführungen nach den
Fig. 7 und 8 eine lange Motorwelle 23 in einem vom Deckel 13 aufgenommenen
Wälzlager 51 gelagert ist. Jeder Exzenter 49 ist auf die Motorwelle 23 aufge
schrumpft.
Claims (18)
1. Kompaktes elektrohydraulisches Motorpumpenaggregat mit einem ein
Reservoir für eine Druckflüssigkeit bildenden Gehäuse (10), in dem sich ein Elek
tromotor (11) befindet und das ein erstes Gehäuseabschlußteil (12), ein zweites
Gehäuseabschlußteil (13) und dazwischen ein rohrartiges Gehäusemittelteil (14)
aufweist, mit einer im Gehäuse (10) zwischen dem zweiten Gehäuseabschlußteil
(13) und dem Elektromotor (11) angeordneten Tragplatte (35, 75, 80) und mit ei
ner innerhalb des Gehäuses (10) befindlichen, vom Elektromotor (11) über eine
Motorwelle (23) antreibbaren Pumpe (40, 65, 85), die an der Tragplatte (35, 75,
80) befestigt ist und von der Druckflüssigkeit auf einem Druckströmungspfad zu
einem Druckanschluß (88) förderbar ist,
dadurch gekennzeichnet, daß sich der Druckanschluß (88) außen am zweiten
Gehäuseabschlußteil (13) befindet, daß das zweite Gehäuseabschlußteil (13) und
das rohrartige Gehäusemittelteil (14), das Innere des Gehäuses (10) nach außen
abdichtend, umlaufend aneinander anliegen und daß sich die Tragplatte (35, 75,
80) ganz im Innern des Gehäuses (10) befindet.
2. Kompaktes elektrohydraulisches Motorpumpenaggregat nach Anspruch
1, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Druckströmungspfad ein Rohr (60, 68,
81) liegt, das am einen Ende axial gesteckt mit dem zweiten Gehäuseabschlußteil
(13) und am anderen Ende axial gesteckt mit einem Gegenstück (35, 66, 75, 80)
verbunden ist.
3. Kompaktes elektrohydraulisches Motorpumpenaggregat nach Anspruch
2, dadurch gekennzeichnet, daß das Rohr (60, 68, 81) gerade ist und axial ver
läuft.
4. Kompaktes elektrohydraulisches Motorpumpenaggregat nach Anspruch
2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Rohr (60, 68, 81) in eine Bohrung des
Gegenstücks (35, 66, 75, 80) oder des zweiten Gehäuseabschlußteils (13) einge
steckt ist.
5. Kompaktes elektrohydraulisches Motorpumpenaggregat nach einem
vorhergehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, daß das Rohr (60, 68, 81) in
die eine axiale Richtung durch ein Federelement (64), das zwischen dem Rohr
(60, 68, 81) und dem einen Teil (13) der beiden Teile Gegenstück (35, 66, 75, 80)
und zweites Gehäuseabschlußteil (13) eingespannt ist, gegen das andere Teil
(35, 66, 75, 80) gedrückt ist.
6. Kompaktes elektrohydraulisches Motorpumpenaggregat nach Anspruch
5, dadurch gekennzeichnet, daß das Rohr (60, 68, 81) an einem Ende abgedreht
ist und eine Außenschulter aufweist und daß das Federelement (64) zwischen der
Außenschulter des Rohres (60, 68, 81) und dem Gegenstück oder dem zweiten
Gehäuseabschlußteil (13) eingespannt ist.
7. Kompaktes elektrohydraulisches Motorpumpenaggregat nach Anspruch
5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Federelement (64) ein O-Ring ist.
8. Kompaktes elektrohydraulisches Motorpumpenaggregat nach einem der
Ansprüche 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß sich das Federelement (64) über
eine Beilagscheibe (63) am Rohr (60, 68, 81) abstützt.
9. Kompaktes elektrohydraulisches Motorpumpenaggregat nach einem
vorhergehenden Anspruch, gekennzeichnet durch eine vor einer Außenschulter
des Rohres (60, 68, 81) liegende Längenausgleichsscheibe (62).
10. Kompaktes elektrohydraulisches Motorpumpenaggregat nach den An
sprüchen 7 und 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Längenausgleichsscheibe
(62) zwischen dem O-Ring (64) und der Außenschulter des Rohres (60, 68, 81)
liegt.
11. Kompaktes elektrohydraulisches Motorpumpenaggregat nach einem
vorhergehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, daß sich ein Rohr (60, 81)
zwischen der Tragplatte (35, 80) und dem zweiten Gehäuseabschlußteil (13) er
streckt.
12. Kompaktes elektrohydraulisches Motorpumpenaggregat nach einem
vorhergehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, daß sich ein Rohr (68) zwi
schen einem Anschlußflansch (66) der Pumpe (65) und dem zweiten Gehäuseab
schlußteil (13) erstreckt.
13. Kompaktes elektrohydraulisches Motorpumpenaggregat nach einem
vorhergehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, daß das zweite Gehäuse
abschlußteil (13) zwei Druckanschlüsse (88) und zwei Steckanschlüsse (61) für
ein Rohr (60, 68) aufweist, von denen wahlweise nur einer oder beide genutzt
sind.
14. Kompaktes elektrohydraulisches Motorpumpenaggregat nach Anspruch
13, dadurch gekennzeichnet, daß die Tragplatte (35) zwei Steckanschlüsse (52)
für ein Rohr (60) aufweist, daß sich ein Rohr (60) zwischen dem einen Steckan
schluß (52) der Tragplatte (35) und dem einen Steckanschluß (61) des zweiten
Gehäuseabschlußteils (13) erstreckt und daß der andere Steckanschluß (52) der
Tragplatte (35) verschlossen ist.
15. Kompaktes elektrohydraulisches Motorpumpenaggregat nach einem
vorhergehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, daß eine erste Pumpe (40)
auf der dem zweiten Gehäuseabschlußteil (13) abgewandten Seite der Tragplatte
(35) angeordnet ist und daß ein Druckströmungspfad dieser ersten Pumpe (40)
durch die Tragplatte (35) und ein sich zwischen dieser und dem zweiten Gehäuse
abschlußteil (13) erstreckendes gestecktes Rohr (60) zu einem ersten Druckan
schluß (88) des zweiten Gehäuseabschlußteils (13) führt, daß eine zweite Pumpe
(65) auf der dem zweiten Gehäuseabschlußteil (13) zugewandten Seite der Trag
platte (35) angeordnet ist und daß ein Druckströmungspfad dieser zweiten Pumpe
(65) durch einen an dieser befestigten Anschlußflansch (66) und ein sich zwi
schen diesem und dem zweiten Gehäuseabschlußteil (13) erstreckendes gesteck
tes Rohr (68) zu einem zweiten Druckanschluß (88) des zweiten Gehäuseab
schlußteils (13) führt.
16. Kompaktes elektrohydraulisches Motorpumpenaggregat nach einem
vorhergehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, daß eine erste Pumpe (40)
auf der dem zweiten Gehäuseabschlußteil (13) abgewandten Seite der Tragplatte
(35, 80) angeordnet ist und daß ein Druckströmungspfad dieser ersten Pumpe
(40) durch die Tragplatte (35, 80), ein sich zwischen dieser Tragplatte (35, 80) und
dem zweiten Gehäuseabschlußteil (13) erstreckendes gestecktes Rohr (60, 81)
und durch das zweite Gehäuseabschlußteil (13) führt, daß eine zweite Pumpe (65,
85) auf der dem zweiten Gehäuseabschlußteil (13) zugewandten Seite der Trag
platte (35, 80) angeordnet ist, von der ein Druckströmungspfad ebenfalls in das
zweite Gehäuseabschlußteil (13) führt, daß das zweite Gehäuseabschlußteil (13)
zwei Druckanschlüsse (88) aufweist und daß die beiden Druckströmungspfade
durch entsprechenden Einbau von wenigstens einer Verschlußschraube (87) in
das zweite Gehäuseabschlußteil (13) wahlweise getrennt zu den beiden Druckan
schlüssen (88) oder gemeinsamen zu einem der beiden Druckanschlüsse (88)
des zweiten Gehäuseabschlußteils (13) führbar sind.
17. Kompaktes elektrohydraulisches Motorpumpenaggregat nach Anspruch
16, dadurch gekennzeichnet, daß von jedem Druckanschluß (88) des zweiten Gehäuseabschlußteils
(13) eine in einem Druckströmungspfad liegende Bohrung
(83) ausgeht, daß die eine Bohrung (83), in Achsrichtung der Bohrung (83) von
einander beabstandet, beide Druckströmungspfade anschneidet, wobei bei ge
trennt zu den beiden Druckanschlüssen (88) geführten Druckströmungspfaden
eine Verschlußschraube (87) in den zwischen den beiden Druckströmungspfaden
befindlichen Abschnitt von letzterer Bohrung (83) eingesetzt ist, während bei ge
meinsam zu nur einem Druckanschluß (88) geführten Druckströmungspfaden eine
Verschlußschraube in eine der beiden Bohrungen zwischen dem Zusammentref
fen der beiden Druckströmungspfade und dem entsprechenden Druckanschluß
(88) eingesetzt ist.
18. Kompaktes elektrohydraulisches Motorpumpenaggregat mit einem ein
Reservoir für eine Druckflüssigkeit bildenden Gehäuse (10), in dem sich ein Elek
tromotor (11) befindet und das ein erstes Gehäuseabschlußteil (12), ein zweites
Gehäuseabschlußteil (13) und dazwischen ein rohrartiges Gehäusemittelteil (14)
aufweist, mit einer innerhalb des Gehäuses (10) befindlichen, vom Elektromotor
(11) über eine Motorwelle (23) antreibbaren Pumpe (85), die am zweiten Gehäu
seabschlußteil (13) befestigt ist und von der Druckflüssigkeit auf einem Druck
strömungspfad zu einem Druckanschluß (88) außen am zweiten Gehäuseab
schlußteil (13) förderbar ist,
dadurch gekennzeichnet, daß sich im zweiten Gehäuseabschlußteil (13) eine
axiale Steckbohrung (82) befindet, in die eine Verschlußschraube (89) eingedreht
ist.
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