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DE102008054269A1 - Elektrohydraulisches Motorpumpenaggregat - Google Patents

Elektrohydraulisches Motorpumpenaggregat Download PDF

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DE102008054269A1
DE102008054269A1 DE102008054269A DE102008054269A DE102008054269A1 DE 102008054269 A1 DE102008054269 A1 DE 102008054269A1 DE 102008054269 A DE102008054269 A DE 102008054269A DE 102008054269 A DE102008054269 A DE 102008054269A DE 102008054269 A1 DE102008054269 A1 DE 102008054269A1
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DE
Germany
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pump
housing
pump unit
end part
motor
Prior art date
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Ceased
Application number
DE102008054269A
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English (en)
Inventor
Roland Heller
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Robert Bosch GmbH
Original Assignee
Robert Bosch GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Robert Bosch GmbH filed Critical Robert Bosch GmbH
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Priority to PCT/EP2008/010016 priority patent/WO2009068256A1/de
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Ceased legal-status Critical Current

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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04BPOSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS
    • F04B17/00Pumps characterised by combination with, or adaptation to, specific driving engines or motors
    • F04B17/03Pumps characterised by combination with, or adaptation to, specific driving engines or motors driven by electric motors
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04BPOSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS
    • F04B23/00Pumping installations or systems
    • F04B23/02Pumping installations or systems having reservoirs
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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    • F04CROTARY-PISTON, OR OSCILLATING-PISTON, POSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; ROTARY-PISTON, OR OSCILLATING-PISTON, POSITIVE-DISPLACEMENT PUMPS
    • F04C2/00Rotary-piston machines or pumps
    • F04C2/08Rotary-piston machines or pumps of intermeshing-engagement type, i.e. with engagement of co-operating members similar to that of toothed gearing
    • F04C2/12Rotary-piston machines or pumps of intermeshing-engagement type, i.e. with engagement of co-operating members similar to that of toothed gearing of other than internal-axis type
    • F04C2/14Rotary-piston machines or pumps of intermeshing-engagement type, i.e. with engagement of co-operating members similar to that of toothed gearing of other than internal-axis type with toothed rotary pistons
    • F04C2/18Rotary-piston machines or pumps of intermeshing-engagement type, i.e. with engagement of co-operating members similar to that of toothed gearing of other than internal-axis type with toothed rotary pistons with similar tooth forms

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Abstract

Es wird ein elektrohydraulisches Motorpumpenaggregat vorgesehen, bei dem das Gehäuse den Speicher für Druckflüssigkeit und den Gehäuseabschnitt für den Elektromotor bildet. Ein pumpenseitiges Gehäuseabschlussteil, das mit einem rohrartigen Gehäusemittelteil verbindbar ist, ist mit einer Pumpe versehen, die von dem Elektromotor über eine Motorwelle antreibbar ist. Die Pumpe und das Gehäuseabschlussteil sind in einer solchen Weise ausgestaltet, dass eine liegende Betriebsweise des Motorpumpenaggregates möglich ist.

Description

  • Die Erfindung betrifft ein elektrohydraulisches Motorpumpenaggregat gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruches 1, das als Spann- und Antriebsmodul Anforderungen an kompakte modulare Baugruppen erfüllt.
  • Bei derartigen kompakten Aggregaten bilden Behälter, Motor und Pumpe sowie die komplette Steuerung eine einbaufertige Einheit. Von der Firma Rexroth werden diese kompakte Aggregate unter der Typenbezeichnung UPE entsprechend dem RD-Blatt 51142/10.05 oder RD 51147/10.05 für eine Vielzahl an Funktionen in der Automation, vor allem in Werkzeugmaschinen, in Pressen, in der Reifenindustrie und in der Papierverarbeitung eingesetzt. Hierbei gelangen Behältervolumen von 4,5 bis 9 Liter zum Einsatz und sind Leistungen von 0,37 bis 4 kW lieferbar. Als Pumpen werden vornehmlich Radialkolbenpumpen, Zahnradpumpen und Flügelzellenpumpen eingesetzt. Das Spann- und Antriebsmodul vom Typ UPE 2 der Firma Rexroth weist im Wesentlichen ein Aluminiumgehäuse, eine Pumpe und einen Unterölmotor auf. Ein in das Aluminiumgehäuse eingepresste Stator führt die sich entwickelnde Wärme auf die Außenwand des Aluminiumgehäuses.
  • Die vorstehend beschriebenen elektrohydraulische Motorpumpenaggregate gelangen nur stehend zum Einsatz, wobei die Pumpe sich in der stehenden Anordnung unten befindet, in Öl eintaucht und somit ansaugen kann. Ein liegender Einsatz ist nicht möglich, da an in Radialrichtung entgegengesetzten Abschnitten der Pumpe das Ansaugen vorgenommen wird.
  • Aus der Druckschrift DE 100 09 587 A1 ist ein kompaktes elektrohydraulisches Motorpumpenaggregat beschrieben, bei dem eine Radialkolbenpumpe und eine Außenzahnradpumpe in Axialrichtung hintereinander angeordnet sein können. Dabei sind sowohl die Radialkolbenpumpe als auch die Zahnradpumpe mit dem jeweiligen Gehäuse an einer Tragplatte befestigt, wodurch sich ein hoher Montageaufwand und eine große Axiallänge ergeben.
  • Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, ein elektrohydraulisches Motorpumpenaggregat mit variabler Montage bei kostengünstiger Fertigung und geringer Bauteilezahl zu schaffen.
  • Diese Aufgabe wird durch ein elektrohydraulisches Motorpumpenaggregat gemäß Anspruch 1 gelöst.
  • Es wird ein elektrohydraulisches Motorpumpenaggregat mit einem Gehäuse vorgesehen, das einen Speicher für Druckflüssigkeit bildet und das ein mit einem rohrartigen Gehäusemittelteil verbindbares Gehäuseabschlussteil aufweist, mit einem im Gehäuse befindlichen Elektromotor und mit einer in dem Gehäuse befindlichen Pumpe, die von dem Elektromotor über eine Motorwelle antreibbar ist. Die Pumpe und das erste Gehäuseabschlussteil sind so ausgestaltet, dass eine liegende oder stehende Betriebsweise des Motorpumpenaggregats ermöglicht ist. Dadurch lässt sich das Motorpumpenaggregat variabel einsetzen.
  • Es wird bevorzugt, dass zwischen dem Saugraum der Pumpe und dem Innenraum des Gehäuses radial außerhalb des Saugraums der Pumpe in Axialrichtung eine Verbindungsöffnung vorliegt, die in einer solchen Weise vorgesehen ist, dass diese beim Einsitz in der liegenden Betriebsweise näher als die Mittelachse des Motorpumpenaggregates an der Auflagefläche des Motorpumpenaggregats angeordnet werden kann. Auf diese Weise sind mit dem gleichen Pumpenaggregat eine liegende und eine stehende Betriebsweise möglich.
  • Es wird bevorzugt, dass das Gehäuseabschlussteil einen Teil des Pumpengehäuses bildet. Dadurch lassen sich die Anzahl der verwendeten Bauteile verringern und eine geringe Axialabmessung des Motorpumpenaggregats erzielen.
  • Der Druckanschluss und der Sauganschluss sind bevorzugt radial ausgebildet, so dass das Anschlussbild herkömmlicher Spann- und Antriebsmodulen umgesetzt werden kann.
  • Ferner können das Gehäuseabschlussteil und die Pumpe ausgelegt sein, so dass für unterschiedliche Nenngrößen der Pumpe der Abstand zwischen der zum Elektromotor weisenden Standfläche der Pumpenwelle und der Standfläche des Gehäuseabschlussteils konstant ist. Im Ergebnis kann bei verringertem Materialeinsatz die Baugröße für unterschiedliche Nenngrößen konstant gehalten werden.
  • Die Pumpe ist bevorzugt eine Außenzahnradpumpe, die einen variablen Einsatz ermöglicht.
  • Das Gehäuseabschlussteil weist bevorzugt einen Zentriervorsprung für die Pumpe auf, so dass diese in einfacher Weise am Gehäuseabschlussteil ausgerichtet montierbar ist.
  • Entsprechend einer Weiterbildung sind das Gehäuseabschlussteil und die Pumpe mit einer solchen Ausgestaltung versehen, dass für unterschiedliche Nenngrößen der Pumpen eine unterschiedliche Länge der Welle des angetriebenen Zahnrades anwendbar ist. Auf diese Weise kann über unterschiedliche Wellenlängen ein unterschiedlicher Fördervolumenstrom bei gleicher Axiallänge umgesetzt werden.
  • Die Pumpe kann eine Radialkolbenpumpe sein. Somit ist auch bei diesem Pumpentyp sowohl der stehende als auch der liegende Einsatz in einem Motorpumpenaggregat möglich.
  • Es wird ferner bevorzugt, wenn das Pumpengehäuse durch das Gehäuseabschlussteil des Motorpumpenaggregats und durch einen in dieses eingebrachten Gehäuseabschnitt gebildet wird, so dass die Baugruppe aus Gehäuseabschlussteil und Pumpe kompakt ausgebildet werden kann.
  • Wenn der untere Lagerdeckel der Pumpe entfällt, dann baut das Motorpumpenaggregat besonders kurz und wird durch den Wegfall einer Komponente der Pumpe kostengünstiger.
  • Erfindungsgemäße Weiterbildungen sind Gegenstand der Unteransprüche.
  • Nachfolgend wird die vorliegende Erfindung anhand schematischer Zeichnungen beschrieben. Es zeigen:
  • 1A eine Vorderansicht eines elektrohydraulischen Motorpumpenaggregats und 1B eine Ansicht des Motorpumpenaggregats von links,
  • 2 eine Schnittansicht eines Gehäuseabschlussteil mit Außenzahnradpumpe entsprechend einem ersten Ausführungsbeispiel der Erfindung,
  • 3 ein Gehäuseabschlussteil mit einer Radialkolbenpumpe entsprechend dem zweiten Ausführungsbeispiel der Erfindung,
  • 4 ein Gehäuseabschlussteil mit einer Radialkolbenpumpe entsprechend einer Abwandlung des zweiten Ausführungsbeispiels der Erfindung, und
  • 5 eine Schnittansicht eines weiteren Ausführungsbeispieles mit einem Gehäuseabschlussteil und einer Außenzahnradpumpe mit kürzer bauendem Gehäuse.
  • Das in 1A in der Vorderansicht gezeigte elektrohydraulische Motorpumpenaggregat 3 weist ein Gehäuse 1 auf, das ein motorseitiges Gehäuseabschlussteil 2 und ein pumpenseitiges Gehäuseabschlussteil 4, die über ein Gehäusemittelteil 6 miteinander verbunden sind, hat. Das Gehäusemittelteil 6 ist bevorzugt ein aus einer Aluminiumlegierung hergestelltes Profilrohr, das spanend bearbeitet wurde und in den Gehäuseabschlussteilen 2 und 4 abgedichtet aufgenommen ist. Die Gehäuseabschlussteile 2 und 4 sind scheibenförmig ausgebildet und weisen die Anschlüsse für den Motor und für die Pumpe auf. Dieses Gehäuse 1 hat die Funktion des Speichers für das Hydraulikfluid hat und dient als Gehäuseabschnitt sowohl für einen Elektromotor als auch für eine Pumpe in dem Motorpumpenaggregat.
  • In 1B, die eine Ansicht von links des Gegenstandes aus 1A darstellt, ist ein Stromversorgungsmodul 8 in der Draufsicht dargestellt, das mit dem im Motorpumpenaggregat befindlichen Elektromotor elektrisch verbunden ist.
  • An einem in Radialrichtung außen liegenden Abschnitt des motorseitigen Gehäuseabschlussteils 2 ist eine Füllstandsanzeige 10 vorgesehen, über die im liegenden Betrieb des elektrohydraulischen Motorpumpenaggregats, in dem die Gehäuseabschlussteile 2, 4 vertikal angeordnet sind, der Füllstand des Druckmittels im Motorpumpenaggregat entnehmbar ist. Das pumpenseitige Gehäuseabschlussteil 4 weist in einer in Radialrichtung rechtwinkligen Ausrichtung einen Pumpenanschluss auf, der in 1B nicht gezeigt ist und mit dem ein Anbaumodul 14 hydraulisch verbunden ist. Das Anbaumodul 14 ist ein Steuerblock für Spann- und Antriebsmodule wie dieser beispielsweise von der Bosch Rexroth AG unter der Bezeichnung IH15A vertrieben wird. Dieses Anbaumodul kann eine beliebige Ventilanordnung aufweisen, über die das über den Druckanschluss entnommene Druckmittel Verbrauchern zuführbar ist.
  • An einer vom Gehäusemittelteil 6 abgewandten, zum Betrachter in 1B weisenden Stirnfläche des motorseitigen Gehäuseabschlussteils 2 ist ein Druckmittelab lass 18 vorgesehen, der mit einem Stopfen verschlossen ist. Am pumpenseitigen Gehäuseabschlussteil 4 ist benachbart zur Auflagefläche bei horizontalem Betrieb des Motorpumpenaggregates ein weiterer Druckmittelablass 20 vorgesehen. Über die Druckmittelablässe 18, 20 kann das Druckmittel aus dem Gehäuse 1 abgelassen werden.
  • 1B ist entnehmbar, dass das Anbaumodul 14 außerhalb der Mittellinie M der Gehäuseabschlussteile 2, 4 angeordnet ist. Die vorliegende Erfindung ist jedoch nicht darauf beschränkt, sondern der Druckanschluss kann zusammen mit dem Anbaumodul in einem beliebigen Abschnitt der Außenfläche des pumpenseitigen Gehäuseabschlussteils 4 vorgesehen sein, wobei aus Gründen der Platzersparnis bevorzugt wird, dass das Anbaumodul 14 parallel zum Gehäusemittelteil 6 verläuft.
  • Das Gehäusemittelteil 6 weist ferner in Axialrichtung des Gehäusemittelteils 6 versetzt zwei Befestigungsausnehmungen 16a, 16b auf, über die die Füllstandsanzeige 10 bei einer stehenden Anordnung des Gehäusemittelteils 6 an diesem anbringbar ist. In dem genannten zweiten Anwendungsfall ist das pumpenseitige Gehäuseabschlussteil 4 unten und das motorseitige Gehäuseabschlussteil 2 oben angeordnet. Diese variable Positionierung (stehend/liegend) wird durch den Innenaufbau des Motorpumpenaggregats ermöglicht, der nachfolgend unter Bezugnahme auf 2, die ein erstes Ausführungsbeispiel darstellt, 3, die ein zweites Ausführungsbeispiel darstellt, sowie 4, die eine Abwandlung des zweiten Ausführungsbeispiels darstellt, beschrieben wird.
  • 2 zeigt ein pumpenseitiges Gehäuseabschlussteil 34 mit angebrachter Außenzahnradpumpe 36 entsprechend dem ersten Ausführungsbeispiel der Erfindung. In 2 ist an der rechten Seite das Anbaumodul 14 angedeutet. Das pumpenseitige Gehäuseabschlusssteil 34 weist einen Scheibenabschnitt 38, einen Flansch 40 mit einer Zurückstufung 42 und einem mittleren Abschnitt 44 zur Aufnahme der Außenzahnradpumpe auf. Zwischen dem Flansch 40 und der Außenfläche der Außenzahnradpumpe 36 ist ein Ringraum 46 definiert, dessen Radius zum Scheibenabschnitt 38 hin vergrößert ist.
  • Die Zurückstufung 42 ist mit einer Dichtung 48 versehen, über die das auf das Gehäusemittelteil 6 aufgebrachte pumpenseitige Gehäuseabschlussteil 34 mit dem Gehäusemittelteil 6 fluiddicht verbindbar ist. Im Scheibenabschnitt 38 sind in Radialrichtung ein Saugkanal 50 und ein Druckkanal 52 vorgesehen, die jeweils zur Mittellinie des Schaftabschnitts 54 hin verlaufen und vor dieser zur Außenzahnradpumpe 36 hin abgewinkelt sind. Die Außenzahnradpumpe 36 weist axial verlaufende Anschlüsse, einen Sauganschluss S und einen Druckanschluss P, auf, die zum Scheibenabschnitt 38 hin aus der Radialkolbenpumpe austreten.
  • Im Stand der Technik gelangen Außenzahnradpumpen mit eigenem Gehäuse zum Einsatz. In der vorliegenden Erfindung wird der zur Anschlusswelle 54 entgegengesetzt liegende Gehäuseabschnitt der Außenzahnradpumpe durch das Gehäuseabschlussteil 34 gebildet. Um eine Zentrierung der Außenzahnradpumpe in Bezug auf das Gehäuseabschlussteil 34 vornehmen zu können, ist an dem Gehäuseabschlussteil 34 ein Zentriervorsprung 56 vorgesehen, der zwischen dem Sauganschluss S und dem Druckanschluss P zu einem Gehäusemittelteil 58 der Außenzahnradpumpe 36 vorsteht und das Gehäusemittelteil 58 zum Scheibenabschnitt 38 ausrichtet. Zwischen dem Scheibenabschnitt 36 und dem Gehäusemittelteil 58 der Außenzahnradpumpe 36 sind Dichtringe 60a, 60b ausgebildet, über die die Druckräume der Außenzahnradpumpe 36 mit dem Saugkanal 50 und dem Druckkanal 52 fluiddicht verbindbar sind.
  • Um den horizontalen Betrieb des Motorpumpenaggregats zu ermöglichen, steht der Ringraum 46 in einem Bereich, der zum Saugkanal 50 benachbart ist, mit diesem über einer Verbindungsöffnung 62 in Druckmittelverbindung. Der Saugkanal 50 ist durch einen Stopfen 51 verschlossen. Über den Stopfen 51 kann Druckmittel aus dem Druckraum 46 abgelassen werden. Dieser Saugkanal 50 kann statt des Druckmittelablasses 20 oder zusätzlich zu diesem vorgesehen sein.
  • Zur Unterstützung der Zentrierung der Außenkolbenpumpe in Bezug auf das Gehäuseabschlussteil 34 können zusätzlich zum Zentriervorsprung 56 zwei in 2 nicht gezeigte Passstifte dienen.
  • Das Gehäuseabschlussteil 34 wird je nach verwendeter Nenngröße unterschiedlich ausgestaltet. Der Abstand zwischen der Aufsetzfläche 64 der Außenzahnradpumpe auf den mittleren Abschnitt 44 und der Stirnfläche 66 der Anschlusswelle 54, der 2 mit b wiedergegeben ist, ist genauso wie der Abstand zwischen der Aufsetzfläche 64 und der zum Gehäuseabschlussteil 34 weisenden Stirnfläche des Gehäusemittelabschnitts 58 der Außenzahnradpumpe 36 konstant. Die Axialabmessung c des Gehäusemittelabschnitts 58 ist in Abhängigkeit von der Nenngröße variabel. Mit einem Gehäuseabschlussteil, das eine Außenzahnradpumpe aufweist, entsprechend dem ersten Ausführungsbeispiel kann eine kostengünstigere Fertigung mit weniger Teilen und geringerer Montagezeit umgesetzt werden. Da lediglich eine Ver bindungsöffnung 62 vorgesehen ist, die sich im liegenden Betrieb benachbart zu Auflagefläche des Aggregats befindet, ist mit dem erfindungsgemäßen Motorpumpenaggregat nicht nur ein stehender, sondern auch ein liegender Betrieb möglich.
  • 3 zeigt einen Schnitt durch einen pumpenseitigen Gehäuseabschnitt 74 mit einer Radialkolbenpumpe 76 entsprechend dem zweiten Ausführungsbeispiel der Erfindung.
  • Wie beim ersten Ausführungsbeispiel weist der Gehäuseabschlussteil 74 einen Scheibenabschnitt 78 mit Flansch 80 und Zurückstufung 82 sowie einem mittleren Abschnitt 84 zur Aufnahme der Radialkolbenpumpe 76 auf. Zwischen dem Außenumfang der Radialkolbenpumpe 76 und dem Innenumfang des Flansches 80 ist ein Ringraum 86 ausgebildet. Die Zurückstufung 82 ist über eine Dichtung 88 mit dem Gehäusemittelteil 6 des Motorpumpenaggregats verbindbar. Ein Saugkanal 90 und ein Druckkanal 92 sind im Scheibenabschnitt 78 ausgebildet und der Saugkanal 90 ist über einen Stopfen 91 verschließbar und über eine Verbindungsöffnung 102, die in Axialrichtung des Motorpumpenaggregats verläuft, mit dem Ringraum 86 verbunden.
  • Wie beim ersten Ausführungsbeispiel sind der Druckkanal 92 und der Saugkanal 90 zur Pumpe hin abgewinkelt. Die Radialkolbenpumpe 76 weist eine Anschlusswelle 94 auf, die mit dem Elektromotor im Motorpumpenaggregat verbindbar ist. Hierbei ist der Abstand zwischen der Stirnfläche 106 der Anschlusswelle 94 und der Aufsetzfläche 104 der Radialkolbenpumpe 76 auf den mittleren Abschnitt 84 des Gehäuseabschlussteils 74 vorzugsweise gleich der Größe b des ersten Ausfühungsbeispiels. Da der Saugkanal 90 und der Druckkanal 92 direkt zu den inneren Druckräumen der Radialkolbenpumpe 76 verlaufen, sind die Dichtungen um den Saugkanal und den Pumpkanal herum nicht notwendig. Somit ist im Unterschied zum ersten Ausführungsbeispiel das Gehäusemittelteil 98 auf den mittleren Abschnitt 84 über eine Dichtung 100 aufgesetzt.
  • Die Ausgestaltungen des pumpenseitigen Gehäuseabschlussteils 34, 74 des ersten und des zweiten Ausführungsbeispiels unterscheiden sich voneinander. Jedoch ist aufgrund einer vergleichbaren Ausgestaltung der Anschlusswelle 54, 94 und der Flansche 40, 80 beim ersten und zweiten Ausführungsbeispiel ein modularer Austausch von pumpenseitigem Gehäuseabschlussteil und Pumpe an einem Aggregat mit Elektromotor, Gehäusemittelteil und motorseitigem Gehäuseabschlussteil möglich.
  • Die verwendeten Pumpen unterscheiden sich bei unterschiedlichen Größen lediglich in der Dicke bei gleichem Abstand zwischen Stirnfläche der Anschlusswelle und Gehäuseabschlussteil. Auf diese Weise kann das Gehäuseabschlussteil mit der Pumpe auf vorbestimmte Anforderungen ausgerichtet werden. Zum Antrieb kann in allen Fällen der gleiche Elektromotor verwendet werden.
  • Bei der Außenzahnradpumpe entsprechend dem ersten Ausführungsbeispiel werden maßliche Unterschiede aufgrund der Längenunterschiede, die durch die einzelnen Längengrößen bedingt sind, durch unterschiedliche Wellenlängen des angetriebenen Zahnrads gelöst. Auf diese Weise entfallen unterschiedlich starke Gehäuseabschlussteile. Bei den Motorpumpenaggregaten entsprechend dem ersten und zweiten Ausführungsbeispiel ist der Ringraum bei installiertem Gehäuseabschlussteil am Gehäusemittelteil bevorzugt luftleer, damit das Ansaugen von Luft verhindert ist.
  • In 4 ist eine Schnittansicht durch ein Gehäuseabschlussteil mit einer Pumpe entsprechend einer Abwandlung des zweiten Ausführungsbeispiels dargestellt.
  • Das pumpenseitige Gehäuseabschlussteil 174 ist hier einstückig mit einer Radialkolbenpumpe 176 ausgebildet. Das Anbaumodul 14 steht mit einem Druckkanal 192 in Druckmittelverbindung, der zwei abgewinkelte Bereiche 192a, 192b aufweist, die zu Druckräumen der Radialkolbenpumpe 176 an in Bezug auf die Anschlusswelle 154 entgegengesetzte Seiten verlaufen. Die Anschlusswelle 194 ist einerseits im Scheibenabschnitt 178 gelagert, in dem auch der Druckkanal 192 ausgebildet ist, und andererseits in einem Gehäuseabschnitt 208, der mit Innenflächen des Flansches 180 über eine Dichtung 210 eingebracht ist. In diesem Gehäuseabschnitt 208 verläuft achsparallel zur Anschlusswelle 194 die Verbindungsöffnung 202 zu den Saugräumen, deren Axialabmessung im Hinblick auf eine geringe Dicke der Baugrube möglichst klein gewählt wird. Im Unterschied zu 3, in dem der Gehäusemittelteil herkömmlicher Radialkolbenpumpen verwendbar ist, wird bei der Abwandlung nach 4 ein im Hinblick auf das einfache Einbringen in das Gehäuseabschlussteil 174 optimiertes Gehäuse vorgesehen.
  • Das Ausführungsbeispiel nach 5 unterscheidet sich von dem Ausführungsbeispiel nach 2 dadurch, dass die Außenzahnradpumpe 36, die auf das pumpenseitige Gehäuseabschlussteil 34 aufsetzt, kürzer baut. Das Gehäuse besteht hier aus einem oberen Gehäusedeckel 57 und einem Gehäusemittelteil 58. Norma lerweise hat eine Außenzahnradpumpe einen oberen und einen unteren Gehäusedeckel, die das Gehäusemittelteil, das die schwimmend gelagerten Zahnräder aufnimmt, umgeben. Nach 5 entfällt der untere Lagerdeckel, so dass die Zentrierung des Gehäusemittelteils 58 am mittleren Gehäuseabschlussteilabschnitt 44 und mittels zweier nicht gezeigter Passstifte erfolgt. Der Zentriervorsprung 56 nach 2 entfällt. Die Dichtringe 60a, 60b sind zwischen der Anschlussseite des Gehäusemittelteiles 58 und der pumpenseitigen Stirnfläche des Gehäuseabschlussteiles 34 in Einsenkungen im Gehäusemittelteil 58 angeordnet und dichten die Verbindung zwischen dem Saugraum 49 der Pumpe 36 und dem Saugkanal 50 des Gehäuseabschlussteils 34 sowie die Verbindung zwischen dem Pumpraum 53 der Pumpe 36 und dem Druckkanal 52 im Gehäuseabschlussteil 34 fluiddicht ab.
  • Es wird ein elektrohydraulisches Motorpumpenaggregat vorgesehen, bei dem das Gehäuse den Speicher für Druckflüssigkeit und den Gehäuseabschnitt für den Elektromotor bildet. Ein pumpenseitiges Gehäuseabschlussteil, dass mit einem rohrartigen Gehäusemittelteil verbindbar ist, ist mit einer Pumpe versehen, die von dem Elektromotor über ein Motorwelle antreibbar ist. Die Pumpe und das Gehäuseabschlussteil sind in einer solchen Weise ausgestaltet, dass eine liegende Betriebsweise des Motorpumpenaggregates möglich ist.
  • 1
    Gehäuse
    2
    motorseitiges Gehäuseabschlussteil
    3
    elektrohydraulisches Motorpumpenaggregat
    4
    pumpenseitiges Gehäuseabschlussteil
    6
    Gehäusemittelteil
    8
    Stromversorgungsmodul
    10
    Füllstandsanzeige
    12
    Sauganschluss
    14
    Anbaumodul
    16a, 16b
    Befestigungsausnehmungen
    18
    Druckmittelablass
    20
    Druckmittelablass
    34
    pumpenseitiges Gehäuseabschlussteil
    36
    Außenzahnradpumpe
    38
    Scheibenabschnitt
    40
    Flansch
    42
    Zurückstufung
    44
    mittlerer Abschnitt
    46
    Ringraum
    48
    Dichtung
    49
    Saugraum
    50
    Saugkanal
    51
    Stopfen
    52
    Druckkanal
    53
    Pumpraum
    54
    Anschlusswelle
    56
    Zentriervorsprung
    57
    oberer Gehäusedeckel
    58
    Gehäusemittelteil
    60a, 60b
    Dichtung
    62
    Verbindungsöffnung
    64
    Aufsetzfläche
    66
    Stirnfläche
    74
    pumpenseitiges Gehäuseabschlussteil
    76
    Radialkolbenpumpe
    78
    Scheibenabschnitt
    80
    Flansch
    82
    Zurückstufung
    84
    mittlerer Abschnitt
    86
    Ringraum
    88
    Dichtung
    90
    Saugkanal
    91
    Stopfen
    92
    Druckkanal
    94
    Anschlusswelle
    98
    Gehäusemittelteil
    100
    Dichtung
    102
    Verbindungsöffnung
    104
    Aufsetzfläche
    106
    Stirnfläche
    174
    pumpenseitiges Gehäuseabschlussteil
    176
    Radialkolbenpumpe
    178
    Scheibenabschnitt
    180
    Flansch
    192
    Druckkanal
    192a, 192b
    abgewinkelter Bereich
    194
    Anschlusswelle
    202
    Verbindungsöffnung
    208
    Gehäuseabschnitt
    210
    Dichtung
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
  • Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
  • Zitierte Patentliteratur
    • - DE 10009587 A1 [0004]

Claims (11)

  1. Elektrohydraulisches Motorpumpenaggregat (3) mit einem Gehäuse (1), das einen Speicher für Druckflüssigkeit bildet und das ein mit einem rohrartigen Gehäusemittelteil verbindbares Gehäuseabschlussteil (34; 74; 174) aufweist, mit einem im Gehäuse befindlichen Elektromotor, und mit einer in dem Gehäuse befindlichen Pumpe (36; 76; 176), die von dem Elektromotor über eine Motorwelle antreibbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Pumpe (36; 76; 176) und das erste Gehäuseabschlussteil (34; 74; 174) in einer solchen Weise ausgestaltet sind, dass eine stehende und liegende Betriebsweise des Motorpumpenaggregats ermöglich sind.
  2. Elektrohydraulisches Motorpumpenaggregat (3) nach Anspruch 1, wobei zwischen dem Saugraum der Pumpe und dem Innenraum des Gehäuses (46; 86) radial außerhalb des Saugraums der Pumpe eine Verbindungsöffnung (62; 102; 202) in Axialrichtung in einer solchen Weise angeordnet ist, dass diese beim Einsatz in der liegenden Betriebsweise näher als die Mittelachse des Motorpumpenaggregats an der Auflagefläche des Motorpumpenaggregats angeordnet werden kann.
  3. Elektrohydraulisches Motorpumpenaggregat (3) nach Anspruch 1 oder 2, wobei das Gehäuseabschlussteil (34; 74; 174) einen Teil des Pumpengehäuses bildet.
  4. Elektrohydraulisches Motorpumpenaggregat (3) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei der Druckanschluss (P) sowie der Sauganschluss (S) der Pumpe axial ausgebildet sind.
  5. Elektrohydraulisches Motorpumpenaggregat (3) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das Gehäuseabschlussteil (34; 74; 174) und die Pumpe (36; 76; 176) in einer solchen Weise ausgelegt sind, dass für unterschiedliche Nenngrößen der Pumpe der Abstand zwischen der zum Elektromotor weisenden Stirnfläche (66; 106) der Pumpenwelle (54; 94) und der Stirnfläche (44; 104) des Gehäuseabschlussteils konstant ist.
  6. Elektrohydraulisches Motorpumpenaggregat (3) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Pumpe eine Außenzahnradpumpe (36) ist.
  7. Elektrohydraulisches Motorpumpenaggregat (3) nach Anspruch 6, wobei das Gehäuseabschlussteil (34) einen Zentriervorsprung (56) für die Pumpe aufweist.
  8. Elektrohydraulisches Motorpumpenaggregat (3) nach Anspruch 6 oder 7, wobei das Gehäuseabschlussteil (34) und die Pumpe (36) in einer solchen Weise ausgestaltet sind, dass für unterschiedliche Nenngrößen der Pumpe eine unterschiedliche Wellenlänge des angetriebenen Zahnrades einsetzbar ist.
  9. Elektrohydraulisches Motorpumpenaggregat (3) nach einem der Ansprüche 1 bis 5, wobei die Pumpe eine Radialkolbenpumpe (76; 176) ist.
  10. Elektrohydraulisches Motorpumpenaggregat (3) nach Anspruch 9, wobei das Pumpengehäuse durch das Gehäuseabschlussteil (174) des Motorpumpenaggregats und durch einen in dieses eingebrachten Gehäuseabschnitt (208) gebildet wird.
  11. Elektrohydraulisches Motorpumpenaggregat nach Anspruch 6 oder 8, wobei die Pumpe (36) einen unteren Lagerdeckel hat und das Gehäuseabschlussteil (34) den Lagerdeckel bildet.
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