Hintergrund der Erfindung
1. Technisches Fachgebiet
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Schließvorrichtung, die an einem Paneel
einer Klimaanlage oder eines ähnlichen Geräts befestigt ist.
Eine herkömmliche Schließvorrichtung ist zum Beispiel in der japanischen
Gebrauchsmuster-Offenlegungsschrift Nr. Sho 61-20862 offenbart, bei der: ein
Befestigungselement mit feststehendem Kopfstück einen Lagerbuchsenabschnitt
aufweist, in den ein Schließschaft eingesetzt ist, so dass er relativ zu dem
Lagerbuchsenabschnitt des Befestigungselements axial vor und zurück bewegt
und gedreht werden kann; ein proximaler Endabschnitt eines Handgriffs über
einen Schwenkzapfen mit einem vorderen Endabschnitt des Schließschafts
verbunden ist; ein Federelement verwendet wird, um einen distalen Endabschnitt
des Handgriffs gegen das Befestigungselement vorzuspannen; eine erste
Stoßfläche des proximalen Endabschnitts des Handgriffs an dem
Befestigungselement mit feststehendem Kopfstück anliegt, wenn sich eine auf
dem Schließschaft fest montierte Fangplatte in ihrer befestigten Schließposition
befindet; eine zweite Stoßfläche des proximalen Endabschnitts des Handgriffs an
dem Befestigungselement anliegt, wenn sich die Fangplatte in ihrer nicht
befestigten gelösten oder geöffneten Position befindet; und ein Abstand zwischen
der ersten Stoßfläche des Handgriffs und dem Schwenkzapfen größer ist als ein
Abstand zwischen der zweiten Stoßfläche des Handgriffs und diesem
Schwenkzapfen. Bei Betrieb wird die Fangplatte der herkömmlichen
Schließvorrichtung mit dem oben beschriebenen Aufbau gedreht, um ihre
befestigte Stand-by-Schließposition zu erreichen, wenn der Schließschaft gedreht
wird. In diesem Zustand wird der Schließschaft nach vorne bewegt, wenn der
distale Endabschnitt des Handgriffs nach unten geschwenkt wird, so dass die
Schließplatte in ihre befestigte Schließposition bewegt wird.
Bei der oben beschriebenen Betriebsweise der herkömmlichen Schließvorrichtung
bewegt sich die Fangplatte in ihre befestigte Stand-by-Schließposition, wenn der
Handgriff parallel zu einer Hauptfläche einer Tür, an der die herkömmliche
Schließvorrichtung fest montiert ist, um einen Winkel von 90° in Uhrzeigerrichtung
gedreht wird. Die herkömmliche Schließvorrichtung arbeitet auf zwei Arten, wobei
eine davon eine Betriebsart mit Drehung in Uhrzeigerrichtung und die andere eine
Betriebsart mit Drehung in Gegenuhrzeigerrichtung ist. Bei der Betriebsart mit
Drehung in Gegenuhrzeigerrichtung wird der Handgriff über einen Winkel von 90°
in Gegenuhrzeigerrichtung gedreht, so dass die Fangplatte in ihre befestigte
Stand-by-Schließposition bewegt wird. Eine Drehwinkelbegrenzung des
Handgriffs wird derart durchgeführt, dass: eine Rotationswinkel-Begrenzungs
scheibe vor der Fangplatte auf dem Schließschaft befestigt ist, wobei die
Rotationswinkel-Begrenzungsscheibe zwischen zwei Stoppvorsprüngen
eingesetzt ist, die beide in einem hinteren Endabschnitt des Lagerbuchsenab
schnitts des Befestigungselements gebildet sind.
Da die herkömmliche Schließvorrichtung den oben beschriebenen Aufbau hat, ist
es, falls die Drehrichtung des Handgriffs umgekehrt werden soll, bei der
herkömmlichen Vorrichtung erforderlich, sowohl die Fangplatte als auch die
Rotationswinkel-Begrenzungsscheibe von dem Schließschaft abzunehmen, indem
ihre Befestigungsmuttern mit Schraubenschlüsseln oder ähnlichen Werkzeugen
gelöst werden, wobei: die so abgenommene Fangplatte und Rotationswinkel-
Begrenzungsscheibe danach um einen Winkel von 180° relativ zu dem
Schließschaft gedreht werden; dann wieder auf den Schließschaft aufgesetzt
werden; und schließlich durch Festziehen der oben erwähnten Befestigungs
muttern an dem Schließschaft befestigt werden.
Beim Umkehren der Rotationsrichtung des Handgriffs, das heißt, jedes mal wenn
die Rotationsrichtung des Handgriffs umgekehrt wird, ist es bei der herkömm
lichen Schließvorrichtung jedoch notwendig, die vorstehend beschriebenen
umständlichen Demontier- und Zusammenbaumaßnahmen durchzuführen.
Folglich ist die herkömmliche Schließvorrichtung in dieser Hinsicht nachteilig.
Darüber hinaus ist es bei der herkömmlichen Schließvorrichtung schwierig und
teuer, eine Befestigungsöffnung in einem Paneel vorzusehen, in der der
Lagerbuchsenabschnitt des Befestigungselements eingesetzt und befestigt ist,
um das Befestigungselement fest an dem Paneel zu montieren. Wenn das
Befestigungselement durch Festziehen seiner Befestigungsmutter, die mit einem
in dem Lagerbuchsenabschnitt der Befestigungselements gebildeten Außenge
windeabschnitt verschraubt ist, fest an dem Paneel befestigt ist, besteht die
Gefahr, dass der Lagerbuchsenabschnitt der Befestigungselements schräg in die
Befestigungsöffnung des Paneels eingesetzt ist, wenn eine Längsachse der
Befestigungsöffnung nicht lotrecht auf die Hauptfläche des Paneels steht,
wodurch die Installation der herkömmlichen Schließvorrichtung an dem Paneel
erschwert wird.
Bei der fest an dem Paneel montierten herkömmlichen Schließvorrichtung gibt es
außerdem keine Haltevorrichtung zum Halten des Handgriffs der Schließ
vorrichtung in seiner eingeklappten Position. Aufgrund des Fehlens dieser Halte
vorrichtung bei der herkömmlichen Schließvorrichtung kann eine nicht berechtigte
Person das Paneel öffnen.
Darstellung der Erfindung
Folglich ist es eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Schließvorrichtung
zu schaffen, bei der die Drehrichtung eines Handgriffs der Vorrichtung in
einfacher Weise, ohne Werkzeug zu verwenden und ohne die Vorrichtung
auseinander und wieder zusammenbauen zu müssen, umgekehrt werden kann,
und die Vorrichtung ferner, wenn sich ihr Handgriff in einer eingeklappten Position
befindet, gegebenenfalls abgeschlossen werden kann.
Gemäß einem ersten Aspekt der vorliegenden Erfindung wird die oben genannte
erfindungsgemäße Aufgabe durch die im Anspruch 1 angegebenen Merkmale
gelöst. Weitere Ausführungsformen ergeben sich aus den Unteransprüchen.
Kurzbeschreibung der Zeichnungen
Die obige und andere Aufgaben, Vorteile und Merkmale der vorliegenden
Erfindung werden aus der nachfolgenden Beschreibung in Verbindung mit den
beigefügten Zeichnungen deutlicher. Es zeigen:
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht einer Ausführungsform der erfindungs
gemäßen Schließvorrichtung;
Fig. 2 eine Vorderansicht der in Fig. 1 gezeigten erfindungsgemäßen Schließ
vorrichtung, in der die Vorrichtung fest an dem verwendeten Paneel montiert ist,
wobei das Befestigungselement der Vorrichtung mit feststehendem Kopfstück an
der linken Seite des Paneels befestigt ist und der Handgriff in Uhrzeigerrichtung
gedreht wird, wenn das Paneel verschlossen ist;
Fig. 3 eine longitudinale Schnittansicht des Paneels entlang der Linie A-A in
Fig. 2;
Fig. 4 eine Ansicht der in Fig. 1 gezeigten erfindungsgemäßen Schließvorrichtung
von hinten;
Fig. 5 eine Querschnittsansicht des Paneels entlang der Linie B-B in Fig. 2;
Fig. 6 eine ähnliche Ansicht wie in Fig. 2, in der jedoch der Handgriff der in Fig. 1
gezeigten erfindungsgemäßen Schließvorrichtung in seine Betätigungsposition
nach oben geschwungen ist;
Fig. 7 eine Vorderansicht des Befestigungselements mit feststehendem Kopfstück
der in Fig. 1 gezeigten erfindungsgemäßen Schließvorrichtung;
Fig. 8 eine Ansicht der Rotationswinkel-Begrenzungsscheibe der in Fig. 1
gezeigten erfindungsgemäßen Schließvorrichtung von hinten;
Fig. 9 eine Vorderansicht der in Fig. 1 gezeigten erfindungsgemäßen Schließ
vorrichtung, in der die Vorrichtung fest an dem verwendeten Paneel moniert ist,
wobei das Befestigungselement der Vorrichtung an der rechten Seite des Paneels
befestigt ist und der Handgriff in Gegenuhrzeigerrichtung gedreht wird, wenn das
Paneel verschlossen ist;
Fig. 10 eine Querschnittsansicht der erfindungsgemäßen Schließvorrichtung
entlang der Linie C-C in Fig. 3 und
Fig. 11 eine ähnliche Ansicht wie in Fig. 10, bei der jedoch die Rotationsrichtung
des Handgriffs der in Fig. 1 gezeigten erfindungsgemäßen Schließvorrichtung
umgekehrt ist.
Detaillierte Beschreibung der bevorzugten Ausgangsformen
Nachstehend werden die bevorzugten Ausführungsformen der vorliegenden
Erfindung anhand der beigefügten Zeichnungen näher erläutert.
Bei einer Ausführungsform der erfindungsgemäßen Schließvorrichtung hat ein
Befestigungselement mit feststehendem Kopfstück 1 einen Lagerbuchsenab
schnitt 2 und einen vorderen konkaven Abschnitt 8. Der konkave Abschnitt 8 ist
an einer Vorderseite des Befestigungselements 1 gebildet. Andererseits ist in
einem mittleren Abschnitt einer unteren Fläche des vorderen konkaven
Abschnitts 8 eine Lageröffnung 34 gebildet, um mit dem Innenraum des Lager
buchsenabschnitts 2 des Befestigungselements 1 in Verbindung zu stehen.
In den Lagerbuchsenabschnitt 2 des Befestigungselements 1 ist ein Schließ
schaft 3 derart eingesetzt, dass er gegenüber dem Lagerbuchsenabschnitt 2 des
Befestigungselements 1 axial beweglich und drehbar ist. Ein proximaler
Endabschnitt eines Handgriffes 4 ist über einen Schwenkzapfen 5 mit einem
vorderen Endabschnitt des Schließschafts 3 verbunden. Eine Rotationswinkel-
Begrenzungsscheibe 10 ist drehbar in dem vorderen konkaven Abschnitt 8 des
Befestigungselements 1 eingesetzt. Die Rotationswinkel-Begrenzungsscheibe 10
hat einen exzentrischen Vorsprung 11. Dieser exzentrische Vorsprung 11 ist in
einen fächerförmigen konkaven Abschnitt 12 eingesetzt, der in dem vorderen
konkaven Abschnitt 8 des Befestigungselements 1 gebildet ist. Wie in Fig. 3
gezeigt ist, besteht ein Federelement 14 aus einer Schrauben-Druckfeder, die
innerhalb des Lagerbuchsenabschnitts 2 des Befestigungselements 1 beweglich
auf dem Schließschaft 3 befestigt ist, um den Handgriff 4 in Richtung einer
vorderen Fläche der Rotationswinkel-Begrenzungsscheibe 10 vorzuspannen.
An dem Schließschaft 3 ist eine Fangplatte 6 befestigt. Bei Betrieb liegt die erste
Stoßfläche 15 des proximalen Endabschnitts des Handgriffs 4 an der Rotations
winkel-Begrenzungsscheibe 10 an, wenn die Fangplatte in Ihrer Halte-Schließ
position ist. Andererseits liegt die zweite Stoßfläche 16 des proximalen
Endabschnitts des Handgriffs 4 an der Rotationswinkel-Begrenzungsscheibe 10
an, wenn sich die Fangplatte 6 in ihrer unbefestigten gelösten bzw. entriegelten
Position befindet. In dieser Ausführungsform der erfindungsgemäßen Schließvor
richtung ist ein Abstand zwischen der ersten Stoßfläche des Handgriffs 4 und
dem Schwenkzapfen 5 größer als ein Abstand zwischen der zweiten
Stoßfläche 16 des Handgriffs 4 und dem Schwenkzapfen 5, wie aus Fig. 6
ersichtlich ist. Der Schließschaft 3 hat einen drehungsverhindernden
Schaftabschnitt 17. Dieser Schaftabschnitt 17 ist in ein zentrales
Durchgangsloch 13 der Rotationswinkel-Begrenzungsscheibe 10 eingesetzt, um
zu verhindern, dass sich die Scheibe 10 relativ zu dem Schließschaft 3 dreht.
Desweiteren hat der Schließschaft 3 einen drehungsermöglichenden
Schaftabschnitt 18. Dieser Schaftabschnitt 18 ist in das zentrale Durchgangs
loch 13 der Rotationswinkel-Begrenzungsscheibe 10 eingesetzt, um zu
ermöglichen, dass sich die Scheibe 10 relativ zu dem Schließschaft 3 dreht. Bei
dieser Ausführungsform der vorliegenden Erfindung grenzt der
drehungsverhindernde Schaftabschnitt 17 des Schließschafts 3 an den
drehungsermöglichenden Schaftabschnitt 18 an.
Bei der erfindungsgemäßen Schließvorrichtung mit dem oben beschriebenen
Aufbau befindet sich zum Beispiel, wie in Fig. 5 gezeigt ist, der Handgriff 4 in
seiner eingeklappten Position, in der der distale bzw. freie Endabschnitt des
Handgriffs 4 das Befestigungselement 1 berührt, wenn sich die Fangplatte 6 in
ihrer befestigten Schließposition befindet, wobei der vordere Endabschnitt der
Fangplatte 6 an einer Rückseite 19a eines Kantenbereichs eines stationären
Rahmenelements 19 (gezeigt in Fig. 5) anliegt. In anderen Worten erstreckt sich
der Handgriff 4 in diesem Zustand parallel zur Vorderseite des Paneels 20.
In diesem Zustand liegt der in der Rückseite der Rotationswinkel-
Begrenzungsscheibe 10 vorgesehene exzentrische Vorsprung 11 an einer
Innenwand 12a eines oberen Abschnitts des fächerförmigen konkaven
Abschnitts 12 des Befestigungselements mit feststehendem Kopfstück 1 an.
Andererseits ist der drehungsverhindernde Schaftabschnitt 17 des Schließ
schaftes 3 in das zentrale Durchgangsloch 13 der Rotationswinkel-Begrenzungs
scheibe 10 eingesetzt und greift daran an.
Zu diesem Zeitpunkt liegt die erste Stoßfläche 15 des proximalen Endabschnitts
des Handgriffs 4 an der Vorderseite der Rotationswinkel-Begrenzungsscheibe 10
an. Der Schließschaft 3 erreicht seine vorderste Stellung. Folglich wird ein
Dichtungsteil 21 zwischen dem stationären Rahmenelement 19 und dem
Paneel 20 zusammengepresst, wie in Fig. 5 gezeigt ist.
Um das Paneel 20, das wie oben beschrieben verriegelt wurde, zu entriegeln,
wird das freie Ende des Handgriffs 6 nach oben geschwenkt oder um den
Schwenkzapfen 5 gedreht, wie in Fig. 6 gezeigt ist. Wenn der Handgriff 4 in der
vorstehend beschriebenen Weise zum Beispiel um einen Winkel von etwa 150°
um den Schwenkzapfen 5 geschwenkt wird, liegt die zweite Stoßfläche des
proximalen Endabschnitts des Handgriffs 4 an der Rotationswinkel-Begrenzungs
scheibe 10 an. In diesem Zustand wird der Schließschaft 3 um eine Differenz
zwischen: einem Abstand zwischen der ersten Stoßfläche 15 des Handgriffs 4
und dem Schwenkzapfen 5; und einem Abstand zwischen der zweiten
Stoßfläche 16 des Handgriffs 4 und dem Schwenkzapfen 5 nach Innen bewegt.
Andererseits löst sich die Fangplatte 6 von der Rückseite 19a des Kantenbereichs
des stationären Rahmenelements 19 und wird nach hinten bewegt, um ihre
zurückgezogene Position zu erreichen, die in Fig. 5 strichliert gezeigt ist.
Wie in Fig. 10 gezeigt ist, rotiert die Rotationswinkel-Begrenzungsscheibe 10
zusammen mit dem Schließschaft 3, wenn der Handgriff 4 oder der
Schließschaft 3 in Uhrzeigerrichtung gedreht werden, so dass sich der
exzentrische Vorsprung 11 der Scheibe 10 in Richtung der Innenwand 12b des
unteren Abschnitts des fächerförmigen konkaven Abschnitts 12 in dem
Befestigungselement 1 bewegt. Wenn der Handgriff 4 zum Beispiel um einen
Winkel von 90° gedreht wird, liegt der exzentrische Vorsprung 11 an der
Innenwand 12b des Befestigungselements 1 an, um die Rotationsbewegung
sowohl des Schließschaftes 3 als auch des Handgriffs 4 zu begrenzen, wie aus
Fig. 10 ersichtlich ist. Zu diesem Zeitpunkt hat sich die Fangplatte 6 vollständig
aus einer hinter der Rückseite 19a des Kantenbereichs des stationären
Rahmenelements 19 befindlichen Position heraus bewegt und wird zu der Seite
des Paneels 20 zurückgezogen, um ihre nicht befestigte entriegelte Position
hinter dem Paneel 20 zu erreichen. Folglich ist es möglich, das Paneel 20 zu
öffnen oder dieses Paneel 20 von dem stationären Rahmenelement 19 abzu
nehmen.
Falls es gewünscht ist, die Drehrichtung des Handgriffs 4 umzukehren, muss der
Schließschaft 3 gegen eine von dem Federelement 14 ausgeübte Federkraft axial
bewegt werden, so dass: die Rotationswinkel-Begrenzungsscheibe 10 aus dem
vorderen konkaven Abschnitt 8 des Befestigungselements 1 heraus bewegt wird;
und der drehungsermöglichende Schaftabschnitt 18 des Schließschafts 3 an dem
zentralen Durchgangsloch 13 der Rotationswinkel-Begrenzungsscheibe 10
angreift, wodurch die Rotationswinkel-Begrenzungsscheibe 10 relativ zum
Schließschaft 3 gedreht werden kann. Nachdem die Rotationswinkel-
Begrenzungsscheibe 10 um einen Winkel von 180° relativ zum Befestigungs
element 1 gedreht wurde, wird die Scheibe folglich wieder in das vorderen
konkaven Abschnitt 8 des Befestigungselement 1 eingesetzt. Zu diesem Zeitpunkt
erreicht der exzentrische Vorsprung 11 der Rotationswinkel-Begrenzungs
scheibe 10, wie in Fig. 11 gezeigt ist, eine Position, in der der exzentrische
Vorsprung 11 an der Innenwand 12b des unteren Abschnitts des fächerförmigen
konkaven Abschnitts 12 des Befestigungselements 1 anliegt.
Danach wird der Schließschaft 3 relativ zum Befestigungselement 1 um einen
Winkel von 180° gedreht, wie in Fig. 9 gezeigt ist. Dann wird der Schließschaft 3
unter Einfluss der durch das Federelement 14 ausgeübten Federkraft automatisch
nach hinten bewegt, wenn der Benutzer seine Hand von dem Handgriff 4
weggenommen hat, so dass die Rotationswinkel-Begrenzungsscheibe 10 in dem
vorderen konkaven Abschnitt 8 des Befestigungselements 1 aufgenommen und
federnd darin gehalten wird.
In der in Fig. 9 gezeigten Schließposition des Paneels 20 drehen sich die
Rotationswinkel-Begrenzungsscheibe 10 und der Schließschaft 3 gemeinsam,
wenn der Handgriff 4 nach oben geschwungen oder um den Schwenkzapfen 5
nach oben geschwenkt wird und dann in Gegen-Uhrzeigerrichtung, wie in Fig. 11
gezeigt ist, gedreht wird, so dass sich der exzentrische Vorsprung 11 der
Scheibe 10 in Richtung der Innenwand 12a des oberen Abschnitts des
fächerförmigen konkaven Abschnitts 12 des Befestigungselements 1 bewegt.
Wenn der Handgriff 4 um einen Winkel von 90° gedreht wird, um eine
vorgegebene Winkelstellung zu erreichen, liegt der exzentrische Vorsprung 11
der Scheibe 10 an der Innenwand 12a des Befestigungselements 1 an, wodurch
es möglich wird, die weitere Drehung sowohl des Schließschafts 3 als auch der
Handgriffs 4 über eine solche vorgegebene Winkelstellung hinaus zu verhindern.
Zu diesem Zeitpunkt hat sich die Fangplatte 6 vollständig aus der hinter der
Rückseite 19a des Kantenbereichs des stationären Rahmenelements 19
befindlichen Position heraus bewegt, um ihre nicht befestigte entriegelte Position
hinter dem Paneel 20 einzunehmen. In dieser nicht befestigten entriegelten
Position kann der Benutzer das Paneel 20 öffnen oder dieses Paneel 20 von dem
stationären Rahmenelement 19 abnehmen.
Wie in Fig. 5 gezeigt ist, umfasst die Ausführungsform der erfindungsgemäßen
Schließvorrichtung zusätzlich zu den Komponenten der vorstehend
beschriebenen ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung eine
Befestigungsmutter 25. Die Befestigungsmutter 25 hat einen Mutternkopf oder
einen Drehabschnitt 25a und einen Führungsbuchsenabschnitt 25b. Dieser
Drehabschnitt 25a ist an einem proximalen Endabschnitt der
Befestigungsmutter 25 vorgesehen. Andererseits erstreckt sich der oben
erwähnte Führungsbuchsenabschnitt 25b quer zu einer Hauptfläche des
Drehabschnitts 25a der Befestigungsmutter 25, hat an einer inneren
Umfangsfläche seines vorderen Endabschnitts ein Gewinde 26 und ist in der
Befestigungsöffnung 23 des Paneels 20 befestigt.
Der Lagerbuchsenabschnitt 2 des Befestigungselements 1 hat in einer äußeren
Umfangsfläche seines proximalen Endabschnitts einen Außengewinde
abschnitt 24, wobei der Außengewindeabschnitt 24 mit dem Innengewinde
abschnitt 26 der Befestigungsmutter 25 in einem Zustand verschraubt ist, in dem
das Paneel 20 zwischen dem Drehabschnitt 25a der Befestigungsmutter 25 und
dem Befestigungselement 1 angeordnet ist.
Folglich wird das Befestigungselemente 1 durch Festziehen der Befestigungs
mutter 25 auf dem Lagerbuchsenabschnitt 2 des Befestigungselements 1 fest an
dem Paneel 20 moniert.
Bei der Ausführungsform der erfindungsgemäßen Schließvorrichtung mit dem
vorstehend beschriebenen Aufbau hat das Befestigungselement 1 in einem
unteren Abschnitt seiner Vorderseite 1 einen Arretiervorsprung 32, wie in Fig. 1
gezeigt ist, wobei sich der Arretiervorsprung 32 von dem unteren Abschnitt der
Vorderseite des Befestigungselements 1 nach vorne erstreckt.
Der Handgriff 4 hat ferner ein laterales Durchgangsloch 34a in seinem proximalen
Endabschnitt. Dieses laterale Durchgangsloch 34a erstreckt sich quer zu einer
Ebene, in der der Handgriff 4 um den Schwenkzapfen 5 geschwenkt wird.
Wenn sich der Handgriff 4 in seiner eingeklappten Position befindet, wird der
Arretiervorsprung 32 des Befestigungselements 1 in einem geschlitzten
Abschnitt 33 des proximalen Endabschnitts des Handgriffs 4 aufgenommen, so
dass ein hakenförmiges Stabelement 41 eines Vorhängeschlosses 40 sowohl
durch einen vorderen Hakenabschnitt 32a des Arretiervorsprungs 32 als auch
durch das laterale Durchgangsloch 34a des Handgriffs 4 durchgeführt und daran
befestigt werden kann.
Bei der Ausführungsform der erfindungsgemäßen Schließvorrichtung mit dem
oben beschriebenen Aufbau, wie sie insbesondere in den beigefügten
Zeichnungen gezeigt ist, hat das Befestigungselement 1 zwei rotationsverhindern
de Vorsprünge 22, von denen einer in Fig. 6 gezeigt ist. Das aus der Druck-
Spiralfeder bestehende Federelement 14 ist beweglich in dem Hohlraum 9 des
Lagerbuchsenabschnitts 2 des Befestigungselement 1 angeordnet.
Wie in Fig. 3 gezeigt ist, ist das Federelement 14 lose auf der äußeren Umfangs
fläche des Schließschafts 3 angeordnet. Der vordere Endabschnitt des
Federelements 14 liegt an einem inneren ringförmigen Schulterabschnitt 27 des
Lagerbuchsenabschnitts 2 des Befestigungselement 1 an, während sein hinterer
Endabschnitt an einer vorderen Fläche eines dazwischenliegenden runden
Schaftabschnitts 28 des Schließschafts 3 mit großem Durchmesser anliegt.
Ein Schaftabschnitt 29 in der hinteren Hälfte (in Fig. 1 gezeigt) des
Schließschafts 3 hat einen im wesentlichen ovalen Querschnitt und ist in einer
Aufnahmeöffnung 30 angeordnet, die in einem mittleren Abschnitt eines
proximalen Endabschnitts der Fangplatte 6 gebildet ist. Die Aufnahmeöffnung 30
der Fangplatte 6 hat einen ähnlichen Querschnitt wie der Schaftabschnitt 29 in
der hinteren Hälfte des Schließschafts 3, hat jedoch eine geringfügig größere
Querschnittsfläche als der Schaftabschnitt 29 des hinteren Hälfte. In andere
Worten ist die Fangplatte 6 undrehbar, aber axial verschiebbar auf dem
Schaftabschnitt 29 der hinteren Hälfte des Schließschafts 3 befestigt. Wie in
Fig. 6 gezeigt ist, ist die so befestigte Fangplatte 6 zwischen zwei Justiermuttern
31 eingespannt und durch Festziehen dieser Justiermuttern 31 an einer
vorgegebenen Position auf dem Schließschaft 3 befestigt.
Andererseits hat der rotationsverhindernde Schaftabschnitt 17 des
Schließschafts 3 einen quadratischen oder rechteckigen Querschnitt, wie in Fig. 1
gezeigt ist, und wird in dem mittleren Durchgangsloch 13 der Rotationswinkel-
Begrenzungsscheibe 10 aufgenommen, wobei das mittlere Durchgangsloch 13
einen ähnlichen Querschnitt wie der rotationsverhindernde Schaftabschnitt 17 des
Schließschafts 3 hat, dessen Querschnittsfläche jedoch geringfügig größer als die
des letzteren ist. Andererseits hat der rotationsermöglichende Schaftanschnitt 18
des Schließschafts 3 einen runden Querschnitt, wobei die runde Form des
rotationsermöglichenden Schaftabschnitts 18 des Schließschaftes 3 einen
eingeschriebenen Kreis der rechteckigen Form des rotationsverhindernden
Schaftabschnitts 17 des Schließschafts 3 bildet. Wie beim Schwenkzapfen 5
erstreckt er sich parallel zur Vorderfläche des Befestigungselements 1. Der
vordere Aufnahmeabschnitt 32a des Arretiervorsprungs 32 des Befestigungs
elements 1 ist in der Seitenansicht hakenförmig gebildet.
Da die erfindungsgemäße Schließvorrichtung den oben beschriebenen Aufbau
hat, bei dem: der Schließschaft 3 derart in dem Lagerbuchsenabschnitt 2 des
Befestigungselements 1 befestigt ist, dass der Schließschaft 3 relativ zum
Lagerbuchsenabschnitt 2 des Befestigungselements 1 drehbar und axial
verschiebbar oder axial hin und her bewegbar ist; der Handgriff 4 drehbar an dem
vorderen Endabschnitt des Schließschafts 3 befestigt ist; die Rotationswinkel-
Begrenzungsscheibe 10 in dem vorderen konkaven Abschnitt 8 des Befestigungs
elements 1 aufgenommen ist und den exzentrischen Vorsprung 11 aufweist;
dieser exzentrische Vorsprung 11 in den fächerförmigen konkaven Abschnitt 12
des Bodenflächenabschnitts des vorderen konkaven Abschnitts 8 des
Befestigungselements 1 eingesetzt ist; das freie Ende des Handgriffs 4 unter
Einwirkung der durch das Federelement 14 ausgeübten Federkraft gegen die
Vorderseite der Rotationswinkel-Begrenzungsscheibe 10 gepresst wird; der
rotationsverhindernde Schaftabschnitt 17 des Schließschafts 3 undrehbar in dem
mittleren Durchgangsloch 13 der Rotationswinkel-Begrenzungsscheibe 10
befestigt ist; und der rotationsermöglichende Schaftabschnitt 18 des
Schließschafts 3 drehbar in dem mittleren Durchgangsloch 13 der Rotations
winkel-Begrenzungsscheibe 10 befestigt ist; wobei der rotationsverhindernde
Schaftabschnitt 17 des Schließschafts 3 an den rotationsermöglichenden Schaft
abschnitt 18 des Schließschafts 3 angrenzt, kann bei der erfindungsgemäßen
Schließvorrichtung die Drehrichtung des Handgriffs 3 umgekehrt werden, ohne
Werkzeug zu verwenden und ohne die gesamte Vorrichtung auseinander und
wieder zusammen zu bauen.
In anderen Worten ist es bei der erfindungsgemäßen Schließvorrichtung möglich,
die Drehrichtung des Handgriffs 4 umzukehren, indem: der Schließschaft 3 gegen
die von dem Federelement 14 ausgeübte Federkraft einfach nach vorne gezogen
wird; und dann sowohl der Schließschaft 3 als auch die Rotationswinkel-
Begrenzungsscheibe 10 in einem Zustand, in dem der rotationsermöglichende
Schaftabschnitt 18 des Schließschafts 3 in dem mittleren Durchgangsloch 13 der
Rotationswinkel-Begrenzungsscheibe 10 aufgenommen ist, relativ zum
Befestigungselement 1 gedreht werden.
In der die Befestigungsmutter 25 umfassenden Ausführungsform der Schließvor
richtung, die in Fig. 6 gezeigt ist, kann bei der erfindungsgemäßen Schließ
vorrichtung darüber hinaus die Längsachse des Lagerbuchsenabschnitts 2 des
Befestigungselements 1 genau mit einer quer zu der Vorderseite des Paneels 20
verlaufenden Linie ausgerichtet werden, selbst wenn die Befestigungsöffnung 23
des Paneels 20 schief ausgerichtet und ungenau gebildet ist und sich daher in
einer Richtung mit leichter Winkelabweichung zu der oben erwähnten, quer zu
der Vorderseite des Paneels 20 verlaufenden, Linie erstreckt, da: die
Befestigungsmutter 25 einen Mutternkopf oder Drehabschnitt 25a und einen
Führungsbuchsenabschnitt 25b aufweist, wobei der Drehabschnitt 25a am
proximalen Endabschnitt der Befestigungsmutter 25 vorgesehen ist; der oben
erwähnte Führungsbuchsenabschnitt 25b sich quer zu der Hauptfläche des
Drehabschnitts 25a der Befestigungsmutter 25 erstreckt, an der inneren
Umfangsfläche seines vorderen Endabschnitts einen Innengewindeabschnitt 26
aufweist und in die Befestigungsöffnung 23 des Paneels 20 eingesetzt und dort
befestigt ist; der Lagerbuchsenabschnitt 2 des Befestigungselements 1 an der
äußeren Umfangsfläche seines proximalen Endabschnitts den Außengewinde
abschnitt 24 aufweist, und der Außengewindeabschnitt 24 mit dem Innengewinde
abschnitt 26 der Befestigungsmutter 25 in einem Zustand verschraubt ist, in dem
das Paneel 20 zwischen dem Drehabschnitt 25a der Befestigungsmutter 25 und
dem Befestigungselement 1 angeordnet ist; und das Befestigungselement 1 durch
Festziehen der Befestigungsmutter 25 auf dem Lagerbuchsenabschnitt des
Befestigungselement 1 an dem Paneel 20 befestigt ist.
Da die erfindungsgemäße Schließvorrichtung ferner einen Aufbau hat, bei dem:
das Befestigungselement 1 an dem unteren Abschnitt seiner Vorderseite den
Arretiervorsprung 32 aufweist, wobei sich der Arretiervorsprung 32 von dem
unteren Abschnitt der Vorderseite des 1 nach vorne erstreckt; der proximale
Endabschnitt des Handgriffs 4 ferner das laterale Durchgangsloch 34a aufweist,
das sich quer zu einer Ebene erstreckt, in der der Handgriff 4 um den
Schwenkzapfen 5 gedreht wird; und der Arretiervorsprung 32 des Befestigungs
elements 1 in dem geschlitzten Abschnitt 33 des proximalen Endabschnitts des
Handgriffs 4 aufgenommen wird, wenn sich der Handgriff 4 in seiner
eingeklappten Position befindet, damit das hakenförmige Stabelement 41 des
Vorhängeschlosses 40 hindurchgeführt werden kann und sowohl an dem
vorderen hakenförmigen Abschnitt 32a des Arretiervorsprungs 32 als auch an das
laterale Durchgangsloch 34a des Handgriffs 4 angreift, ist es mit der
erfindungsgemäßen Schließvorrichtung möglich: diese mit dem
Vorhängeschloss 40 anzuschließen; den Handgriff 4 in seiner eingeklappten
Position festzuhalten; und zu verhindern, dass eine unberechtigte Person das
Paneel 20 öffnet oder von dem stationären Rahmenelement 19 abnimmt.
Obwohl die vorliegende Erfindung nur anhand einer begrenzten Anzahl von
Ausführungsformen und ihrer Varianten beschrieben wurde, können verschiedene
Modifikationen und Änderungen vorgenommen werden, ohne den Geltungs
bereich der vorliegenden Erfindung zu verlassen, was für den Fachmann, an den
sich die vorliegende Erfindung richtet, selbstverständlich ist.