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DE1000111B - Vorrichtung zur Bedienung von hochliegend angeordneten Lampen, Strassenleuchten u. dgl. - Google Patents

Vorrichtung zur Bedienung von hochliegend angeordneten Lampen, Strassenleuchten u. dgl.

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DE1000111B
DE1000111B DESCH14131A DESC014131A DE1000111B DE 1000111 B DE1000111 B DE 1000111B DE SCH14131 A DESCH14131 A DE SCH14131A DE SC014131 A DESC014131 A DE SC014131A DE 1000111 B DE1000111 B DE 1000111B
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rod
lever
lamps
arms
articulated
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    • C12BIOCHEMISTRY; BEER; SPIRITS; WINE; VINEGAR; MICROBIOLOGY; ENZYMOLOGY; MUTATION OR GENETIC ENGINEERING
    • C12NMICROORGANISMS OR ENZYMES; COMPOSITIONS THEREOF; PROPAGATING, PRESERVING, OR MAINTAINING MICROORGANISMS; MUTATION OR GENETIC ENGINEERING; CULTURE MEDIA
    • C12N1/00Microorganisms, e.g. protozoa; Compositions thereof; Processes of propagating, maintaining or preserving microorganisms or compositions thereof; Processes of preparing or isolating a composition containing a microorganism; Culture media therefor
    • C12N1/24Processes using, or culture media containing, waste sulfite liquor
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01KELECTRIC INCANDESCENT LAMPS
    • H01K3/00Apparatus or processes adapted to the manufacture, installing, removal, or maintenance of incandescent lamps or parts thereof
    • H01K3/32Auxiliary devices for cleaning, placing, or removing incandescent lamps

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  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)
  • Socks And Pantyhose (AREA)
  • Fastening Of Light Sources Or Lamp Holders (AREA)
  • Non-Portable Lighting Devices Or Systems Thereof (AREA)

Description

DEUTSCHES
Hochliegend angeordnete Geräte, wie z. B. Straßenleuchten u. dgl., sind im Falle von Auswechslungsoder Wartungsarbeiten nur schlecht zugänglich. Es ist entweder eine in ihrer Aufstellung den Straßenverkehr behindernde Leiter erforderlich oder die Lampe muß unter entsprechendem Herstellungsaufwand so aufgehängt werden, daß sie im Falle von Wartungsarbeiten herabgelassen werden kann. Eine solche Ausführung setzt außer einer Seilwinde od. dgl. auch eine Kupplung für die Stromzuführung voraus. Eine solche Kupplung aber muß mit Rücksicht auf die Pendelbewegung eines im Freien angeordneten Beleuchtungskörpers sehr zuverlässig arbeitende und daher entsprechend gefederte Kontakte od. dgl. besitzen. Damit sich eine solche Kupplung beim Herablassen der Leuchte selbsttätig trennt, ist aber entweder ein verwickelter Aufbau der Kupplung selbst oder im Falle einfacher Federkontakte ein erhöhtes Lampengewicht in Kauf zu nehmen. Auch im Falle einer herunterkurbelbaren Straßenleuchte läßt sich eine Behinderung des Verkehrs kaum vermeiden. Bei kleineren Straßenleuchten jedoch, wie z. B. in Landgemeinden, würde der Aufwand für eine herablaßbare Leuchtenausführung ebenso wie die Beschaffung einer entsprechenden Leiter, insbesondere in fahrbarer Ausführung, zu hoch zu stehen kommen.
Es ist bereits bekannt, zum Auswechseln von Glühlampen an einer Stange eine Vorrichtung anzubringen, die verstellbare Glieder besitzt, die von unten her betätigt werden. Diese Glieder haben einen bestimmten Radius, der nur auf eine bestimmte Lampengröße paßt und auch dort nur eine linienförmige Berührung ermöglicht. Wenn die Lampen größer oder kleiner sind, werden nur noch punktförmige Berührungen stattfinden. Dazu kommt noch, daß die Betätigung der verstellbaren Glieder durch einen außen an der Stange über Rollen laufenden Seilzug mit Hilfe eines Hebels erfolgt, so daß dieser seitliche Zug die Stange durchbiegen wird. Die Neigung des oberen Endes der Stange wird je nach der öffnungsweite verschieden sein, so daß 'die Lampen schwierig zu fassen sind, abgesehen davon, daß beim Loslassen des Seilzuges die Stange aus der vorgespannten Lage zurückschnellt und dabei unweigerlich die Lampe in der Fassung am Sockel abbricht.
Es ist auch eine Vorrichtung zur Bedienung von hochliegend angeordneten Lampen u. dgl. mittels einer hohlen Stange bekanntgeworden, in deren Innern ein Kabel geführt wird, das über einen Hebel am unteren Stangenende gezogen wird. Die Greifvorrichtung für die Lampen ist mit Klemmeinrichtungen und Stützringen versehen, um die Lampen überhaupt aus- oder einschrauben zu können, wozu noch, als Sicherung gegen ein Zerdrücken der Lampen durch die Greif-Vorrichtung zur Bedienung von
hochliegend angeordneten Lampen,
Straßenleuchten u. dgl.
Anmelder: Albert Schweizer, Mannheim, Am Autohof
organe, Rückholfedern und ähnliche Sicherungen vorgesehen sind.
Die Greifvorrichtung in Form von Tellern auszubilden, wie dies bei bekannten Einrichtungen vorgeschlagen wird, kann nicht den gewünschten Erfolg guter Haftung bringen, auch dann nicht, wenn diese Teller mit gerillten Gummiauflagen versehen werden. Trotz der Gummiauflage werden diese flachen Teller an dem Glas der Lampen abrutschen, so daß ©in Aus- oder Einschrauben unmöglich ist, wenn nicht durch dieses Abrutschen überhaupt die Lampen zerschlagen werden.
Demgegenüber liegt die Erfindung bei einer Vorrichtung zur Bedienung von hochliegend angeordneten Lampen, Straßenleuchten u. dgl. mit einer Hoblstange, in deren Innerem ein Betätigungsorgan geführt ist, das mittels eines am unteren Ende vorgesehenen Hebels betätigt wird, darin, daß am oberen Ende der vorteilhaft aus isolierendem Werkstoff bestehenden Hohl stange Hebel angelenkt sind, in deren Verlängerung die gabelartig ausgebildeten Arme der Greifvorrichtung vorgesehen sind, an denen Greiferschalen aus elastischem Werkstoff, gegebenenfalls auswechselbar, angebracht sind. Durch diese Ausbildung ist die Gewähr gegeben, daß die Greifvorrichtung von dem Glas der elektrischen Lampen nicht abrutschen kann, da die aus elastischem Werkstoff gefertigten Greiferschalen die Lampe, sich nahezu daran festsaugend, dicht umschließen. Durch die Auswechselbarkeit ist eine An-
passung an die verschiedenartigen Lampenformen möglich, was bei den am Markt befindlichen verschieden geformten Lampen von Bedeutung ist. Wenn sich auch die Greiferschalen weitgehend der äußeren Form der Lampe anpassen, .so ist, da die Lampengrößen bei 5 den verschiedenen Wattstärken sich beträchtlich ändern, unter Umständen auch aus diesem Grund die Auswechselbarkeit der Greiferschalen wichtig.
In weiterer, vorteilhafter Ausgestaltung des Erfindungsgegenstandes sind die Hebel durch angelenkte Knickhebel verbunden, an deren Knickgelenk das Ende der Betätigungsstange angreift, während eine Druckfeder, die das Ende der Betätigungsstange umschließt, sich einerseits im oberen Ende der Hohlstange, andererseits an einer an der Betätigungsstange angebrachten Platte derart abstützt, daß die Greifvorrichtung stets im Schließsinn beaufschlagt ist.
Um die in größerer Höhe über dem Straßenniveau einzuschraubende Birne in die Greifvorrichtung zu setzen, muß bei den bekannten Einrichtungen die Greifvorrichtung von Hand aus aufgespreizt und dann die Birne eingeschoben werden, wobei stets die Gefahr besteht, daß die zuschnellenden Greifer die Birne zertrümmern. Gegebenenfalls muß ein Arbeiter die Stange halten und die Greifer öffnen, während ein zweiter die Birne einsetzt. Zur Vermeidung dieses Nachteils wird in vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung an einem der Knickhebel ein Handhebel angebracht, so daß zwecks Einsetzens der Birne die Greifer ohne Schwierigkeit gespreizt und wieder geschlossen werden können.
Weitere Merkmale der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispiels in Verbindung mit den Ansprüchen und der Zeichnung.
Am Kopf einer Stange 1, die aus einem leichten und möglichst isolierenden Werkstoff, wie z. B. aus Bambus od. dgl., hergestellt ist, ist ein Kopfstück 2 angeordnet. Dieses trägt zwei schwenkbare, zangenartige Arme 3. Die beiden Arme 3 sind durch einen spreizenförmigen, aus den Schenkeln 4, 5 bestehenden Knickhebel verbunden. Die Schenkel 4, 5 sind an je einem Zangenarm 3 in den Punkten 6, 7 angelenkt und zwischen den Armen 3 gegenseitig und mit dem Bedienungsgestänge 8 drehbar verbunden. Der Schenkel 5 ist über den Drehpunkt 7 an dem Arm 3 hinaus verlängert und als Handbedienungshebel 9 ausgebildet. Wird dieser Hebel angehoben, so öffnen sich die Zangenarme, während sie sich beim Loslassen des Hebels unter dem Einfluß einer Feder 10 schließen. An den Vorderenden der Arme 3 sind auswechselbare aus einem elastischen Werkstoff hergestellte Greiferschalen 11 angeordnet, die als Halbkugelschalen geformt sind, wenn Glühlampen zum Zweck der Auswechslung damit erfaßt werden sollen. Die Vorderenden 3a der Arme 3 sind gabelartig ausgebildet, wodurch ein besserer Griff der Vorrichtung gewährleistet ist. Gleichzeitig erlaubt es die Gabelausbildung, die Greiferschalen 11 einfach auf die Gabelarme 3a aufsteckbar auszuführen, ohne daß die Gefahr einer Verdrehung gegenüber den Armen 3 besteht.
Das Gestänge 8 ist in dem Kopfstück 2 geführt und durch ein Bedienungskabel 12 bis zum rückwärtigen Stangenende verlängert. An diesem Stangenende ist ein weiterer Bedienungshebel 13 angeordnet, durch dessen Betätigung sich die Arme 3 der Vorrichtung vom Stangenende aus öffnen und schließen lassen. Selbstverständlich könnte auch das Bedienungsgestänge 8 bis zum Stangenende durchgeführt sein, und ebenso ist es möglich, die Feder 10 innerhalb des Kopfstückes 2 anzuordnen. Gleichfalls besteht die Möglichkeit, die Knickhebelverbindung 4, 5 so anzuordnen, daß die Arme 3 bei einer Verschiebung des Gestänges 8 nach oben, also beim Drücken des Hebels 13 geöffnet werden. In diesem Falle müßte das Bedienungsgestänge 8 als Druckgestänge bis zum Stangenende durchgeführt sein, und die Feder 10 wäre so anzuordnen, daß sie im Sinne einer Abwärtsbewegung des Gestänges 8 wirkt.
Sowohl die Stange 1 als auch der Bedienungszug
12 bzw. ein diesem entsprechendes Bedienungsgestänge, können in beliebiger bekannter Weise so ausgebildet sein, daß Verlängerungsstücke für die Stange und für den Bedienungszug jederzeit angeschlossen werden können, um die Vorrichtung für verschiedene Höhen in handlicher Weise anwendbar zu machen.
Beim Auswechseln einer Glühlampe wird z. B. unter Verwendung entsprechender Formstücke als Greiferschalen 11 die Glühlampe 14 unter Bedienung des Hebels 13 erfaßt und aus ihrer Fassung herausgedreht. Nach dem Herunternehmen kann unter Betätigung des Hebels 9 die Greifervorrichtung geöffnet und die Glühlampe 14 aus der Vorrichtung herausgenommen werden. Es kann dann zwischen die Greiferschalen 11 eine neue Glühlampe eingesetzt werden, die unter der Wirkung der Feder 10 zuverlässig von den Armen 3 und den Greiferschalen 11 festgehalten wird und mittels der Stange 1 in die hochliegende Fassung geschraubt werden kann. Durch Bedienung des Hebels
13 kann die eingeschraubte Glühlampe 14 wieder freigegeben werden.
Selbstverständlich kann die Vorrichtung bei Verwendung entsprechend geformter Greiferschalen 11 auch zum Auswechseln von Sicherungen und zur Bedienung von hochliegenden Schaltern Verwendung finden. Es besteht ferner auch die Möglichkeit, mehr als zwei Arme anzuordnen, und schließlich könnte die Betätigung dieser Arme vom Hinterende der Stange aus auch auf pneumatischem Wege erfolgen. Sehr wesentlich ist in allen Fällen gegenüber von Leitern usw. auch der Vorteil, daß zur Durchführung von Auswechslungsarbeiten nur noch eine Arbeitskraft erforderlich ist.

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Vorrichtung zur Bedienung von hochliegend angeordneten Lampen, Straßenleuchten u. dgl. mit einer Hohlstange, in deren Innerem ein Betätigungsorgan geführt ist, das mittels eines am unteren Ende vorgesehenen Hebels betätigt wird, dadurch gekennzeichnet, daß am oberen Ende der vorteilhaft aus isolierendem Werkstoff bestehenden Hohlstange (1) Hebel (3) angelenkt sind, in deren Verlängerung die gabelartig ausgebildeten Arme der Greifvorrichtung (3J vorgesehen sind, an denen Greiferschalen (11) aus elastischem Werkstoff, gegebenenfalls auswechselbar, angebracht sind.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Hebel (3) durch angelenkte Knickhebel (4, 5) verbunden sind, an deren Knickgelenk das Ende der Betätigungsstange (8) angreift, wobei eine Druckfeder (10), die das Ende der Stange (8) umschließt, sich einerseits im oberen Ende der Hohlstange (1), andererseits an einer an der Stange (8) vorgesehenen Platte (ioo)
derart abstützt, daß die Greifvorrichtung (3α) stets im Schließsinn beaufschlagt ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß an einem Knickhebel (4 oder 5) ein Handhebel (9) angeordnet ist.
in Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 219 125, 627 032; deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1605272; USA.-Patentschrift Nr. 2429 884; britische Patentschrift Nr. 571 459.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DESCH14131A 1954-03-02 1954-10-23 Vorrichtung zur Bedienung von hochliegend angeordneten Lampen, Strassenleuchten u. dgl. Pending DE1000111B (de)

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